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Kann nicht richtig lieben...

5. November 2004 um 21:59

Hallo, ich habe ein ziemliches Problem, was ich mir lange Zeit nicht eingestehen wollte. Ich habe schon mehrere immer längere (bis zu 4 Jahre) Beziehungen hinter mir und erst einen Mann so richtig innig geliebt (so mit Kribbeln im Bauch uns so). Das war aber mit 16. Seitdem (mittlerweile bin ich 25) habe ich nie wieder so ein Kribbeln erlebt. Ich bin anfangs etwas aufgeregt und mag den Geruch an dem Mann, mag/liebe seine Art..., aber ich kann nie so richtig sagen, ob ich ihn tatsächlich innig liebe. Erst, wenn die Beziehung auseinander geht, leide ich ganz fürchterlich und stumpfe von Mal zu Mal mehr ab. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine intakte, innige Beziehung, aber ich denke mir oftmals, dass ich zu so etwas einfach nicht fähig bin. Könnt ihr mir mit einem Rat helfen? Gibt es so was, dass man nach einer unglücklichen Liebe so "geschädigt" ist, dass man einfach nicht mehr richtig lieben kann? Meine Situation macht mich wirklich traurig. Es ist ja noch nicht einmal so, dass ich keine Männer kennenlernen würde (ganz im Gegenteil, offenbar werde ich für attraktiv gehalten), aber irgendwie bin ich beziehungsunfähig.

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5. November 2004 um 23:59

Damals und heute
hallo salome152,

dieses kribbelnde verliebtsein kannst du glaube ich nicht vergleichen mit der zeit als du mal 16 warst. mit 16 hast du keinerlei verantwortung (kinder, haushalt, finanzen...)und deshalb kannst du dich auch viel leichter in eine verliebte traumwelt stürzen wo nichts anderes für dich zählt. auch hast du da noch keine "schlechten" erfahrungen mit beziehungen gesammelt und gibst dich deshalb auch viel offener hin. heute siehst du das ganze realistischer mit mehr skepsis, bist wählerischer bei der auswahl deiner beziehungspartner. das heißt aber nicht daß du nicht lieben kannst! verspürst du denn das gefühl während einer beziehung daß du alles am liebsten mit deinem partner machen würdest? fehlt er dir denn wenn er mal nicht da ist? achtest du automatisch auf kleinigkeiten die ihn liebenswert machen? dann bist du auf jeden fall nicht unfähig zu lieben. verliebtsein mit kribbeln ist nur eine kurze phase, liebe ist erst das, was danach kommt - deinen partner mit all seinen fehlern zu akzeptieren und lieben. vielleicht ist dir aber noch nicht der richtige begegnet. vielleicht bist du aber auch zu realistisch - lebe doch einfach mal verrückte ideen mit deinem partner aus, egal ob sie vernünftig sind oder nicht...;o)

steck den kopf nicht in den sand,

deejanejamie

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6. November 2004 um 17:30
In Antwort auf tiara_12260022

Damals und heute
hallo salome152,

dieses kribbelnde verliebtsein kannst du glaube ich nicht vergleichen mit der zeit als du mal 16 warst. mit 16 hast du keinerlei verantwortung (kinder, haushalt, finanzen...)und deshalb kannst du dich auch viel leichter in eine verliebte traumwelt stürzen wo nichts anderes für dich zählt. auch hast du da noch keine "schlechten" erfahrungen mit beziehungen gesammelt und gibst dich deshalb auch viel offener hin. heute siehst du das ganze realistischer mit mehr skepsis, bist wählerischer bei der auswahl deiner beziehungspartner. das heißt aber nicht daß du nicht lieben kannst! verspürst du denn das gefühl während einer beziehung daß du alles am liebsten mit deinem partner machen würdest? fehlt er dir denn wenn er mal nicht da ist? achtest du automatisch auf kleinigkeiten die ihn liebenswert machen? dann bist du auf jeden fall nicht unfähig zu lieben. verliebtsein mit kribbeln ist nur eine kurze phase, liebe ist erst das, was danach kommt - deinen partner mit all seinen fehlern zu akzeptieren und lieben. vielleicht ist dir aber noch nicht der richtige begegnet. vielleicht bist du aber auch zu realistisch - lebe doch einfach mal verrückte ideen mit deinem partner aus, egal ob sie vernünftig sind oder nicht...;o)

