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Kaum noch Gefühle für ihn, was tun???

9. Oktober 2017 um 16:39

Hallo zusammen,

bin relativ neu hier und habe zu meinem Problemchen leider keinen passenden Threat gefunden.

Ich (21) bin seit 3,5 Jahren mit meinem Freund (33) zusammen. Angefangen hat das ganze als Affäre, bis er sich dann schlussendlich vor gut einem Jahr definitiv getrennt hat. Ich war diejenige, die zu erst das "Ich liebe dich" ausgesprochen hat. Damals und bis vor ein paar Wochen habe ich ihn noch von Kopf bis Fuß geliebt, mit all seinen Macken usw. Er lag mir seit letztem Jahr immer wieder in den Ohren, wie schön es doch wäre, wenn ich endlich zu ihm ziehen würde. Ich hatte ihn auf Februar diesen Jahres vertröstet. Allerdings bin ich ein ziemlicher Familienmensch und konnte mich dementsprechend nicht von meiner Familie lösen. Es wären zwar zwischen ihm und meiner Family nur 12 km, aber schon alleine der Gedanke ohne sie frühstücken zu müssen, hat mich damals verrückt gemacht.

An unserem 3. Jahrestag hab ich ihm dann versprochen, im Juli zu ihm zu ziehen, was ich dann auch getan habe. Bis Anfang August war noch alles ok. Allerdings habe ich da schon gemerkt, wie meine Gefühle für ihn nachließen. Ende August sollte ich mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Darauf freute ich mich riesig und es machte mir nicht einmal etwas aus, zwei Wochen ohne ihn zu sein. Er hatte damit natürlich ein Problem.
Lange Rede kurzer Sinn, schon im Urlaub habe ich gemerkt, wie wenig ich ihn vermisste. Außerdem genoss ich die Zeit mit meinen Eltern, sowie die Zeit, in der ich einfach tun und lassen konnte, was ich wollte, ein Buch lesen konnte, abends nicht vor dem Fernseher sitzen zu müssen usw. Die größte Erleichterung war, nicht ständig "begrabscht" zu werden und nicht ständig Sex haben zu müssen. Als es dann wieder Richtung Heimat ging, freute ich mich nicht einmal mehr, ihn wieder sehen zu dürfen. Schon einwenig, aber nicht so sehr, wie es sein sollte.

Und so geht das nun weiter. Ich habe irgendwie so gut wie keine Gefühle mehr für ihn. Da ich Schüler bin, aber früher zu Hause als er, schmeiße ich nun größtenteils den Haushalt, gehe einkaufen und lerne nebenher noch. Kommt er abends nach Hause, dann kommt nicht das Gefühl von Freude auf. Es ist eher ein "ah, er ist wieder da". Wenn ich mittags esse, dann denke ich eher an meine Familie, als an ihn. Wie schön es nun wäre zu Hause zu sein... Ja, man merkt schon, ich kann unsere gemeinsame Wohnung nicht als dieselbige anerkennen. Ich wohne nun bei ihm und nicht mit ihm gemeinsam zusammen.

Soll ich mit ihm reden, wie ich mich fühle? Wenn ja, wie??? Es wird ihn verletzen, wenn ich ihm das alles erzähle... Sollte ich vielleicht vorerst damit anfangen, dass ich mich nicht wohl fühle, dass, egal wo wir sind und was wir tun, sobald wir alleine sind, er mich "begrabscht"? Es fühlt sich für mich nicht mehr liebevoll sondern einfach nur noch begierig an... Als ob ich seine Sexfreundin wäre... Er liebt mich über alles, er redet auch ständig über heiraten und gemeinsame Kinder... (klar, mit 33 ist irgendwann der Zug abgefahren). Früher habe ich mitgezogen, heute sehe ich ihn dabei an und kann mir kaum oder nur verschwommen eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Auch sehe ich ihn an und denke an die Zeit zurück, in der ich ihn noch geliebt habe. Nun frage ich mich, was ich an ihm liebe und kann mir keine Antwort darauf geben...
Momentan ist auch beinahe alles, was ich sage überheblich, egoistisch oder einfach nur falsch... Was kann ich jetzt tun?

