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Kann ich mich bessern? Beziehung beenden?

24. Oktober um 2:21

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

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Beste hilfreiche Antwort

24. Oktober um 8:42
In Antwort auf janis

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

Du stellst deinen "Partner" (Erzieher?) hier schon arg auf ein Podest. Und ich glaub - wie die Vorschreiber - auch nicht, dass er es wirklich so gut mit dir meint, wie du es anscheinend glaubst und hier darstellst.

Guck mal, das hier

"Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt."

hat meines Wissens noch nie jemandem geholfen, ein besserer Mensch zu werden - genauso wenig wie das hier

"dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern."

Im Gegenteil - wenn dein "Partner" im Streit solche Rundumschläge austeilt und lauter Vorwürfe äußert, die mit dem aktuellen Streitgrund gar nix zu tun haben, dann verunsichert dich das nur, untergräbt dein (sowieso anscheinend kaum vorhandenes) Selbstwertgefühl, und sorgt dafür, dass du in Zukunft noch mehr vergisst und verschusselst. Das Verschusseln ist ja ne Folge von Unsicherheit - weil du während deiner Tätigkeit nur noch drüber nachdenkst, was du alles nicht falsch machen "darfst" und wie dein "Partner" auf Fehler reagiert, und entsprechend weniger Hirn für die eigentliche Tätigkeit frei hast -, und gleichzeitig ist es die Ursache für weitere Unsicherheit. Und damit steckst du in nem Teufelskreis, in nem Zustand, der sich selbst negativ verstärkt.

Außerdem das hier:

"Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen."

Das ist kein uneigennütziger Vorschlag, um dich zu nem besseren Menschen zu machen, sondern ein Versuch, die Beziehung an seinen Interessen auszurichten. Sonst müsste er sich ja auch mal für die Ursachen interessieren, warum du so viel vergisst, und dafür, dass du persönlich unter der Situation leidest - anstatt nur an dem einen Symptom rumzudoktern, das er persönlich am spannendsten findet (dass er nicht genügend auf seine Kosten kommt).


"Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat"

Warum ist er dann nicht schon längst weg? Hat er ein Helfersyndrom? Oder bist du doch nicht so schlimm, wie er immer tut?


Also wie gesagt, ich vermute stark, dass seine dominante Art mindestens eine Ursache für deine "Vergesslichkeit" ist, und dass er dir mit seinen Erziehungsversuchen jedenfalls nicht hilft, sondern durch zusätzliche Verunsicherung eher schadet. Deshalb würd's mich auch interessieren, ob du im Studium / Beruf genauso schusselig bist, oder ob es besser wird in nem Umfeld, in dem du nicht ständig das Gefühl hast, be- oder verurteilt zu werden. Vielleicht wär ein Besuch beim Psychotherapeuten auch nicht verkehrt für dich.

lg
cefeu

 

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24. Oktober um 2:42

Klingt für mich stark danach, dass ihr in der Beziehung nicht gleichrangig seid.
Sieht so aus, dass er über dir steht und du auch brav das devote Mädchen spielst 😕

So sollte eine Beziehung nicht sein. 

Auch beschimpfen ist ein absolutes No Go. 

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber wie du dich beschreibst mit dem Vergessen, essen versalzen, etc....klingt fast nach etwas wegen dem man mal zum Arzt/Therapeuten sollte. Nicht böse gemeint. 

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24. Oktober um 3:12
In Antwort auf jim

Klingt für mich stark danach, dass ihr in der Beziehung nicht gleichrangig seid.
Sieht so aus, dass er über dir steht und du auch brav das devote Mädchen spielst 😕

So sollte eine Beziehung nicht sein. 

Auch beschimpfen ist ein absolutes No Go. 

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber wie du dich beschreibst mit dem Vergessen, essen versalzen, etc....klingt fast nach etwas wegen dem man mal zum Arzt/Therapeuten sollte. Nicht böse gemeint. 

Vielen Dank für die Antwort
Ich habe bereits versucht, in Erwägung zu ziehen, deswegen zu einem "Profi" zu gehen, allerdings bin ich eine arme Studentin, die nicht das Geld für eine Beratungsstunde hat :'D

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24. Oktober um 6:01

Also, dass ich das richtig verstehe...

Du bist etwas verpeilt, vergisst gerne mal einige Sachen. 

Das sind die hauptsächlichen Fehler von Dir, ja?

Und die führen dazu, dass Du Dich ein ums andere Mal entschuldigen musst und ihm wie ein schuldiges Hündchen nachlaufen sollst. 

Aber nur dann, wenn es dem Herrn genehm ist.

Stimmt das?

Gehe ich auch recht in der Annahme, dass ihm nie Fehler unterlaufen? Und dass Du es ihm eigentlich nie recht machen kannst? Dass die Betitelungen/Beschimpfung Deiner Person in keinem Verhältnis stehen zu Deinem "Vergehen"? 

