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Kennt noch jemand dieses Liebesparadoxon?

14. Mai um 9:52

Hallo, ich bin der Manuel, 45 Jahre und seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben mittlerweile drei Kinder und so manche Krisen durchgestanden. Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )

Nun zu meinem Paradoxon. Ich liebe meine Frau wirklich und sie mich auch. Trotzdem ist es wohl äußerst Menschlich, dass wir (ich und auch meine Frau) nach Abenteuer, Begehrtsein, Flirts und auch ausleben sexueller Fantasien mit anderen Menschen fantasieren. Mir passiert es öfters, dass mich Frauen zwichen mitte 20 und mitte 30 mehr als nett finden. Und ich genieße es auch und gehe beim Flirten vielleicht manchmal weiter, als es gut ist. Am Ende lasse ich aber immer die jungen Frauen fallen, um nicht untreu zu werden. (ziemlich scheiße von mir. Das ist mir bewusst.) (Um nicht falsch verstnden zu werden. Ich höre mit dem Umwerben auf, sobald der nächste Schritt, das Reden über unsere Gefühle, an der Reihe ist. Wenn ich merke, jetzt müsste Tacheles gesprochen werden oder gehandelt werden, ziehe ich mich zurück)

Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal. Sie sieht für ihre Anfang 40 wirklich super aus und das nach 3 Kindern. Sie war schon immer jemand, der die äußere Bestätigung ihres Körpers wichtig war. Vor Allem vor unser Beziehung !!! Aber auch während, wie oben schon angeschnitten.

Wo bleibt nun das Paradoxon? Ich kenne die Gefühle und das Schöne dabei, und eine Stimme in mir sagt, dass meine Frau es wirklich verdient hat, noch mal so ein richtiges Abenteuer zu erleben, mit allem drum und dran. Schmetterlinge im Bauch, Glücksgefühle, Abenteuerlust, und auch die entgültige Bestätigung beim Austausch von Zärltichkeiten oder mehr. Wir leben alle nur einmal. Wir werden schneller alt, als gedacht.

Aber mein Körper und meine Psyche halten die Vorstellung nicht aus. Sie ist zur Zeit so selbstbewusst und ich weiß von ein paar Typen auf ihrer Arbeit, die sich ziemlich bemühen um Zeit mit ihr zu verbringen und ihr zu imponieren.
Ich sag ihr, dass sie es genießen soll, aber ich bin soooo eifersüchtig innerlich. Obwohl ich ganz genau weiß, dass sie nichts anderes macht, als ich.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

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14. Mai um 10:00
In Antwort auf manuel1975

Hallo, ich bin der Manuel, 45 Jahre und seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben mittlerweile drei Kinder und so manche Krisen durchgestanden. Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )

Nun zu meinem Paradoxon. Ich liebe meine Frau wirklich und sie mich auch. Trotzdem ist es wohl äußerst Menschlich, dass wir (ich und auch meine Frau) nach Abenteuer, Begehrtsein, Flirts und auch ausleben sexueller Fantasien mit anderen Menschen fantasieren. Mir passiert es öfters, dass mich Frauen zwichen mitte 20 und mitte 30 mehr als nett finden. Und ich genieße es auch und gehe beim Flirten vielleicht manchmal weiter, als es gut ist.  Am Ende lasse ich aber immer die jungen Frauen fallen, um nicht untreu zu werden. (ziemlich scheiße von mir. Das ist mir bewusst.) (Um nicht falsch verstnden zu werden. Ich höre mit dem Umwerben auf, sobald der nächste Schritt, das Reden über unsere Gefühle, an der Reihe ist. Wenn ich merke, jetzt müsste Tacheles gesprochen werden oder gehandelt werden, ziehe ich mich zurück)

Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal. Sie sieht für ihre Anfang 40 wirklich super aus und das nach 3 Kindern. Sie war schon immer jemand, der die äußere Bestätigung ihres Körpers wichtig war. Vor Allem vor unser Beziehung !!! Aber auch während, wie oben schon angeschnitten.

Wo bleibt nun das Paradoxon? Ich kenne die Gefühle und das Schöne dabei, und eine Stimme in mir sagt, dass meine Frau es wirklich verdient hat, noch mal so ein richtiges Abenteuer zu erleben, mit allem drum und dran. Schmetterlinge im Bauch, Glücksgefühle, Abenteuerlust, und auch die entgültige Bestätigung beim Austausch von Zärltichkeiten oder mehr. Wir leben alle nur einmal. Wir werden schneller alt, als gedacht.

Aber mein Körper und meine Psyche halten die Vorstellung nicht aus. Sie ist zur Zeit so selbstbewusst und ich weiß von ein paar Typen auf ihrer Arbeit, die sich ziemlich bemühen um Zeit mit ihr zu verbringen und ihr zu imponieren.
Ich sag ihr, dass sie es genießen soll, aber ich bin soooo eifersüchtig innerlich. Obwohl ich ganz genau weiß, dass sie nichts anderes macht, als ich.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

Muss es denn sein, dass ihr beide so nach aussen strebt? Ich kenne das auch, und es hat vieles zerstört. Man sollte diese Gefühle auf den Partner versuchen zu lenken und mit ihm ausleben, das kann sogar noch schöner sein. Alles andere nagt sehr an einem, muss ich sagen.

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14. Mai um 10:51

Neuen Wind intern reinbringen wäre das risikoloseste.
Wie wäre es mit Swingerclub oder Partnertausch?
Auf Dauer würde ich dieses Hardcore Flirten aufhören da Du Dich beim weiblichen Umfeld unbeliebt machst und ein schlechtes Image bekommst

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14. Mai um 10:52
In Antwort auf jara

Muss es denn sein, dass ihr beide so nach aussen strebt? Ich kenne das auch, und es hat vieles zerstört. Man sollte diese Gefühle auf den Partner versuchen zu lenken und mit ihm ausleben, das kann sogar noch schöner sein. Alles andere nagt sehr an einem, muss ich sagen.

Das tun wir ja. Wir waren anfang 20, als wir zusammen kamen. Jetzt geht es auf die 50 so langsam zu. Noch fühlen wir uns jung und fit. Wahrscheinlich auch wegen unserer Jobs. Aber wie lange noch. Unser Ältester könnte in ein paar Jährchen schon Kinder bekommen. Dann sind wir Großeltern. Verstehtst du?

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14. Mai um 10:57

Ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen. Will keinen Wiedererkennungsmoment kreieren. Nur so.  Briefe, Telefonate, Chats, und versuchte heimliche Treffen (die wohl nie geklappt haben) über mehrere Jahre hinweg. Ich habe es zufällig mitgebkommen.

