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Keine Glückwünsche zur Hochzeit?

21. November 2018 um 8:22

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert.

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste...

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder?

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen.

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll.

Alles Liebe
love

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21. November 2018 um 10:18

Ich finde es eher seltsam, dass dir auffällt, dass er noch gar nicht gratuliert hat.
Vielleicht ist er so ein guter Freund, dass er weiß, es war nicht richtig zu heiraten. Warum dann heucheln und gratulieren? 

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21. November 2018 um 10:25

Ein Glückwunsch sollte von Herzen kommen und nicht erzwungen sein und ich möchte nicht wissen wieviele der Kollegen und Freunde auf Grund gesellschaftlicher Konvention gratuliert haben und nicht von Herzen. 

Könnte es sein, dass es dir zu wichtig ist was andere denken über deine Hochzeit? 
Warst du in der Vorbereitungszeit ihm gegenüber eine Freundin oder hast du dich nur über deine Hochzeit unterhalten?

Im übrigen glaube ich persönlich nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau und im schlimmsten Fall leidet einer heimlich. 

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21. November 2018 um 10:30

Natürlich fällt mir das auf! Es fällt mir auch auf, wenn jemand auf meinen Geburtstag vergisst (obwohl ich keine Geburtstagsfeierin bin)... und eine Hochzeit ist WIRKLICH was Besonderes. Und da ich einen neuen Nachnamen hab, kann man nicht drauf vergessen! 

Nein, das glaub ich nicht. Außerdem, würde er mur dass nach deiner Theorie nach nicht einfach sagen?

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21. November 2018 um 10:34
In Antwort auf ilovethelove

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert. 

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns  seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.  

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste... 

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder? 

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen. 

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll. 

Alles Liebe
love

Es ist für ihn einfach uninteressant. Das ist alles.

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21. November 2018 um 10:39
In Antwort auf alexus_12892878

Ein Glückwunsch sollte von Herzen kommen und nicht erzwungen sein und ich möchte nicht wissen wieviele der Kollegen und Freunde auf Grund gesellschaftlicher Konvention gratuliert haben und nicht von Herzen. 

Könnte es sein, dass es dir zu wichtig ist was andere denken über deine Hochzeit? 
Warst du in der Vorbereitungszeit ihm gegenüber eine Freundin oder hast du dich nur über deine Hochzeit unterhalten?

Im übrigen glaube ich persönlich nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau und im schlimmsten Fall leidet einer heimlich. 

Okay, ich habe ehrlich nachgedacht, ob es das sein könnte, aber nein. 
Ich bin mir sicher, ich hab mich wie eine Freundin verhalten. Ich kann mich gut an eine Situation erinnern... also daran lag es nicht. 

Ich hab schon mal jemanden verloren, den ich zu meinen engeren Freunden zählte und bin aus allen Wolken gefallen. Das hat richtig richtig schlimm weh getan. Mir gehts gar nicht so sehr um die Hochzeit. Sondern ... was wenn ich das wieder falsch eingeschätzt habe und er mich eigentlich gar nicht leiden kann? 

PS: wieso soll eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktionieren? Wäre es eine Kollegin, wäre die Situation für mich nicht anders. Ich würde mir darüber genauso den Kopf zerbrechen. 

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21. November 2018 um 10:40
In Antwort auf alexus_12892878

Ein Glückwunsch sollte von Herzen kommen und nicht erzwungen sein und ich möchte nicht wissen wieviele der Kollegen und Freunde auf Grund gesellschaftlicher Konvention gratuliert haben und nicht von Herzen. 

Könnte es sein, dass es dir zu wichtig ist was andere denken über deine Hochzeit? 
Warst du in der Vorbereitungszeit ihm gegenüber eine Freundin oder hast du dich nur über deine Hochzeit unterhalten?

Im übrigen glaube ich persönlich nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau und im schlimmsten Fall leidet einer heimlich. 

Okay, ich habe ehrlich nachgedacht, ob es das sein könnte, aber nein. 
Ich bin mir sicher, ich hab mich wie eine Freundin verhalten. Ich kann mich gut an eine Situation erinnern... also daran lag es nicht. 

Ich hab schon mal jemanden verloren, den ich zu meinen engeren Freunden zählte und bin aus allen Wolken gefallen. Das hat richtig richtig schlimm weh getan. Mir gehts gar nicht so sehr um die Hochzeit. Sondern ... was wenn ich das wieder falsch eingeschätzt habe und er mich eigentlich gar nicht leiden kann? 

PS: wieso soll eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktionieren? Wäre es eine Kollegin, wäre die Situation für mich nicht anders. Ich würde mir darüber genauso den Kopf zerbrechen. 

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21. November 2018 um 10:43
In Antwort auf fresh0089

Es ist für ihn einfach uninteressant. Das ist alles.

Nä! Wenn jemand im Umfeld heiratet, gehört es schon zur guten Erziehung zu gratulieren (egal, was man davon hält). Wenn jemand demonstrativ nicht gratuliert und sogar mit einem Essen geht, ohne darüber zu sprechen, dann ist das bemerkenswert. Vielleicht wollte er mal etwas von der TE.

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21. November 2018 um 10:46
In Antwort auf alexus_12892878

Ein Glückwunsch sollte von Herzen kommen und nicht erzwungen sein und ich möchte nicht wissen wieviele der Kollegen und Freunde auf Grund gesellschaftlicher Konvention gratuliert haben und nicht von Herzen. 

Könnte es sein, dass es dir zu wichtig ist was andere denken über deine Hochzeit? 
Warst du in der Vorbereitungszeit ihm gegenüber eine Freundin oder hast du dich nur über deine Hochzeit unterhalten?

Im übrigen glaube ich persönlich nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau und im schlimmsten Fall leidet einer heimlich. 

Ein Glückwunsch sollte von Herzen kommen und nicht erzwungen sein und ich möchte nicht wissen wieviele der Kollegen und Freunde auf Grund gesellschaftlicher Konvention gratuliert haben und nicht von Herzen. 

=> eben. Mir sind diejenigen auch lieber, die sich und mir die Glückwünsche in dem Falle ersparen, egal zu welchem Anlass.
Und nein, @TE, das hat keineswegs unbedingt damit zu tun, dass man denjenigen nicht leiden kann.

An Freundschaften zwischen Mann und Frau glaube ich hingegen sehr wohl, schon allein, weil meine Freunde alle männlich sind

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21. November 2018 um 10:55

Du scheinst ihn nicht eingeladen zu haben!Freunde lädt man ein....

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21. November 2018 um 11:13
In Antwort auf pustew

Du scheinst ihn nicht eingeladen zu haben!Freunde lädt man ein....

guter Punkt...

