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Kann Liebe Gegenliebe erzeugen oder Wie komme ich an ihn ran

4. März 2006 um 23:26 Letzte Antwort: 19. Mai 2006 um 18:30

Ich bin eigentlich nicht der Typ, der seine Sorgen in Foren breittritt, doch ich habe mich entschieden, diese Plattform hier zu nutzen um von meiner Kummerlage zu berichten und um zu sehen, welche Meinungen/Erfahrungen andere Leute so haben. Vielleicht hilft es mir ja, denn ich weiß mir bald keinen guten Rat mehr.

Ich (20) bin seit geraumer Zeit verliebt in einen Studienkollegen. Es ist nicht nur so eine kleine Schwärmerei, sondern eine ziemlich ernste Sache für mich, denn verlieben tu ich mich wirklich nicht leicht, aber wenn, dann richtig. Nun ist es aber so, ich trete quasi auf dem Stand und weiß nicht recht, wie er gegenüber mir empfindet oder ob da überhaupt was ist oder sein kann. Ich weiß zwar, dass er single ist... Und ich habe ganz stark das Gefühl, dass wir super zusammenpassen WÜRDEN, weil wir uns ähnlich sind und gewisse ähnliche Interessen/Ansichten haben. Dass er fast perfekt für mich wäre, und er liegt mir wirklich am Herzen, ich kann es nicht ändern *seufz*. Aber ich scheine nicht an ihn ranzukommen. Erstmal sehen wir uns, wenn es gut geht, vielleicht ein bis zweimal in der Woche (wir studieren ja zusammen). Plus gelegentlicher Kontakt über Email oder ICQ. Bestenfalls verbindet uns eine Freundschaft. Also, das ergibt nicht sehr viele Gelegenheiten zum Kennenlernen, und dazu kommt, dass er nicht sehr aufgeschlossen ist. Und ich bin leider mindestens ebenso schüchtern, bin ein richtiger Schneckenhausmensch *seufz*. Ich habe es wirklich versucht, Gespräche anzufangen, aber er ist kein Freund vieler Worte. Zudem geht es in den Gesprächen meistens ums Studium, ums Studium und noch mal ums Studium. Das eignet sich nicht gerade zum besser Kennenlernen. :-$ Es ist verflixt. Wie könnte ich ihn aus der Reserve locken? Und wenn er wirklich so zurückhaltend ist, wie es mir vorkommt, dann wird das nie was zwischen uns. Es sei denn, ich setze einen entscheidenden Schritt, aber ich habe zu viel Angst vor einer Abweisung... selbst wenn wir noch so gut zusammenpassen würden, es kann sein, dass er das nicht so sieht... Schließlich bin ich selbst nicht gerade offen und er kennt mich nicht so gut...
Und ich kann bei der ganzen Sache schlecht einschätzen, ob er sich denn nicht ein wenig für mich interessiert. Er ist schon außerordentlich nett, wirklich ein Schatz, immer rücksichtsvoll und aufmerksam... das Problem ist nur, das ist er zu allen, die ich kenne, also kann ich nicht unbedingt beurteilen, ob irgendwas davon speziell mir gilt. Und denkt ihr, es könnte was für ihn heißen, wenn ich ihn frage, ob er eine Freundin hat? Dass er ahnt, was Sache ist? Oder denken sich Männer da nicht viel dabei, wenn das jemand von ihnen wissen will? Also, ich habs ihn nämlich gefragt, das war schon eine große Überwindung für mich. Hab halt wenig Erfahrung mit Männern .

Die andere Sache, die ich mich frage, ist, ob es eigentlich oft so ist, dass Liebe Gegenliebe erzeugt. Damit meine ich, wenn ich einem Mann zu verstehen gebe, dass ich ihn toll und süß finde, ob das Interesse seinerseits hervorrufen kann und dass sich dann eventuell was entwickelt, falls da bisher noch nichts ist. Eine Freundin von mir ist nämlich der festen Meinung, dass Männer das anzieht, wenn sie wissen, dass jemand für sie schwärmt. Ich bin da skeptisch, darum möchte ich gern wissen, ob andere diese Erfahrung gemacht haben oder eher die Gegenteilige: dass ihn das auch abstoßen könnte. Kommt auf den Typ drauf an, oder? Deshalb die Frage, ob Liebe Gegenliebe erzeugen kann. Oder ob Liebe werden kann und wie ich das in meinem Fall anstellen könnte. Versteht das nicht falsch, ich will meinen Verehrten ja nicht manipulieren *lol*, sondern versuchen, ihn auf mich aufmerksam zu machen, und mich mit anderen Augen zu sehen.

