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Keinen Partner wegen Arbeitslosigkeit?

18. April 2011 um 19:56 Letzte Antwort: 20. April 2011 um 19:34

Hallo zusammen,

wie steht ihr zu der Ansicht, dass eine Frau keinen Partner findet, weil sie längere Zeit schon arbeitslos ist!?

Ist das für einen Mann beim Kennenlernen ein K.O. Kriterium?

Ich bin jetzt 10 Monate auf Jobsuche. Die ersten Monate wurde mir die Suche erschwert durch mein schlechtes Arbeitszeugnis, was ich jetzt vor kurzem erst berichtigt bekommen habe (dank Anwalt). So jetzt suche ich weiter und jetzt denke ich habe ich weniger gute Karten,weil ich eben bei den Arbeitgebern bestimmt schon als Langzeitarbeitslose gesehen werde und deswegen eher keine Chance habe.

Jetzt habe ich Angst, dass die Jahre so dahin streichen und meine Jobchancen immer geringer werden und damit auch die Option mal einen Partner zu finden, der das erstmal so akzeptiert und mich darin unterstützt.

Das blöde ist ja auch - alleine von Hartz 4 zu leben krieg ich ja gerade so hin. Schön ist es nicht, man will ja auch mal was machen was man lange nicht getan hat oder sich auch mal was leisten. Wenn man aber einen Partner hat und womöglich noch mit dem zusammen zieht, dann muß ich dem sein Einkommen mit angeben und er muß für mich alles offen dar legen und mich finanziell unterstützen. Ich will aber nicht jemand anderen da mit reinreissen, will endlich unabhängig leben.

Och man...es ist einfach alles so blöd......

Wie seht ihr das ganze. War oder ist jemand in einer ähnlichen Situation?

LG Angellaney

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18. April 2011 um 22:01


war dir ein kerl in einem deiner threads nicht völlig egal?

sky

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18. April 2011 um 22:05
In Antwort auf skyeye70


war dir ein kerl in einem deiner threads nicht völlig egal?

sky

Oops...
hab dich verwechselt...allerdings wär*s wohl wirklich besser,du kümmerst dich erstmal um das eine...also deinen job...dann kommt der kerl wohl auch eher,als bei einer verkrampften suche...

sky

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19. April 2011 um 10:24

Du machst dir gedanken um ungelegte eier...
...steck doch erst mal all deine energie in die jobsuche...

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19. April 2011 um 10:25

Nunja,
arbeitslosigkeit macht nicht gerade sexy. Aber die Frage ist, wie es dazu gekommen ist und was du daraus machst.

Wenn du nichts dafür kannst, weil vielleicht Stellen abgebaut wurden oder dein Arbeitgeber Pleite ist oder oder.... dann kann dir niemand etwas vorhalten. Dem ist allerdings auch nur so, wenn du dir den Hintern aufreißt, um dich wieder ins Arbeitsleben einzubringen. Ich denke, soetwas ist in deiner Situation bei dem Kennenlernen entscheident.

Wenn ich jemanden kennenlerne und der sagt mir, dass er Arbeitslos ist, dann denke ich erstmal "ooops". Wenn ich dann hinterfrage was passiert ist und er sagt dieses oder jenes, ist aber mit aller Macht dabei sich was neues zu suchen, dann ist das nicht automatisch ein K.O.-Kriterium.
Wenn ich allerings nach einiger Zeit merke, der tut nix und liegt nur faul auf dem Sofa, dann muss ich mich leider verabschieden.

Du verstehst was ich meine, oder?

Lg und viel Glück bei der Jobsuche!

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19. April 2011 um 10:31

Manchmal greift auch eins ins andere
Mein Freund war auch arbeitslos, als wir uns kennengelernt haben.
Ich fand das nicht schlimm, denn ich suche ja keinen Versorger. Außerdem habe ich auch ein paar Mal davon profitiert, dass er tagsüber Zeit hat und ich ihn auch mal um Besorgungen bitten konnte.