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21. November 2018 um 11:41
In Antwort auf ilovethelove

Okay, ich habe ehrlich nachgedacht, ob es das sein könnte, aber nein. 
Ich bin mir sicher, ich hab mich wie eine Freundin verhalten. Ich kann mich gut an eine Situation erinnern... also daran lag es nicht. 

Ich hab schon mal jemanden verloren, den ich zu meinen engeren Freunden zählte und bin aus allen Wolken gefallen. Das hat richtig richtig schlimm weh getan. Mir gehts gar nicht so sehr um die Hochzeit. Sondern ... was wenn ich das wieder falsch eingeschätzt habe und er mich eigentlich gar nicht leiden kann? 

PS: wieso soll eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktionieren? Wäre es eine Kollegin, wäre die Situation für mich nicht anders. Ich würde mir darüber genauso den Kopf zerbrechen. 

Unter "jemanden verlieren" verstehe ich persönlich, wenn jemand stirbt, der einem nahe steht.

Und so lange die Menschen um uns herum, mit denen man sich sozial und/oder emotional verbunden hat, leben, sind sie Gäste und Mitreisende, manche lange, kurz, andere intensiv und andere oberflächlich, im Leben und jeder von ihnen kann selbst entscheiden wie weit er einen begleitet. Will jemand gehen, juckt es mich nicht, meine Reise geht auch so lustig weiter. 

Also warum juckt dich dieser Mensch so? 

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21. November 2018 um 12:43
In Antwort auf robertm

Nä! Wenn jemand im Umfeld heiratet, gehört es schon zur guten Erziehung zu gratulieren (egal, was man davon hält). Wenn jemand demonstrativ nicht gratuliert und sogar mit einem Essen geht, ohne darüber zu sprechen, dann ist das bemerkenswert. Vielleicht wollte er mal etwas von der TE.

Das wissen wir nicht. Kein Grund mich anzufahren. 

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21. November 2018 um 13:09
In Antwort auf fresh0089

Das wissen wir nicht. Kein Grund mich anzufahren. 

Es war nicht persönlich gemeint, sondern bezog sich auf die Aussage. Sorry.

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21. November 2018 um 14:30

Na prima.
Ich wollte Hilfe und kann mich jetzt für meine Entscheidungen rechtfertigen. Toll.
Mein Mann hat zumindest nur die Augen gerollt.

1. Man gratuliert.
Egal, ob man die Entscheidung gut findet (wobei ich nicht verstehe, was an meiner Entscheidung falsch sein soll oder irgendjemand als falsch betrachten soll. Oder wieso sich irgendjemand das Recht herausnehmen sollte, daran zu zweifeln?), man gratuliert. Das ist wie das Amen im Gebet. Genauso wie man Beileid wünscht, wenn jemand stirbt oder Hallo sagt, wenn man einen Raum betritt. Wertschätzendes Miteinander und sozale Kompetenz.

2. Freude und Bekannte ignorieren nicht lebensverändernde Entscheidungen.
Alleine schon aufgrund des Respektes, den man sich entgegen bringt, fragt man zumindest: Wie wars? Oder: hast du dich schon an den neuen Namen gewöhnt?

Eine andere Kollegin hat mir sogar was zur Hochzeit geschenkt, obwohl sie weder meinen Mann kennt noch eingeladen war. Einfach so. Weil sie mich mag und sich für mich freut. Weils ein großes Ereignis ist.

3. Er war eingeladen.
Er konnte nicht kommen, berufsbedingter (dann erspar ich euch die wieso-frage). Der Termin stand schon vor der Hochzeit, deswegen hat er bereits vor einiger Zeit abgesagt. Job first. So ist es eben.

4. Freunde verlieren.
Schön für euch, wenn ihr Freunde weiterziehen lässt und weitermacht, als wär nichts gewesen. Vielleicht sind es auch nur flüchtige Bekannte gewesen?
Ich bin ein Mensch, der sich von anderen nicht schnell in die Karten gucken lässt. Vor allem was die Grenze Beruf/Privatleben betrifft. Meine Freunde bleiben dafür in der Regel für immer. Ok, bis auf einen.

5. Er ist verheiratet.
Und er hat Kinder. Ehe ist ihm wichtig. Er hat mir auch von seiner Hochzeit erzählt (im Zuge von meiner Hochzei. Seine liegt schon eine Weile zurück, da kannten wir uns noch nicht persönlich. Also nur als Koexistenz in der selben Firma.)

6. Freundschaft Männer und Frauen funktionieren.
Bei mir zumindest. Es macht keinen Unterschied. Und nicht nur in diesem Fall, ich habe einige Männer-Freunde.
Wir sind beide in festen Händen. Die Regeln sind klar definiert. Da ist nix außer Freundschaft.  Auch keine unterschwellige sexuelle Anziehungskraft. Ich meine, Hallo??? Er hat Frau und Kinder. Was soll da sein?

7. Warum es mich so beschäftigt?
Ich weiß es nicht. Ich bin keine mathematische Gleichung die man schnell mal auflösen kann. Es ist eben da. Und nagt an mir. Und ich habe Angst, mich in ihm getäuscht zu haben. Ihm eine Seite von mir Preis gegen zu haben, die mich verletztbar macht. Dabei war ist er es, der mich im Job anspornt und motiviert, mich weiterzubilden und meine Ziele höher zu stecken und dann alles dran zu setzen, sie zu erreichen.


Also, ich befürchte, ihr könnt mir auch nicht helfen...
 

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21. November 2018 um 14:34
In Antwort auf ilovethelove

Na prima.
Ich wollte Hilfe und kann mich jetzt für meine Entscheidungen rechtfertigen. Toll.
Mein Mann hat zumindest nur die Augen gerollt.

1. Man gratuliert.
Egal, ob man die Entscheidung gut findet (wobei ich nicht verstehe, was an meiner Entscheidung falsch sein soll oder irgendjemand als falsch betrachten soll. Oder wieso sich irgendjemand das Recht herausnehmen sollte, daran zu zweifeln?), man gratuliert. Das ist wie das Amen im Gebet. Genauso wie man Beileid wünscht, wenn jemand stirbt oder Hallo sagt, wenn man einen Raum betritt. Wertschätzendes Miteinander und sozale Kompetenz.

2. Freude und Bekannte ignorieren nicht lebensverändernde Entscheidungen.
Alleine schon aufgrund des Respektes, den man sich entgegen bringt, fragt man zumindest: Wie wars? Oder: hast du dich schon an den neuen Namen gewöhnt?

Eine andere Kollegin hat mir sogar was zur Hochzeit geschenkt, obwohl sie weder meinen Mann kennt noch eingeladen war. Einfach so. Weil sie mich mag und sich für mich freut. Weils ein großes Ereignis ist.