LG Angelina861

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4. März 2006 um 23:46

Hä? warum gibbet dann liebeskummer ?
unglücklich verliebte ?

wenn man gegenliebe erzeugen könnte .... dann wär das ja übelst ... gottseidank kann das niemand ..denn dann würden ja beziehungen nur solange gut gehen ...bis sich irgendjemand in mich verliebt und dann gegenliebe erzeugt * grusel* ...

und zu deinem anderen problem :

entweder du ladest den mal kino ein ...oder wirst dich grünundblau ärgern wenn er
irgendwann ne freundin hat.
kurioserweise ...sind die meisten männer zu schüchtern um eine frau anzuquatschen die sie wirklich interessiert - in unserem bekanntenkreis haben fast alle frauen den ersten schritt gemacht und ihren schatz angebaggert ....und hattena uch angst nen korb zu bekommen. LOS TRAU DICH *löl* mehr als das der nein sagt kann nicht passieren ...und wenn er nein sagt .... kannste ihn dir wenigstens aussen kopf schlagen und an einem nein ...stirbt frau nicht

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5. März 2006 um 0:10
In Antwort auf Wolfsgoettin41

Hä? warum gibbet dann liebeskummer ?
unglücklich verliebte ?

wenn man gegenliebe erzeugen könnte .... dann wär das ja übelst ... gottseidank kann das niemand ..denn dann würden ja beziehungen nur solange gut gehen ...bis sich irgendjemand in mich verliebt und dann gegenliebe erzeugt * grusel* ...

und zu deinem anderen problem :

entweder du ladest den mal kino ein ...oder wirst dich grünundblau ärgern wenn er
irgendwann ne freundin hat.
kurioserweise ...sind die meisten männer zu schüchtern um eine frau anzuquatschen die sie wirklich interessiert - in unserem bekanntenkreis haben fast alle frauen den ersten schritt gemacht und ihren schatz angebaggert ....und hattena uch angst nen korb zu bekommen. LOS TRAU DICH *löl* mehr als das der nein sagt kann nicht passieren ...und wenn er nein sagt .... kannste ihn dir wenigstens aussen kopf schlagen und an einem nein ...stirbt frau nicht

Unglücklich formuliert...
So hab ich das nicht gemeint mit dem "Gegenliebe erzeugen". Damit meine ich keineswegs, dass es zwangsläufig so sein muss. Hab mich wohl damit unglücklich ausgedrückt. Wo kämen wir denn da hin, bitte. Und jemand, der in einer glücklichen Beziehung lebt, wird sich wohl kaum so schnell von jemand anderem den Kopf verdrehen lassen.

Hm, vielmehr habe ich dazu solche Überlegungen:

Wie funktioniert sonst Flirten? Ist es da nicht so, dass einer anfängt, auf den anderen zuzugehen und dieser dann erst aufmerksam wird und sich vielleicht für den anderen zu interessieren beginnt? Ich denke schon, dass man da Impulse setzen kann...

Oder wie kann es sein, dass jemand in einem einen Partner findet, der einen zu Beginn gar nicht interessiert hat? Vielleicht dadurch, dass der, der die Initiative macht, auf einen zugeht. Und dann beginnt, sich zu überlegen, ob es etwas sein könnte.

Also, um den Begriff klar zu stellen, ich müsste wohl eher sagen, ob Interesse Gegeninteresse hervorrufen KANN.

Trotzdem danke für deine Antwort!

