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Kein Kinderwunsch, aber Forderung nach Abtreibung totzdem wie Ohrfeige

19. Februar 2017 um 18:48 Letzte Antwort: 28. Februar 2017 um 1:32

Hey ihr Lieben!

Ich hab da mal eine Frage, die vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Und zwar habe ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Regel blieb aus und wie das so ist, den ersten Tag lässt einen das kalt, den Zweiten fängt man an zu grübeln und am Dritten kommt die Panik.
Ich also los zur Apotheke, ganz kleinlaut nach einem Test gefragt und den ganzen Weg nach Hause darüber nachgedacht, wie ich es meinem Freund am besten sage. Zwar verhüten wir bzw. ich mit der Pille und ich bin auch sehr gewissenhaft damit, aber dann kamen plötzlich diese Gedanken a la "Vielleicht hast du Medikamente genommen und es vergessen?" "Vielleicht gehörst du zu dem einen Prozent Frauen, die trotzdem schwanger werden?" "Vielleicht hast du irgendetwas zu dir genommen, das die Wirkung der Pille aufhebt?"
Also das volle Programm. Ich war so durch den Wind, dass ich richtig zittrige Hände hatte, während ich den Test ausgepackt habe. Nun ist das Ergbnis - Gott sei Dank - negativ und im Nachhinein denke ich mir auch, ich habe völlig überreagiert. Schließlich nehme ich doch die Pille, mehr Sicherheit geht ja fast nicht mehr.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich möchte keine Kinder, wollte ich noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das mal ändert. Ja, ich bin erst 23 und alle Welt sagt "Wart's ab, in zehn Jahren siehst du das anders." Mag sein, aber ich glaube nicht daran. Ich möchte keine Kinder. Absolut nicht. Und mein Freund auch nicht. Das weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass wir uns darüber einig sind.
Nun habe ich ihm aber gestern Abend erzählt, dass ich einen Tag lang dachte, ich sei eventuell schwanger und habe ihn gefragt, was er gemacht hätte, wenn ich es tatsächlich gewesen wäre.
Seine Antwort: "Ich hätte dich zur Abtreibung gedrängt. Ich will keine Kinder."
Und Leute, ehrlich. Das war wie eine Ohrfeige.
Und ich verstehe nicht, warum?! Ich wusste vom Anfang an, dass er keine Kinder möchte und ich will das ja auch nicht! Wirklich nicht! Was ich gestern für eine Panik hatte, bestätigt mich nur noch darin.
Trotzdem... als mein Freund das so eiskalt rausgehauen hat, hat sich das nicht gut angefühlt. Es hat nicht weh getan, aber ich habe mich schlecht gefühlt und ich verstehe nicht warum.

Hat da jemand eine Idee, was mit mir los ist? Ich würde es so gerne verstehen. Gerade, weil er dann auch so irritiert war und ich ihm keine Erklärung geben konnte.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
 

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19. Februar 2017 um 19:15

Keine Kinder haben zu wollen, - das kenn ich aus der Familie.
Das Paar lebt wie der Herr Gott in Frankreich. Reisen ohne Ende.
So weit so gut.
Eine Abtreibung wird vor allem von Frauen sehr emotional gesehen.
Und das birgt den Keim der Unsicherheit.

Auch dieses Thema kenne ich aus meiner Familie.
Die beiden sahen das zwei mal als reine Geldsache an.
Sonst hätten sie 5 Kinder. Genau gerechnet haben sie also 3 Kinder.
Sie fahren auch weg aber dieses grenzenlose Reisen ist ihnen fremd.

Nun, genau darauf gibt es genug Platz für Emotionen, - harmlose und
weniger harmlose. Und obwohl das jeder für sich zu verantworten hat.
Männher sind da mit der Entscheidung schneller, vielleicht deshalb
weil sie ja die körp. Umstände der Abtreibung nicht zu spüren bekommen.
.

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19. Februar 2017 um 19:28

Ich schätze, weil er dich dazu gedrängt hätte, unabhängig davon, was du dann gewollt hättest. Und nicht bedingungslos zu dir gestanden hätte.

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19. Februar 2017 um 22:26
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich hab da mal eine Frage, die vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Und zwar habe ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Regel blieb aus und wie das so ist, den ersten Tag lässt einen das kalt, den Zweiten fängt man an zu grübeln und am Dritten kommt die Panik.
Ich also los zur Apotheke, ganz kleinlaut nach einem Test gefragt und den ganzen Weg nach Hause darüber nachgedacht, wie ich es meinem Freund am besten sage. Zwar verhüten wir bzw. ich mit der Pille und ich bin auch sehr gewissenhaft damit, aber dann kamen plötzlich diese Gedanken a la "Vielleicht hast du Medikamente genommen und es vergessen?" "Vielleicht gehörst du zu dem einen Prozent Frauen, die trotzdem schwanger werden?" "Vielleicht hast du irgendetwas zu dir genommen, das die Wirkung der Pille aufhebt?"
Also das volle Programm. Ich war so durch den Wind, dass ich richtig zittrige Hände hatte, während ich den Test ausgepackt habe. Nun ist das Ergbnis - Gott sei Dank - negativ und im Nachhinein denke ich mir auch, ich habe völlig überreagiert. Schließlich nehme ich doch die Pille, mehr Sicherheit geht ja fast nicht mehr.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich möchte keine Kinder, wollte ich noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das mal ändert. Ja, ich bin erst 23 und alle Welt sagt "Wart's ab, in zehn Jahren siehst du das anders." Mag sein, aber ich glaube nicht daran. Ich möchte keine Kinder. Absolut nicht. Und mein Freund auch nicht. Das weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass wir uns darüber einig sind.
Nun habe ich ihm aber gestern Abend erzählt, dass ich einen Tag lang dachte, ich sei eventuell schwanger und habe ihn gefragt, was er gemacht hätte, wenn ich es tatsächlich gewesen wäre.
Seine Antwort: "Ich hätte dich zur Abtreibung gedrängt. Ich will keine Kinder."
Und Leute, ehrlich. Das war wie eine Ohrfeige.
Und ich verstehe nicht, warum?! Ich wusste vom Anfang an, dass er keine Kinder möchte und ich will das ja auch nicht! Wirklich nicht! Was ich gestern für eine Panik hatte, bestätigt mich nur noch darin.
Trotzdem... als mein Freund das so eiskalt rausgehauen hat, hat sich das nicht gut angefühlt. Es hat nicht weh getan, aber ich habe mich schlecht gefühlt und ich verstehe nicht warum.