Gut, das Zusammenziehen wäre nicht möglich gewesen, da - wie Du ja schon sagst - dann irgendwie das Einkommen zusammengerechnet wird. Ich komme mit meinem Einkommen zwar gut über die Runden, aber für zwei wäre es zu knapp, das hätte ich nicht gekonnt.

Ein wenig später hat er dann eine neue Stelle gefunden, und das, obwohl er schon über 1,5 Jahre ohne Job war. Soviel zum Thema "keine Chance weil langzeitarbeitslos" (wobei man 10 Monate wie bei Dir kaum als Langzeit bezeichnen kann!).

Denk positiv und konzentriere Dich erstmal auf ein Ziel, am besten auf die Jobsuche. Alles weitere findet sich schon.

Toitoitoi!

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19. April 2011 um 10:39

Ich muss...
... ehrlich sagen, längere Arbeitslosigkeit könnte für mich bei einem Mann durchaus zum K.O-Kritierium werden. Dabei geht es mir NICHT darum, dass derjenige möglicherweise zu wenig finanzielle Mittel hat, das mal gleich als Klarstellung!

Ich würde mich vielmehr fragen: Warum ist der so lange schon arbeitslos? Warum hat er nicht einfach erst mal woanders angefangen als in seinem eigentlichen Beruf? Einfach übergangsweise und einfach, um Geld zu verdienen und nicht das Gefühl zu haben, ohne Arbeit zu Hause zu hocken?? Hat der die Einstellung, dass gute Stellen auf dem Baum wachsen? Ist der an seinem Ort festgewachsen, warum zieht er nicht um für einen Arbeitsplatz, wenns offenbar so wenige Stellen an seinem Wohnort gibt, dass er schon so lange nichts findet? Dann muss man doch Konsequenzen ziehen und kann nicht einfach so zu Hause sitzen und weiter warten... Mit einem Menschen mit dieser Einstellung könnte ich persönlich nicht glücklich werden.

Davon ab: Ich persönlich habe mir geschworen, niemals in die Mühlen des Arbeitsamtes zu geraten, allein der ganze bürokratische Aufwand und die Demütigung, sein ganzes Leben offenzulegen! Ich würde ganz ernsthaft lieber putzen gehen, kellnern oder in der Produktion arbeiten, bevor ich in die Verlegenheit gerate, vom Arbeitslosengeld abhängig zu werden! Und ich würde mich ernsthaft mit meiner Situation auseinandersetzen und überlegen, an welchem Punkt ich etwas falsch mache. Denn fast ein Jahr arbeitslos heißt definitiv, dass etwas falsch läuft.

LG

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19. April 2011 um 10:49
In Antwort auf tyche26

Ich muss...
... ehrlich sagen, längere Arbeitslosigkeit könnte für mich bei einem Mann durchaus zum K.O-Kritierium werden. Dabei geht es mir NICHT darum, dass derjenige möglicherweise zu wenig finanzielle Mittel hat, das mal gleich als Klarstellung!

Ich würde mich vielmehr fragen: Warum ist der so lange schon arbeitslos? Warum hat er nicht einfach erst mal woanders angefangen als in seinem eigentlichen Beruf? Einfach übergangsweise und einfach, um Geld zu verdienen und nicht das Gefühl zu haben, ohne Arbeit zu Hause zu hocken?? Hat der die Einstellung, dass gute Stellen auf dem Baum wachsen? Ist der an seinem Ort festgewachsen, warum zieht er nicht um für einen Arbeitsplatz, wenns offenbar so wenige Stellen an seinem Wohnort gibt, dass er schon so lange nichts findet? Dann muss man doch Konsequenzen ziehen und kann nicht einfach so zu Hause sitzen und weiter warten... Mit einem Menschen mit dieser Einstellung könnte ich persönlich nicht glücklich werden.

Davon ab: Ich persönlich habe mir geschworen, niemals in die Mühlen des Arbeitsamtes zu geraten, allein der ganze bürokratische Aufwand und die Demütigung, sein ganzes Leben offenzulegen! Ich würde ganz ernsthaft lieber putzen gehen, kellnern oder in der Produktion arbeiten, bevor ich in die Verlegenheit gerate, vom Arbeitslosengeld abhängig zu werden! Und ich würde mich ernsthaft mit meiner Situation auseinandersetzen und überlegen, an welchem Punkt ich etwas falsch mache. Denn fast ein Jahr arbeitslos heißt definitiv, dass etwas falsch läuft.

