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Kann mir selbst nicht richtig helfen

2. August um 14:33

Meine Lieben

Ich habe erst vor Kurzem meinen ersten Beitrag geschrieben und es hat mir geholfen! Evtl solltet ihr den Tread lesen, wenn ihr mir wirklich helfen wollt.

Jedenfalls:
da ja mein Freund in einer Tagesklinik ist, habe ich mit meinen Problemen meist alleine "herumgewurstelt"... habe einen Termin um das Gerichtsurteil meines Vaters zu lesen, habe einen 4 seitigen Brief an ihn abgeschickt, hatte einen weiteren Termin bei meiner Psychotherapeutin, habe viel nachgedacht... und hatte das Bestreben, meinen Freund nicht mit meinen Sorgen und Ängsten zu fest zu belasten. Klar hab ich erzählt, aber mit wenig Emotionen und nicht um Rat gefragt...
Jetzt gab es gestern eine sehr belastende Situation, in der ich wieder total hilflos mir selbst ausgeliefert war...:
Er erzählte mir voll Freude, dass er eventuell in den Hotelleriebereich einsteigen möchte... Service etc und dass ihm das in der Vorstellung voll ansprechen würde und glücklich machen würde... ich hab dann meine Bedenken geäussert wegen sehr langen Arbeitszeiten und wie dann unsere Beziehung aussehen würde, wenn wir aneinander vorbeileben durch ganz andere Arbeitszeiten (ich bin Lehrerin)... somit wäre er am Wochenende und an den Abenden weg...wenn ich frei hätte und umgekehrt...
Jedenfalls ist unsere Diskussion dann in einen Streit ausgeartet und ich merkte, dass ich psychisch voll neben mir stehe und mich so eine kleine Diskussion voll aus der Bahn wirft... bin dann in Tränen ausgebrochen und konnte fast nicht mehr stehen und konnte mit all meinen todtraurigen Gefühlen nicht mehr umgehen
Habe mir die Schuld daran gegeben, dass wir wieder streiten müssen und dass ich ihn in seinen Träumen und seinen Hoffnungen nicht einfach unterstützen kann. War total am Ende und er hat mich dann unterstützt, in den Arm genommen und mir all mein Elend abgehört.
Ich dachte, ich habe mich gefangen und schlug vor, dass wir ja noch am Fluss unten etwas trinken könnten... dort jedoch kamen wir auf das Thema rauchen. Und ich bin da extrem strikt (aufgrund Erziehung / Meinung meiner Mutter)... jedenfalls sagte mein Freund, er habe wieder einmal Lust auf eine Zigarette und als ich erstaunt fragte, ob er denn während unserer Beziehung zwischendurch geraucht hat, hat er es bejaht. Ja er rauche zwischebdurch mal 2-3x im Jahr. Ich weiss. Nicht viel. Jedenfalls kamen dann bei mir Gefühle hoch, dass es mich "hintergeht" und mir nichts gesagt hat. Er konnte mir noch so erklären, dass er in meiner Gegenwart halt nie rauche, weil er meine Prinzipien respektiere und er ja auch sehr wenig rauche etc.. ich verbiss mich dann richtiggehend in diese Information und konnte nichts mehr objektiv sehen oder relativieren. Erneut musste er mich von einem mich elendig schüttelnden Weinkrampf befreien - mich umarmen und nach Hause führen.
Mir war so elendig zumute. Hatte echt Gedanken, es wäre doch so viel einfacher, wenn mich ein Auto anfahren würde etc... habe dann auf der Rückfahrt auch "Psychiatrie" gegoogelt...
Ich fühle mich einfach mit der Situation mit dem Missbrauch durch meinen Vater so unter Druck und habe so Angst, dass ich nicht glücklich werden kann. Mit meinem Freund hätte ich die besten Voraussetzungen dafür. Ich fühle mich so alleine. Meine Psychologin ist in den Ferien. Der EMDR-Therapeut kann mich nur für diese 3-4 Sitzungen nehmen. Habe zwischendurch das Gefühl, dass mir nicht mal ein Psychiater o.ä. helfen kann... dass ich irgendwann durch die Maschen der Gesellschaft falle...
ich weiss mir echt nicht zu helfen. Ich kann mich nicht mehr alleine aufraffen irgendetwas zu tun. Nur am Abend schaffe ich es meistens mit meinen Leuten Salsatanzen zu gehen..
tagsüber liege ich auf dem Sofa rum. Ausser ich habe mit jemandem abgemacht und MUSS aufstehen. Ich nehme schon Antidepressiva. Ich weiss echt nicht, wie ich aus meinem extremen Stimmungstief rauskommen soll. Eigentlich möchte ich auch meinen Freund nicht noch zusätzlich belasten. Aber ich liege mit geschwollenen Augen vom Weinen auf seinem Sofa und schaffe es nicht mich aufzuraffen und eine Stunde nach Hause zu fahren.
Ich will nicht, dass mich der Missbrauch so kaputt macht und mein Leben versaut. Nur im Moment habe ich das Gefühl, als stünde ich vor einem schwarzen Loch. Habe extrem Angst und fühle mich alleine.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Tipps, wie ich aus dieser Lethargie rauskomme. Aufmunternde Worte.
Vielen herzlichen Dank fürs Durchlesen ♡

