Forum / Liebe & Beziehung

keine körperliche Nähe mehr

30. Dezember 2020 um 9:17 Letzte Antwort: 30. Dezember 2020 um 16:35

Hallo zusammen,

nun versuche mal hier ein paar Tipps zu ergattern.

Ich, 50 Jahre alt, meine Frau 44 und seit 20 Jahren glücklich verheiratet -ein Kind mit 14.
Nun ist es leider so, dass wir seit vielen Monaten immer weniger körperliche Nähe haben.

Ich für mich kann sagen, dass ich die gemeinsame (zweisame) Zeit sehr vermisse.
Ein Kuscheln, berühren findet quasi nicht mehr statt - an Sex ist gar nicht zu denken.

Ein reden darüber wird meist schon im Ansatz verharmlost mit
...es fehlt halt die Zeit - mir fehlt eigentlich nichts - ich weis nicht was du hast, ich brauch das gar nicht - es kommt halt keine Stimmung auf da ich (meine Frau) ja den ganzen Tag die Hausaufgaben betreut, und sich um den Haushalt usw. usw. gekümmert hat...., ich habe dafür keinen freien Kopf....

Eine Trennung von Familie und Partnerschaft findet gar nicht mehr statt.
Ich komme mir vor wie ein Statist der seine Rolle in der Familie einnimmt (die sich aber mehr und mehr zur WG als zur Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe mausert)  .
Die Bindung Mutter - Kind ist so massiv, dass für die Paarbeziehung praktisch keine Zeit mehr bleibt.
Nahezu immer richtet sich unser komplettes Leben um das Wohl unsers Kindes.
Ein Wochenende zu zweit ist undenkbar bzw. das eine mal (Schullandheim) an dem wir das realisiert haben, war Thema Nr.1 wie geht es unserem Kind wie lange brauchen wir im "Notfall" dort hinzukommen.....

Nun ist es aber so, dass ich Treue und Liebe ganz groß schreibe und hoffe, dass ich irgendwie dieser Situation entgegensteuern kann.
Mir fehlt das gemeinsame das eine Partnerschaft ausmacht, zweisame Gespräche, gemeinsames Kuscheln und natürlich auch die Erotik.

Für alle Feministinen die gleich losheulen - nein es geht mir gar nicht um meine Befriedigung, nicht um meinen Orgasmus nicht um den schnellen Sex... es geht genau um das gegenteilige langsame, Berührungen ... gerne auch ohne Orgasmus.

Wenn euch das bekannt vorkommt und Tipps habt, würde ich die ganz ganz gerne annehmen.

Vielen Lieben Dank - einkusszurnacht
 

 
 

 

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30. Dezember 2020 um 9:44

Lange gepennt.... 

Dich nicht eingebracht ins Familien Leben und nun stehst du im Abseits. 

Aktion ist die Devise aber sich aus deiner Position sich wieder ins Spiel bringen wird schwer

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30. Dezember 2020 um 11:12
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Hallo zusammen,

nun versuche mal hier ein paar Tipps zu ergattern.

Ich, 50 Jahre alt, meine Frau 44 und seit 20 Jahren glücklich verheiratet -ein Kind mit 14.
Nun ist es leider so, dass wir seit vielen Monaten immer weniger körperliche Nähe haben.

Ich für mich kann sagen, dass ich die gemeinsame (zweisame) Zeit sehr vermisse.
Ein Kuscheln, berühren findet quasi nicht mehr statt - an Sex ist gar nicht zu denken.

Ein reden darüber wird meist schon im Ansatz verharmlost mit
...es fehlt halt die Zeit - mir fehlt eigentlich nichts - ich weis nicht was du hast, ich brauch das gar nicht - es kommt halt keine Stimmung auf da ich (meine Frau) ja den ganzen Tag die Hausaufgaben betreut, und sich um den Haushalt usw. usw. gekümmert hat...., ich habe dafür keinen freien Kopf....

Eine Trennung von Familie und Partnerschaft findet gar nicht mehr statt.
Ich komme mir vor wie ein Statist der seine Rolle in der Familie einnimmt (die sich aber mehr und mehr zur WG als zur Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe mausert)  .
Die Bindung Mutter - Kind ist so massiv, dass für die Paarbeziehung praktisch keine Zeit mehr bleibt.
Nahezu immer richtet sich unser komplettes Leben um das Wohl unsers Kindes.
Ein Wochenende zu zweit ist undenkbar bzw. das eine mal (Schullandheim) an dem wir das realisiert haben, war Thema Nr.1 wie geht es unserem Kind wie lange brauchen wir im "Notfall" dort hinzukommen.....

