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Kann man sich immer nur in die "falschen" Personen verlieben oder was genau ist mein Problem?

19. Februar um 18:40

Hallo zusammen,

ich hätte nie gedacht mich mal auf so einer Seite wie dieser anzumelden und hier um Rat zu fragen und schon gar nicht als Mann. Aber so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende und suche gerade auch von der weiblichen Fraktion mal Rat und vielleicht ein paar objektive Denkanstöße.

Kurz zu mir: Ich bin männlich, 25 Jahre alt und habe folgendes "Problem". Ich schaffe es einfach nie eine Beziehung mit einer Frau zu führen in die ich mich verliebt habe, sprich, ich bin immer nur unglücklich verliebt (naja, nicht ganz aber dazu später mehr). Ich habe das Gefühl, dass Frauen generell kein Interesse an mir haben oder dieses sehr schnell wieder verlieren. Ich würde euch gerne einfach mal meinen bisherigen Werdegang mit Frauen schildern.

Das erste mal ging es mir in der Schulzeit mit 16 Jahren so. Damals war ich in eine Klassenkameradin verliebt. Wir haben uns super verstanden, aber irgendwann wurde sie immer abweisender zu mir und ich verlor auf Dauer dadurch selbst das Interesse und hakte die Sache ab. Meine nächsten richtigen Verliebtheitsgefühle hatte ich dann mit 18. Ich lernte ein nettes Mädel kennen und alles lief solange super bis es ernst werden sollte. Irgendwann teilte sie mir dann mit, dass sie keine Beziehung möchte, da sie bald wegziehen wird und definitiv keine Fernbeziehung will. Ich akzeptierte dies, war dann aber doch eher niedergeschlagen, zumal ich dann erfuhr, dass sie sich eine Woche später auf eine Beziehung mit einem Kerl aus meinem Nachbarort einließ und somit letztendlich doch eine Fernbeziehung führte. Die nächste Frau lernte ich ungefähr ein halbes Jahr später kennen. Wir verstanden uns sehr gut und kamen uns näher. Irgendwann erzählte sie mir, dass sie nur etwas lockeres ala Freundschaft Plus sucht und definitiv keine Gefühle für mich hat. Ich hingegen hab mich zu diesem Zeitpunkt schon sehr zu ihr hingezogen gefühlt und hatte auch hier schon wieder Gefühle für sie entwickelt (geschlafen hatte ich mit ihr aber nie). Jedenfalls hat sie mich dann irgendwann einfach geghostet und auf keine meiner Kontaktaufnahmen mehr reagiert und ich hörte nie wieder was von ihr.
Die nächste Dame der ich näher kam, lernte ich dann mit Anfang 19 kennen. Wir verstanden uns ebenfalls bestens und irgendwann fragte sie mich wann wir denn den nächsten Schritt gehen sollten? Ich sagte ihr, dass ich sie definitiv nicht bedrängen will, mir aber durchaus mehr mit ihr vorstellen könnte. Ein paar Tage später darauf kam dann von ihr eine Nachricht, dass sie sich nicht sicher sei und etwas Abstand von mir braucht um nachzudenken. Nach ungefähr zwei Wochen kam dann die Verabschiedung von ihrer Seite, da sie gemerkt hat, dass sie keine Gefühle für mich hat.
Ein halbes Jahr später lernte ich wieder jemanden kennen. Auch hier lief am Anfang alles sehr gut. Allerdings hatte diese Frau dann wohl nur so lange Verwendung für mich, solange sie Probleme hatte und bei mir Rat und Hilfe gesucht hat. Nachdem ihre Probleme gelöst waren, lernte sie jemand anderen kennen und kam dann mit diesem zusammen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich das Thema Beziehung und Liebe für mich erstmal gedanklich abgeschlossen, bis ich mit Anfang 20 ein nettes Mädel kennenlernte. Hier war es zunächst umgekehrt. Sie hatte sich in mich verliebt und hat sich richtig Mühe gegeben um mich. Irgendwann hatte es mich auch erwischt und wir kamen zusammen. Sie war quasi meine erste richtige Freundin und mit ihr hatte ich letztendlich auch mein erstes Mal. Wir hatten
3 1/2 wunderschöne Jahre zusammen, bis sie mir dann irgendwann beichtete, dass sie seit mehreren Monaten eine Affäre mit einem anderen Mann hat. Ich muss sehr blind gewesen sein, da ich davon absolut rein gar nichts mitbekommen habe. Jedenfalls hat sie mir davon gebeichtet und sich im gleichen Atemzug von mir getrennt und sie war dann sofort mit dem anderen Kerl zusammen. Die ganze Sache hatte mich natürlich sehr niedergeschlagen und es dauerte einige Zeit bis ich mich davon erholte.

Nach diesem derben Schlag hatte ich innerhalb von 1 1/2 Jahren mehrere Frauen gedatet, aber nie hatte es bei mir wieder "Klick" gemacht. An keiner hatte ich letztendlich wirkliches Interesse, bis ich mit Anfang 24 eine ganz wunderbare Frau kennengelernt habe. Ich hatte mich bis dato noch mit niemandem so verbunden gefühlt wie mit ihr. Nach dem ersten Date mit ihr bin ich mitten in der Nacht schweißgebadet aufgewacht und musste sofort an sie denken. Das hatte ich bisher so noch nicht erlebt. Es war alles zu schön um wahr zu sein. Wir hatten die gleichen Interessen, den gleichen Humor und konnten einfach über alles reden. Irgendwann kam dann von ihrer Seite aus die Frage was das denn nun zwischen uns sei. Ich beichtete ihr meine Gefühle, jedoch kam von ihrer Seite nur ein "Ich bin mir nicht sicher was ich für dich empfinde." Jedoch wollte ich es nicht darauf beruhen lassen und blieb weiter dran, wollte die Sache aber ruhig angehen. Irgendwann haben wir dann auch miteinander geschlafen und kamen uns immer näher. Jedoch ging es ab diesem Zeitpunkt nur noch bergab. Sie äußerte sich nie wirklich was nun ihre Gefühle zu mir anging und es lief immer darauf hinaus, dass sie nicht wüsste was sie will. Leider hat mich diese Ungewissheit und dieses in der Luft hängen sehr belastet und ich hatte die Kontrolle über meine Emotionen verloren. Die Tatsache, dass ich seitdem meine Exfreundin mich betrogen hat unter Verlustangst leide, machte die Sache nicht besser. Ich war nicht mehr ich selbst und habe Dinge getan und gesagt, die alles nur schlimmer machten. Es folgte eine Art "On-Off-Beziehung" mit ihr, aber letztendlich zog sie vor kurzem nun entgültig den Schlussstrich und teilte mir mit, dass es ihr reicht und sie nun auch meine Nummer und alles löscht. Das ganze ist jetzt eine Woche her und ich weiß nicht wieso ich mich immer noch so sehr zu dieser Frau hingezogen fühle. Dieses ganze "Ich weiß nicht was ich will" habe ich jetzt fast ein ganzes Jahr mitgemacht, weil ich sie nicht bedrängen oder unter Druck setzen wollte. Ich wollte ihr Zeit geben und geduldig sein. Und nun stehe ich hier wieder alleine und habe starken Liebeskummer.

Fazit: In meinem 25-jährigen Leben gab es bisher 7 Frauen für die ich wirklich Gefühle hatte und mir mehr vorstellen konnte. Davon war ich letztendlich mit einer richtig zusammen und in meinem Leben hatte ich bisher erst 2 Sexualpartner.

Ich weiß nicht wieso, aber es fühlt sich alles so falsch an. Ich verstehe nicht warum es mir so schwer fällt eine Frau dauerhaft an mich zu binden. Wenn ich die Leute aus meinem Umkreis betrachte, scheine ich der einzige mit solchen Problemen zu sein. Verliebe ich mich einfach immer in die falschen Personen oder mache ich generell irgendwas falsch? Irgendwie belastet mich das alles sehr. Vielleicht liegt das jetzt aber auch nur daran, weil ich im Moment Liebeskummer habe nachdem sich die letzte nun auch wieder von mir abgewandt hat. Kann es auch einfach so etwas geben, dass man partout nicht für Beziehungen geeignet ist?