Hat da jemand eine Idee, was mit mir los ist? Ich würde es so gerne verstehen. Gerade, weil er dann auch so irritiert war und ich ihm keine Erklärung geben konnte.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
 

Ehrlich,

ich kann dich sehr gut Verstehen - und ich kann verstehen, dass dich das trift!

Ich bin wirklich keine Gegenerin von Abtreibungen - ganz und gar nicht - wenn eine Frau ein Kind nicht austragen will, sollte sie es nicht müssen - so einfach ist das für mich..


auf der anderen Seite: Wenn die Frau das Kind will, soll es auch ihre Entscheidung sein - allerdings auch mit allen Notwendigen Konsequenzen (auch wenn ich es inen Skandal finde, dass ein Kind auch in Deutschland eine Existenspedrohung sein kann).

In der Theorie zu sagen, dass man keine Kinder will ist das eine - dann aber in der Praxis schwanger zu sein - und zu merken, dass etwas in einem heran wächst, ist etwas ganz anderes - und ehrlich, viele Frauen wissen nicht, wie sie in der Situation reagieren, bis sie dann so weit sind. 

Ich bin für ehrlichkeit in Beziehungen, sicher - aber in dem Fall ist es schwer, ehrlich zu sein - und in der Theorie von eine Abtreibung zu reden ist oft was ganz anderes, als es wirklich zu machen.


Und das ist der Punkt. Das Klassische "Mein Bauch gehört mir" wie es von "Abtreibungsbefürwortern" gerne gefordert wird, MUSS in beide Richtungen geleten - Pro Choice eben.

Eine wirklich gewollte Abtreibung hat glaube ich fuür eine Frau in der Regel keine grossen Psychischen Konsequenzen - wenn man gedrängt wird, schon. Your Body, Your Choice.

(Allerdings kann ich auch verstehen, dass man Mânnern zumindest die Möglichkeit geben sollte, sich aus der Affäre zu ziehen)...

Wie auch immer - ich würde mit deinem Freund noch mal darüber reden. Viele Sachen, wenn man nie in der Situation wirklich war, sagen sich einfach so dahin - ohne darüber nachzudenken... redet noch mal in Ruhe drüber.

Und macht es jetzt- besser, als wenn ihr wirklich in der Situation seid.
 

 

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20. Februar 2017 um 1:03
In Antwort auf ticktack123

Ehrlich,

ich kann dich sehr gut Verstehen - und ich kann verstehen, dass dich das trift!

Ich bin wirklich keine Gegenerin von Abtreibungen - ganz und gar nicht - wenn eine Frau ein Kind nicht austragen will, sollte sie es nicht müssen - so einfach ist das für mich..


auf der anderen Seite: Wenn die Frau das Kind will, soll es auch ihre Entscheidung sein - allerdings auch mit allen Notwendigen Konsequenzen (auch wenn ich es inen Skandal finde, dass ein Kind auch in Deutschland eine Existenspedrohung sein kann).

In der Theorie zu sagen, dass man keine Kinder will ist das eine - dann aber in der Praxis schwanger zu sein - und zu merken, dass etwas in einem heran wächst, ist etwas ganz anderes - und ehrlich, viele Frauen wissen nicht, wie sie in der Situation reagieren, bis sie dann so weit sind. 

Ich bin für ehrlichkeit in Beziehungen, sicher - aber in dem Fall ist es schwer, ehrlich zu sein - und in der Theorie von eine Abtreibung zu reden ist oft was ganz anderes, als es wirklich zu machen.


Und das ist der Punkt. Das Klassische "Mein Bauch gehört mir" wie es von "Abtreibungsbefürwortern" gerne gefordert wird, MUSS in beide Richtungen geleten - Pro Choice eben.

Eine wirklich gewollte Abtreibung hat glaube ich fuür eine Frau in der Regel keine grossen Psychischen Konsequenzen - wenn man gedrängt wird, schon. Your Body, Your Choice.

(Allerdings kann ich auch verstehen, dass man Mânnern zumindest die Möglichkeit geben sollte, sich aus der Affäre zu ziehen)...

