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Kenne das auch ....

18. Juni 2007 um 12:10

Hallo,

das, was hier geschrieben wird, kenne ich zum größten Teil sehr gut.
Ich bin , ja wie soll ich sagen, demnach auch eine "Abhängige" oder zu feige, wie auch immer.
Das Dämliche ist, dass man es ja im Innersten selber weiß und trotzdem schaffen es viele nicht, der Situation ein Ende zu setzen.
Ich bin 27 Jahre verheiratet, habe am Anfang auch nicht erkannt, wie mein damaliger erster freund tickt. Aus Unerfahrenheit, aus Naivität, ich weiß nicht.
Er diskutierte damals schon wegen der Hygiene z. B. mit mir haarsträubend. Da habe ich gedacht, der Mensch muss doch begreifen, was man sagt und fakt ist.
Später merkte ich immer mehr, dass sein Vater mich provozieren oder für mich verletzende Worte sagen, auf den Kindern ehrumhacken kann, die er eh kaum sah.
Mein Mann schwieg, sah in mir den krummen Hund, der ihn gegen den Papa aufbringen möchte.
Ich habe viel geweint in den ersten Jahren schon.
Ich bin kein Engel, wer ist das schon, habe auch meine Macken, die andere sicher eher merken als ich selber...
aber mein Mann dreht den Spieß um, habe ich das gefühl. Und meine Verwandtschaft meint auch, ich wäre nicht einfach und wenn ich ihn nett behandle und nicht verärgere, ist mein Mann doch ganz normal und ordentlich.
Vor vielen Jahren gab es auch Handgreiflichkeiten seinerseits, wenn er nicht weiter wusste,. er ist sehr cholerisch. Ich habe mich gewehrt jedes Mal.
Er hat geschafft, mich nicht mehr zu schubsen oder anzugreifen. Aber verbal tut er das jetzt zunehmend.
Ausdiskutieren kann man nichts mit ihm. Er "bestimmt", über was geredet wird. Ich werde mit vielen Dingen von früher nicht fertig, weil manches an seinem Verhalten mich immer wieder daran erinnert, nichts ausdiskutiert wurde, damit ich es verarbeiten konnte.
Mein Mann meint, das ist ja vorbei, er hat es eingesehen und mit mir könnte man nicht reden.
Aber er lässt mich kaum ausreden, schwenkt um, schweigt, geht, schaut fern beim Reden oder beginnt den Spieß umzudrehen oder laut zu werden. Meist rede ich allein. Da kommt nichts vons eienr Seite, vielleicht ein Satz. Das ist dann ein Gespräch und wir haben ja über alles geredet.
Ob es um ihn, die Kindererziehung früher gin, meine Bedürfnisse als FRau in einer Beziehung , sex... über nichts kann man reden.
Ich wollte auch die Situation mit seinem Vater mal klären, ihm richtig die Meinung sagen, damit der kapiert, warum ich ihnen aus dem Wegegehe. Geht nicht. Sein Vater sagte zu mir: Der Dreck soll schön unter dem Teppich bleiben, da liegt er gut, als ich mal meinte, das ist nicht richtig, wenn Probleme nicht angesprochen werden.
Sein Sohn ist das Allerheiligste und er hat ja imemr so gefolgt als Kind, er hatte keine Pubertät, hat doch nicht den Mund gegen die Eltern aufmachen dürfen, ist so geworden, wie er ihn sich gewünscht hat.
Und wenn sein Sohn mnal ausrastet, na da sind doch die Frauen Schuld. Die sind oft so unmöäglich, verlangen so viel.
Der zweite Sohn hat mit 41 noch nie eine Beziehung gehabt. Er ist auch so gestrickt, dass er das Vwerhalten Frauen gegenüber dem Vater anchäfft. Und dieser Sohn ist eben gestört. Durch die Armee und nicht durch die Erziehung, versteht sich. Er ist nicht anch Maß geraten. Und beim Bruder liegts eben an der Frau.
Das alles müsste meinem Mann doch klar machen, dass da etwas schief läuft unter den Männern dieser Familie. Nein, das darf man aber nicht erwähnen.
Denn ICH bin die Böse, die nur Meckernde.
Und in den letzten Jahrfen, der letzten Zeit bekomme ich Frust verbal zu spüren. Ich finde nie einen anderen Mann, ich bin Schuld das meine Mutter an Krebs gestorben ist, weil sie sich so geärgert hat über mich, ich bin eine faule Sau, ich mache den ganzen Tag nichts (bin selbstständig), das, was ich mache braucht keiner, ist so wichtig als ob einer Skat spielen kann, ich tue nichts für ihn.
Alles, was eine Frau tut ist für ihn selbstverständlich gewesen. Er ist ein Egoist, auch im Bett.
Jetzt, wo ich so verletzt bin, kann ich seit Monaten keinen Sex mehr mit ihm haben.
Klar kratzt ihn das auch, obwohl er es auch nicht versucht, Sex zu bekommen. Wenn ich sage, er verletzt mich mit dem, was er sagt, sagt er nur: Das mache ich, weil du mich aufregst, du mich auch verletzt. Er entschuldigt sich nicht, sagt aber, er tut es. Aber ich darf keine Spitzen geben vor anderen, was er zu mir sagt. Da droht er, wenn ich das tue... da.
Er sagt etwas, was verletzt und erklärt, er meints nicht so, ich bin zu empfindlich und und.
Genau wie sein Vater. Frage ich ihn, wo ich iohn verletze, jemals gesagt habe, er kann nichts oder ähnliches, meint er nur, er weiß nicht gleich was, aberich verletze ihn.
Wenn ich ihm sage, dass es verbale Gewalt ist, er typisches verhalten hat, indem er sich als Täter zum Opfer macht, den Spieß herum dreht, leugnet usw., prallt das an ihm ab.
Manchmal schreibt er sich, völlig aus dem Zusammenhang heraus, Dinge auf, die ich sage. Dadurch bekomtm das natürlich einen anderen Sinn.

