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Kein Körperkontakt in Beziehung

28. März um 17:08

Hallo in die Runde,
Bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Schon nach 6 Monaten ist es mir aufgefallen, er nimmt mich nie in den Arm, kuschelt nicht, jetzt auch kein Sex mehr mittlerweile. Keine netten Worte, Komplimente oder so. Mir macht das immer mehr zu schaffen und mein Selbstwert leidet. Und wie soll es so zum Sex kommen? Er sagt er versucht es zu ändern. Aber geht das? Ich fürchte ich kann nicht damit leben. Gibt es Menschen, die absolut null Bedürfnis nach Körperkontakt haben?

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28. März um 17:17

Da stimmt wohl etwas grundlegendes nicht. Wie alt ist er? Wie war das zu Beginn der Freundschaft? 

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28. März um 17:27
In Antwort auf muschel79

Hallo in die Runde, 
Bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Schon nach 6 Monaten ist es mir aufgefallen, er nimmt mich nie in den Arm, kuschelt nicht, jetzt auch kein Sex mehr mittlerweile. Keine netten Worte, Komplimente oder so. Mir macht das immer mehr zu schaffen und mein Selbstwert leidet. Und wie soll es so zum Sex kommen? Er sagt er versucht es zu ändern. Aber geht das? Ich fürchte ich kann nicht damit leben. Gibt es Menschen, die absolut null Bedürfnis nach Körperkontakt haben? 

Ändern kann man das schon. 
Mein Mann mochte es nie zu kuscheln, küssen, streicheln oder Händchen halten. Komplimente waren auch nicht oft zu hören. Das hat er auch kommuniziert, dass er nicht der Typ dafür ist.
Wir mussten aber einen Nenner finden, da mir das schon wichtig war. Er hat es dann für mich gemacht.

Ende vom Lied: Er hat es lieben gelernt.
Mittlerweile rückt er mir nachts nicht mehr von der Pelle. Er ist schon fast beleidigt, wenn ich abends mal nicht auf seine Sofaseite rutsche oder ich ihn ohne Umarmung und Kuss begrüße.
Klappt aber wahrscheinlich nicht bei jedem.

Was mich nur irritiert: Sex will er gar nicht?
Dass man nicht ständig übereinander herfallen muss, dass ist ja klar, aber gar nicht? 

Hast du ihn mal gefragt warum das so ist und was er darüber denkt? 
Mir wäre das auch nichts...da kann ich auch mit meinem Bruder eine WG aufmachen. Das wäre nichts anderes. 
Das wäre für mich eine erfüllende Beziehung.

Hast du ihn mal gefragt warum er mit dir zusammen ist? Für den Haushalt, der Zubereitung von Lebensmittel und stapeln seiner Unterhosen kann er sich auch eine Haushaltskraft nehmen.

Ändern wird er sich nicht von heute auf morgen, aber zumindest musst du merken, dass er sich bemüht. 

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28. März um 17:33
In Antwort auf Thomas155

Da stimmt wohl etwas grundlegendes nicht. Wie alt ist er? Wie war das zu Beginn der Freundschaft? 

40
In den ersten 6 Monaten mit rosa toter Brille ist es mir nicht aufgefallen, war aber vermutlich auch da schon nicht anders. 

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28. März um 17:36
In Antwort auf carpe3punkt0

Ändern kann man das schon. 
Mein Mann mochte es nie zu kuscheln, küssen, streicheln oder Händchen halten. Komplimente waren auch nicht oft zu hören. Das hat er auch kommuniziert, dass er nicht der Typ dafür ist.
Wir mussten aber einen Nenner finden, da mir das schon wichtig war. Er hat es dann für mich gemacht.

Ende vom Lied: Er hat es lieben gelernt.
Mittlerweile rückt er mir nachts nicht mehr von der Pelle. Er ist schon fast beleidigt, wenn ich abends mal nicht auf seine Sofaseite rutsche oder ich ihn ohne Umarmung und Kuss begrüße.
Klappt aber wahrscheinlich nicht bei jedem.

Was mich nur irritiert: Sex will er gar nicht?
Dass man nicht ständig übereinander herfallen muss, dass ist ja klar, aber gar nicht? 

Hast du ihn mal gefragt warum das so ist und was er darüber denkt? 
Mir wäre das auch nichts...da kann ich auch mit meinem Bruder eine WG aufmachen. Das wäre nichts anderes. 
Das wäre für mich eine erfüllende Beziehung.

Hast du ihn mal gefragt warum er mit dir zusammen ist? Für den Haushalt, der Zubereitung von Lebensmittel und stapeln seiner Unterhosen kann er sich auch eine Haushaltskraft nehmen.

Ändern wird er sich nicht von heute auf morgen, aber zumindest musst du merken, dass er sich bemüht. 

Fühlt sich das bemühen dann nicht künstlich und aufgesetzt an? Also eine Umarmung die eigentlich nicht gewollt ist. Wenn ich versuche ihn zu umarmen, erstarrt er meist zur Eissäule. Sex am Anfang oft, wurde immer weniger. Dieses Jahr bisher 1 mal, auf meine Initiative. Ohne kuscheln vorher.
Er sagt er hat zu viel Stress und Probleme im Büro. 

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28. März um 17:43
In Antwort auf muschel79

Fühlt sich das bemühen dann nicht künstlich und aufgesetzt an? Also eine Umarmung die eigentlich nicht gewollt ist. Wenn ich versuche ihn zu umarmen, erstarrt er meist zur Eissäule. Sex am Anfang oft, wurde immer weniger. Dieses Jahr bisher 1 mal, auf meine Initiative. Ohne kuscheln vorher.
Er sagt er hat zu viel Stress und Probleme im Büro. 

Als künstlich habe ich es nicht empfunden. Es gibt ja Gründe warum jemand mit einer Person zusammen ist. Warum derjenige mich liebt. 

Wie zeigt er dir denn seine Liebe?
Ich hatte meinem Mann gesagt, dass körperliche Nähe für mich ein Zeichen von Liebe ist und mir das Geborgenheit gibt, was mir in einer Beziehung wichtig ist. Ich achte ja auch auf seine Bedürfnisse.

Ihr müsst miteinander reden. Wenn er zur Eissäule erstarrt, wenn du ihn umarmst, dann muss es einen Grund geben. 
Vielleicht hat er Gründe, die ihn so reagieren lassen. Das muss ja nichts mit dir zutun haben. Vielleicht etwas in einer alten Beziehung oder in seiner Kindheit. Normal ist das nicht. 

