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Keine Intimität, kein Sex - und erst so kurz verheiratet! HILFE!

22. Januar um 14:02 Letzte Antwort: 23. Januar um 19:28

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

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22. Januar um 14:19

Ja was soll man sagen, viel zu früh geheiratet, viel zu früh ein Kind gezeugt. Man muss halt auch mal eine Liebe weit über die Verliebtheitsphase hinaus testen um zu sehen, ob es vielkeicht etwas länger fristiges werden kann. 

Ich glaube nicht, dass du da viel machen kannst, eventuell eine Paar Beratung. 

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22. Januar um 14:42
In Antwort auf smitee2

Ja was soll man sagen, viel zu früh geheiratet, viel zu früh ein Kind gezeugt. Man muss halt auch mal eine Liebe weit über die Verliebtheitsphase hinaus testen um zu sehen, ob es vielkeicht etwas länger fristiges werden kann. 

Ich glaube nicht, dass du da viel machen kannst, eventuell eine Paar Beratung. 

Genau so ist es.
Du hast sie im Sabbatical kennengelernt, nie einen wirklichen Alltag gehabt.

Wessen Idee war das Kind?

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22. Januar um 15:08

hm...alles nicht so einfach.
wenn ich das richtig lese...ende 2017 ein antrag gemacht...und dann aber erst im august geheiratet. ich neme an august 2019?....weil kein jahr angegeben ist? dann wären es ja schon 2 jahre beziehung gewesen und somit würde ich mich meinen vorrednern nicht wirklich anschließen. es gibt paare die das verflixte 7. jahr abwarten um zu heiraten...und dann doch nach kurzer zeit wieder geschieden sind. die dauer der vorehelichen beziehung hat hier meiner meinung nach nur wenig aussagekraft.
in erster linie muss man sich fragen in wie fern ihr euch kennen gelernt habt. 2 jahre teils nah- teils fernbeziehung?...kann man da wirklich schon von kennen lernen sprechen?

sie aus asien...du vermutlich deutsch?...das sind völlig unterschiedliche welten. da sind beziehungen meiner meinung nach ohnehin schon mit schwierigkeiten behaftet.
dazu kommt das hier ja niemand weiß woher sie stammt...wie sie aufgewachsen ist...und und und. für ihr verhalten kann es tausend gründe geben, nicht zuletzt das ja auch niemand weiß wie dein sex überhaupt aussieht und was für vorstellungen du dahingehend hast.

ich bin bestimmt nicht der asienexperte...aber von dem was ich bisher so aufgenommen habe sind asiaten doch schon eine ganze ecke verschlossener als der europäer.
das vögeln ansich ist ja schon eher was internationales...lach...aber sexualität kann da eben über die kontinente hinweg schon stark unterschiedlich sein....und nicht zuletzt eben auch stark durch die heimatliche erziehung dieser person geprägt.

ich denke mal dir bleibt nicht viel mehr als intensiv zu versuchen sie kennen zu lernen....heraus zu finden ob und wie du sie zur lust führen kannst.
 

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22. Januar um 16:10
In Antwort auf khartmann

hm...alles nicht so einfach.
wenn ich das richtig lese...ende 2017 ein antrag gemacht...und dann aber erst im august geheiratet. ich neme an august 2019?....weil kein jahr angegeben ist? dann wären es ja schon 2 jahre beziehung gewesen und somit würde ich mich meinen vorrednern nicht wirklich anschließen. es gibt paare die das verflixte 7. jahr abwarten um zu heiraten...und dann doch nach kurzer zeit wieder geschieden sind. die dauer der vorehelichen beziehung hat hier meiner meinung nach nur wenig aussagekraft.
in erster linie muss man sich fragen in wie fern ihr euch kennen gelernt habt. 2 jahre teils nah- teils fernbeziehung?...kann man da wirklich schon von kennen lernen sprechen?

sie aus asien...du vermutlich deutsch?...das sind völlig unterschiedliche welten. da sind beziehungen meiner meinung nach ohnehin schon mit schwierigkeiten behaftet.
dazu kommt das hier ja niemand weiß woher sie stammt...wie sie aufgewachsen ist...und und und. für ihr verhalten kann es tausend gründe geben, nicht zuletzt das ja auch niemand weiß wie dein sex überhaupt aussieht und was für vorstellungen du dahingehend hast.

ich bin bestimmt nicht der asienexperte...aber von dem was ich bisher so aufgenommen habe sind asiaten doch schon eine ganze ecke verschlossener als der europäer.
das vögeln ansich ist ja schon eher was internationales...lach...aber sexualität kann da eben über die kontinente hinweg schon stark unterschiedlich sein....und nicht zuletzt eben auch stark durch die heimatliche erziehung dieser person geprägt.

ich denke mal dir bleibt nicht viel mehr als intensiv zu versuchen sie kennen zu lernen....heraus zu finden ob und wie du sie zur lust führen kannst.
 