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5. März 2006 um 0:17
In Antwort auf an0N_1294699699z

Unglücklich formuliert...
So hab ich das nicht gemeint mit dem "Gegenliebe erzeugen". Damit meine ich keineswegs, dass es zwangsläufig so sein muss. Hab mich wohl damit unglücklich ausgedrückt. Wo kämen wir denn da hin, bitte. Und jemand, der in einer glücklichen Beziehung lebt, wird sich wohl kaum so schnell von jemand anderem den Kopf verdrehen lassen.

Hm, vielmehr habe ich dazu solche Überlegungen:

Wie funktioniert sonst Flirten? Ist es da nicht so, dass einer anfängt, auf den anderen zuzugehen und dieser dann erst aufmerksam wird und sich vielleicht für den anderen zu interessieren beginnt? Ich denke schon, dass man da Impulse setzen kann...

Oder wie kann es sein, dass jemand in einem einen Partner findet, der einen zu Beginn gar nicht interessiert hat? Vielleicht dadurch, dass der, der die Initiative macht, auf einen zugeht. Und dann beginnt, sich zu überlegen, ob es etwas sein könnte.

Also, um den Begriff klar zu stellen, ich müsste wohl eher sagen, ob Interesse Gegeninteresse hervorrufen KANN.

Trotzdem danke für deine Antwort!

*löl*
sagt dir kino was ? *gg* LOS TRAU DICH

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5. März 2006 um 11:10
In Antwort auf an0N_1294699699z

Unglücklich formuliert...
So hab ich das nicht gemeint mit dem "Gegenliebe erzeugen". Damit meine ich keineswegs, dass es zwangsläufig so sein muss. Hab mich wohl damit unglücklich ausgedrückt. Wo kämen wir denn da hin, bitte. Und jemand, der in einer glücklichen Beziehung lebt, wird sich wohl kaum so schnell von jemand anderem den Kopf verdrehen lassen.

Hm, vielmehr habe ich dazu solche Überlegungen:

Wie funktioniert sonst Flirten? Ist es da nicht so, dass einer anfängt, auf den anderen zuzugehen und dieser dann erst aufmerksam wird und sich vielleicht für den anderen zu interessieren beginnt? Ich denke schon, dass man da Impulse setzen kann...

Oder wie kann es sein, dass jemand in einem einen Partner findet, der einen zu Beginn gar nicht interessiert hat? Vielleicht dadurch, dass der, der die Initiative macht, auf einen zugeht. Und dann beginnt, sich zu überlegen, ob es etwas sein könnte.

Also, um den Begriff klar zu stellen, ich müsste wohl eher sagen, ob Interesse Gegeninteresse hervorrufen KANN.

Trotzdem danke für deine Antwort!