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28. März um 18:02
In Antwort auf carpe3punkt0

Als künstlich habe ich es nicht empfunden. Es gibt ja Gründe warum jemand mit einer Person zusammen ist. Warum derjenige mich liebt. 

Wie zeigt er dir denn seine Liebe?
Ich hatte meinem Mann gesagt, dass körperliche Nähe für mich ein Zeichen von Liebe ist und mir das Geborgenheit gibt, was mir in einer Beziehung wichtig ist. Ich achte ja auch auf seine Bedürfnisse.

Ihr müsst miteinander reden. Wenn er zur Eissäule erstarrt, wenn du ihn umarmst, dann muss es einen Grund geben. 
Vielleicht hat er Gründe, die ihn so reagieren lassen. Das muss ja nichts mit dir zutun haben. Vielleicht etwas in einer alten Beziehung oder in seiner Kindheit. Normal ist das nicht. 

Ja, wie zeigt er es? Er ist sehr verlässlich und meldet sich mehrmals täglich. Selten räumt er mal die Spülmaschine aus. 

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29. März um 8:29

Ich finde das krass, wenn ich das so lese. 
Warum sind dann diese Menschen mit dieser Person zusammen? Keine Lust allein zu sein? Dann können sie sich einen Mitbewohner suchen.
Geringeres Nähebedürfnis gut und schön, aber das gibt ihnen nicht das Recht einen Menschen so zu verletzen. Dann sollen sie doch allein bleiben. 

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29. März um 8:34

Trotzdem tut es unglaublich weh ihn gehen zu lassen. Rational kann ich gar nicht sagen warum. Wenn ich drüber nachdenke, kann ich nicht sagen, was er für mich getan hat oder dass er besonders lieb zu mir war. Wie wird man denn diesen Kummer los? 

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29. März um 8:35

Meinst du das ist immer eine Ausrede? Er hat extreme Existenzängste, obwohl er einen guten Job hat. Es dreht sich alles nur um diesen Job und seine Probleme. 

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29. März um 8:49

Hab ihm das so oft gesagt und immer auch, dass ich mehr Zuneigung brauche und ihn gebeten daran zu arbeiten. Auf Rückfrage ja ja, mache ich. Jetzt wo es eskaliert und ich nicht mehr kann, sagt er er will es versuchen zu ändern. Ich weiß nur nicht, ob das möglich ist. Es kommen noch fehlende Empathie und Egoismus dazu, er plant das meiste für sich alleine ohne ein wir. Ratschläge wie man was ändern kann, dringen bei ihm nicht durch. 

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29. März um 8:59
In Antwort auf muschel79

Hab ihm das so oft gesagt und immer auch, dass ich mehr Zuneigung brauche und ihn gebeten daran zu arbeiten. Auf Rückfrage ja ja, mache ich. Jetzt wo es eskaliert und ich nicht mehr kann, sagt er er will es versuchen zu ändern. Ich weiß nur nicht, ob das möglich ist. Es kommen noch fehlende Empathie und Egoismus dazu, er plant das meiste für sich alleine ohne ein wir. Ratschläge wie man was ändern kann, dringen bei ihm nicht durch. 

Auweia...
Lass die Finger von ihm.
Das wird nicht besser werden. Ein Defizit kann man ja vielleicht noch übersehen oder ändern, aber bei der Kombination kannst du nicht glücklich werden.
Was willst du denn mit einem Mann, der dich gar nicht sieht? Sein Leben dreht sich nur um ihn selbst. Er plant dich gar nicht in seine Zukunft mit ein. 

Du bist mehr wert und du hast jemanden verdient, der dich sieht, liebt und achtet. 
Das wird dir mit diesem Mann nicht passieren. 
 

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29. März um 9:01

Er steigert sich definitiv da rein. Am Anfang unserer Beziehung war das auch schon Thema, hat aber immer mehr Raum eingenommen. Thema Nr. 1 ist es jetzt.

Ich habe ja eigentlich schon länger gemerkt, dass es nicht der für's Leben ist. Wollte aber immer was ändern und ihm helfen. Bin dadurch wohl wie ein Satellit um ihn gekreist. Die körperliche Nähe war wohl von Anfang an nicht da. Das erste Mal ist es mir nach ca. 6 Monaten aufgefallen. 

Gerade schwierig den Schmerz nicht immer neu zu füttern, weil ich hinterfrage, ob die Entscheidung wirklich richtig war. Vielleicht kann er sich ja doch ändern. Er will es ja versuchen. 

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29. März um 9:06

Ja, das habe ich auch oft gehört. Schlechter Tag im Büro, er hat schlechte Laune, lass mich in Ruhe, ich will alleine sein. 
Jetzt sage ich, ich brauche etwas Zeit für mich und seine Reaktion darauf, dass er seine Sachen abholt und seinen Schlüssel haben will, weil er meinen Rückzug nicht versteht. Hab gerade eine Depri Phase. Vermutlich genau deswegen. 

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29. März um 9:09

Natürlich. Es müsste schon aktiv von ihm kommen und sich echt anfühlen. Genau da habe ich meine Zweifel. Habe schon oft gesagt nimm mich doch mal in den Arm. Tut er dann auch, aber eher a la Eissäule und ist froh, wenn ich gehe. Ok, meine Interpretation. Aber zu einer Umarmung gehört auch mehr als nur die Arme um einen zu legen und zu warten bis es vorbei ist. 

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29. März um 9:09
In Antwort auf muschel79

Er steigert sich definitiv da rein. Am Anfang unserer Beziehung war das auch schon Thema, hat aber immer mehr Raum eingenommen. Thema Nr. 1 ist es jetzt.

Ich habe ja eigentlich schon länger gemerkt, dass es nicht der für's Leben ist. Wollte aber immer was ändern und ihm helfen. Bin dadurch wohl wie ein Satellit um ihn gekreist. Die körperliche Nähe war wohl von Anfang an nicht da. Das erste Mal ist es mir nach ca. 6 Monaten aufgefallen. 

Gerade schwierig den Schmerz nicht immer neu zu füttern, weil ich hinterfrage, ob die Entscheidung wirklich richtig war. Vielleicht kann er sich ja doch ändern. Er will es ja versuchen. 

Das sagt er aber schon die ganze Zeit.
Auf sein Wort kannst du doch gar nicht mehr zählen und Taten kommen von ihm nicht.
Den Grund dafür hat du doch schon selbst genannt...er ist ein Egoist ohne einen Funken Empathie. Er kann sich durch diese Eigenschaften gar nicht ändern, weil er dein Problem gar nicht versteht. Er empfindet dein Problem nicht als Problem und sieht deswegen kein Grund etwas zu ändern. Warum auch? Es bringt ihm ja nichts. Er ist ein Egoist.