LG

Wenn Du an dem Mann interessiert wärest,
solltest Du nicht Dich nach den ganzen "Warums" fragen, sondern ihn.
Denn Du hast Dein Urteil ja schon gefällt, Dich brauchst Du nicht mehr zu fragen.
Nicht jeder Lebensweg verläuft gleich und manchmal lernt man was, wenn man auch mal die Geschichte des Gegenübers erfahren will.

Der eigene Teller und sein Rand sind nicht das ganze Universum

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19. April 2011 um 10:53
In Antwort auf tyche26

Ich muss...
... ehrlich sagen, längere Arbeitslosigkeit könnte für mich bei einem Mann durchaus zum K.O-Kritierium werden. Dabei geht es mir NICHT darum, dass derjenige möglicherweise zu wenig finanzielle Mittel hat, das mal gleich als Klarstellung!

Ich würde mich vielmehr fragen: Warum ist der so lange schon arbeitslos? Warum hat er nicht einfach erst mal woanders angefangen als in seinem eigentlichen Beruf? Einfach übergangsweise und einfach, um Geld zu verdienen und nicht das Gefühl zu haben, ohne Arbeit zu Hause zu hocken?? Hat der die Einstellung, dass gute Stellen auf dem Baum wachsen? Ist der an seinem Ort festgewachsen, warum zieht er nicht um für einen Arbeitsplatz, wenns offenbar so wenige Stellen an seinem Wohnort gibt, dass er schon so lange nichts findet? Dann muss man doch Konsequenzen ziehen und kann nicht einfach so zu Hause sitzen und weiter warten... Mit einem Menschen mit dieser Einstellung könnte ich persönlich nicht glücklich werden.

Davon ab: Ich persönlich habe mir geschworen, niemals in die Mühlen des Arbeitsamtes zu geraten, allein der ganze bürokratische Aufwand und die Demütigung, sein ganzes Leben offenzulegen! Ich würde ganz ernsthaft lieber putzen gehen, kellnern oder in der Produktion arbeiten, bevor ich in die Verlegenheit gerate, vom Arbeitslosengeld abhängig zu werden! Und ich würde mich ernsthaft mit meiner Situation auseinandersetzen und überlegen, an welchem Punkt ich etwas falsch mache. Denn fast ein Jahr arbeitslos heißt definitiv, dass etwas falsch läuft.

LG

@tyche26 - puah
Da sieht man, dass Du noch nie arbeitslos warst. Das geht manchmal schneller als man denkt und es ist nicht immer einfach da rauszukommen. Egal ob mit viel Bildung oder wenig, ob mobil und flexibel oder auf einen Wohnort fest eingeschossen. Es ist nicht einfach! Und wenn man einmal so dadrin ist, hoert man immer schlaue Sprueche von anderen. Das ist glaube ich neben der Existenzbedrohung aufgrund fehlenenden Einkommens eine der schwersten Aspekte der Arbeitslosigkeit.

Muehlen des Arbeitsamtest - schon um weiterhin krankenversichert zu sein, muss man sich da melden!

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19. April 2011 um 10:56

Arbeitslos = unattraktiv?
Ich glaube, das Unattraktive bei der Arbeitslosigkeit ist das fehlende Selbstvertrauen. Nach einer Weile schwindet das naemlich .... Dann ist der Mensch auch nicht wirklich spannend fuer andere und sich in jemanden zu verlieben, der kein Selbstvertrauen hat, ist schon nicht so einfach.

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19. April 2011 um 10:57
In Antwort auf an0N_1291714099z

Arbeitslos = unattraktiv?
Ich glaube, das Unattraktive bei der Arbeitslosigkeit ist das fehlende Selbstvertrauen. Nach einer Weile schwindet das naemlich .... Dann ist der Mensch auch nicht wirklich spannend fuer andere und sich in jemanden zu verlieben, der kein Selbstvertrauen hat, ist schon nicht so einfach.

