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Kann mir keiner etwas über Erfahrungen mit narzistisch erkrankten Menschen berichten?

20. Februar 2011 um 18:47

ich habe jetzt dank euch herausgefunden das mein Freund an einer narzistischen persönlichkeitsstörung leidet, und das ich das perfekte "Gegenstück" spiele, da ich auch irgendwo ein Fehlverhalten darstelle. Nun habe ich viel über diese Krankheit gelesen. Auch über Therapien. Ich habe meinem Freund vorgeschlagen eine Partnertherapie zu machen. Natürlich hat er erst nein gesagt aber dann ein "vll - er denkt drüber nach". Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit Partnertherapien? Ich habe gelesen das eine nps-Patienten sehr schwer zu therapien und zu heilen sind, und das es in de meisten Fällen trotsdem zur Trennung kommt. Bringt diese Partnertherapie etwas, soll ich mir das auch noch antun? Oder denkt ihr es ist aussichtslos, und man ich solle jetzt einen großen Bogen um ihn machen?? Irgendwie kann ich ihn doch nicht einfach so stehen lassen, vorallem nicht jetzt wo ich nochdazu weis das er krank ist ?! Wie sieht ihr das? Danke und LG

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20. Februar 2011 um 19:39


kurze anmerkung...er ist NICHT krank...er hat eine narzistische persönlichkeitsSTÖRUNG...das heisst...ER hat damit kein problem,weil es sich für ihn völlig normal anfühlt...sondern die anderen kommen damit nicht zurecht...deshalb ist ne therapie auch kaum von erfolg gekrönt...
und das du dich jetzt für ihn verantwortlich fühlst und ihn nicht "hängen" lassen willst,zeigt,wie toll du ihn ergänzt...du hast es doch schon gut erkannt...du bist das passende gegenstück...nur das du daran kaputt gehen wirst...
also ist es völlig wurscht,was ER tut...sondern DU

sky

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20. Februar 2011 um 20:13
In Antwort auf skyeye70


kurze anmerkung...er ist NICHT krank...er hat eine narzistische persönlichkeitsSTÖRUNG...das heisst...ER hat damit kein problem,weil es sich für ihn völlig normal anfühlt...sondern die anderen kommen damit nicht zurecht...deshalb ist ne therapie auch kaum von erfolg gekrönt...
und das du dich jetzt für ihn verantwortlich fühlst und ihn nicht "hängen" lassen willst,zeigt,wie toll du ihn ergänzt...du hast es doch schon gut erkannt...du bist das passende gegenstück...nur das du daran kaputt gehen wirst...
also ist es völlig wurscht,was ER tut...sondern DU

sky

Ergänzung
"krank" im sinne von ohne hilfe kommt er nicht klar...
abgesehen davon ist es nur eine vermutung,dass er ne störung hat....ob es so ist,weisst du nicht...von daher...WENN schon therapie...müsste er erstmal allein ran...was wiederum voraussetzt,das er selber denkt,mit ihm stimmt was nicht...dürfte ein bisschen schwierig werden...ein alkoholiker glaubt ja auch oft,die anderen spinnen...

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20. Februar 2011 um 23:19
In Antwort auf skyeye70


kurze anmerkung...er ist NICHT krank...er hat eine narzistische persönlichkeitsSTÖRUNG...das heisst...ER hat damit kein problem,weil es sich für ihn völlig normal anfühlt...sondern die anderen kommen damit nicht zurecht...deshalb ist ne therapie auch kaum von erfolg gekrönt...
und das du dich jetzt für ihn verantwortlich fühlst und ihn nicht "hängen" lassen willst,zeigt,wie toll du ihn ergänzt...du hast es doch schon gut erkannt...du bist das passende gegenstück...nur das du daran kaputt gehen wirst...
also ist es völlig wurscht,was ER tut...sondern DU

sky

Hey
da hast du wohl recht.. nur in meinen letzten Beiträgen habe ich sein Verhalten beschrieben und von daher bin ich mir zu hundert prozent sicher das er diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider hab ich das erst nach 2 Jahren durch eine Frau hier im Forum heruasgefunden. Nun weiss ich nicht wie ich damit umgehen soll. Ich habe ihm gesagt das ich die Therapie machen will mit ihm aber er meinte nur ich soll ihm Zeit geben das würde sich von alleine einspielen.. aber da ich diese Spielchen schon kenne mit neuen Chancen und immer wieder Hoffnungen die letztenlich kapputt gehen.. bezweifle ich sehr stark das er das von alleine hinkrigt, da er meinte er wäre völlig "normal".

