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Forum / Liebe & Beziehung

Kein Kind = erfolglose Bewerbung

Letzte Nachricht: 5. November 2015 um 1:50
D
dalya_12944159
02.11.15 um 11:51

Mir ist es in den letzten Jahren öfter passiert, dass ich, weil ich KEINE Kinder hatte, nicht eingestellt wurde.

Ich wohne auf dem Land und hier ist es "normal", dass frau mit spätestens 30 mindestens ein Kind hat.

Man wird in Bewerbungsgesprächen oft nach seiner Familienplanung bzw. -situation gefragt (Ja, ich weiß, das ist verboten.) und wenn man dann angibt, KEINE Kinder zu haben, bringt der Arbeitgeber das Gespräch schnell zu Ende.

Ich bin 29 und seit etwa 4 Jahren war die Familienplanung bisher bei JEDEM Bewerbungsgespräch ein Thema.
Die negativeren Reaktionen erhielt ich aber stets, wenn ich sagte, ich hätte noch keine Kinder.

Mir ist bewusst, was eine Schwangerschaft bzw. Mutterschaft für den Arbeitgeber bedeutet und gerade deswegen finde ich es ja seltsam, dass man es OHNE Kinder in meinem Alter schwerer hat.

Ich bin Fremdsprachenkorrespondentin, also kein Beruf, wo Kindererfahrung gefragt wäre.
Wenn ich mich als Kindergärtnerin oder Lehrerin bewoben hätte, hätte ich die Reaktionen ja nachvollziehen können...

Bitte schreibt mal, was ihr diesbezüglich so erlebt habt.

Gibt es noch weitere junge Frauen, die wegen ihrer Kinderlosigkeit nicht eingestellt wurden?

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A
an0N_1188841099z
02.11.15 um 11:55

Bin ich auch gefragt worden...
..hatte aber nie einfluss auf eine absage oder zusage...

inzwischen habe ich 2 kinder, bin alleinerziehend und habe heute wieder ein vorstellungsgespräch...am freitag hatte ich auch eines...da wurde ich gefragt, ob ich noch weitere kinder möchte....ich meinte nur, dass mit 44 die familienplanung abgeschlossen ist

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 12:05

Hm, vielleicht...
... gehen die davon aus, dass das dann bei Dir ziemlich wahrscheinlich bald kommt?

Bin in Vorstellungsgesprächen auch nach der Familienplanung gefragt wurden - konnte aber nicht sehen, dass das Einfluss auf die Entscheidungen hatte.

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:20
In Antwort auf an0N_1189750099z

Hm, vielleicht...
... gehen die davon aus, dass das dann bei Dir ziemlich wahrscheinlich bald kommt?

Bin in Vorstellungsgesprächen auch nach der Familienplanung gefragt wurden - konnte aber nicht sehen, dass das Einfluss auf die Entscheidungen hatte.

Ja
sicher gehen die davon aus und ich plane das auch für 2017.

Ob wir es dann wirklich "versuchen" werden, weiß ich noch nicht.

Mich wundert, dass die Reaktionen so negativ ausfielen, so als ob irgendwas mit mir nicht stimmen würde.

Ein Arbeitgeber muss doch bei jedem Menschen zwischen 20 und 40 von Familienplanung ausgehen, egal ob Mann oder Frau.

Deswegen finde ich eine Diskriminierung merkwürdig.

Ich dachte, es würde einen Arbeitgeber eher freuen, wenn eine Frau noch keine kleinen Kinder hat, die zu zeitlichen Einschränkungen und damit Arbeitsausfällen führten.

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:22
In Antwort auf an0N_1188841099z

Bin ich auch gefragt worden...
..hatte aber nie einfluss auf eine absage oder zusage...

inzwischen habe ich 2 kinder, bin alleinerziehend und habe heute wieder ein vorstellungsgespräch...am freitag hatte ich auch eines...da wurde ich gefragt, ob ich noch weitere kinder möchte....ich meinte nur, dass mit 44 die familienplanung abgeschlossen ist

Vorher
Wie waren denn die Reaktionen, bevor Du Kinder hattest?

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 12:28
In Antwort auf dalya_12944159

Ja
sicher gehen die davon aus und ich plane das auch für 2017.

Ob wir es dann wirklich "versuchen" werden, weiß ich noch nicht.

Mich wundert, dass die Reaktionen so negativ ausfielen, so als ob irgendwas mit mir nicht stimmen würde.

Ein Arbeitgeber muss doch bei jedem Menschen zwischen 20 und 40 von Familienplanung ausgehen, egal ob Mann oder Frau.

Deswegen finde ich eine Diskriminierung merkwürdig.

Ich dachte, es würde einen Arbeitgeber eher freuen, wenn eine Frau noch keine kleinen Kinder hat, die zu zeitlichen Einschränkungen und damit Arbeitsausfällen führten.

Naja, nach meiner persönlichen (!) Erfahrung...
... ist Schwangerschaft & Elternzeit für Arbeitgeber *deutlich* unschöner als die Arbeitsausfälle später, weil das Kind krank ist oder Teilzeitarbeit mit kleinen Kindern o.ä.

Diskriminierung ist ein heisses Wort, die werden das schon so hinbiegen, dass es nicht als Diskriminierung zählt.

Vor langer Zeit (mehr als 10 Jahre her) hab ich mal bei einem Herren gearbeitet, der als persönliche Assistenten grundsätzlich nur schwule Männer eingestellt hat - eigens damit die "Gefahr" mit Familienplanung rechnen zu müssen, so gering wie nur irgend möglich ist. War zum Glück ein Einzelfall, aber der hatte allgemein ein paar wunderliche Ansichten zum Thema "Personalführung" / "-Planung". Nunja, die Firma ist (mal wieder) pleite... vielleicht kommt er irgendwann noch drauf, dass es da Unterschiede zwischen verschiedenen Branchen gibt...

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K
kiku_879031
02.11.15 um 12:28

Natürlich
Der potentielle Arbeitgeber geht dann davon aus, dass er nicht lange mit Dir planen kann, weil du bald schwanger wirst und schlimmstenfalls für 3 Jahre ausfällst.

Ich kann da nur einen Tipp geben: Lügen! Das ist arbeitsrechtlich absolut erlaubt, man muss auf die Frage nach der Familienplanung keine ehrliche Antwort geben. Sage einfach, dass Du keine Kinder möchtest. (Ich weiß, total dämlich, aber als Frau hat man keine Wahl.) Wenn Du die Stelle hast und schwanger wirst, tja, ups, soetwas passiert.

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A
an0N_1188841099z
02.11.15 um 12:40
In Antwort auf dalya_12944159

Vorher
Wie waren denn die Reaktionen, bevor Du Kinder hattest?

Habe ich ja geschrieben...
...ich habe zusagen auch vor den kindern bekommen

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:40

Und weshalb
wird automatisch ein Kinderwunsch unterstellt?

Es soll ja auch Menschen geben, die nie Kinder wollten und es auch nie "probiert" haben.