Auch ist es nicht attraktiv
wenn jemand verzweifelt nen Partner sucht. Das hilft nicht, jemanden zu finden. Sei gelassen, sei gluecklich mit Dir und Deinem Leben, akzeptiere deine Arbeitslosigkeit als Arbeitssuche und konzentriere Dich auf andere Dinge als den Mann fuers Leben zu finden!

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19. April 2011 um 12:20
In Antwort auf an0N_1291714099z

@tyche26 - puah
Da sieht man, dass Du noch nie arbeitslos warst. Das geht manchmal schneller als man denkt und es ist nicht immer einfach da rauszukommen. Egal ob mit viel Bildung oder wenig, ob mobil und flexibel oder auf einen Wohnort fest eingeschossen. Es ist nicht einfach! Und wenn man einmal so dadrin ist, hoert man immer schlaue Sprueche von anderen. Das ist glaube ich neben der Existenzbedrohung aufgrund fehlenenden Einkommens eine der schwersten Aspekte der Arbeitslosigkeit.

Muehlen des Arbeitsamtest - schon um weiterhin krankenversichert zu sein, muss man sich da melden!

@ffffft
Nun, das stimmt, ich war nie arbeitslos. Hätte es aber etliche Male sein können! Es hat seinen guten Grund, warum ich es NICHT war und nie sein werde! Wie gesagt, ich würde mir lieber zwei Putzstellen und einen Kellnerjob zulegen, als auf Arbeitslosengeld angewiesen zu sein und alle damit verbundenen Demütigungen erleben zu müssen. Der eine macht das mit, der andere lehnt das eben rigoros ab. So einfach ist das.

LG

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19. April 2011 um 13:49

Es ist nicht immer unumgehbar
Also, ich war mal arbeitslos und habe noch nicht einmal einen Kellnerjob bekommen, weil alle sofort sahen, dass ich nen anderen Job suchte und ueberqualifiziert war. Echt nix habe ich bekommen - kein Callcenter-, kein Kellner-, kein Messejob, Putzen auch nicht ... alles was ich mal als Studentin gemacht hatte, war ploetzlich unerreichbar fuer mich! Ich war denen dann auch zu alt !!!

Ich musst halt entsparen, um leben zu koennen und beim Arbeitsamt anmelden, um ueberhaupt krankenversichert zu sein, denn mein Leben lang war ich privat versichert gewesen und konnte mir das ploetzlich nicht mehr leisten. Die Zeit ohne Krankenversicherung habe ich auch schon mal durchlebt und das muss ich nicht wiederholen!

Ich musste mich dann selbstaendig machen, und als freier Consultant in meinem Bereich arbeiten, weil ich keine Anstellung gefunden habe. Dieses freie Consultantdasein war somit eigentlich eine versteckte Arbeitslosigkeit !!! Es ging, war aber sehr zeitaufwaendig und hat mich viel Zeit von meiner Bewerbungsorganisation gekostet. Und ich bin defintiv nicht der Typ fuer die Selbstaendigkeit! Ichbrauche Buero, ich brauche Kollegen, ich brauche dieses Jobfeeling!

Also, es ist so einfach dahin gesagt, mach doch, tu doch .... es gibt manchmal Situationen, da ist man einfach arbeitslos. Aber meistens ist das ja die Zeit, zwischen zwei Jobs. Ich wusste, es wird irgendwann ein Ende haben. Und das hatte es dann auch.

Und wenn Du die Moeglichkeit hast, Arbeitslosengeld zu erhalten, iste s doch gut - denn das hat man ja vorher auch eingezahlt! Und ist das nicht selbst angespartes Geld und somit keine Sozialhilfe....? Das hat doch nichts schlimmes, das ist doch eine Sicherheit, dass man nicht sofort in Armut faellt!