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21. Februar 2011 um 0:30
In Antwort auf sacha_11876366

Hey
da hast du wohl recht.. nur in meinen letzten Beiträgen habe ich sein Verhalten beschrieben und von daher bin ich mir zu hundert prozent sicher das er diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider hab ich das erst nach 2 Jahren durch eine Frau hier im Forum heruasgefunden. Nun weiss ich nicht wie ich damit umgehen soll. Ich habe ihm gesagt das ich die Therapie machen will mit ihm aber er meinte nur ich soll ihm Zeit geben das würde sich von alleine einspielen.. aber da ich diese Spielchen schon kenne mit neuen Chancen und immer wieder Hoffnungen die letztenlich kapputt gehen.. bezweifle ich sehr stark das er das von alleine hinkrigt, da er meinte er wäre völlig "normal".


naja..mal unter uns gebetsschwestern...mein bruder hat viele symptome,die auch auf solch eine störung hinweisen...seine frau ist seit ihrem 17ten lebensjahr mit ihm zusammen...sie haben drei kinder...die zwei großen sind sobald sie konnten von zu hause weg...und seine frau ist nur noch ein wrack...null perspektive auf ein glückliches leben..sie haben ein abhängigkeitsverhältnis vom feinsten entwickelt...er kann charmant sein...keine frage...er hat sogar einige sehr gute eigenschaften...aber diese störung,die ich auch bei ihm vermute,die macht in vielen momenten das leben der anderen zur HÖLLE...aber glaub mal nicht,dass er das einsieht...für ihn sind immer die anderen schuld...und er kann die tatsachen auch so verdrehen,das du letztenendes als der schuldige dastehst...
wir haben auch nur sporadisch kontakt...ich liebe ihn...er ist mein bruder...und trotzdem muss ich ich nicht mit ihm umgeben...er ist für SICH verantwortlich...niemand sonst...
genausowenig,wie DU für deinen freund verantwortlich bist...wenn er etwas ändern will,dann muss es von IHM kommen...und solange du dieses theater mitmachst,warum soll er denn was ändern?
er hat doch nix zu befürchten...ausser ein bisschen rumgemecker ,rumgejammer,rumgeheule...dann zeigt er wieder ein bisschen einsicht..und alles geht von vorn los...die liebe zu dir wird nix ändern...sie hat ihn ja auch nicht davon abgehalten,dich so zu behandeln...
eigentlich kannst du nur verlieren...weil du hoffnungen und erwartungen in ihn setzt,die er nicht erfüllen kann will oder wie auch immer...
das du ihn "retten" willst,ist ne ganz normale reaktion...aber DU bist nicht für ihn verantwortlich...weder für sein glück...noch für sein unglück...
meine schwägerin hofft seit über 20 jahren...und hat aufgegeben...aber trennen will sie sich nicht,wegen dem kleinen und dem haus...da krieg ich das würgen...ehrlich...ich hab mir auch verbeten...nach vielen gesprächen über dieses thema,mir in irgendeiner weise die ohren vollzuheulen...klingt hart...weiss ich...aber ich hab ihr mehrfach hilfe angeboten,wenn sie sich trennt...will sie nicht...ok...dann muss sie eben damit leben...
von daher kann ich dir nur raten zu gehen...bei dir mischt sich nämlich liebe mit abhängigkeit und der wunsch ihn zu retten...schuldgefühle und was weiss ich nicht noch...
er sagt...es wird sich schon einspielen...jo...is klar...er denkt,du wirst dich an die behandlung gewöhnen... oder glaubst du im ernst,du wachst auf und neben dir liegt ein völlig neuer mensch?
warum...mit welcher begründung soll er sich ändern...der grundzüge eines menschen bleiben immer gleich...es muss schon was gravierendes im leben passieren,das man sich um 180grad dreht...lebensbedrohliche krankheiten oder sowas...aber ändern wird man sich immer für sich selber...niemals für jemand anderen...das funktioniert nur ne weile...wenn man's nicht wirklich selber WILL...
tut mir leid...es gibt zwei möglichkeiten...entweder du gehst...oder du nimmst diese behandlung seinerseits in kauf...eine dritte option wirds nicht geben...