Wer sagt Ihnen, das eine Frau mit 40 nicht doch noch plötzlich ein Baby möchte? Oder es kommt ein ungeplanter Nachzügler.

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:45
In Antwort auf an0N_1189750099z

Naja, nach meiner persönlichen (!) Erfahrung...
... ist Schwangerschaft & Elternzeit für Arbeitgeber *deutlich* unschöner als die Arbeitsausfälle später, weil das Kind krank ist oder Teilzeitarbeit mit kleinen Kindern o.ä.

Diskriminierung ist ein heisses Wort, die werden das schon so hinbiegen, dass es nicht als Diskriminierung zählt.

Vor langer Zeit (mehr als 10 Jahre her) hab ich mal bei einem Herren gearbeitet, der als persönliche Assistenten grundsätzlich nur schwule Männer eingestellt hat - eigens damit die "Gefahr" mit Familienplanung rechnen zu müssen, so gering wie nur irgend möglich ist. War zum Glück ein Einzelfall, aber der hatte allgemein ein paar wunderliche Ansichten zum Thema "Personalführung" / "-Planung". Nunja, die Firma ist (mal wieder) pleite... vielleicht kommt er irgendwann noch drauf, dass es da Unterschiede zwischen verschiedenen Branchen gibt...

Echt?
Ich erlebe das eher umgekehrt.

Dass Frauen mit Kindern unter 16 auf Extrawürsten bestehen und jahrelang ein schwieriger Arbeitnehmer bleiben.

Nach der Geburt fangen Viele wieder an, zu arbeiten, oder machen so wie vorher weiter.

Eine Schwangerschaft ist doch bloß eine begrenzte Zeit und nicht jede Frau fällt von Anfang an bereits aus.

Ich finde es einfach merkwürdig.

Ich meine, ich bin ja aktuell nicht schwanger und versuche auch noch gar nicht, es zu werden.

Dass mein Mann erst 2017 sein Fernstudium abschließen wird und derzeit noch einen befristeten Arbeitsvertrag hat, zählt das gar nicht?

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:50
In Antwort auf kiku_879031

Natürlich
Der potentielle Arbeitgeber geht dann davon aus, dass er nicht lange mit Dir planen kann, weil du bald schwanger wirst und schlimmstenfalls für 3 Jahre ausfällst.

Ich kann da nur einen Tipp geben: Lügen! Das ist arbeitsrechtlich absolut erlaubt, man muss auf die Frage nach der Familienplanung keine ehrliche Antwort geben. Sage einfach, dass Du keine Kinder möchtest. (Ich weiß, total dämlich, aber als Frau hat man keine Wahl.) Wenn Du die Stelle hast und schwanger wirst, tja, ups, soetwas passiert.

Bisher
habe ich immer gesagt, dass es aktuell kein Thema ist, weil mein Mann noch bis 2017 ein Fernstudium (nebenher) macht und dieses Jahr sein befristeter Arbeitsvertrag ausläuft.

Vielleicht sollte ich das einfach gar nicht mehr erzählen.

Was waren Deine persönlichen Erfahrungen?



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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:52

Kinderwunsch
ist dann doch auch meine Privatangelegenheit.

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 12:57

Wie
lief das bei Dir ab? Bitte erzähl mal.

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 13:02
In Antwort auf dalya_12944159

Echt?
Ich erlebe das eher umgekehrt.

Dass Frauen mit Kindern unter 16 auf Extrawürsten bestehen und jahrelang ein schwieriger Arbeitnehmer bleiben.

Nach der Geburt fangen Viele wieder an, zu arbeiten, oder machen so wie vorher weiter.

Eine Schwangerschaft ist doch bloß eine begrenzte Zeit und nicht jede Frau fällt von Anfang an bereits aus.

Ich finde es einfach merkwürdig.

Ich meine, ich bin ja aktuell nicht schwanger und versuche auch noch gar nicht, es zu werden.

Dass mein Mann erst 2017 sein Fernstudium abschließen wird und derzeit noch einen befristeten Arbeitsvertrag hat, zählt das gar nicht?

2017...
... ist bald. Oder möchtest Du jemand sein, mit dem der Chef nicht mehr als für ein Jahr planen möchte?!

Ich kenne mich in Deinem Beruf nicht aus, wie gesagt, es ist von Branche zu Branche unterschiedlich.

Ja, viele fangen nach der Schwangerschaft wieder an zu arbeiten - weiss man als Arbeitgeber aber nicht, können auch 3 Jahre Ausfall sein. Also mit irgendwas zwischen paar Monaten und 3 Jahren zu "planen", ist schon an sich lustig genug. Es ist de facto so, dass man mit den werdenden Eltern zeitnah zum Geburtstermin ein Personalgespräch macht, wie sie sich das denn vorstellen mit der Elternzeit - wer wie lange usw- *verbindlich* ist afaik aber noch nicht einmal das, was da besprochen wird - also selbst 3 Wochen vor der Geburt kann der Arbeitgeber nicht sicher wissen, wie lange Du ausfällst. Das ist natürlich wichtig und gut für junge Familien, aber der Horror für Chefs.
Davon, dass sich nicht wenige in der Zeit dann überlegen, doch nur noch Hausfrau zu sein, mal ganz abgesehen.

Es geht weiter... Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter... ja nach Branche zwischen 1 Monat und 6 Monaten würde ich sagen - in der Zeit gibt es viel mehr Kosten als Nutzen für einen Arbeitsgeber und Mehrbelastung statt Entlastung für die Kollegen. Je nach dem, wie lange Du ausfällst, fängt das nach der Geburt von vorn an + das gleiche nochmal ggf. für die Vertretung in dieser Zeit - oder Deine Kollegen müssen die Fehlzeit kompensieren, weil keine Vertretung eingestellt wird. (insbesondere, wenn Du "nicht lange" weg bist, ist das meist das, was Deine Kollegen in Spe erwartet).

Nach dem Mutterschutz / der Elternzeit bist Du - eine verblüffend lange Zeit (ich müsste jetzt nachschauen, ich weiss es nicht mehr genau) nahezu unkündbar (also wenn Du nicht gerade dem Chef Geld klaust oder so) - auch etwas, womit man als Arbeitgeber kalkulieren muss.

Ggf. muss man für die Ausfallzeit noch einen Mitarbeiter mit befristetem Vertrag einstellen - keine Ahnung, wenn bei Euch unbefristete Verträge üblich sind, sind die, die sich für die befristeten interessieren, jetzt auch nicht so die Creme der Branche.

Usw. usw. usw.

Also ganz ehrlich: Bei allem Verständnis als Mutter - als Chef wären mir da die lieber, wo dieser Teil schon durch ist.
Um es gesagt zu haben: Ich habe nur Grundwissen Arbeitsrecht und bekomme gerade einiges mit, weil hier viele Kollegen/innen bereits Kinder haben (das läuft grundsätzlich super) und 2 Kolleginnen demnächst ihr Baby erwarten (für die ganze Firma eine immense Herausforderung, so sehr wir den Kolleginnen ihr Mutterschaft auch gönnen) -> alle Angaben ohne Gewähr...