Ich hoffe, ich konnte mein Problem soweit verständlich erklären und hoffe auf guten Rat und Hilfe.

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9. Oktober 2017 um 16:59

In einer Beziehung sollte das aber nicht auf Dauer die Hauptintention sein - sie vögeln zu wollen...

Und ihre Aussage zeigt wohl recht deutlich, wie sie das findet!

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9. Oktober 2017 um 17:07

Ist irgendwie sch....e, wenn die Partnerin fürs Leben sich nicht von ihrem Kinderzimmer bei Mami und Papi trennen kann. 

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9. Oktober 2017 um 17:12

Ich versteh das ja... und früher hatte ich auch überhaupt kein Problem damit immer wieder betatscht zu werden. Allerdings ist es momentan das einzige, was er wirklich tut... Früher hatte ich auch Spaß daran und wollte nicht mehr aufhören...
Aber jetzt wird es irgendwie sehr viel... Will ich einfach nur im Stehen in seinen Armen liegen, geht das nicht entspannt, weil sofort seine Hände überall hin wandern... 

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9. Oktober 2017 um 17:13
In Antwort auf user11218

Hallo zusammen,

bin relativ neu hier und habe zu meinem Problemchen leider keinen passenden Threat gefunden.

Ich (21) bin seit 3,5 Jahren mit meinem Freund (33) zusammen. Angefangen hat das ganze als Affäre, bis er sich dann schlussendlich vor gut einem Jahr definitiv getrennt hat. Ich war diejenige, die zu erst das "Ich liebe dich" ausgesprochen hat. Damals und bis vor ein paar Wochen habe ich ihn noch von Kopf bis Fuß geliebt, mit all seinen Macken usw. Er lag mir seit letztem Jahr immer wieder in den Ohren, wie schön es doch wäre, wenn ich endlich zu ihm ziehen würde. Ich hatte ihn auf Februar diesen Jahres vertröstet. Allerdings bin ich ein ziemlicher Familienmensch und konnte mich dementsprechend nicht von meiner Familie lösen. Es wären zwar zwischen ihm und meiner Family nur 12 km, aber schon alleine der Gedanke ohne sie frühstücken zu müssen, hat mich damals verrückt gemacht.

An unserem 3. Jahrestag hab ich ihm dann versprochen, im Juli zu ihm zu ziehen, was ich dann auch getan habe. Bis Anfang August war noch alles ok. Allerdings habe ich da schon gemerkt, wie meine Gefühle für ihn nachließen. Ende August sollte ich mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Darauf freute ich mich riesig und es machte mir nicht einmal etwas aus, zwei Wochen ohne ihn zu sein. Er hatte damit natürlich ein Problem. 
Lange Rede kurzer Sinn, schon im Urlaub habe ich gemerkt, wie wenig ich ihn vermisste. Außerdem genoss ich die Zeit mit meinen Eltern, sowie die Zeit, in der ich einfach tun und lassen konnte, was ich wollte, ein Buch lesen konnte, abends nicht vor dem Fernseher sitzen zu müssen usw. Die größte Erleichterung war, nicht ständig "begrabscht" zu werden und nicht ständig Sex haben zu müssen. Als es dann wieder Richtung Heimat ging, freute ich mich nicht einmal mehr, ihn wieder sehen zu dürfen. Schon einwenig, aber nicht so sehr, wie es sein sollte. 

Und so geht das nun weiter. Ich habe irgendwie so gut wie keine Gefühle mehr für ihn. Da ich Schüler bin, aber früher zu Hause als er, schmeiße ich nun größtenteils den Haushalt, gehe einkaufen und lerne nebenher noch. Kommt er abends nach Hause, dann kommt nicht das Gefühl von Freude auf. Es ist eher ein "ah, er ist wieder da". Wenn ich mittags esse, dann denke ich eher an meine Familie, als an ihn. Wie schön es nun wäre zu Hause zu sein... Ja, man merkt schon, ich kann unsere gemeinsame Wohnung nicht als dieselbige anerkennen. Ich wohne nun bei ihm und nicht mit ihm gemeinsam zusammen. 