3. Er war eingeladen.
Er konnte nicht kommen, berufsbedingter (dann erspar ich euch die wieso-frage). Der Termin stand schon vor der Hochzeit, deswegen hat er bereits vor einiger Zeit abgesagt. Job first. So ist es eben.

4. Freunde verlieren.
Schön für euch, wenn ihr Freunde weiterziehen lässt und weitermacht, als wär nichts gewesen. Vielleicht sind es auch nur flüchtige Bekannte gewesen?
Ich bin ein Mensch, der sich von anderen nicht schnell in die Karten gucken lässt. Vor allem was die Grenze Beruf/Privatleben betrifft. Meine Freunde bleiben dafür in der Regel für immer. Ok, bis auf einen.

5. Er ist verheiratet.
Und er hat Kinder. Ehe ist ihm wichtig. Er hat mir auch von seiner Hochzeit erzählt (im Zuge von meiner Hochzei. Seine liegt schon eine Weile zurück, da kannten wir uns noch nicht persönlich. Also nur als Koexistenz in der selben Firma.)

6. Freundschaft Männer und Frauen funktionieren.
Bei mir zumindest. Es macht keinen Unterschied. Und nicht nur in diesem Fall, ich habe einige Männer-Freunde.
Wir sind beide in festen Händen. Die Regeln sind klar definiert. Da ist nix außer Freundschaft.  Auch keine unterschwellige sexuelle Anziehungskraft. Ich meine, Hallo??? Er hat Frau und Kinder. Was soll da sein?

7. Warum es mich so beschäftigt?
Ich weiß es nicht. Ich bin keine mathematische Gleichung die man schnell mal auflösen kann. Es ist eben da. Und nagt an mir. Und ich habe Angst, mich in ihm getäuscht zu haben. Ihm eine Seite von mir Preis gegen zu haben, die mich verletztbar macht. Dabei war ist er es, der mich im Job anspornt und motiviert, mich weiterzubilden und meine Ziele höher zu stecken und dann alles dran zu setzen, sie zu erreichen.


Also, ich befürchte, ihr könnt mir auch nicht helfen...
 

Sorry dass wir dir nicht nach dem Mund geredet haben. Das ist ein Forum und die Leute können ihre Meinung äussern. Wenn du damit nicht umgehen magst, solltest du lieber nicht mehr fragen. 

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21. November 2018 um 14:46

Ich denke, dass Menschen, die einer Heirat wirklich viel Bedeutung beimessen (damit habe ich kein Problem) sich auf gewisse Weise aus ihrem bisherigen Leben verabschieden. Das nötigt natürlich auch Freunden ab, sich diesen Veränderungen zu stellen. Das ist unter Umständen gar nicht so bequem und einfach.
Ich sehe das ganz klar nicht als deine Schwäche. Deine Enttäuschung ist genau das, was es eigentlich sagt. Das Ende der Täuschung im Bezug auf einen Menschen, dem du mehr beigemssen hast als er dir.  
 

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21. November 2018 um 14:49
In Antwort auf ilovethelove

Na prima.
Ich wollte Hilfe und kann mich jetzt für meine Entscheidungen rechtfertigen. Toll.
Mein Mann hat zumindest nur die Augen gerollt.

1. Man gratuliert.
Egal, ob man die Entscheidung gut findet (wobei ich nicht verstehe, was an meiner Entscheidung falsch sein soll oder irgendjemand als falsch betrachten soll. Oder wieso sich irgendjemand das Recht herausnehmen sollte, daran zu zweifeln?), man gratuliert. Das ist wie das Amen im Gebet. Genauso wie man Beileid wünscht, wenn jemand stirbt oder Hallo sagt, wenn man einen Raum betritt. Wertschätzendes Miteinander und sozale Kompetenz.

2. Freude und Bekannte ignorieren nicht lebensverändernde Entscheidungen.
Alleine schon aufgrund des Respektes, den man sich entgegen bringt, fragt man zumindest: Wie wars? Oder: hast du dich schon an den neuen Namen gewöhnt?

Eine andere Kollegin hat mir sogar was zur Hochzeit geschenkt, obwohl sie weder meinen Mann kennt noch eingeladen war. Einfach so. Weil sie mich mag und sich für mich freut. Weils ein großes Ereignis ist.

3. Er war eingeladen.
Er konnte nicht kommen, berufsbedingter (dann erspar ich euch die wieso-frage). Der Termin stand schon vor der Hochzeit, deswegen hat er bereits vor einiger Zeit abgesagt. Job first. So ist es eben.

4. Freunde verlieren.
Schön für euch, wenn ihr Freunde weiterziehen lässt und weitermacht, als wär nichts gewesen. Vielleicht sind es auch nur flüchtige Bekannte gewesen?
Ich bin ein Mensch, der sich von anderen nicht schnell in die Karten gucken lässt. Vor allem was die Grenze Beruf/Privatleben betrifft. Meine Freunde bleiben dafür in der Regel für immer. Ok, bis auf einen.

5. Er ist verheiratet.
Und er hat Kinder. Ehe ist ihm wichtig. Er hat mir auch von seiner Hochzeit erzählt (im Zuge von meiner Hochzei. Seine liegt schon eine Weile zurück, da kannten wir uns noch nicht persönlich. Also nur als Koexistenz in der selben Firma.)

6. Freundschaft Männer und Frauen funktionieren.
Bei mir zumindest. Es macht keinen Unterschied. Und nicht nur in diesem Fall, ich habe einige Männer-Freunde.
Wir sind beide in festen Händen. Die Regeln sind klar definiert. Da ist nix außer Freundschaft.  Auch keine unterschwellige sexuelle Anziehungskraft. Ich meine, Hallo??? Er hat Frau und Kinder. Was soll da sein?

7. Warum es mich so beschäftigt?
Ich weiß es nicht. Ich bin keine mathematische Gleichung die man schnell mal auflösen kann. Es ist eben da. Und nagt an mir. Und ich habe Angst, mich in ihm getäuscht zu haben. Ihm eine Seite von mir Preis gegen zu haben, die mich verletztbar macht. Dabei war ist er es, der mich im Job anspornt und motiviert, mich weiterzubilden und meine Ziele höher zu stecken und dann alles dran zu setzen, sie zu erreichen.


Also, ich befürchte, ihr könnt mir auch nicht helfen...
 

was glaubst Du denn, wie wir Dir hätten helfen können?

Wir kennen ihn nicht.
Wir kennen Dich nicht.
Wir kennen die Beziehung zwischen Euch nicht.
Woher also bitte sollen wir die Hintergründe wissen und welche Reaktion für Dich jetzt sinnvoll wäre?