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2. August um 15:58

Bitte helft mir

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2. August um 16:10
In Antwort auf espoir92

Bitte helft mir

Ich glaube nicht, dass dir ein Forum voller fremder Laien helfen kann.

Du solltest dringend mit deinem Therapeuten darüber reden, der ist kompetent und kann dir hoffentlich helfen....
Hast du das schon gemacht?

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3. August um 16:40
In Antwort auf melonchen1

Ich glaube nicht, dass dir ein Forum voller fremder Laien helfen kann.

Du solltest dringend mit deinem Therapeuten darüber reden, der ist kompetent und kann dir hoffentlich helfen....
Hast du das schon gemacht?

Lieben Dank für Deine Antwort.
Klar das habe ich. Nur glaube ich, niemand sieht wie es mir wirklich innerlich geht.
Am Montag habe ich meine erste EMDR Therapie und werde evtl auch noch ein Erstgespräch mit einer anderen Psychiaterin haben. Ich versuche mir Hilfe zu holen wo ich kann. Nur in eine Tagesklinik will ich nicht... das haben mir mein Freund und meine Tante gestern geraten... habe aber irgendwie gar keine Motivation für solch einen Schritt auch Angst...nicht nur keine Motivation!

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3. August um 16:57
In Antwort auf espoir92

Lieben Dank für Deine Antwort.
Klar das habe ich. Nur glaube ich, niemand sieht wie es mir wirklich innerlich geht.
Am Montag habe ich meine erste EMDR Therapie und werde evtl auch noch ein Erstgespräch mit einer anderen Psychiaterin haben. Ich versuche mir Hilfe zu holen wo ich kann. Nur in eine Tagesklinik will ich nicht... das haben mir mein Freund und meine Tante gestern geraten... habe aber irgendwie gar keine Motivation für solch einen Schritt auch Angst...nicht nur keine Motivation!

Aber was ist besser? Etwas nicht zu tun was dir vielleicht hilft aus Angst oder so weiter zu leiden?
Versuch doch die Tagesklinik, was hast du denn zu verlieren?

Damit dir Therapie helfen kann, musst du auf jeden Fall ganz ehrlich sein - in dich reinschauen kann natürlich keiner.
Du schaffst das schon

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3. August um 17:10

Bespreche am Montag alles mit deinem Therapeuten und lasse nichts aus. Nimm auch eine stationäre Therapie oder Tagesklinik ins Auge. Vertraue auf den Rat deines Behandlers. 

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3. August um 18:56
In Antwort auf valieee

Bespreche am Montag alles mit deinem Therapeuten und lasse nichts aus. Nimm auch eine stationäre Therapie oder Tagesklinik ins Auge. Vertraue auf den Rat deines Behandlers. 

Werde ich machen.
Evtl tut mir ja so eine Auszeit von 2-3 Wochen gut... wer weiss...
nur ist das für mich so, als würde ich Schwäche zeigen. Auch wenn ich weiss dass es nicht so ist.
Schwierig irgendwie ... 
Aber eben... bin jetzt mit 2 neuen Therapeuten in Kontakt. Irgendwann treffe ich den Therapeuten, dem ich richtig vertrauen kann und mein Herz öffnen kann.

