Forum / Liebe & Beziehung

Keine Trennung, weil Kinder im Spiel sind

6. April um 11:32 Letzte Antwort: 6. April um 15:47

Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

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6. April um 11:40

Ich kann das nicht nachvollziehen. Die Kinder werden auch nicht glücklicher, wenn du immer unglücklicher wirst. Zudem was wäre an einer Affäre besser, weniger verletzender?
Man muss sich übrigens heutzutage als Mutter nicht mehr komplett aufopfern und auf alles verzichten, auch wenn das Bild gerne noch so kolportiert wird. Du bist 34, soll das jetzt dein Ende sein? Ich denke, wenn man eine Trennung erwachsen und geordnet durchzieht, bevor es zu spät ist - und das kann gut passieren, wenn man zu lange wartet - werden auch die Kinder nur davon profitieren. Nach einer Trennung gibt es auch Rechte und Pflichten, dein Nochmann kann nicht einfach so sagen, sorry ich ziehe 600km weit weg und will die Kinder nicht mehr sehen. Muss man als Mutter eben auch für seine Kinder durchsetzen.
WIr haben auch eine Trennung hinter uns, natürlich wars nicht einfach, aber was besseres hätte uns nicht passieren können. Mama glücklich, Papa glücklich, Kind auch. Mein Ex kümmert sich um alle seine Kinder gut. Hier leidet keiner, im Gegenteil.

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6. April um 11:49
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Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

Es würde ihn hier nichts mehr halten? Und was ist mit seinen Kindern? Komische Aussage!

Ich kann deine Gedankengänge durchaus nachempfinden. Eine Trennung ist für Kinder nie einfach und schön, aber oftmals unumgänglich. Die Frage ist, würde es etwas bringen, wenn ihr an eurer Ehe arbeiten würdet?

Hast du ihm gesagt, was dir in eurer Beziehung fehlt? Und was fehlt ihm, oder ist er rundum glücklich?
Auf Dauer unzufrieden in einer Beziehung auszuharren ist kontraproduktiv für alle Beteiligten. Eine Affäre wäre natürlich eine Option, aber wie lange kann das gut gehen? Irgendwann will Einer mehr und dann kommt es zu weiteren Problemen. Zudem besteht dir Gefahr, dass dein Mann das mitbekommt, und auch die Kinder.
LG
 

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6. April um 12:16

Genau,  wenn beide mit einer Trennung vernünftig umgehen, dann klappt es. Ich schrieb ja, dass ich selbst erlebt habe. Meine Eltern waren so und es war gut.

Mein Partner ist aber eben nicht so. Für ihn gibt es nur schwarz oder weiß. Er kann mich nicht mehr haben, dann würde er den Kontakt komplett abbrechen. 
Wieso kann er nicht sagen "Tschüß.  Ich ziehe um und bin dann mal weg." ? 
Natürlich kann er das. Wer soll ihn dazu zwingen können? Ein Gericht? 


Ihm fehlt angeblich nichts in der Beziehung. Er ist glücklich. 
Natürlich hhattenwir darüber gesprochen was mir fehlt bzw was mich stört. Es gab da einige Dinge,  aber letztendlich kann meine Gefühle nichts mehr aufflammen lassen. Wir haben uns einfach total anders entwickelt. Ich komme mit ihm als Person gar nicht mehr klar. Seine Einstellung, seine Ansichten.. 
Er bemüht sich, aber manchmal geht's halt nicht anders. 

Natürlich weiß ich, dass eine Affäre keine gute Option ist. Es geht mir hierbei nicht mal um Sex... ich kann einfach die Berührungen meines Partners nicht mehr genießen. Versuche alles aufs Minimum zu beschränken. Es ist einfach schwierig...

Und es ist einfach zu sagen: Danach sind Mama, Papa und Kinder glücklich. So ist das aber nicht, wenn die Umstände nicht passen und da macht mir mein Partner ja einen Strich durch die Rechnung. 

Meinen Kindern geht es jetzt gut. Sie haben beide Eltern. Ich sitze hier nicht wie ein Häufchen Elend und versprühe schlechte Laune. Wir haben ein normales Familienleben mit Regeln, Spaß,  Arbeit,  Schule und Unternehmungen. 
Wir streiten nicht oder zicken uns an. 

