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Kann nicht Schluss machen, weil er mir so leid tut

1. März 2005 um 16:16

Meine Überschrift sagt eigentlich schon alles:
ich habe meinen Freund sehr gerne, er ist ein wirklich netter und lieber Mensch, an dem mir sehr viel liegt. Leider nicht genug, um mir mit ihm eine Zukunft vorstellen zu können.
Ich weiß aber einfach nicht, wie ich es ihm sagen soll. Einerseits bin ich zu feig, andererseits will ich ihm nicht wehtun und quäle lieber mich noch ein wenig.
Ich weiß selbst, dass das ihm gegenüber sehr unfair ist, da er ein Recht darauf hat zu erfahren, was mit mir und meinen Gefühlen für ihn los ist.
Aber ich schaffe es einfach nicht. Zur Zeit ist er sehr glücklich mit mir und ich möchte ihn einfach nicht unglücklich sehen...
Auf diese Art habe ich es schon einmal geschafft, dass mir ein Exfreund Falscheit unterstellt hat und sich von mir verar***t fühlt - zu Recht wahrscheinlich...
Ich weiß, in diesem Forum sind so viele starke Frauen, die sagen: "nur ICH bin wichtig" und die es schaffen, ihre Pläne und ihren Willen durchzusetzen, ohne Rücksicht auf die Gefühle des anderen. Ich gehöre leider nicht dazu.
Was soll ich machen?

Danke fürs Lesen und Antworten!

lg
mm

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1. März 2005 um 16:26

Keine Lösung
Irgendwie fühle ich mich in der gleichen Situation. Ich kann mir grundsätzlich eine Zukunft mit meinem Freund vorstellen. Obwlhl ich weiss, dass es nicht gerade einfach wird, weil wir doch sehr unterschiedlich sind. Ich frage mich einfach, ob nicht irgendwann einmal das ewige Ausbalancieren der Unterschiede (geht bis anhin meistens zu meinen Lasten!) die Liebe ausradieren wird. Ich fühle mich zur Zeit von ihm überrumpelt: ich bin mit seinen Freunden unterwegs (meine Freunde vernachlässige ich so ziemlich) und mache bei seinen Freizeitaktivitäten mit (naja, ist zwar nett, aber ich habe auch noch andere Hobbies). Im Moment stehe ich wie Du vor einem grossen Fragezeichen. Denn ich weiss auch, dass er sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen kann. Ich kann zwar nicht sagen, dass ich ihn nicht liebe. Aber ich frage mich, ob es für eine gemeinsame Zukunft reicht.

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1. März 2005 um 16:29


du bist nicht für sein glück verantwortlich!
und ich habe das gefühl du verwechselst * ohne rücksicht auf die gefühle anderer* mit respekt gegenüber anderen.


sparkling

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1. März 2005 um 16:32
In Antwort auf cyndi_12185744

Keine Lösung
Irgendwie fühle ich mich in der gleichen Situation. Ich kann mir grundsätzlich eine Zukunft mit meinem Freund vorstellen. Obwlhl ich weiss, dass es nicht gerade einfach wird, weil wir doch sehr unterschiedlich sind. Ich frage mich einfach, ob nicht irgendwann einmal das ewige Ausbalancieren der Unterschiede (geht bis anhin meistens zu meinen Lasten!) die Liebe ausradieren wird. Ich fühle mich zur Zeit von ihm überrumpelt: ich bin mit seinen Freunden unterwegs (meine Freunde vernachlässige ich so ziemlich) und mache bei seinen Freizeitaktivitäten mit (naja, ist zwar nett, aber ich habe auch noch andere Hobbies). Im Moment stehe ich wie Du vor einem grossen Fragezeichen. Denn ich weiss auch, dass er sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen kann. Ich kann zwar nicht sagen, dass ich ihn nicht liebe. Aber ich frage mich, ob es für eine gemeinsame Zukunft reicht.