Ich entschuldige mich auf jeden Fall für den langen Text und bedanke mich bei allen die ihn bis hierhin lesen und die jetzt einfach mal ihren Senf dazu geben. Bin für jede Meinung und Einschätzung eurerseits dankbar.

Beste Grüße

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19. Februar um 19:14

Ich bin zu emotional geworden. Wir hatten Ende Dezember eine Funkstille von etwa 3 Wochen. Danach meldete ich mich wieder bei ihr und wie sich rausstellte hat sie mich auch sehr vermisst und war froh, dass ich mich wieder gemeldet hatte. Daraufhin hatten wir wieder ein Date bei dem ich zum Schluss versucht habe sie zu küssen. Diesen Kuss blockte sie ab und sagte, dass ihr das zu schnell geht und sie versucht nach unserer Kontaktsperre sich erstmal wieder langsam an alles ranzutasten. Sie war danach ein paar Tage etwas abweisend, entschuldigte sich dann aber dafür. Sie war dadurch sehr verunsichert. Danach war alles wieder gut und ich habe sie mehrfach nach einem weiteren Treffen gefragt. Jedoch wurde da jeder meiner Vorschläge abgelehnt, weil sie wohl keine Zeit hatte. Es kam aber auch kein Gegenvorschlag. Da machte sich meine Verlustangst wieder bemerkbar und ich schrieb ihr, dass ich das Gefühl habe, dass sie mich gar nicht sehen will. Daraufhin folgte eine Diskussion nach der anderen und letztendlich schüttete ich ihr mein Herz aus. Daraufhin beendete sie das ganze dann komplett, weil sie wegen solchen Sachen ständig ein schlechtes Gewissen mir gegenüber hat und das Gefühl hat mich zu verletzen und sie kann das einfach nicht mehr. Ich muss dazu sagen, dass sie sich generell sehr schwer damit tut Gefühle zu zeigen. Aufgrund ihres Verhaltens konnte ich nie wirklich einschätzen wie sie zu mir steht. Meistens konnte sie mir gerade mal solche Sachen schreiben wie das sie mich vermisst, wenn sie betrunken war. Das hatte sich dann zwar gebessert und sie taute immer mehr auf, aber dadurch das ich jetzt zum Schluss so emotional wurde und ich ihr gesagt hatte, dass ich das Gefühl habe sie würde mich nicht sehen wollen, hat sie wie bereits erwähnt den Schlussstrich gezogen. In meiner Antwort reagierte ich dann dummerweise mit Vorwürfen, habe mich dann aber letztendlich zwei Tage später per WhatsApp bei ihr entschuldigt, ihr alles Gute gewünscht und mich von ihr verabschiedet. Ich bekam darauf noch die Antwort das ihr das selber alles sehr schwer fällt, sie auch Gefühle für mich hat und mich am liebsten in den Arm nehmen und mir sagen würde, dass alles gut wird und wir das hinbekommen. Aber, weil sie sich die letzten Wochen mit uns beiden eher schlecht als gut, trotz Gefühlen zu mir, gefühlt hat, bleibt sie dabei den Schlussstrich zu ziehen.

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19. Februar um 20:45

Das kann nicht nur sein, das ist auch so und das weiß ich. Wie bereits geschrieben habe ich sehr seit meiner letzten und ersten richtigen Beziehung mit Verlustangst zu kämpfen. Das Ding ist ist, dass ich mir dessen bewusst bin, ich aber irgendwie nichts dagegen tun kann. Egal wie oft ich mir positive Gedanken mache, egal wie oft ich versuche mir gut zuzureden und nicht negativ zu sein, aber ich merke halt das ich mich damit "selbst verarsche", weil meine innere Einstellung eben nicht dazu übereinstimmt. Das ich, ich sage jetzt mal, entspannter an die Sache rangehe, funktioniert meistens für ein paar Tage, manchmal auch ein paar Wochen ganz gut, aber sobald auch nur ein wenig Zweifel in mir aufkommt, (wie z.B. die eingeredete Annahme das sie mich nicht sehen will --> das ist der nächste Punkt, da ich rational genau weiß, dass ich mir sowas nur selbst einrede, aber meine Magengegend ist das meist "anderer Meinung) verfalle ich wieder in alte Muster. Ich fühle mich manchmal gefangen wie in einem Hamsterrad,

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19. Februar um 22:39

Hey du!Ich habe zufällig hier deinen Thread gelesen und kann dir sagen: ich bin wie du nur in weiblich und noch 23 Jahre alt. Ich habe genau das selbe "Problem" aber mit Männern... Ich habe mich auch vor einigen Monaten darüber mal informiert, was bei mir eigentlich falsch läuft... erst nach zahlreichen Liebeskummer (die waren so schmerzhaft, dass ich schon keinen Sinn im Leben mehr sah) gewann ich die Erkenntnis, dass da was nicht richtig läuft. Ich habe nun einzige Psychologische Bücher gelesen und kann dir sagen, dass unser Unterbewusstsein aufgrund durch schlechte Erfahrungen (vor allem in der Kindheit mit Eltern, Bezugspersonen,etc) falsch "programmiert" ist. Vieles was man in der Kindheit erlebt, nimmt man unbewusst ins Erwachsenleben mit und das sind meistens die Auswirkungen davon. Die Frau von der du zuletzt sprichst, sie wird in ihrem Inneren auch nicht heile sein. Sie wird wahrscheinlich in ihrer Kindheit wenig Liebe und Zuneigung bekommen haben. Wir sind in diesem Fall leider passive Bindungsvermeider und sie wäre die aktive Bindungsvermeiderin. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann google mal. Ich konnte dadurch schonmal ein paar Erklärungen finden zu dem Ganzen... aber wie man wieder "gesund" wird, dass weiß ich bis heute noch nicht... 

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19. Februar um 22:46

Als passive Bindungsvermeider suchen wir im Unbewussten jemanden, den wir nicht kriegen können.. klingt unlogisch, wer will schon freiwillig Liebeskummer haben? Aber das Unbewusste ist mächtig..

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19. Februar um 22:58
In Antwort auf no_name2

Das kann nicht nur sein, das ist auch so und das weiß ich. Wie bereits geschrieben habe ich sehr seit meiner letzten und ersten richtigen Beziehung mit Verlustangst zu kämpfen. Das Ding ist ist, dass ich mir dessen bewusst bin, ich aber irgendwie nichts dagegen tun kann. Egal wie oft ich mir positive Gedanken mache, egal wie oft ich versuche mir gut zuzureden und nicht negativ zu sein, aber ich merke halt das ich mich damit "selbst verarsche", weil meine innere Einstellung eben nicht dazu übereinstimmt. Das ich, ich sage jetzt mal, entspannter an die Sache rangehe, funktioniert meistens für ein paar Tage, manchmal auch ein paar Wochen ganz gut, aber sobald auch nur ein wenig Zweifel in mir aufkommt, (wie z.B. die eingeredete Annahme das sie mich nicht sehen will --> das ist der nächste Punkt, da ich rational genau weiß, dass ich mir sowas nur selbst einrede, aber meine Magengegend ist das meist "anderer Meinung) verfalle ich wieder in alte Muster. Ich fühle mich manchmal gefangen wie in einem Hamsterrad,

Könnte es sein, dass du denkst die Frauen müssten sich in dich verlieben, weil man dir ansieht wie liebenswert du bist? Sorry, klingt vermutlich etwas hart, aber du hast in deiner Altersgruppe, die verdammt Mühe hat erwachsen zu werden und meist auch noch stolz darauf ist, alles andere als gute Karten. Denn du scheinst sehr nett und vorsichtig zu sein. Aber nicht aus Respekt sondern aus Unsicherheit. Und dann ist es wie beim Tanzen. Du gibst dir zwar Mühe, trittst den Frauen aber auf die Füsse. Und die merken natürlich, dass das so nicht passt und ziehen weiter. 
Dein Problem ist, dass du vermutlich viel zu soft rüberkommst, schnell in der Kumpelfalle landest und aus dem Bestreben heraus, alles richtig machen zu wollen, die falschen Signale sendest und den richtigen Zeitpunkt verpasst.
Du solltest unbedingt beherzter auftreten, was aber auch bedeutet, dass du dich fokussierst. Und unterlasse alles, was dich bedürftig erscheinen lässt. Hinterfrage somit nicht die Frauen sondern dich selber.    