Das einzig MÖGLICHE und dabei sinnvolle, was man in einem Forum erhalten kann, sind andere Perspektiven, andere Einstellungen, andere Sichtweisen.
Und die wolltest Du gerade nicht? Nun, ... *schulterzuck*

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21. November 2018 um 15:24
In Antwort auf ilovethelove

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert. 

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns  seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.  

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste... 

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder? 

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen. 

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll. 

Alles Liebe
love

Du bist 

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21. November 2018 um 15:28
In Antwort auf sphinxkitten1

Du bist 

Zu früh abgeschickt... 
Du bist frisch verheiratet und zerbricht dir den Kopf darüber ob dir alle Leute in deiner Umgebung beglückwünschen oder nicht? Ich an deiner Stelle hätte es registriert und gut ist. Wenn mich mehr beschäftigt hätte, hätte ich gegebenenfalls nachgefragt warum er nicht gratuliert. Aber im allgemeinen bin ich zu beschäftigt um mit solchen Gedanken meine Zeit zu verschwenden. 

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21. November 2018 um 17:31

Ich muss mich bei euch entschuldigen. Ch wolltenicht unhöflich oder gar undankbar sein. Natürlich bin ich froh, dass ihr euch die Zeit nehmt und mir antwortet!

ich bin einfach etwas übermüdet und gefrustet und nachdem ich zum 5. mal las: wenn er so ein guter freund ist, wieso hast du ihn nicht eingeladen? hab ich wohl etwas forsch zurückgeschrieben. Das was nicht fair. Mir war nicht bewusst, dass diese info für euch wichtig ist. 

Ich weiß einfach nicht, wie ich mich jetzt ihm gegenüber verhalten soll? Weitermachen wie bisher oder vorsichtig herangehen? Leg ich ich das zu viel auf die waagschale? Oder ist meine befürchtung richtig und falls ja, was hat das für konsequenzen? Fällt es irgendwann auf mich zurück? Spielt er das wissen gegen mich aus? Kostet es mich im schlimmsten fall meinen job??


Ps: Die idee mit den verliebtsein...
da kann ich nichts damit anfangen. Ich glaube auch nicht, dass es stimmt. Denn er ist verheiratet.
Und mal nur theoretisch angenommen: wenn er schon eine andere haben wollte, wieso sollte ich das sein??
Versteht mich nicht falsch, aber ich bin jetzt keine augenweide bei der die männer schlange stehen und die jeder haben will. 
Und ich denke, er hätte einige andere optionen, denn er sieht nicht schlecht aus. 

 

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21. November 2018 um 17:58
In Antwort auf ilovethelove

Ich muss mich bei euch entschuldigen. Ch wolltenicht unhöflich oder gar undankbar sein. Natürlich bin ich froh, dass ihr euch die Zeit nehmt und mir antwortet!

ich bin einfach etwas übermüdet und gefrustet und nachdem ich zum 5. mal las: wenn er so ein guter freund ist, wieso hast du ihn nicht eingeladen? hab ich wohl etwas forsch zurückgeschrieben. Das was nicht fair. Mir war nicht bewusst, dass diese info für euch wichtig ist. 

Ich weiß einfach nicht, wie ich mich jetzt ihm gegenüber verhalten soll? Weitermachen wie bisher oder vorsichtig herangehen? Leg ich ich das zu viel auf die waagschale? Oder ist meine befürchtung richtig und falls ja, was hat das für konsequenzen? Fällt es irgendwann auf mich zurück? Spielt er das wissen gegen mich aus? Kostet es mich im schlimmsten fall meinen job??


Ps: Die idee mit den verliebtsein...
da kann ich nichts damit anfangen. Ich glaube auch nicht, dass es stimmt. Denn er ist verheiratet.
Und mal nur theoretisch angenommen: wenn er schon eine andere haben wollte, wieso sollte ich das sein??
Versteht mich nicht falsch, aber ich bin jetzt keine augenweide bei der die männer schlange stehen und die jeder haben will. 
Und ich denke, er hätte einige andere optionen, denn er sieht nicht schlecht aus. 

 

1. Sprich ihn darauf an. Direkt und klar. Dann hast Du eine Chance, Deine Antworten zu bekommen.

2. Wenn es Dir nun einmal wichtig ist, ist es halt so. Ist Dein gutes Recht. Nur solltest Du dabei einfach nicht voellig außer Acht lassen, dass das ganz sicher nicht jeder so sieht.
Dazu gehoert auch, dass nicht jeder von sich aus daran denkt, dass es Dir so wichtig sein koennte.

3. Wie kommst Du darauf, dass es Dich Deinen Job kosten könnte? Da sehe ich gar keinen Hinweis darauf 

Und vor allem: cool, dass Du dass erkannt hast und die integer genug bist, Dich zu entschuldigen - kommt eher zu selten vor.

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21. November 2018 um 18:09

Also mich hätte das auch gestört. Eine meiner Freundinnen hat sich bei meiner Hochzeit ähnlich verhalten, das war für mich das Signal zum Ende der Freundschaft. Sie hat mir dadurch deutlich signalisiert, dass wir unterschiedlich ticken und empfinden und sie unserer Freundschaft nicht so viel Respekt und Wichtigkeit beimisst wie ich. Ich habe ihr gesagt dass sie mich durch ihr Verhalten sehr verletzt und verwundert hat und dass ich mich deshalb distanzieren werde. Gesagt, getan.

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22. November 2018 um 12:36

Ich hab ihn gestern noch gefragt... Ich wills einfach wissen! Ich wurde aber leider nicht  schlau aus seiner antwort 🙄
Er meinte nur, es ist alles so wie immer.

Und als ich das gespräch dann in richtig hochzeit lenkte (seine aussage war ja doch etwas unpräzise) und sein mangeldes interesse darn (durch die blume und nicht als vorwurf) sagte er: du hast ja keine ahnung. 

Mehr hab ich nicht aus ihm rausbekommen. Trotz nachfragen. Seine antwort blieb dieselbe.
Also wirklich. Männer! 

Da hilft nur mehr alkohol... zum zungenlockern. 

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22. November 2018 um 12:42
In Antwort auf ilovethelove

Ich hab ihn gestern noch gefragt... Ich wills einfach wissen! Ich wurde aber leider nicht  schlau aus seiner antwort 🙄
Er meinte nur, es ist alles so wie immer.

Und als ich das gespräch dann in richtig hochzeit lenkte (seine aussage war ja doch etwas unpräzise) und sein mangeldes interesse darn (durch die blume und nicht als vorwurf) sagte er: du hast ja keine ahnung. 

Mehr hab ich nicht aus ihm rausbekommen. Trotz nachfragen. Seine antwort blieb dieselbe.
Also wirklich. Männer! 