Das soll nicht so bis an mein Lebensende gehen. Ihr könnt mich für verrückt halten, aber ich dachte schon, dass ich das noch 10 Jahre oder so aushalten muss, bis die Kids iwann aus dem Haus sind.... oder mit beiden Beinen im Leben stehen. Ich will nicht ihre Entwicklung stören. 

Eine Frau muss sich nicht für die Kinder aufopfern. Das würde aber fast jede Frau tun. Jede Entscheidung, die ich treffe, kann oder wird das Wesen meiner Kinder beeinflussen. Wie? Das weiß man leider nicht vorher. 
Ich kann jetzt meinen Partner verlassen und nehme meinen Kindern womöglich den Vater. Vllt verkraften sie es gut, wobei ich es bei meinen Kleinsten nicht so sehe. Er ist echt sensibel.
Soll ich das wirklich riskieren? 

 

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6. April um 12:27
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Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

Du machst dich total zum Spielball deines Mannes. Deine Kinder werden sehr bald mit der Situation klar kommen. Wenn er geht und sich nicht mehr um seine Kinder kümmert, dann spricht das eine klare Sprache. Was ist das für eine kreatur? Willst du so jemanden überhaupt haben? Den würde ich allein für diese Aussage und Erpressung aus dem Fenster werfen und seine Sachen hinterher 

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6. April um 12:27
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Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

Du machst dich total zum Spielball deines Mannes. Deine Kinder werden sehr bald mit der Situation klar kommen. Wenn er geht und sich nicht mehr um seine Kinder kümmert, dann spricht das eine klare Sprache. Was ist das für eine kreatur? Willst du so jemanden überhaupt haben? Den würde ich allein für diese Aussage und Erpressung aus dem Fenster werfen und seine Sachen hinterher 

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6. April um 12:32
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Genau,  wenn beide mit einer Trennung vernünftig umgehen, dann klappt es. Ich schrieb ja, dass ich selbst erlebt habe. Meine Eltern waren so und es war gut.

Mein Partner ist aber eben nicht so. Für ihn gibt es nur schwarz oder weiß. Er kann mich nicht mehr haben, dann würde er den Kontakt komplett abbrechen. 
Wieso kann er nicht sagen "Tschüß.  Ich ziehe um und bin dann mal weg." ? 
Natürlich kann er das. Wer soll ihn dazu zwingen können? Ein Gericht? 


Ihm fehlt angeblich nichts in der Beziehung. Er ist glücklich. 
Natürlich hhattenwir darüber gesprochen was mir fehlt bzw was mich stört. Es gab da einige Dinge,  aber letztendlich kann meine Gefühle nichts mehr aufflammen lassen. Wir haben uns einfach total anders entwickelt. Ich komme mit ihm als Person gar nicht mehr klar. Seine Einstellung, seine Ansichten.. 
Er bemüht sich, aber manchmal geht's halt nicht anders. 

Natürlich weiß ich, dass eine Affäre keine gute Option ist. Es geht mir hierbei nicht mal um Sex... ich kann einfach die Berührungen meines Partners nicht mehr genießen. Versuche alles aufs Minimum zu beschränken. Es ist einfach schwierig...

Und es ist einfach zu sagen: Danach sind Mama, Papa und Kinder glücklich. So ist das aber nicht, wenn die Umstände nicht passen und da macht mir mein Partner ja einen Strich durch die Rechnung. 

Meinen Kindern geht es jetzt gut. Sie haben beide Eltern. Ich sitze hier nicht wie ein Häufchen Elend und versprühe schlechte Laune. Wir haben ein normales Familienleben mit Regeln, Spaß,  Arbeit,  Schule und Unternehmungen. 
Wir streiten nicht oder zicken uns an. 

Das soll nicht so bis an mein Lebensende gehen. Ihr könnt mich für verrückt halten, aber ich dachte schon, dass ich das noch 10 Jahre oder so aushalten muss, bis die Kids iwann aus dem Haus sind.... oder mit beiden Beinen im Leben stehen. Ich will nicht ihre Entwicklung stören. 