Hallo Leidensgenossin
Einerseits ist es so, dass ich auch an ihm hänge (Gewohnheit?) und sich durch unsere Beziehung für mich auch viel zum Besseren verändert hat. Trotzdem ist in mir ein Gefühl, dass er nicht der Richtige für mich ist.
Weißt du, wenn es einen "guten" Grund geben würde, dann wäre es leicht. Wenn er mich zB schlecht behandeln würde (belügen, betrügen, usw.) aber nichts dergleichen. Daher fällt es mir auch so schwer, zu argumentieren.
Ich kann ja nichtmal sagen "Ich liebe dich nicht", weil ich nicht weiß, ob das stimmt. Auch wenn es stimmen würde, wenn das jemand zu mir sagen würde, den ich sehr liebe, würde es mich sehr verletzen. Und ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihn so zu verletzen.

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1. März 2005 um 16:34
In Antwort auf janene_12645599


du bist nicht für sein glück verantwortlich!
und ich habe das gefühl du verwechselst * ohne rücksicht auf die gefühle anderer* mit respekt gegenüber anderen.


sparkling

Ich "weiß"
dass ich nicht für sein Glück verantwortlich bin, aber ich "fühle" mich so. Mir kann man so leicht ein schlechtes Gewissen machen und ich fühle mich für einfach alles verantwortlich.
Mh, Respekt: den hätte ich eigentlich, vielleicht kann man mich einfach nur als "feig" bezeichnen...

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1. März 2005 um 16:45
In Antwort auf lidiya_12551648

Hallo Leidensgenossin
Einerseits ist es so, dass ich auch an ihm hänge (Gewohnheit?) und sich durch unsere Beziehung für mich auch viel zum Besseren verändert hat. Trotzdem ist in mir ein Gefühl, dass er nicht der Richtige für mich ist.
Weißt du, wenn es einen "guten" Grund geben würde, dann wäre es leicht. Wenn er mich zB schlecht behandeln würde (belügen, betrügen, usw.) aber nichts dergleichen. Daher fällt es mir auch so schwer, zu argumentieren.
Ich kann ja nichtmal sagen "Ich liebe dich nicht", weil ich nicht weiß, ob das stimmt. Auch wenn es stimmen würde, wenn das jemand zu mir sagen würde, den ich sehr liebe, würde es mich sehr verletzen. Und ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihn so zu verletzen.

Heul
Manchmal geht es ganz gut. Ich weiss auch, dass er um diese Beziehung kämpft. Und um mich. Mehr noch als je ein Mann zuvor. Ich lasse auf der einen Seite zu, dass er sich in mein Leben "einmischt", ich lasse ihn an meinen Gedanken und Entscheidungen teilhaben.

Gewohnheit kann es (noch) nicht sein, denn wir sind erst gerade vier Monate zusammen. Aber ich vermute, dass meine gegenwärtigen Schwierigkeiten im Job (mit der verbundenen unsicherheit) auch nicht gerade gut für die Beziehung sind. Irgendwie hänge ich im luftleeren Raum. Auf der einen Seite bin ich bemüht, mich ohne seine Hilfe durchzuschlagen, auf der andern Seite weiss ich, dass er mir selbstverständlich helfen würde, wenn ich ihn darum bitte. (Was ich nicht tue. Weiss der Teufel, warum!)

Wir hatten vor einigen Wochen ziemliche Diskussionen punkto Zukunftsplanung. Ziehen wir zusammen, wenn ja, wo? Wollen wir noch Kinder? Sollen wir heiraten? ich versuche alles so zu nehmen, wie es eben kommt. Doch irgendwie macht mir diese Ungewissheit doch zu schaffen. Vieles hängt eben davon ab, ob ich in absehbarer Zeit einen neuen Job finde. Denke nun ja nicht, dass er derjenige ist, der sich vor der Verantwortung drückt. Ich bin der Übeltäter. Ich für meinen Teil fühle mich in der jetzigen Situation ganz wohl , abgesehen vom Problem mit dem Job.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bis anhin keine so enge Beziehung hatte, bei der sich all diese Fragen gestellt hatten.