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14. Mai um 11:04
In Antwort auf sophos75

Neuen Wind intern reinbringen wäre das risikoloseste.
Wie wäre es mit Swingerclub oder Partnertausch?
Auf Dauer würde ich dieses Hardcore Flirten aufhören da Du Dich beim weiblichen Umfeld unbeliebt machst und ein schlechtes Image bekommst

Swingerclub geht gar nicht. Das ist ja das mit dem Paradoxon. Die Vorstellung, das Geschlechtsteil eines anderen Mannes bei meiner Frau bringt mich um. Hat was von Besitzergreifend. Aber ich kann nicht anders. Gleichzeitig hält es aber mich davon ab, mit anderen Frauen was sexuelles anzufangen. Denn ich gehe davon aus, dass es ihr genauso geht.
Hardcore Flirten ist es nicht. So tolle bin ich nun auch nicht. Wie gesagt, ich habe in meinem Beruf sehr viel mit jüngeren Frauen und Studenten zu tun. Da passiert es halt immer mal wieder, dass man auf einer Wellenlänge ist und manchmal ist es auch mehr. Bin ziemlich lustig und gut in dem was ich tue. Aber in den 20 Jahre Ehe, war das so 6 mal, dass es wirklich ernst wurde und ich die Notbremse ziehen musste.   Aber Spaß macht es trotzdem

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14. Mai um 11:16

Mir geht es ja nicht darum, dass ich Lösungen finde, sondern ich suche Frauen und Männer, die das kennen. (Ich dachte eig. dass es jedem so geht) Und wie die damit umgehen. Vielleicht ist auch Leute unter uns, die eine Generation weiter sind und auch was dazu zu sagen hat?

Vielleicht sehe ich das auch total falsch? Ist das nicht normal?  Dann ist so ein feedback sicherlich auch gut.

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14. Mai um 11:26
In Antwort auf manuel1975

Das tun wir ja. Wir waren anfang 20, als wir zusammen kamen. Jetzt geht es auf die 50 so langsam zu. Noch fühlen wir uns jung und fit. Wahrscheinlich auch wegen unserer Jobs. Aber wie lange noch. Unser Ältester könnte in ein paar Jährchen schon Kinder bekommen. Dann sind wir Großeltern. Verstehtst du?

Kann dir nen guten Rat geben: zerstört das alles nicht nur für ein bisschen Bestätigung von irgendwem. Wie schnell ist alles kaputt, auch die schönsten Schmetterlinge übrigens.

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14. Mai um 11:29

Hallo,ihr seid beide um die 50 und habt jung geheiratet?!
Euer Verhalten ist ganz normal.
Ich denke,das nennt man Midlifecrises.
Hier kommen dann die Fragen des Lebens.
Fokusiert euch auf euch selbst.Eure Kinder sind erwachsen.Nutzt die Zeit.
Fahrt im Urlaub,unternehmt was zusammen,überrascht euch mal wieder.
Ihr müßt aktiv werden,denn in dieser Zeit zerbrechen die meisten Partnerschaften.
Und,junge Dinger um deine Männlichkeit zu bestätigen,brauchste nicht.
Besinn dich auf deine wohl aktrative Frau.
Wünsch euch viel Glück.

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14. Mai um 13:20
In Antwort auf manuel1975

Ich will da nicht zu sehr ins Detail gehen. Will keinen Wiedererkennungsmoment kreieren. Nur so.  Briefe, Telefonate, Chats, und versuchte heimliche Treffen (die wohl nie geklappt haben) über mehrere Jahre hinweg. Ich habe es zufällig mitgebkommen.

wow... da wäre bei mir aber schon kurz vor schluss gewesen...

ich würde mir nämlich andauernd die frage stellen ob sie das jetzt auch noch heimlich macht!

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14. Mai um 13:51
In Antwort auf sxren_18247537

wow... da wäre bei mir aber schon kurz vor schluss gewesen...

ich würde mir nämlich andauernd die frage stellen ob sie das jetzt auch noch heimlich macht!

Klar, war und ist das ein großes Problem. Ich war immer schön "brav" (wie oben beschrieben. Kann sein, dass das andere nicht als brav verstehen)und sie hat es halt durchgezogen. Zufällig rausbekommen, erst alles abgestritten und nur ganz langsam mit der Wahrheit rausgerückt. Das macht eine Beziehung erst mal kaputt. 
In der Literatur kann man nachlesen, was das mit dem Betroffenen macht. 
Aber als sie realisiert hat, was sie da angerichtet hat, (sie selber hat das alles nicht so schlimm empfunden), hat sie alles in ihrer Macht stehende getan, um unsere Beziehung zu retten. 
Und dann kommen wir zum jetzigen Punkt. Sie als Mensch hat doch  das Recht und sie hat es verdient, sich auszuleben. Ist die Liebe so eine Fessel? Ich wäre gerne lockerer, aber kann es nicht erzwingen. 

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14. Mai um 14:15
In Antwort auf manuel1975

Klar, war und ist das ein großes Problem. Ich war immer schön "brav" (wie oben beschrieben. Kann sein, dass das andere nicht als brav verstehen)und sie hat es halt durchgezogen. Zufällig rausbekommen, erst alles abgestritten und nur ganz langsam mit der Wahrheit rausgerückt. Das macht eine Beziehung erst mal kaputt. 
In der Literatur kann man nachlesen, was das mit dem Betroffenen macht. 
Aber als sie realisiert hat, was sie da angerichtet hat, (sie selber hat das alles nicht so schlimm empfunden), hat sie alles in ihrer Macht stehende getan, um unsere Beziehung zu retten. 
Und dann kommen wir zum jetzigen Punkt. Sie als Mensch hat doch  das Recht und sie hat es verdient, sich auszuleben. Ist die Liebe so eine Fessel? Ich wäre gerne lockerer, aber kann es nicht erzwingen. 

Das Gefühl, welches du beschreibst, kenne ich... zu gerne redete ich mir ein, unsere Liebe habe sich weiterentwickelt und vertieft, ich schlug eine offene Partnerschaft vor, er lehnte sie ab. Heute bin froh darüber, da ich mir nicht noch weiterhin etwas vormachen "muss"... sondern frei und voller Zuversicht sein kann.

...Die Angst vor der Veränderung, die Angst vor der Zukunft und die Bequemlichkeit hindern uns daran, dass wir uns weiterentwickeln können.
 

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14. Mai um 14:47
In Antwort auf manuel1975

Klar, war und ist das ein großes Problem. Ich war immer schön "brav" (wie oben beschrieben. Kann sein, dass das andere nicht als brav verstehen)und sie hat es halt durchgezogen. Zufällig rausbekommen, erst alles abgestritten und nur ganz langsam mit der Wahrheit rausgerückt. Das macht eine Beziehung erst mal kaputt. 
In der Literatur kann man nachlesen, was das mit dem Betroffenen macht. 
Aber als sie realisiert hat, was sie da angerichtet hat, (sie selber hat das alles nicht so schlimm empfunden), hat sie alles in ihrer Macht stehende getan, um unsere Beziehung zu retten. 
Und dann kommen wir zum jetzigen Punkt. Sie als Mensch hat doch  das Recht und sie hat es verdient, sich auszuleben. Ist die Liebe so eine Fessel? Ich wäre gerne lockerer, aber kann es nicht erzwingen. 

Ich würde eher sagen, die "Fessel" ist dieses ewige sich ausleben wollen, die Sucht nach Bestätigung im Aussen, die oberflächlichen Gelüste und Triebe des Menschen, aber doch nicht die Liebe. Ernsthaft, wenn man das mit fast 50 immer noch braucht und diesen unerheblichen Dingen nachhechelt, sich selbst noch nicht gefunden und geerdet hat, dann wird es höchste Zeit, oder? Ab einem gewissen Alter wird es ja auch lächerlich, sich wie ein Teenie aufzuführen. Ich finde nicht, dass du da lockerer werden solltest, sondern viel mehr reifer. Deine Frau natürlich auch.