Da hilft nur mehr alkohol... zum zungenlockern. 

klingt nach "das Thema ist ein wunder Punkt für mich" - hat sehr wahrscheinlich nichts mit Dir zu tun sondern mit irgend etwas in seiner Vergangenheit - über das er offensichtlich nicht sprechen möchte.

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22. November 2018 um 12:48
In Antwort auf ilovethelove

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert. 

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns  seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.  

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste... 

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder? 

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen. 

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll. 

Alles Liebe
love

brauchst Du das eigentlich so unbedingt, von Männern auf jeden Fall besonders beachtet zu werden?

Dann frage Dich mal, warum das so ist  - so als Empfehlung

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22. November 2018 um 13:31
In Antwort auf ilovethelove

Ich hab ihn gestern noch gefragt... Ich wills einfach wissen! Ich wurde aber leider nicht  schlau aus seiner antwort 🙄
Er meinte nur, es ist alles so wie immer.

Und als ich das gespräch dann in richtig hochzeit lenkte (seine aussage war ja doch etwas unpräzise) und sein mangeldes interesse darn (durch die blume und nicht als vorwurf) sagte er: du hast ja keine ahnung. 

Mehr hab ich nicht aus ihm rausbekommen. Trotz nachfragen. Seine antwort blieb dieselbe.
Also wirklich. Männer! 

Da hilft nur mehr alkohol... zum zungenlockern. 

Lass doch einfach gut sein. Du bist doch nicht lebensmittelpunkt  aller Menschen. 

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22. November 2018 um 16:17
In Antwort auf ilovethelove

Natürlich fällt mir das auf! Es fällt mir auch auf, wenn jemand auf meinen Geburtstag vergisst (obwohl ich keine Geburtstagsfeierin bin)... und eine Hochzeit ist WIRKLICH was Besonderes. Und da ich einen neuen Nachnamen hab, kann man nicht drauf vergessen! 

Nein, das glaub ich nicht. Außerdem, würde er mur dass nach deiner Theorie nach nicht einfach sagen?

Ob eine Hochzeit was "wirklich besonderes" ist, ist Ansichtssache. Ich fand es nun nicht als besonderes zu heiraten. Vielleicht gehört er zu dieser Kategorie Mensch, der ne Hochzeit nun nicht sooooo besonders wichtig findet. 

Frag ihn doch einfach, wenn es dich so stört. Aber lieber gratuliert mir jemand nicht, als dass es geheuchelt rüber kommt.

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22. November 2018 um 16:19
In Antwort auf ilovethelove

Okay, ich habe ehrlich nachgedacht, ob es das sein könnte, aber nein. 
Ich bin mir sicher, ich hab mich wie eine Freundin verhalten. Ich kann mich gut an eine Situation erinnern... also daran lag es nicht. 

Ich hab schon mal jemanden verloren, den ich zu meinen engeren Freunden zählte und bin aus allen Wolken gefallen. Das hat richtig richtig schlimm weh getan. Mir gehts gar nicht so sehr um die Hochzeit. Sondern ... was wenn ich das wieder falsch eingeschätzt habe und er mich eigentlich gar nicht leiden kann? 

PS: wieso soll eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktionieren? Wäre es eine Kollegin, wäre die Situation für mich nicht anders. Ich würde mir darüber genauso den Kopf zerbrechen. 

Ich glaube auch, dass es Freundschaften zwischen Männern und Frauen gibt. In dem Punkt bist du nicht alleine.

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22. November 2018 um 16:25
In Antwort auf ilovethelove

Na prima.
Ich wollte Hilfe und kann mich jetzt für meine Entscheidungen rechtfertigen. Toll.
Mein Mann hat zumindest nur die Augen gerollt.

1. Man gratuliert.
Egal, ob man die Entscheidung gut findet (wobei ich nicht verstehe, was an meiner Entscheidung falsch sein soll oder irgendjemand als falsch betrachten soll. Oder wieso sich irgendjemand das Recht herausnehmen sollte, daran zu zweifeln?), man gratuliert. Das ist wie das Amen im Gebet. Genauso wie man Beileid wünscht, wenn jemand stirbt oder Hallo sagt, wenn man einen Raum betritt. Wertschätzendes Miteinander und sozale Kompetenz.

2. Freude und Bekannte ignorieren nicht lebensverändernde Entscheidungen.
Alleine schon aufgrund des Respektes, den man sich entgegen bringt, fragt man zumindest: Wie wars? Oder: hast du dich schon an den neuen Namen gewöhnt?

Eine andere Kollegin hat mir sogar was zur Hochzeit geschenkt, obwohl sie weder meinen Mann kennt noch eingeladen war. Einfach so. Weil sie mich mag und sich für mich freut. Weils ein großes Ereignis ist.

3. Er war eingeladen.
Er konnte nicht kommen, berufsbedingter (dann erspar ich euch die wieso-frage). Der Termin stand schon vor der Hochzeit, deswegen hat er bereits vor einiger Zeit abgesagt. Job first. So ist es eben.

4. Freunde verlieren.
Schön für euch, wenn ihr Freunde weiterziehen lässt und weitermacht, als wär nichts gewesen. Vielleicht sind es auch nur flüchtige Bekannte gewesen?
Ich bin ein Mensch, der sich von anderen nicht schnell in die Karten gucken lässt. Vor allem was die Grenze Beruf/Privatleben betrifft. Meine Freunde bleiben dafür in der Regel für immer. Ok, bis auf einen.

5. Er ist verheiratet.
Und er hat Kinder. Ehe ist ihm wichtig. Er hat mir auch von seiner Hochzeit erzählt (im Zuge von meiner Hochzei. Seine liegt schon eine Weile zurück, da kannten wir uns noch nicht persönlich. Also nur als Koexistenz in der selben Firma.)

6. Freundschaft Männer und Frauen funktionieren.
Bei mir zumindest. Es macht keinen Unterschied. Und nicht nur in diesem Fall, ich habe einige Männer-Freunde.
Wir sind beide in festen Händen. Die Regeln sind klar definiert. Da ist nix außer Freundschaft.  Auch keine unterschwellige sexuelle Anziehungskraft. Ich meine, Hallo??? Er hat Frau und Kinder. Was soll da sein?

7. Warum es mich so beschäftigt?
Ich weiß es nicht. Ich bin keine mathematische Gleichung die man schnell mal auflösen kann. Es ist eben da. Und nagt an mir. Und ich habe Angst, mich in ihm getäuscht zu haben. Ihm eine Seite von mir Preis gegen zu haben, die mich verletztbar macht. Dabei war ist er es, der mich im Job anspornt und motiviert, mich weiterzubilden und meine Ziele höher zu stecken und dann alles dran zu setzen, sie zu erreichen.