Nun ist es aber so, dass ich Treue und Liebe ganz groß schreibe und hoffe, dass ich irgendwie dieser Situation entgegensteuern kann.
Mir fehlt das gemeinsame das eine Partnerschaft ausmacht, zweisame Gespräche, gemeinsames Kuscheln und natürlich auch die Erotik.

Für alle Feministinen die gleich losheulen - nein es geht mir gar nicht um meine Befriedigung, nicht um meinen Orgasmus nicht um den schnellen Sex... es geht genau um das gegenteilige langsame, Berührungen ... gerne auch ohne Orgasmus.

Wenn euch das bekannt vorkommt und Tipps habt, würde ich die ganz ganz gerne annehmen.

Vielen Lieben Dank - einkusszurnacht
 

 
 

 

Hi,
hast du mit deiner Frau mal offen darüber gesporchen?
 

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30. Dezember 2020 um 11:19
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Hallo zusammen,

nun versuche mal hier ein paar Tipps zu ergattern.

Ich, 50 Jahre alt, meine Frau 44 und seit 20 Jahren glücklich verheiratet -ein Kind mit 14.
Nun ist es leider so, dass wir seit vielen Monaten immer weniger körperliche Nähe haben.

Ich für mich kann sagen, dass ich die gemeinsame (zweisame) Zeit sehr vermisse.
Ein Kuscheln, berühren findet quasi nicht mehr statt - an Sex ist gar nicht zu denken.

Ein reden darüber wird meist schon im Ansatz verharmlost mit
...es fehlt halt die Zeit - mir fehlt eigentlich nichts - ich weis nicht was du hast, ich brauch das gar nicht - es kommt halt keine Stimmung auf da ich (meine Frau) ja den ganzen Tag die Hausaufgaben betreut, und sich um den Haushalt usw. usw. gekümmert hat...., ich habe dafür keinen freien Kopf....

Eine Trennung von Familie und Partnerschaft findet gar nicht mehr statt.
Ich komme mir vor wie ein Statist der seine Rolle in der Familie einnimmt (die sich aber mehr und mehr zur WG als zur Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe mausert)  .
Die Bindung Mutter - Kind ist so massiv, dass für die Paarbeziehung praktisch keine Zeit mehr bleibt.
Nahezu immer richtet sich unser komplettes Leben um das Wohl unsers Kindes.
Ein Wochenende zu zweit ist undenkbar bzw. das eine mal (Schullandheim) an dem wir das realisiert haben, war Thema Nr.1 wie geht es unserem Kind wie lange brauchen wir im "Notfall" dort hinzukommen.....

Nun ist es aber so, dass ich Treue und Liebe ganz groß schreibe und hoffe, dass ich irgendwie dieser Situation entgegensteuern kann.
Mir fehlt das gemeinsame das eine Partnerschaft ausmacht, zweisame Gespräche, gemeinsames Kuscheln und natürlich auch die Erotik.

Für alle Feministinen die gleich losheulen - nein es geht mir gar nicht um meine Befriedigung, nicht um meinen Orgasmus nicht um den schnellen Sex... es geht genau um das gegenteilige langsame, Berührungen ... gerne auch ohne Orgasmus.

Wenn euch das bekannt vorkommt und Tipps habt, würde ich die ganz ganz gerne annehmen.

Vielen Lieben Dank - einkusszurnacht
 

 
 

 

Ich finde es immerhin gut, dass du deine Rolle als Statist einnimmst. 

Was haben deine Bedürfnisse mit Feminismus zu tun? Wenn du natürlich unterschwellig so über Frauen denkst, ja dann wundert es mich nicht, dass sie die feministische Mauer, die zwischen euch steht, nicht alleine runterreissen kann. 

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30. Dezember 2020 um 12:27

Für mich klingt zuerst mal das Verhältnis zum Sohn kritisch. Das Kind ist in einem Alter, in dem man sich abnabelt. Auch die Eltern müssen loslassen.

Für mich war es auch schwer, als mein Kind ein paar Tage mit der Schule weg war, aber es war knapp 8 und nicht Dauerthema Zuhause.