Wie auch immer - ich würde mit deinem Freund noch mal darüber reden. Viele Sachen, wenn man nie in der Situation wirklich war, sagen sich einfach so dahin - ohne darüber nachzudenken... redet noch mal in Ruhe drüber.

Und macht es jetzt- besser, als wenn ihr wirklich in der Situation seid.
 

 

Stimme dir allem zu, außer, dass eine gewollte Abtreibung keine psysischen Konsequenzen hat. Leider hat sie welche. Meine Mam wollte nach mir keine Kinder haben und hatte 5 Abtreibung. Ging sowas von auf die Psyche. 
 

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20. Februar 2017 um 1:03
In Antwort auf ticktack123

Ehrlich,

ich kann dich sehr gut Verstehen - und ich kann verstehen, dass dich das trift!

Ich bin wirklich keine Gegenerin von Abtreibungen - ganz und gar nicht - wenn eine Frau ein Kind nicht austragen will, sollte sie es nicht müssen - so einfach ist das für mich..


auf der anderen Seite: Wenn die Frau das Kind will, soll es auch ihre Entscheidung sein - allerdings auch mit allen Notwendigen Konsequenzen (auch wenn ich es inen Skandal finde, dass ein Kind auch in Deutschland eine Existenspedrohung sein kann).

In der Theorie zu sagen, dass man keine Kinder will ist das eine - dann aber in der Praxis schwanger zu sein - und zu merken, dass etwas in einem heran wächst, ist etwas ganz anderes - und ehrlich, viele Frauen wissen nicht, wie sie in der Situation reagieren, bis sie dann so weit sind. 

Ich bin für ehrlichkeit in Beziehungen, sicher - aber in dem Fall ist es schwer, ehrlich zu sein - und in der Theorie von eine Abtreibung zu reden ist oft was ganz anderes, als es wirklich zu machen.


Und das ist der Punkt. Das Klassische "Mein Bauch gehört mir" wie es von "Abtreibungsbefürwortern" gerne gefordert wird, MUSS in beide Richtungen geleten - Pro Choice eben.

Eine wirklich gewollte Abtreibung hat glaube ich fuür eine Frau in der Regel keine grossen Psychischen Konsequenzen - wenn man gedrängt wird, schon. Your Body, Your Choice.

(Allerdings kann ich auch verstehen, dass man Mânnern zumindest die Möglichkeit geben sollte, sich aus der Affäre zu ziehen)...

Wie auch immer - ich würde mit deinem Freund noch mal darüber reden. Viele Sachen, wenn man nie in der Situation wirklich war, sagen sich einfach so dahin - ohne darüber nachzudenken... redet noch mal in Ruhe drüber.

Und macht es jetzt- besser, als wenn ihr wirklich in der Situation seid.
 

 

Stimme dir allem zu, außer, dass eine gewollte Abtreibung keine psysischen Konsequenzen hat. Leider hat sie welche. Meine Mam wollte nach mir keine Kinder haben und hatte 5 Abtreibung. Ging sowas von auf die Psyche. 
 

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20. Februar 2017 um 3:26
In Antwort auf jf1712

Ich schätze, weil er dich dazu gedrängt hätte, unabhängig davon, was du dann gewollt hättest. Und nicht bedingungslos zu dir gestanden hätte.

Habe das Gefühl, daß es das genau trifft!

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20. Februar 2017 um 16:57

Wtf, na das geht aber weit in die Verschwörungstheorien rein xD Wobei.....na ok, sieht man sich hier und da die Schwachmaten an, kann ich verstehen, dass schon irgendwo stimmt. 

Ne Quatsch, also es hat schon einen psychischen Einfluss. Ist natürlich je von Person zu Person unterschiedlich. Und natürlich sollte man auch den Hintergrund der Frau sich ansehen. Der Körper stellt sich halt Hormonell darauf ein. Und dann wird es weggerissen, was vom Gehirn wie Verlust empfunden wird. Passiert das zu oft, ist es in keinster Weise gesund. 
Also ja, psychisch kann es schon sehr schädlich sein.

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20. Februar 2017 um 20:06
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich hab da mal eine Frage, die vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Und zwar habe ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Regel blieb aus und wie das so ist, den ersten Tag lässt einen das kalt, den Zweiten fängt man an zu grübeln und am Dritten kommt die Panik.
Ich also los zur Apotheke, ganz kleinlaut nach einem Test gefragt und den ganzen Weg nach Hause darüber nachgedacht, wie ich es meinem Freund am besten sage. Zwar verhüten wir bzw. ich mit der Pille und ich bin auch sehr gewissenhaft damit, aber dann kamen plötzlich diese Gedanken a la "Vielleicht hast du Medikamente genommen und es vergessen?" "Vielleicht gehörst du zu dem einen Prozent Frauen, die trotzdem schwanger werden?" "Vielleicht hast du irgendetwas zu dir genommen, das die Wirkung der Pille aufhebt?"
Also das volle Programm. Ich war so durch den Wind, dass ich richtig zittrige Hände hatte, während ich den Test ausgepackt habe. Nun ist das Ergbnis - Gott sei Dank - negativ und im Nachhinein denke ich mir auch, ich habe völlig überreagiert. Schließlich nehme ich doch die Pille, mehr Sicherheit geht ja fast nicht mehr.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich möchte keine Kinder, wollte ich noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das mal ändert. Ja, ich bin erst 23 und alle Welt sagt "Wart's ab, in zehn Jahren siehst du das anders." Mag sein, aber ich glaube nicht daran. Ich möchte keine Kinder. Absolut nicht. Und mein Freund auch nicht. Das weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass wir uns darüber einig sind.
Nun habe ich ihm aber gestern Abend erzählt, dass ich einen Tag lang dachte, ich sei eventuell schwanger und habe ihn gefragt, was er gemacht hätte, wenn ich es tatsächlich gewesen wäre.
Seine Antwort: "Ich hätte dich zur Abtreibung gedrängt. Ich will keine Kinder."
Und Leute, ehrlich. Das war wie eine Ohrfeige.
Und ich verstehe nicht, warum?! Ich wusste vom Anfang an, dass er keine Kinder möchte und ich will das ja auch nicht! Wirklich nicht! Was ich gestern für eine Panik hatte, bestätigt mich nur noch darin.
Trotzdem... als mein Freund das so eiskalt rausgehauen hat, hat sich das nicht gut angefühlt. Es hat nicht weh getan, aber ich habe mich schlecht gefühlt und ich verstehe nicht warum.