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19. Februar um 23:03
In Antwort auf angel7

Als passive Bindungsvermeider suchen wir im Unbewussten jemanden, den wir nicht kriegen können.. klingt unlogisch, wer will schon freiwillig Liebeskummer haben? Aber das Unbewusste ist mächtig..

Hallo. Tatsächlich hab ich schon von passiver und aktiver Bindungsvermeidung gehört. Aber ich dachte dabei auch immer, dass es doch unlogisch erscheint, dass man sich innerlich einfach mal jemanden an seiner Seite wünscht, aich gleichzeitig aber immer so selbst sabotiert, dass es nichts wird. Ich meine ich habe mein Verhalten schon so oft reflektiert und weiß dann genau wie ich mich in bestimmten Situationen anders verhalten müsste um nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Sobald aber so eine Situation eintritt, scheint alles was ich aus vergangenen Beziehungen über mich gelernt habe, wie vergessen und erst nachdem ich es wieder vermasselt habe erinnere ich mich daran, dass ich es doch anders machen wollte. So ging es mir tatsächlich bisher bei jeder Frau für die ich mehr empfand. 
Bei mir selbst könnte ich mich nicht mal an Szenarien bzw. schlechte Erfahrungen aus meiner Kindheit erinnern, welche mein Unterbewusstsein so geprägt haben sollen. Bei ihr weiß ich allerdings, dass sie nicht ganz "heile" ist. Sie hat leider eine Erfahrung mit einem Mann machen müssen, welche ihre Angst durchaus rechtfertigt. Sie hat mir ja auch schon mal offen zugegeben, dass sie so Angst davor hat verletzt zu werden, dass sie so gut wie niemanden in ihre Gefühlswelt einweihen kann. Und mit jeder Trennung bzw. mit jeder Frau für die ich mehr empfinde und die sich dann doch wieder von mir abwendet und mit jedem Liebeskummer, verliere ich immer mehr die Hoffnung, dass es irgendwann mal klappt.

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19. Februar um 23:10
In Antwort auf steinundwasser

Könnte es sein, dass du denkst die Frauen müssten sich in dich verlieben, weil man dir ansieht wie liebenswert du bist? Sorry, klingt vermutlich etwas hart, aber du hast in deiner Altersgruppe, die verdammt Mühe hat erwachsen zu werden und meist auch noch stolz darauf ist, alles andere als gute Karten. Denn du scheinst sehr nett und vorsichtig zu sein. Aber nicht aus Respekt sondern aus Unsicherheit. Und dann ist es wie beim Tanzen. Du gibst dir zwar Mühe, trittst den Frauen aber auf die Füsse. Und die merken natürlich, dass das so nicht passt und ziehen weiter. 
Dein Problem ist, dass du vermutlich viel zu soft rüberkommst, schnell in der Kumpelfalle landest und aus dem Bestreben heraus, alles richtig machen zu wollen, die falschen Signale sendest und den richtigen Zeitpunkt verpasst.
Du solltest unbedingt beherzter auftreten, was aber auch bedeutet, dass du dich fokussierst. Und unterlasse alles, was dich bedürftig erscheinen lässt. Hinterfrage somit nicht die Frauen sondern dich selber.    

Den Gedanken das Frauen sich in mich verlieben müssen habe ich definitiv nicht. Es gab ja auch genug Frauen an die ich gedatet habe und an denen ich selbst kein Interesse habe. Das ich unsicher bin, damit hast du recht. Das weiß ich und streite ich auch gar nicht ab. Nichtsdestotrotz spielt aber trotzdem immer auch der Respekt eine wichtige Rolle. Ich weiß, dass ich in mancher Hinsicht sicherlich nicht dem "typischen" Mannsbild entspreche und in mancherlei Hinsicht sicherlich auch ein wenig weich bin. Wie gesagt habe ich mein Verhalten schon sehr oft reflektiert und kenne meine Schwachpunkte. Sobald ich allerdings in eine Situation komme in der ich genau an diesen Schwachpunkten arbeiten könnte, scheint alles wie vergessen und ich verhalte mich wieder genauso wie vorher. Und nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist fällt mir wieder ein, dass ich mir doch fest vorgenommen hatte mich anders zu verhalten. Und das ist einfach jedes verdammte mal so. Ich hab das Gefühl, dass ich nicht "aus meiner Haut raus kann"

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19. Februar um 23:25
In Antwort auf angel7

Als passive Bindungsvermeider suchen wir im Unbewussten jemanden, den wir nicht kriegen können.. klingt unlogisch, wer will schon freiwillig Liebeskummer haben? Aber das Unbewusste ist mächtig..

In diesem Zusammenhang ist wichtig zu sehen, dass wir uns als Menschen, gleich welcher Prägung, immer nach dem sehnen, was uns vertraut ist. Unabhängig davon ob dies nun "richtig" oder "falsch" ist, es uns gut tut oder nicht.
 
Der Soziologe Alain de Botton schreibt dazu: "Demnach ist es nur konsequent, wenn wir als Erwachsene gewisse Kandidaten zurückweisen. Nicht weil sie falsch sind sondern weil sie zu richtig sind - in dem Sinne, dass sie irgendwie extrem ausgeglichen, reif, verständnisvoll und zuverlässig erscheinen,während wir solche Perfektion in unserem Herzen als unbekannt und unverdient empfinden. Wir sind auf der Jagd nach aufregenderen Partnern, nicht in dem Glauben, dass das Leben mit ihnen harmonischer wäre, sondern aus dem unbewussten Gefühl, dass uns diese ganzen Frustrationen vertrauter erscheinen."
 

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20. Februar um 6:37
In Antwort auf steinundwasser

In diesem Zusammenhang ist wichtig zu sehen, dass wir uns als Menschen, gleich welcher Prägung, immer nach dem sehnen, was uns vertraut ist. Unabhängig davon ob dies nun "richtig" oder "falsch" ist, es uns gut tut oder nicht.
 
Der Soziologe Alain de Botton schreibt dazu: "Demnach ist es nur konsequent, wenn wir als Erwachsene gewisse Kandidaten zurückweisen. Nicht weil sie falsch sind sondern weil sie zu richtig sind - in dem Sinne, dass sie irgendwie extrem ausgeglichen, reif, verständnisvoll und zuverlässig erscheinen,während wir solche Perfektion in unserem Herzen als unbekannt und unverdient empfinden. Wir sind auf der Jagd nach aufregenderen Partnern, nicht in dem Glauben, dass das Leben mit ihnen harmonischer wäre, sondern aus dem unbewussten Gefühl, dass uns diese ganzen Frustrationen vertrauter erscheinen."
 