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 13:14
In Antwort auf dalya_12944159

Und weshalb
wird automatisch ein Kinderwunsch unterstellt?

Es soll ja auch Menschen geben, die nie Kinder wollten und es auch nie "probiert" haben.

Wer sagt Ihnen, das eine Frau mit 40 nicht doch noch plötzlich ein Baby möchte? Oder es kommt ein ungeplanter Nachzügler.

Unterstellt...
... würde ich nicht sagen. Es ist eher eine Kalkulation mit Wahrscheinlichkeiten.
Einer Schwangerschaft bei einer Frau ab 30 gilt (oder galt zumindest vor 10 Jahren noch) als Risiko - Schwangerschaft. Schon allein von daher ist es wahrscheinlich, dass Frauen eher vorher schwanger werden. Es ist bei Frauen mit 40 nicht ausgeschlossen, nein - nur deutlich unwahrscheinlicher. Kann sein, dass eine Frau mit 25 sagt, dass sie nie Kinder haben will - ist möglich, dass das auch die Wahrheit ist (wie hier schon mehrfach geschrieben, auf diese Frage kann man auch lügen, dass sich die Balken biegen - weiss auch jeder Chef) und sogar so bleibt (mit 25 habe ich das auch gesagt (und auch fest geglaubt) - mit 29 wurde ich Mutter... )

Es ist ganz einfach und rein rational betrachtet ein "betriebliches Risiko" - hat man die Wahl, kann man sich auch für das geringere Risiko entscheiden - oder dafür, nett und politisch korrekt zu sein - oder dafür, sich gute Fachkräfte trotz Risiko zu sichern.

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A
an0N_1188841099z
02.11.15 um 13:15
In Antwort auf an0N_1189750099z

2017...
... ist bald. Oder möchtest Du jemand sein, mit dem der Chef nicht mehr als für ein Jahr planen möchte?!

Ich kenne mich in Deinem Beruf nicht aus, wie gesagt, es ist von Branche zu Branche unterschiedlich.

Ja, viele fangen nach der Schwangerschaft wieder an zu arbeiten - weiss man als Arbeitgeber aber nicht, können auch 3 Jahre Ausfall sein. Also mit irgendwas zwischen paar Monaten und 3 Jahren zu "planen", ist schon an sich lustig genug. Es ist de facto so, dass man mit den werdenden Eltern zeitnah zum Geburtstermin ein Personalgespräch macht, wie sie sich das denn vorstellen mit der Elternzeit - wer wie lange usw- *verbindlich* ist afaik aber noch nicht einmal das, was da besprochen wird - also selbst 3 Wochen vor der Geburt kann der Arbeitgeber nicht sicher wissen, wie lange Du ausfällst. Das ist natürlich wichtig und gut für junge Familien, aber der Horror für Chefs.
Davon, dass sich nicht wenige in der Zeit dann überlegen, doch nur noch Hausfrau zu sein, mal ganz abgesehen.

Es geht weiter... Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter... ja nach Branche zwischen 1 Monat und 6 Monaten würde ich sagen - in der Zeit gibt es viel mehr Kosten als Nutzen für einen Arbeitsgeber und Mehrbelastung statt Entlastung für die Kollegen. Je nach dem, wie lange Du ausfällst, fängt das nach der Geburt von vorn an + das gleiche nochmal ggf. für die Vertretung in dieser Zeit - oder Deine Kollegen müssen die Fehlzeit kompensieren, weil keine Vertretung eingestellt wird. (insbesondere, wenn Du "nicht lange" weg bist, ist das meist das, was Deine Kollegen in Spe erwartet).

Nach dem Mutterschutz / der Elternzeit bist Du - eine verblüffend lange Zeit (ich müsste jetzt nachschauen, ich weiss es nicht mehr genau) nahezu unkündbar (also wenn Du nicht gerade dem Chef Geld klaust oder so) - auch etwas, womit man als Arbeitgeber kalkulieren muss.

Ggf. muss man für die Ausfallzeit noch einen Mitarbeiter mit befristetem Vertrag einstellen - keine Ahnung, wenn bei Euch unbefristete Verträge üblich sind, sind die, die sich für die befristeten interessieren, jetzt auch nicht so die Creme der Branche.

Usw. usw. usw.

Also ganz ehrlich: Bei allem Verständnis als Mutter - als Chef wären mir da die lieber, wo dieser Teil schon durch ist.
Um es gesagt zu haben: Ich habe nur Grundwissen Arbeitsrecht und bekomme gerade einiges mit, weil hier viele Kollegen/innen bereits Kinder haben (das läuft grundsätzlich super) und 2 Kolleginnen demnächst ihr Baby erwarten (für die ganze Firma eine immense Herausforderung, so sehr wir den Kolleginnen ihr Mutterschaft auch gönnen) -> alle Angaben ohne Gewähr...

Nach der elternzeit...
...gelten die normalen kündigungsfristen....

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 13:23
In Antwort auf an0N_1189750099z

2017...
... ist bald. Oder möchtest Du jemand sein, mit dem der Chef nicht mehr als für ein Jahr planen möchte?!

Ich kenne mich in Deinem Beruf nicht aus, wie gesagt, es ist von Branche zu Branche unterschiedlich.

Ja, viele fangen nach der Schwangerschaft wieder an zu arbeiten - weiss man als Arbeitgeber aber nicht, können auch 3 Jahre Ausfall sein. Also mit irgendwas zwischen paar Monaten und 3 Jahren zu "planen", ist schon an sich lustig genug. Es ist de facto so, dass man mit den werdenden Eltern zeitnah zum Geburtstermin ein Personalgespräch macht, wie sie sich das denn vorstellen mit der Elternzeit - wer wie lange usw- *verbindlich* ist afaik aber noch nicht einmal das, was da besprochen wird - also selbst 3 Wochen vor der Geburt kann der Arbeitgeber nicht sicher wissen, wie lange Du ausfällst. Das ist natürlich wichtig und gut für junge Familien, aber der Horror für Chefs.
Davon, dass sich nicht wenige in der Zeit dann überlegen, doch nur noch Hausfrau zu sein, mal ganz abgesehen.

Es geht weiter... Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter... ja nach Branche zwischen 1 Monat und 6 Monaten würde ich sagen - in der Zeit gibt es viel mehr Kosten als Nutzen für einen Arbeitsgeber und Mehrbelastung statt Entlastung für die Kollegen. Je nach dem, wie lange Du ausfällst, fängt das nach der Geburt von vorn an + das gleiche nochmal ggf. für die Vertretung in dieser Zeit - oder Deine Kollegen müssen die Fehlzeit kompensieren, weil keine Vertretung eingestellt wird. (insbesondere, wenn Du "nicht lange" weg bist, ist das meist das, was Deine Kollegen in Spe erwartet).