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14. Mai um 14:56
In Antwort auf jara

Ich würde eher sagen, die "Fessel" ist dieses ewige sich ausleben wollen, die Sucht nach Bestätigung im Aussen, die oberflächlichen Gelüste und Triebe des Menschen, aber doch nicht die Liebe. Ernsthaft, wenn man das mit fast 50 immer noch braucht und diesen unerheblichen Dingen nachhechelt, sich selbst noch nicht gefunden und geerdet hat, dann wird es höchste Zeit, oder? Ab einem gewissen Alter wird es ja auch lächerlich, sich wie ein Teenie aufzuführen. Ich finde nicht, dass du da lockerer werden solltest, sondern viel mehr reifer. Deine Frau natürlich auch.

Das Suchen nach Bestätigung kann meiner Meinung nach lediglich ein Symptom für all das sein was ihm fehlt: Liebe.... sobald er die Ursache seiner Defizite beheben würde, könnte das Suchen und das Sehnen sich verflüchtigen!

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14. Mai um 15:00
In Antwort auf manuel1975

Hallo, ich bin der Manuel, 45 Jahre und seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben mittlerweile drei Kinder und so manche Krisen durchgestanden. Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )

Nun zu meinem Paradoxon. Ich liebe meine Frau wirklich und sie mich auch. Trotzdem ist es wohl äußerst Menschlich, dass wir (ich und auch meine Frau) nach Abenteuer, Begehrtsein, Flirts und auch ausleben sexueller Fantasien mit anderen Menschen fantasieren. Mir passiert es öfters, dass mich Frauen zwichen mitte 20 und mitte 30 mehr als nett finden. Und ich genieße es auch und gehe beim Flirten vielleicht manchmal weiter, als es gut ist.  Am Ende lasse ich aber immer die jungen Frauen fallen, um nicht untreu zu werden. (ziemlich scheiße von mir. Das ist mir bewusst.) (Um nicht falsch verstnden zu werden. Ich höre mit dem Umwerben auf, sobald der nächste Schritt, das Reden über unsere Gefühle, an der Reihe ist. Wenn ich merke, jetzt müsste Tacheles gesprochen werden oder gehandelt werden, ziehe ich mich zurück)

Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal. Sie sieht für ihre Anfang 40 wirklich super aus und das nach 3 Kindern. Sie war schon immer jemand, der die äußere Bestätigung ihres Körpers wichtig war. Vor Allem vor unser Beziehung !!! Aber auch während, wie oben schon angeschnitten.

Wo bleibt nun das Paradoxon? Ich kenne die Gefühle und das Schöne dabei, und eine Stimme in mir sagt, dass meine Frau es wirklich verdient hat, noch mal so ein richtiges Abenteuer zu erleben, mit allem drum und dran. Schmetterlinge im Bauch, Glücksgefühle, Abenteuerlust, und auch die entgültige Bestätigung beim Austausch von Zärltichkeiten oder mehr. Wir leben alle nur einmal. Wir werden schneller alt, als gedacht.

Aber mein Körper und meine Psyche halten die Vorstellung nicht aus. Sie ist zur Zeit so selbstbewusst und ich weiß von ein paar Typen auf ihrer Arbeit, die sich ziemlich bemühen um Zeit mit ihr zu verbringen und ihr zu imponieren.
Ich sag ihr, dass sie es genießen soll, aber ich bin soooo eifersüchtig innerlich. Obwohl ich ganz genau weiß, dass sie nichts anderes macht, als ich.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

Eifersucht ist kein Zeichen für Liebe...
Ich glaube das sollte erstmal klar sein.
Lies dich doch mal in das Thema Polyamorie / offen Beziehung ein.
Geht mal zusammen zu einem Poly-Stammtisch in der Nähe (da gibt es so einige).
Falls es, nachdem ihr beide euch schlau gemacht habt, etwas für euch ist, wäre das vielleicht ein gangbarer Weg. Aber denkt gut darüber nach, wenn ihr in einschlagt so ist eine Rückkehr in die Monogamie kaum noch vorstellbar. iIe Freiheit und Verbundenheit zugleich die man dann fühlt, will man nie mehr missen.

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14. Mai um 15:01
In Antwort auf sonnenwind4

Das Suchen nach Bestätigung kann meiner Meinung nach lediglich ein Symptom für all das sein was ihm fehlt: Liebe.... sobald er die Ursache seiner Defizite beheben würde, könnte das Suchen und das Sehnen sich verflüchtigen!

Was einem fehlt, findet man nicht bei anderen Personen, das fehlt im Inneren. Meiner Meinung nach Akzeptanz der eigenen Endlichkeit und Vergänglichkeit und das ins Reine kommen damit. In dem Alter nicht ungewöhnlich.

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14. Mai um 15:40

🙂 vielen Dank für die Antworten. 

Ich wollte nochmal betonen, ich bin Mitte Vierzig und meine Frau Anfang Vierzig. Ist noch nicht so lange her, da hatte sie noch die 3 im Zehner. 😉 Wir haben beide Kommolitinen, die sind immer noch auf der Suche, nach den Partner des Lebens, nach dem 15. Versuch. 
Ich denke, wir sind noch jung genug um uns mit Sachen Begehrenswert, Attraktivität, Leidenschaft und Schmetterlinge im Bauch zu beschäftigen. 

Ich/wir suchen nicht den Partner fürs Leben oder sexuellen Ausgleich. Wir haben alles, was ein biederes Leben so braucht. 

Es es geht schon um die Angst alt zu werden und irgendwann zu realisieren, dass es jetzt zu spät ist. Klar werden mir jetzt die „Alten“ unter uns widersprechen und sagen, dass man im Alter all das auch erleben kann. 

Außerdem geht es mir auch ein wenig um das Verpasste. Aber mit ist natürlich klar, dass das Nachholen von Verpassten dazu führt, das Gewonnene zu verlieren. 

Solche Sachen, wie Partnertausch oder offene Beziehung, haben wir schon oft durchdacht, aber wenn alleine der Gedanke daran uns total abturnt, dann macht das wohl keinen Sinn.

Ich war schon immer treu. Ich weiß auch genau warum. Ich kann damit leben. Aber MUSS deswegen der Partner den gleichen zölibatischen Eheeid ablegen? 
 

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14. Mai um 16:15

MUSS? Deine Frau hat ihn doch abgelegt, diesen Eid, oder hast du sie da gezwungen
Es ist doch auch eine Charakterfrage. Achtet, ehrt und liebt sie dich, wird ihr der Rest mit irgendwelchen anderen nicht so wichtig sein. Liebt sie vor allem sich selber, wird ihr die Bestätigung, dass sie toll ist, wichtiger sein.

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14. Mai um 17:20
In Antwort auf manuel1975

🙂 vielen Dank für die Antworten. 

Ich wollte nochmal betonen, ich bin Mitte Vierzig und meine Frau Anfang Vierzig. Ist noch nicht so lange her, da hatte sie noch die 3 im Zehner. 😉 Wir haben beide Kommolitinen, die sind immer noch auf der Suche, nach den Partner des Lebens, nach dem 15. Versuch. 
Ich denke, wir sind noch jung genug um uns mit Sachen Begehrenswert, Attraktivität, Leidenschaft und Schmetterlinge im Bauch zu beschäftigen. 