Hat da jemand eine Idee, was mit mir los ist? Ich würde es so gerne verstehen. Gerade, weil er dann auch so irritiert war und ich ihm keine Erklärung geben konnte.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
 

"Ich hätte dich zur Abtreibung GEDRÄNGT"? Diese Tonart ist schon ein starkes Stück. Dafür hätte ihm eine Ohrfeige gebührt.

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22. Februar 2017 um 14:46

Ja wenn man es früh genug macht, was leider nicht immer der Fall ist. 
Woher nimmst du die Statistik? Ich würde es mir dann gerne genauer ansehen 
Btw, wenn wir schon dabei sind, es gibt auch Statistiken, wo Frauen in dieser Hinsicht befragt worden sind und viele Tatsächlich auf unterscheidlichen Ebenen emotionale bis teils psychischen Probleme hatten. Wenn viele Studien auf sowas hinausgehen, dann wird es wohl kaum unwahr sein.
Ich kenne das unter der Hinsicht, dass es eine Fehlgeburt ist, die relative früh passiert, sodass man das nicht bemerkt. Aber wenn eine Frau sich entscheidet abzutreiben, ist ja meistens schon etwas Zeit vergangen. Manchmal wird es dann entweder per Tabletten gemacht oder Ausgeschabt. Letzteres ist am gängisten (Also Absaugung/Curretage). Ist an sich auch keine Erfahrung, die man gerne machen würde.
Über welche Tablette redest du? Mifegyne?
Also ich würde schon n Wert drauf legen, in welcher Woche und auf welche Art es passiert. 
Also allgemein denke ich, dass wenn eine Abtreibung ab der 12/13/14 SSW stattfindet, kann es zu psychischen Problemen führen. 

Naja, nein, Pille und Schwanger sein und sich dessen bewusst zu sein macht schon n Unterschied. Die Pille beinhaltet nicht alle Hormone die eine Rolle spielen. 
 

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22. Februar 2017 um 14:54

Weil hier Teil oft geschrieben wird, dass Männer teils selber Schuld sind: Es stimmt. 
Aber es gibt auch Fälle, wo relative junge praktisch vergewaltigt werden und in den USA zum Beispiel auf Unterhalt verklagt werden können, sollte die Frau schwanger werden. 
Ansonsten solle es eig selbstverständlich sein, dass sich beide Parteien um die Verhütung kümmern müssen und ein Kerl sich nicht rausreden kann, dass sie ja die Pille genommen hat und es ihn nichts weiter angeht. Unter diesen Umständen, sollte er immer Unterhalt zahlen.
Was aber auch nicht geht, ist dass manche Mütter dem Mann alles bezüglich des Kindes verbieten wollen. Ich finde dies ist ein unfairer Kompromiss. 

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22. Februar 2017 um 15:15
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich hab da mal eine Frage, die vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Und zwar habe ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Regel blieb aus und wie das so ist, den ersten Tag lässt einen das kalt, den Zweiten fängt man an zu grübeln und am Dritten kommt die Panik.
Ich also los zur Apotheke, ganz kleinlaut nach einem Test gefragt und den ganzen Weg nach Hause darüber nachgedacht, wie ich es meinem Freund am besten sage. Zwar verhüten wir bzw. ich mit der Pille und ich bin auch sehr gewissenhaft damit, aber dann kamen plötzlich diese Gedanken a la "Vielleicht hast du Medikamente genommen und es vergessen?" "Vielleicht gehörst du zu dem einen Prozent Frauen, die trotzdem schwanger werden?" "Vielleicht hast du irgendetwas zu dir genommen, das die Wirkung der Pille aufhebt?"
Also das volle Programm. Ich war so durch den Wind, dass ich richtig zittrige Hände hatte, während ich den Test ausgepackt habe. Nun ist das Ergbnis - Gott sei Dank - negativ und im Nachhinein denke ich mir auch, ich habe völlig überreagiert. Schließlich nehme ich doch die Pille, mehr Sicherheit geht ja fast nicht mehr.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich möchte keine Kinder, wollte ich noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das mal ändert. Ja, ich bin erst 23 und alle Welt sagt "Wart's ab, in zehn Jahren siehst du das anders." Mag sein, aber ich glaube nicht daran. Ich möchte keine Kinder. Absolut nicht. Und mein Freund auch nicht. Das weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass wir uns darüber einig sind.
Nun habe ich ihm aber gestern Abend erzählt, dass ich einen Tag lang dachte, ich sei eventuell schwanger und habe ihn gefragt, was er gemacht hätte, wenn ich es tatsächlich gewesen wäre.
Seine Antwort: "Ich hätte dich zur Abtreibung gedrängt. Ich will keine Kinder."
Und Leute, ehrlich. Das war wie eine Ohrfeige.
Und ich verstehe nicht, warum?! Ich wusste vom Anfang an, dass er keine Kinder möchte und ich will das ja auch nicht! Wirklich nicht! Was ich gestern für eine Panik hatte, bestätigt mich nur noch darin.
Trotzdem... als mein Freund das so eiskalt rausgehauen hat, hat sich das nicht gut angefühlt. Es hat nicht weh getan, aber ich habe mich schlecht gefühlt und ich verstehe nicht warum.

