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Katastrophaler Start einer Fernbeziehung... und jetzt?

28. August 2007 um 10:23

hallo, ihr Lieben! Seit heute bin ich neu dabei, brauche eure Ratschläge bzw. Meinungen.
Im letzten Jahr habe ich mich, direkt nachdem ich eine Affäre begonnen hatte, von meinem Mann nach toten Ehejahren getrennt, bin in eine eigene Wohnung gezogen. Ich habe alles zurückgelassen, habe ganz von vorn angefangen.
Mittlerweile hat sich meine Affäre in eine Beziehung entwickelt.
Wir haben derart viele Gemeinsamkeiten, und die Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres haben uns zusammengeschweißt. Er war sich teilweise unsicher, ob er sich von seiner Freundin trennen soll, hat sich, nachdem ich eine Entscheidung gefordert habe, für mich entschieden. Nach etlichen Monaten, in denen bei ihm zu Hause die Hölle los war und sie sich geweigert hatte, zu gehen, ist sie dann endlich bei ihm ausgezogen. In dieser Zeit hat er oft mit ihr telefoniert oder gesimst, da er Angst hatte, dass sie sich wegen ihrer psychischen Labilität etwas antun könnte, war aber trotzdem jedes Wochenende bei mir.
Seit einem halben Jahr führen wir eine Fernbeziehung, besuchen uns im wöchentlichen Wechsel am Wochenende. Mittlerweile bin ich am überlegen, ob ich in seine Stadt ziehen soll, da mich die Entfernung belastet, und mein Kind sich dort auch sehr wohl fühlt, dort später beruflich Fuß fassen möchte. Jedoch möchte er auf keinen Fall einen Zusammenzug, ich bin mir damit nicht sicher. Ich bin mir jetzt total unschlüssig, was ich machen soll. Hier habe ich einen gesicherten Job, aber keinen Freundeskreis mehr seit der Trennung im letzten Jahr. Ist es noch zu früh, so rigoros zu agieren? Oder ist es falsch, abzuwarten? Mein Kind drängelt auch, in die andere Stadt zu ziehen, weil es sich hier nicht mehr wohl fühlt, mehr in seiner Nähe sein möchte.
Meinem Freund und mir fällt es immer sehr schwer, nach dem Wochenende Abschied zu nehmen. Wenn ich bei ihm bin, nimmt er mich überall mit hin, ich kenne seinen Freundeskreis, und mit seiner Familie komme ich auch super zurecht. Wir telefonieren teilweise bis zu 2 Stunden am Tag, mindestens 4 Telefonate sind normal. Trotz allem sind wir beide Menschen, die ihren unbedingten Freiraum brauchen.
Mittlerweile macht mich diese ganze Situation regelrecht depressiv. Manchmal möchte ich die Beziehung beenden, weil es mich so fertig macht, hier ganz allein zu stehen und nicht das sichere Gefühl zu haben, mal kurz bei ihm vorbei schauen zu können, dafür habe ich ihn dann aber doch viel zu lieb. Er will uns helfen, sagt aber auch, er würde mich nicht bitten, in seine Nähe zu kommen, das sei meine Entscheidung. Er will kein schlechtes Gewissen haben, falls es doch in die Hose geht.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

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30. August 2007 um 21:38

Liebe Ane
das kenne ich etwa auch. Allerdings ich bin doch umgezogen, damit ich in seiner Nähe sein kann. Wir wohnen nicht zusammen. Er arbeitet, und wir sehen uns auch nur am Wochenenden.

Das war mehr ein Bauchgefühl, dass ich umgezogen bin. Ewig weit von einander geht es nicht. Also, es war die Frage: so oder so. Sonst hätte ich Schluß gemacht.
Ich habe mir aber eine Stelle erst gesucht.

Und jetzt? Manchmal bin ich schockiert, dass ich das gemacht habe. Meine Zukunft sieht total kompliziert und unsicher. Stelle ist auch befristet, und ich bin Ausländerin. ICh beschwere mich nicht, eigentlich ist die Stelle sehr gut.
Mit meinem Freund, hatte ich das selbe Problem: ich soll entscheiden, was ich machen möchte. Das hat eigentlich sehr verletzt, und damit ist mir eingetlich das Vertrauen gebrochen.
es ist wichtig, denke ich, dass Du Dir eine Stelle findest.
Viel Erfolg

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