Ich/wir suchen nicht den Partner fürs Leben oder sexuellen Ausgleich. Wir haben alles, was ein biederes Leben so braucht. 

Es es geht schon um die Angst alt zu werden und irgendwann zu realisieren, dass es jetzt zu spät ist. Klar werden mir jetzt die „Alten“ unter uns widersprechen und sagen, dass man im Alter all das auch erleben kann. 

Außerdem geht es mir auch ein wenig um das Verpasste. Aber mit ist natürlich klar, dass das Nachholen von Verpassten dazu führt, das Gewonnene zu verlieren. 

Solche Sachen, wie Partnertausch oder offene Beziehung, haben wir schon oft durchdacht, aber wenn alleine der Gedanke daran uns total abturnt, dann macht das wohl keinen Sinn.

Ich war schon immer treu. Ich weiß auch genau warum. Ich kann damit leben. Aber MUSS deswegen der Partner den gleichen zölibatischen Eheeid ablegen? 
 

Ich weiß noch immer nicht um was es Dir geht?

dass deine Frau sich ausleben kann.... 

aber andererseits hätte sie dich fast betrogen und das war schlimm für dich... und du bist eifersüchtig...

das passt alles nicht zusammen

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14. Mai um 18:30
In Antwort auf sxren_18247537

Ich weiß noch immer nicht um was es Dir geht?

dass deine Frau sich ausleben kann.... 

aber andererseits hätte sie dich fast betrogen und das war schlimm für dich... und du bist eifersüchtig...

das passt alles nicht zusammen

Genau das meinte ich. Es ist ein Paradoxon der Liebe. Ich wollte wissen, ob es anderen auch so geht und wie die damit umgehen? 

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14. Mai um 18:38
In Antwort auf manuel1975

Genau das meinte ich. Es ist ein Paradoxon der Liebe. Ich wollte wissen, ob es anderen auch so geht und wie die damit umgehen? 

Akzeptanz der Tatsache, dass man nicht alle seine Launen und Gelüste ausleben muss wie ein kleines bockiges Kind an der Supermarktkasse? Mehr kann ich dir nicht raten.

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14. Mai um 19:03
In Antwort auf manuel1975

Genau das meinte ich. Es ist ein Paradoxon der Liebe. Ich wollte wissen, ob es anderen auch so geht und wie die damit umgehen? 

Kann es sein dass du Angst hast dass sie dich betrügt wenn du es ihr nicht erlaubst?

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15. Mai um 8:34

Ich wundere mich etwas, dass du deine eigene Position derart zurücknimmst und nur den Fokus auf "ihr Verlangen" legst

oder nur ein Vorwand?
 

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16. Mai um 18:25

Kenn ich. Das ist ein Paradox, dass sich aus Überlegung ergibt, und dass man sich vorstellen könnte, wenn man denn voll vertraut, und ja auch anerkennt, dass es Begehren und Phantasien über die Beziehung hinaus gibt, man dann eigentlich solche Abenteuer zu befürworten hätte.
Aber das ist Theorie und ein Ergebnis irgendwelcher logischen Schlussfolgerungen, die mit der Realität wenig zu tun haben können. Meine Erfahrung lehrt, wenn man ein eifersüchtiger Mensch ist, dann ist das (zunächst zumindest) so, und ich glaube Du tust Euch keinen Gefallen damit, so zu tun, als könnte daraus etwas gutes entstehen.
Wenn es Möglichkeiten gibt, wie harmlose Flirts (wer macht das nicht? Oo), dann ist das ja gut. Ansonsten lass lieber die Finger davon. Das macht nur unglücklich, passiv-agressiv.
Es ist schlimm, das die Welt ist auch seltsam designed, da kommen so Dinge vor...

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18. Mai um 23:04

wir haben das gleiche problem gehabt. wollten aber den letzten schritt wagte keiner. 

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19. Mai um 3:37
In Antwort auf manuel1975

Klar, war und ist das ein großes Problem. Ich war immer schön "brav" (wie oben beschrieben. Kann sein, dass das andere nicht als brav verstehen)und sie hat es halt durchgezogen. Zufällig rausbekommen, erst alles abgestritten und nur ganz langsam mit der Wahrheit rausgerückt. Das macht eine Beziehung erst mal kaputt. 
In der Literatur kann man nachlesen, was das mit dem Betroffenen macht. 
Aber als sie realisiert hat, was sie da angerichtet hat, (sie selber hat das alles nicht so schlimm empfunden), hat sie alles in ihrer Macht stehende getan, um unsere Beziehung zu retten. 
Und dann kommen wir zum jetzigen Punkt. Sie als Mensch hat doch  das Recht und sie hat es verdient, sich auszuleben. Ist die Liebe so eine Fessel? Ich wäre gerne lockerer, aber kann es nicht erzwingen. 

<<Ist die Liebe so eine Fessel? 

Wenn man sie als Fessel wahrnimmt, dann ist man in der Zweisamkeit nicht gut aufgehoben, glaube ich. 

Dir ist doch anscheinend Treue wichtig und zugleich möchtest Du Deiner Frau gerne Freiheiten zugestehen, die sie sich selbst ohnehin schon hinter Deinem Rücken genommen hat,  wenn ich das richtig verstanden habe und damit handelst Du gegen Dich selbst.

Wenn Dein Verlangen nach Exklusivität sie fesselt, dann passt vom Grundsatz her etwas nicht zusammen. 

Antoine de Saint- Exupery schrieb: Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.

 

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19. Mai um 3:40
In Antwort auf manuel1975

🙂 vielen Dank für die Antworten. 

Ich wollte nochmal betonen, ich bin Mitte Vierzig und meine Frau Anfang Vierzig. Ist noch nicht so lange her, da hatte sie noch die 3 im Zehner. 😉 Wir haben beide Kommolitinen, die sind immer noch auf der Suche, nach den Partner des Lebens, nach dem 15. Versuch. 
Ich denke, wir sind noch jung genug um uns mit Sachen Begehrenswert, Attraktivität, Leidenschaft und Schmetterlinge im Bauch zu beschäftigen. 

Ich/wir suchen nicht den Partner fürs Leben oder sexuellen Ausgleich. Wir haben alles, was ein biederes Leben so braucht. 

Es es geht schon um die Angst alt zu werden und irgendwann zu realisieren, dass es jetzt zu spät ist. Klar werden mir jetzt die „Alten“ unter uns widersprechen und sagen, dass man im Alter all das auch erleben kann. 

Außerdem geht es mir auch ein wenig um das Verpasste. Aber mit ist natürlich klar, dass das Nachholen von Verpassten dazu führt, das Gewonnene zu verlieren. 

Solche Sachen, wie Partnertausch oder offene Beziehung, haben wir schon oft durchdacht, aber wenn alleine der Gedanke daran uns total abturnt, dann macht das wohl keinen Sinn.

Ich war schon immer treu. Ich weiß auch genau warum. Ich kann damit leben. Aber MUSS deswegen der Partner den gleichen zölibatischen Eheeid ablegen? 
 

