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Kein Zusammenfinden trotz tiefer Gefühle

27. Juni 2006 um 18:07 Letzte Antwort: 29. Juni 2006 um 18:51

Beide wissen, was sie füreinander empfinden. Jeder von ihnen sehnt sich in stillen Momenten nach dem anderen. Und das Gefühl, dass es eigentlich perfekt wäre, verlässt auch ihn einfach nicht. Trotzdem finden sie einfach nicht zueinander. Aus übermächtiger Angst, den anderen zu verlieren ..., aus Prinzipien, die man nach herben Enttäuschungen errichtet hat, aus Schutz gegen sich selbst und aus Gründen, die man noch nicht mal erahnen kann.

Stattdessen nur der Drang, jegliche Intimität zu unterbinden, Gefühle zu unterdrücken und dem, was in einem ist, mit aller Macht zu entkommen.

Wird so etwas wohl überhaupt möglich sein? Gibt es Erfahrungen in Hinsicht solcher Schicksale?

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27. Juni 2006 um 18:43

Tja
Das gibt es.

Und das ist so unglaublich traurig und schade...

Beide wissen es. Beide fühlen es. Das einzige das hier hilft ist Mut, Mut, Mut, den jedes Lebewesen haben muss, um zu überleben; um sich und seine Art zu erhalten. Mut, dass es mit dem anderen eben _nicht_ so endet, weil der andere es auch jederzeit schriftlich geben würde, das "Ja!" und immer wieder "Ja!!!" und nie müde werden würde, dieses zu wiederholen...

Und lernen, dass Intimität nichts Bedrohliches darstellt, sondern etwas sehr schönes ist, das Schönste, was zwei Menschen miteinander teilen können. Intimität will nicht fesseln oder festhalten, sie möchte einfach nur geben, teilen, hingeben und auch empfangen.

Und wenn schon alle Stricke reissen, so kann man sich immer mitteilen und wenigstens kommunizieren, schreiben, sprechen, sich ausdrücken. Liebende können auch Freunde sein.

Es hat schon einen Grund, wieso zwei Seelen aneinander festhalten - auf welche Art auch immer. Wenn BEIDE es möchten, so mutmaße ich in meinem jugendlichen Leichtsinn, wird es auch möglich sein. Man muss nur daran glauben und Mut haben. Und sich offenbaren. Offenbarungen sind Einladungen in unser Herz. Man möchte den anderen verstehen...

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27. Juni 2006 um 20:43

Und dann ist da noch
ein anderes Gefühl - das überwältigende und immer wieder hochschwappende Gefühl, dass man den anderen so sehr mag, dass man ihn am liebsten trotz und für alle erlebten Widrigkeiten seiner eigenen Vergangenheit in die Arme schließen möchte. Ihm Quelle und Nahrung sein möchte, aus dem Füllhorn seines Herzens geben möchte, bis ans Ende aller Zeit.

Ich glaube, dass man - so man erst die Tiefen des Lebens überstanden hat - Zeuge davon werden kann, dass am Ende des dunklen Weges ein strahlender Topf mit Gold auf einen wartet, dass es wirklich perfekt _ist_ (auch wenn es einmal donnert); das wunderschöne und mit Leichtigkeit hochtragende Gefühl, dass man füreinander soviel Gutes und Liebes tun könnte und kann und dass am Ende, wenn alle Hüllen und Krusten der im Laufe des Lebens und der Zeit angesammelten Unbillen aufgebrochen und abgefallen sind, nur der wahre Kern des ganzen übrig bleibt, verschmolzen ineinander ruhend, offene Arme und zärtliche Hände, die das gegenüberliegende Gesicht und Herz der Liebsten Seele geborgen und sanft umfassen, das Diadem universaler Liebe...

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28. Juni 2006 um 20:36

Kampf gegen die unendliche Sehnsucht
Doch was kann man - trotz allen Wartens und einander Zeitlassens - gegen die unglaublich tief gehende Sehnsucht nach dem anderen tun? Mit profaner Ablenkung ist so etwas nicht getan. Nicht, wenn es der Mann ihres Lebens ist. ...

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28. Juni 2006 um 21:48

Wieder zusammen finden!
... meiner meinung nach, ganz klar... ihr zwei gehört einfach zusammen! ihr müsst einfach wieder zueinander finden! vllt braucht das ja auch seine zeit...? aber wenn ihr das dann schafft, werdet ihr eure zeit wieder geniesen können! ihr müsst eure fehler gegenseitig einsehen... und diese möglichst ändern...
gefühle die so groß und wunderschön sind, sind einfach zu schade um sie zu unterdrücken und aufzugeben.... wenn die gefühle, so dermaßen groß sind.. kann es dem verstand schaden, wegen schlechten erfahrungen... verliert man die kontrolle.. der verstand hat euch geschadet und nun müsst ihr durch diesen auch wieder zusammen kommen, weil euer herz es so will...
versucht eure probleme zu lösen... vllt waren sogar nie welche da? vllt hat man sie sich selber unnötig gemacht?.. versucht einen neuanfang....