Zweisamkeit ist wichtig, um eine Beziehung zu pflegen.
Wenn die Kinder klein sind ist es eine Herausforderung. Aber hat man ein 14-jähriges Kind, dann kann man doch mal abends zu zweit weg und es Zuhause lassen, selbst wenn man gar keine Alternative zur Betreuung hat.

Da scheint deine Frau aber kein Interesse dran zu haben. Ihre Welt ist ihr Sohn.

Traurig ist das. Das sie dich vergisst und es ihr egal zu sein scheint, was du brauchst und was du von deiner Ehe erhoffst.

Sprich sie offen drauf an. So macht das für die Zukunft keinen Sinn. (Weil du nicht glücklich bist)

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30. Dezember 2020 um 12:28

Nein knapp 9 ist die Tochter gewesen.

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30. Dezember 2020 um 12:34
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Hallo zusammen,

nun versuche mal hier ein paar Tipps zu ergattern.

Ich, 50 Jahre alt, meine Frau 44 und seit 20 Jahren glücklich verheiratet -ein Kind mit 14.
Nun ist es leider so, dass wir seit vielen Monaten immer weniger körperliche Nähe haben.

Ich für mich kann sagen, dass ich die gemeinsame (zweisame) Zeit sehr vermisse.
Ein Kuscheln, berühren findet quasi nicht mehr statt - an Sex ist gar nicht zu denken.

Ein reden darüber wird meist schon im Ansatz verharmlost mit
...es fehlt halt die Zeit - mir fehlt eigentlich nichts - ich weis nicht was du hast, ich brauch das gar nicht - es kommt halt keine Stimmung auf da ich (meine Frau) ja den ganzen Tag die Hausaufgaben betreut, und sich um den Haushalt usw. usw. gekümmert hat...., ich habe dafür keinen freien Kopf....

Eine Trennung von Familie und Partnerschaft findet gar nicht mehr statt.
Ich komme mir vor wie ein Statist der seine Rolle in der Familie einnimmt (die sich aber mehr und mehr zur WG als zur Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe mausert)  .
Die Bindung Mutter - Kind ist so massiv, dass für die Paarbeziehung praktisch keine Zeit mehr bleibt.
Nahezu immer richtet sich unser komplettes Leben um das Wohl unsers Kindes.
Ein Wochenende zu zweit ist undenkbar bzw. das eine mal (Schullandheim) an dem wir das realisiert haben, war Thema Nr.1 wie geht es unserem Kind wie lange brauchen wir im "Notfall" dort hinzukommen.....

Nun ist es aber so, dass ich Treue und Liebe ganz groß schreibe und hoffe, dass ich irgendwie dieser Situation entgegensteuern kann.
Mir fehlt das gemeinsame das eine Partnerschaft ausmacht, zweisame Gespräche, gemeinsames Kuscheln und natürlich auch die Erotik.

Für alle Feministinen die gleich losheulen - nein es geht mir gar nicht um meine Befriedigung, nicht um meinen Orgasmus nicht um den schnellen Sex... es geht genau um das gegenteilige langsame, Berührungen ... gerne auch ohne Orgasmus.

Wenn euch das bekannt vorkommt und Tipps habt, würde ich die ganz ganz gerne annehmen.

Vielen Lieben Dank - einkusszurnacht
 

 
 

 

Wenn du von vornherein eine Trennung ausschließt, ist es kein Wunder, dass deine Frau dich nicht ernst nimmt.

Sie weiß, dass sie ein braves Schoßhündchen hat, das alles mit sich machen lässt, es keine Konsequenzen gibt und du schon anfängst zu winseln, wenn du nur an Trennung denkt.

Warum sollte sie etwas ändern, wenn du es ihr so bequem machst ?

Sie kann sich auf das Kind konzentrieren, hat dich als Geldquelle und muss lediglich den Haushalt machen. Auf Nähe hat sie einfach keinen Bock.

Vielleicht ja auch, weil du so eine "Weichflöte" bist. Du scheinst sie absolut nicht mehr anzumachen und dein gejaule über Liebe und Treue, macht dich nicht attraktiver.

Du langweilst sie. Sie weiß du bleibst, stehst nicht für dich und deine Bedürfnisse ein und lebst lieber in Elend...total unmännlich und unsexy, oder ?

Ich werde dir nicht zur Untreue raten, davon halte ich nichts.

Aber ich rate dir, mal aus deinem Körbchen am Ofen zu kommen und klar zu kommunizieren, dass wenn es so weitergeht, diese Ehe keinen Bestand mehr hat oder eben offen gelebt wird, da du Bedürfnisse hast.

