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Kann man das überhaupt Beziehung nennen?

19. Oktober 2016 um 23:11

Hallo, ihr Lieben!
​Ich habe mich hierhin verirrt, weil ich gerade nicht weiter weiß und gerne mal einige Meinungen einholen würde. Vorsícht, das wird ein langer Text!

​Ich (23) bin mit meinem Freund (28) seit etwa 9 Monaten zusammen. Ich bin wegen meiner Arbeit in ein Mini-Dorf gezogen, er wohnt auch dort. Etwa 300m zu Fuß.
​Er war mir sofort sympathisch, da er einfach anders als andere Männer ist. Er hat aber auch viele Eigenarten, zu denen ich gleich kommen werde.

​Wir treffen uns nur 1 - 2x wöchentlich, obwohl wir fast nebeneinander wohnen. Ich finde es wirklich schade, dass er nicht einfach mal eine halbe Stunde auf einen Kaffee vorbeikommt. Wir machen immer vorher feste Tage aus, an denen wir uns sehen. Ich muss dazu sagen, dass er viel an seinem Haus zutun hat und arbeiten geht, ich auch vollzeit arbeite und studiere. Aber kann denn nicht mal ein zusätzliches "Hallo" unter der Woche möglich sein? Zu mir hat er gesagt, er brauche viel Ruhe und Zeit für sich.

​Genauso sieht es mit einigen (!) unserer Treffen aus: Wir verabreden uns zum Kino, schauen uns dann den Film an und jeder geht wieder seines Weges. Das endet dann immer so abrupt. Andererseits ist er auch oft bei mir und übernachtet auch bei mir, aber übrigens erst, nachdem ich ihn drauf angesprochen hab. Er meinte, er hätte nicht gewusst, dass mir das so wichtig sei, aber kann man denn nicht voraussetzen, dass man gerne mit seinem Partner einschläft?

​Generell ist er sehr unspontan und ein Gewohnheitstier. Am Samstag abend sind wir mit Freunden zum Essen verabredet. Ich hab ihm vorgeschlagen, dass wir dann im Ferienhaus meiner Mutter übernachten könnten, was ganz in der Nähe ist, da es zu unserem Dorf ganz schön weit ist. Er meinte nur, dass er das nicht möchte und in sein eigenes Bett will. Das hat mich echt getroffen, da wir uns ja wirklich nicht oft sehen und ich ihn ein wenig länger um mich haben will, er aber anscheinend nicht.

​Was meint ihr dazu? Ich habe mich mit meinen Ex-Freunden etwa jeden 2. Tag getroffen, damals hatte ich aber auch wesentlich mehr Zeit.
​Was soll ich tun? Ich bin mir echt unsicher.
​Er ist wirklich lieb und nett, hat mir seine Familie und Freunde vorgestellt und ich denke, dass ich ihm auch wichtig bin. Aber besteht eine Beziehung nicht aus mehr?

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20. Oktober 2016 um 0:06

Liebe Steffi!

Du schreibst doch selber, dass er ANDERS ist als ANDERE! Du müsstest erstmal MICH kennen lernen!

LG.,

lib

 

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20. Oktober 2016 um 10:22

Also wenn er so ein Schlafneurotiker ist wie ich, kann den Punkt absolut verstehen. Ich tu mir unglaublich schwer in fremden Betten oder neben einer Person einzuschlafen und als ich mit meinen Mann zusammengekommen bin hab ich nächtelang nicht schlafen können, wenn er neben mir lag. Und dann ist da ja noch der Morgen. Am morgen Menschen um mich herum zu haben die vielleicht auch noch reden wollen...Horror. Zum Glück ist mein Mann genauso, jetzt brummeln wir gemeinsam in der früh. Dein Freund könnte auch der Typ lonesome Ranger sein, da musst du halt überlegen ob du damit umgehen kannst, weil zum Partytier und Gruppenmensch entwickeln sich solche Menschen selten.

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20. Oktober 2016 um 10:26
In Antwort auf steffi7766

Hallo, ihr Lieben!
​Ich habe mich hierhin verirrt, weil ich gerade nicht weiter weiß und gerne mal einige Meinungen einholen würde. Vorsícht, das wird ein langer Text!

​Ich (23) bin mit meinem Freund (28) seit etwa 9 Monaten zusammen. Ich bin wegen meiner Arbeit in ein Mini-Dorf gezogen, er wohnt auch dort. Etwa 300m zu Fuß.
​Er war mir sofort sympathisch, da er einfach anders als andere Männer ist. Er hat aber auch viele Eigenarten, zu denen ich gleich kommen werde.