Eine Frau muss sich nicht für die Kinder aufopfern. Das würde aber fast jede Frau tun. Jede Entscheidung, die ich treffe, kann oder wird das Wesen meiner Kinder beeinflussen. Wie? Das weiß man leider nicht vorher. 
Ich kann jetzt meinen Partner verlassen und nehme meinen Kindern womöglich den Vater. Vllt verkraften sie es gut, wobei ich es bei meinen Kleinsten nicht so sehe. Er ist echt sensibel.
Soll ich das wirklich riskieren? 

 

Das ist eine wirklich schwierige und verzwickte Situation und ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ich bin in deinem Alter und habe auch zwei Kinder (meine Kleine wird 8) und weiß also zu gut, wie es ist, wenn sich die Gedanken nur um das Wohl der Kleinen drehen. Denn wenn die Kinder nicht glücklich sind, wie kann man es dann als Mutter werden?

Es ist schade, dass dein Mann das so anders sieht und dir solche Steine in den Weg legt. Du zerbrichst dir den Kopf und er sieht keinen Sinn mehr darin in eurer Nähe, bzw das der Kinder, wohnen zu bleiben. Das finde ich sehr bedenklich, dass ihm sein eigenes Fleisch und Blut so egal ist. Das wäre bei meinem Mann ganz anders und wir würden beide zusehen, dass es für den Nachwuchs funktioniert und nicht nur für uns. 600km ist immens weit, da kann man die Kleinen nicht mal für 2 Stunden unter der Woche abholen. Da wirds mit jedem zweiten Wochenende schon schwierig. Ich finds traurig, dass ihm das anscheinend gleich ist.
Einen wirklichen Ratschlag habe ich da auch nicht. Diese Entscheidung kann dir auch keiner abnehmen, da du danschließend damit leben musst. Vl finden sich hier Mütter die Ähnliches erlebt haben.
Ich kenne zwar genug Frauen die getrennt leben, und die Männer haben auch oft miese Spiel gespielt, aber um die Kinder kümmern sie sich und keiner ist so weit weggezogen.
 

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6. April um 12:40
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Genau,  wenn beide mit einer Trennung vernünftig umgehen, dann klappt es. Ich schrieb ja, dass ich selbst erlebt habe. Meine Eltern waren so und es war gut.

Mein Partner ist aber eben nicht so. Für ihn gibt es nur schwarz oder weiß. Er kann mich nicht mehr haben, dann würde er den Kontakt komplett abbrechen. 
Wieso kann er nicht sagen "Tschüß.  Ich ziehe um und bin dann mal weg." ? 
Natürlich kann er das. Wer soll ihn dazu zwingen können? Ein Gericht? 


Ihm fehlt angeblich nichts in der Beziehung. Er ist glücklich. 
Natürlich hhattenwir darüber gesprochen was mir fehlt bzw was mich stört. Es gab da einige Dinge,  aber letztendlich kann meine Gefühle nichts mehr aufflammen lassen. Wir haben uns einfach total anders entwickelt. Ich komme mit ihm als Person gar nicht mehr klar. Seine Einstellung, seine Ansichten.. 
Er bemüht sich, aber manchmal geht's halt nicht anders. 

Natürlich weiß ich, dass eine Affäre keine gute Option ist. Es geht mir hierbei nicht mal um Sex... ich kann einfach die Berührungen meines Partners nicht mehr genießen. Versuche alles aufs Minimum zu beschränken. Es ist einfach schwierig...

Und es ist einfach zu sagen: Danach sind Mama, Papa und Kinder glücklich. So ist das aber nicht, wenn die Umstände nicht passen und da macht mir mein Partner ja einen Strich durch die Rechnung. 

Meinen Kindern geht es jetzt gut. Sie haben beide Eltern. Ich sitze hier nicht wie ein Häufchen Elend und versprühe schlechte Laune. Wir haben ein normales Familienleben mit Regeln, Spaß,  Arbeit,  Schule und Unternehmungen. 
Wir streiten nicht oder zicken uns an. 