Hallo Angelina!
Ich versuche jetzt einfach mal dir die Frage so zu beantworten, wie ich sie mir beim Lesen deines Beitrages interpretiert habe. Erst letztens hatte ich mit meiner Freundin (es ging hier zwar nicht um Liebe, sondern um zwischenmenschliche Symphatien im Allgemeinen, aber ich denke im Grunde genommen ist es auch das, worauf du hinauswillst) das Thema, ob es möglich ist, dass sich zwei Menschen kennen (also so wie ihr noch nicht wirklich befreundet sind aber doch relativ regelmässigen Kontakt haben) und der eine den anderen symphatisch findet - und der andere nicht. Wir waren uns einig, dass das wohl nicht möglich ist. Die Art und Weise, wie ich über einen Menschen denke schlägt sich unweigerlich (es sei denn ich handele bewußt anders, um meine schlechte Meinung zu verdecken) in meinem Verhalten, dass ich gegenüber der Person an den Tag lege, nieder. Sprich: finde ich einen Menschen symphatisch, wird dieser dies unbewußt an meiner Körpersprache, Körperhaltung ihm gegenüber, Art und Weise mit ihm zu reden und insgesamt meinem ganzen Auftreten, wenn ich auf diesen Menschen treffe, merken. Noch nie haben wir da erlebt, dass dieses Verhalten nicht erwidert bzw vom Gegenüber gespiegelt wurde. Es wurde ja zum Beispiel auch mal nachgewiesen, dass ein ehrliches Lächeln beim Gegenüber immer unweigerlich zum Selbigen führt. Symphatie führt also definitiv zu Gegensymphatie. Klar, gibt es Fälle, in denen man einen Menschen wirklich symphatisch findet aber irgendwie nur auf Gegenwehr stößt. Dies sind dann aber meist die Fälle, in denen man keine wirklichen Gelegenheiten hat miteinander zu sprechen etc. Sobald dies gegeben ist, wird das, was du dem Gegenüber entgegenbringst ähnlich erwidert.
Das war halt das, was wir uns zum Thema zwischenmenschliche Beziehungen überlegt haben. Vielleicht geht es ja in die Richtung, die du meinst. Ob aus dieser Symphatie (die, wie schon erwähnt, meiner Meinung nach definitiv Gegensymphatie erzeugt) allerdings dann mehr wird, hängt von anderen Faktoren ab. Jemand anders hatte es schon mal erwähnt, dieses "die find ich niedlich" Potential muß schon dazu kommen. Schließlich kennst du das ja von dir selbst auch: es gibt einige Männer, die du nett findest. Aber mehr eben nicht. Wäre ja auch schrecklich, wenn wir uns unweigerlich in jemanden verlieben müssten, nur weil er uns Liebe entgegenbringt. Er mag dich, soviel ist schon mal klar. Ob mehr dahintersteckt, weiß momentan nur er. Bei so zurückhaltenden Typen ist es meist nicht leicht, das herauszufinden. Wie du schon sagtest, er ist immer nett, zuvorkommend....und das aber zu allen *seufz*
Es gäbe doch bestimmt die Möglichkeit von dieser allgemeinen Studienbekanntschaft zu einer anderen Form der Bekanntschaft zu kommen, oder nicht? Ich studiere selbst und weiß, dass es, wenn man sich nur von der Uni her geht, in Gesprächen meist auch um selbige geht. Aber andererseits sind andere Treffen doch auch ganz schnell ausgemacht. Frag ihn doch einfach mal, ob er nicht Lust hat nach der Vorlesung mit dir noch einen Kaffe trinken zu gehen etc. Und dann könnt ihr auch mal nicht nur übers Studium sprechen. Dann hast du eine bessere Möglichkeit zu bewerten, ob er zu dir nicht doch anders ist als zu allen anderen.
Puh, lange Antwort. Hoffe dir hats n bischen geholfen.

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5. März 2006 um 13:18

Eine Frage
Du willst lieber in deiner *Kummerlage* bleiben als ein Nein zu riskieren. Warum?

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5. März 2006 um 22:09

...
Jup, ich hab ihn gefragt, ob er eine Freundin hat. Er hat einfach mit "nein" geantwortet. Er hätte fragen können, warum ich das frage, aber das hat er nicht getan. Nein, das denkt er sich vermutlich nur. Tja. Und es war ein ICQ-Gespräch, also fallen Faktoren wie Intonation oder Körpersprache flach.
Nun, seitdem hab ich ihn noch nicht wiedergesehen. Sehe ihn erst spätestens am Mittwoch wieder, und ja, ich bin auch gespannt, ob sich irgendeine Veränderung in seinem Verhalten bemerkbar macht.

Als guten Freund gewinnen... genau das versuche ich eigentlich. Aber es ist schwierig, ihn wirklich gut zu kennen, weil wir nur durch die Uni Kontakt haben. Ihn nicht von einer anderen Seite her zu kennen, wie über ein Hobby, bringt bestenfalls das Potential einer guten Bekanntschaft mit sich. Es ist schon so, dass ich ihn nach und nach auch vom Gesamten und von den Interessen her besser kennenlerne, aber eben nicht so viel, dass es gleich Freundschaft wird.

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5. März 2006 um 22:27
In Antwort auf rahat_12382376

Eine Frage
Du willst lieber in deiner *Kummerlage* bleiben als ein Nein zu riskieren. Warum?

Jein...
Manchmal wäre ich tatsächlich drauf und dran, direkt auf ihn zuzugehen, und halt die Abfuhr zu riskieren... Aber ich fürchte, das würde ich dann nicht durchziehen.