Und Du sollst Dich ausschließlich seiner Person widmen, ja? Eigene Interessen von Dir interessieren ihn nicht, oder?

Hier läuten für mich die "Narzissten"-Warnglocken. Ich denke, Du bist ein ausgezeichnetes Opfer für einen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. 

Google mal danach, ich könnte fast wetten, Du wirst ihn darin erkennen. 

Deine Freunde werden Dir wohl auch schon das eine oder andere über ihn erzählt haben. Du solltest ihnen unbedingt Glauben schenken. Er tut Dir NICHT GUT. 


 

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24. Oktober um 7:43
In Antwort auf jetzterstrecht

Also, dass ich das richtig verstehe...

Du bist etwas verpeilt, vergisst gerne mal einige Sachen. 

Das sind die hauptsächlichen Fehler von Dir, ja?

Und die führen dazu, dass Du Dich ein ums andere Mal entschuldigen musst und ihm wie ein schuldiges Hündchen nachlaufen sollst. 

Aber nur dann, wenn es dem Herrn genehm ist.

Stimmt das?

Gehe ich auch recht in der Annahme, dass ihm nie Fehler unterlaufen? Und dass Du es ihm eigentlich nie recht machen kannst? Dass die Betitelungen/Beschimpfung Deiner Person in keinem Verhältnis stehen zu Deinem "Vergehen"? 

Und Du sollst Dich ausschließlich seiner Person widmen, ja? Eigene Interessen von Dir interessieren ihn nicht, oder?

Hier läuten für mich die "Narzissten"-Warnglocken. Ich denke, Du bist ein ausgezeichnetes Opfer für einen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. 

Google mal danach, ich könnte fast wetten, Du wirst ihn darin erkennen. 

Deine Freunde werden Dir wohl auch schon das eine oder andere über ihn erzählt haben. Du solltest ihnen unbedingt Glauben schenken. Er tut Dir NICHT GUT. 


 

Hallo, 
das ist nett von dir, aber ich glaube, dass genau das nicht zustimmt. 
Ich denke, dass meine Fehler, dieich aus dem Grund nicht aufzahken kann, weil ivh sir standig vergesse, schlimm sind und ich das in den Griff bekommen muss.

Wenn der Streit nicht ganz so schlimm ist unterstützt er mich auch dabei. 
Er ist auvh meist der, der dafür sorgt, dass ich mich ab und an bei meinen Freunden melde, damit sie nichtsaurr sind.
Ich bin eine sehr schoechtr Freundin, aus den einfachen Gründen, dass ich mich selten um andere kümmere.
ich denke nicht an sie, schreibe ihnen nicht von selbst und bin alles in allem eine unglaublich uneinfühlsame Person, die sich nicht in andere Menschen hineinversetzen kann.

Ich glaube, wenn das, was du sagst, auf meinen Partner treffen sollte, wurde er kich weitaus weniger unterstützen um ein besserer Mensch zu werden.

Aber ich danke dir dennoch sehr für den Rat und deine Antwort.

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24. Oktober um 8:21

Wie ist es dir als Single ergangen? Leidest du selbst unter deiner Vergesslichkeit? 

Es kann natürlich sein,  dass es dir schwer fällt,  dich zu konzentrieren.  Wie geht es dir beim Studium? Immerhin bist du durch das Schulsystem gekommen, so ganz unaufmerksam kannst du ja nicht durchs Leben gehen. Und auch hier schreibst du gut formulierend, was das vermeintliche Problem sein könnte. 

Eines vorweg: diese Beziehung ist giftig für dich,  von dem her wäre es besser,  wenn sie beendet werden würde. Ein Partner,  der dich maßregelt, hat diese Bezeichnung nicht verdient. 

Alles gute dir!

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24. Oktober um 8:42
In Antwort auf frauevi

Wie ist es dir als Single ergangen? Leidest du selbst unter deiner Vergesslichkeit? 

Es kann natürlich sein,  dass es dir schwer fällt,  dich zu konzentrieren.  Wie geht es dir beim Studium? Immerhin bist du durch das Schulsystem gekommen, so ganz unaufmerksam kannst du ja nicht durchs Leben gehen. Und auch hier schreibst du gut formulierend, was das vermeintliche Problem sein könnte. 

Eines vorweg: diese Beziehung ist giftig für dich,  von dem her wäre es besser,  wenn sie beendet werden würde. Ein Partner,  der dich maßregelt, hat diese Bezeichnung nicht verdient. 

Alles gute dir!

Vielen Dank,

ich war in meinem Leben selten single, was die Eifersucht meines Partners noch heute schürt.
Daher war ich nie großartig auf mich selbst angewiesen und hattr immer jemanden, der für mich mit dachte.
In der Zeit, in der ich tatsächlich mal single war habe ich viele Fehlentscheidungen und nicht rückgängig zu machende Feler gemacht. Leider erst im Nachhinein kann ich das Ganze etwas genauer betrachten, kann aber noch immer nivht genau sagen, wieso ich manch Fehler gemacht habe.