Das soll nicht so bis an mein Lebensende gehen. Ihr könnt mich für verrückt halten, aber ich dachte schon, dass ich das noch 10 Jahre oder so aushalten muss, bis die Kids iwann aus dem Haus sind.... oder mit beiden Beinen im Leben stehen. Ich will nicht ihre Entwicklung stören. 

Eine Frau muss sich nicht für die Kinder aufopfern. Das würde aber fast jede Frau tun. Jede Entscheidung, die ich treffe, kann oder wird das Wesen meiner Kinder beeinflussen. Wie? Das weiß man leider nicht vorher. 
Ich kann jetzt meinen Partner verlassen und nehme meinen Kindern womöglich den Vater. Vllt verkraften sie es gut, wobei ich es bei meinen Kleinsten nicht so sehe. Er ist echt sensibel.
Soll ich das wirklich riskieren? 

 

Naja, er sagt das jetzt, um dich zu halten. Wer sagt, dass es tatsächlich auch so kommt, meinst du echt, er würde das auch durchziehen, selbst durchhalten? Wenn du jetzt schon sagst, natürlich würde er das tun, dann frag ich mich, warum man mit so einem Mann noch zusammen ist, der seine Kinder einfach fallen lassen würde, sobald es mal unangenehm wird. Und ja, verbieten kann man es ihm, beim gemeinsamen Sorgerecht kann man nicht einfach so wegziehen und die Kinder "vergessen" (wird gerichtlich oder übers Jugendamt geregelt). So, und Wer gibt dir die Garantie, dass die Kinder sich in so einer belastenden Familiensituation "richtig" entwickeln, dass du noch 10 jahrelang Gute Miene zum bösen Spiel machen kannst und erpressen lässt? Zudem Kinder auch nicht blöd sind und genau mitbekommen, dass es den Eltern schlecht geht, egal wie sehr man versuchst, die Fassade hochzuhalten. Sie werden älter, sie verstehen mehr, bekommen auch Feinheiten mit und das prägt sie auch. 

ich sehe in deinen alten Threads, dass die Probleme teilweise schon seit Jahren bestehen. Nun, wer weiß, vielleicht sind die Verlustängste und Sensibilität eines Kindes nicht auch darin begründet sind und es eben nicht reicht, vordergründig eine gute Familie zu sein. 

Ich will natürlich nicht direkt zur Trennung raten, allerdings ist die Situation nicht so schwarz-weiß, wie du sie hier darstellst und eine Trennung kein Weltuntergang wäre. Zudem auch du Ansprüche stellen kannst und nicht nur er. Es geht hier nicht allein um sein Glück und du bist natürlich nicht zum Unglück verdammt.

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6. April um 12:56

Evtl wäre eine Paartherapie was, quasi eine begleitete Trennung? Ich bin ehrlich, wenn wine Beziehung nur noch durch Erpressung hält, ist sie schon lange tot und bringt auch den Kindern nichts mehr. Natürlich zählt auch dein Glück, lass dich nicht so klein reden. Wenn du das 10 Jahre so noch durchziehen willst, denke ich eher, dass das bei dir mehr irreparable Schäden hinterlässt als bei deinen Kindern. Aber die haben auch als Erwachsene eine Mutter verdient, die hinter ihnen steht und sie unterstützt. Wenn sie mit 18/20 mitbekommen, dass sie alle Jahre in einer Farce gelebt haben, ist das oft schlimmer als eine Trennung im Kindesalter, weil einfach ihr komplettes Fundament wegbricht.

Zudem ich mich frage, in welchem Umfeld ihr lebt, dass sich die Väter so mir nichts dir nichts aus dem Staub machen, wenn man sich trennt. Das spricht eher für jahrelange Verdrängung und falschverstandenem Familienbild. Nicht immer sollte das Bild nach außen wichtigersein.

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6. April um 13:45
In Antwort auf

Genau,  wenn beide mit einer Trennung vernünftig umgehen, dann klappt es. Ich schrieb ja, dass ich selbst erlebt habe. Meine Eltern waren so und es war gut.