Danke euch für eure Einlassung. Gerne ein paar Infos nachträglich:
– Kennengelernt und verliebt 2016, verlobt 2017, verheiratet 2018, Kind 2019
– Wir wollten beide ein Kind. Ein bisschen eilig, nicht zuletzt weil ich bereits ein bisschen älter bin (50+)
– Meine Frau ist keine Asiatin, sie kommt aus Großbritannien, sie hat nur 10 Jahre in Hongkong gearbeitet.
– beinahe 2 Jahre Fernbeziehung, ich war 12 mal in Hongkong, sie fast so oft in DE. 
– Wir kennen uns bereits recht gut, und ich liebe meine Frau, ich wusste zum Zeitpunkt der Verlobung bereits um unsere Probleme - hatte damals aber gehofft, dass sie mit mehr SIcherheit weniger würden - das war ein Irrtum.

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22. Januar um 16:26
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

"Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr."

Das finde ich übrigens deutlich schlimmer als den fehlenden Sex.

Was sagt sie dazu?

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22. Januar um 17:39
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

Ihr habt ein Kind gezeugt bevor ihr in Deutschland zusammen gewohnt habt? und obwohl es schon Probleme bezüglich eurem Sexleben gab?  WIESO

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22. Januar um 17:41
In Antwort auf carina2019

Ihr habt ein Kind gezeugt bevor ihr in Deutschland zusammen gewohnt habt? und obwohl es schon Probleme bezüglich eurem Sexleben gab?  WIESO

Torschlusspanik? Vermutlich bei beiden?

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22. Januar um 18:49
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

ich würde sie festnageln und sie fragen, wie sie sich die zukunft vorstellt. ob sie meint, du würdest auf jahre hinaus so leben wollen.

mir scheint, sie hat auf eine "versorger-ehe" hingearbeitet.

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22. Januar um 19:30
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

drumm prüfe wer sich ewig bindet...

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22. Januar um 19:43
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

vielleicht hat sie auch negative sexuelle Erfahrungen bzw. Missbrauch erlebt? Alles Gute euch beiden

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22. Januar um 19:44
In Antwort auf yoginho89

vielleicht hat sie auch negative sexuelle Erfahrungen bzw. Missbrauch erlebt? Alles Gute euch beiden

das mit der unterstellung er sei homosexuell, finde ich bedenklich. hhm

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22. Januar um 21:59
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

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22. Januar um 22:01
In Antwort auf aremia

Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Da tanzen die Hormone Tarantella, dass es da kein Interesse an Sex gibt, kann ich noch nachvollziehen. Aber dass es keine sonstige Nähe gibt, finde ich sehr bedenklich.

Was seid ihr denn jetzt? Nur noch Eltern?

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22. Januar um 22:54
In Antwort auf khartmann

hm...alles nicht so einfach.
wenn ich das richtig lese...ende 2017 ein antrag gemacht...und dann aber erst im august geheiratet. ich neme an august 2019?....weil kein jahr angegeben ist? dann wären es ja schon 2 jahre beziehung gewesen und somit würde ich mich meinen vorrednern nicht wirklich anschließen. es gibt paare die das verflixte 7. jahr abwarten um zu heiraten...und dann doch nach kurzer zeit wieder geschieden sind. die dauer der vorehelichen beziehung hat hier meiner meinung nach nur wenig aussagekraft.
in erster linie muss man sich fragen in wie fern ihr euch kennen gelernt habt. 2 jahre teils nah- teils fernbeziehung?...kann man da wirklich schon von kennen lernen sprechen?

sie aus asien...du vermutlich deutsch?...das sind völlig unterschiedliche welten. da sind beziehungen meiner meinung nach ohnehin schon mit schwierigkeiten behaftet.
dazu kommt das hier ja niemand weiß woher sie stammt...wie sie aufgewachsen ist...und und und. für ihr verhalten kann es tausend gründe geben, nicht zuletzt das ja auch niemand weiß wie dein sex überhaupt aussieht und was für vorstellungen du dahingehend hast.

ich bin bestimmt nicht der asienexperte...aber von dem was ich bisher so aufgenommen habe sind asiaten doch schon eine ganze ecke verschlossener als der europäer.
das vögeln ansich ist ja schon eher was internationales...lach...aber sexualität kann da eben über die kontinente hinweg schon stark unterschiedlich sein....und nicht zuletzt eben auch stark durch die heimatliche erziehung dieser person geprägt.

ich denke mal dir bleibt nicht viel mehr als intensiv zu versuchen sie kennen zu lernen....heraus zu finden ob und wie du sie zur lust führen kannst.
 