Soll ich mit ihm reden, wie ich mich fühle? Wenn ja, wie??? Es wird ihn verletzen, wenn ich ihm das alles erzähle... Sollte ich vielleicht vorerst damit anfangen, dass ich mich nicht wohl fühle, dass, egal wo wir sind und was wir tun, sobald wir alleine sind, er mich "begrabscht"? Es fühlt sich für mich nicht mehr liebevoll sondern einfach nur noch begierig an... Als ob ich seine Sexfreundin wäre... Er liebt mich über alles, er redet auch ständig über heiraten und gemeinsame Kinder... (klar, mit 33 ist irgendwann der Zug abgefahren). Früher habe ich mitgezogen, heute sehe ich ihn dabei an und kann mir kaum oder nur verschwommen eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Auch sehe ich ihn an und denke an die Zeit zurück, in der ich ihn noch geliebt habe. Nun frage ich mich, was ich an ihm liebe und kann mir keine Antwort darauf geben...
Momentan ist auch beinahe alles, was ich sage überheblich, egoistisch oder einfach nur falsch... Was kann ich jetzt tun? 

Ich hoffe, ich konnte mein Problem soweit verständlich erklären und hoffe auf guten Rat und Hilfe.

Naja das ist doch klar dass du dich so fühlst. Du warst fast noch ein Kind als ihr zusammengekommen seid und jetzt lebst du das Leben einer 30jährigen. Du wirfst doch deine ganze Jugend weg, wenn du mit 21 schon so ein Leben führst, dafür hast du später noch genug Zeit.
Such dir ein WG-Zimmer, hau auf den Putz sei jung und finde heraus, wer du selber bist. Dass du dich von ihm entliebst ist wahrscheinlich das Beste, was dir passieren konnte.

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9. Oktober 2017 um 17:14

Er sagt mir ja immer wieder, wie sehr er mich liebt... Aber irgendwie kommt das momentan mehr sexuell als gefühlvoll rüber... Wie würdest du als Mann darauf reagieren, wenn dir deine Freundin so etwas sagt? 

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9. Oktober 2017 um 17:17
In Antwort auf lumusi_12929047

Naja das ist doch klar dass du dich so fühlst. Du warst fast noch ein Kind als ihr zusammengekommen seid und jetzt lebst du das Leben einer 30jährigen. Du wirfst doch deine ganze Jugend weg, wenn du mit 21 schon so ein Leben führst, dafür hast du später noch genug Zeit.
Such dir ein WG-Zimmer, hau auf den Putz sei jung und finde heraus, wer du selber bist. Dass du dich von ihm entliebst ist wahrscheinlich das Beste, was dir passieren konnte.

Wahrscheinlich liegt die Hemmschwelle daran, dass ich ihn nicht verletzen möchte... Damals wie ich ihn unter Druck gesetzt habe, indem ich mir kurzzeitig einen anderen gesucht habe (2wochen) war er am Boden zerstört. Als wir uns während dieser zwei Wochen kurz gesehen hatten, hatte er mich stumm umarmt und dann einfach nur hemmungslos das weinen angefangen... Ich will ihm soetwas einfach nie wieder antun... Zeigt das, dass ich doch noch etwas für ihn empfinde und daraus wieder was werden kann?

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9. Oktober 2017 um 17:20
In Antwort auf user11218

Hallo zusammen,

bin relativ neu hier und habe zu meinem Problemchen leider keinen passenden Threat gefunden.