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1. März 2005 um 16:54

Uii das ist eine superschwierige situation
kann dir leider keinen rat geben. aber wäre froh wenn du mich auf dem laufenden hältst. würde mich interessieren wie du vorgehst.

*dirdiedaumendrück*

LG
ESMA

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1. März 2005 um 18:17

Geht mir genauso!
Hallo Ihr Lieben,

Es ist bei mir auch so, seit Monaten nun denke ich über eine Trennung nach aber ich brings auch nicht übers Herz.Ich bin überhaupt nicht mehr glücklich mit ihm, ich war es vielleicht auch nur die ersten 1-2 Monate aber jetzt würde ich echt gerne das Handtuch werfen, wenn er mir nur nicht so leid täte, arbeitslos, kein Geld etc und dann noch von der Freundin verlassen zu werden wäre echt hart oder?
Bin echt froh daß ich nicht alleine bin mit dieser "no way out"Situation,
Ciao

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2. März 2005 um 10:12

Stimmt...
...so formuliert sieht die Sache wieder ganz anders aus

Danke!
lg
mm

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2. März 2005 um 13:37

Jaja
ich kann dir nur die sicht deines freundes schildern vielleicht hilfts! also mein exfreund und ich waren 5 jahre zusammen und ich hab ihn wirklich sehr geliebt mehr als alles andere auf der welt, drum hab ich wahrscheinlich auch nicht gemerkt, dass er sich eher entliebt hat!

auf alle fälle hat er sich in seine arbeitskollegin verliebt und wollte es mir nicht sagen weil ich ja so die liebe bin!
naja das ende war dann wirklich erschreckend für mich weil es ihn so belastet hat dass er dann in auf eine art und weise mit mir schluss gemacht hat die unter aller würde war!
mittlerweile ist das ganze 2 jahre her und wir verstehen uns wieder sehr gut und er hat mir erklärt, dass er mich so sehr gemocht hat und so an mir gehangen hat dass er mich nicht verletzten wollte und dann hat er genau das gemacht was viel mehr weh tut als ein klärendes gespräch alle haben es schon gewußt nur ich nicht und als er mir es dann gesagt hat war er selber schon so fertig weil es ihn so belastet hat dass er versucht hat mich so zu verletzen damit ich ihn hassen kann!

naja ich glaub es ist gut wenn du es ihm schnell sagt weil mit jedem tag wird es ihm und dir mehr weh tun!

alles gute...
martina

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2. März 2005 um 13:47
In Antwort auf loris_12512155

Jaja
ich kann dir nur die sicht deines freundes schildern vielleicht hilfts! also mein exfreund und ich waren 5 jahre zusammen und ich hab ihn wirklich sehr geliebt mehr als alles andere auf der welt, drum hab ich wahrscheinlich auch nicht gemerkt, dass er sich eher entliebt hat!

auf alle fälle hat er sich in seine arbeitskollegin verliebt und wollte es mir nicht sagen weil ich ja so die liebe bin!
naja das ende war dann wirklich erschreckend für mich weil es ihn so belastet hat dass er dann in auf eine art und weise mit mir schluss gemacht hat die unter aller würde war!
mittlerweile ist das ganze 2 jahre her und wir verstehen uns wieder sehr gut und er hat mir erklärt, dass er mich so sehr gemocht hat und so an mir gehangen hat dass er mich nicht verletzten wollte und dann hat er genau das gemacht was viel mehr weh tut als ein klärendes gespräch alle haben es schon gewußt nur ich nicht und als er mir es dann gesagt hat war er selber schon so fertig weil es ihn so belastet hat dass er versucht hat mich so zu verletzen damit ich ihn hassen kann!