Ich muss auch zugeben, dass ich ziemlich große Hoffnungen in so eine Chance lege, da ich noch nie einen Freund hatte. Das macht mir auch irgendwie von meinem Umfeld her Druck. Aber ich kann eben nichts erzwingen.
Ich will ihm keinesfalls zu nahe treten oder riskieren, dass es ihn abschreckt. Wenn wir uns erst besser kennen würden, wäre dieses Risiko minimaler, nein sagen kann er trotzdem noch.
Und klar, umbringen tut mich ein Nein nicht, aber es würde meinem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl weh tun. Bin da sehr sensibel. Und unsere Bekanntschaft würde nicht mehr dieselbe sein.

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5. März 2006 um 22:46
In Antwort auf sheena_12362348

Hallo Angelina!
Ich versuche jetzt einfach mal dir die Frage so zu beantworten, wie ich sie mir beim Lesen deines Beitrages interpretiert habe. Erst letztens hatte ich mit meiner Freundin (es ging hier zwar nicht um Liebe, sondern um zwischenmenschliche Symphatien im Allgemeinen, aber ich denke im Grunde genommen ist es auch das, worauf du hinauswillst) das Thema, ob es möglich ist, dass sich zwei Menschen kennen (also so wie ihr noch nicht wirklich befreundet sind aber doch relativ regelmässigen Kontakt haben) und der eine den anderen symphatisch findet - und der andere nicht. Wir waren uns einig, dass das wohl nicht möglich ist. Die Art und Weise, wie ich über einen Menschen denke schlägt sich unweigerlich (es sei denn ich handele bewußt anders, um meine schlechte Meinung zu verdecken) in meinem Verhalten, dass ich gegenüber der Person an den Tag lege, nieder. Sprich: finde ich einen Menschen symphatisch, wird dieser dies unbewußt an meiner Körpersprache, Körperhaltung ihm gegenüber, Art und Weise mit ihm zu reden und insgesamt meinem ganzen Auftreten, wenn ich auf diesen Menschen treffe, merken. Noch nie haben wir da erlebt, dass dieses Verhalten nicht erwidert bzw vom Gegenüber gespiegelt wurde. Es wurde ja zum Beispiel auch mal nachgewiesen, dass ein ehrliches Lächeln beim Gegenüber immer unweigerlich zum Selbigen führt. Symphatie führt also definitiv zu Gegensymphatie. Klar, gibt es Fälle, in denen man einen Menschen wirklich symphatisch findet aber irgendwie nur auf Gegenwehr stößt. Dies sind dann aber meist die Fälle, in denen man keine wirklichen Gelegenheiten hat miteinander zu sprechen etc. Sobald dies gegeben ist, wird das, was du dem Gegenüber entgegenbringst ähnlich erwidert.
Das war halt das, was wir uns zum Thema zwischenmenschliche Beziehungen überlegt haben. Vielleicht geht es ja in die Richtung, die du meinst. Ob aus dieser Symphatie (die, wie schon erwähnt, meiner Meinung nach definitiv Gegensymphatie erzeugt) allerdings dann mehr wird, hängt von anderen Faktoren ab. Jemand anders hatte es schon mal erwähnt, dieses "die find ich niedlich" Potential muß schon dazu kommen. Schließlich kennst du das ja von dir selbst auch: es gibt einige Männer, die du nett findest. Aber mehr eben nicht. Wäre ja auch schrecklich, wenn wir uns unweigerlich in jemanden verlieben müssten, nur weil er uns Liebe entgegenbringt. Er mag dich, soviel ist schon mal klar. Ob mehr dahintersteckt, weiß momentan nur er. Bei so zurückhaltenden Typen ist es meist nicht leicht, das herauszufinden. Wie du schon sagtest, er ist immer nett, zuvorkommend....und das aber zu allen *seufz*
Es gäbe doch bestimmt die Möglichkeit von dieser allgemeinen Studienbekanntschaft zu einer anderen Form der Bekanntschaft zu kommen, oder nicht? Ich studiere selbst und weiß, dass es, wenn man sich nur von der Uni her geht, in Gesprächen meist auch um selbige geht. Aber andererseits sind andere Treffen doch auch ganz schnell ausgemacht. Frag ihn doch einfach mal, ob er nicht Lust hat nach der Vorlesung mit dir noch einen Kaffe trinken zu gehen etc. Und dann könnt ihr auch mal nicht nur übers Studium sprechen. Dann hast du eine bessere Möglichkeit zu bewerten, ob er zu dir nicht doch anders ist als zu allen anderen.
Puh, lange Antwort. Hoffe dir hats n bischen geholfen.