Heißt also im Umkehrschluss, dass, sobald ich merke, dass es anfängt sich mit einer Person gut anzufühlen bzw. ich anfange Gefühle zu entwickeln, ich das Weite suchen sollte? Klingt traurig aber rückblickend betrachtet einleuchtend. Man sagt ja immer aus Fehlern lernt man. Aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mit Frauen die gleichen Fehler immer und immer wieder mache, ganz egal ob mir meine Fehler bewusst sind und ganz gleich wie viel Mühe ich mir gebe und wie oft ich mir vorher sage: "Diesmal machst du es anders und besser." Meine erste und bisher einzige richtige Beziehung kam nämlich tatsächlich dadurch zustande, dass ich zum Zeitpunkt des Zusammenkommens tatsächlich keine richtigen Gefühle für sie hatte. Es war damals eine Vernunftsentscheidung, da sie rational gesehen sehr gut zu mir gepasst hat. Die Gefühle kamen auf meiner Seite erst im Laufe der Beziehung. Ich glaube ich lasse es einfach bleiben mit den Frauen. Ich hab keine Lust mehr immer und immer wieder im Liebeskummer zu enden. Ich versuche am Besten ohne Partner glücklich zu werden. Im Moment ist sowieso an niemand neuen zu denken, da ich noch sehr an der letzten Frau hänge. Diesmal ist es sogar das erste mal, dass ich mir meine "Ex" zurückwünsche. Das hatte ich bisher auch noch nie. Alle anderen habe ich immer recht schnell ziehen lassen, aber ich hab mich ehrlich gesagt noch nie so sehr zu jemandem verbunden gefühlt, wie es jetzt der Fall ist.

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20. Februar um 7:48

Es muss ja nichts ultra schlimmes passiert sein, es reicht schon aus, wenn irgendeine Sache unsere Seele erschüttert hat... da war bei mir der Tod meiner geliebten Tante als ich 9 Jahre alt war. Es hat mir den Boden unter den Füßen genommen und bis heute trauer ich manchmal immer noch um sie... daher kommen meine Verlustängste. Und diese Ängste reichen schon aus um einen potentiellen Partner zu verdrängen... daher schützt man sich quasi, weil man etwas ja nicht verlieren kann, wenn man es nicht hat... wenn deine Verlustängste erst im Erwachsenenalter kamen, dann versteh ich nicht, warum es vorher nicht bei dir geklappt hat... also müsste vorher schon irgendwas passiert sein, nur können sich alle nicht an ihre Kindheit genau erinnern, dann ist das ganze schwieriger. Ich war z.B. das erste Mal schon mit 13 unglücklich verliebt... 

Alleine zu bleiben ist nun auch nicht die Lösung, außer du willst das wirklich und bist glücklich damit. Ich habe die Idee, dass wir vielleicht einfach eine Beziehung führen sollten,wo man dieses Verliebtheitsgefühl einfach "überspringt". Es ist nicht immer so, dass man sich in seinen Partner verlieben muss. Das ist mir jedenfalls bewusst geworden, dass bei mir diese Probleme entstehen, wenn ich verliebt bin. Es muss aber wie gesagt nicht unbedingt geschehen, es reicht vielleicht auch einfach, wenn sich die Liebe entwickelt... ruhig und langsam... und dann klappt es.. mittlerweile grusel ich mich davor mich erneut zu verlieben... da ist die andere Person wie .. ja wie eine Droge für mich und ich habe mich selber nicht mehr so unter Kontrolle. Nein danke... 

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20. Februar um 7:52
In Antwort auf steinundwasser

In diesem Zusammenhang ist wichtig zu sehen, dass wir uns als Menschen, gleich welcher Prägung, immer nach dem sehnen, was uns vertraut ist. Unabhängig davon ob dies nun "richtig" oder "falsch" ist, es uns gut tut oder nicht.
 
Der Soziologe Alain de Botton schreibt dazu: "Demnach ist es nur konsequent, wenn wir als Erwachsene gewisse Kandidaten zurückweisen. Nicht weil sie falsch sind sondern weil sie zu richtig sind - in dem Sinne, dass sie irgendwie extrem ausgeglichen, reif, verständnisvoll und zuverlässig erscheinen,während wir solche Perfektion in unserem Herzen als unbekannt und unverdient empfinden. Wir sind auf der Jagd nach aufregenderen Partnern, nicht in dem Glauben, dass das Leben mit ihnen harmonischer wäre, sondern aus dem unbewussten Gefühl, dass uns diese ganzen Frustrationen vertrauter erscheinen."
 

Klingt auch interessant diese Ansicht.

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20. Februar um 9:21
In Antwort auf angel7

Es muss ja nichts ultra schlimmes passiert sein, es reicht schon aus, wenn irgendeine Sache unsere Seele erschüttert hat... da war bei mir der Tod meiner geliebten Tante als ich 9 Jahre alt war. Es hat mir den Boden unter den Füßen genommen und bis heute trauer ich manchmal immer noch um sie... daher kommen meine Verlustängste. Und diese Ängste reichen schon aus um einen potentiellen Partner zu verdrängen... daher schützt man sich quasi, weil man etwas ja nicht verlieren kann, wenn man es nicht hat... wenn deine Verlustängste erst im Erwachsenenalter kamen, dann versteh ich nicht, warum es vorher nicht bei dir geklappt hat... also müsste vorher schon irgendwas passiert sein, nur können sich alle nicht an ihre Kindheit genau erinnern, dann ist das ganze schwieriger. Ich war z.B. das erste Mal schon mit 13 unglücklich verliebt... 

Alleine zu bleiben ist nun auch nicht die Lösung, außer du willst das wirklich und bist glücklich damit. Ich habe die Idee, dass wir vielleicht einfach eine Beziehung führen sollten,wo man dieses Verliebtheitsgefühl einfach "überspringt". Es ist nicht immer so, dass man sich in seinen Partner verlieben muss. Das ist mir jedenfalls bewusst geworden, dass bei mir diese Probleme entstehen, wenn ich verliebt bin. Es muss aber wie gesagt nicht unbedingt geschehen, es reicht vielleicht auch einfach, wenn sich die Liebe entwickelt... ruhig und langsam... und dann klappt es.. mittlerweile grusel ich mich davor mich erneut zu verlieben... da ist die andere Person wie .. ja wie eine Droge für mich und ich habe mich selber nicht mehr so unter Kontrolle. Nein danke... 

Natürlich bin ich nicht wirklich glücklich mit dem Gedanken daran alleine zu bleiben, aber irgendwann reicht es einfach auch mal. Mir fällt es mit jedem Mal zunehmend schwerer mich ggü einer Frau emotional zu öffnen und es staut sich über die Zeit vieles auf, bis es irgendwann alles rauskommt wie in meinem jetzigen Fall. 
Darüber nachgedacht sich bewusst jemanden zu suchen bei dem man dieses Verliebtheitsgefühl nicht hat, habe ich auch schon und ich hab das auch schon versucht. Jedoch verliere ich recht schnell das Interesse an einer Frau sobald dieses Gefühl ausbleibt und habe dann im Normalfall auch gar nicht das Interesse den Kontakt weiter aufrecht zu erhalten. Ich suche eben nicht nach neuen Freundschaften, obwohl ich mich in meiner jetzigen Situation auch zunächst auf eine Freundschaft eingelassen. Das ging genau eine Woche gut bis ich meine Emotionen mal wieder nicht unter Kontrolle hatte und es ihr zuviel wurde. Ich glaube wenn ich wirklich noch eine Chance hötte haben wollen, dass aus uns beiden doch noch etwas wird, hätte ich derjenige sein müssen der auf ihr Freundschaftsangebot hin knallhart den Schlussstrich zieht. Ich konnte es nicht. Und jetzt sitze ich hier und es plagen mich massiv Schuldgefühle, weil ich mich einfach darüber ärgere, dass ich mich mal wieder nicht unter Kontrolle hatte, obwohl ich es mir doch so sehr vorgenommen hatte. Ich mache mir einfach Vorwürfe, dass es hätte anders laufen können wenn ich endlich mal mit meinen Emotionen klar kommen würde.

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20. Februar um 9:27

Hab ich das in irgendeiner Form behauptet? Kann ich mich nicht dran erinnern. Kann mich auch nicht dran erinnern den Frauen die Schuld gegeben zu haben. Genauso wenig kann ich was dafür, dass sie mal sehr stark verletzt wurde. Im Gegenteil: Ich hab die ganze Zeit Verständnis für sie gehabt und ihr gezeigt, dass ich für sie da bin. Hab sie nie bedrängt oder unter Druck gesetzt, eben bis auf das eine mal vor kurzem wo meine Emotionen alle hochkamen. Ich weiß wo mein Problem ist und übernehme die volle Verantwortung für das was ich tue und sage, ändert aber eben trotzdem nichts daran, dass man sich mit Liebeskummer schlecht fühlt.