Er kann sich gar nicht ändern bezüglich deinem Nähebedürfnis. Zumal das anscheinend das kleinste Problem bei diesem Mann ist. 

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29. März um 9:13

Es ist mir ja schon aufgefallen, dachte ich kann es irgendwie ändern und hatte Geduld und mich stattdessen auch noch mit seinen Problemen beschäftigt, um das Problem mit dem Körperkontakt zu lösen und Zuneigung zu bekommen. Fakt ist aber, eigentlich wurde es immer schlimmer. Einer auf der einen Seite, der andere auf der anderen Seite der Couch. Keine ach so beilaufigen Berührungen beim Kochen oder sonst wo. Kein kuscheln im Bett. 

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29. März um 11:04

Ja, stimmt. Sex gibt es so gut wie nicht mehr. Nur auf Kommando quasi. Wie soll man da als Frau umschalten? Von auf der Couch sitzen zu jetzt ins Schlafzimmer und Sex haben. Verlange ja keine riesen Romantik mit Kerzen. 

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29. März um 11:07

Nein, sehe ich nicht, aber mir fällt außerdem nichts wirklich ein. Es sei denn ich übersehe etwas. 

Und scheinbar habe ich wirklich ein Problem. Denn trotz der ganzen Fakten frage ich mich, ob ich es zu extrem sehe und seine guten Seiten nicht sehe. Und warum tut es trotzdem so weh? 

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29. März um 11:43

Wenn das so einfach wäre. Ich hänge trotz allem an ihm. 

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29. März um 12:01
In Antwort auf muschel79

Nein, sehe ich nicht, aber mir fällt außerdem nichts wirklich ein. Es sei denn ich übersehe etwas. 

Und scheinbar habe ich wirklich ein Problem. Denn trotz der ganzen Fakten frage ich mich, ob ich es zu extrem sehe und seine guten Seiten nicht sehe. Und warum tut es trotzdem so weh? 

"Und warum tut es trotzdem so weh?"

Dafür kann's verschiedene Gründe geben, und die müssen gar nix mit Liebe zu tun haben.
Vielleicht siehst du es als dein persönliches Projekt, ihn von seinen Problemen zu heilen, und empfindest es dementsprechend als persönliches Scheitern, dass du das nicht schaffst.
Vielleicht denkst du, dass du ihn nicht genug geliebt hast.
Vielleicht hat er's dir sogar ein Stück weit eingeredet, dass du für das Gelingen eurer Beziehung allein verantwortlich bist, dass es quasi deine Aufgabe ist, ihn zu etwas Zuneigung zu bewegen.
Vielleicht hat man dir eingeredet, dass eine Frau ohne Partner nix wert ist.
Vielleicht willst du bloß nicht allein sein, und irgendein Partner ist für dich besser als gar keiner. (Man sagt ja "Lieber allein als in schlechter Gesellschaft" - aber was, wenn du von dir selber so wenig hältst, dass du dich als "schlechte Gesellschaft" empfindest und deshalb auf keinen Fall mit dir allein sein willst?)

lg
cefeu

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29. März um 12:45
In Antwort auf cefeu1

"Und warum tut es trotzdem so weh?"

Dafür kann's verschiedene Gründe geben, und die müssen gar nix mit Liebe zu tun haben.
Vielleicht siehst du es als dein persönliches Projekt, ihn von seinen Problemen zu heilen, und empfindest es dementsprechend als persönliches Scheitern, dass du das nicht schaffst.
Vielleicht denkst du, dass du ihn nicht genug geliebt hast.
Vielleicht hat er's dir sogar ein Stück weit eingeredet, dass du für das Gelingen eurer Beziehung allein verantwortlich bist, dass es quasi deine Aufgabe ist, ihn zu etwas Zuneigung zu bewegen.
Vielleicht hat man dir eingeredet, dass eine Frau ohne Partner nix wert ist.
Vielleicht willst du bloß nicht allein sein, und irgendein Partner ist für dich besser als gar keiner. (Man sagt ja "Lieber allein als in schlechter Gesellschaft" - aber was, wenn du von dir selber so wenig hältst, dass du dich als "schlechte Gesellschaft" empfindest und deshalb auf keinen Fall mit dir allein sein willst?)

lg
cefeu

Persönliches Projekt kann stimmen. Hatte halt sehr lange die Hoffnung, daß er sich doch noch ändert. Und ganz sicher ist es sehr sehr große Angst vor dem Alleinsein und davor, niemanden mehr zu finden. Ist ja nicht so, dass die Männer auf mich warten und in Zeiten von Internet und Co sind einfach viel zu viel Vollpfosten dabei. Und die haben ja so viel Auswahl und wieviele davon meinen es Enrst? Wahrscheinlich hat er früher eine Neue. 

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29. März um 13:05
In Antwort auf muschel79

Persönliches Projekt kann stimmen. Hatte halt sehr lange die Hoffnung, daß er sich doch noch ändert. Und ganz sicher ist es sehr sehr große Angst vor dem Alleinsein und davor, niemanden mehr zu finden. Ist ja nicht so, dass die Männer auf mich warten und in Zeiten von Internet und Co sind einfach viel zu viel Vollpfosten dabei. Und die haben ja so viel Auswahl und wieviele davon meinen es Enrst? Wahrscheinlich hat er früher eine Neue. 

Dann greift der Satz "Lieber allein als in schlechter Gesellschaft" - ich meine, es bringt ja nix, bei einem Vollpfosten zu bleiben, nur weil der Nächste sich auch wieder als Vollpfosten rausstellen könnte. Schlechte Beziehungen mit Männern, die dich ständig zurückweisen, machen nur dein Selbstwertgefühl kaputt, das braucht kein Mensch.

lg
cefeu

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29. März um 13:19

Der Verstand weiß das, mein Herz kann es nur nicht. Ich hänge trotz allem an ihm. Er ist ja kein schlechter Mensch. 

Und Alleinsein ist mein Horror. 

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29. März um 13:26
In Antwort auf muschel79

Der Verstand weiß das, mein Herz kann es nur nicht. Ich hänge trotz allem an ihm. Er ist ja kein schlechter Mensch. 

Und Alleinsein ist mein Horror. 

"Er ist ja kein schlechter Mensch."

Naja, "Kein schlechter Mensch sein" ist ja weniger als ne Minimalanforderung an eine Partnerschaft. Wenn ich mit allen Leuten, die ich kenne und die "keine schlechten Menschen" sind, ne Beziehung führen würde, dann wär ich schwer beschäftigt Für ne glückliche Beziehung muss da schon einiges mehr vorhanden sein.