Hat da jemand eine Idee, was mit mir los ist? Ich würde es so gerne verstehen. Gerade, weil er dann auch so irritiert war und ich ihm keine Erklärung geben konnte.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
 

naja, also ich kann das gut nachvollziehen. wenn man keine kinder möchte, ist das das eine. aber eine abtreibung vornehmen zu lassen ist ne ganz andere nummer. damit muss man als frau erst mal klarkommen. für einen mann ist das nichts, was mit ihm direkt zu tun hat, also was völlig anderes. 
wenn man sex hat, kann man schwanger werden. das kann man sogar, wenn frau sich hat sterilisieren lassen (ich bin der lebende beweis). das heisst: "unfälle" können passieren und darüber sollte man sich eifnach bewusst sein. wenn nun so ein "unfall" also passiert, obwohl beide beteiligten personen keine kinder möchten, dann wäre es allerdings immer noch wünschenswerter, wenn der unbeteiligtere partner - sprich der mann - einem signalisiert, dass er mit einem im boot sitzt. einem unterstzützung zusichert und eben keine schnellschüsse macht. wenn einem jemand sagt, er würde einen zu xy DRÄNGEN, ist das so oder so total unangebracht und KANN meiner meinung nach nur ein flaues gefühl im magen verursachen. ich finde also deine gefühlsreaktion auf diese aussage völlig normal und fände es ungesund, wenn du das so trällernd einfach hinnehmen könntest.

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22. Februar 2017 um 15:19

Naja, dieses Medikament ist auch nicht ohne (siehe Quelle)
http://schwangerschaftszeit.de/abtreibungsmethoden/

Naja, es gibt doch genug Studien, die unterschiedliche Frauen ansprechen, wieso sollten das denn nur Christliche sein? Ich selber bin zwar getauft, aber auch nicht gläubig. Trotzdem kann ich es für mcih persölich nicht vorstellen, dass eine Abtreibung für mich in Frage kommen würde. Vllt zur Adoption frei geben.

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22. Februar 2017 um 15:31

Wtf? xD Mord an einer Zelle

Also laut dem, was du geschickt hast, passiert eine Fehlgeburt meistens in der 5ten SSW.
Wann merken eig die meisten, dass sie Schwanger sind? In der 7SSW hab ich iwo gelesen. Weiß das einer?

Also was du gesagt hast muss ich dann wohl so annehmen xD
Aber ob der Zeitpunkt wirklich psychische Probleme in dem Maß hervorruft, wie der, in welchem die meisten Abtreibungen durchgeführt werden, finde ich persönlich schon wichtig zu wissen (12 SSW im Schnitt oder so)
Auch, ob es wirklich einfach so an einem vorbei geht oder ob man doch irgendwelche Stimmungsschwankungen etc  in der Zeit hat.

Selbe Seite, aus der du deine Quelle hast, sagt auch, dass starke psychische Probleme auftreten können:
http://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft/Schwangerschaftsabbruch-Genau-geregelt-351921.html

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22. Februar 2017 um 15:49

Also ich bin generell in Deutschland erstmal eine Ausländerin. Und so wie ich hier aufgewachsen bin, ist mir größtenteils nur aufgefallen, dass es hier viele verschiedene Kulturen gibt. Würdest du das über die USA behaupten, mit deren bedepperten Präsideten, der die Abtreibung illegal machen will, würde ich dein Argument verstehen(Abtreibung an sich, finde ich spo gut geregelt wie es ist. Nur sollten da Leute an sich generell bedachter Rangehen) In Deutschland jedoch habe ich bisher nichts dergleichen mitbekommen. Zu mindestens nicht da, wo ich wohne. Somit glaube ich da eher weniger daran, dass es so allumfassend darum geht, den Frauen vorzugaukeln, dass es schwere emotionale Schäden geben kann. Es gibt auch Ärzte und Frauenhilfen, die zur Abtreibung raten. Ich hab das halt bei meiner Mm erlebt und bin somit aus der Erfahrung überzeugt, dass es Schlimm sein kann. Ob meine Mam ein Einzelfall ist, weiß ich nicht, aber es fällt mir schwer, es mir vorzustellen. 
Trotzdem ist es so, dass wir jetzt viele verschiedene Quellen gefunden haben, wo man aussagt, dass zu psychischen Schäden führen kann.