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19. April 2011 um 19:47

......
Ich bin bereits seit Januar für einie Weiterbildung angemeldet. Leider wurde sie schon 3 mal verschoben, weil immer wieder Teilnehmer absprangen. Diese WB wird nämlich neu eingeführt und diese Art gab es vorher in unserer Stadt noch nicht. Ich hoffe dass sie jetzt im nächsten Monat endlich beginnt. Denn das ist eiin großer Wunsch von mir mit DIESER Weiterbildung endlich voranzukommen, da ich nämlich gerne branchenmäßig umschwenken möchte. Ehrenamtlich bin ich auch schon tätig und eingeschrieben bei einer Freiwilligen Agentur. Also untätig bin ich nicht. Nur WILL ich unbeindgt diese Weiterbildung auch machen, weil das etwas ist, was ich mir für mich sehr gut vorstellen kann und mir besser Chancen bei meinen Bewerbungen bietet.

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19. April 2011 um 21:23
In Antwort auf tyche26

@ffffft
Nun, das stimmt, ich war nie arbeitslos. Hätte es aber etliche Male sein können! Es hat seinen guten Grund, warum ich es NICHT war und nie sein werde! Wie gesagt, ich würde mir lieber zwei Putzstellen und einen Kellnerjob zulegen, als auf Arbeitslosengeld angewiesen zu sein und alle damit verbundenen Demütigungen erleben zu müssen. Der eine macht das mit, der andere lehnt das eben rigoros ab. So einfach ist das.

LG

?
Würdest du auch einen Job machen, von dem du weißt dass er dir absolut nicht liegt. Es ist nunmal so, der eine ist mathematisch ein Ass, ein anderer widerum hat im kreativen Bereich die besten Karten.

Aber im Kreativen Bereich gibt es nunmal eben nichtmal so einen Nebenjob. Und 3 400 Euro Jobs kreigt man zeitlich gesehen auch nicht eben mal so unter einen Hut und selbst dann verdeint man nicht unbedingt genug und ist trotzdem noch auf H4 angewiesen. Ist ebe nicht so einfach wie alle ARBEITENDEN sich das so vorstellen.

Alle die Arbeit haben sagen schnell: wer arbeiten will der findet auch Arbeit.

Ja, Arbeit die einen vielleicht psychisch krank werden lässt weil man mit dem was man macht nicht zufrieden ist, da es einem gar nicht liegt und man den Job gar nicht richtig bewältigen kann und dann ist Ärger mit den Kollegen auch schon vorprogrammiert. Ich weiß wovon ich rede!

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19. April 2011 um 21:50
In Antwort auf melva_12844684

?
Würdest du auch einen Job machen, von dem du weißt dass er dir absolut nicht liegt. Es ist nunmal so, der eine ist mathematisch ein Ass, ein anderer widerum hat im kreativen Bereich die besten Karten.

Aber im Kreativen Bereich gibt es nunmal eben nichtmal so einen Nebenjob. Und 3 400 Euro Jobs kreigt man zeitlich gesehen auch nicht eben mal so unter einen Hut und selbst dann verdeint man nicht unbedingt genug und ist trotzdem noch auf H4 angewiesen. Ist ebe nicht so einfach wie alle ARBEITENDEN sich das so vorstellen.

Alle die Arbeit haben sagen schnell: wer arbeiten will der findet auch Arbeit.

Ja, Arbeit die einen vielleicht psychisch krank werden lässt weil man mit dem was man macht nicht zufrieden ist, da es einem gar nicht liegt und man den Job gar nicht richtig bewältigen kann und dann ist Ärger mit den Kollegen auch schon vorprogrammiert. Ich weiß wovon ich rede!

@angellaney
Ja, ich würde auch einen Job machen, der mir nicht liegt. Ich muss ihn ja nicht ewig machen! Und ja, ich würde - wenn ungebunden - auch woanders hinziehen für einen guten Job. Und selbst mit Partner sollte es möglich sein, einen Kompromiss zu finden.

Diese Flexibilität fehlt aber den meisten Arbeitslosen. Das ist einfach Fakt. Die Bewerbungsbemühungen sind zwar da, weil vom Arbeitsamt verlangt, aber der Tellerrand wird nicht mal angeschaut, geschweige denn, dass man es wagt, auch nur kurz darüberzuschauen und einen neuen Weg einzuschlagen - obwohl man sieht, dass der zuvor gewählte Weg einfach nirgendwohin führt, also in die Arbeitslosigkeit.