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28. Juni 2006 um 22:39

Wenn man die ursache bzw Grund kennt.....
dann sollte man es ÄNDERN, auch wenn es einem schwer fällt. Sonst ist es zu schade !
Probleme sind dafür da um sie zu lösen....nicht immer einfach...aber nicht unlösbar udn zu wertvoll es nicht zu tun

Lieben Gruss ich

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29. Juni 2006 um 18:30
In Antwort auf an0N_1256485599z

Wenn man die ursache bzw Grund kennt.....
dann sollte man es ÄNDERN, auch wenn es einem schwer fällt. Sonst ist es zu schade !
Probleme sind dafür da um sie zu lösen....nicht immer einfach...aber nicht unlösbar udn zu wertvoll es nicht zu tun

Lieben Gruss ich

Abstand wahren
Doch ist es möglich, den anderen nicht sehen zu wollen, um ihn nicht zu nah an sich heran zu lassen, um nicht zuzulassen, sich nochmal so sehr zu verlieben, dass man sich ganz darin verlieren würde? Kann der Wunsch, für eine gewisse Zeit allein zu bleiben, stärker sein als zarte Gefühle, die man für den anderen zu hegen beginnt? Doch bringt einen dieser Abstand emotional nicht noch näher an den anderen heran?

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29. Juni 2006 um 18:41

Oh ja,
meine Schwester und ihre große Liebe, Francois, sind so ein Beispiel. Heute ist es zu spät. Wie oft muss ich mir anhören: "Ach, hätte ich doch damals... warum habe ich nicht dafür gesorgt, dass diese Geschichte gelebt wird, egal wie sie ausgegangen wäre...!"

Lass es nicht zu, dass es Dir ähnlich gehen könnte. Irgendwer hat einmal gesagt: "Ich bereue nicht die Dinge, die ich getan habe - nur die, die ich nicht getan habe..."

Da steckt viel Weisheit drin...

Anne

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29. Juni 2006 um 18:46
In Antwort auf jacki_11941805

Tja
Das gibt es.

Und das ist so unglaublich traurig und schade...

Beide wissen es. Beide fühlen es. Das einzige das hier hilft ist Mut, Mut, Mut, den jedes Lebewesen haben muss, um zu überleben; um sich und seine Art zu erhalten. Mut, dass es mit dem anderen eben _nicht_ so endet, weil der andere es auch jederzeit schriftlich geben würde, das "Ja!" und immer wieder "Ja!!!" und nie müde werden würde, dieses zu wiederholen...

Und lernen, dass Intimität nichts Bedrohliches darstellt, sondern etwas sehr schönes ist, das Schönste, was zwei Menschen miteinander teilen können. Intimität will nicht fesseln oder festhalten, sie möchte einfach nur geben, teilen, hingeben und auch empfangen.

Und wenn schon alle Stricke reissen, so kann man sich immer mitteilen und wenigstens kommunizieren, schreiben, sprechen, sich ausdrücken. Liebende können auch Freunde sein.

Es hat schon einen Grund, wieso zwei Seelen aneinander festhalten - auf welche Art auch immer. Wenn BEIDE es möchten, so mutmaße ich in meinem jugendlichen Leichtsinn, wird es auch möglich sein. Man muss nur daran glauben und Mut haben. Und sich offenbaren. Offenbarungen sind Einladungen in unser Herz. Man möchte den anderen verstehen...

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Ja,
Du schreibst wirklich etwas seltsam. Hallo, bist Du noch von dieser Welt oder vielleicht schon etwas entrückt...?

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29. Juni 2006 um 18:51
In Antwort auf jewel_12113226

Abstand wahren
Doch ist es möglich, den anderen nicht sehen zu wollen, um ihn nicht zu nah an sich heran zu lassen, um nicht zuzulassen, sich nochmal so sehr zu verlieben, dass man sich ganz darin verlieren würde? Kann der Wunsch, für eine gewisse Zeit allein zu bleiben, stärker sein als zarte Gefühle, die man für den anderen zu hegen beginnt? Doch bringt einen dieser Abstand emotional nicht noch näher an den anderen heran?

Es kommt darauf an...
... wer den Abstand wünscht ...

Derjenige, der den Abstand wünscht, erreicht leider oft das genaue Gegenteil - nämlich eher Magnetismus!

Ja, es gibt solche Wesen, die nichts und niemanden an sich heranlassen/wollen/können, hier kannst du nur versuchen, dich nicht in den Gedanken- und Handlungsgespinsten Deines Gegenübers zu verfangen um nicht unterzugehen.

Betrachte das Leben als Reise, die Menschen sind heute unabhängiger als früher. Winke Deinem Gegenüber fröhlich vom Wegesrand aus zu, und lass nicht zu, dass Dich der Groll übermannt. Dann hat es eben nicht sollen sein, und wenn es perfekt gewesen "wäre", dann schlugen Eure Herzen heute längst im Gleichklang.

Nein, Du kannst niemanden dazu bringen, sich fallen zu lassen. Das muss aus dem anderen selber kommen. Augen zu und loslassen, flieg nicht so hoch, dass der Aufschlag Dich umbringen könnte.

Und sag Dir: Wer nicht will, der hat eben schon. Einfache und banale Volksweisheiten sind nicht die schlechteste Lösung - im Falle eines Falles wird immer der einfachste Organismus überleben.

Ob der Wunsch stärker ist oder nicht, kannst Du nur für Dich selber und individuell und subjektiv beantworten. Denn vergiss nicht: Dein Gegenüber kann Dir viel erzählen, wenn der Tag lang ist - und muss nicht unbedingt ehrlich sein zu Dir...

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