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Kein Geld für Kinder? Kein Bock auf Arbeit? Zockt doch den Frauenarzt ab!

14. November 2006 um 17:36 Letzte Antwort: 15. November 2006 um 14:48

Frauenarzt muss für ungewolltes Kind zahlen (Quelle: focus.de , 14.11.06)

Nach einer fehlerhaften Verhütungsbehandlung können Eltern vom Frauenarzt Unterhalt für ihr ungewolltes Kind verlangen.

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Dienstag gilt dies nicht nur für die Mutter und ihren Ehemann, sondern auch für ihren nicht verheirateten Partner.

Das Karlsruher Gericht gab einer 25-jährigen Frau aus Baden-Württemberg Recht. Sie hatte sich ein lang wirkendes Verhütungsmittel oberhalb der Armbeuge einsetzen lassen, war aber trotzdem schwanger geworden, weil ihrem Gynäkologen ein Fehler unterlaufen war. Die Frau hatte den Mediziner daraufhin verklagt.

Arzt ging in Revision

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte den Gynäkologen zur Zahlung der Unterhaltskosten für den Sohn verurteilt. Das Gericht erkannte erstmals in der Rechtsprechung auch dem ledigen Vater Schadensersatzansprüche zu. Gegen diese Entscheidung legte der Gynäkologe Revision ein.

Seine Anwältin sagte, die Eltern hätten keine "gefestigte Partnerschaft gehabt. Beide hätten "nicht geplant, jemals zusammenzuziehen oder zusammenzuleben". Der Kindsvater dürfe deshalb nicht in den Schutzbereich des Arztvertrages einbezogen werden. Der BGH befand dagegen, die Ansprüche müssten auch für den Partner gelten, da er "vom Fehlschlagen der Verhütung ebenfalls betroffen ist".

Verhütungsmittel verschwand spurlos

Laut OLG hatte der Arzt das Verhütungspräparat "Implanon" falsch eingesetzt. Das lang wirkende Verhütungsmittel wird in einem Plastikröhrchen oberhalb der Ellenbeuge unter der Haut implantiert. Als der Arzt bei der Frau im Juli 2002 eine Schwangerschaft in der 16. Woche feststellte, konnte das Implantat nicht mehr gefunden und dessen Wirkstoff im Blut nicht nachgewiesen werden. Die Frau konnte wegen der Geburt eine zugesagte Arbeitsstelle nicht antreten.

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Man beachte: die Schwangerschaft ist in der 16. Woche (!!) erst aufgefallen - "leider" konnte da natürlich nicht mehr abgetrieben werden. Arbeiten konnte die arme Frau natürlich auch nicht mehr.
Ist ja auch praktisch, ein Kind auf Kosten anderer grosszuziehen.. Der Hammer ist, dass auch der Lebensgefährte "Schadenersatzansprüche" geltend machen kann. Ist ja auch ein echter "Schaden", so ein Kind..
Ich würd eher den be***issenen Eltern das Kind wegnehmen und zu einer Familie geben, die vielleicht weiss, wie man "Eigenverantwortung" buchstabiert.

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15. November 2006 um 9:48

Ich frage mich manchmal auch,
in was für einem Land wir eigentlich leben.

Es gibt sooo viele Mißstände, man weiß gar nicht mehr, wie das mal aufhören kann.

Aber dieses Beispiel schläget dem Fass mal wieder den Boden aus.
Aber es ist so typisch, fi.cken wollen sie alle, aber wehe es passiert was... dann ist plötzlich jeder schuld, nur selber kann man gaaar nichts dafür.

Also bleibt dieses Kind, das nicht gewollt ist, bei Eltern, die nicht in in der Lage sind, selber dafür zu sorgen?? Super. die Zukunftsaussicht hätte ich auch gerne als Säugling. Muss ja toll sein.

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15. November 2006 um 12:51

Ich weiß ja nicht woher...
... du deine äußerst "harten" Äußerungen nimmst ? Standen die in diesem Artikel?

"16. Woche aufgefallen"... ich kann dir nur sagen, dass ich in der 9. Woche absolut keine Anzeichen einer Schwangerschaft hatte und wenn du dich auf dein Implantat verlässt nimmst du auch keine Anzeichen ernst!!!