Spätestens wenn man an diesem Punkt angelangt ist, muss man sich doch darüber im Klaren werden, dass man in seinem Leben etwas grundlegend ändern muss, wenn sich etwas bewegen soll und wenn man keine Lust hat, für den Rest seines Lebens in die Hartz-4-Mühle zu geraten.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Alles andere sind nur Ausreden und Entschuldigen. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied - er muss sich dessen nur bewusst sein und seiner Verantwortung sich selbst gegenüber gerecht werden.

LG

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19. April 2011 um 22:11
In Antwort auf tyche26

@angellaney
Ja, ich würde auch einen Job machen, der mir nicht liegt. Ich muss ihn ja nicht ewig machen! Und ja, ich würde - wenn ungebunden - auch woanders hinziehen für einen guten Job. Und selbst mit Partner sollte es möglich sein, einen Kompromiss zu finden.

Diese Flexibilität fehlt aber den meisten Arbeitslosen. Das ist einfach Fakt. Die Bewerbungsbemühungen sind zwar da, weil vom Arbeitsamt verlangt, aber der Tellerrand wird nicht mal angeschaut, geschweige denn, dass man es wagt, auch nur kurz darüberzuschauen und einen neuen Weg einzuschlagen - obwohl man sieht, dass der zuvor gewählte Weg einfach nirgendwohin führt, also in die Arbeitslosigkeit.

Spätestens wenn man an diesem Punkt angelangt ist, muss man sich doch darüber im Klaren werden, dass man in seinem Leben etwas grundlegend ändern muss, wenn sich etwas bewegen soll und wenn man keine Lust hat, für den Rest seines Lebens in die Hartz-4-Mühle zu geraten.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Alles andere sind nur Ausreden und Entschuldigen. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied - er muss sich dessen nur bewusst sein und seiner Verantwortung sich selbst gegenüber gerecht werden.

LG

.....
Menschen sind eben verschieden. Die einen sind super flexibel in allen Bereichen, andere eben eingeschränkter, weswegen auch immer. Man kann ja auch nicht alle Arbeitslosen über einen Kamm scheren.

Ich suche mir meine Stellenangeobte alle selbst und zeige Selbstinitiative soweit es mir möglich ist, hab mich um meine Weiterbildung gekümmert und mich auch branchenfremd beworben. Aber als Quereinsteiger hat man es auch schwer.

Und wozu macht man heutzutage eine Ausbildung - damit man danach nicht übernommen wird und dann in anderen Berufen was kriegen soll? So kann es ja wohl auch nicht laufen.

Und ich glaube auch kaum, dass jemand der beispielsweise so zierlich gebaut ist wie ich (dem es an Kraft fehlt), dann aus lauter Verzweiflung einen Job in der Baubranche bzw Handwerk machen würde (wenn es nur sowenig Auswahl geben WÜRDE).

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20. April 2011 um 19:34

.....
Ja da hast du Recht, bin jetzt 7 oder 8 Jahre schon wieder Single im eigentlichen Sinn, habe ja nur einen Mann na meiner Seite mit dem ich das Bett teile sozusagen.

Ich war nach meinem ALG 1 direkt in H4 gerutscht, dann fand ich einen Job der leider auch nur wieder 10 Monate ging, also rutschte ich gleich nach dem job wieder in H4, dann wieder 2 Monate jobsuche 3 Monate Arbeit....es sind immer nur kurze Einsätze sodass ich noch nicht wieder wirklich aus H4 rauskam (

Und mein Singleleben genisse ich jetzt auch besser als noch vor einem halben Jahr. Und ich konzentriere mich auch eher auf die Jobsuche als auf Partner finden. Sage mir jetzt selbst, wenn er kommt dann ist schön, wenn nicht dann ist das eben so. Es gibt Tage da wünsche ich mir jemanden, an anderen Tagen wieder nicht, da finde ich mein unabhängiges Leben als Single doch recht angenehm

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