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3. August um 18:58

Das stimmt. Habe sofort nach deinem Kommentar die Kliniken gegoogelt in meinem Umfeld
Mein Freund bekommt zum Glück nicht alles mit, da wir nicht zusammen wohnen. Heute Abend ist er für sich, darum jammere ich hier im Forum und meinen Mitbewohner voll

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3. August um 19:05
In Antwort auf espoir92

Werde ich machen.
Evtl tut mir ja so eine Auszeit von 2-3 Wochen gut... wer weiss...
nur ist das für mich so, als würde ich Schwäche zeigen. Auch wenn ich weiss dass es nicht so ist.
Schwierig irgendwie ... 
Aber eben... bin jetzt mit 2 neuen Therapeuten in Kontakt. Irgendwann treffe ich den Therapeuten, dem ich richtig vertrauen kann und mein Herz öffnen kann.

nur ist das für mich so, als würde ich Schwäche zeigen.

Eben nicht. Würdest du echte Hilfe in Anspruch nehmen, wäre das ein Beweis innerer Stärke. Du würdest nämlich Verantwortung für dein Leben übernehmen. 





 

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3. August um 19:19
In Antwort auf valieee

nur ist das für mich so, als würde ich Schwäche zeigen.

Eben nicht. Würdest du echte Hilfe in Anspruch nehmen, wäre das ein Beweis innerer Stärke. Du würdest nämlich Verantwortung für dein Leben übernehmen. 





 

Ok. Ich werde mich ernsthaft am Montag mit dem Psychiater beraten!

Ich weiss eigentlich dass es keine Schwäche ist. Nur kommt das davon, dass ich mich jahrelang zurücknehmen musste und nichts sagen durfte. Jetzt für mich richtig schauen zu KÖNNEN und zu DÜRFEN ist irgendwie neu für mich.

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3. August um 22:28
In Antwort auf espoir92

Meine Lieben

Ich habe erst vor Kurzem meinen ersten Beitrag geschrieben und es hat mir geholfen! Evtl solltet ihr den Tread lesen, wenn ihr mir wirklich helfen wollt.

Jedenfalls:
da ja mein Freund in einer Tagesklinik ist, habe ich mit meinen Problemen meist alleine "herumgewurstelt"... habe einen Termin um das Gerichtsurteil meines Vaters zu lesen, habe einen 4 seitigen Brief an ihn abgeschickt, hatte einen weiteren Termin bei meiner Psychotherapeutin, habe viel nachgedacht... und hatte das Bestreben, meinen Freund nicht mit meinen Sorgen und Ängsten zu fest zu belasten. Klar hab ich erzählt, aber mit wenig Emotionen und nicht um Rat gefragt...
Jetzt gab es gestern eine sehr belastende Situation, in der ich wieder total hilflos mir selbst ausgeliefert war...:
Er erzählte mir voll Freude, dass er eventuell in den Hotelleriebereich einsteigen möchte... Service etc und dass ihm das in der Vorstellung voll ansprechen würde und glücklich machen würde... ich hab dann meine Bedenken geäussert wegen sehr langen Arbeitszeiten und wie dann unsere Beziehung aussehen würde, wenn wir aneinander vorbeileben durch ganz andere Arbeitszeiten (ich bin Lehrerin)... somit wäre er am Wochenende und an den Abenden weg...wenn ich frei hätte und umgekehrt...
Jedenfalls ist unsere Diskussion dann in einen Streit ausgeartet und ich merkte, dass ich psychisch voll neben mir stehe und mich so eine kleine Diskussion voll aus der Bahn wirft... bin dann in Tränen ausgebrochen und konnte fast nicht mehr stehen und konnte mit all meinen todtraurigen Gefühlen nicht mehr umgehen
Habe mir die Schuld daran gegeben, dass wir wieder streiten müssen und dass ich ihn in seinen Träumen und seinen Hoffnungen nicht einfach unterstützen kann. War total am Ende und er hat mich dann unterstützt, in den Arm genommen und mir all mein Elend abgehört.
Ich dachte, ich habe mich gefangen und schlug vor, dass wir ja noch am Fluss unten etwas trinken könnten... dort jedoch kamen wir auf das Thema rauchen. Und ich bin da extrem strikt (aufgrund Erziehung / Meinung meiner Mutter)... jedenfalls sagte mein Freund, er habe wieder einmal Lust auf eine Zigarette und als ich erstaunt fragte, ob er denn während unserer Beziehung zwischendurch geraucht hat, hat er es bejaht. Ja er rauche zwischebdurch mal 2-3x im Jahr. Ich weiss. Nicht viel. Jedenfalls kamen dann bei mir Gefühle hoch, dass es mich "hintergeht" und mir nichts gesagt hat. Er konnte mir noch so erklären, dass er in meiner Gegenwart halt nie rauche, weil er meine Prinzipien respektiere und er ja auch sehr wenig rauche etc.. ich verbiss mich dann richtiggehend in diese Information und konnte nichts mehr objektiv sehen oder relativieren. Erneut musste er mich von einem mich elendig schüttelnden Weinkrampf befreien - mich umarmen und nach Hause führen.
Mir war so elendig zumute. Hatte echt Gedanken, es wäre doch so viel einfacher, wenn mich ein Auto anfahren würde etc... habe dann auf der Rückfahrt auch "Psychiatrie" gegoogelt...
Ich fühle mich einfach mit der Situation mit dem Missbrauch durch meinen Vater so unter Druck und habe so Angst, dass ich nicht glücklich werden kann. Mit meinem Freund hätte ich die besten Voraussetzungen dafür. Ich fühle mich so alleine. Meine Psychologin ist in den Ferien. Der EMDR-Therapeut kann mich nur für diese 3-4 Sitzungen nehmen. Habe zwischendurch das Gefühl, dass mir nicht mal ein Psychiater o.ä. helfen kann... dass ich irgendwann durch die Maschen der Gesellschaft falle...
ich weiss mir echt nicht zu helfen. Ich kann mich nicht mehr alleine aufraffen irgendetwas zu tun. Nur am Abend schaffe ich es meistens mit meinen Leuten Salsatanzen zu gehen..
 tagsüber liege ich auf dem Sofa rum. Ausser ich habe mit jemandem abgemacht und MUSS aufstehen. Ich nehme schon Antidepressiva. Ich weiss echt nicht, wie ich aus meinem extremen Stimmungstief rauskommen soll. Eigentlich möchte ich auch meinen Freund nicht noch zusätzlich belasten. Aber ich liege mit geschwollenen Augen vom Weinen auf seinem Sofa und schaffe es nicht mich aufzuraffen und eine Stunde nach Hause zu fahren.
Ich will nicht, dass mich der Missbrauch so kaputt macht und mein Leben versaut. Nur im Moment habe ich das Gefühl, als stünde ich vor einem schwarzen Loch. Habe extrem Angst und fühle mich alleine.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Tipps, wie ich aus dieser Lethargie rauskomme. Aufmunternde Worte.
Vielen herzlichen Dank fürs Durchlesen ♡