Nach dem Mutterschutz / der Elternzeit bist Du - eine verblüffend lange Zeit (ich müsste jetzt nachschauen, ich weiss es nicht mehr genau) nahezu unkündbar (also wenn Du nicht gerade dem Chef Geld klaust oder so) - auch etwas, womit man als Arbeitgeber kalkulieren muss.

Ggf. muss man für die Ausfallzeit noch einen Mitarbeiter mit befristetem Vertrag einstellen - keine Ahnung, wenn bei Euch unbefristete Verträge üblich sind, sind die, die sich für die befristeten interessieren, jetzt auch nicht so die Creme der Branche.

Usw. usw. usw.

Also ganz ehrlich: Bei allem Verständnis als Mutter - als Chef wären mir da die lieber, wo dieser Teil schon durch ist.
Um es gesagt zu haben: Ich habe nur Grundwissen Arbeitsrecht und bekomme gerade einiges mit, weil hier viele Kollegen/innen bereits Kinder haben (das läuft grundsätzlich super) und 2 Kolleginnen demnächst ihr Baby erwarten (für die ganze Firma eine immense Herausforderung, so sehr wir den Kolleginnen ihr Mutterschaft auch gönnen) -> alle Angaben ohne Gewähr...

2017
ist nur eine Zahl, die ich auch keinem Arbeitgeber genannt habe.

Mein Mann & ich wissen noch nicht, ob wir ÜBERHAUPT Kinder wollen; wenn alles gut läuft, wäre 2017 lediglich der erste Zeitpunkt, wo ein Baby MÖGLICH wäre.

Heißt das also, dass man es als kinderlose Frau unter 35 einfach hinnehmen muss, dass andere Bewerber vorgezogen werden?

Lügen geht, klar, aber mir wurde ja nichtmal geglaubt, dass ich AKTUELL kein Baby will.

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A
aegle_12667001
02.11.15 um 13:28

Und wenn
die Frau schon ein Kind hat, heißt das ja nicht automatisch, daß sie keins mehr bekommen wird. Daher finde ich das nicht logisch.

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 13:31
In Antwort auf dalya_12944159

2017
ist nur eine Zahl, die ich auch keinem Arbeitgeber genannt habe.

Mein Mann & ich wissen noch nicht, ob wir ÜBERHAUPT Kinder wollen; wenn alles gut läuft, wäre 2017 lediglich der erste Zeitpunkt, wo ein Baby MÖGLICH wäre.

Heißt das also, dass man es als kinderlose Frau unter 35 einfach hinnehmen muss, dass andere Bewerber vorgezogen werden?

Lügen geht, klar, aber mir wurde ja nichtmal geglaubt, dass ich AKTUELL kein Baby will.

Nein, muss man nicht hinnehmen
wenn man eine Diskriminierung beweisen kann, kann man klagen.

Letztlich ist es aber der Job eines Chefs, bei der Einstellung neuer Mitarbeiter (natürlich nicht nur da) die für sein Unternehmen wirtschaftlich sinnvollste Entscheidung zu treffen (wozu ja noch wesentlich mehr Faktoren gehören, die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde) - und das muss mit der besten Lösung für Dich und andere Frauen nicht zwingend übereinstimmen.

Wie ich oben schon schrieb: Dein Chef in Spe weiss nicht, ob das, was Du sagst, wahr ist oder nicht - es ist nur eine Kalkulation mit Wahrscheinlichkeiten. Die werden dann im Vorstellungsgespräch ggf. erhärtet oder abgemildert werden (nicht nur mit der direkten Frage nach Familienplanung, Deine Antworten auf die Frage, wie Du Dir Deine Karriere vorstellst, gehören da beispielsweise auch rein). Augenscheinlich fällt die bei Dir so aus, dass es für die Chefs in Spe bessere Optionen gibt - sei es tatsächlich oder gefühlt.

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 13:32
In Antwort auf an0N_1188841099z

Nach der elternzeit...
...gelten die normalen kündigungsfristen....

Stimmt,
Danke für die Korrektur!

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 13:35
In Antwort auf an0N_1189750099z

Unterstellt...
... würde ich nicht sagen. Es ist eher eine Kalkulation mit Wahrscheinlichkeiten.
Einer Schwangerschaft bei einer Frau ab 30 gilt (oder galt zumindest vor 10 Jahren noch) als Risiko - Schwangerschaft. Schon allein von daher ist es wahrscheinlich, dass Frauen eher vorher schwanger werden. Es ist bei Frauen mit 40 nicht ausgeschlossen, nein - nur deutlich unwahrscheinlicher. Kann sein, dass eine Frau mit 25 sagt, dass sie nie Kinder haben will - ist möglich, dass das auch die Wahrheit ist (wie hier schon mehrfach geschrieben, auf diese Frage kann man auch lügen, dass sich die Balken biegen - weiss auch jeder Chef) und sogar so bleibt (mit 25 habe ich das auch gesagt (und auch fest geglaubt) - mit 29 wurde ich Mutter... )

Es ist ganz einfach und rein rational betrachtet ein "betriebliches Risiko" - hat man die Wahl, kann man sich auch für das geringere Risiko entscheiden - oder dafür, nett und politisch korrekt zu sein - oder dafür, sich gute Fachkräfte trotz Risiko zu sichern.

Naja,
dann ist doch alles ein betriebliches Risiko.

Eine Schwangerschaft kann man wenigstens verhindern, einen Unfall nicht.

Jeder Mitarbeiter könnte doch krankheitsbedingt jederzeit ausfallen, vielleicht sogar endgültig.

Ich kann diese Einstellung absolut nicht nachvollziehen, denn so verbaut man ja auch jungen Menschen ihre Zukunft.
Baby geht halt auch nur mit Geld bzw. gesicherten Arbeitsverhältnissen.

Wenigstens ist der AG meines Mannes nicht so bescheuert.
Der lässt ihm bei allem freie Hand, egal ob Urlaub, Studium oder auch Baby.
Er meint lediglich, er müsse es früh genug wissen.

Ich arbeite seit einigen Jahren freiberuflich, würde mich aber gerne in Vollzeit anstellen lassen.

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D
dalya_12944159
02.11.15 um 13:41
In Antwort auf an0N_1189750099z

Nein, muss man nicht hinnehmen
wenn man eine Diskriminierung beweisen kann, kann man klagen.

Letztlich ist es aber der Job eines Chefs, bei der Einstellung neuer Mitarbeiter (natürlich nicht nur da) die für sein Unternehmen wirtschaftlich sinnvollste Entscheidung zu treffen (wozu ja noch wesentlich mehr Faktoren gehören, die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde) - und das muss mit der besten Lösung für Dich und andere Frauen nicht zwingend übereinstimmen.

Wie ich oben schon schrieb: Dein Chef in Spe weiss nicht, ob das, was Du sagst, wahr ist oder nicht - es ist nur eine Kalkulation mit Wahrscheinlichkeiten. Die werden dann im Vorstellungsgespräch ggf. erhärtet oder abgemildert werden (nicht nur mit der direkten Frage nach Familienplanung, Deine Antworten auf die Frage, wie Du Dir Deine Karriere vorstellst, gehören da beispielsweise auch rein). Augenscheinlich fällt die bei Dir so aus, dass es für die Chefs in Spe bessere Optionen gibt - sei es tatsächlich oder gefühlt.