naja ich glaub es ist gut wenn du es ihm schnell sagt weil mit jedem tag wird es ihm und dir mehr weh tun!

alles gute...
martina

Danke
für deine Antwort!
Ich weiß, dass ich schnell handeln sollte, aber irgendwie ergibt sich nie die Gelegenheit, außerdem habe ich keine Ahnung, was ich als driftigen Grund anführen sollte. Ich habe ja schonmal einen Anlauf gestartet, da hat er es mir dann richtiggehend ausgeredet.
Er behandelt mich nicht schlecht und an Tagen wie heute denke ich mir immer, dass ich ihn ja eh lieb habe und dass das, was mich stört alles Kleinigkeiten sind und ich sowieso nie den absolut 100% passenden Partner finde und wenn ich nur will, es mit ihm auch funktionieren würde.
Und doch kann ich mir, wenn ich an die Zukunft denke, (leider) keine gemeinsame vorstellen...

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2. März 2005 um 14:32

Warten...
irgendwie warte ich auf die berühmte passende Gelegenheit, aber irgendwie kommt die nie...bin einfach zu feig

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2. März 2005 um 15:00

Hallo mm1010
Ich stecke gerade in einer ja fast gleichen Situation.

Ich hätte da mal eine Frage vorab! Hast Du jemand anderes kennen gelernt oder woher kommt das plötzliche Gefühl das Du ihn nicht mehr so liebst wie "früher?

Deine Antwort würde mich mal interessieren.

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2. März 2005 um 15:05
In Antwort auf lan_12039508

Hallo mm1010
Ich stecke gerade in einer ja fast gleichen Situation.

Ich hätte da mal eine Frage vorab! Hast Du jemand anderes kennen gelernt oder woher kommt das plötzliche Gefühl das Du ihn nicht mehr so liebst wie "früher?

Deine Antwort würde mich mal interessieren.

Nein
habe niemand anderen kennengelernt. Nicht einmal annähernd. Könnte das in einer Beziehung nicht.
Kann nicht genau beschreiben, woher das Gefühl kommt, hat sich langsam entwickelt. Wenn du möchtest kannst du ja auch meinen Beitrag "Geht es nur mir so?" lesen.

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2. März 2005 um 17:42

Ähnliche Situation
Hallo!
Letztes Jahr war ich in einer ähnlichen Situation. Ich war mit einem Mann zusammen (über 2 Jahre), den ich nicht mehr geliebt habe. Schluss machen konnte ich nicht - dachte ich - weil er mir so leid getan hat. Was würde aus ihm sonst werden? Er hat mich ja über alles geliebt. Ständig sind mir solche Gedanken durch den Kopf gegangen und ich war totunglücklich in dieser Beziehung. Ich wollte ihm aber nicht weh tun und hab ihm nichts davon gesagt, obwohl er schon etwas gemerkt hat. Ich war ihm gegenüber immer distanzierter. Doch Schluss machen konnte ich nicht - bis ich vor fast genau 1 Jahr schwer krank wurde. Ich war insgesamt 6 Wochen im Krankenhaus und auf Reha. Dort blieb mir genug Zeit, um über meine Situation nachzudenken. Die Ärzte meinten auch, dass dieses ständige Verdrängen der Gefühle hinsichtlich meiner Beziehung ein Mitauslöser meiner Krankheit war. Seltsam, aber als es mir am schlechtesten ging hatte ich plötzlich den Mut und die Kraft, mit ihm Schluss zu machen. Es flossen viele Tränen (auch bei mir), aber für mich war es im Nachhinein wie eine Befreiung. Heute habe ich noch ab und zu Kontakt zu ihm und er ist dabei, sowas wie ein eigenes Leben ohne mich aufzubauen. Mir geht es nach der Krankheit recht gut, nur werden mir die Spätfolgen noch lange zu schaffen machen.
Deshalb mein Rat: warte nicht all zu lange, sondern prüfe deine Gefühle ihm gegenüber. Kommst du zu dem Schluss, dass da nichts mehr ist - dann zieh einen Schlussstrich. Belüg dich und ihn nicht noch länger, sondern sei ehrlich - auch wenn du ihm weh tust. Das ist meiner Meinung nach nicht egoistisch, sondern einfach nur ehrlich. Wenn er dir wichtig ist wirst du sicher wollen, dass er glücklich ist. Und in einer Beziehung kann man nur glücklich sein, wenn es der andere auch ist. Selbst wenn er mit dir sehr glücklich ist - irgendwann merkt selbst er, dass du nicht glücklich bist. Würdest du mit einem Mann zusammen sein wollen, der nur bei dir bleibt, weil er dir nicht weh tun möchte?
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - ehrlicher wärs allemal.
LG
Anita