echt schlimm und bedrückend.

eine frage: was ist das für ein termin? dein vater wurde doch damals verurteilt. ein neues urteil?

ich verstehe deinen freund. es ist seine berufliche zukunft. er muss udn soll einen job mchen, der ihn mit freude erfüllt. er ist wichtig! seine wünsche sind zu berücksichtigen. er kann seinen berufswunsch nicht wegen eurer beziehung aufs eis legen. ds ist doch nicht fair. wer weiß, wie lange ihr überhupt zusammen bleibt?

zudem ist es auch völlig in ordnung, dass er raucht. er darf das. auch dsa ist seine freue entscheidung. er weiß, dass es dich stört udn deswegen raucht er nicht vor dir.

ich mache mir in allererster linie sorgen um deine berufliche zukunft. du bist lehrerin. das heißt, du sollt verbeamtet werden, irgendwann auf lebenszeit. wie willst du das mti deiner krankengeschichte machen? ich will dich nicht beunruhigen aber dein psychischer gesudnheitszustand ist dafür total hinderlich. darüber solltest du dir in aller erster linie gedanken machen.

besprich diese dinge mit deinem therapeuten. vielleicht hilft dir ein klinikaufenthalt.

alles gute

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4. August um 19:06

Hey Hundezahn

Deine Nachricht enthaltet wahre Anteile. Jedoch ist der Tonfall schon eher abschätzig und nicht unterstützend. Ich brauche nicht noch jemand, der mit dem Finger in die Wunde drückt. Und hättest du meine Antworten genauer gelesen, hättest du auch gesehen, dass ich mir ernsthaft überlege, in die Tagesklinik zu gehen.
Und ich WILL zu Ruhe kommen. Aber da es wirklich akut ist, wollte ich gut gemeinte Ratschläge.
Ich habe zum Glück einige, mich liebende Leute um mich. Mit denen überbrücke ich jetzt auch, bis ich am Montag zum Psychiater gehen kann.
Danke trotzdem dass du dir die Mühe gemacht hast mir zu antworten...