Danke für die nette Antwort...
...und ja, hat mir ein wenig geholfen.

Andere Treffen sind keine Hexerei, hat es auch schon gegeben. Allerdings ist dabei ein Haken: es sind immer noch andere Kommilitonen dabei, es sind nie nur wir beide. Daher ist es hier wiederum schwer zu bewerten, ob er mich anders sieht als die anderen. *seufz*

Ich hab mich auch schon gefragt, inwieweit man Körpersprache interpretieren darf. Konkret fällt mir da immer seine Unruhe/Nervosität auf. Ja, es ist eine idealistische Ansicht von mir, dass das was mit mir zu tun haben könnte... vielleicht ist er einfach generell ein zappliger Typ *g*.

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5. März 2006 um 22:54

Mhm...
das ist mir nicht neu, ihn um etwas zu bitten. Z.B. hat er mir mal eine CD bzw. DVD gebrannt. Aber was meinst du, dass ich dann "garantierte Treffen" habe? Er würde mir das Betreffende geben, sobald wir uns wieder in einem Kurs sehen. Sonst weiter nichts.

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18. Mai 2006 um 22:14

Ich bin's wieder...
Meine Situation hat sich nun nicht wirklich viel weiterentwickelt oder verändert, doch
mich würde diesmal interessieren, wie man gewisse Beobachtungen interpretieren könnte.

Ich hab diesem Studienfreund, in den ich verknallt bin, vor einigen Wochen (unmittelbar nachdem ich diesen Thread begonnen hatte) die Frage gestellt, ob er eine Freundin hat, welche er verneint hat. Und seitdem hat sich an seinem Verhalten eigentlich nichts in die Richtung verändert, dass ich merken würde, wie er denn nun eigentlich darüber denkt bzw. was er sich für Gedanken macht. Meiner Meinung nach MUSS meine Frage doch irgendwelche Vermutungen bei ihm ausgelöst haben, das war ja nicht so eine Frage nebenher, die ihm oft gestellt wird. Manchmal denke ich mir, hallo, warum hab ich dich das wohl gefragt, ist dann eine gewisse Absicht meinerseits nicht eindeutig? Nun, doch es gibt wirklich keine eindeutigen Zeichen für besondere Zuneigung oder Abneigung von ihm. Und ich meine doch, so was müsste sich zeigen, wenn er es ahnt, dass ich mehr für ihn empfinde. Oder kann es wirklich sein, dass er die Frage gar nicht so ernst genommen hat? Aber das glaube ich auch nicht. Was meint ihr? Er ist ein verschlossenes Buch...

Eine andere Sache beschäftigt mich auch noch. Und zwar, dass mein Kollege offenbar seinem (besten?) Freund Dinge über mich erzählt (hat). Diesen Kumpel kenne ich persönlich noch nicht so lange, hab ihn 4-5 mal getroffen, wir drei haben eine Vorlesung miteinander. Zuerst ist mir aufgefallen, dass der Kumpel gegenüber mir deutlich gemacht hat, dass er weiß, woher ich komme und dass ich pendle. Da hab ich mir gedacht, hm, ich habs dir nicht erzählt, das hat dir K erzählt (der gemeinsame Freund). Hab mir nichts weiter dabei gedacht, gut, ist ja nichts dabei, dass er solche Basics über mich weiß.
Ein andermal dann aber hab ich mich wieder so mit dem Kumpel unterhalten, in dem Fall war K nicht dabei, und da hat er plötzlich das Thema Vegetarier aufgebracht und er wusste, dass ich Vegetarierin bin. Ich war sehr überrascht, dass er mich darauf ansprach, das ist ja auch nicht eine Sache, die gleich jeder weiß, wenn ich ihn kennenlerne, und ich kenne den Kumpel ja nicht gut. Ich hab gleich geschaltet und so gefragt, hat K dir das erzählt. Und er, ja, hat er mal so gesagt. Das finde ich allerdings schon interessant. Ich hab mich bisher nie besonders wichtig für meinen Schwarm gefühlt, schon gar nicht gedacht, dass er mich gegenüber seinen Nicht-Uni-Freunden erwähnt, und nun weiß ich, dass er mit seinem Kumpel über mich geredet haben muss. Fragt sich halt, ob das eher in einem allgemeinen oder in einem speziellen Zusammenhang stattgefunden hat, aber es wird nicht so eine Erwähnung nebenher gewesen sein, wenn der Kumpel mehr über mich Bescheid weiß, als es zu erwarten wäre. Aber dass der auch gleich weiß, dass ich zufällig auch Vegetarierin bin. Was soll ich davon halten? Sagt das was aus über meinen Status bei meinem Kollegen oder sollte ich da nicht zu viel reininterpretieren? Warum würde er seinem Freund Sachen über mich erzählen?