Also, ich befürchte, ihr könnt mir auch nicht helfen...
 

"Man gratuliert..." aha.... sagt wer?! 🤔

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22. November 2018 um 16:28

"Städtische Glaskugelvereinigung" .....muss ich mir merken

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22. November 2018 um 16:31
In Antwort auf ilovethelove

Ich muss mich bei euch entschuldigen. Ch wolltenicht unhöflich oder gar undankbar sein. Natürlich bin ich froh, dass ihr euch die Zeit nehmt und mir antwortet!

ich bin einfach etwas übermüdet und gefrustet und nachdem ich zum 5. mal las: wenn er so ein guter freund ist, wieso hast du ihn nicht eingeladen? hab ich wohl etwas forsch zurückgeschrieben. Das was nicht fair. Mir war nicht bewusst, dass diese info für euch wichtig ist. 

Ich weiß einfach nicht, wie ich mich jetzt ihm gegenüber verhalten soll? Weitermachen wie bisher oder vorsichtig herangehen? Leg ich ich das zu viel auf die waagschale? Oder ist meine befürchtung richtig und falls ja, was hat das für konsequenzen? Fällt es irgendwann auf mich zurück? Spielt er das wissen gegen mich aus? Kostet es mich im schlimmsten fall meinen job??


Ps: Die idee mit den verliebtsein...
da kann ich nichts damit anfangen. Ich glaube auch nicht, dass es stimmt. Denn er ist verheiratet.
Und mal nur theoretisch angenommen: wenn er schon eine andere haben wollte, wieso sollte ich das sein??
Versteht mich nicht falsch, aber ich bin jetzt keine augenweide bei der die männer schlange stehen und die jeder haben will. 
Und ich denke, er hätte einige andere optionen, denn er sieht nicht schlecht aus. 

 

Ich würde so weitermachen, wie bisher aber ihn trotzdem fragen, wenn mir das so wichtig ist. 

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22. November 2018 um 16:39

Lies den ganzen Text, er war eingeladen, konnte aber nicht. 

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22. November 2018 um 16:47
In Antwort auf gabriela1440

brauchst Du das eigentlich so unbedingt, von Männern auf jeden Fall besonders beachtet zu werden?

Dann frage Dich mal, warum das so ist  - so als Empfehlung

Von Männern nicht umbedingt. Aber von Freunden

Wäre es für dich denn ein Unterschied wenn ich von einer FreundIN sprechen würde?

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22. November 2018 um 16:47
In Antwort auf fresh0089

Lass doch einfach gut sein. Du bist doch nicht lebensmittelpunkt  aller Menschen. 

Nein, nicht aller.

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22. November 2018 um 16:49
In Antwort auf skadiru

"Man gratuliert..." aha.... sagt wer?! 🤔

Knigge

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22. November 2018 um 16:55
In Antwort auf avarrassterne1

klingt nach "das Thema ist ein wunder Punkt für mich" - hat sehr wahrscheinlich nichts mit Dir zu tun sondern mit irgend etwas in seiner Vergangenheit - über das er offensichtlich nicht sprechen möchte.

ja, vermutlich hast du da Recht. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Schade, dass er es mir nicht erzählen kann. Meistens ist er sehr offen zu mir. Aber gut, jeder hat so seine ganz persönliche Grenze.

Ich bin jedenfalls heilfroh, ichn angesprochen zu haben und zu wissen, dass er kein Problem mit mir hat und nichts zwischen unserer Freundschaft steht. Die Angst ist seiter weg.

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22. November 2018 um 17:19
In Antwort auf ilovethelove

ja, vermutlich hast du da Recht. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Schade, dass er es mir nicht erzählen kann. Meistens ist er sehr offen zu mir. Aber gut, jeder hat so seine ganz persönliche Grenze.

Ich bin jedenfalls heilfroh, ichn angesprochen zu haben und zu wissen, dass er kein Problem mit mir hat und nichts zwischen unserer Freundschaft steht. Die Angst ist seiter weg.

Na siehst du. Nächstes mal sprichst du ihn oder andere Personen, in vergleichbaren Situationen, direkt an, dann ersparst du dir ne Menge Grübeleien.

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22. November 2018 um 17:57
In Antwort auf ilovethelove

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert. 

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns  seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.  

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste... 

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder? 

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen. 

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll. 

Alles Liebe
love

Möglicherweise hat er sich bei dir langfristig Chancen erhofft. Die sind jetzt erst mal in weite Ferne gerückt ... da fällt das Gratulieren zur Hochzeit dann doch eher schwer. Vielleicht wartet er auch darauf, dass die Ehe nicht von Bestand ist.

Hier kann man nur wieder mal auf den Film "Harry und Sally" verweisen. Alt aber immer wieder aktuell.

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22. November 2018 um 18:58
In Antwort auf ilovethelove

Hallo!

ich weiß, das Thema passt nicht 100% hier rein, aber ein „Freundschafts“-Forum konnte ich nicht finden und mit dem Thema Hochzeit hats auch nur am Rande was zu tun:

Also ich hab vor kurzem geheiratet und egal ob Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Kunden und Fremde: alle haben sich für mich gefreut und mir gratuliert. 

Nur ein Freund von mir nicht. Und das ist komisch...

Er arbeitet in der selben Firma, wir haben uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt sonst beruflich kaum Kontakt. Wir treffen uns  seither regelmäßig auf einen Kaffee und gehen auch mal Wandern oder Weihnachtsmarkt. Wir reden viel übers Privatleben und auch über Probleme im Job oder in der Familie. Also ich würde ihn für mich als Freund bezeichnen.  

In der Hochzeitsvorbereitungsphase hab ich oft mit ihm über die Feier geredet also es ist jetzt nicht so, dass er nicht davon wusste... 

Aber es kommen keine Glückwünsche oder Fragen zur Hochzeit oder irgendwas. Obwohl wir uns seither schon ein paar mal gesehen haben UND sogar gemeinsam mittagessen waren! Nur zu zweit, da hätte es sich doch angeboten, oder? 

Und bei meinen anderen Kollegen, mit dem ich mich ebenfalls sehr gut versteh, war die Reaktion nämlich so:
Freudige Glückwünsche, feierliches Umarmen mit Küsschen, Ring betrachten, Fotos herzeigen und 10000 Fragen beantworten. Wie das eben Freunde machen. 

Ich versteh es einfach nicht.

Vielleicht sind wir doch nicht so befreundet, wie ich dachte. Vielleicht bin ich ihm so gleichgültig, dass er mir nicht mal gratuliert.🤷🏼‍♀️ Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Oder wie ich mich gegenûber diesem „Freund“ verhalten soll. 