"Und Alleinsein ist mein Horror."

Warum? Was ist da dran so schlimm, dass du sogar ne Beziehung mit jemandem vorziehst, der anscheinend nur seine eigenen Bedürfnisse wichtig findet und deinen elegant aus dem Weg geht? Wärst du als Single tatsächlich noch mehr allein als jetzt schon?

lg
cefeu

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29. März um 14:14
In Antwort auf muschel79

Hallo in die Runde, 
Bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Schon nach 6 Monaten ist es mir aufgefallen, er nimmt mich nie in den Arm, kuschelt nicht, jetzt auch kein Sex mehr mittlerweile. Keine netten Worte, Komplimente oder so. Mir macht das immer mehr zu schaffen und mein Selbstwert leidet. Und wie soll es so zum Sex kommen? Er sagt er versucht es zu ändern. Aber geht das? Ich fürchte ich kann nicht damit leben. Gibt es Menschen, die absolut null Bedürfnis nach Körperkontakt haben? 

Vielleicht hat er es so von seinem Elternhaus mitbekommen und kennt es nicht anders. Das muss nicht heißen dass er Dich nicht liebt

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29. März um 14:43
In Antwort auf stiffmaster

Vielleicht hat er es so von seinem Elternhaus mitbekommen und kennt es nicht anders. Das muss nicht heißen dass er Dich nicht liebt

"Vielleicht hat er es so von seinem Elternhaus mitbekommen und kennt es nicht anders."

Naja, mit um die 40 dürfte er ja mittlerweile genug Gelegenheit gehabt haben, "es" anders kennenzulernen. Und bisher konnte er sich offensichtlich nicht damit anfreunden. Also Elternhaus gut und schön, damit kann man Unerfahrenheit entschuldigen und jemandem auch mal Anlaufschwierigkeiten zugestehen - aber ewig kann man sich dahinter auch nicht verstecken, dann fehlt offensichtlich der Wille zur Änderung ...


"Das muss nicht heißen dass er Dich nicht liebt"

Aber das muss nicht heißen, dass sie mit seiner Art von Liebe irgendwas anfangen kann oder sollte.

lg
cefeu

 

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29. März um 14:50
In Antwort auf cefeu1

"Vielleicht hat er es so von seinem Elternhaus mitbekommen und kennt es nicht anders."

Naja, mit um die 40 dürfte er ja mittlerweile genug Gelegenheit gehabt haben, "es" anders kennenzulernen. Und bisher konnte er sich offensichtlich nicht damit anfreunden. Also Elternhaus gut und schön, damit kann man Unerfahrenheit entschuldigen und jemandem auch mal Anlaufschwierigkeiten zugestehen - aber ewig kann man sich dahinter auch nicht verstecken, dann fehlt offensichtlich der Wille zur Änderung ...


"Das muss nicht heißen dass er Dich nicht liebt"

Aber das muss nicht heißen, dass sie mit seiner Art von Liebe irgendwas anfangen kann oder sollte.

lg
cefeu

 

„Aber das muss nicht heißen, dass sie mit seiner Art von Liebe irgendwas anfangen kann oder sollte.“

...Was aber an sich nicht sein Problem ist, sondern vielmehr das der TE. Sowas merkt man von Anfang an

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29. März um 14:58
In Antwort auf stiffmaster

„Aber das muss nicht heißen, dass sie mit seiner Art von Liebe irgendwas anfangen kann oder sollte.“

...Was aber an sich nicht sein Problem ist, sondern vielmehr das der TE. Sowas merkt man von Anfang an

"Was aber an sich nicht sein Problem ist, sondern vielmehr das der TE."

Ja, anscheinend sieht ihr Noch-"Freund" das genauso. Wenn die TE konsequent wär und andere Frauen auch, dann würde er mit dieser Einstellung (nach dem Motto: Wer mit meiner Art von Liebe nicht klarkommt, der kann mich mal) wahrscheinlich den Rest seines Lebens Single bleiben - ich kann mir jedenfalls keine Frau vorstellen, die ohne (gefühlte) Not bei nem Mann bleibt, der nicht mal nette Worte für sie übrig hat.

Nur hat die TE wohl ein Problem mit dem Alleinsein und bleibt deshalb lieber beim falschen Partner, als gar keinen zu haben. Die Lösung dafür ist allerdings nicht, diesen Krampf weiter mitzumachen und zu hoffen, dass er's irgendwann aus Versehen doch noch lernt.

lg
cefeu

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29. März um 15:00
In Antwort auf cefeu1

"Was aber an sich nicht sein Problem ist, sondern vielmehr das der TE."

Ja, anscheinend sieht ihr Noch-"Freund" das genauso. Wenn die TE konsequent wär und andere Frauen auch, dann würde er mit dieser Einstellung (nach dem Motto: Wer mit meiner Art von Liebe nicht klarkommt, der kann mich mal) wahrscheinlich den Rest seines Lebens Single bleiben - ich kann mir jedenfalls keine Frau vorstellen, die ohne (gefühlte) Not bei nem Mann bleibt, der nicht mal nette Worte für sie übrig hat.

Nur hat die TE wohl ein Problem mit dem Alleinsein und bleibt deshalb lieber beim falschen Partner, als gar keinen zu haben. Die Lösung dafür ist allerdings nicht, diesen Krampf weiter mitzumachen und zu hoffen, dass er's irgendwann aus Versehen doch noch lernt.

lg
cefeu

Schwierig aus der Ferne abzuschätzen

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29. März um 15:13
In Antwort auf muschel79

Der Verstand weiß das, mein Herz kann es nur nicht. Ich hänge trotz allem an ihm. Er ist ja kein schlechter Mensch. 

Und Alleinsein ist mein Horror. 

Daran gewöhnt man sich aber ziemlich schnell. 
Ich hatte auch Angst davor, aber diese Angst ist unbegründet. Ein Mann ist ja nicht der Nabel der Welt. Du wirst ja auch noch andere Dinge in deinem Leben haben...Arbeit oder Studium, Freunde, Familie, Hobby und und und.

Zumal das schönste am Alleinsein ist:
Man räumt nur den eigenen Dreck weg.  Man hat Zeit für sich. Das ist ein wertvolles Gut...habe ich gelernt. Momentan bin ich krankgeschrieben und ich genieße die Zeit total, wenn Mann und Kind auf Arbeit und in der Schule sind. 