 <<Aber MUSS deswegen der Partner den gleichen zölibatischen Eheeid ablegen? 

Nö, im Prinzip nicht. Aber Du kannst doch damit gar nicht umgehen, dass sie Dir untreu ist und damit passt ihr nicht zusammen. 

Auf der anderen Seite kannst Du Dich gerne versuchen zu verbiegen oder "lockerer" zu werden, wie Du das nennst. Die Frage ist nur, ob Dich das glücklich macht. 

Und auf der anderen Seite frage ich mich so, warum sich Deine Frau so gar keine Gedanken darüber macht, wie es Dir bei alledem geht und sich anscheinend einfach nimmt, wozu sie gerade Lust hat?

 

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19. Mai um 3:58
In Antwort auf manuel1975

Genau das meinte ich. Es ist ein Paradoxon der Liebe. Ich wollte wissen, ob es anderen auch so geht und wie die damit umgehen? 

<<ein Paradoxon der Liebe.

Nein. Es ist ganz einfach: Es gibt keine bedinungslose Liebe unter Erwachsenen, weil jeder eigene Bedürfnisse und Erwartungen hat. Da muß man ein Gleichgewicht erschaffen. Treue ist letzendlich auch so eine Erwartung, die viele an den Partner haben. Du flirtest auch ein wenig in der Gegend herum, ziehst aber im Ernstfall die Bremse, weil Dir dieses wichtig ist: Treue und das erwartest Du von ihr. Auch, wenn Du Dir das jetzt irgendwie nicht eingestehen möchtest. 

Jetzt haben wir die folgende Situation: Sie hat Dich hinter Deinem Rücken fast betrogen, zog die Bremse nur, weil alles rausgekommen ist und jetzt möchte Du aus Liebe zu ihr ihr doch Freiheiten zugestehen, weil Du das Gefühl hast, dass sie Deinetwegen auf etwas verzichtet. 

Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder verzichtet sie Deinetwegen weiterhin, was sie wahrscheinlich als "Fessel" empfinden wird, die sie wiederum unglücklich macht oder Du verbiegst Dich ihretwegen, was Dich wiederum unglücklich macht.

Jetzt könnte man natürlich vom Paradoxon der Liebe sprechen, wenn man will. Ich würde sagen, dass hier zwei Menschen zusammen sind, deren gegenseitige Erwartungen zu keinem glücklichen Miteinander führen können.

Und dann könnte man noch weitergehen und sich fragen, ob Liebe, die nicht glücklich macht oder sich wie ein Paradoxon anfühlt überhaupt noch Liebe ist?

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19. Mai um 4:02

<<Vermutlich ist das Gefühl sogar klüger

Immer ist das Gefühl klüger als der Verstand, weil wir Menschen mehr wissen als wir bewußt wahrnehmen und benennen können. 

 

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19. Mai um 4:10

<<Sondern manchmal bedeutet es auch Verzicht.

Wenn ich aber doch auf etwas verzichten MUß, dann macht es mich am Ende unglücklich. Ich stelle mir gerade vor, dass ich einem Mann zuliebe auf Schokolade verzichten müsste. Das würde mich unglücklich machen.

Es wird sie unglücklich machen,verzichten zu müssen und das hat er erkannt. Und ihn wird es unglücklich machen, sie nicht verzichten zu lassen. Und damit ist das ein Schachmatt.

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19. Mai um 5:30
In Antwort auf jara

Muss es denn sein, dass ihr beide so nach aussen strebt? Ich kenne das auch, und es hat vieles zerstört. Man sollte diese Gefühle auf den Partner versuchen zu lenken und mit ihm ausleben, das kann sogar noch schöner sein. Alles andere nagt sehr an einem, muss ich sagen.

@jara. Sehe ich als Mann genauso, und ich habe auch schon erfahren, dass etwas anderes vieles zerstört.

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19. Mai um 5:35

@santiago. Das ist eine klare Diktion!

Und genau um diese Sollbruchstelle geht es.

Ich kenne sie sehr genau.

ABER: Bei mir trat die Situation genau zu dem Zeitpunkt ein, als die Krise der Ehe auf dem "Höhepunkt" war.

Die Sollbruchstelle war also lediglich der vorletzte Punkt. Sonst wäre es anders schief gegangen.

Der TN hingegen schildert seine Ehe als glücklich.
 

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19. Mai um 5:39
In Antwort auf schnell91

@jara. Sehe ich als Mann genauso, und ich habe auch schon erfahren, dass etwas anderes vieles zerstört.

Bei tieferem Nachdenken war es bei mir dann doch nicht ganz so (ist schon lange her). Aber der TN hat angeblich ja noch eine intakte Ehe, und da würde ggf. alles aufs Spiel gesetzt, was heute noch heil zu sein scheint.

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19. Mai um 6:05
In Antwort auf manuel1975

Hallo, ich bin der Manuel, 45 Jahre und seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben mittlerweile drei Kinder und so manche Krisen durchgestanden. Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )

Nun zu meinem Paradoxon. Ich liebe meine Frau wirklich und sie mich auch. Trotzdem ist es wohl äußerst Menschlich, dass wir (ich und auch meine Frau) nach Abenteuer, Begehrtsein, Flirts und auch ausleben sexueller Fantasien mit anderen Menschen fantasieren. Mir passiert es öfters, dass mich Frauen zwichen mitte 20 und mitte 30 mehr als nett finden. Und ich genieße es auch und gehe beim Flirten vielleicht manchmal weiter, als es gut ist.  Am Ende lasse ich aber immer die jungen Frauen fallen, um nicht untreu zu werden. (ziemlich scheiße von mir. Das ist mir bewusst.) (Um nicht falsch verstnden zu werden. Ich höre mit dem Umwerben auf, sobald der nächste Schritt, das Reden über unsere Gefühle, an der Reihe ist. Wenn ich merke, jetzt müsste Tacheles gesprochen werden oder gehandelt werden, ziehe ich mich zurück)

Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal. Sie sieht für ihre Anfang 40 wirklich super aus und das nach 3 Kindern. Sie war schon immer jemand, der die äußere Bestätigung ihres Körpers wichtig war. Vor Allem vor unser Beziehung !!! Aber auch während, wie oben schon angeschnitten.

Wo bleibt nun das Paradoxon? Ich kenne die Gefühle und das Schöne dabei, und eine Stimme in mir sagt, dass meine Frau es wirklich verdient hat, noch mal so ein richtiges Abenteuer zu erleben, mit allem drum und dran. Schmetterlinge im Bauch, Glücksgefühle, Abenteuerlust, und auch die entgültige Bestätigung beim Austausch von Zärltichkeiten oder mehr. Wir leben alle nur einmal. Wir werden schneller alt, als gedacht.

Aber mein Körper und meine Psyche halten die Vorstellung nicht aus. Sie ist zur Zeit so selbstbewusst und ich weiß von ein paar Typen auf ihrer Arbeit, die sich ziemlich bemühen um Zeit mit ihr zu verbringen und ihr zu imponieren.
Ich sag ihr, dass sie es genießen soll, aber ich bin soooo eifersüchtig innerlich. Obwohl ich ganz genau weiß, dass sie nichts anderes macht, als ich.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

"Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal."