Alles Liebe
love

Ich finde das überhaupt nicht schlimm...Mir geht so Hochzeitskram auch immer auf den Sender, ich frage da auch nicht stundenlang, wie es war, was so passiert ist usw...Vielleicht ist er einfach nicht überzeugt, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast und enthält sich lieber? Ich gehe gar nicht mehr zu Hochzeiten, weil es oft nicht lange dauert, bis wieder eine Scheidung ansteht...Model Hochzeit ist für mich nichts, wohinter ich stehe und ich vermeide es konsequent ! Also einfach nicht so ernst nehmen, nicht jeder steht drauf!

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22. November 2018 um 19:42
In Antwort auf ilovethelove

Von Männern nicht umbedingt. Aber von Freunden

Wäre es für dich denn ein Unterschied wenn ich von einer FreundIN sprechen würde?

naja, immer noch: sieht nicht jeder so.
Mir gratulieren auch Freunde und Kollegen nicht zum Geburtstag (oder zu was auch immer) - brauche ich nämlich nicht.
Und da ich es regelmässig schaffe, Geburtstage von anderen, Einträge in mehreren Kalendern etc. zum Trotz, immer wieder zu verpeilen, habe ich auch Freunde, denen das herzlich egal ist, ob ich da mein Sprüchlein aufsage oder nicht.
Mit Menschen, die das als "ich bin ihr nicht wichtig" und / oder "sie mag mich nicht" interpretieren, wäre ich vermutlich nicht befreundet. Und stimmen tut es am Rande bemerkt auch nicht.

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22. November 2018 um 23:17
In Antwort auf ilovethelove

Von Männern nicht umbedingt. Aber von Freunden

Wäre es für dich denn ein Unterschied wenn ich von einer FreundIN sprechen würde?

ja, allerdings wäre es das für mich.
Freunde würde ich zum Beispiel nur mit deren Partner/in einladen. Haben sie keine, würde ich sie zumindest fragen, ob sie auch zur Hochzeit kommen möchten.
Aber normal kenne ich, dass die Gäste die kommen sollen verschickte Einladungen erhalten - auf die können sie ggf. antworten/ absagen, indem sie Hochzeitsgratulationen mit einer hübschen Karte versenden.

Das würde Deinen Freunden unter Umständen ein paar Peinlichkeiten erspart haben - nämlich die, die Du gerade bemängelst an Deinen ''Freunden''.

Pech nur für den einen ''Freund'', um den es Dir ja speziell geht, dass er nicht von sich aus die Idee mit einer Hochzeits-Glückwunschkarte hatte ....

oder wie siehst Du das?

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23. November 2018 um 6:49
In Antwort auf avarrassterne1

naja, immer noch: sieht nicht jeder so.
Mir gratulieren auch Freunde und Kollegen nicht zum Geburtstag (oder zu was auch immer) - brauche ich nämlich nicht.
Und da ich es regelmässig schaffe, Geburtstage von anderen, Einträge in mehreren Kalendern etc. zum Trotz, immer wieder zu verpeilen, habe ich auch Freunde, denen das herzlich egal ist, ob ich da mein Sprüchlein aufsage oder nicht.
Mit Menschen, die das als "ich bin ihr nicht wichtig" und / oder "sie mag mich nicht" interpretieren, wäre ich vermutlich nicht befreundet. Und stimmen tut es am Rande bemerkt auch nicht.

Ich sehe das ein bisschen anders. Ich habe sowohl Freunde, die Geburtstage feiern, als auch Freunde die das nicht wollen. Aber wenn jemand anderes Geburtstag hat, dann geht es prinzipiell erstmal um diese Person. Heißt: wenn ich sonst ein Gratulierer bin lass ich es bleiben und wenn ich sonst ein Gratulationsmuffel bin gratuliere ich, wenn es meinem Freund denn so wichtig ist. Sollte dann natürlich auf Gegenseitigkeit beruhen.

Wenn mir Hochzeiten also eher unwichtig sind reiß ich mir doch kein Bein aus, wenn ich trotzdem ein paar nette Worte sage. Er hätte auch einfach nur mal fragen können, wie die Hochzeit so war. Ich finde schon, dass das angebrachr gewesen wäre.

In Beziehungen zwischen Menschen gibt es immer Bedürfnisse von zwei Seiten und beide sollten ernst genommen werden. Es war aber ihre Hochzeit und nicht seine, also zählen in diesem Moment am meisten ihre Bedürfnisse, egal wie die nun aussehen. Er hat gar nicht reagiert, was ich erstens nicht angemessen finde und zweitens in Bezug auf seine komischen Aussagen auch sehr merkwürdig. 

Jedenfalls: Würde ich bei meinen Freunden nach Interessen wie Geburtstag aussortieren, wären am Ende keine mehr übrig. Aber diese unterschiedlichen Interessen kann man doch akzeptieren und versuchen drauf einzugehen, wenn es um den Freund geht und erwarten, dass man in Ruhe gelassen wird, wenn man das will und es um einen selbst geht. Freundschaft heißt für mich nämlich nicht ich behandle dich wie ich gerne behandet werden möchte, wenn ich weiß, meine Freundin findet diese Verhaltensweise grausam. 

Deshalb muss man nicht gleich ein "ich bin dir nicht wichtig Drama" draus machen, es ist menschlich auch mal was zu vergessen. Aber grundsätzlich finde ich schon, dass man sich als Freund ein bisschen Mühe geben darf, wenn man weiß dies oder jenes ist dem Freund eben besonders wichtig (und mir halt nicht).

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23. November 2018 um 8:22
In Antwort auf traventure

Ich sehe das ein bisschen anders. Ich habe sowohl Freunde, die Geburtstage feiern, als auch Freunde die das nicht wollen. Aber wenn jemand anderes Geburtstag hat, dann geht es prinzipiell erstmal um diese Person. Heißt: wenn ich sonst ein Gratulierer bin lass ich es bleiben und wenn ich sonst ein Gratulationsmuffel bin gratuliere ich, wenn es meinem Freund denn so wichtig ist. Sollte dann natürlich auf Gegenseitigkeit beruhen.

Wenn mir Hochzeiten also eher unwichtig sind reiß ich mir doch kein Bein aus, wenn ich trotzdem ein paar nette Worte sage. Er hätte auch einfach nur mal fragen können, wie die Hochzeit so war. Ich finde schon, dass das angebrachr gewesen wäre.

In Beziehungen zwischen Menschen gibt es immer Bedürfnisse von zwei Seiten und beide sollten ernst genommen werden. Es war aber ihre Hochzeit und nicht seine, also zählen in diesem Moment am meisten ihre Bedürfnisse, egal wie die nun aussehen. Er hat gar nicht reagiert, was ich erstens nicht angemessen finde und zweitens in Bezug auf seine komischen Aussagen auch sehr merkwürdig. 