Ich (21) bin seit 3,5 Jahren mit meinem Freund (33) zusammen. Angefangen hat das ganze als Affäre, bis er sich dann schlussendlich vor gut einem Jahr definitiv getrennt hat. Ich war diejenige, die zu erst das "Ich liebe dich" ausgesprochen hat. Damals und bis vor ein paar Wochen habe ich ihn noch von Kopf bis Fuß geliebt, mit all seinen Macken usw. Er lag mir seit letztem Jahr immer wieder in den Ohren, wie schön es doch wäre, wenn ich endlich zu ihm ziehen würde. Ich hatte ihn auf Februar diesen Jahres vertröstet. Allerdings bin ich ein ziemlicher Familienmensch und konnte mich dementsprechend nicht von meiner Familie lösen. Es wären zwar zwischen ihm und meiner Family nur 12 km, aber schon alleine der Gedanke ohne sie frühstücken zu müssen, hat mich damals verrückt gemacht.

An unserem 3. Jahrestag hab ich ihm dann versprochen, im Juli zu ihm zu ziehen, was ich dann auch getan habe. Bis Anfang August war noch alles ok. Allerdings habe ich da schon gemerkt, wie meine Gefühle für ihn nachließen. Ende August sollte ich mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Darauf freute ich mich riesig und es machte mir nicht einmal etwas aus, zwei Wochen ohne ihn zu sein. Er hatte damit natürlich ein Problem. 
Lange Rede kurzer Sinn, schon im Urlaub habe ich gemerkt, wie wenig ich ihn vermisste. Außerdem genoss ich die Zeit mit meinen Eltern, sowie die Zeit, in der ich einfach tun und lassen konnte, was ich wollte, ein Buch lesen konnte, abends nicht vor dem Fernseher sitzen zu müssen usw. Die größte Erleichterung war, nicht ständig "begrabscht" zu werden und nicht ständig Sex haben zu müssen. Als es dann wieder Richtung Heimat ging, freute ich mich nicht einmal mehr, ihn wieder sehen zu dürfen. Schon einwenig, aber nicht so sehr, wie es sein sollte. 

Und so geht das nun weiter. Ich habe irgendwie so gut wie keine Gefühle mehr für ihn. Da ich Schüler bin, aber früher zu Hause als er, schmeiße ich nun größtenteils den Haushalt, gehe einkaufen und lerne nebenher noch. Kommt er abends nach Hause, dann kommt nicht das Gefühl von Freude auf. Es ist eher ein "ah, er ist wieder da". Wenn ich mittags esse, dann denke ich eher an meine Familie, als an ihn. Wie schön es nun wäre zu Hause zu sein... Ja, man merkt schon, ich kann unsere gemeinsame Wohnung nicht als dieselbige anerkennen. Ich wohne nun bei ihm und nicht mit ihm gemeinsam zusammen. 

Soll ich mit ihm reden, wie ich mich fühle? Wenn ja, wie??? Es wird ihn verletzen, wenn ich ihm das alles erzähle... Sollte ich vielleicht vorerst damit anfangen, dass ich mich nicht wohl fühle, dass, egal wo wir sind und was wir tun, sobald wir alleine sind, er mich "begrabscht"? Es fühlt sich für mich nicht mehr liebevoll sondern einfach nur noch begierig an... Als ob ich seine Sexfreundin wäre... Er liebt mich über alles, er redet auch ständig über heiraten und gemeinsame Kinder... (klar, mit 33 ist irgendwann der Zug abgefahren). Früher habe ich mitgezogen, heute sehe ich ihn dabei an und kann mir kaum oder nur verschwommen eine gemeinsame Zukunft vorstellen. Auch sehe ich ihn an und denke an die Zeit zurück, in der ich ihn noch geliebt habe. Nun frage ich mich, was ich an ihm liebe und kann mir keine Antwort darauf geben...
Momentan ist auch beinahe alles, was ich sage überheblich, egoistisch oder einfach nur falsch... Was kann ich jetzt tun? 

Ich hoffe, ich konnte mein Problem soweit verständlich erklären und hoffe auf guten Rat und Hilfe.