Wie wäre es, wenn ihr das mal klären würdet und dann gegenseitig WISST und nicht nur DENKT zu wissen, was der andere wirklich will, was ihm evt. fehlt oder was man sich so vorstellt....Fantasien hat man oft, aber das heisst nicht, dass man immer will dass sie sich bewahrheiten.

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19. Mai um 6:34
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

"Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal."

Wie wäre es, wenn ihr das mal klären würdet und dann gegenseitig WISST und nicht nur DENKT zu wissen, was der andere wirklich will, was ihm evt. fehlt oder was man sich so vorstellt....Fantasien hat man oft, aber das heisst nicht, dass man immer will dass sie sich bewahrheiten.

Miteinander sprechen wird völlig überschätzt...

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19. Mai um 16:24
In Antwort auf py158

Miteinander sprechen wird völlig überschätzt...

bzw in manchen Beziehungen unmöglich...   man sieht ja was dabei rauskommt

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20. Mai um 2:41

<<Beziehung bedeutet immer: Kompromisse.

Ja, aber in erster Linie sollte eine Beziehung Spaß machen und glücklich machen. Es macht sonst wenig Sinn, eine Beziehung einzugehen oder aufrechtzuerhalten. Dann kann man doch genauso gut alleine bleiben.

Wenn es Einen unglücklich macht, wie vermutlich die Frau vom Te, dass er innerhalb der Beziehung Verzicht üben muß, in dem Fall auf Sex mit Anderen verzichten muß, wenn dieser Verzicht zu einem Gefühl des Unglücklichseins führt, dann ist eigentlich die Beziehung selbst die Quell des Unglücks. 

Oder anders: Wenn Treue unglücklich macht und sich wie eine Fessel anfühlt ist eine Beziehung mit einem Menschen, dem Treue wichtig ist, wie dem Te, keine gute Alternative.

Wenn ich liebe muß ich nicht verzichten, weil ich die Anderen nicht brauche. Oder aus einem anderen Thread geborgt: Wenn ich Hachez habe, brauche ich kein Lindt.

<<Wie würdest du denn das umgekehrt sehen, wenn dein Partner sagt: Wenn ich nicht mit anderen Partnern Sex haben kann, macht mich das unglücklich.

Dann würde ich mich fragen: Komme ich damit klar, dass er Sex mit Anderen hat? In meinem Fall klares Nein. Also? Was bleibt noch übrig. Schachmatt.

In manchen Fragen kann es keine Kompromisse geben.


 

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20. Mai um 7:27
In Antwort auf manuel1975

Hallo, ich bin der Manuel, 45 Jahre und seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben mittlerweile drei Kinder und so manche Krisen durchgestanden. Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )

Nun zu meinem Paradoxon. Ich liebe meine Frau wirklich und sie mich auch. Trotzdem ist es wohl äußerst Menschlich, dass wir (ich und auch meine Frau) nach Abenteuer, Begehrtsein, Flirts und auch ausleben sexueller Fantasien mit anderen Menschen fantasieren. Mir passiert es öfters, dass mich Frauen zwichen mitte 20 und mitte 30 mehr als nett finden. Und ich genieße es auch und gehe beim Flirten vielleicht manchmal weiter, als es gut ist.  Am Ende lasse ich aber immer die jungen Frauen fallen, um nicht untreu zu werden. (ziemlich scheiße von mir. Das ist mir bewusst.) (Um nicht falsch verstnden zu werden. Ich höre mit dem Umwerben auf, sobald der nächste Schritt, das Reden über unsere Gefühle, an der Reihe ist. Wenn ich merke, jetzt müsste Tacheles gesprochen werden oder gehandelt werden, ziehe ich mich zurück)

Bei meiner Frau ist das ähnlich, denke ich mal. Sie sieht für ihre Anfang 40 wirklich super aus und das nach 3 Kindern. Sie war schon immer jemand, der die äußere Bestätigung ihres Körpers wichtig war. Vor Allem vor unser Beziehung !!! Aber auch während, wie oben schon angeschnitten.

Wo bleibt nun das Paradoxon? Ich kenne die Gefühle und das Schöne dabei, und eine Stimme in mir sagt, dass meine Frau es wirklich verdient hat, noch mal so ein richtiges Abenteuer zu erleben, mit allem drum und dran. Schmetterlinge im Bauch, Glücksgefühle, Abenteuerlust, und auch die entgültige Bestätigung beim Austausch von Zärltichkeiten oder mehr. Wir leben alle nur einmal. Wir werden schneller alt, als gedacht.

Aber mein Körper und meine Psyche halten die Vorstellung nicht aus. Sie ist zur Zeit so selbstbewusst und ich weiß von ein paar Typen auf ihrer Arbeit, die sich ziemlich bemühen um Zeit mit ihr zu verbringen und ihr zu imponieren.
Ich sag ihr, dass sie es genießen soll, aber ich bin soooo eifersüchtig innerlich. Obwohl ich ganz genau weiß, dass sie nichts anderes macht, als ich.

Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?

Den Satz habe ich nicht verstanden: "Auch eine Beziehungssache meiner Frau war dabei. (angeblich ohne körperlichen Kontakt, ansonsten Jahrelang alles dabei )"

?

Ansonsten muesst ihr beide an eurer Beziehung arbeiten, sich bei anderen Bestaetigung holen ist natuerlich immer die einfachste Methode weil dann muss man selber natuerlich nicht aktiv werden. Kann halt nach hinten losgehen wenn sich einer verlieben sollte.

Deine Frau ist es Wert nach so vielen Jahren von DIR neu umworben zu werden, genauso andersrum.

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20. Mai um 7:39
In Antwort auf manuel1975

🙂 vielen Dank für die Antworten. 

Ich wollte nochmal betonen, ich bin Mitte Vierzig und meine Frau Anfang Vierzig. Ist noch nicht so lange her, da hatte sie noch die 3 im Zehner. 😉 Wir haben beide Kommolitinen, die sind immer noch auf der Suche, nach den Partner des Lebens, nach dem 15. Versuch. 
Ich denke, wir sind noch jung genug um uns mit Sachen Begehrenswert, Attraktivität, Leidenschaft und Schmetterlinge im Bauch zu beschäftigen. 

Ich/wir suchen nicht den Partner fürs Leben oder sexuellen Ausgleich. Wir haben alles, was ein biederes Leben so braucht. 

Es es geht schon um die Angst alt zu werden und irgendwann zu realisieren, dass es jetzt zu spät ist. Klar werden mir jetzt die „Alten“ unter uns widersprechen und sagen, dass man im Alter all das auch erleben kann. 

Außerdem geht es mir auch ein wenig um das Verpasste. Aber mit ist natürlich klar, dass das Nachholen von Verpassten dazu führt, das Gewonnene zu verlieren. 

Solche Sachen, wie Partnertausch oder offene Beziehung, haben wir schon oft durchdacht, aber wenn alleine der Gedanke daran uns total abturnt, dann macht das wohl keinen Sinn.

Ich war schon immer treu. Ich weiß auch genau warum. Ich kann damit leben. Aber MUSS deswegen der Partner den gleichen zölibatischen Eheeid ablegen? 
 