Mach dich frei und lebe dein Leben. Richte dir ne gemütliche Wohnung ein, geh raus, triff dich mit Freunden, suche dir ein Hobby, mach Sport, geh feiern, lerne Leute kennen oder lese einfach mal ganz entspannt ein Buch. Für einsame Abende gibt es Netflix. 
Ob du nun allein auf dem Sofa hockst oder der Kerl 2m entfernt, das macht doch keinen Unterschied. 
Ich habe nach der Trennung von meinem Ex mit Standard- und Lateintanz angefangen. Da lent man ne Menge Leute kennen...zumal man ja auch einen Tanzpartner braucht. Mittlerweile tanze ich mit meinem Mann seit Jahren. Ist ein schönes Hobby. Oder oder oder...
Klammere dich doch nicht an so einen Mann wegen einer Angst, die man nicht haben muss. 
Zumal du ja nicht ewig allein sein musst. Es wird sich ein Mann finden, der deine Bedürfnisse bedienen kann. 

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29. März um 15:16

Zumal du dir mal die Zeit vor Augen halten musst, die du ihm schon geopfert hast. 
2!!! Jahre. 2 Jahre die du hättest glücklich sein müssen, es aber nicht warst.
Keine Angst kann so stark sein, dass man seine wertvolle Zeit opfert. 

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29. März um 16:50
In Antwort auf cefeu1

"Vielleicht hat er es so von seinem Elternhaus mitbekommen und kennt es nicht anders."

Naja, mit um die 40 dürfte er ja mittlerweile genug Gelegenheit gehabt haben, "es" anders kennenzulernen. Und bisher konnte er sich offensichtlich nicht damit anfreunden. Also Elternhaus gut und schön, damit kann man Unerfahrenheit entschuldigen und jemandem auch mal Anlaufschwierigkeiten zugestehen - aber ewig kann man sich dahinter auch nicht verstecken, dann fehlt offensichtlich der Wille zur Änderung ...


"Das muss nicht heißen dass er Dich nicht liebt"

Aber das muss nicht heißen, dass sie mit seiner Art von Liebe irgendwas anfangen kann oder sollte.

lg
cefeu

 

Ich hatte mich tatsächlich schon mal Richtung Asperger und Narzismus eingelesen. Bin ja aber kein Fachmann und es hilft mir letztendlich auch nicht weiter. 

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29. März um 16:55
In Antwort auf cefeu1

"Was aber an sich nicht sein Problem ist, sondern vielmehr das der TE."

Ja, anscheinend sieht ihr Noch-"Freund" das genauso. Wenn die TE konsequent wär und andere Frauen auch, dann würde er mit dieser Einstellung (nach dem Motto: Wer mit meiner Art von Liebe nicht klarkommt, der kann mich mal) wahrscheinlich den Rest seines Lebens Single bleiben - ich kann mir jedenfalls keine Frau vorstellen, die ohne (gefühlte) Not bei nem Mann bleibt, der nicht mal nette Worte für sie übrig hat.

Nur hat die TE wohl ein Problem mit dem Alleinsein und bleibt deshalb lieber beim falschen Partner, als gar keinen zu haben. Die Lösung dafür ist allerdings nicht, diesen Krampf weiter mitzumachen und zu hoffen, dass er's irgendwann aus Versehen doch noch lernt.

lg
cefeu

Gibt es tatsächlich Menschen, die das überhaupt nicht brauchen? Er sagt immer er wäre sehr oft verletzt worden und jeder ist für sich selbst verantwortlich, auch mit der Familie keinen Kontakt mehr. Frage mich nur mittlerweile was zuerst da war.

Ich muss auf jeden Fall an mir arbeiten und meinem Selbstwert. Aber wie weiß ich noch nicht. 

Durch dieses ganze bloß kein Körperkontakt, keine Komplimente, keine netten Worte, kein Sex, ich sei ja ein paar kg zu schwer, ist mein Selbstwert auch im Keller. 

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29. März um 16:56
In Antwort auf carpe3punkt0

Daran gewöhnt man sich aber ziemlich schnell. 
Ich hatte auch Angst davor, aber diese Angst ist unbegründet. Ein Mann ist ja nicht der Nabel der Welt. Du wirst ja auch noch andere Dinge in deinem Leben haben...Arbeit oder Studium, Freunde, Familie, Hobby und und und.

Zumal das schönste am Alleinsein ist:
Man räumt nur den eigenen Dreck weg.  Man hat Zeit für sich. Das ist ein wertvolles Gut...habe ich gelernt. Momentan bin ich krankgeschrieben und ich genieße die Zeit total, wenn Mann und Kind auf Arbeit und in der Schule sind. 

Mach dich frei und lebe dein Leben. Richte dir ne gemütliche Wohnung ein, geh raus, triff dich mit Freunden, suche dir ein Hobby, mach Sport, geh feiern, lerne Leute kennen oder lese einfach mal ganz entspannt ein Buch. Für einsame Abende gibt es Netflix. 
Ob du nun allein auf dem Sofa hockst oder der Kerl 2m entfernt, das macht doch keinen Unterschied. 
Ich habe nach der Trennung von meinem Ex mit Standard- und Lateintanz angefangen. Da lent man ne Menge Leute kennen...zumal man ja auch einen Tanzpartner braucht. Mittlerweile tanze ich mit meinem Mann seit Jahren. Ist ein schönes Hobby. Oder oder oder...
Klammere dich doch nicht an so einen Mann wegen einer Angst, die man nicht haben muss. 
Zumal du ja nicht ewig allein sein musst. Es wird sich ein Mann finden, der deine Bedürfnisse bedienen kann. 

Ja, sicher habe ich andere Sachen, aber wünsche mir halt jemanden zum Anlehnen, Geborgenheit, wir Gefühl etc. Das kann meine beste Freundin nicht leisten. 

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29. März um 16:57
In Antwort auf carpe3punkt0

Zumal du dir mal die Zeit vor Augen halten musst, die du ihm schon geopfert hast. 
2!!! Jahre. 2 Jahre die du hättest glücklich sein müssen, es aber nicht warst.
Keine Angst kann so stark sein, dass man seine wertvolle Zeit opfert. 

Die Erkenntnis kommt vermutlich noch. 

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29. März um 16:58
In Antwort auf carpe3punkt0

Daran gewöhnt man sich aber ziemlich schnell. 
Ich hatte auch Angst davor, aber diese Angst ist unbegründet. Ein Mann ist ja nicht der Nabel der Welt. Du wirst ja auch noch andere Dinge in deinem Leben haben...Arbeit oder Studium, Freunde, Familie, Hobby und und und.

Zumal das schönste am Alleinsein ist:
Man räumt nur den eigenen Dreck weg.  Man hat Zeit für sich. Das ist ein wertvolles Gut...habe ich gelernt. Momentan bin ich krankgeschrieben und ich genieße die Zeit total, wenn Mann und Kind auf Arbeit und in der Schule sind. 