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3. März 2005 um 8:05
In Antwort auf chey

Ähnliche Situation
Hallo!
Letztes Jahr war ich in einer ähnlichen Situation. Ich war mit einem Mann zusammen (über 2 Jahre), den ich nicht mehr geliebt habe. Schluss machen konnte ich nicht - dachte ich - weil er mir so leid getan hat. Was würde aus ihm sonst werden? Er hat mich ja über alles geliebt. Ständig sind mir solche Gedanken durch den Kopf gegangen und ich war totunglücklich in dieser Beziehung. Ich wollte ihm aber nicht weh tun und hab ihm nichts davon gesagt, obwohl er schon etwas gemerkt hat. Ich war ihm gegenüber immer distanzierter. Doch Schluss machen konnte ich nicht - bis ich vor fast genau 1 Jahr schwer krank wurde. Ich war insgesamt 6 Wochen im Krankenhaus und auf Reha. Dort blieb mir genug Zeit, um über meine Situation nachzudenken. Die Ärzte meinten auch, dass dieses ständige Verdrängen der Gefühle hinsichtlich meiner Beziehung ein Mitauslöser meiner Krankheit war. Seltsam, aber als es mir am schlechtesten ging hatte ich plötzlich den Mut und die Kraft, mit ihm Schluss zu machen. Es flossen viele Tränen (auch bei mir), aber für mich war es im Nachhinein wie eine Befreiung. Heute habe ich noch ab und zu Kontakt zu ihm und er ist dabei, sowas wie ein eigenes Leben ohne mich aufzubauen. Mir geht es nach der Krankheit recht gut, nur werden mir die Spätfolgen noch lange zu schaffen machen.
Deshalb mein Rat: warte nicht all zu lange, sondern prüfe deine Gefühle ihm gegenüber. Kommst du zu dem Schluss, dass da nichts mehr ist - dann zieh einen Schlussstrich. Belüg dich und ihn nicht noch länger, sondern sei ehrlich - auch wenn du ihm weh tust. Das ist meiner Meinung nach nicht egoistisch, sondern einfach nur ehrlich. Wenn er dir wichtig ist wirst du sicher wollen, dass er glücklich ist. Und in einer Beziehung kann man nur glücklich sein, wenn es der andere auch ist. Selbst wenn er mit dir sehr glücklich ist - irgendwann merkt selbst er, dass du nicht glücklich bist. Würdest du mit einem Mann zusammen sein wollen, der nur bei dir bleibt, weil er dir nicht weh tun möchte?
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - ehrlicher wärs allemal.
LG
Anita

Liebe Anita!
Danke für deinen schönen Text!
Ich weiß, dass ich etwas tun muss, bin auch so eine Kandidatin, die verdrängte Gefühle am Körper merkt.
Habe es aber gestern wieder nicht geschafft. Ich weiß, dass er etwas merkt. Und ich fühle mich so besch***** dabei, weil ich so ein verdammter Feigling bin, der nach passenden Gelegenheiten sucht, die sowieso nicht kommen...
Andererseits bin ich immer noch am Zweifeln, ob es nicht doch was für die Ewigkeit wäre mit uns beiden, aber wie soll das gehen mit meiner eigenen Zerrissenheit in mir? Aber wahrscheinlich ist dieses Zweifeln nur der Ausdruck meiner Angst vor der Endgültigkeit meiner Entscheidung.