Klagen
Solche Fragen werden ja immer nur mündlich gestellt und da ich kein Diktiergerät mitnehme zu Vorstellungsgesprächen, kann ich das nicht beweisen.

Die Absagen sind immer nichtssagend formuliert und auch auf Nachfragen hin erhält man keine Details.

Was rätst Du mir, damit ich trotz Kinderlosigkeit und eventuell immer näher rückender Familienplanung dennoch angestellt werde?

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 13:50
In Antwort auf dalya_12944159

Naja,
dann ist doch alles ein betriebliches Risiko.

Eine Schwangerschaft kann man wenigstens verhindern, einen Unfall nicht.

Jeder Mitarbeiter könnte doch krankheitsbedingt jederzeit ausfallen, vielleicht sogar endgültig.

Ich kann diese Einstellung absolut nicht nachvollziehen, denn so verbaut man ja auch jungen Menschen ihre Zukunft.
Baby geht halt auch nur mit Geld bzw. gesicherten Arbeitsverhältnissen.

Wenigstens ist der AG meines Mannes nicht so bescheuert.
Der lässt ihm bei allem freie Hand, egal ob Urlaub, Studium oder auch Baby.
Er meint lediglich, er müsse es früh genug wissen.

Ich arbeite seit einigen Jahren freiberuflich, würde mich aber gerne in Vollzeit anstellen lassen.

Klar ist es das...
und natürlich kommt es sehr darauf an, bei welchem Arbeitgeber und in welcher Branche man arbeitet.
Bei uns gibt es z.B. eine Kollegin, die arbeitet von 7:30 - 13 Uhr in der Firma und dann ab 18 Uhr von zu Hause aus, um Kind und Beruf so sinnvoll und gut wie möglich "unter einen Hut zu kriegen". Ein Beispiel von vielen, welche Möglichkeiten wir hier in Punkto Arbeit und Beruf haben.
Unser Chef überlegt gerade, eine Firmenkita einzurichten (bei weniger als 20 Angestellten!).
Einige Kolleginnen arbeiten in Teilzeit bzw. werden nach Mutterschutz / Elternzeit in Teilzeit arbeiten.
Da kann keiner von uns klagen, was die Möglichkeiten angeht, im Gegenteil.

In Punkto krankheitsbedingte Fehlzeiten ist die Firma hingegen nicht so tolerant.

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A
an0N_1189750099z
02.11.15 um 14:11
In Antwort auf dalya_12944159

Klagen
Solche Fragen werden ja immer nur mündlich gestellt und da ich kein Diktiergerät mitnehme zu Vorstellungsgesprächen, kann ich das nicht beweisen.

Die Absagen sind immer nichtssagend formuliert und auch auf Nachfragen hin erhält man keine Details.

Was rätst Du mir, damit ich trotz Kinderlosigkeit und eventuell immer näher rückender Familienplanung dennoch angestellt werde?

Hm, ganz einfach...
... im allgemeinen und fürchterlich kompliziert im Detail, da ich weder Dich kenne noch mich in Deinem Beruf auskenne.
Eigentlich musst Du "nur" am Ende des Gespräches als "die beste Partie" dastehen

Deine Bewerbungsunterlagen scheinen eigentlich super zu sein, da Du, soweit ich das verstanden habe, schon öfter bis zum Vorstellungsgespräch kommst - ja?

Dann passt es bis dahin, soweit ich das beurteilen kann.

Kann natürlich aber auch sein, dass es im Vorstellungsgespräch nicht - oder nicht nur an dem Thema Familienplanung hing. Der Punkt ist genau der: da jeder Chef in Spe für die ehrliche, aber nicht politisch korrekte Antwort auch gern vor Gericht landen kann, hält sich das hilfreiche statt ehrliche Feedback da sehr in Grenzen.
Aber ein Blick auf eventuelle andere Schwächen, die sich in einem Gespräch eher zeigen als in Unterlagen, lohnt meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Wie ist die Situation in Deiner Branche? Wie gesucht sind Fremdsprachen-Korrespondenten - insbesondere mit Deinen Sprachen (welche auch immer das sein mögen / sein mag...)?
Du hast uns hier viele Vorteile aufgezählt, die für Dich sprechen, auch wenn Du *vielleicht* mal Kinder / ein Kind haben wirst - bringst Du die da auch zum Ausdruck? Es geht schliesslich um Einstellungen zu diesem Thema - Du hast eine - und keine schlechte - machst Du ein Geheimnis daraus?
Was hast Du denn bisher auf die "Gretchenfrage" geantwortet, wenn ich so neugierig sein darf? "Noch kein Thema"? Nun, verbunden damit, dass Du gerade von freiberuflich zu angestellt wechseln willst, kann das leicht den Eindruck ala "Schiff von der Hochsee in den sicheren Hafen und dann los" erwecken. - Eventuell da auch mal Deine Antworten auf die sicherlich auch immer gestellte Frage, warum Du von freiberuflich zu angestellt wechseln möchtest, mal unter die Lupe nehmen.

Du hast hier viele Argumente aus der "gegnerischen" Sicht (bewusst in "") gelesen (wenn auch nur für diesen einen Punkt der Familienplanung) - stell Deine Argumente darauf ein. Nicht nur in Bezug auf die direkte Frage nach Kindern und Familienplanung - mach Dir über langfristige berufliche Ziele und Wünsche Gedanken. Auch diese Frage wird fast immer gestellt. Wenn Du da zeigen kannst, dass Du einen Plan und Ziele hast, die deutlich über kurzfristig hinausgehen und da auch dahinter stehst, kannst Du dem Chef in Spe auch Sicherheit geben, dass mit Dir langfristig "etwas anzufangen" ist und er nicht befürchten muss, dass er jetzt erst mal Arbeit hat und dann alles in den Sternen steht.

btw - gern auch per PN, wenn Dir das im Forum zu persönlich ist.

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K
keno_12041371
02.11.15 um 14:45

Ich würde das nicht an der 30 festmachen,
auch später noch können Frauen ja Kinder kriegen. Also kann dir die negative Reaktion auch mit 35 noch blühen, wenn du sagst, du seist kinderlos. Theoretisch kannst du dann immer noch gleich wieder ausfallen aus Sicht deines Arbeitgebers.
Wenn du allerdings schon Kinder hast, gehen viele Personaler davon aus, die Familienplanung sei abgeschlossen und du stehst - zumindest teilzeit - planmäßig zur Verfügung.