Mach dich frei und lebe dein Leben. Richte dir ne gemütliche Wohnung ein, geh raus, triff dich mit Freunden, suche dir ein Hobby, mach Sport, geh feiern, lerne Leute kennen oder lese einfach mal ganz entspannt ein Buch. Für einsame Abende gibt es Netflix. 
Ob du nun allein auf dem Sofa hockst oder der Kerl 2m entfernt, das macht doch keinen Unterschied. 
Ich habe nach der Trennung von meinem Ex mit Standard- und Lateintanz angefangen. Da lent man ne Menge Leute kennen...zumal man ja auch einen Tanzpartner braucht. Mittlerweile tanze ich mit meinem Mann seit Jahren. Ist ein schönes Hobby. Oder oder oder...
Klammere dich doch nicht an so einen Mann wegen einer Angst, die man nicht haben muss. 
Zumal du ja nicht ewig allein sein musst. Es wird sich ein Mann finden, der deine Bedürfnisse bedienen kann. 

Danke für deine aufmunternden Worte. 

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29. März um 17:25
In Antwort auf muschel79

Ja, sicher habe ich andere Sachen, aber wünsche mir halt jemanden zum Anlehnen, Geborgenheit, wir Gefühl etc. Das kann meine beste Freundin nicht leisten. 

Das alles hast du doch jetzt auch nicht - nur nen Aufhänger für Illusionen und falsche Hoffnungen, die dann doch enttäuscht werden.
Wie du an deinem Selbstwert arbeiten kannst? Erstmal solltest du endgültig Abstand von deinem (Ex?)Freund gewinnen. Alles andere wär, wie wenn du schwimmen lernen wolltest mit nem Betonklotz an den Füßen. Dieses ständige Zurückgewiesenwerden ist echt Gift.
Und wenn du dann mit der ersten Trauer durch bist, dann kümmerst du dich konsequent um dich. Mach dir deine Stärken und liebenswerten Eigenschaften bewusst, so lange, bis du selbst dran glaubst. Tu dir jeden Tag ein bisschen was Gutes, und wenn's nur ein kurzer Spaziergang in der Frühlingssonne ist. Und wenn du Schwächen und verbesserungswürdige Dinge an dir entdeckst, dann arbeite an denen und werde jeden Tag ein bisschen mehr zu dem Menschen, der du gern sein willst. So entwickelst du ein gutes Verhältnis zu dir und wirst dir selber eine gute Freundin.

lg
cefeu

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29. März um 17:43

Warum habe ich dennoch das Gefühl was falsch zu machen und die richtige Entscheidung zu treffen? Ich hinterfrage mich, ob ich das überbewerte und vielleicht was falsch sehe und ihm Unrecht tue. Er will versuchen sich zu ändern, müsste ich ihm nicht eine Chance geben? Oder sind es einfach zu viele Sachen, die mich stören? Oder habe ich mich in Wahrheit schon länger entliebt? Denn ihn zu sehen, verursacht gerade auch kein gutes Gefühl. 

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29. März um 17:59
In Antwort auf muschel79

Warum habe ich dennoch das Gefühl was falsch zu machen und die richtige Entscheidung zu treffen? Ich hinterfrage mich, ob ich das überbewerte und vielleicht was falsch sehe und ihm Unrecht tue. Er will versuchen sich zu ändern, müsste ich ihm nicht eine Chance geben? Oder sind es einfach zu viele Sachen, die mich stören? Oder habe ich mich in Wahrheit schon länger entliebt? Denn ihn zu sehen, verursacht gerade auch kein gutes Gefühl. 

"Warum habe ich dennoch das Gefühl was falsch zu machen"

Ganz einfach, weil dein Selbstwertgefühl so im Keller ist und du dir daher einbildest, deine Bedürfnisse wären viel weniger wert als die deines (Ex?)Freundes(?) und du müsstest dankbar sein, dass überhaupt jemand mit dir zusammen sein will.


"Er will versuchen sich zu ändern, müsste ich ihm nicht eine Chance geben?"

Wenn du unbedingt meinst, dass er ne Chance verdient hat, dann kannst du dir das ja mal eine Zeitlang angucken. Setz dir dabei eine Frist, innerhalb der du substanzielle und bleibende Änderungen bei ihm sehen willst - und zwar nicht nur drei Wochen, sondern diese Große Veränderung muss auch noch anhalten, wenn er wieder das Gefühl hat, er hätte dich sicher. Also sowas wie ein halbes Jahr wär eher realistisch.
Und wenn sich nach Ablauf dieser Frist immer noch nix Belastbares getan hat, dann sei bitte so konsequent und geh. Unter Umständen geh auch schon vorher - zum Beispiel, falls du das Gefühl hast, dass er dir nur alle paar Wochen mal ne freundliche Geste entgegenbringt und die dir dann bei jeder unpassenden Gelegenheit geradezu aggressiv entgegenhält, nach dem Motto "Ich tu doch alles für dich, nun sei mir gefälligst auch dankbar und hör auf zu meckern und Ansprüche zu haben!".

lg
cefeu

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29. März um 18:06

Erinnert mich gerade an immer wiederkehrende Situationen, wenn ich im näher komme auf der Couch und ihn umarmen oder einen Kuss geben will. Patzig kommt dann: was willst du? 
Haben meine Eltern schon mal mitbekommen und fragten, ob er öfter nicht so lieblos ist.

Ein halbes Jahr ist zu lange. Ich weiß auch gar nicht wie sein Bemühen aussehen soll. Im Moment sehen wir uns nicht, wollte ja ein Wochenende meine Ruhe, weil es mir schlecht geht. Daraufhin holt er seine Sachen. Fände es komisch ihn zu sehen und mein Magen auch. 

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29. März um 18:19
In Antwort auf cefeu1

"Warum habe ich dennoch das Gefühl was falsch zu machen"

Ganz einfach, weil dein Selbstwertgefühl so im Keller ist und du dir daher einbildest, deine Bedürfnisse wären viel weniger wert als die deines (Ex?)Freundes(?) und du müsstest dankbar sein, dass überhaupt jemand mit dir zusammen sein will.


"Er will versuchen sich zu ändern, müsste ich ihm nicht eine Chance geben?"