Mein Partner ist aber eben nicht so. Für ihn gibt es nur schwarz oder weiß. Er kann mich nicht mehr haben, dann würde er den Kontakt komplett abbrechen. 
Wieso kann er nicht sagen "Tschüß.  Ich ziehe um und bin dann mal weg." ? 
Natürlich kann er das. Wer soll ihn dazu zwingen können? Ein Gericht? 


Ihm fehlt angeblich nichts in der Beziehung. Er ist glücklich. 
Natürlich hhattenwir darüber gesprochen was mir fehlt bzw was mich stört. Es gab da einige Dinge,  aber letztendlich kann meine Gefühle nichts mehr aufflammen lassen. Wir haben uns einfach total anders entwickelt. Ich komme mit ihm als Person gar nicht mehr klar. Seine Einstellung, seine Ansichten.. 
Er bemüht sich, aber manchmal geht's halt nicht anders. 

Natürlich weiß ich, dass eine Affäre keine gute Option ist. Es geht mir hierbei nicht mal um Sex... ich kann einfach die Berührungen meines Partners nicht mehr genießen. Versuche alles aufs Minimum zu beschränken. Es ist einfach schwierig...

Und es ist einfach zu sagen: Danach sind Mama, Papa und Kinder glücklich. So ist das aber nicht, wenn die Umstände nicht passen und da macht mir mein Partner ja einen Strich durch die Rechnung. 

Meinen Kindern geht es jetzt gut. Sie haben beide Eltern. Ich sitze hier nicht wie ein Häufchen Elend und versprühe schlechte Laune. Wir haben ein normales Familienleben mit Regeln, Spaß,  Arbeit,  Schule und Unternehmungen. 
Wir streiten nicht oder zicken uns an. 

Das soll nicht so bis an mein Lebensende gehen. Ihr könnt mich für verrückt halten, aber ich dachte schon, dass ich das noch 10 Jahre oder so aushalten muss, bis die Kids iwann aus dem Haus sind.... oder mit beiden Beinen im Leben stehen. Ich will nicht ihre Entwicklung stören. 

Eine Frau muss sich nicht für die Kinder aufopfern. Das würde aber fast jede Frau tun. Jede Entscheidung, die ich treffe, kann oder wird das Wesen meiner Kinder beeinflussen. Wie? Das weiß man leider nicht vorher. 
Ich kann jetzt meinen Partner verlassen und nehme meinen Kindern womöglich den Vater. Vllt verkraften sie es gut, wobei ich es bei meinen Kleinsten nicht so sehe. Er ist echt sensibel.
Soll ich das wirklich riskieren? 

 

Ja, ich traue ihm das tatsächlich zu, dass er sich aus dem Staub machen würde. Er wäre zutiefst verletzt und ich bin fest davon überzeugt, dass er uns sehr liebt.. Er lässt sich aber auch von niemanden helfen. Hilfe hätte er dann definitiv nötig. 

Tja, wie kann man so lange mit so einer Person zusammen sein. Ich war 17. Er ist etwas älter und auch meine erste Beziehung. Ich habe im Prinzip alles von ihm gelernt. 
Damals war es aufregend und neu. Alles toll. Dann kam das 1. geplante Kind. Alles qar gut. ICh habe seine Macken noch nicht gesehen oder einfach übersehen. Dann kam das 2. geplante Kind... Er unterstützte mich in meinen Dingen (Job usw).

Tja, nun bin ich aber keine 17 mehr und irgendwann öffnen sich die Augen. Man sieht vieles anders und denkt sich: Nein, das kann doch nicht richtig so sein. Was denkt er sich schon wieder dabei? Wieso hat mich sein Verhalten nicht früher gestört? 
Ich denke es war einfach mein Reifeprozess. Ich gehe morgens um früh aus dem Haus zur Arbeit,  muss um 6 Uhr aber anrufen und ihn wecken, weil er den Wecker nicht hört oder hören will oder gar nicht stellt. Er muss die Kids für die Schule fertig machen. Dann muss ich ihn daran erinnern,  dass die Kids ihre Zähne putzen und Haare kämmen müssen... 
An Abmachungen hält er sich nicht, für ihn gibt's nur schwarz oder weiß,  alle sind doof nur er nicht, um seine Papiere kümmert er sich nicht, Konversation mit ihm führen geht nicht... ach ich könnte noch 1000 Beispiele aufzählen. Vllt hatte ich auch Hoffnungen, dass es besser werden würde oder vllt war es mir damals auch nicht so wichtig. Die Prioritäten ändern sich einfach. Man wird erwachsen.