Ich denke ich würde zunächst ein Gespräch mit ihm führen und auch erklären wie du dich fühlst. Das ist man nach 3 Jahren einfach schuldig. Sollte sich nichts ändern oder er auf Stur schalten, dann würde ich über eine Trennung nachdenken. Was hält dich dann denn noch da?

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9. Oktober 2017 um 17:20
In Antwort auf latexallergie1

Ist irgendwie sch....e, wenn die Partnerin fürs Leben sich nicht von ihrem Kinderzimmer bei Mami und Papi trennen kann. 

Zur Info für dich: 
1. das ist meine erste wirkliche Beziehung, mein erster fester Freund
2. ich habe 20 Jahre lang in einer Familie gewohnt, wie es sich viele nur wünschen können. Behütet, Familienabende usw. mancheiner findet es kitschig, viele andere würden sich Eltern, die sich wirklich um einen Sorgen und einen die Liebe spüren lassen, reißen.
3. Ich stehe neben der FOS auf eigenen Beinen, bin durch die fehlende Zeit auf finanzielle Hilfe meiner Eltern angewiesen und fühle mich momentan mehr als Mutter, als als Freundin und 21 jähriges Mädchen

Klar, kann ich deinen Aspekt nachvollziehen, aber versetz dich mal in meine Lage...

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9. Oktober 2017 um 17:22
In Antwort auf femmefatalerror

Ich denke ich würde zunächst ein Gespräch mit ihm führen und auch erklären wie du dich fühlst. Das ist man nach 3 Jahren einfach schuldig. Sollte sich nichts ändern oder er auf Stur schalten, dann würde ich über eine Trennung nachdenken. Was hält dich dann denn noch da?

Wahrscheinlich liegt die Hemmschwelle daran, dass ich ihn nicht verletzen möchte... Damals wie ich ihn unter Druck gesetzt habe, indem ich mir kurzzeitig einen anderen gesucht habe (2wochen) war er am Boden zerstört. Als wir uns während dieser zwei Wochen kurz gesehen hatten, hatte er mich stumm umarmt und dann einfach nur hemmungslos das weinen angefangen... Ich will ihm soetwas einfach nie wieder antun... Zeigt das, dass ich doch noch etwas für ihn empfinde und daraus wieder was werden kann?

Natürlich habe ich bereits über eine Trennung nachgedacht, aber ich bin frisch in der Wohnung mit drin, habe endlich meine wenigen Möbel die ich noch gebraucht habe und will nicht schon jetzt alle Zelte wieder abbrechen... Ich will einfach nicht aufgeben...

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9. Oktober 2017 um 17:28
In Antwort auf user11218

Wahrscheinlich liegt die Hemmschwelle daran, dass ich ihn nicht verletzen möchte... Damals wie ich ihn unter Druck gesetzt habe, indem ich mir kurzzeitig einen anderen gesucht habe (2wochen) war er am Boden zerstört. Als wir uns während dieser zwei Wochen kurz gesehen hatten, hatte er mich stumm umarmt und dann einfach nur hemmungslos das weinen angefangen... Ich will ihm soetwas einfach nie wieder antun... Zeigt das, dass ich doch noch etwas für ihn empfinde und daraus wieder was werden kann?

Das zeigt eher, dass du kein gefühlskaltes Monster bist.

Aber sehe es mal so: Du spürst selber, dass der Zug bei dir schon abgefahren ist und du kommst gerade in diese Spirale hinein, in der du alles was er macht nerviger findest, dich stören plötzlich Sachen, die dich vorher nie gestört haben und eventuell hast du auch schon schöne Fantasien davon, wie nett es wäre, wenn ihr nicht mehr zusammen wärt. Das ist die ganz typische Phase vor einer Trennung.
Wenn du ihn also respektierst und gerne hast, dann solltest du ihm nicht die Chance nehmen bald eine andere Frau zu finden, mit der er eine Familie gründen kann und die absolut vernarrt in ihn ist - wenn er ein toller Kerl ist, hat er das doch sicher verdient. Und du hast es auch verdient glücklich zu werden.