Jede vierte, hast du zuvor gesagt. Woher weißt du, dass es folgenlos ist? Hast du das schon mal erlebt? Vllt ist es bei den meisten folgenlos, weil es so früh passiert ist? Oder weil sie das mental noch nicht gecheckt haben? Es gibt viele Frauen, die trauern, wenn sie das mitbekommen. ALso hängt es vllt mit dem bewussten auffassen zusammen?
Ich finde, man kann das nicht so pauschal sagen.

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22. Februar 2017 um 16:02

Je nachdem, wie weit ein Fundamentalist es definiert, hat man schon als Frau, DIE die Pille NIMMT, Regelmässig einen Mord begangen.

Viele Pillen verhindern den Eisprung nicht immer und gänzlich -  die hohe wirksamkeit kommt durch die 2. Wirksamkeit zustande , dass eine Befruchtete(!) Eizelle sich nicht einnisten kann.

Einige Hormonelle Verhütungsmittel (e.g. die Hormonspirale) wirken nur so..


Wenn jemand also glaubt, dass das "Menschsein" mit der Befruchtung beginnt - und dennoch mit solchen Dingen verhütet, begeht diese Frau wahrscheinlich ziemlich Regelmässig Morde... 

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22. Februar 2017 um 16:15

Und die Persönlichkeit sollte auch mit dazugenommen werden.
Ich stimme dir zu, dass und Druck der Öffentlichkeit, Familie, Partner etc, eine Abtreibung definitive viel schlimmere Folgen hat. 
Aber viele Frauen können auch, obwohl sie freiwillig eine Abtreibung wollen, trotzdem an psychischen Problemen leiden. Das kann man nicht ausschließen.

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22. Februar 2017 um 17:31

Naja, ich denke, dass bei dieser Frage das "warum wollen" eine grosse Rolle spielt.

Eine Frau, die einfach kein Kind will - und ich unabhängig von Finanziellen Druck oder ihrer Situation gegen ein Kind entscheidet, wird kaum Probleme damit haben.

Wenn eine Frau sich zwar Freiwillig - aber unter Finaziellen oder Privatem Druck - dafür entscheidet, ist es eine andere Geschichte.

Beispiel: Eine Frau würde, wenn der Partner sie unterstüzt, das Kind bekommen. Partner sagt aber, ich oder das Kind, Frau will Partner nicht verlieren und treibt ab.

Das ist in gewisser Weise freiwillig - aber ich denke, dass hier die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau später unter ihrer Entscheidung leidet, grösser ist.

Ein weitere Teil, der bei Frauen für Probleme sorgt, ist das grosse Ding der "Schuld" - denn man ist eben immer "Schuld". Wenn Frau ungewollt Schwanger ist, ist sie eben "Schuld" - und wegen dieser "Schuld" muss sie leiden. Diese Schuld kann sie entweder begleichen, in dem sie ein Kind bekommt (finde ich übrigens toll, ein Kind als so was zu beachten) - oder eben unter der Abtreibung "leidet". 
Eine Frau, die einen Fehler begangen hat, dann aber nicht unter ihrer Schuld "leidet", scheint in unserer Gesellschaft nicht erlaubt zu sein....  (Wobei ich mich schon bei dem Begriff "Schuld" aufrege) 

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22. Februar 2017 um 18:57

Und wer kommt dann für diese Kinder auf? Der Steuerzahler? Oder lassen wir diese Kinder dann verhungern?

Und wie verfährst du mit einem Vater, der das Kind erst wollte und dann plötzlich mitten in der Schwangerschaft oder wenige Monate nach der Geburt feststellt, dass er doch kein Bock mehr hat? Muss der zahlen? Oder ist seine neue Lustlosigkeit seine Freikarte für Unterhaltsfreiheit?  Wie willst du das denn differenzieren? Jeder Mann, der sich trennt und kein Bock mehr auf seine Kinder hat, wird behaupten, dass er die Kiddies nie wollte. 

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22. Februar 2017 um 21:21

Ich glaube die Credits gingen gerade an die falsche Person xD
Aber ticktack123 hat mit ihrem Post absolut recht.

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23. Februar 2017 um 0:04

ich glaube es hat dich verletzt weil du erwartet hättest das er dich so liebt dass er sowas sagt wie "dann ziehen wir das durch, mit dir geht alles".
Völlig unabhängig davon dass ihr keine Kinder wollt, ich nehme euch die Ernsthaftigkeit dahinter auch ab.
Ich glaube auch nicht dass das bedeutet das du dir innerlich doch Kinder wünschst, ich glaube einfach das dich seine Antwort enttäuscht hat weil du nicht die "Ausnahme" bist. Völlig verständlich und ich hätte mich auch schlecht gefühlt nach der Aussage.

Darüber kommst du hinweg, schau mal, er ist ja bestimmt auch noch jung und er hat sich wahrscheinlich noch nie mit dem Thema Abtreibung befasst, das ist normal dass er da so schroff reagiert. Und ehrlich, wenn ihr euch liebt und es zwischen euch sonst gut läuft, dann hätte er im Ernstfall definitiv anders reagiert!

Hak das ab, oder versuch es nicht weiter ernst zu sehen.

Alles Gute

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23. Februar 2017 um 16:48

Also zu behaupten, ein Schwangerschaftsabbruch verursache keine psychischen Schäden, ist schon ein starkes Stück.