Ich kenne beide Seiten und kann beide Seiten nachvollziehen. Aktuell müssen wir eine Stelle interim besetzrn, für die wir erst vor 2 Jahren aufwendig jemanden ausgesucht haben. Eine Frau von 34, da noch kinderlos. *zack*, schwanger, *zack*, dreiJahre weg in Mutterschutz/Elternzeit. *zack*, schon wieder jemanden neu einarbeiten. Am besten eine Frau Ende 20, Anfang 30, kinderlos...... (ich weiß, dass das "böse" ist)



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A
aline_12524017
02.11.15 um 17:01

Das problem ist schnell gelöst
Sag einfach du hast es nicht so mit kindern. Sie wàren dir zu laut und nervig. Fertig.
Oder dass du schon genug zu tun mitvdeinen haustieren zu tun hast. Oder dass du eher der karrieremensch bist.
Aber wenn du anfàngst bei der frage rumzueiern ist folgendes jedem klar: sie will aber der mann nicht.
Lass dieses thema nicht zum thema werden und schon ist es vom tisch. Ich sagte zb also ich bin auch so schon dick genug. Das reicht mir.
Ich bekam die stelle. Und wurde trotzdem schwanger

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aline_12524017
02.11.15 um 17:07
In Antwort auf dalya_12944159

Bisher
habe ich immer gesagt, dass es aktuell kein Thema ist, weil mein Mann noch bis 2017 ein Fernstudium (nebenher) macht und dieses Jahr sein befristeter Arbeitsvertrag ausläuft.

Vielleicht sollte ich das einfach gar nicht mehr erzählen.

Was waren Deine persönlichen Erfahrungen?



Omg
Sag sowas niemals. Das bedeutet dass ihr danach loslegen wollt.
Sag was lustiges zb ich mag kinder. Am liebsten fremde.
Entweder was lustiges sagen oder knallhart lügen.

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A
aline_12524017
02.11.15 um 17:16
In Antwort auf an0N_1188841099z

Habe ich ja geschrieben...
...ich habe zusagen auch vor den kindern bekommen

Dein problem ist ja
Dass man es dir an der nasenspitze ansieht dass du ein kind planst....hier liest man das extrem raus. Bin mir sicher die chefs habens auch rausgeleaen und gesehen. Die stellen diese fragen oft und kennen die reaktionen. Oft stellen sie sie gar nicht wg angst vor schwangerschaft sondern um deine reaktion auf diese provokation zu testen. Wie du mit schwierigen fragen umgehst. Fegst du sie locker vom tisch hast du gewonnen. Wirst du nervös und fàngst an zu erklären hast du verloren. Auch solltest du deinen mann möglichst nicht erwähnen von dir aus. Diese schwärmerei nenn ich das mal zeugt von kinderwunsch.

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an0N_1188841099z
02.11.15 um 19:21

Ich habe einen besseren vorschlag...
...am besten die mütter gleich abschaffen...

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S
sibel_987836
02.11.15 um 21:33

Andere Erfahrungen gemacht...
Das kann ich so nicht teilen.

Ich hab mit 30 sogar DEN Topjob in meiner beruflichen Laufbahn ergattert, obwohl ich Ausländerin bin, Jobhopperin in unterschiedlichsten Berufen war, ständig Wohnungswechsel hatte usw.

Es gibt viele Schubladen, die man öffnen könnte, wenn man Gründe für Misserfolg sucht.

Mein Vorgesetzter, der mich damals eingestellt hat, meinte später mal, dass er nur bei mir das Gefühl hatte, dass ich den Job WIRKLICH will - ich war auch die Einzige, die nach dem Vorstellungstermin angerufen hatte, mein Feedback zum Gespräch gab und nachhakte. Mein Interesse war da und ich hab das auch zeigen können.

Ich muss auch sagen, dass ich immer sehr lange an der schriftlichen Bewerbung gegessen bin, um die Empfänger zu "angeln". Denn: wenn man die Chance bekommt, durch die Tür zu treten und sich vorzustellen, hat man ja plötzlich auch eine 50/50 Chance. Ich hab in diesem fortgeschrittenem Stadium immer mein Bestes gegeben und mit Ausnahme von 1 Bewerbungsgespräch - alle anderen Jobs ergattert, obwohl ich nicht alle Aufnahmekriterien erfüllt hatte

Ich glaube, dass man in einem Bewerbungsgespräch unter vielen Kandidaten wirklich herausfiltern kann, wer zum Job passt oder passend gemacht werden kann. Und wer für einen Job brennt, wird auch ein Feuer auf der gegenüberliegenden Seite entfachen können. Egal ob mit oder ohne Kind.

Alles Gute bei der Jobsuche !

JT

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S
sibel_987836
02.11.15 um 21:36
In Antwort auf sibel_987836

Andere Erfahrungen gemacht...
Das kann ich so nicht teilen.

Ich hab mit 30 sogar DEN Topjob in meiner beruflichen Laufbahn ergattert, obwohl ich Ausländerin bin, Jobhopperin in unterschiedlichsten Berufen war, ständig Wohnungswechsel hatte usw.

Es gibt viele Schubladen, die man öffnen könnte, wenn man Gründe für Misserfolg sucht.

Mein Vorgesetzter, der mich damals eingestellt hat, meinte später mal, dass er nur bei mir das Gefühl hatte, dass ich den Job WIRKLICH will - ich war auch die Einzige, die nach dem Vorstellungstermin angerufen hatte, mein Feedback zum Gespräch gab und nachhakte. Mein Interesse war da und ich hab das auch zeigen können.

Ich muss auch sagen, dass ich immer sehr lange an der schriftlichen Bewerbung gegessen bin, um die Empfänger zu "angeln". Denn: wenn man die Chance bekommt, durch die Tür zu treten und sich vorzustellen, hat man ja plötzlich auch eine 50/50 Chance. Ich hab in diesem fortgeschrittenem Stadium immer mein Bestes gegeben und mit Ausnahme von 1 Bewerbungsgespräch - alle anderen Jobs ergattert, obwohl ich nicht alle Aufnahmekriterien erfüllt hatte

Ich glaube, dass man in einem Bewerbungsgespräch unter vielen Kandidaten wirklich herausfiltern kann, wer zum Job passt oder passend gemacht werden kann. Und wer für einen Job brennt, wird auch ein Feuer auf der gegenüberliegenden Seite entfachen können. Egal ob mit oder ohne Kind.

Alles Gute bei der Jobsuche !

JT

Ach ja...
...mein Kind kam dann 3 Jahre nach meiner Einstellung zur Welt und wurde mit einer 28Jährigen Kinderlosen besetzt

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E
elona_12765864
03.11.15 um 8:11

Kenne ich so nicht
Ich hab ein Kind und wurde nie gefragt, ob ich noch weitere haben will - obwohl ich noch blutjung war. All die Jahre wollen die Chefs und Personaler lediglich wissen, was ich mit dem Kind mache, wenn es krank wird. Meine Standardantwort war immer "Oma!", obwohl Oma selbst berufstätig war Aber wer blöde Fragen stellt, der bekommt eben auch blöde Antworten.

Ich würde prinzipiell eh alle Fragen zum Familienstand und zur Familienplanung leicht und locker beantworten - selbstverständlich nicht ehrlich, sofern es sein muss.