Ich habe das Gefuehl du willst das deine Frau "sich ausleben kann" damit du dann ganz legitim Selbiges tun kannst um beruhigter zu schlafen. Komischer Vorwand!
Ihr seid jung zusammen gekommen und jetzt kurz vor 50 faellt dir ein das du doch noch etwas reissen muss, deine Frau vielleicht ebenfalls.

Wieso kannst du deiner Frau das nicht selbst geben? Das bedeutet halt viel Arbeit weil man einander natuerlich kennt und es nicht so einfach ist denjenigen mit neuen Dingen hervorzulocken als jemanden Fremdes der einen erstmalig begehrt.
 

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20. Mai um 8:02
In Antwort auf alyson_11905641

<<Beziehung bedeutet immer: Kompromisse.

Ja, aber in erster Linie sollte eine Beziehung Spaß machen und glücklich machen. Es macht sonst wenig Sinn, eine Beziehung einzugehen oder aufrechtzuerhalten. Dann kann man doch genauso gut alleine bleiben.

Wenn es Einen unglücklich macht, wie vermutlich die Frau vom Te, dass er innerhalb der Beziehung Verzicht üben muß, in dem Fall auf Sex mit Anderen verzichten muß, wenn dieser Verzicht zu einem Gefühl des Unglücklichseins führt, dann ist eigentlich die Beziehung selbst die Quell des Unglücks. 

Oder anders: Wenn Treue unglücklich macht und sich wie eine Fessel anfühlt ist eine Beziehung mit einem Menschen, dem Treue wichtig ist, wie dem Te, keine gute Alternative.

Wenn ich liebe muß ich nicht verzichten, weil ich die Anderen nicht brauche. Oder aus einem anderen Thread geborgt: Wenn ich Hachez habe, brauche ich kein Lindt.

<<Wie würdest du denn das umgekehrt sehen, wenn dein Partner sagt: Wenn ich nicht mit anderen Partnern Sex haben kann, macht mich das unglücklich.

Dann würde ich mich fragen: Komme ich damit klar, dass er Sex mit Anderen hat? In meinem Fall klares Nein. Also? Was bleibt noch übrig. Schachmatt.

In manchen Fragen kann es keine Kompromisse geben.


 

Exakt! Sehe ich ganz genau so.

Unter Kompromisse verstehe ich etwas völlig anderes.

Eine Liebesbeziehung sollte sich weder wie eine Fessel anfühlen noch Verzicht bedeuten. 

Treue sollte man aus eigenem Antrieb, völlig freiwillig einhalten. Wenn man dies nicht (mehr) kann, gilt es in sich hineinzuhorchen, ob es tatsächlich noch Liebe ist oder Vernunft (oder Abhängigkeit) das mich am Partner hält (-fesselt).

...Dann gilt es -fairerweise- sich dem Partner mitzuteilen...

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20. Mai um 10:20

Wenn ich mich hier mal einmischen darf

"Da muss der Partner einen Vorteil haben, der einem irgendwas liefert. Und ist das nicht Fall, gibt es Konflikte, dann wird er halt mal schnell, mal langsam abserviert."

Ein Charakter, der dazu neigt Menschen abzuservieren, tut es in aller Regel ungefähr nach 1-2 Jahren, würde ich meinen. Diese Typus Mensch ist weniger beziehungsfähig und schafft es selten bis gar nicht, während einer Partnerschaft, treu zu sein/bleiben.

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21. Mai um 0:23

Du bist mir ein schöner Beziehungstheoretiker!

Natürlich muß eine Beziehung einen Benefit abwerfen. Dieser Benefit ist Liebe und Liebe ist eine schöpferische Kraft, die gleichermassen Spaß und glücklich macht.

Das wiederum hat rein gar nichts mit Spaß- oder Egogesellschaft zu tun. Warum meinen Menschen immer wieder und Du bist nicht der Erste ihre persönlichen Erfahrungen auf ein allgemeines Gesellschaftsproblem übertragen zu wollen?

Die Kompromisslosigkeit, von der ich schrieb, bezog sich auf die Treue, im Einklang mit dem Liebesparadoxon dieses Threds und nach dem Motto: Liebe ist es, wenn Treue Spaß macht und sich eben nicht wie eine Fessel anfühlt, wie für die Frau des TEs.

Weiterhin schrieb ich, dass sich die Beiden in einem aus meiner Sicht unlösbaren Dilemma befinden, weil TReue eine Grundsatzfrage ist.

Das wiederum hat auch nicht mit einer Konsumgesellschaft zu tun.

Manchmal ist es aber tatsächlich so, dass die Funktionen nicht passen und es dann eben keinen Sinn macht, auf Biegen und Brechen an einer Beziehung festzuhalten, wie Du selbst schon weiter unten festgestellt hast. Nicht wahr? Auch das hat nichts mit einer Wegwerfgesellschaft zu tun. ( Ich eile Dir schon voraus, weil ich erahne, was im nächsten -beitrag kommt und die Wegwerfgesellschaft hattest Du noch nicht erwähnt!)

<<Beziehungen sind eine gute Gelegenheit, menschlich zu wachsen und sich weiterzuentwickeln und zwar in einer besonderen Form: Zwei ichs, und ein wir - also eine Form der "Dreieinigkeit" ( Trinität). Da niemand perfekt ohne Macken in eine Beziehung kommt, ist es zwangsläufig, dass es zu Konflikten kommt. Die Kunst ist es aus meiner Sicht, mit diesen Konflikten positiv umzugehen und sie zu lösen. Das ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Aber das soll es aus meiner Sicht auch gar nicht sein.

Ja, dem stimme ich zu!

<<Wenn ich ein Haus bauen will, dann ist das auch anstrengend. Ein Haus ist mit Beginn des Hausbaus nie fertig. Sondern es wächst, permanent. Aber es ist auch ein großartiger schöpferischer Prozess mit bleibender Wirkung.

Naja...wenn Du ein Haus bauen willst musst Du die Finanzierung prüfen, ein Baukonzept erarbeiten, Kosten ermitteln, Bauantrag stellen, Baustelle errichten, Material besorgen, etc. Das setzt also schon sehr viel exakte Planungsarbeit voraus, die in zwischenmenschlichen Beziehungen von vornherein ausgeschlossen ist, weil da der Faktor "Mensch" hinzukommt. Und ein Haus ist ein Projekt mit bleibender Wirkung, das ist absehbar. Bei einer Beziehung ist es nicht absehbar. Zwei Wege kreuzen sich für eine Weile zu einem gemeinsamen. Wohin der gemeinsame Weg führt wie lange die Weile verweilt ist nicht voraussehbar und auch nicht planbar.

C´est la vie!

<<Aber mir ist schon klar, dass viele Beziehungen nicht so sehen. Und gar nicht mehr die Geduld haben. Da muss der Partner einen Vorteil haben, der einem irgendwas liefert. Und ist das nicht Fall, gibt es Konflikte, dann wird er halt mal schnell, mal langsam abserviert.

Ich verrate Dir mal was als Frau. Diese in Deinen Zeilen mitschwingende Schwere macht unattraktiv. 


Kennst Du das Lied hier:


 

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21. Mai um 0:24
In Antwort auf sonnenwind4

Wenn ich mich hier mal einmischen darf

"Da muss der Partner einen Vorteil haben, der einem irgendwas liefert. Und ist das nicht Fall, gibt es Konflikte, dann wird er halt mal schnell, mal langsam abserviert."