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23. Februar 2017 um 17:21
In Antwort auf jillceline

Hey ihr Lieben!

Ich hab da mal eine Frage, die vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Und zwar habe ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Regel blieb aus und wie das so ist, den ersten Tag lässt einen das kalt, den Zweiten fängt man an zu grübeln und am Dritten kommt die Panik.
Ich also los zur Apotheke, ganz kleinlaut nach einem Test gefragt und den ganzen Weg nach Hause darüber nachgedacht, wie ich es meinem Freund am besten sage. Zwar verhüten wir bzw. ich mit der Pille und ich bin auch sehr gewissenhaft damit, aber dann kamen plötzlich diese Gedanken a la "Vielleicht hast du Medikamente genommen und es vergessen?" "Vielleicht gehörst du zu dem einen Prozent Frauen, die trotzdem schwanger werden?" "Vielleicht hast du irgendetwas zu dir genommen, das die Wirkung der Pille aufhebt?"
Also das volle Programm. Ich war so durch den Wind, dass ich richtig zittrige Hände hatte, während ich den Test ausgepackt habe. Nun ist das Ergbnis - Gott sei Dank - negativ und im Nachhinein denke ich mir auch, ich habe völlig überreagiert. Schließlich nehme ich doch die Pille, mehr Sicherheit geht ja fast nicht mehr.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich möchte keine Kinder, wollte ich noch nie und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das mal ändert. Ja, ich bin erst 23 und alle Welt sagt "Wart's ab, in zehn Jahren siehst du das anders." Mag sein, aber ich glaube nicht daran. Ich möchte keine Kinder. Absolut nicht. Und mein Freund auch nicht. Das weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass wir uns darüber einig sind.
Nun habe ich ihm aber gestern Abend erzählt, dass ich einen Tag lang dachte, ich sei eventuell schwanger und habe ihn gefragt, was er gemacht hätte, wenn ich es tatsächlich gewesen wäre.
Seine Antwort: "Ich hätte dich zur Abtreibung gedrängt. Ich will keine Kinder."
Und Leute, ehrlich. Das war wie eine Ohrfeige.
Und ich verstehe nicht, warum?! Ich wusste vom Anfang an, dass er keine Kinder möchte und ich will das ja auch nicht! Wirklich nicht! Was ich gestern für eine Panik hatte, bestätigt mich nur noch darin.
Trotzdem... als mein Freund das so eiskalt rausgehauen hat, hat sich das nicht gut angefühlt. Es hat nicht weh getan, aber ich habe mich schlecht gefühlt und ich verstehe nicht warum.

Hat da jemand eine Idee, was mit mir los ist? Ich würde es so gerne verstehen. Gerade, weil er dann auch so irritiert war und ich ihm keine Erklärung geben konnte.

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Na ja, keine Kinder wollen und deswegen keine bekommen - das ist eine Entscheidung, die so steht und wenn man eben NICHT schwanger wird, auch in dem Sinne keine Aktion erfordert.

Nur WENN es dann eben doch passiert (und es gibt nunmal leider keine 100 % sicheren Verhütungsmethoden), dann ist die Entscheidung a) komplett lebensverändernd (egal ob es für oder gegen das Kind ist) und b) erfordert es jede Menge Aktion (entweder eben den Abbruch oder das akzeptieren, dass das eigene Leben nicht mehr so verlaufen wird wie man es geplant hat).Und ein Abbruch hat halt den schalen Beigeschmack, dass man ein Leben, das gerade in der Entstehung ist, beendet.

Und ja, Dein Kinderwunsch bzw. Nicht-Kinderwunsch kann sich die nächsten Jahre ändern - oder eben auch nicht, und auch das ist nicht schlimm. Es geht vielen Frauen so, es redet nur fast keine darüber, eben wegen der Reaktionen.

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23. Februar 2017 um 18:10

Ich denke nicht, dass es die meisten so leicht wegstecken. Viele handeln bei einem Abbruch eher aus Vernunft (z.B. sehr jung, kein Beruf, kein Geld, alleinstehend), aber dass man so gar nichts Negatives dabei fühlt, ein Leben in sich zu zerstören, was ja eigentlich der natürliche Lauf sein sollte (nicht, weil ich oder andere das sagen, sondern weil es nun mal evolutionsbiologisch der Plan ist), ist sicher ungewöhnlich.

Und es gibt genug Frauen, die im Nachhinein doch immer wieder damit hadern, sich die berühmte "Was wäre, wenn..." - Frage stellen. Ich denke, so gut wie jede Frau, die mal abgetrieben hat, macht sich irgendwann wieder Gedanken. Manche mehr, manche weniger. Und einige bereuen es auf ewig. Ich kenne leider mehrere Fälle im Bekannten-/Freundes-/Familienkreis, wo ein Abbruch gemacht wurde und wo die jeweiligen Frauen noch sehr darunter leiden. Eine davon wollte nie Kinder, war auch überzeugt, das Richtige zu tun. Sie hatte Unterstützung von der Familie und ist nicht religiös. Mittlerweile ist sie in psychologischer Behandlung, weil sie nicht damit klarkommt.

Natürlich spielen gesellschaftliche Hintergründe zum Teil eine Rolle. Aber es gibt definitiv auch genug Frauen, die mit dem schlechten Gewissen ihrer eigenen Werte gegenüber doch nicht klarkommen. Man kann schließlich Entscheidungen auch bereuen.