 

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9. Oktober 2017 um 17:47
In Antwort auf lumusi_12929047

Das zeigt eher, dass du kein gefühlskaltes Monster bist.

Aber sehe es mal so: Du spürst selber, dass der Zug bei dir schon abgefahren ist und du kommst gerade in diese Spirale hinein, in der du alles was er macht nerviger findest, dich stören plötzlich Sachen, die dich vorher nie gestört haben und eventuell hast du auch schon schöne Fantasien davon, wie nett es wäre, wenn ihr nicht mehr zusammen wärt. Das ist die ganz typische Phase vor einer Trennung.
Wenn du ihn also respektierst und gerne hast, dann solltest du ihm nicht die Chance nehmen bald eine andere Frau zu finden, mit der er eine Familie gründen kann und die absolut vernarrt in ihn ist - wenn er ein toller Kerl ist, hat er das doch sicher verdient. Und du hast es auch verdient glücklich zu werden.

 

Und was ist, wenn er mir immer wieder beteuert, dass ich die Frau seines Lebens bin? Wenn er mir sagt, dass es ohne mich nicht mehr geht? So ging es mir damals und ich war überglücklich, dass er endlich offen meine Gefühle erwiderte... doch nun? 
Meinst du, ich/wir können das Ganze noch einmal retten?

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9. Oktober 2017 um 18:01
In Antwort auf user11218

Und was ist, wenn er mir immer wieder beteuert, dass ich die Frau seines Lebens bin? Wenn er mir sagt, dass es ohne mich nicht mehr geht? So ging es mir damals und ich war überglücklich, dass er endlich offen meine Gefühle erwiderte... doch nun? 
Meinst du, ich/wir können das Ganze noch einmal retten?

Das sagt man ja so, wenn man jemanden liebt - aber du wirst nicht die erste Frau gewesen sein, die er liebt und auch nicht die letzte. Sicherlich wird es schwer für ihn, aber was ist denn die Alternative? Ihr bleibt zusammen obwohl du gar nicht mehr willst? Wen würde das denn glücklich machen?

Ich glaube nicht, dass es da noch was zu retten gibt. Es ist ganz normal, dass du mit 21 nach über drei Jahren kein Interesse mehr an deinem Partner hast, du bist doch sicherlich eine ganz andere Person geworden als du es noch mit 17 warst. Und da ist es auch normal, dass du jetzt einen anderen Partner bräuchtest als damals. Bzw. ist es auch sehr wichtig mal Single zu sein, einen eigenen Haushalt zu haben und sich selbst kennenzulernen.

Selbst wenn ihr versuchen würdet es zu kitten würde noch immer sein Wunsch nach Familie im Raum stehen. Ich kann mir nicht vorstellen dass das gut geht.

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9. Oktober 2017 um 18:03

Und ja, wenn ich es nüchtern betrachte klingt das logisch.....

Nja, er sucht sich immer erst entweder meine Brüste oder meinen Hintern aus. Dann wandert seine Hand zwischen meine Beine, wo ermit Druck das sanfte Reiben beginnt. Mittlerweile ist es mir so unangenehm, dass ich entweder die Beine zsm kneife, oder seine Hand direkt wegschiebe... Meistens kommt dann noch French-Kiss dazu...

Wenn dir deine Freundin sagen würde, dass sie sich momentan eher als Sexobjekt und weniger als gefühlsmäßig geliebt vorkommt...

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9. Oktober 2017 um 18:10
In Antwort auf lumusi_12929047

Das sagt man ja so, wenn man jemanden liebt - aber du wirst nicht die erste Frau gewesen sein, die er liebt und auch nicht die letzte. Sicherlich wird es schwer für ihn, aber was ist denn die Alternative? Ihr bleibt zusammen obwohl du gar nicht mehr willst? Wen würde das denn glücklich machen?