Danke im Voraus für eure Antworten/Meinungen.

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19. Mai 2006 um 8:34
In Antwort auf an0N_1294699699z

Ich bin's wieder...
Meine Situation hat sich nun nicht wirklich viel weiterentwickelt oder verändert, doch
mich würde diesmal interessieren, wie man gewisse Beobachtungen interpretieren könnte.

Ich hab diesem Studienfreund, in den ich verknallt bin, vor einigen Wochen (unmittelbar nachdem ich diesen Thread begonnen hatte) die Frage gestellt, ob er eine Freundin hat, welche er verneint hat. Und seitdem hat sich an seinem Verhalten eigentlich nichts in die Richtung verändert, dass ich merken würde, wie er denn nun eigentlich darüber denkt bzw. was er sich für Gedanken macht. Meiner Meinung nach MUSS meine Frage doch irgendwelche Vermutungen bei ihm ausgelöst haben, das war ja nicht so eine Frage nebenher, die ihm oft gestellt wird. Manchmal denke ich mir, hallo, warum hab ich dich das wohl gefragt, ist dann eine gewisse Absicht meinerseits nicht eindeutig? Nun, doch es gibt wirklich keine eindeutigen Zeichen für besondere Zuneigung oder Abneigung von ihm. Und ich meine doch, so was müsste sich zeigen, wenn er es ahnt, dass ich mehr für ihn empfinde. Oder kann es wirklich sein, dass er die Frage gar nicht so ernst genommen hat? Aber das glaube ich auch nicht. Was meint ihr? Er ist ein verschlossenes Buch...

Eine andere Sache beschäftigt mich auch noch. Und zwar, dass mein Kollege offenbar seinem (besten?) Freund Dinge über mich erzählt (hat). Diesen Kumpel kenne ich persönlich noch nicht so lange, hab ihn 4-5 mal getroffen, wir drei haben eine Vorlesung miteinander. Zuerst ist mir aufgefallen, dass der Kumpel gegenüber mir deutlich gemacht hat, dass er weiß, woher ich komme und dass ich pendle. Da hab ich mir gedacht, hm, ich habs dir nicht erzählt, das hat dir K erzählt (der gemeinsame Freund). Hab mir nichts weiter dabei gedacht, gut, ist ja nichts dabei, dass er solche Basics über mich weiß.
Ein andermal dann aber hab ich mich wieder so mit dem Kumpel unterhalten, in dem Fall war K nicht dabei, und da hat er plötzlich das Thema Vegetarier aufgebracht und er wusste, dass ich Vegetarierin bin. Ich war sehr überrascht, dass er mich darauf ansprach, das ist ja auch nicht eine Sache, die gleich jeder weiß, wenn ich ihn kennenlerne, und ich kenne den Kumpel ja nicht gut. Ich hab gleich geschaltet und so gefragt, hat K dir das erzählt. Und er, ja, hat er mal so gesagt. Das finde ich allerdings schon interessant. Ich hab mich bisher nie besonders wichtig für meinen Schwarm gefühlt, schon gar nicht gedacht, dass er mich gegenüber seinen Nicht-Uni-Freunden erwähnt, und nun weiß ich, dass er mit seinem Kumpel über mich geredet haben muss. Fragt sich halt, ob das eher in einem allgemeinen oder in einem speziellen Zusammenhang stattgefunden hat, aber es wird nicht so eine Erwähnung nebenher gewesen sein, wenn der Kumpel mehr über mich Bescheid weiß, als es zu erwarten wäre. Aber dass der auch gleich weiß, dass ich zufällig auch Vegetarierin bin. Was soll ich davon halten? Sagt das was aus über meinen Status bei meinem Kollegen oder sollte ich da nicht zu viel reininterpretieren? Warum würde er seinem Freund Sachen über mich erzählen?