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20. Februar um 9:48

Mhm.. helfen kann ich nun auch nicht wirklich, wir sitzen im selben Boot... vielleicht würde eine Therapie wirklich weiterhelfen... übernimmt sowas schon die Krankenkasse? 

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20. Februar um 11:33

Heißt also im Umkehrschluss sie lässt mich mit ihrem Verhalten für das büßen was ihr in der Vergangenheit widerfahren ist? Willst du also damit sagen, dass man mit seinem Verhalten automatisch die Schuld immer jemand anderem gibt? 

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20. Februar um 17:22

Das möchte ich trotz der Anonymität hier nicht unbedingt sagen. Ich sage nur so viel: Es ist so ziemlich das Schlimmste was einer Frau durch einen Mann angetan werden kann. 

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20. Februar um 17:37
In Antwort auf no_name2

Heißt also im Umkehrschluss, dass, sobald ich merke, dass es anfängt sich mit einer Person gut anzufühlen bzw. ich anfange Gefühle zu entwickeln, ich das Weite suchen sollte? Klingt traurig aber rückblickend betrachtet einleuchtend. Man sagt ja immer aus Fehlern lernt man. Aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mit Frauen die gleichen Fehler immer und immer wieder mache, ganz egal ob mir meine Fehler bewusst sind und ganz gleich wie viel Mühe ich mir gebe und wie oft ich mir vorher sage: "Diesmal machst du es anders und besser." Meine erste und bisher einzige richtige Beziehung kam nämlich tatsächlich dadurch zustande, dass ich zum Zeitpunkt des Zusammenkommens tatsächlich keine richtigen Gefühle für sie hatte. Es war damals eine Vernunftsentscheidung, da sie rational gesehen sehr gut zu mir gepasst hat. Die Gefühle kamen auf meiner Seite erst im Laufe der Beziehung. Ich glaube ich lasse es einfach bleiben mit den Frauen. Ich hab keine Lust mehr immer und immer wieder im Liebeskummer zu enden. Ich versuche am Besten ohne Partner glücklich zu werden. Im Moment ist sowieso an niemand neuen zu denken, da ich noch sehr an der letzten Frau hänge. Diesmal ist es sogar das erste mal, dass ich mir meine "Ex" zurückwünsche. Das hatte ich bisher auch noch nie. Alle anderen habe ich immer recht schnell ziehen lassen, aber ich hab mich ehrlich gesagt noch nie so sehr zu jemandem verbunden gefühlt, wie es jetzt der Fall ist.

Du bringst da was durcheinander. Meine Betrachtung richtet sich eher auf deine potentiellen Partnerinnen, die ja alle entweder nicht wollten oder mehr oder weniger schnell kalte Füsse bekamen. Somit meine ich, dass du unbedingt dein Beuteschema und deine Vorgehensweise überdenken solltest. Du landest offenbar immer wieder bei einem ähnlichen Frauentyp von dem du glaubst, dass er zu dir passt. Wenn du genau hinsiehst, wirst du aber feststellen, dass sie dich zwar als hilfsbereiten und verständnisvollen Kumpel zu mögen scheinen, nicht aber als Liebhaber und Partner.
Wenn dich dein Naturell zu einem eher verlustängstlichen Mann gemacht hat, der schnell und deutlich seine Gefühle signalisiert und äussert, ist eine eher bindungsängstliche Frau, die hinsichtlich ihrer Gefühle unsicher ist, definitiv die falsche Wahl. Es geht somit eigentlich auch nicht darum, es prinzipiell beim nächsten Mal anders oder besser zu machen. Sondern auf die Situation abgestimmt. Wobei eines dann ganz wichtig wird: Offen und ehrlich zu zeigen wer du bist und was du willst. Dem anderen gefallen zu wollen bedeutet nämlich nicht, sich "Mühe" geben zu müssen oder ein anderer zu sein, sondern für sich zu stehen und so begehrt und angenommen zu werden, wie man ist.  

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20. Februar um 17:53
In Antwort auf steinundwasser

Du bringst da was durcheinander. Meine Betrachtung richtet sich eher auf deine potentiellen Partnerinnen, die ja alle entweder nicht wollten oder mehr oder weniger schnell kalte Füsse bekamen. Somit meine ich, dass du unbedingt dein Beuteschema und deine Vorgehensweise überdenken solltest. Du landest offenbar immer wieder bei einem ähnlichen Frauentyp von dem du glaubst, dass er zu dir passt. Wenn du genau hinsiehst, wirst du aber feststellen, dass sie dich zwar als hilfsbereiten und verständnisvollen Kumpel zu mögen scheinen, nicht aber als Liebhaber und Partner.
Wenn dich dein Naturell zu einem eher verlustängstlichen Mann gemacht hat, der schnell und deutlich seine Gefühle signalisiert und äussert, ist eine eher bindungsängstliche Frau, die hinsichtlich ihrer Gefühle unsicher ist, definitiv die falsche Wahl. Es geht somit eigentlich auch nicht darum, es prinzipiell beim nächsten Mal anders oder besser zu machen. Sondern auf die Situation abgestimmt. Wobei eines dann ganz wichtig wird: Offen und ehrlich zu zeigen wer du bist und was du willst. Dem anderen gefallen zu wollen bedeutet nämlich nicht, sich "Mühe" geben zu müssen oder ein anderer zu sein, sondern für sich zu stehen und so begehrt und angenommen zu werden, wie man ist.  

Das macht durchaus Sinn und leuchtet mir ein. Nur stellt sich mir da doch wieder die Frage: Woher weiß ich, dass die nächste Frau nicht meinem typischen Beuteschema entspricht? Mir fällt ehrlich gesagt nicht eine einzige Gemeinsamkeit zwischen den Frau ein für die ich mich bisher interessiert habe, weder äußerlich noch charakterlich.

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21. Februar um 10:32

Dann lass das einfach mal so stehen. Und wähle künftig fokussierter. Das ist nicht verboten!
Denn dein bisher typisches Beuteschema könnte gewesen sein, dass du gar keines gehabt hast. Und damit haben sich dir automatisch all jene Frauen auf dem Radar zu erkennen gegeben, die eigentlich auch nicht so genau wissen was sie eigentlich haben wollen.
Eine weitere Möglichkeit sehe ich Umfeld. Wo hast du deine Frauen kennen gelernt und sind das die Orte in denen du dich wirklich gerne aufhältst? Es ist natürlich auch eine Altersfrage. Aber wenn du im Sport oder in einem bestimmten Hobby eine interessante Frau kennen lernst, geht es schnell einmal um Verbindlicheres als beim Feiern, in Clubs und auf Partys.
 

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21. Februar um 10:57
In Antwort auf steinundwasser

Dann lass das einfach mal so stehen. Und wähle künftig fokussierter. Das ist nicht verboten!
Denn dein bisher typisches Beuteschema könnte gewesen sein, dass du gar keines gehabt hast. Und damit haben sich dir automatisch all jene Frauen auf dem Radar zu erkennen gegeben, die eigentlich auch nicht so genau wissen was sie eigentlich haben wollen.
Eine weitere Möglichkeit sehe ich Umfeld. Wo hast du deine Frauen kennen gelernt und sind das die Orte in denen du dich wirklich gerne aufhältst? Es ist natürlich auch eine Altersfrage. Aber wenn du im Sport oder in einem bestimmten Hobby eine interessante Frau kennen lernst, geht es schnell einmal um Verbindlicheres als beim Feiern, in Clubs und auf Partys.
 