​Wir treffen uns nur 1 - 2x wöchentlich, obwohl wir fast nebeneinander wohnen. Ich finde es wirklich schade, dass er nicht einfach mal eine halbe Stunde auf einen Kaffee vorbeikommt. Wir machen immer vorher feste Tage aus, an denen wir uns sehen. Ich muss dazu sagen, dass er viel an seinem Haus zutun hat und arbeiten geht, ich auch vollzeit arbeite und studiere. Aber kann denn nicht mal ein zusätzliches "Hallo" unter der Woche möglich sein? Zu mir hat er gesagt, er brauche viel Ruhe und Zeit für sich.

​Genauso sieht es mit einigen (!) unserer Treffen aus: Wir verabreden uns zum Kino, schauen uns dann den Film an und jeder geht wieder seines Weges. Das endet dann immer so abrupt. Andererseits ist er auch oft bei mir und übernachtet auch bei mir, aber übrigens erst, nachdem ich ihn drauf angesprochen hab. Er meinte, er hätte nicht gewusst, dass mir das so wichtig sei, aber kann man denn nicht voraussetzen, dass man gerne mit seinem Partner einschläft?

​Generell ist er sehr unspontan und ein Gewohnheitstier. Am Samstag abend sind wir mit Freunden zum Essen verabredet. Ich hab ihm vorgeschlagen, dass wir dann im Ferienhaus meiner Mutter übernachten könnten, was ganz in der Nähe ist, da es zu unserem Dorf ganz schön weit ist. Er meinte nur, dass er das nicht möchte und in sein eigenes Bett will. Das hat mich echt getroffen, da wir uns ja wirklich nicht oft sehen und ich ihn ein wenig länger um mich haben will, er aber anscheinend nicht.

​Was meint ihr dazu? Ich habe mich mit meinen Ex-Freunden etwa jeden 2. Tag getroffen, damals hatte ich aber auch wesentlich mehr Zeit.
​Was soll ich tun? Ich bin mir echt unsicher.
​Er ist wirklich lieb und nett, hat mir seine Familie und Freunde vorgestellt und ich denke, dass ich ihm auch wichtig bin. Aber besteht eine Beziehung nicht aus mehr?

Tja, was auch immer seine Gründe sein mögen- es muss mit deinen Vorstellungen von Beziehung passen und dir ein gutes Gefühl geben. Rede mit ihm und hör auf dein Bauchgefühl...

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20. Oktober 2016 um 10:53
In Antwort auf steffi7766

Hallo, ihr Lieben!
​Ich habe mich hierhin verirrt, weil ich gerade nicht weiter weiß und gerne mal einige Meinungen einholen würde. Vorsícht, das wird ein langer Text!

​Ich (23) bin mit meinem Freund (28) seit etwa 9 Monaten zusammen. Ich bin wegen meiner Arbeit in ein Mini-Dorf gezogen, er wohnt auch dort. Etwa 300m zu Fuß.
​Er war mir sofort sympathisch, da er einfach anders als andere Männer ist. Er hat aber auch viele Eigenarten, zu denen ich gleich kommen werde.

​Wir treffen uns nur 1 - 2x wöchentlich, obwohl wir fast nebeneinander wohnen. Ich finde es wirklich schade, dass er nicht einfach mal eine halbe Stunde auf einen Kaffee vorbeikommt. Wir machen immer vorher feste Tage aus, an denen wir uns sehen. Ich muss dazu sagen, dass er viel an seinem Haus zutun hat und arbeiten geht, ich auch vollzeit arbeite und studiere. Aber kann denn nicht mal ein zusätzliches "Hallo" unter der Woche möglich sein? Zu mir hat er gesagt, er brauche viel Ruhe und Zeit für sich.

​Genauso sieht es mit einigen (!) unserer Treffen aus: Wir verabreden uns zum Kino, schauen uns dann den Film an und jeder geht wieder seines Weges. Das endet dann immer so abrupt. Andererseits ist er auch oft bei mir und übernachtet auch bei mir, aber übrigens erst, nachdem ich ihn drauf angesprochen hab. Er meinte, er hätte nicht gewusst, dass mir das so wichtig sei, aber kann man denn nicht voraussetzen, dass man gerne mit seinem Partner einschläft?