Jedenfalls: Würde ich bei meinen Freunden nach Interessen wie Geburtstag aussortieren, wären am Ende keine mehr übrig. Aber diese unterschiedlichen Interessen kann man doch akzeptieren und versuchen drauf einzugehen, wenn es um den Freund geht und erwarten, dass man in Ruhe gelassen wird, wenn man das will und es um einen selbst geht. Freundschaft heißt für mich nämlich nicht ich behandle dich wie ich gerne behandet werden möchte, wenn ich weiß, meine Freundin findet diese Verhaltensweise grausam. 

Deshalb muss man nicht gleich ein "ich bin dir nicht wichtig Drama" draus machen, es ist menschlich auch mal was zu vergessen. Aber grundsätzlich finde ich schon, dass man sich als Freund ein bisschen Mühe geben darf, wenn man weiß dies oder jenes ist dem Freund eben besonders wichtig (und mir halt nicht).

ja, versuche ich auch so zu machen. Verhindert aber leider nicht, dass ich es ab und an verpeile.
Und wenn, wie das in diesem Falle klingt, Hochzeiten ein Thema sind, über dass jemand nicht nachdenken und nicht sprechen möchte, dann ist mir die Rücksicht auf meinen Freund, das Thema eben zu umgehen wichtiger als die "netten Worte" für mich, selbst wenn ich sonst ein "Gratulierer" und "Hochzeitsschwärmer" wäre.

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23. November 2018 um 8:32
In Antwort auf avarrassterne1

ja, versuche ich auch so zu machen. Verhindert aber leider nicht, dass ich es ab und an verpeile.
Und wenn, wie das in diesem Falle klingt, Hochzeiten ein Thema sind, über dass jemand nicht nachdenken und nicht sprechen möchte, dann ist mir die Rücksicht auf meinen Freund, das Thema eben zu umgehen wichtiger als die "netten Worte" für mich, selbst wenn ich sonst ein "Gratulierer" und "Hochzeitsschwärmer" wäre.

Dazu gehört dann aber auch, dass man jemandem sagt, dass man darüber nicht sprechen will. Er dagegen hat das Thema einfach komplett ignoriert, obwohl er weiß, dass es ihr so wichtig ist und das finde ich geht einfach nicht. Aus Anstand hätte er zwei Sätze dazu sagen und darauf hinweisen können, dass das Thema für ihn grad sehr sensibel ist. Sie hätte aus Rücksicht auf ihn dann auf große Schwärmereien und Erzählungen verzichten können, so wären die Bedürfnisse beider Seiten einigermaßen erfüllt gewesen.

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23. November 2018 um 10:20

Manchen reicht schon so eine enge Freundschaft, um sich mehr auszumalen - unglücklicherweise oft nur einseitig.

Es gibt Menschen, die sehen allein in einem freundlichen Lächeln Chancen auf mehr.

Mmn ist eine wirkliche Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht möglich. Mind. einer will iwann mehr.

Sicher mag es den/die ein/e oder andere/n geben, der darüber eine andere Meinung hat. Schön für ihn/sie.


 

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23. November 2018 um 12:55

aber in erster Linie sollte erst mal geklärt sein zwischen zwei Personen, wo da die ''Freundschaft'' eventuell bei der einen Person lediglich ein Verstehen zwischen den Zeiten besteht. Freundschaft sieht für mich nämlich auch sehr anders aus, als Geplänkel bei der Arbeit, wo ansonsten jeder seiner Wege geht.

Ich glaube, hier in diesem Fall wollte die TE von uns nur die Bestätigung lesen, dass der Typ zu sauer war, dass sie einen anderen als IHN geheiratet hat 'snief'  und ihr darum nicht gratuliert hat.

Ja, das behaupte ich hier einfach mal. Ansonsten kann es doch völlig wurst sein, warum einer nicht gratuliert hat - immerhin war ja nur der Eine ... freu dich lieber, dass du eine schöne Hochzeit hattest und darum sollst Du Dir Gedanken machen - nicht um andere Männer, denen Gratulationen nicht so wichtig sind wie Dir. (Ein Glück!)

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23. November 2018 um 13:05

Wie sind denn hier Einige drauf????

Auch wenn man Hochzeiten und Geburtstage nicht so wichtig nimmt, kann man doch wohl wenigstens gratulieren. Das gehört sich so, wie Danke und Bitte beim Einkaufen. 

Nur, weil die TE enttäuscht ist, dass ein FREUND sowas von NULL Anteil an ihrem Leben nimmt, wird sie so hingestellt, als ob sie sich zu wichtig nimmt. Das find ich sowas von daneben! 

Der Freund war eingeladen, schlimm genug, dass er absagen musste. Da wäre es einfach nett und anständig gewesen, wenigstens alles Gute zu wünschen. 

Alsi entweder wollen hier manche Weiber bloß jemanden, also in dem Fall die TE, blöd da stehen lassen (zum Frustabbau wie so oft) oder es fehlt jegliches Gefühl für Anstand im Alltag..... 

Liebe TE: Völlig normal Deine Gedanken!!! 

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23. November 2018 um 13:25
In Antwort auf lilasonne1

Wie sind denn hier Einige drauf????

Auch wenn man Hochzeiten und Geburtstage nicht so wichtig nimmt, kann man doch wohl wenigstens gratulieren. Das gehört sich so, wie Danke und Bitte beim Einkaufen. 

Nur, weil die TE enttäuscht ist, dass ein FREUND sowas von NULL Anteil an ihrem Leben nimmt, wird sie so hingestellt, als ob sie sich zu wichtig nimmt. Das find ich sowas von daneben! 

Der Freund war eingeladen, schlimm genug, dass er absagen musste. Da wäre es einfach nett und anständig gewesen, wenigstens alles Gute zu wünschen. 

Alsi entweder wollen hier manche Weiber bloß jemanden, also in dem Fall die TE, blöd da stehen lassen (zum Frustabbau wie so oft) oder es fehlt jegliches Gefühl für Anstand im Alltag..... 

Liebe TE: Völlig normal Deine Gedanken!!! 

Jeder hat hier seine Meinung dazu und es gibt keinen Grund in die unterste Schublade zu greifen und hier einige als frustrierte Weiber zu titulieren. 

 

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23. November 2018 um 13:34
In Antwort auf alexus_12892878

Jeder hat hier seine Meinung dazu und es gibt keinen Grund in die unterste Schublade zu greifen und hier einige als frustrierte Weiber zu titulieren. 

 

Aber wie die TE hier angegriffen wird bzw. die Unterstellungen ihr gegenüber finde ich auch nicht gerade fair. Das ist auch eher unterste Schublade, als eine Meinung.

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