Danke im Voraus für eure Antworten/Meinungen.

Die Tatsache...
das K dem Kumpel mit dem du Vorlesungen hast etwas über dich erzählt hat könnte man jetzt bis ins Endlose hineinziehen (also mit den Vermutungen wieso was warum etc.).
Ich würde mich an deiner Stelle nicht verrückt machen mit der Intepretation. Allerdings scheinst du ziemlich sicher seine Aufmerksamkeit erregt zu haben, und das ist doch schon ein wichtiger Schritt! Hast du dir an dieser Stelle vielleicht schon mal Gedanken gemacht ob sic der Kumpel von K für dich interessieren könnte?*smile* Vielleicht hat er K über dich ausgefragt? Wäre ja auch eine Option..

*ach* es ist so schwierig. ich bin im moment in der gleichen situation wie du nur mit der differenz das ich mit meinem "schwarm" freundschaftlich verbunden bin bzw. wir haben uns ein paar mal getroffen und es war jedes mal super, allerdings kann er sich wegen gewissen umständen nicht vorstellen mehr mit mir zu haben (vermute ich mal...). es gibt ein paar persönliche dinge die ich ihm lieber nicht hätte erzählen sollen über mich (z.b. beispiel meine sexabenteuer in meiner wilden phase..tja habe nur erwähnt das ich innert einem halben jahr ein paar ons hatte, was aber gereicht hat das er mich für eine absolute schlampe hält)

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19. Mai 2006 um 18:30
In Antwort auf ambra_11844421

Die Tatsache...
das K dem Kumpel mit dem du Vorlesungen hast etwas über dich erzählt hat könnte man jetzt bis ins Endlose hineinziehen (also mit den Vermutungen wieso was warum etc.).
Ich würde mich an deiner Stelle nicht verrückt machen mit der Intepretation. Allerdings scheinst du ziemlich sicher seine Aufmerksamkeit erregt zu haben, und das ist doch schon ein wichtiger Schritt! Hast du dir an dieser Stelle vielleicht schon mal Gedanken gemacht ob sic der Kumpel von K für dich interessieren könnte?*smile* Vielleicht hat er K über dich ausgefragt? Wäre ja auch eine Option..

*ach* es ist so schwierig. ich bin im moment in der gleichen situation wie du nur mit der differenz das ich mit meinem "schwarm" freundschaftlich verbunden bin bzw. wir haben uns ein paar mal getroffen und es war jedes mal super, allerdings kann er sich wegen gewissen umständen nicht vorstellen mehr mit mir zu haben (vermute ich mal...). es gibt ein paar persönliche dinge die ich ihm lieber nicht hätte erzählen sollen über mich (z.b. beispiel meine sexabenteuer in meiner wilden phase..tja habe nur erwähnt das ich innert einem halben jahr ein paar ons hatte, was aber gereicht hat das er mich für eine absolute schlampe hält)

Über die Option...
... dass ich dem Kumpel aufgefallen bin und der Interesse gezeigt hat, habe ich auch schon nachgedacht. Doch kann sich Interesse schon nach so kurzer Bekanntschaft entwickeln? Den Kumpel habe ich jetzt genau fünfmal gesehen bzw. hab mit ihm geredet. Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass von so kurzen Kontaktpunkten her schon Interesse da sein kann. Er kennt mich doch gar nicht richtig, und ich ihn auch nicht. Er weiß ja gar nicht, wie ich bin. Außer von K. Möglich, dass er ihn was über mich gefragt hat, aber das finde ich nicht so wahrscheinlich.

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