​Generell ist er sehr unspontan und ein Gewohnheitstier. Am Samstag abend sind wir mit Freunden zum Essen verabredet. Ich hab ihm vorgeschlagen, dass wir dann im Ferienhaus meiner Mutter übernachten könnten, was ganz in der Nähe ist, da es zu unserem Dorf ganz schön weit ist. Er meinte nur, dass er das nicht möchte und in sein eigenes Bett will. Das hat mich echt getroffen, da wir uns ja wirklich nicht oft sehen und ich ihn ein wenig länger um mich haben will, er aber anscheinend nicht.

​Was meint ihr dazu? Ich habe mich mit meinen Ex-Freunden etwa jeden 2. Tag getroffen, damals hatte ich aber auch wesentlich mehr Zeit.
​Was soll ich tun? Ich bin mir echt unsicher.
​Er ist wirklich lieb und nett, hat mir seine Familie und Freunde vorgestellt und ich denke, dass ich ihm auch wichtig bin. Aber besteht eine Beziehung nicht aus mehr?

Wenn man das so liest, fragt man sich tatsächlich, ob das, was ihr habt für ihn vielleicht nur eine Freundschaft + ist?

Du solltest mit ihm reden und ihm deinen Erwartungshorizont hinsichtlich einer Beziehung genau darlegen. Vermutlich merkt er bislang gar nicht, dass dir das so alles viel zu wenig und zu schräg ist. Ihr solltet versuchen, zu klären, wer was wie oft und wann möchte, und da muss man dann schauen, ob die gemeinsame Schnittmenge groß genug ist, damit sich beide wohlfühlen.


 

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20. Oktober 2016 um 20:37
In Antwort auf steffi7766

Hallo, ihr Lieben!
​Ich habe mich hierhin verirrt, weil ich gerade nicht weiter weiß und gerne mal einige Meinungen einholen würde. Vorsícht, das wird ein langer Text!

​Ich (23) bin mit meinem Freund (28) seit etwa 9 Monaten zusammen. Ich bin wegen meiner Arbeit in ein Mini-Dorf gezogen, er wohnt auch dort. Etwa 300m zu Fuß.
​Er war mir sofort sympathisch, da er einfach anders als andere Männer ist. Er hat aber auch viele Eigenarten, zu denen ich gleich kommen werde.

​Wir treffen uns nur 1 - 2x wöchentlich, obwohl wir fast nebeneinander wohnen. Ich finde es wirklich schade, dass er nicht einfach mal eine halbe Stunde auf einen Kaffee vorbeikommt. Wir machen immer vorher feste Tage aus, an denen wir uns sehen. Ich muss dazu sagen, dass er viel an seinem Haus zutun hat und arbeiten geht, ich auch vollzeit arbeite und studiere. Aber kann denn nicht mal ein zusätzliches "Hallo" unter der Woche möglich sein? Zu mir hat er gesagt, er brauche viel Ruhe und Zeit für sich.

​Genauso sieht es mit einigen (!) unserer Treffen aus: Wir verabreden uns zum Kino, schauen uns dann den Film an und jeder geht wieder seines Weges. Das endet dann immer so abrupt. Andererseits ist er auch oft bei mir und übernachtet auch bei mir, aber übrigens erst, nachdem ich ihn drauf angesprochen hab. Er meinte, er hätte nicht gewusst, dass mir das so wichtig sei, aber kann man denn nicht voraussetzen, dass man gerne mit seinem Partner einschläft?

​Generell ist er sehr unspontan und ein Gewohnheitstier. Am Samstag abend sind wir mit Freunden zum Essen verabredet. Ich hab ihm vorgeschlagen, dass wir dann im Ferienhaus meiner Mutter übernachten könnten, was ganz in der Nähe ist, da es zu unserem Dorf ganz schön weit ist. Er meinte nur, dass er das nicht möchte und in sein eigenes Bett will. Das hat mich echt getroffen, da wir uns ja wirklich nicht oft sehen und ich ihn ein wenig länger um mich haben will, er aber anscheinend nicht.

​Was meint ihr dazu? Ich habe mich mit meinen Ex-Freunden etwa jeden 2. Tag getroffen, damals hatte ich aber auch wesentlich mehr Zeit.
​Was soll ich tun? Ich bin mir echt unsicher.
​Er ist wirklich lieb und nett, hat mir seine Familie und Freunde vorgestellt und ich denke, dass ich ihm auch wichtig bin. Aber besteht eine Beziehung nicht aus mehr?


Es erinnert mich an die Geschichte einer Freundin. Später stellte sich heraus, dass ihr Freund schwul ist. Er ist jetzt glücklich mit einem Mann verlobt.

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