Heutzutage geht kein Unternehmen mehr baden, wenn eine Frau schwanger wird. Kleinunternehmen können sich die Ausfall-Kosten bei der Krankenkasse wiederholen. Da eh viele mit befristetem Personal oder sogar Leiharbeitern arbeiten, sollte es wohl kein Problem sein vorübergehend Ersatz zu finden. Ich hab inzwischen sooooo oft einen befristeten Vertrag mit den egoistischsten Begründungen gehabt, dass sich mein Mitleid für die Arbeitgeber mittlerweile arg in Grenzen hält.

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A
an0N_1209291599z
03.11.15 um 9:54

Sag einfach, dass Du keine Kinder kriegen kannst
Dann hat sich das ohne viel Trara erledigt

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S
sibel_987836
03.11.15 um 10:02

Lach...
ja natürlich, meine Stelle - nicht mein Kind

Genau, ich arbeite nach wie vor im selben Unternehmen...

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A
an0N_1209291599z
03.11.15 um 10:59

Und man kriegt noch
einen Mitleidsbonus

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py158
py158
03.11.15 um 10:59

Ist aus meiner Sicht kein Wunder
die Personaler (eine Sorte Mensch, die in meinem Ansehen nur kurz über dem Kinderschänder oder Versicherungsvertreter steht) wollen damit vermeiden, dass du kurz nach Einstellung schwanger wirst und sie die teuren Folgekosten tragen müssen. Dämliche Begründung, ich weiß, aber Personaler sind schließlich die Dämlichkeit in Person.

Freundliche Grüße,
Christoph

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 13:34
In Antwort auf aline_12524017

Dein problem ist ja
Dass man es dir an der nasenspitze ansieht dass du ein kind planst....hier liest man das extrem raus. Bin mir sicher die chefs habens auch rausgeleaen und gesehen. Die stellen diese fragen oft und kennen die reaktionen. Oft stellen sie sie gar nicht wg angst vor schwangerschaft sondern um deine reaktion auf diese provokation zu testen. Wie du mit schwierigen fragen umgehst. Fegst du sie locker vom tisch hast du gewonnen. Wirst du nervös und fàngst an zu erklären hast du verloren. Auch solltest du deinen mann möglichst nicht erwähnen von dir aus. Diese schwärmerei nenn ich das mal zeugt von kinderwunsch.

Ich
plane aktuell gar kein Kind.

Natürlich möchte ich nicht erst mit 50 Mutter werden und nächstes Jahr ist mein 30. Da macht man sich schon so seine Gedanken...

Aktuell möchten mein Mann & ich keine Kinder und ich behaupte in Vorstellungsgesprächen auch nie das Gegenteil.

Allerdings könnte es sein, dass in meine bisherigen Aussagen zu dem Thema reininterpretiert wurde.
Natürlich kennt ein potentieller Arbeitgeber meinen Mann und unsere Lebenssituation nicht.

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K
kiah_12848923
03.11.15 um 15:51


ich würde einfach sagen, dass bei dir keine Kinder geplant sind und mich einstellen lassen. die haben doch nur angst, dass du gleich nach der einstellung schwanger wirst

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 17:28
In Antwort auf an0N_1209291599z

Sag einfach, dass Du keine Kinder kriegen kannst
Dann hat sich das ohne viel Trara erledigt


In dem Fall könnte man ja immer noch adoptieren.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 17:30
In Antwort auf elona_12765864

Kenne ich so nicht
Ich hab ein Kind und wurde nie gefragt, ob ich noch weitere haben will - obwohl ich noch blutjung war. All die Jahre wollen die Chefs und Personaler lediglich wissen, was ich mit dem Kind mache, wenn es krank wird. Meine Standardantwort war immer "Oma!", obwohl Oma selbst berufstätig war Aber wer blöde Fragen stellt, der bekommt eben auch blöde Antworten.

Ich würde prinzipiell eh alle Fragen zum Familienstand und zur Familienplanung leicht und locker beantworten - selbstverständlich nicht ehrlich, sofern es sein muss.

Heutzutage geht kein Unternehmen mehr baden, wenn eine Frau schwanger wird. Kleinunternehmen können sich die Ausfall-Kosten bei der Krankenkasse wiederholen. Da eh viele mit befristetem Personal oder sogar Leiharbeitern arbeiten, sollte es wohl kein Problem sein vorübergehend Ersatz zu finden. Ich hab inzwischen sooooo oft einen befristeten Vertrag mit den egoistischsten Begründungen gehabt, dass sich mein Mitleid für die Arbeitgeber mittlerweile arg in Grenzen hält.


Heutzutage geht kein Unternehmen mehr baden, wenn eine Frau schwanger wird.

Ich hab inzwischen sooooo oft einen befristeten Vertrag mit den egoistischsten Begründungen gehabt, dass sich mein Mitleid für die Arbeitgeber mittlerweile arg in Grenzen hält.

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A
an0N_1188841099z
03.11.15 um 17:36


..und man bräuchte als kinderlose frau nicht angst haben, dass einem eine junge fruchtbare frau den job wegschnappt...

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 17:55

Weil
die Reaktionen so ausfielen.

Entweder das Gespräch wurde danach ganz schnell beendet oder bereits die Fragestellung war total negativ.

Chefin mittleren Alters: "Sie wollen aber in der nächsten Zeit nicht heiraten und Kinder kriegen?!" Ich daraufhin: "Heiraten ja, Kinder nein." Sie dann völlig entsetzt: "Das hatten wir hier schon öfter."
Jaaa, junge Frauen haben oft einen Kinderwunsch...

Ich finde die Frage an sich schon frech, zumal sie meinem Mann (ebenfalls unter 30) noch nie gestellt wurde.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:00


ein kleines skeptisches Gesicht machen und sehr kurz antworten: "Das war bislang noch kein Thema für mich."

>>>Das ist echt ein guter Tipp.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:04

Schön wärs
Arbeitgeber nehmen ständig an psychologische Seminare teil,

>>>Definitiv nicht.
Habe schon sehr viele völlug unfähige Arbeitgeber kennengelernt. Cholerisch, selbst nicht teamfähig etc.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:11

Spielchen
Genau sowas finde ich destruktiv.

Wieso gibt es so wenige "normale" Menschen, normale Arbeitgeber, die auch eine junge kinderlose Frau einstellen?

Der Arbeitgeber meines Mannes würde ihn nie dermaßen einschränken; der steht auf dem meiner Meinung nach gesunden Standpunkt, dass man über alles reden könne.

Letztendlich funktioniert es ja auch nur so.

Selbst eine zeitweise schwangere Mitarbeiterin kann doch ein großer Gewinn sein.
Weil man sie vielleicht schon vorher jahrelang als zuverlässige und vertrauenswürdige Mitarbeiterin erlebt hat.

Ich will ja gar nicht DIREKT schwanger werden und nein, ich sehe meine Zukunft auch nicht als Hausfrau.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:19

Ja,
das sehe ich nun auch.

