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Karriere des Partners

8. November 2010 um 14:07 Letzte Antwort: 9. November 2010 um 10:58

Hi GoFems!

Eine allgemeine Frage zum Montag:

findet ihr man kann sich in eine Entscheidungsfrage bzgl. des Berufes bzw. der Karriere des Partners mit einklinken?

Mein Freund und ich sind gut 3,5 Monte erst zusammen. Er hat sich für einen Job beworben in dem er oft und lange im Ausland ist. Er fragte mich ob ich damit ein Problem hätte.

Ich meinte nur das er machen soll, das ich hinter ihm stehe und nicht weglaufe ...

Aber nun zur Frage: findet ihr, egal wie lang man ein Paar ist, das man da ein Mit-Recht hat da zu entscheiden? Also natürlich wenn noch keine Kinder und der ganze Rattenschwanz mit dranhängt ...

Ich finde man darf in des Partners Leben nicht eingreifen, er ist ja immernoch sein eigener Herr und kann Tun und Lassen was er sich wünscht, erträumt, ja was er eben will ...

Was denkt ihr dazu ?

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8. November 2010 um 14:19

Ja ok ...
... aber ich halte mich da noch eher mit Ängsten zurück weil ich es mir einfach nicht rausnehmen möchte nach so kurzer Zeit einen Menschen zu beeinflussen. Ich fände das unverschämt. Nach 2 Jahren, gut ok. aber jetzt? Das er ein schlechtes Gewissen hat, nein, das tue ich niemanden an den ich liebe ...

Ich würde gern mit ihm über meine Ängste sprechen, aber ich habe dann das Gefühl das er sich dann mir gegenüber verpflichtet fühlt, und den Job dann nicht annimmt ...

Es ist ein Teufelskreis ...

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8. November 2010 um 14:26

Also ...
unterdrücke ich lieber die Angst, verstecke meine Tränen zwei Wochen schon bevor er fährt und sage das ich mich freue ...

Oh man, Ehrlichkeit sollte gut rationiert werden ...

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8. November 2010 um 14:30


Ich danke dir wie verrückt! Oje, ich könnte bei dem Gedanken jetz schon heulen ... Und Mittwoch ist erst das finale Gespräch ...

puuuuh

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8. November 2010 um 16:53

Aber
ist es nicht so, das der Partner trotz einer Beziehung trotzdem sein eigenes Individuum ist? Er kann immernoch selbst entscheiden. Wenn er mich von sich aus miteinbezieht, ist es seine Sache, aber ich werde niemals mehr für einen Mann bzw. eine andere Person denken. Den Fehler hab ich schon einmal gemacht und ich werde deswegen bis heute angeklagt ...

nein, er soll für sich und seine Zukunft entscheiden. Das ist mir klar geworden. Ich kann niemanden glücklich. Keiner kann einen anderen auf Dauer glücklich machen. Nur man selbst kann dieses Wunder vollbringen. Nur der eigene Geist. So seh ich das.

Wenn man mir ein Top Job-Angebot mit tollen Kollegen, top Gehalt und Unterkunft vom feinsten in Barcelona anbieten würde - hey, ich würde auch überlegen!

Aber trotzdem danke für deine Antwort!!!

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9. November 2010 um 10:00

Er ...
möchte den neuen Job, weil er sich selbst höhere Ziele im Leben gesteckt hat. Selber weiterkommen möchte. Momentan stagniert er an seiner jetzigen Arbeitsstelle. Er möchte weiterlernen, sich weiterbilden, neues sehen ... Ich verstehe das auch voll und ganz. Und natürlich werde ich ihm sagen das ich Angst habe, er meinte auch das es nicht für ewig sein wird. Aber das kann man im Vorgang ja immer sagen ...

Es ist ihm schon sehr wichtig, aber im Grunde würde er auch dort bleiben, ihm macht es nur zu schaffen keine abgeklärte Vertragssituation zu haben. Der Job macht ihm Spaß, es sind viele Freunde unter den Kollegen, alles prima, nur das tarifliche ist sehr schwierig ...

Ich würde auch nicht sagen das er momentan unglücklich ist, nein, er ist ein Lebemann, und macht was aus seiner Situation.

Ich finde wenn man jemanden liebt, möchte man das derjenige glücklich ist. Und sei es drum: irgendwann in einem Streit sagt man aus Affekt solch dumme Sachen wie "du hast mir den Job verwehrt etc." - und das möchte ich vermeiden. Ich will ihm nicht im Weg stehen. Meine Meinung hört er sich gern an, aber unterschreiben muss er ...

heju

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9. November 2010 um 10:58

Klar ...
du hast schon Recht. Vollkommen. Ohne Widerrede.

Aber in so einer Entscheidungslage würde ich glaube ich auch nicht anders reagieren.

Das Ding ist, das ich eben nicht nur daran denke was ihn glücklich macht. Nein, ich habe in meinem Leben schon zuviel erlebt, als das ich mich selbst egoistisch nennen würde. Wie gesagt, würde man mir nen Top-Job im Ausland anbieten- scheiß drauf, ich würds machen.

Klar liebe ich meinen Partner, aber verzichten möchte ich nicht. Kompromisse eingehen ok. Aber aufopfern? Nein, niemals. Das hab ich mir abgewöhnt. Ich gebe ihm lediglich die Freiheit die ich mir selber geben würde. Nichts anderes. Wie könnte ich ihm etwas vewehren wenn ich platt gesagt nur neidisch auf ihn bin?!

Was ist wenns mit dem jetzigen Partner in ein-zwei Jahren nicht mehr funktioniert? Ich würde mich an seiner Stelle in den Arsch beißen.

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