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4. August um 19:09
In Antwort auf fresh0089

echt schlimm und bedrückend.

eine frage: was ist das für ein termin? dein vater wurde doch damals verurteilt. ein neues urteil?

ich verstehe deinen freund. es ist seine berufliche zukunft. er muss udn soll einen job mchen, der ihn mit freude erfüllt. er ist wichtig! seine wünsche sind zu berücksichtigen. er kann seinen berufswunsch nicht wegen eurer beziehung aufs eis legen. ds ist doch nicht fair. wer weiß, wie lange ihr überhupt zusammen bleibt?

zudem ist es auch völlig in ordnung, dass er raucht. er darf das. auch dsa ist seine freue entscheidung. er weiß, dass es dich stört udn deswegen raucht er nicht vor dir.

ich mache mir in allererster linie sorgen um deine berufliche zukunft. du bist lehrerin. das heißt, du sollt verbeamtet werden, irgendwann auf lebenszeit. wie willst du das mti deiner krankengeschichte machen? ich will dich nicht beunruhigen aber dein psychischer gesudnheitszustand ist dafür total hinderlich. darüber solltest du dir in aller erster linie gedanken machen.

besprich diese dinge mit deinem therapeuten. vielleicht hilft dir ein klinikaufenthalt.

alles gute

Hallo Fresh

Verbeamtet? Ich arbeite in der Schweiz meine Schulleitung ist informiert und unterstützen mich in meinen Entscheidungen, sei es auch, dass ich 1 Monat krank geschrieben bin. 
Das mit meiner Freund stimmt. Das war eine meiner Überreaktionen. Das ist mir bewusst.

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4. August um 19:20
In Antwort auf espoir92

Hallo Fresh

Verbeamtet? Ich arbeite in der Schweiz meine Schulleitung ist informiert und unterstützen mich in meinen Entscheidungen, sei es auch, dass ich 1 Monat krank geschrieben bin. 
Das mit meiner Freund stimmt. Das war eine meiner Überreaktionen. Das ist mir bewusst.

ok. wie das in der schweiz ist, weiß ich nicht. in deutschland könntest du deswegen nicht verbeamtet werden.

viel glück und kopf hoch!

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4. August um 19:26
In Antwort auf fresh0089

ok. wie das in der schweiz ist, weiß ich nicht. in deutschland könntest du deswegen nicht verbeamtet werden.

viel glück und kopf hoch!

Danke!

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4. August um 22:25
In Antwort auf espoir92

Meine Lieben

Ich habe erst vor Kurzem meinen ersten Beitrag geschrieben und es hat mir geholfen! Evtl solltet ihr den Tread lesen, wenn ihr mir wirklich helfen wollt.