Mir widerstrebt es, von vorneherein zu lügen. Ich möchte bei meinem Arbeitgeber "Mensch sein dürfen".
Auch in anderen Situationen nicht mit ihm kämpfen müssen, zB wenn eine 2-wöchige USA-Reise ansteht oder man zur Beerdigung der Oma des Mannes will.
Es kann doch nicht sein, dass nur die Interessen des Unternehmens bzw. Arbeitgebers verfolgt werden.

Das habe ich bei Vielen nicht so erlebt.
ZB mein Vater. Der hatte eine Führungsposition und den hat man nicht auf Dienstreisen geschickt, als ich noch nicht in der Schule war. Da mussten andere ran. Später, als ich größer war, da schlug seine Stunde.
Niemand in meinem Umfeld muss um seinen 1-2-wöchigen Sommerurlaub kämpfen! Alles Menschen ohne kleine Kinder.
Ich kenne Einige, die mit einem befristeten Arbeitsvertrag angefangen haben, aber der wurde dann spätestens nach 1 Jahr in unbefristet umgewandelt.

Ich finde Fairness wichtig. Und zwar BEIDSEITIG.
Dass man als Mitarbeiter das Unternehmen voran bringt und der Chef sich in unruhigen Zeiten auf einen verlassen kann, aber auch, dass der Chef einen nicht vera*.

Ich weiß, dass es vielleicht dazu gehört, aber ich finde solche Spielchen einfach doof.
Ich möchte nicht von vorneherein lügen bzw. belogen werden.

Dennoch werde ich in Zukunft auf die Babyfrage anders antworten.

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dalya_12944159
03.11.15 um 18:27

.
Nicht jede Frau wird schwanger, selbst, wenn sie es will.

Der AG meines Mannes hat eine winzige Firma, die aus 3 Leuten besteht. Da wird alles selber gemacht und man stellt nicht extra eine Bürokraft ein.

Ja, es gibt viele Männer, die sich die ersten Wochen nach der Geburt frei nehmen.
Stelle ich mir für die Frau irre entlastend vor. Allein schon das ständige nächtliche Aufstehen; das klappt das doch sicher viel besser, wenn man sich abwechseln kann.

Meine Freundin meinte neulich, einem Mann mit Kind bzw. Kinderwunsch unterstelle man eher beruflichen Ehrgeiz. Dass er so richtig rankloppen wolle, um seine Familie zu ernähren.
Egal, ob die Frau ebenfalls berufstätig ist.
Vermutlich hat sie recht.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:29
In Antwort auf an0N_1189750099z

Klar ist es das...
und natürlich kommt es sehr darauf an, bei welchem Arbeitgeber und in welcher Branche man arbeitet.
Bei uns gibt es z.B. eine Kollegin, die arbeitet von 7:30 - 13 Uhr in der Firma und dann ab 18 Uhr von zu Hause aus, um Kind und Beruf so sinnvoll und gut wie möglich "unter einen Hut zu kriegen". Ein Beispiel von vielen, welche Möglichkeiten wir hier in Punkto Arbeit und Beruf haben.
Unser Chef überlegt gerade, eine Firmenkita einzurichten (bei weniger als 20 Angestellten!).
Einige Kolleginnen arbeiten in Teilzeit bzw. werden nach Mutterschutz / Elternzeit in Teilzeit arbeiten.
Da kann keiner von uns klagen, was die Möglichkeiten angeht, im Gegenteil.

In Punkto krankheitsbedingte Fehlzeiten ist die Firma hingegen nicht so tolerant.

Ist oft so
Die wenigsten Mütter steigen heutzutage komplett aus dem Berufsleben aus.

Wäre ja auch schön dumm in puncto Rente und finanzieller Unabhängigkeit.

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dalya_12944159
03.11.15 um 18:33
In Antwort auf an0N_1189750099z

Hm, ganz einfach...
... im allgemeinen und fürchterlich kompliziert im Detail, da ich weder Dich kenne noch mich in Deinem Beruf auskenne.
Eigentlich musst Du "nur" am Ende des Gespräches als "die beste Partie" dastehen

Deine Bewerbungsunterlagen scheinen eigentlich super zu sein, da Du, soweit ich das verstanden habe, schon öfter bis zum Vorstellungsgespräch kommst - ja?

Dann passt es bis dahin, soweit ich das beurteilen kann.

Kann natürlich aber auch sein, dass es im Vorstellungsgespräch nicht - oder nicht nur an dem Thema Familienplanung hing. Der Punkt ist genau der: da jeder Chef in Spe für die ehrliche, aber nicht politisch korrekte Antwort auch gern vor Gericht landen kann, hält sich das hilfreiche statt ehrliche Feedback da sehr in Grenzen.
Aber ein Blick auf eventuelle andere Schwächen, die sich in einem Gespräch eher zeigen als in Unterlagen, lohnt meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Wie ist die Situation in Deiner Branche? Wie gesucht sind Fremdsprachen-Korrespondenten - insbesondere mit Deinen Sprachen (welche auch immer das sein mögen / sein mag...)?
Du hast uns hier viele Vorteile aufgezählt, die für Dich sprechen, auch wenn Du *vielleicht* mal Kinder / ein Kind haben wirst - bringst Du die da auch zum Ausdruck? Es geht schliesslich um Einstellungen zu diesem Thema - Du hast eine - und keine schlechte - machst Du ein Geheimnis daraus?
Was hast Du denn bisher auf die "Gretchenfrage" geantwortet, wenn ich so neugierig sein darf? "Noch kein Thema"? Nun, verbunden damit, dass Du gerade von freiberuflich zu angestellt wechseln willst, kann das leicht den Eindruck ala "Schiff von der Hochsee in den sicheren Hafen und dann los" erwecken. - Eventuell da auch mal Deine Antworten auf die sicherlich auch immer gestellte Frage, warum Du von freiberuflich zu angestellt wechseln möchtest, mal unter die Lupe nehmen.

Du hast hier viele Argumente aus der "gegnerischen" Sicht (bewusst in "") gelesen (wenn auch nur für diesen einen Punkt der Familienplanung) - stell Deine Argumente darauf ein. Nicht nur in Bezug auf die direkte Frage nach Kindern und Familienplanung - mach Dir über langfristige berufliche Ziele und Wünsche Gedanken. Auch diese Frage wird fast immer gestellt. Wenn Du da zeigen kannst, dass Du einen Plan und Ziele hast, die deutlich über kurzfristig hinausgehen und da auch dahinter stehst, kannst Du dem Chef in Spe auch Sicherheit geben, dass mit Dir langfristig "etwas anzufangen" ist und er nicht befürchten muss, dass er jetzt erst mal Arbeit hat und dann alles in den Sternen steht.

btw - gern auch per PN, wenn Dir das im Forum zu persönlich ist.

In den sicheren Hafen
Genau das ist ja auch meine Motivation, mich festanstellen zu lassen.

Die Arbeitszeiten als Freiberuflicher sind einfach zu krass und dann auch noch die ganzen Ausgaben wie Steuern, Krankenkasse etc.

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D
dalya_12944159
03.11.15 um 18:38

??
vielleicht ist es die art wie du es sagst der situation nicht angemessen.

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