Manchmal denke ich, er hat einen Schaden. Ich weiß nicht, ich kann mir nicht vorstellen, das so ein Verhalten normal ist, er das nicht merkt. Und ich denke immer, er muss das doch mal begreifen und damit aufhören, denn zeitweise geht das ja auch.
Aber er rechtfertigt auch sein Verhalten. Wenn er sauer ist, verletzt er eben.
Reden ist nicht, denn da müsste er in die Tiefe gehen und das ist nicht möglich.
Ich glaube, seine lieblose strenge Erziehung hat Schuld, dass er so ist.
Warum ich der Prügelknabe bin in den Augen meiner eigenen Verwandtschaft, weiß ich nicht. Mein Mann macht eben einen anderen Eindruck vor anderen und kaschiert perfekt. Ich bin da weniger bedacht, etwas vorzumachen, so dass man sicher meint, ich wäre unmöglich, da muss der Mann ja so sein.

Ich weiß, ich müsste gehen oder besser, ihn rauswerfen. Aber es hängt aso viel dran, so viele Jahre, nicht zuletzt das Haus, was beiden gehört und ich habe kein Geld.
Und ich glaube, ich habe ihn geliebt, was aber immer mehr kaputt gemacht wird. Er kann, so glaube ich, nicht lieben. Er erwartet von einer FRau, dass sie dem Mann das Leben verschönt. Er gibt nicht gern, genommen hat er immer, als selbstverständlich.

Ich wollte mich nur mal ausheulen, denn auch das tut manchmal gut. Es geht ja vielen hier so oder so ähnlich wie mir. Die meisten Frauen schaffen einen Absprung aber sicher gleich, wenn noch nicht so viel dran hängt...

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18. Juni 2007 um 12:34

Ich verstehe dich vollkommen
mir geht es so ähnlich, wie du vielleicht gelesen hast.
ich würde mein partner auch amliebsten rausschmeißen, und das kind was ich bald bekomme allein großziehen aber das geht nicht da ich meine ausbildung gleich vortsetzen möchte. er kümmert sich auch nicht um mich und zeigt kein interesse am kind, aber was erzähl ich da du kennst das bestimmt noch besser als ich.
wieso packst du dir nicht ein par sachen ein nimmst dein kind und fährst ohne dein mann bescheidzusagen in den urlaub oder zu bekannten für ein par tage um dich mal auszuspannen, soll er doch mal sehen wie er ohne dich klar kommt.

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