Tatsächlich hab ich noch nie eine Frau in Clubs oder beim Feiern gehen kennengelernt. Ich gehe ganz selten feiern und wenn ich dann mal gehe, dann ist es für mich persönlich nicht unbedingt die beste Umgebung um jemanden kennenzulernen, da ich mich in solchen Situationen eher nicht so wohl fühle bzw. aufgelegt bin jemanden kennenzulernen. 
im Normalfall habe ich die Frauen in meinem Leben bisher auf unterschiedliche weise kennengelernt. Damals in der Schule ging es los, später auch mal über Freunde, auf Arbeit, in einer Bar und 2 Frauen hab ich auch schon mal über Online-Dating kennengelernt. Wie du siehst bin ich also definitiv kein typischer Partyaufreißer
In meiner momentanen Situation kann mich nur leider nichts so richtig aufheitern. Ich wünschte wirklich ich könnte mich einfach nochmal bei meiner Ex melden und ihr sagen, dass wir es bestimmt schaffen könnten es nochmal zu versuchen. Gerade die Tatsache, dass sie mir gesagt hat, dass sie noch Gefühle für mich hat macht es mir schwer loszulassen. Aber ich denke sie würde es nicht wollen, weil einfach zuviel passiert ist.

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21. Februar um 11:19
In Antwort auf no_name2

Tatsächlich hab ich noch nie eine Frau in Clubs oder beim Feiern gehen kennengelernt. Ich gehe ganz selten feiern und wenn ich dann mal gehe, dann ist es für mich persönlich nicht unbedingt die beste Umgebung um jemanden kennenzulernen, da ich mich in solchen Situationen eher nicht so wohl fühle bzw. aufgelegt bin jemanden kennenzulernen. 
im Normalfall habe ich die Frauen in meinem Leben bisher auf unterschiedliche weise kennengelernt. Damals in der Schule ging es los, später auch mal über Freunde, auf Arbeit, in einer Bar und 2 Frauen hab ich auch schon mal über Online-Dating kennengelernt. Wie du siehst bin ich also definitiv kein typischer Partyaufreißer
In meiner momentanen Situation kann mich nur leider nichts so richtig aufheitern. Ich wünschte wirklich ich könnte mich einfach nochmal bei meiner Ex melden und ihr sagen, dass wir es bestimmt schaffen könnten es nochmal zu versuchen. Gerade die Tatsache, dass sie mir gesagt hat, dass sie noch Gefühle für mich hat macht es mir schwer loszulassen. Aber ich denke sie würde es nicht wollen, weil einfach zuviel passiert ist.

Ich sehe schon ein leichtes Beuteschema, zumindest zwei der Frauen hatten wohl Probleme und haben sich beim TE ausgeheult bzw. ihn warmgehalten, bis ein besserer kam. Hier könnte es helfen, nicht zuuu geduldig und bereitwillig zu sein. Er hat ein Jahr gewartet, ob sie sich jetzt sicher ist oder nicht? Eindeutig zu lange. Mit dem entsprechenden Ergebnis.

TE, ich denke du bist so ein echt guter Kumpeltyp, immer lieb, verständnisvoll, nicht drängend, keinen Druck machend, die Frau darf das Tempo vorgeben. Das ist wirklich grossmütig von dir, aber Frauen nehmen dann lieber die Typen, die wissen was sie wollen und sagen wo es langgeht und zu ihren Bedürfnissen stehen und ansonsten weg sind und es bei der nächsten versuchen.

Wann bist du eigentlich mal weg, wie sehr müsste man deine Bedürfnisse da strapazieren? 

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21. Februar um 12:33
In Antwort auf jara

Ich sehe schon ein leichtes Beuteschema, zumindest zwei der Frauen hatten wohl Probleme und haben sich beim TE ausgeheult bzw. ihn warmgehalten, bis ein besserer kam. Hier könnte es helfen, nicht zuuu geduldig und bereitwillig zu sein. Er hat ein Jahr gewartet, ob sie sich jetzt sicher ist oder nicht? Eindeutig zu lange. Mit dem entsprechenden Ergebnis.

TE, ich denke du bist so ein echt guter Kumpeltyp, immer lieb, verständnisvoll, nicht drängend, keinen Druck machend, die Frau darf das Tempo vorgeben. Das ist wirklich grossmütig von dir, aber Frauen nehmen dann lieber die Typen, die wissen was sie wollen und sagen wo es langgeht und zu ihren Bedürfnissen stehen und ansonsten weg sind und es bei der nächsten versuchen.

Wann bist du eigentlich mal weg, wie sehr müsste man deine Bedürfnisse da strapazieren? 

Um deine Frage zu beantworten wann ich denn mal weg bin, versuche ich mal kurz meine letzte "Beziehung" zu rekonstruieren: Sie hat mich immer wieder getriggert. Das erste Problem für sie bestand darin, dass es zunächst eine Fernbeziehung gewesen wäre. Es stand aber fest, dass ich aufgrund einer beruflichen Neuorientierung in ihre Nähe ziehe. Dann gestand ich ihr meine Gefühle und sie sagte, dass sie sie nicht erwidern kann. Drei Tage später schrieb sie mir, dass es ihr echt schlecht geht und sie bereut das gesagt zu haben. Wir kamen uns also wieder näher. Irgendwann gab es einen Streit, weil ich etwas nicht so getan habe wie sie es für richtig hielt. Sie wurde abweisender und ich spiegelte ihr Verhalten. Irgendwann schrieb sie, dass sie das nicht mehr kann und das sie sich einfach nur noch schlecht fühlt und beendete den Kontakt. Ich versuchte nochmal mit ihr zu reden aber sie blockte ab. Es herrschte eine Woche Funkstille bis ich mich nochmal bei ihr meldete und fragte ob ihre Entscheidung entgültig ist oder ob wir nochmal reden können. Sie entschied für sich, dass es für sie auch in Ordnung ist weiter Kontakt zu haben. Sie verhielt sich jedoch weiter abweisend und teils echt verletztend. Eine Woche später geigte ich ihr die Meinung und das ich ihr Verhalten nicht länger toleriere und dann beendete ich den Kontakt. 3 Tage später schrieb sie mir eine lange Nachricht in der sie sich für alles entschuldigte und gar nicht gemerkt hat wie schlecht sie mich behandelt hat. Ich blieb zunächst hart und sagte, dass es besser ist keinen Kontakt mehr zu haben. Es folgten 3 Wochen Kontaktsperre bis ich mich wieder bei ihr meldete. Ich vermisste sie und sie vermisste mich. Es folgten unmengen an Nachrichten in denen wir uns gegenseitig beteuerten wie viel wir uns bedeuten und das wir froh sind uns wiedergefunden zu haben. Wir hatten also wieder Kontakt und bald darauf wieder unser erstes Treffen. Zum Ende des Dates wollte ich sie Küssen, was sie abblockte und mich rund machte, dass das jetzt doch total unnötig war, ihr das zu schnell geht und sie dadurch merkt, dass ich schon viel weiter bin als sie, während sie noch versucht unseren letzten großen Streit vor den 3 Wochen Kontaktsperre aufzuarbeiten. Danach kam eins zum anderen und ich fing wieder an zu klammern, wollte sie unbedingt sehen, sie lehnte aber jeden Terminvorschlag ab, woraufhin ich ihr unterstellte, dass sie mich scheinbar nicht sehen will. Es eskalierte wieder und letztendlich schrieb sie mir letzte Woche, dass sie nicht mehr kann. Sie hätte ständig ein schlechtes Gewissen mir gegenüber und will das nicht mehr. Deshalb macht sie jetzt den entgültigen Schlussstrich und das sie meine Nummer und alles von mir löschen wird. Das alles hat sich wiegesagt ungefähr 1 Jahr gezogen und ich hab echt alles versucht, dass es funktioniert. Aber ich musste auch so oft aufpassen was ich sage damit sie kein schlechtes Gewissen mir gegenüber bekommt. Meistens kam das nämlich zustande wenn ich über meine Gefühle geredet habe und wirklich nur über das wie es mir mit manchen Situationen geht und was im ich empfinde. Ich habe das immer sachlich und ohne Vorwürfe gemacht, aber es war ihr trotzdem immer zu viel. 