Ich glaube nicht, dass es da noch was zu retten gibt. Es ist ganz normal, dass du mit 21 nach über drei Jahren kein Interesse mehr an deinem Partner hast, du bist doch sicherlich eine ganz andere Person geworden als du es noch mit 17 warst. Und da ist es auch normal, dass du jetzt einen anderen Partner bräuchtest als damals. Bzw. ist es auch sehr wichtig mal Single zu sein, einen eigenen Haushalt zu haben und sich selbst kennenzulernen.

Selbst wenn ihr versuchen würdet es zu kitten würde noch immer sein Wunsch nach Familie im Raum stehen. Ich kann mir nicht vorstellen dass das gut geht.

Ich glaube, ich kann mir es nur einfach nicht mehr anders vorstellen. Dadurch, dass wir beide den gleichen Sport im gleichen Verein machen und dieses hobby beide über alles lieben, wird es schwer. Klar, das ist eine Lapalie, die man übergehen kann... aber ich habe Angst davor, wie es sein wird... und da ist wieder der Gedanke an damals, dass ich ihn nicht verletzen möchte...

Klar, irgendwie ist es so, dass ich mich verändert habe... Aber er war ja bei meiner "Veränderung" mit dabei...  Und ich habe mich mit ihm verändert....

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9. Oktober 2017 um 18:16

Nja, manchmal gebe ich nach, und wir haben Sex. Meistens liegt es auch an bestimmten Handlungen, (Kuss am Hals, vorsichtiges aber bestimmes "Würgen", Spielen mit den Fingern an meinen Nippeln). Da kann ich dann nicht mehr dagegen halten... Vllt sollte ich es aber...

Du meinst also, es wäre sinnvoll das anzusprechen?

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9. Oktober 2017 um 18:28

Klar, dabei ist es auch mein eigenes "Versagen" energisch mich zu sträuben. 

Und ich werde das diese Woche noch ansprechen, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt...

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9. Oktober 2017 um 18:52
In Antwort auf user11218

Ich glaube, ich kann mir es nur einfach nicht mehr anders vorstellen. Dadurch, dass wir beide den gleichen Sport im gleichen Verein machen und dieses hobby beide über alles lieben, wird es schwer. Klar, das ist eine Lapalie, die man übergehen kann... aber ich habe Angst davor, wie es sein wird... und da ist wieder der Gedanke an damals, dass ich ihn nicht verletzen möchte...

Klar, irgendwie ist es so, dass ich mich verändert habe... Aber er war ja bei meiner "Veränderung" mit dabei...  Und ich habe mich mit ihm verändert....

Er ist ein seit über zehn Jahren erwachsener Mann, ich glaube kaum, dass ihr euch miteinander verändert habt. Die Veränderungen vom Teenager ins Erwachsenenalter sind so tiefgreifend und umfangreich, das würde gar nicht gehen. Du hast dich wahrscheinlich eher alleine verändert bzw. an ihn angeglichen.
Dazu kommt, dass in jedem Alter das Zusammenziehen eine heikle Sache ist und danach oft eine gewisse Ernüchterung kommt. Viele Beziehungen scheitern im ersten halben Jahr des Zusammenwohnens.

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10. Oktober 2017 um 9:39
In Antwort auf lumusi_12929047

Er ist ein seit über zehn Jahren erwachsener Mann, ich glaube kaum, dass ihr euch miteinander verändert habt. Die Veränderungen vom Teenager ins Erwachsenenalter sind so tiefgreifend und umfangreich, das würde gar nicht gehen. Du hast dich wahrscheinlich eher alleine verändert bzw. an ihn angeglichen.
Dazu kommt, dass in jedem Alter das Zusammenziehen eine heikle Sache ist und danach oft eine gewisse Ernüchterung kommt. Viele Beziehungen scheitern im ersten halben Jahr des Zusammenwohnens.

Das weiß ich, aber da er momentan so zerbrechlich wirkt, geht das einfach nicht in meinen Kopf... vllt ist da doch noch etwas liebe im Spiel...

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