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6. April um 13:53
In Antwort auf

Evtl wäre eine Paartherapie was, quasi eine begleitete Trennung? Ich bin ehrlich, wenn wine Beziehung nur noch durch Erpressung hält, ist sie schon lange tot und bringt auch den Kindern nichts mehr. Natürlich zählt auch dein Glück, lass dich nicht so klein reden. Wenn du das 10 Jahre so noch durchziehen willst, denke ich eher, dass das bei dir mehr irreparable Schäden hinterlässt als bei deinen Kindern. Aber die haben auch als Erwachsene eine Mutter verdient, die hinter ihnen steht und sie unterstützt. Wenn sie mit 18/20 mitbekommen, dass sie alle Jahre in einer Farce gelebt haben, ist das oft schlimmer als eine Trennung im Kindesalter, weil einfach ihr komplettes Fundament wegbricht.

Zudem ich mich frage, in welchem Umfeld ihr lebt, dass sich die Väter so mir nichts dir nichts aus dem Staub machen, wenn man sich trennt. Das spricht eher für jahrelange Verdrängung und falschverstandenem Familienbild. Nicht immer sollte das Bild nach außen wichtigersein.

"Wenn Sie mit 18/20 mitbekommen, dass sie alle in einer Farce gelebt haben, ist es oft schlimmer als eine Trennung im Kindesalter, da einfach ihr komplettes Fundament wegbricht." 

Das hat mich schon sehr getroffen. Das habe ich so noch nie gesehen. 

Unser Umfeld ist schon ganz gut.
Es gab aber leider diese zwei Fälle. Der eine Vater hatte erst noch Kontakt gehalten über ein paar Jahre bis er seine neue große Liebe kennengelernt hat. Danach hatte der Teenager kein Platz mehr im Leben seines Vaters. Die Oma kümmert sich noch um ihn. Jedenfalls ist der Teenager total abgesackt, ist nun 20 und hat bisher nichts weiter erreicht. Die Mutter konnte ihn nicht auffangen. Psychologe war auch im Spiel. 
Natürlich muss es nicht immer so sein..

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6. April um 14:13
In Antwort auf

"Wenn Sie mit 18/20 mitbekommen, dass sie alle in einer Farce gelebt haben, ist es oft schlimmer als eine Trennung im Kindesalter, da einfach ihr komplettes Fundament wegbricht." 

Das hat mich schon sehr getroffen. Das habe ich so noch nie gesehen. 

Unser Umfeld ist schon ganz gut.
Es gab aber leider diese zwei Fälle. Der eine Vater hatte erst noch Kontakt gehalten über ein paar Jahre bis er seine neue große Liebe kennengelernt hat. Danach hatte der Teenager kein Platz mehr im Leben seines Vaters. Die Oma kümmert sich noch um ihn. Jedenfalls ist der Teenager total abgesackt, ist nun 20 und hat bisher nichts weiter erreicht. Die Mutter konnte ihn nicht auffangen. Psychologe war auch im Spiel. 
Natürlich muss es nicht immer so sein..

Ja, aber ich denke das ist mit eurem Fall kaum zu vergleichen. Natürlich ist das für den Jugendlichen belastend, wenn Papa von heute auf morgen wegen einer anderen Frau weg ist. Aber daran ist am Ende nicht die Mutter oder ihre Trennung schuld, sondern allein der Vater und sein Unvermögen.

Meine Eltern haben sich getrennt, als ich grade 20 wurde. Nicht schlimm erstmal, aber als dann rauskam, dass mein Vater jahrelang eine zweite Frau nebenher hatte und meine Mutter das die ganze Zeit ertragen musste, war das für mich absolut schlimm und traumatisch. Ich hätte ihr gewünscht, dass sie ihr Glück mehr in den Vordergrund gestellt hätte. Sie hat sich auch jetzt nach über 15 Jahren kaum davon erholt.