Wenn du unbedingt meinst, dass er ne Chance verdient hat, dann kannst du dir das ja mal eine Zeitlang angucken. Setz dir dabei eine Frist, innerhalb der du substanzielle und bleibende Änderungen bei ihm sehen willst - und zwar nicht nur drei Wochen, sondern diese Große Veränderung muss auch noch anhalten, wenn er wieder das Gefühl hat, er hätte dich sicher. Also sowas wie ein halbes Jahr wär eher realistisch.
Und wenn sich nach Ablauf dieser Frist immer noch nix Belastbares getan hat, dann sei bitte so konsequent und geh. Unter Umständen geh auch schon vorher - zum Beispiel, falls du das Gefühl hast, dass er dir nur alle paar Wochen mal ne freundliche Geste entgegenbringt und die dir dann bei jeder unpassenden Gelegenheit geradezu aggressiv entgegenhält, nach dem Motto "Ich tu doch alles für dich, nun sei mir gefälligst auch dankbar und hör auf zu meckern und Ansprüche zu haben!".

lg
cefeu

Und hinzu kommt die Alternative, dass ich es zu dramatisch sehe und alles zu sehr aufplustere, aber eigentlich kann das nicht sein. Gährt ja aber schon seit 1,5 Jahren in mir. 

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30. März um 10:33
In Antwort auf muschel79

Und hinzu kommt die Alternative, dass ich es zu dramatisch sehe und alles zu sehr aufplustere, aber eigentlich kann das nicht sein. Gährt ja aber schon seit 1,5 Jahren in mir. 

Ganz ehrlich, wenn ich das hier lese

"Erinnert mich gerade an immer wiederkehrende Situationen, wenn ich im näher komme auf der Couch und ihn umarmen oder einen Kuss geben will. Patzig kommt dann: was willst du?"

Wenn das tatsächlich regelmäßig passiert (und in dem Moment nicht jedesmal sein Lieblings-Bundesligaverein im Fernsehen spielt oder sonstwas passiert, was unaufschiebbar und superwichtig für ihn ist und wobei du ihn unsensiblerweise störst), dann hab ich da schon genug gehört. Der Mann liebt dich nicht nur kein bisschen, du kannst ihm noch nicht mal sympathisch sein, so @rschig wie er sich benimmt.


"Ich weiß auch gar nicht wie sein Bemühen aussehen soll."

Hm, theoretisch könnte er ja tatsächlich, wie @carpe3punkt0 am Anfang des Threads berichtet hat, zugewandtes und respektvolles Verhalten erstmal "einstudieren", wie man ne Theaterrolle einstudiert, und sich das dann nach und nach angewöhnen, mit positiver Bestärkung durch dich, so dass er's irgendwann von selbst macht - entweder weil er einsieht, dass sowas in einer Partnerschaft sinnvoll und erwünscht ist und entscheidend zum Zusammenhalt eines Paares beiträgt, oder idealerweise, weil er selbst Gefallen dran gefunden hat und tatsächlich so sein möchte.
Aber so wie ich die Vorschreiberin verstanden habe, waren bei ihrem Partner andere Voraussetzungen da - der hat ihr schon seine Liebe gezeigt, nur halt nicht mit Körpereinsatz und Gefühlsäußerungen, sondern vielleicht mehr mit praktischer Unterstützung und Rücksichtnahme im Alltag. Bei deinem scheint ja komplett Fehlanzeige zu sein - du schreibst dazu

"Er ist sehr verlässlich und meldet sich mehrmals täglich. Selten räumt er mal die Spülmaschine aus."

Das mit der Spülmaschine kann man vergessen, und "sich mehrmals täglich melden" kann auch mehr mit Kontrollbedürfnis zu tun haben als mit Interesse. Und Verlässlichkeit ist ne allgemeine Charaktereigenschaft, das macht man m.E. nicht speziell für den Partner. Also spricht das dafür, dass bei ihm tatsächlich keine Liebe vorhanden ist, oder jedenfalls nicht in nem Ausmaß, mit dem du irgendwas anfangen könntest.

lg
cefeu

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30. März um 12:11

Das, was der "Freund" der TE mit ihr veranstaltet, scheint aber nicht nur a-sexuell zu sein, sondern auch a-romantisch, a-respektvoll und a-menschlich. Ich persönlich kenn keinen, der auf sowas steht - anscheinend steht noch nicht mal der "Freund" der TE selber drauf, am "empfangenden" Ende der Geschichte zu stehen, wenn man sich anguckt, wie beleidigt er auf ihren Rückzug reagiert hat ...

lg
cefeu

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30. März um 12:25

Nein, eher: Guten Morgen, fahre ins Büro oder Mittagspause oder Die Woche läuft schon wieder scheiße oder ich mache am Wochenende definitiv nichts oder viel Erfolg beim Sport. Er fragt schon auch mal: und bei dir? So ist es nicht. Schatz habe ich schon nach ca. 9 Monaten nicht mehr gehört. Ich habe es jeden Morgen geschrieben. Guten Morgen Schatz.

Es scheint sich ja auch durch sein Leben zu ziehen. Kein Kontakt zu Mutter, Schwester und Tochter (wie hat das überhaupt funktionieren können?), keinen Freundeskreis, außer den den er jetzt ein bißchen durch mich hat, weil ich ihn immer dazu animiert habe. Was meint ihr? 

@ cefeu: Stimme da auch zu, deine Beiträge helfen mir sehr! Danke dafür 

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30. März um 12:35

Er sagt er war noch nie der Typ, der ständig an seiner Freundin hing. Er soll ja nicht kletten, darum geht es nicht. Ob es ein Problem war, weiß ich nicht bzw er sagt nein. Aber ob das stimmt. Sex hatten wir am Anfang viel, aber Umarmungen gab es da auch schon nicht. Jetzt gibt es beides nicht mehr. 

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30. März um 12:57

Ich habe übrigens noch einen Screenshot einer whatsapp von ihm: ich liebe es mit meiner Partnerin zu schlafen. Eine Frau, die keine Lust an Sex hat, wird nichts werden.

Äh?! 

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30. März um 13:02
In Antwort auf muschel79

Ich habe übrigens noch einen Screenshot einer whatsapp von ihm: ich liebe es mit meiner Partnerin zu schlafen. Eine Frau, die keine Lust an Sex hat, wird nichts werden.

Äh?! 

Das kann niemand verstehen. 

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30. März um 13:03
In Antwort auf muschel79

Nein, eher: Guten Morgen, fahre ins Büro oder Mittagspause oder Die Woche läuft schon wieder scheiße oder ich mache am Wochenende definitiv nichts oder viel Erfolg beim Sport. Er fragt schon auch mal: und bei dir? So ist es nicht. Schatz habe ich schon nach ca. 9 Monaten nicht mehr gehört. Ich habe es jeden Morgen geschrieben. Guten Morgen Schatz.