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21. Februar um 12:53
In Antwort auf no_name2

Um deine Frage zu beantworten wann ich denn mal weg bin, versuche ich mal kurz meine letzte "Beziehung" zu rekonstruieren: Sie hat mich immer wieder getriggert. Das erste Problem für sie bestand darin, dass es zunächst eine Fernbeziehung gewesen wäre. Es stand aber fest, dass ich aufgrund einer beruflichen Neuorientierung in ihre Nähe ziehe. Dann gestand ich ihr meine Gefühle und sie sagte, dass sie sie nicht erwidern kann. Drei Tage später schrieb sie mir, dass es ihr echt schlecht geht und sie bereut das gesagt zu haben. Wir kamen uns also wieder näher. Irgendwann gab es einen Streit, weil ich etwas nicht so getan habe wie sie es für richtig hielt. Sie wurde abweisender und ich spiegelte ihr Verhalten. Irgendwann schrieb sie, dass sie das nicht mehr kann und das sie sich einfach nur noch schlecht fühlt und beendete den Kontakt. Ich versuchte nochmal mit ihr zu reden aber sie blockte ab. Es herrschte eine Woche Funkstille bis ich mich nochmal bei ihr meldete und fragte ob ihre Entscheidung entgültig ist oder ob wir nochmal reden können. Sie entschied für sich, dass es für sie auch in Ordnung ist weiter Kontakt zu haben. Sie verhielt sich jedoch weiter abweisend und teils echt verletztend. Eine Woche später geigte ich ihr die Meinung und das ich ihr Verhalten nicht länger toleriere und dann beendete ich den Kontakt. 3 Tage später schrieb sie mir eine lange Nachricht in der sie sich für alles entschuldigte und gar nicht gemerkt hat wie schlecht sie mich behandelt hat. Ich blieb zunächst hart und sagte, dass es besser ist keinen Kontakt mehr zu haben. Es folgten 3 Wochen Kontaktsperre bis ich mich wieder bei ihr meldete. Ich vermisste sie und sie vermisste mich. Es folgten unmengen an Nachrichten in denen wir uns gegenseitig beteuerten wie viel wir uns bedeuten und das wir froh sind uns wiedergefunden zu haben. Wir hatten also wieder Kontakt und bald darauf wieder unser erstes Treffen. Zum Ende des Dates wollte ich sie Küssen, was sie abblockte und mich rund machte, dass das jetzt doch total unnötig war, ihr das zu schnell geht und sie dadurch merkt, dass ich schon viel weiter bin als sie, während sie noch versucht unseren letzten großen Streit vor den 3 Wochen Kontaktsperre aufzuarbeiten. Danach kam eins zum anderen und ich fing wieder an zu klammern, wollte sie unbedingt sehen, sie lehnte aber jeden Terminvorschlag ab, woraufhin ich ihr unterstellte, dass sie mich scheinbar nicht sehen will. Es eskalierte wieder und letztendlich schrieb sie mir letzte Woche, dass sie nicht mehr kann. Sie hätte ständig ein schlechtes Gewissen mir gegenüber und will das nicht mehr. Deshalb macht sie jetzt den entgültigen Schlussstrich und das sie meine Nummer und alles von mir löschen wird. Das alles hat sich wiegesagt ungefähr 1 Jahr gezogen und ich hab echt alles versucht, dass es funktioniert. Aber ich musste auch so oft aufpassen was ich sage damit sie kein schlechtes Gewissen mir gegenüber bekommt. Meistens kam das nämlich zustande wenn ich über meine Gefühle geredet habe und wirklich nur über das wie es mir mit manchen Situationen geht und was im ich empfinde. Ich habe das immer sachlich und ohne Vorwürfe gemacht, aber es war ihr trotzdem immer zu viel. 

Oh mein Gott. Du hast dich also wie einen Spielball hin und her schubsen lassen, kaum kam sie wieder an, bist du wieder gesprungen. 

Also, auf so On/Off Spielchen darfst du dich nie mehr einlassen, sowas ist Gift und führt zu nix. Und das über ein Jahr! Du kannst einer Person maximal eine zweite Chance einräumen, wenn sie nicht genau wusste, was sie wollte, aber diese Chance muss dann auch genutzt werden von der Person und diese muss sich ins Zeug legen. Je öfter du Chancen gewährst, desto lächerlicher und unglaubwürdiger wirst du.

Sollten deine vorherigen Frauen auch so gewesen sein, muss man deine Threadfrage eindeutig mit ja beantworten: du verliebst dich in die Falschen. Das grenzt ja schon an Irrsinn, sowas zu machen. Ich würde die Frau als krank bezeichnen und sie hat eindeutig nur mit dir gespielt. Du musst da besser aufpassen und vorsichtig sein, viele Frauen lieben es, ihr Ego mit solchen Spielzeugen wie dir aufzupolieren, die immer für sie bereitstehen. Unter diesen Frauen wirst du keine passende Partnerin finden. Liebe ist das nicht. Da musst du von vornherein besser drauf achten, wenn eine so rumeiert, dass du das dann auch zeitnah konsequent beendest. Solche Frauen suchen meist nur Bestätigung, das führt zu nichts, jedenfalls nicht zu einer Partnerschaft.

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21. Februar um 13:13
In Antwort auf jara

Oh mein Gott. Du hast dich also wie einen Spielball hin und her schubsen lassen, kaum kam sie wieder an, bist du wieder gesprungen. 

Also, auf so On/Off Spielchen darfst du dich nie mehr einlassen, sowas ist Gift und führt zu nix. Und das über ein Jahr! Du kannst einer Person maximal eine zweite Chance einräumen, wenn sie nicht genau wusste, was sie wollte, aber diese Chance muss dann auch genutzt werden von der Person und diese muss sich ins Zeug legen. Je öfter du Chancen gewährst, desto lächerlicher und unglaubwürdiger wirst du.

Sollten deine vorherigen Frauen auch so gewesen sein, muss man deine Threadfrage eindeutig mit ja beantworten: du verliebst dich in die Falschen. Das grenzt ja schon an Irrsinn, sowas zu machen. Ich würde die Frau als krank bezeichnen und sie hat eindeutig nur mit dir gespielt. Du musst da besser aufpassen und vorsichtig sein, viele Frauen lieben es, ihr Ego mit solchen Spielzeugen wie dir aufzupolieren, die immer für sie bereitstehen. Unter diesen Frauen wirst du keine passende Partnerin finden. Liebe ist das nicht. Da musst du von vornherein besser drauf achten, wenn eine so rumeiert, dass du das dann auch zeitnah konsequent beendest. Solche Frauen suchen meist nur Bestätigung, das führt zu nichts, jedenfalls nicht zu einer Partnerschaft.

Das schlimme daran ist eigentlich, dass ich mich so fühle als wäre ich derjenige der immer noch eine Chance bekommen hätte. Das hat sich dummerweise auch in meiner letzten Nachricht an sie geäußert. Nachdem sie mir schrieb, dass sie den Kontakt nun entgültig abbrechen wird, antwortete ich zunächst noch mit Wut und hab ihr meine Meinung gesagt. Es vergingen 2 Tage in denen mich immer mehr Schuldgefühle plagten und ich ihr tatsächlich noch ein letztes mal bei ihr meldete um mich zu entschuldigen. Ich schrieb ihr, dass es mir leid tut wie ich reagiert habe und das ich ihr durch meine Gefühle zu ihr permanent ein schlechtes Gewissen gemacht habe (wie z.B. mit dem Vorwurf, dass sie micht nicht sehen will), weil ich meine Emotionen nicht im Griff habe. Im Nachhinein weiß ich, dass es dumm war ihr das zu schreiben. Ich habe mich damit quasi für meine Gefühle entschuldigt und so etwas sollte man ja wohl niemals tun. Leider hat sie es wirklich geschafft, dass ich die Schuld ganz alleine bei mir sehe, dass das alles gescheitert ist.