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6. April um 14:18
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Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

Nur wenn du glücklich bist, werden Kinder glücklich aufwachsen.
Sie merken ganz genau ob es dir in deiner Beziehung gut geht.

Er erpresst dich und versteckst dich meiner Meinung nach etwas dahinter selbst eine Entscheidung zu treffen zu müssen. Im Grunde weißt du ja das du es so nicht mehr willst.
Was ist das nur für ein Vater der seine Kinder so im Stich lassen würde?
Mir kann niemand erzählen, dass er sich jetzt richtig kümmert und bei einer Trennung dann alles weg wäre.

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6. April um 15:47
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Hey,

Ich bin 34, seit 17 Jahren mit meinem Partner zusammen. Wir haben 2 Kinder (8 & 10). Ich liebe meinen Partner nicht mehr. Ich bin älter geworden, habe ich entwickelt und habe andere Vorstellungen. Es passt  für mich einfach nicht mehr.
Letztes Jahr habe ich versucht mich von ihm zu trennen. 
ich bin sselbst ein Trennungskind und weiß,  dass es schon schlimm genug ist, sogar wenn sich die Eltern beide nach der Trennung noch gut ums Kind kümmern.

Mein Partner hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er unseren Anblick bei einer Trennung nicht mehr ertragen könnte. Er würde zu seinen Bruder ziehen, da ihn hier nichts mehr halten würde. Sein Bruder wohnt 600km von uns entfernt. Jobtechnisch wäre das machbar. 
Er saß mit Tränen in den Augen dort.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich 3 Menschen, die mir wichtig sind, verletzen würde und das nur, damit ich glücklich bin.
Das steht doch in keiner Relation zueinander.  Gerade mein Kleiner würde elendig leiden. Er hängt sehr an seinem Vater. Es kommt hin und wieder vor, dass er aus beruflichen Gründen zwei drei Tage nicht da ist. Mein Zwerg weint dann oft und vermisst seinen Vater.
 
Was sollte ich ihm sagen,  wenn er seinen Vater aufgrund meiner Trennung gar nicht mehr sehen würde? 
Klar ist das iwie eine Erpressung, aber ich habe mich meinen Kindern zuliebe darauf eingelassen.

Ich habe das zweimal in meinem Freundeskreis gesehen. Plötzlich kümmerte der Vater sich nicht mehr und die Teenager sind nicht mehr auf dem rechten Weg.  Ich will nicht, dass meine Kinder einen psychischen Knacks bekommen.
Dafür spiele ich täglich meine Rolle und bin innerlich einfach nur unzufrieden, traurig.
Eigentlich sehne ich mich nach Geborgenheit, Zärtlichkeiten, Gesprächen... ich bin auf dem Weg mir das heimlich woanders zu suchen. 

Würde mich interessieren, ob das jemand nachvollziehen kann oder ob ich komplett falsch denke? 

Da hat Dich dein Mann ja schön in der Hand. Eins sage ich Dir: Er ist feige! Warum machst Du dir Sorgen, was deine Kinder über Dich denken könnten? Sie lieben Dich doch. Eher ist Dein Mann derjenige, der es sich verdirbt und das sollte er sich gut überlegen, schließlich denkt er nur an sich und will einfach abhauen, ohne auch nur ein einziges Mal an sie zu denken. Mit so jemandem war ich auch mal verheiratet. Kam mit der Trennung nicht klar und ist tatsächlich in ein anderes Bundesland abgehauen. Er hat damit seine kleine Tochter zurückgelassen und bei mir zudem tausende Euro Schulden. Was ich Dir damit sagen will: Dein Mann lässt da ganz schön tief blicken und das nicht im positiven Sinne. Eine Scheidung wäre m. E. die richtige Entscheidung. Kinder spüren, wenn etwas nicht stimmt und er ist kein Vorbild. Setzt euch zusammen und sucht nach einer gescheiten Lösung. Einfach zusammenbleiben ist nicht der richtige Weg. Familienberatung. Familientherapie. Er sollte sich klarmachen, dass er nicht nur Dich, sondern ggf. seine Kinder verliert.

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