So lange du in deiner harmonischen Duckhaltung verharrst, wird sich nichts mehr ändern.

Hast du mal in Erwägung gezogen, dass sie dich gar nicht mehr liebt und nur wegen dem Kind, den Finanzen und aus Gewohnheit noch da ist?

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30. Dezember 2020 um 15:10
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Hallo zusammen,

nun versuche mal hier ein paar Tipps zu ergattern.

Ich, 50 Jahre alt, meine Frau 44 und seit 20 Jahren glücklich verheiratet -ein Kind mit 14.
Nun ist es leider so, dass wir seit vielen Monaten immer weniger körperliche Nähe haben.

Ich für mich kann sagen, dass ich die gemeinsame (zweisame) Zeit sehr vermisse.
Ein Kuscheln, berühren findet quasi nicht mehr statt - an Sex ist gar nicht zu denken.

Ein reden darüber wird meist schon im Ansatz verharmlost mit
...es fehlt halt die Zeit - mir fehlt eigentlich nichts - ich weis nicht was du hast, ich brauch das gar nicht - es kommt halt keine Stimmung auf da ich (meine Frau) ja den ganzen Tag die Hausaufgaben betreut, und sich um den Haushalt usw. usw. gekümmert hat...., ich habe dafür keinen freien Kopf....

Eine Trennung von Familie und Partnerschaft findet gar nicht mehr statt.
Ich komme mir vor wie ein Statist der seine Rolle in der Familie einnimmt (die sich aber mehr und mehr zur WG als zur Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe mausert)  .
Die Bindung Mutter - Kind ist so massiv, dass für die Paarbeziehung praktisch keine Zeit mehr bleibt.
Nahezu immer richtet sich unser komplettes Leben um das Wohl unsers Kindes.
Ein Wochenende zu zweit ist undenkbar bzw. das eine mal (Schullandheim) an dem wir das realisiert haben, war Thema Nr.1 wie geht es unserem Kind wie lange brauchen wir im "Notfall" dort hinzukommen.....

Nun ist es aber so, dass ich Treue und Liebe ganz groß schreibe und hoffe, dass ich irgendwie dieser Situation entgegensteuern kann.
Mir fehlt das gemeinsame das eine Partnerschaft ausmacht, zweisame Gespräche, gemeinsames Kuscheln und natürlich auch die Erotik.

Für alle Feministinen die gleich losheulen - nein es geht mir gar nicht um meine Befriedigung, nicht um meinen Orgasmus nicht um den schnellen Sex... es geht genau um das gegenteilige langsame, Berührungen ... gerne auch ohne Orgasmus.

Wenn euch das bekannt vorkommt und Tipps habt, würde ich die ganz ganz gerne annehmen.

Vielen Lieben Dank - einkusszurnacht
 

 
 

 

Also habt ihr mal über eine Paartherapie nachgedacht?. Eventuell könnte euch eine versierte Paar Therapeut/in ja helfen euere eingefahren Schienen zu verlassen, Knoten zu lösen. 
Und unbedingt reden, Komunikation ist alles, aber eben dabei könnte ein Therapie vielleicht hilfteich sein.
Bring ihr auch mal Blumen mit, zeig ihr das Du ihren täglichen Einsatz für eure Familie zu schätzen weisst.
Aber mache auch deutlich das Du die Zärtlichkeit vermisst, die ihr mal hattet.

morgana 

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30. Dezember 2020 um 16:35

Wie wäre es dass Ihr Euch Abends Zeit zum Unterhalten nehmt, angefangen mit Smalltalk, Erzählen vom Alltag bis es langsam zu persönlicheren Dingen gehen kann. Reden bringt Nähe.
Wenn sich das eingespielt hat, flechte Komplimente ein, umwerbe Deine Frau ein bisschen.
Auf der anderen Seite positioniere Dich klarer, mach Sachen für Dich, bestehe auch auf Freiräume, sei nicht so komplett offen und berechenbar.
Je nach Interesse von Deiner Seite, Tanzen ist Erotik, bringt Nähe und hier kannst Du "Führungsqualität" und Dominanz zeigen.
So wie Du es erzählst, aktuell bist Du ein Einrichtungsgegenstand der nicht ernst genommen wird und der nicht wirklich zählt. Ihr seid kein Paar mehr und wenn das Kind mal selbstständig sein wird kommt die große Krise weil Deine Frau keine Aufgabe mehr hätte

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