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3. März 2005 um 9:29
In Antwort auf lidiya_12551648

Danke
für deine Antwort!
Ich weiß, dass ich schnell handeln sollte, aber irgendwie ergibt sich nie die Gelegenheit, außerdem habe ich keine Ahnung, was ich als driftigen Grund anführen sollte. Ich habe ja schonmal einen Anlauf gestartet, da hat er es mir dann richtiggehend ausgeredet.
Er behandelt mich nicht schlecht und an Tagen wie heute denke ich mir immer, dass ich ihn ja eh lieb habe und dass das, was mich stört alles Kleinigkeiten sind und ich sowieso nie den absolut 100% passenden Partner finde und wenn ich nur will, es mit ihm auch funktionieren würde.
Und doch kann ich mir, wenn ich an die Zukunft denke, (leider) keine gemeinsame vorstellen...

Wie geht's???
wollt mal schauen ob sich schon was getan hat und ob du den mut schon aufgebracht hast, klartext zu reden!

vergiss nicht mit jedem tag wirds schwieriger für dich und ihn!

meld dich wennst zeit hast

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3. März 2005 um 9:36
In Antwort auf loris_12512155

Wie geht's???
wollt mal schauen ob sich schon was getan hat und ob du den mut schon aufgebracht hast, klartext zu reden!

vergiss nicht mit jedem tag wirds schwieriger für dich und ihn!

meld dich wennst zeit hast

Hallo Martina!
Danke fürs Nachfragen, habs noch nicht geschafft. Wir sind in unserer Beziehung so sehr in einer Routine drin, dass ich nie die Kraft aufbringe, den harmonischen und angenehmen Abendablauf zu durchbrechen um zu sagen: "Ich muss mit dir reden", dann meine Sachen zu packen, die Nacht noch bei ihm zu verbringen und am nächsten Tag für immer abzureisen.
Es ist jeder Tag schwierig und ständig denke ich nur daran, ob es wirklich die richtige Entscheidung wäre und ich das nicht gleich danach bereuen würde, und vor allem, welche Gründe ich anführen sollte, wo es doch eigentlich keinen plausiblen Grund gibt.
Vor allem wenn er dann sagt, dass er noch nie so viel in eine Beziehung investiert hat wie in diese, und ich die erste Frau bin, mit der er sich vorstellen könnte, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden *ganztraurigbin*

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3. März 2005 um 10:46

Es
geht nicht darum, seinen Willen ohne Rücksicht auf den Partner durchzusetzen, sondern es geht viel mehr darum, aus Respekt zum Partner und auch zu sich selbst, einen Schlusstrich zu ziehen. Ich glaube, du siehst es einfach falsch!!!!! Am Ende wird er es dir danken, dass du ihn nicht verarscht hast und ihm etwas vorgespielt hast, glaube mir. ES gibt nichts Schlimmeres als solch ein Verhalten, das du an den Tag legst. Versuch aus dieser Perspektive zu sehen. Es geht auch nicht darum: ICH bin wichtig. Man sollte seine Bedürfnisse und die des Partners in Balance halten, liebe mm1010. Also faß dir ein Herz und mach Schluss. Der arme Kerl lebt in einer Ilusion, bitte befreie ihn davon!!!!

lg
duschka

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3. April 2015 um 8:51

Wird wieder
Hallo du,
ich würde mit ihn in Ruhe darüber reden. Er ist dann sicher gekränkt oder sucht das weite aber die Zeit heilt alle wunden. Besser so als ihn zu "verarschen"

Liebe Grüße

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