sky


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21. Februar 2011 um 8:34
In Antwort auf skyeye70


naja..mal unter uns gebetsschwestern...mein bruder hat viele symptome,die auch auf solch eine störung hinweisen...seine frau ist seit ihrem 17ten lebensjahr mit ihm zusammen...sie haben drei kinder...die zwei großen sind sobald sie konnten von zu hause weg...und seine frau ist nur noch ein wrack...null perspektive auf ein glückliches leben..sie haben ein abhängigkeitsverhältnis vom feinsten entwickelt...er kann charmant sein...keine frage...er hat sogar einige sehr gute eigenschaften...aber diese störung,die ich auch bei ihm vermute,die macht in vielen momenten das leben der anderen zur HÖLLE...aber glaub mal nicht,dass er das einsieht...für ihn sind immer die anderen schuld...und er kann die tatsachen auch so verdrehen,das du letztenendes als der schuldige dastehst...
wir haben auch nur sporadisch kontakt...ich liebe ihn...er ist mein bruder...und trotzdem muss ich ich nicht mit ihm umgeben...er ist für SICH verantwortlich...niemand sonst...
genausowenig,wie DU für deinen freund verantwortlich bist...wenn er etwas ändern will,dann muss es von IHM kommen...und solange du dieses theater mitmachst,warum soll er denn was ändern?
er hat doch nix zu befürchten...ausser ein bisschen rumgemecker ,rumgejammer,rumgeheule...dann zeigt er wieder ein bisschen einsicht..und alles geht von vorn los...die liebe zu dir wird nix ändern...sie hat ihn ja auch nicht davon abgehalten,dich so zu behandeln...
eigentlich kannst du nur verlieren...weil du hoffnungen und erwartungen in ihn setzt,die er nicht erfüllen kann will oder wie auch immer...
das du ihn "retten" willst,ist ne ganz normale reaktion...aber DU bist nicht für ihn verantwortlich...weder für sein glück...noch für sein unglück...
meine schwägerin hofft seit über 20 jahren...und hat aufgegeben...aber trennen will sie sich nicht,wegen dem kleinen und dem haus...da krieg ich das würgen...ehrlich...ich hab mir auch verbeten...nach vielen gesprächen über dieses thema,mir in irgendeiner weise die ohren vollzuheulen...klingt hart...weiss ich...aber ich hab ihr mehrfach hilfe angeboten,wenn sie sich trennt...will sie nicht...ok...dann muss sie eben damit leben...
von daher kann ich dir nur raten zu gehen...bei dir mischt sich nämlich liebe mit abhängigkeit und der wunsch ihn zu retten...schuldgefühle und was weiss ich nicht noch...
er sagt...es wird sich schon einspielen...jo...is klar...er denkt,du wirst dich an die behandlung gewöhnen... oder glaubst du im ernst,du wachst auf und neben dir liegt ein völlig neuer mensch?
warum...mit welcher begründung soll er sich ändern...der grundzüge eines menschen bleiben immer gleich...es muss schon was gravierendes im leben passieren,das man sich um 180grad dreht...lebensbedrohliche krankheiten oder sowas...aber ändern wird man sich immer für sich selber...niemals für jemand anderen...das funktioniert nur ne weile...wenn man's nicht wirklich selber WILL...
tut mir leid...es gibt zwei möglichkeiten...entweder du gehst...oder du nimmst diese behandlung seinerseits in kauf...eine dritte option wirds nicht geben...

sky


Ich kann mich Skys Ausführungen
nur anschließen . Neulich hat ein Prof im Fernsehen gesagt, dass das größte Lernfeld unsere Beziehungen sind und dass es meistens harte Schläge sind, die nachher eine Änderung herbeiführen. Viele Beziehungen sind mehr durch Abhängigkeit als durch Liebe geprägt. Das zu erkennen ist sehr heftig, kann dir aber helfen. Du mußt keine Erklärungen mehr finden, warum du bleibst. Wenn du aufgibst, dann gibt es eine Chance für euch beide, wobei du nur für dich verantwortlich bist.
Gruß Melike

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21. Februar 2011 um 18:08
In Antwort auf skyeye70

Ergänzung
"krank" im sinne von ohne hilfe kommt er nicht klar...
abgesehen davon ist es nur eine vermutung,dass er ne störung hat....ob es so ist,weisst du nicht...von daher...WENN schon therapie...müsste er erstmal allein ran...was wiederum voraussetzt,das er selber denkt,mit ihm stimmt was nicht...dürfte ein bisschen schwierig werden...ein alkoholiker glaubt ja auch oft,die anderen spinnen...


danke sky

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