Jedenfalls:
da ja mein Freund in einer Tagesklinik ist, habe ich mit meinen Problemen meist alleine "herumgewurstelt"... habe einen Termin um das Gerichtsurteil meines Vaters zu lesen, habe einen 4 seitigen Brief an ihn abgeschickt, hatte einen weiteren Termin bei meiner Psychotherapeutin, habe viel nachgedacht... und hatte das Bestreben, meinen Freund nicht mit meinen Sorgen und Ängsten zu fest zu belasten. Klar hab ich erzählt, aber mit wenig Emotionen und nicht um Rat gefragt...
Jetzt gab es gestern eine sehr belastende Situation, in der ich wieder total hilflos mir selbst ausgeliefert war...:
Er erzählte mir voll Freude, dass er eventuell in den Hotelleriebereich einsteigen möchte... Service etc und dass ihm das in der Vorstellung voll ansprechen würde und glücklich machen würde... ich hab dann meine Bedenken geäussert wegen sehr langen Arbeitszeiten und wie dann unsere Beziehung aussehen würde, wenn wir aneinander vorbeileben durch ganz andere Arbeitszeiten (ich bin Lehrerin)... somit wäre er am Wochenende und an den Abenden weg...wenn ich frei hätte und umgekehrt...
Jedenfalls ist unsere Diskussion dann in einen Streit ausgeartet und ich merkte, dass ich psychisch voll neben mir stehe und mich so eine kleine Diskussion voll aus der Bahn wirft... bin dann in Tränen ausgebrochen und konnte fast nicht mehr stehen und konnte mit all meinen todtraurigen Gefühlen nicht mehr umgehen
Habe mir die Schuld daran gegeben, dass wir wieder streiten müssen und dass ich ihn in seinen Träumen und seinen Hoffnungen nicht einfach unterstützen kann. War total am Ende und er hat mich dann unterstützt, in den Arm genommen und mir all mein Elend abgehört.
Ich dachte, ich habe mich gefangen und schlug vor, dass wir ja noch am Fluss unten etwas trinken könnten... dort jedoch kamen wir auf das Thema rauchen. Und ich bin da extrem strikt (aufgrund Erziehung / Meinung meiner Mutter)... jedenfalls sagte mein Freund, er habe wieder einmal Lust auf eine Zigarette und als ich erstaunt fragte, ob er denn während unserer Beziehung zwischendurch geraucht hat, hat er es bejaht. Ja er rauche zwischebdurch mal 2-3x im Jahr. Ich weiss. Nicht viel. Jedenfalls kamen dann bei mir Gefühle hoch, dass es mich "hintergeht" und mir nichts gesagt hat. Er konnte mir noch so erklären, dass er in meiner Gegenwart halt nie rauche, weil er meine Prinzipien respektiere und er ja auch sehr wenig rauche etc.. ich verbiss mich dann richtiggehend in diese Information und konnte nichts mehr objektiv sehen oder relativieren. Erneut musste er mich von einem mich elendig schüttelnden Weinkrampf befreien - mich umarmen und nach Hause führen.
Mir war so elendig zumute. Hatte echt Gedanken, es wäre doch so viel einfacher, wenn mich ein Auto anfahren würde etc... habe dann auf der Rückfahrt auch "Psychiatrie" gegoogelt...
Ich fühle mich einfach mit der Situation mit dem Missbrauch durch meinen Vater so unter Druck und habe so Angst, dass ich nicht glücklich werden kann. Mit meinem Freund hätte ich die besten Voraussetzungen dafür. Ich fühle mich so alleine. Meine Psychologin ist in den Ferien. Der EMDR-Therapeut kann mich nur für diese 3-4 Sitzungen nehmen. Habe zwischendurch das Gefühl, dass mir nicht mal ein Psychiater o.ä. helfen kann... dass ich irgendwann durch die Maschen der Gesellschaft falle...
ich weiss mir echt nicht zu helfen. Ich kann mich nicht mehr alleine aufraffen irgendetwas zu tun. Nur am Abend schaffe ich es meistens mit meinen Leuten Salsatanzen zu gehen..
 tagsüber liege ich auf dem Sofa rum. Ausser ich habe mit jemandem abgemacht und MUSS aufstehen. Ich nehme schon Antidepressiva. Ich weiss echt nicht, wie ich aus meinem extremen Stimmungstief rauskommen soll. Eigentlich möchte ich auch meinen Freund nicht noch zusätzlich belasten. Aber ich liege mit geschwollenen Augen vom Weinen auf seinem Sofa und schaffe es nicht mich aufzuraffen und eine Stunde nach Hause zu fahren.
Ich will nicht, dass mich der Missbrauch so kaputt macht und mein Leben versaut. Nur im Moment habe ich das Gefühl, als stünde ich vor einem schwarzen Loch. Habe extrem Angst und fühle mich alleine.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Tipps, wie ich aus dieser Lethargie rauskomme. Aufmunternde Worte.
Vielen herzlichen Dank fürs Durchlesen ♡

Frage:

Wie kann ich ältete Thread von Usern finden?

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5. August um 0:46

Nimm Hilfe an! Da können Dir nicht Laien helfen, nicht mal Freunde! Du brauchst Strukturen, seien es fixe Hobby-Termine oder so und sicherlich auch wöchentlich Therapie-Stunden!

LG

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5. August um 9:51
In Antwort auf espoir92

Meine Lieben

Ich habe erst vor Kurzem meinen ersten Beitrag geschrieben und es hat mir geholfen! Evtl solltet ihr den Tread lesen, wenn ihr mir wirklich helfen wollt.