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23. Februar 2017 um 20:22

Also bedenkt man, wie wenig das Schicksal anderer die meisten in der heutigen Gesellschaft juckt, kann ich mir kaum vorstellen, dass die Gesellschaft da solch einen Druck auf die Frauen ausübt. Wenn ich das mitbekomme dann ist es meistens: zu Kenntniss genommen, abgehackt. Da werden keine weiteren Gedanken dran verschwendet und ich glaube nicht, dass es anderen anders geht. 

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23. Februar 2017 um 20:45

Bei so einer Aussage würde auch ein Mann als Unemensch da stehen. Ich finde man sollte Abtreibungen mit einem gewissen Maß an Respekt begegnen. Denn unabhängig ob Mann oder Frau sich dazu entscheiden und dazu stehen, man sollte doch so eine Aussage nicht fallen lassen und sich dennoch bewusst sein, dass man ein kleines Leben beendet hat, das gerade dabei war zu entstehen. Abtreibungen sind in Ordnung und ich empfinde sie als sehr wichtig in unserer Gesellschaft. Aber Menschen, die dem gegenüber Respektlos sind, sind nun mal doof. Es muss ja nicht gleich die Welt untergehen. Ist doch schön, wenn es die Frau nicht emotional und psychisch beeinflusst. Aber dennoch sollte sie jetzt auch nicht sich jedes Mal schwängern lassen und dann Abtreiben, ebenso wie ein Mann nicht jedes Mal sein Ding immer weider auf Kosten einer Schwangerschaft wo reinstecken soll, obwohl er keine Kinder will. Das empfinde ich persönlich als Respektlos gegenüber dem Leben an sich. 

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23. Februar 2017 um 21:23

Hm, also ich muss sagen, mich graut es, wenn nur die Frau(welche in einer Partnershcaft lebt) diese entscheidung hat. Immerhin kann der Verlust eines Kindes genauso stark einen Mann treffen. Ich finde am Vernünftigsten wäre es, wenn sich beide Partner zusammensetzen und darüber reden. Über die Kosten, die Gefühle, über die Zukunft und so weiter und so fort. In einer respektablen Partnerschaft haben nun mal beide zu entscheiden, auch darüber, deswegen ist es ja eine Partnerschaft. Wenn der eine den anderen zu etwas zu zwingen versucht, dann ist es keine respektable Partnerschaft und dann würde ich mir als betroffene Frau überlegen, ob ich mir den richtigen geholt habe.
Hatte die Frau jedoch ein ONS oder eine Affaie, dann finde ich, sollte der andere nicht so viel mitreden dürfen. Immerhin waren sich beide zu nichts verpflichtend. Also soll die Frau das so entscheiden, wie sie am besten mit sich vereinbaren kann. Fairer halber finde ich es aber auch, dass wenn der Mann kein Unterhalt zahlen will, er auch jegliches Recht verliert das Kind zu sehen. Wenn er es sehen will, dann hat er Unterhalt zu zahlen. Wenn er nicht mitreden darf, dann soll er auch nicht belangt werden. 
Für mich hat eine Partnerschaft halt einfach keinen vollen Wert, wenn nur die Frau über Kind und Abtreibung entscheiden kann.

Was die Gesellschaft angeht, die hat sich komplett rauszuhalten. Natürlich kann man sich im Zweifellsfall einen Rat bei den Eltern oder Freunden holen und diese sollten nach dem besten Gewissen versuchen herauszufinden, was die Frau will und ob es machbar ist oder nicht und sie dabei unterstützen ihre Entscheidung zu treffen. Eine Frau zu einer Abtreibung zu zwingen...ich kann mir nicht vorstellen, wie das nicht in einer psychischen Kriese enden soll...

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25. Februar 2017 um 2:54

Du redest wieder mal über Dinge, von denen Du keinen blassen Schimmer hast. Schäden sind natürlich nicht vorprogrammiert, denn es gibt Frauen, die mit Abtreibungen wunderbar zurechtkommen. Es gibt aber auch Frauen, die, obwohl sie auf eigenen Wunsch und ohne Druck von außen abgetrieben haben, trotzdem jahrelang darunter leiden. Mit so einer Frau habe ich mal gesprochen:. Die trauerte noch 20 Jahre nach dem Eingriff ihrem ungeborenen Kind nach.

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25. Februar 2017 um 3:01

 @welche Probleme sollen das bitte sein? 

Verlust, Trauer. Am Ende der 5. Schwangerschaftswoche schlägt das Herz. Die meisten Frauen erfahren erst in der 5. SSW, dass sie überhaupt schwanger sind und abtreiben dürfen sie bis zur 13. SSW, wenn ich mich nicht ganz täusche.
Man kann sich über beseelte Zellen streiten, aber der Bauplan des Lebens hat  zu diesem Zeitpunkt längst begonnen.

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25. Februar 2017 um 3:06

Befruchtete Eizelle, die sich noch nicht mal eingenistet hat. Kein Vergleich zu der 5.,6., 7. Schwangerschaftswoche.

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28. Februar 2017 um 1:32

Was laberst Du denn da schon wieder? 
Ich muß Dich auf die Blacklist setzen, denn Deine Blödheit regt mich echt auf.

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