Ein Charakter, der dazu neigt Menschen abzuservieren, tut es in aller Regel ungefähr nach 1-2 Jahren, würde ich meinen. Diese Typus Mensch ist weniger beziehungsfähig und schafft es selten bis gar nicht, während einer Partnerschaft, treu zu sein/bleiben.

Interessant! Worauf basiert denn diese Erkenntnis?

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21. Mai um 6:45
In Antwort auf alyson_11905641

Interessant! Worauf basiert denn diese Erkenntnis?

Ich mache es mir gerne auch mal einfach: ich verallgemeinere  ,und setze noch eines oben drauf. Wer das "Abservieren und Wegwerfen" konsequent ablehnt, bringt vor allem  sich und in der Folge seinen Mitmenschen unter Umständen viel Ärger und Kummer ein. Insofern kann das Erlernen des "Wegwerfens" sinnvoll sein.Das schreibe ich aus Erfahrung, klar 

 

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21. Mai um 8:00

Genau so ist es, yep .

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21. Mai um 9:40

ich glaube eher dass es ihn anmacht wenn seine frau mit einem anderen ....

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22. Mai um 0:32

<< Deswegen ja auch "bedingungslose Liebe". Das ist eben kein Vertrag (gebe ich dir / gibst du mir )

Hatten wir Konsumgesellschaft nicht schon im letzten Beitrag?

Du hast einen gewaltigen...Denkfehler. Es gibt keine "bedinungslose Liebe"und es kann sie nicht geben. Auch wenn sich Menschen aus irgendeinem Grund diese idealisierte Vorstellung von Liebe im echten Leben herbeiwünschen. 
Bedingungslose Liebe würde bedeuten, dass Du gar keine Ansprüche hast und die Taten Deiner Frau, egal welche es sind, keinen Einfluß auf Deine Liebe zu ihr haben. 
Sie dürfte Dich betrügen, belügen, schlagen, misshandeln. Sie dürfte mit Dir anstellen, was auch immer ihr beliebt. Sobald Du einen Anspruch hast, bsp. Treue, um bei dem Thread zu bleiben, ist das schon eine Bedinungung und somit keine bedingungslose Liebe mehr.
Du hast Dich doch über Kompromisse ausgelassen. Woraus soll sich überhaupt die Notwendigkeit ergeben, Kompromisse schließen zu müssen, wenn keine Ansprüche da sind. Da braucht der Kuchen doch nicht geteilt zu werden, Deine Frau kriegt gleich den ganzen.

Und dann fällst Du von einem Extrem in das andere. Wenn nicht bedingnungslos, dann ein Geschäft und daran ist die Konsumgesellschaft schuld.

Schau Dir mal Deine Ehe an, ob sie ein Geschäft ist, denn bedingungslos liebst Du Deine Frau garantiert nicht.

<< Ich liebe meine Frau, weil ich sie liebe. Und nicht weil ich etwas zurückbekommen will. Das ist von der Motivation ein entscheidender Unterschied. Der Gag an der Sache: Genau dann bekommst du sehr oft viel zurück. Aber das ist eben nicht die Hauptmotivation.

Ah. Also hast Du einen Weg gefunden, auf dem Du sehr viel zurückbekommst. 
Dann bist Du ja auch nur wie ein Verkäufer, der eine Methode fand seine Ware so überzeugend darzubieten, dass er sie im Vergleich zur Konkurrenz mit doppeltem Profit loswird.

Warum gibst Du sie nicht umsonst her?

 Du sagst, dass Du den meisten Benefit bekommt, wenn Du nicht nach ihm verlangst. Und gibst Dich wie Einer, der geben kann, ohne was zurückhaben zu wollen. 

Im Ergebnis willst Du also dann doch genau das, was jeder Andere auch will: den Benefit.

Und Deine Methode ist gar nicht mal so verkehrt. Nennt man positive Reziprozität.




 

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22. Mai um 8:39
In Antwort auf alyson_11905641

<< Deswegen ja auch "bedingungslose Liebe". Das ist eben kein Vertrag (gebe ich dir / gibst du mir )

Hatten wir Konsumgesellschaft nicht schon im letzten Beitrag?

Du hast einen gewaltigen...Denkfehler. Es gibt keine "bedinungslose Liebe"und es kann sie nicht geben. Auch wenn sich Menschen aus irgendeinem Grund diese idealisierte Vorstellung von Liebe im echten Leben herbeiwünschen. 
Bedingungslose Liebe würde bedeuten, dass Du gar keine Ansprüche hast und die Taten Deiner Frau, egal welche es sind, keinen Einfluß auf Deine Liebe zu ihr haben. 
Sie dürfte Dich betrügen, belügen, schlagen, misshandeln. Sie dürfte mit Dir anstellen, was auch immer ihr beliebt. Sobald Du einen Anspruch hast, bsp. Treue, um bei dem Thread zu bleiben, ist das schon eine Bedinungung und somit keine bedingungslose Liebe mehr.
Du hast Dich doch über Kompromisse ausgelassen. Woraus soll sich überhaupt die Notwendigkeit ergeben, Kompromisse schließen zu müssen, wenn keine Ansprüche da sind. Da braucht der Kuchen doch nicht geteilt zu werden, Deine Frau kriegt gleich den ganzen.

Und dann fällst Du von einem Extrem in das andere. Wenn nicht bedingnungslos, dann ein Geschäft und daran ist die Konsumgesellschaft schuld.

Schau Dir mal Deine Ehe an, ob sie ein Geschäft ist, denn bedingungslos liebst Du Deine Frau garantiert nicht.

<< Ich liebe meine Frau, weil ich sie liebe. Und nicht weil ich etwas zurückbekommen will. Das ist von der Motivation ein entscheidender Unterschied. Der Gag an der Sache: Genau dann bekommst du sehr oft viel zurück. Aber das ist eben nicht die Hauptmotivation.

Ah. Also hast Du einen Weg gefunden, auf dem Du sehr viel zurückbekommst. 
Dann bist Du ja auch nur wie ein Verkäufer, der eine Methode fand seine Ware so überzeugend darzubieten, dass er sie im Vergleich zur Konkurrenz mit doppeltem Profit loswird.

Warum gibst Du sie nicht umsonst her?

 Du sagst, dass Du den meisten Benefit bekommt, wenn Du nicht nach ihm verlangst. Und gibst Dich wie Einer, der geben kann, ohne was zurückhaben zu wollen. 

Im Ergebnis willst Du also dann doch genau das, was jeder Andere auch will: den Benefit.

Und Deine Methode ist gar nicht mal so verkehrt. Nennt man positive Reziprozität.




 

manche sind aber so bescheuert und lieben so bedingungslos und lassen sich dabei am Schädel schei**en 

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22. Mai um 8:44
In Antwort auf sxren_18247537

manche sind aber so bescheuert und lieben so bedingungslos und lassen sich dabei am Schädel schei**en 

Ist das dann denn wirklich Liebe oder nicht vielmehr krankhaft?

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22. Mai um 9:16
In Antwort auf jara

Ist das dann denn wirklich Liebe oder nicht vielmehr krankhaft?

hmmmm emotionale Abhängigkeit? 

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