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21. Februar um 13:30
In Antwort auf no_name2

Das schlimme daran ist eigentlich, dass ich mich so fühle als wäre ich derjenige der immer noch eine Chance bekommen hätte. Das hat sich dummerweise auch in meiner letzten Nachricht an sie geäußert. Nachdem sie mir schrieb, dass sie den Kontakt nun entgültig abbrechen wird, antwortete ich zunächst noch mit Wut und hab ihr meine Meinung gesagt. Es vergingen 2 Tage in denen mich immer mehr Schuldgefühle plagten und ich ihr tatsächlich noch ein letztes mal bei ihr meldete um mich zu entschuldigen. Ich schrieb ihr, dass es mir leid tut wie ich reagiert habe und das ich ihr durch meine Gefühle zu ihr permanent ein schlechtes Gewissen gemacht habe (wie z.B. mit dem Vorwurf, dass sie micht nicht sehen will), weil ich meine Emotionen nicht im Griff habe. Im Nachhinein weiß ich, dass es dumm war ihr das zu schreiben. Ich habe mich damit quasi für meine Gefühle entschuldigt und so etwas sollte man ja wohl niemals tun. Leider hat sie es wirklich geschafft, dass ich die Schuld ganz alleine bei mir sehe, dass das alles gescheitert ist.

Es tut mir leid für dich, aber diese Frau tickt nicht ganz richtig und hat dich da mit reingezogen. Aber daraus kannst du jetzt enorm viel lernen. Du siehst nämlich, du machst so gut wie alles falsch. Du lässt dir sogar einreden, dass du an ihrem schlechten Gewissen schuld bist und bla bla bla. Du entschuldigst dich noch bei ihr. Ich möchte dich damit jetzt nicht kränken und dir echt nur helfen, aber du bist das geborene Opfer. So kann das jedenfalls nicht weitergehen. Mache um solche manipulativen Frauen einen grossen Bogen, wenn du schon die ersten Anzeichen erkennst. Das ist egal, wie anziehend sie auf dich wirken mögen, aber noch ein paar von diesen Erfahrungen und du schwörst der Frauenwelt für immer ab. Sei da ganz konsequent und bleib hart. Lass nicht so nen Bullshit mit dir abziehen. Stehe zu dir, deinen Gefühlen und Wünschen und jede Frau, die das gegen dich verwendet und dir das Wort im Mund verdreht, lasse sofort abblitzen. Es gibt genug liebenswerte freundliche Frauen, die dir mehr als guttun werden und deine Art nicht ausnutzen.

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21. Februar um 18:18
In Antwort auf jara

Es tut mir leid für dich, aber diese Frau tickt nicht ganz richtig und hat dich da mit reingezogen. Aber daraus kannst du jetzt enorm viel lernen. Du siehst nämlich, du machst so gut wie alles falsch. Du lässt dir sogar einreden, dass du an ihrem schlechten Gewissen schuld bist und bla bla bla. Du entschuldigst dich noch bei ihr. Ich möchte dich damit jetzt nicht kränken und dir echt nur helfen, aber du bist das geborene Opfer. So kann das jedenfalls nicht weitergehen. Mache um solche manipulativen Frauen einen grossen Bogen, wenn du schon die ersten Anzeichen erkennst. Das ist egal, wie anziehend sie auf dich wirken mögen, aber noch ein paar von diesen Erfahrungen und du schwörst der Frauenwelt für immer ab. Sei da ganz konsequent und bleib hart. Lass nicht so nen Bullshit mit dir abziehen. Stehe zu dir, deinen Gefühlen und Wünschen und jede Frau, die das gegen dich verwendet und dir das Wort im Mund verdreht, lasse sofort abblitzen. Es gibt genug liebenswerte freundliche Frauen, die dir mehr als guttun werden und deine Art nicht ausnutzen.

Du kränkst mich damit nicht. Ich weiß, dass ich was Frauen angeht ein wenig auf den Kopf gefallen bin. Ich versuche im Prinzip nur die Werte zu vertreten die ich habe und wohl auch letztendlich die Art und Weise wie ich erzogen worden bin: verständnisvoll, freundlich, mitfühlend und liebevoll. Nur leider scheine ich das sehr häufig zu verwechseln mit "Alles mit sich machen lassen." Ich werde wohl noch ein ganzes Stück an mir und meiner Persönlichkeit arbeiten müssen.

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21. Februar um 18:23

Ist ja nicht ganz korrekt so. Ich hab ihr ja durchaus auch hin und wieder die Stirn geboten und ihr auch mal gesagt was ich von ihrem Verhalten halte. Ich gebe zu, dass ich das viel zu selten getan habe, soweit stimme ich zu. Leider lasse ich mich eben sehr schnell verunsichern, da ich mich und mein handeln sehr oft selbst hinterfrage und mich reflektiere. Aber scheinbar komme ich dabei wohl meistens zu der Fehleinschätzung, dass ich im Unrecht bin, auch wenn ich es vielleicht gar nicht bin.

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21. Februar um 19:19
In Antwort auf no_name2

Du kränkst mich damit nicht. Ich weiß, dass ich was Frauen angeht ein wenig auf den Kopf gefallen bin. Ich versuche im Prinzip nur die Werte zu vertreten die ich habe und wohl auch letztendlich die Art und Weise wie ich erzogen worden bin: verständnisvoll, freundlich, mitfühlend und liebevoll. Nur leider scheine ich das sehr häufig zu verwechseln mit "Alles mit sich machen lassen." Ich werde wohl noch ein ganzes Stück an mir und meiner Persönlichkeit arbeiten müssen.

Du musst halt lernen, deine Grenzen zu wahren und sie nicht wiederholt so dermassen überschreiten zu lassen. Du bist schon gut so wie du bist, aber gutherzige liebe Menschen ziehen leider oft Schmarotzer gerade zu an. Da musst du wirklich lernen nein zu sagen, denn du bist nicht die Heilsarmee. Eine Frau, die dich wirklich gern hat, verhält sich nicht so hin und her eiernd und distanziert, da musst du die Signale in Zukunft besser deuten und einfach dann realistisch und konsequent sein. Wer nicht will, der hat schon.

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21. Februar um 19:31
In Antwort auf jara

Du musst halt lernen, deine Grenzen zu wahren und sie nicht wiederholt so dermassen überschreiten zu lassen. Du bist schon gut so wie du bist, aber gutherzige liebe Menschen ziehen leider oft Schmarotzer gerade zu an. Da musst du wirklich lernen nein zu sagen, denn du bist nicht die Heilsarmee. Eine Frau, die dich wirklich gern hat, verhält sich nicht so hin und her eiernd und distanziert, da musst du die Signale in Zukunft besser deuten und einfach dann realistisch und konsequent sein. Wer nicht will, der hat schon.

Ich würde behaupten das trifft den Nagel auf den Kopf: Ich wahre meine eigenen Grenzen nicht und verschiebe diese permanent für jemand anderen nach hinten. Wenn ich drüber nachdenke gibt es auf die Frage "Warum werde ich mich so behandelt?" eigentlich nur eine richtige Antwort: "Weil ich es mit mir machen lasse." Ich glaube ich fange an gerade an zu realisieren, dass das auch einfach viel mit Selbstwert zu tun hat. Ich sollte es mir quasi selbst wert sein meine eigenen Grenzen zu zu wahren und diese auch von anderen nicht überschreiten zu lassen. Ich habe das tatsächlich bisher nicht so gesehen und dieser Satz von dir hat mir gerade ein wenig die Augen geöffnet. Vielen Dank für diesen kleinen "Aha-Moment". Ich glaube mein Ziel für die kommende Zeit sollte sein mein Selbstwertgefühl gehörig aufzupolieren. Ich glaube ich bin jetzt gerade ein ganzes Stück schlauer geworden als ich es vorher war.

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