Es scheint sich ja auch durch sein Leben zu ziehen. Kein Kontakt zu Mutter, Schwester und Tochter (wie hat das überhaupt funktionieren können?), keinen Freundeskreis, außer den den er jetzt ein bißchen durch mich hat, weil ich ihn immer dazu animiert habe. Was meint ihr? 

@ cefeu: Stimme da auch zu, deine Beiträge helfen mir sehr! Danke dafür 

Das mit den Kosenamen ist nicht jedermanns/-fraus Sache, das hängt für mich nicht unbedingt mit ner liebevollen Beziehung zusammen (oder mit ner lieblosen, wenn man sie weglässt).

Das Thema "keine sozialen Kontakte" bzw. "tut nix dafür, bestehende soziale Kontakte zu pflegen" passt ins Bild - das ist ne weitere Bestätigung dafür, dass seine Lieblosigkeit nicht an dir liegt, sondern dass er wahrscheinlich mit Bekannten und Familienmitgliedern so ähnlich umgeht/-ging wie mit dir und deshalb kaum einer auf Dauer was mit ihm zu tun haben will. (Wahrscheinlich sind in seiner Wahrnehmung ausschließlich die anderen dran schuld, dass er keine Freunde und keine Familie (mehr) hat.)

Nach allem, was du schreibst, hab ich mal nach der "antisozialen Persönlichkeitsstörung" gegoogelt, weil die mir in nem vergleichbaren Zusammenhang schon mal über den Weg gelaufen war. Die kennzeichnet sich z.B. durch Egoismus und Rücksichtslosigkeit bei der Durchsetzung eigener Interessen, Mangel an Empathie (außer wenn es darum geht, die Gefühle anderer Leute zu erkennen, um sie für eigene Zwecke zu manipulieren), dauernde Reizbarkeit und Aggressivität, geringe Frustrationstoleranz und Bindungsschwäche. Allerdings auch durch die ständige Missachtung sozialer Normen, wodurch solche Leute überdurchschnittlich oft Straftäter werden. Vor allem Wiederholungstäter, weil sie durch Bestrafung nicht lernen (können).
Menschen, die diese Persönlichkeitsstörung in ner sehr ausgeprägten Form haben, werden deshalb wahrscheinlich kaum nen Job länger halten können, weil sie früher oder später irgendwas anstellen, wodurch sie gekündigt werden. Mit ner milderen Form ("dissozialer Persönlichkeitsstil" wird das dann genannt) können aber durchaus beruflich erfolgreich und auch besonders ehrgeizig im Job sein. Vielleicht geht das bei ihm ja in die Richtung (ich werd mich natürlich hüten, hier im Forum ne Ferndiagnose über Dritte zu stellen).
Lustig ist, dass für Menschen mit so einer Persönlichkeitsstörung tatsächlich immer die anderen schuld sind.

Und danke für das Kompliment - ich hab zwar (mittlerweile, nach jahrelanger Computerhockerei) nen sozialen Beruf, bin aber nach wie vor nur Hobbypsychologin

lg
cefeu

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30. März um 15:04
In Antwort auf cefeu1

Das mit den Kosenamen ist nicht jedermanns/-fraus Sache, das hängt für mich nicht unbedingt mit ner liebevollen Beziehung zusammen (oder mit ner lieblosen, wenn man sie weglässt).

Das Thema "keine sozialen Kontakte" bzw. "tut nix dafür, bestehende soziale Kontakte zu pflegen" passt ins Bild - das ist ne weitere Bestätigung dafür, dass seine Lieblosigkeit nicht an dir liegt, sondern dass er wahrscheinlich mit Bekannten und Familienmitgliedern so ähnlich umgeht/-ging wie mit dir und deshalb kaum einer auf Dauer was mit ihm zu tun haben will. (Wahrscheinlich sind in seiner Wahrnehmung ausschließlich die anderen dran schuld, dass er keine Freunde und keine Familie (mehr) hat.)

Nach allem, was du schreibst, hab ich mal nach der "antisozialen Persönlichkeitsstörung" gegoogelt, weil die mir in nem vergleichbaren Zusammenhang schon mal über den Weg gelaufen war. Die kennzeichnet sich z.B. durch Egoismus und Rücksichtslosigkeit bei der Durchsetzung eigener Interessen, Mangel an Empathie (außer wenn es darum geht, die Gefühle anderer Leute zu erkennen, um sie für eigene Zwecke zu manipulieren), dauernde Reizbarkeit und Aggressivität, geringe Frustrationstoleranz und Bindungsschwäche. Allerdings auch durch die ständige Missachtung sozialer Normen, wodurch solche Leute überdurchschnittlich oft Straftäter werden. Vor allem Wiederholungstäter, weil sie durch Bestrafung nicht lernen (können).
Menschen, die diese Persönlichkeitsstörung in ner sehr ausgeprägten Form haben, werden deshalb wahrscheinlich kaum nen Job länger halten können, weil sie früher oder später irgendwas anstellen, wodurch sie gekündigt werden. Mit ner milderen Form ("dissozialer Persönlichkeitsstil" wird das dann genannt) können aber durchaus beruflich erfolgreich und auch besonders ehrgeizig im Job sein. Vielleicht geht das bei ihm ja in die Richtung (ich werd mich natürlich hüten, hier im Forum ne Ferndiagnose über Dritte zu stellen).
Lustig ist, dass für Menschen mit so einer Persönlichkeitsstörung tatsächlich immer die anderen schuld sind.

Und danke für das Kompliment - ich hab zwar (mittlerweile, nach jahrelanger Computerhockerei) nen sozialen Beruf, bin aber nach wie vor nur Hobbypsychologin

lg
cefeu

Wir haben ja gerade Sendepause. Nachdem ich gesagt habe, dass ich am we Ruhe brauche und er daraufhin seine Sachen holen will. Gibt ziemlich schnell auf bzw er kann meinen Rückzug nicht verstehen. Ich soll mit mir klar kommen und dann sehen wir weiter. 
Wieso hängt man trotzdem an so einem Menschen? Denkt an Urlaube zurück, etc.? Ist doch auch komisch.
Wie das sich so alles entwickelt hat, frage ich mich schon, ob er mich liebt/geliebt hat. Geschrieben hat er es ja jetzt, wahrscheinlich in der Not. Aber alles andere passt ja nicht. Oder ist es in Beziehungen so, dass man nach 2 Jahren schon in diese Phase fällt und sich nicht mehr bemüht?
Dieses Alleinsein Gefühl und keinen mehr finden macht es leider nicht besser. Versuche mir aber immer die negativen Momente und Sätze vor Augen zu halten. Denke sowieso nur darüber nach. Zum kotzen. 

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