Außerdem geht ganz klar aus dem Artikel hervor, dass die Frau keiner ZUGESAGTEN Arbeitsstelle nachkommen konnte. Hallo ? Wie kommst du darauf, dass sie nicht könnte? Wieviel Arbeitgeber nehmen den eine Frau, die nach 3 Monaten wieder in Karenz geht???

Und dein Schreiben von Eigenverantwortung darf ja wohl nicht wahr sein... sie hat soviel Eigenverantwortung übernommen, sich um ihre Verhütung zu kümmern und der Pfuscher hat seine Arbeit gründlich verbockt.

Ich bin mir auch ganz sicher, dass er sich den Unterhalt neben seinem sicher nicht kläglichem Einkommen leisten kann.

Sicher bin ich mir auch, dass sich die Dame einen guten Rechtsbeistand leisten kann, sonst wäre das Thema "Unterhalt für den Kindesvater" gar nicht zur Sprache gekommen.

Wie das Kind aufwachsen und leben wird und ob es "ungeliebt" sein wird, kannst du ihn keinster Weise wissen.

LG
Elbe

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15. November 2006 um 14:06
In Antwort auf dixie_12329643

Ich weiß ja nicht woher...
... du deine äußerst "harten" Äußerungen nimmst ? Standen die in diesem Artikel?

"16. Woche aufgefallen"... ich kann dir nur sagen, dass ich in der 9. Woche absolut keine Anzeichen einer Schwangerschaft hatte und wenn du dich auf dein Implantat verlässt nimmst du auch keine Anzeichen ernst!!!

Außerdem geht ganz klar aus dem Artikel hervor, dass die Frau keiner ZUGESAGTEN Arbeitsstelle nachkommen konnte. Hallo ? Wie kommst du darauf, dass sie nicht könnte? Wieviel Arbeitgeber nehmen den eine Frau, die nach 3 Monaten wieder in Karenz geht???

Und dein Schreiben von Eigenverantwortung darf ja wohl nicht wahr sein... sie hat soviel Eigenverantwortung übernommen, sich um ihre Verhütung zu kümmern und der Pfuscher hat seine Arbeit gründlich verbockt.

Ich bin mir auch ganz sicher, dass er sich den Unterhalt neben seinem sicher nicht kläglichem Einkommen leisten kann.

Sicher bin ich mir auch, dass sich die Dame einen guten Rechtsbeistand leisten kann, sonst wäre das Thema "Unterhalt für den Kindesvater" gar nicht zur Sprache gekommen.

Wie das Kind aufwachsen und leben wird und ob es "ungeliebt" sein wird, kannst du ihn keinster Weise wissen.

LG
Elbe

...
Wird ein Kind geliebt, mit dem erstmal Profit gemacht wird? Komische Auffassung.

Kein Verhütungsmittel wirkt zu 100%. Man muss sich also immer überlegen, mit wem man poppt...

Außerdem: Ist dir noch nie ein Fehler bei der Arbeit unterlaufen?
Siehst du? Nur hast du höchstwahrscheinlich Glück und hast keinen Beruf, bei dem Fehler solche weitreichenden Folgen haben können.
Wirklich schade, dass die Verklagungsgeilheit heute so weit verbreitet ist...und diese von Rechtsanwälten unterstützt wird, denen es egal ist, wie sie an Geld kommen.

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15. November 2006 um 14:48
In Antwort auf rosy_12119877

...
Wird ein Kind geliebt, mit dem erstmal Profit gemacht wird? Komische Auffassung.

Kein Verhütungsmittel wirkt zu 100%. Man muss sich also immer überlegen, mit wem man poppt...

Außerdem: Ist dir noch nie ein Fehler bei der Arbeit unterlaufen?
Siehst du? Nur hast du höchstwahrscheinlich Glück und hast keinen Beruf, bei dem Fehler solche weitreichenden Folgen haben können.
Wirklich schade, dass die Verklagungsgeilheit heute so weit verbreitet ist...und diese von Rechtsanwälten unterstützt wird, denen es egal ist, wie sie an Geld kommen.

Hä??
Wo steht denn bitte, dass mit dem Kind Profit gemacht wird ??? Es geht da um die Unterhaltszahlung!!

Und was hat meine Verhütung damit zu tun, mit wem ich poppe???

Der Herr Dr. hat sich entschlossen eine verantwortungsvolle Tätigkeit zu übernehmen, bei der er Kohle bis zum abwinken macht, also soll er auch Verantwortung übernehmen wen er Mist baut.

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