2 Jahre ist auch mal gar nix, die Verliebtheitsphase kann bis zu 2 Jahre dauern, was vor allem bei einer teilweisen Fernbeziehung auch durchaus realistisch ist. Ich würde niemals nach 2 Jahren heiraten, vor allem nicht wenn man kaum zusammen gewohnt und Alltag gelebt hat.

Ja natürlich können Beziehungen auch nach 7 Jahren zerbrechen aber man muss das Unglück ja nicht herausfordern, indem man jemanden heiratet, den man noch gar nicht so gut kennt. 

Sieht man ja, sobald beim TE der Alltag da war, war die Liebe und das Verlangen weg. 

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23. Januar um 9:12
In Antwort auf stamilung

drumm prüfe wer sich ewig bindet...

noch wichtiger:  drum prüfe wer ein kind zeugen will

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23. Januar um 19:28
In Antwort auf daniel_b

Ihr Lieben,
ich habe viele Beiträge gefunden, die sich um das Thema "Kein Sex" drehen, aber keiner davon war meinem Fall ähnlich, deshalb erlaube ich mir dieses Posting.

Ich lernte meine Frau 2016 kennen, Meine Frau war damals auf einem Sabbatical in meiner Stadt, wir zogen nach einem halben Jahr zusammen. Meine Frau entschloss sich nach dem Sabbatical 2017 zu ihrem Job nach Asien zurückzukehren. Wir taten alles, um die Beziehung am Leben zu halten, was uns gelang. Ich bat meine Frau Ende 2017 mich zu heiraten, seit Mitte August sind wir verheiratet. Seit diesem Jahr leben wir in Deutschland zusammen und haben ein dreimonatiges Kind. 

Klingt alles toll, ist es auch, aber…
Am Anfang war der Sex gut (nicht umwerfend aber dennoch befriedigend). Spätestens mit ihrer Entscheidung zu ihrem Job zurückzukehren, wurde der Sex weniger und weniger spielerisch. Nach nicht allzulanger Zeit bedeutete Sex, dass sie auf dem Rücken lag, sich lediglich meldete, wenn ich etwas "falsch" machte (nicht da anfassen, da auch nicht!) und es recht deutlich war, dass es ihr am liebsten wäre, ich käme schnell zu Ende. Auch wenn sie behauptet Lust gehabt zu haben, war diese nicht im geringsten spürbar. Später, wenn wir uns nach Wochen der Trennung wiedersahen, gab es keinerlei sexuelle Spannung zwischen uns. Nachgefragt gab sie allerlei Erklärungen - von "nicht romantisch genug", über "nicht genug Aufmerksamkeit" bis hin zu dem Vorwurf, dass sie das Gefühl hätte, ich wäre schwul. Auch in unserer Hochzeitsnacht hatten wir keinen Sex, weil sie sich auf den "letzten Metern" mit Alkohol abschoss (Absicht?)
Erst am nächsten Tag hatten wir oben beschriebene Art von sexuellem Verkehr, der mich zutiefst verunsichert hatte.

Von da an ging es weiter bergab. Wir erfuhren, dass wir auf natürlichem Weg (durch meine Vorerkrankung) kein Kind bekommen würden. Also künstliche Befruchtung (passte ja) - IVF. Während der beiden IVF-Prozeduren - kein Sex - die Spritzen und die Nebenwirkungen. In der Schwangerschaft - kein Sex - das Unwohlsein und die körperlichen Einschränkungen. Nach der Geburt - kein Sex - das Kind, der Schlafmangel usw.

Wir hatten nun seit 13 Monaten keinen Sex. Aber inzwischen auch keinerlei sonstige Intimität: Küsse sind kurze Berührungen, Kuscheln passiert seit der Geburt auch nicht mehr.

Hinweis: Ich halte mich sexuell nicht für Gottes Geschenk an die Frauen, aber in den meisten Beziehungen war der sexuelle Appetit meiner Partnerin größer als der meine. Zum ersten Mal habe ich eine Beziehung ohne jedes Verlangen (von ihrer Seite). Ich fühle mich kontinuierlich zurückgesetzt, abgelehnt. Ich leide sehr. 

Wenn ich darüber sprechen will, kommt immer das Gleiche: Das wird schon wieder, es passt halt gerade nicht - seit 13 Monaten.

Es tat gut es mal loszuwerden. Danke fürs lesen. 

Liebe Grüße

D.
 

(nicht da anfassen, da auch nicht!) 

ich brech ab..


 

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