Jedenfalls:
da ja mein Freund in einer Tagesklinik ist, habe ich mit meinen Problemen meist alleine "herumgewurstelt"... habe einen Termin um das Gerichtsurteil meines Vaters zu lesen, habe einen 4 seitigen Brief an ihn abgeschickt, hatte einen weiteren Termin bei meiner Psychotherapeutin, habe viel nachgedacht... und hatte das Bestreben, meinen Freund nicht mit meinen Sorgen und Ängsten zu fest zu belasten. Klar hab ich erzählt, aber mit wenig Emotionen und nicht um Rat gefragt...
Jetzt gab es gestern eine sehr belastende Situation, in der ich wieder total hilflos mir selbst ausgeliefert war...:
Er erzählte mir voll Freude, dass er eventuell in den Hotelleriebereich einsteigen möchte... Service etc und dass ihm das in der Vorstellung voll ansprechen würde und glücklich machen würde... ich hab dann meine Bedenken geäussert wegen sehr langen Arbeitszeiten und wie dann unsere Beziehung aussehen würde, wenn wir aneinander vorbeileben durch ganz andere Arbeitszeiten (ich bin Lehrerin)... somit wäre er am Wochenende und an den Abenden weg...wenn ich frei hätte und umgekehrt...
Jedenfalls ist unsere Diskussion dann in einen Streit ausgeartet und ich merkte, dass ich psychisch voll neben mir stehe und mich so eine kleine Diskussion voll aus der Bahn wirft... bin dann in Tränen ausgebrochen und konnte fast nicht mehr stehen und konnte mit all meinen todtraurigen Gefühlen nicht mehr umgehen
Habe mir die Schuld daran gegeben, dass wir wieder streiten müssen und dass ich ihn in seinen Träumen und seinen Hoffnungen nicht einfach unterstützen kann. War total am Ende und er hat mich dann unterstützt, in den Arm genommen und mir all mein Elend abgehört.
Ich dachte, ich habe mich gefangen und schlug vor, dass wir ja noch am Fluss unten etwas trinken könnten... dort jedoch kamen wir auf das Thema rauchen. Und ich bin da extrem strikt (aufgrund Erziehung / Meinung meiner Mutter)... jedenfalls sagte mein Freund, er habe wieder einmal Lust auf eine Zigarette und als ich erstaunt fragte, ob er denn während unserer Beziehung zwischendurch geraucht hat, hat er es bejaht. Ja er rauche zwischebdurch mal 2-3x im Jahr. Ich weiss. Nicht viel. Jedenfalls kamen dann bei mir Gefühle hoch, dass es mich "hintergeht" und mir nichts gesagt hat. Er konnte mir noch so erklären, dass er in meiner Gegenwart halt nie rauche, weil er meine Prinzipien respektiere und er ja auch sehr wenig rauche etc.. ich verbiss mich dann richtiggehend in diese Information und konnte nichts mehr objektiv sehen oder relativieren. Erneut musste er mich von einem mich elendig schüttelnden Weinkrampf befreien - mich umarmen und nach Hause führen.
Mir war so elendig zumute. Hatte echt Gedanken, es wäre doch so viel einfacher, wenn mich ein Auto anfahren würde etc... habe dann auf der Rückfahrt auch "Psychiatrie" gegoogelt...
Ich fühle mich einfach mit der Situation mit dem Missbrauch durch meinen Vater so unter Druck und habe so Angst, dass ich nicht glücklich werden kann. Mit meinem Freund hätte ich die besten Voraussetzungen dafür. Ich fühle mich so alleine. Meine Psychologin ist in den Ferien. Der EMDR-Therapeut kann mich nur für diese 3-4 Sitzungen nehmen. Habe zwischendurch das Gefühl, dass mir nicht mal ein Psychiater o.ä. helfen kann... dass ich irgendwann durch die Maschen der Gesellschaft falle...
ich weiss mir echt nicht zu helfen. Ich kann mich nicht mehr alleine aufraffen irgendetwas zu tun. Nur am Abend schaffe ich es meistens mit meinen Leuten Salsatanzen zu gehen..
 tagsüber liege ich auf dem Sofa rum. Ausser ich habe mit jemandem abgemacht und MUSS aufstehen. Ich nehme schon Antidepressiva. Ich weiss echt nicht, wie ich aus meinem extremen Stimmungstief rauskommen soll. Eigentlich möchte ich auch meinen Freund nicht noch zusätzlich belasten. Aber ich liege mit geschwollenen Augen vom Weinen auf seinem Sofa und schaffe es nicht mich aufzuraffen und eine Stunde nach Hause zu fahren.
Ich will nicht, dass mich der Missbrauch so kaputt macht und mein Leben versaut. Nur im Moment habe ich das Gefühl, als stünde ich vor einem schwarzen Loch. Habe extrem Angst und fühle mich alleine.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Tipps, wie ich aus dieser Lethargie rauskomme. Aufmunternde Worte.
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Fiel Glückschlau36

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