steck den kopf nicht in den sand,

deejanejamie

Muss meiner Vorschreiberin ganz recht geben:
"Liebe" mit 16 hat noch gar keine Chance, sich zu entwickeln. Da ist man mit diesem Kribbeln und den Schmetterlingen viel zu beschäftigt, als dass man die Liebe beachten könnte. Natürlich, eine Beziehung mit 16 Kann einem einen ordentlichen Dämpfer versetzen (wie auch bei mir), was aber nicht zwangshalber negativ sein muss. Durch meinen "Dämpfer" habe ich zB gelernt, mir selbst nicht untreu zu werden und die Männer kritischer zu hinterfragen, nicht jedem blind zu vertrauen.

Mit jeder Erfarung, die du machst, prägst du dein Beziehungsbild und selektierst bei den Männern eher als zuvor.
Es ist zwar schön, anders, aufregender, mit 14 oder 16 verliebt zu sein, die Quälität der Beziehung und der sich später entwickelnden Liebe ist heute allerdings garantiert die bessere.

Sieh es mal so- das schöne an den (ganz) jungen Jahren ist immer die Begeisterungsfähigkeit. Je älter man wird, desto mehr hinterfragt man alles und lässt sich nicht mehr blind fallen. Einerseits schade, andererseits gewinnt man viel und erlebt weniger schnell Enttäuschungen!

Gruß,
Saoirse

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8. November 2004 um 20:17
In Antwort auf tiara_12260022

Damals und heute
hallo salome152,

dieses kribbelnde verliebtsein kannst du glaube ich nicht vergleichen mit der zeit als du mal 16 warst. mit 16 hast du keinerlei verantwortung (kinder, haushalt, finanzen...)und deshalb kannst du dich auch viel leichter in eine verliebte traumwelt stürzen wo nichts anderes für dich zählt. auch hast du da noch keine "schlechten" erfahrungen mit beziehungen gesammelt und gibst dich deshalb auch viel offener hin. heute siehst du das ganze realistischer mit mehr skepsis, bist wählerischer bei der auswahl deiner beziehungspartner. das heißt aber nicht daß du nicht lieben kannst! verspürst du denn das gefühl während einer beziehung daß du alles am liebsten mit deinem partner machen würdest? fehlt er dir denn wenn er mal nicht da ist? achtest du automatisch auf kleinigkeiten die ihn liebenswert machen? dann bist du auf jeden fall nicht unfähig zu lieben. verliebtsein mit kribbeln ist nur eine kurze phase, liebe ist erst das, was danach kommt - deinen partner mit all seinen fehlern zu akzeptieren und lieben. vielleicht ist dir aber noch nicht der richtige begegnet. vielleicht bist du aber auch zu realistisch - lebe doch einfach mal verrückte ideen mit deinem partner aus, egal ob sie vernünftig sind oder nicht...;o)

steck den kopf nicht in den sand,

deejanejamie

Stimmt schon so wie...
... du das sagst, aber mich belastet es trotzdem. Meine letzte Beziehung (die ich richtig ernst genommen habe) hielt 4 Jahre. Ich habe da sehr viel durchgemacht und seitdem sind die Gefühle, wie du sie beschreibst (fehlt er mir, wenn er nicht da ist? nur bedingt, für längere Zeit schon, aber ich bin auch oftmals sehr froh, meine Ruhe zu haben und ihn eine Woche nicht zu sehen) fast weg. Das Kribbeln fehlt einfach, ich bin ziemlich gleichgültig. Vielleicht bin ich wirklich zu realistisch, ich weiß es nicht. Danke aber für die lieben zwei Antworten.

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