Auch im Studium stellt mein Kopf sich häufig ab. Und das Problem, dass ich meine Aufmerksamkeit viel zu schnell auf etwas banales anderes lege ist wahnsinnug anstrengend. 
Aber vielen Dank für das Kompliment

Ich würde das, was er tut, nicht 'maßregeln' nennen.
Ist es das noch, wenn er dadurch versucht, mein Leben einfacher zu machen?

 

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24. Oktober um 8:42
In Antwort auf janis

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

Du stellst deinen "Partner" (Erzieher?) hier schon arg auf ein Podest. Und ich glaub - wie die Vorschreiber - auch nicht, dass er es wirklich so gut mit dir meint, wie du es anscheinend glaubst und hier darstellst.

Guck mal, das hier

"Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt."

hat meines Wissens noch nie jemandem geholfen, ein besserer Mensch zu werden - genauso wenig wie das hier

"dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern."

Im Gegenteil - wenn dein "Partner" im Streit solche Rundumschläge austeilt und lauter Vorwürfe äußert, die mit dem aktuellen Streitgrund gar nix zu tun haben, dann verunsichert dich das nur, untergräbt dein (sowieso anscheinend kaum vorhandenes) Selbstwertgefühl, und sorgt dafür, dass du in Zukunft noch mehr vergisst und verschusselst. Das Verschusseln ist ja ne Folge von Unsicherheit - weil du während deiner Tätigkeit nur noch drüber nachdenkst, was du alles nicht falsch machen "darfst" und wie dein "Partner" auf Fehler reagiert, und entsprechend weniger Hirn für die eigentliche Tätigkeit frei hast -, und gleichzeitig ist es die Ursache für weitere Unsicherheit. Und damit steckst du in nem Teufelskreis, in nem Zustand, der sich selbst negativ verstärkt.

Außerdem das hier:

"Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen."

Das ist kein uneigennütziger Vorschlag, um dich zu nem besseren Menschen zu machen, sondern ein Versuch, die Beziehung an seinen Interessen auszurichten. Sonst müsste er sich ja auch mal für die Ursachen interessieren, warum du so viel vergisst, und dafür, dass du persönlich unter der Situation leidest - anstatt nur an dem einen Symptom rumzudoktern, das er persönlich am spannendsten findet (dass er nicht genügend auf seine Kosten kommt).


"Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat"

Warum ist er dann nicht schon längst weg? Hat er ein Helfersyndrom? Oder bist du doch nicht so schlimm, wie er immer tut?


Also wie gesagt, ich vermute stark, dass seine dominante Art mindestens eine Ursache für deine "Vergesslichkeit" ist, und dass er dir mit seinen Erziehungsversuchen jedenfalls nicht hilft, sondern durch zusätzliche Verunsicherung eher schadet. Deshalb würd's mich auch interessieren, ob du im Studium / Beruf genauso schusselig bist, oder ob es besser wird in nem Umfeld, in dem du nicht ständig das Gefühl hast, be- oder verurteilt zu werden. Vielleicht wär ein Besuch beim Psychotherapeuten auch nicht verkehrt für dich.

lg
cefeu

 

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24. Oktober um 9:38
In Antwort auf janis

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

du hast schön und verständlich geschrieben. danke dafür. 

wir kennen jetzt nur deine sicht. interessant wäre, seine sicht zu kennen.

für mich wirkt es so, als wäre er verzweifelt mit dir. du ihn nicht ernst nehmen würdest. das macht ihn wütend. er scheint verloren zu sein. 

andererseits denke ich mir bei deinem text: du bist doch nicht seine sekretärin. warum musst du einen kalender führen? er muss das zeit management genauso pflegen. auch das essen. einer kann immer besser. der, der es besser kann, soll es machen. einer ist besser im haushalt, der kann dafür mehr aufgaben in diesem bereich machen.

was allerdings wirklich sehr shclimm ist, sind diese beschimpfungen und das gescheie. das geht wirklich nicht. da ist man an einem punkt angekommen, wo man die beziehung beenden sollte. beidseitig. fehlender respekt. 

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24. Oktober um 9:58
In Antwort auf janis

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

keine ahnung wieso hier alle ihm die schuld geben!

wenn es wirklich so ist wie du schreibst...
dass du immer und immer wieder die gleichen fehler machst...
nicht mal weißt welche interessen er hat... war er gerne hat ...
dann verstehe ich total dass er genervt ist !!!


aber ganz normal kann das auch nicht sein, oder?
du sollest dir viell. mal hilfe suchen !!

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24. Oktober um 12:21
In Antwort auf janis

Vielen Dank für die Antwort
Ich habe bereits versucht, in Erwägung zu ziehen, deswegen zu einem "Profi" zu gehen, allerdings bin ich eine arme Studentin, die nicht das Geld für eine Beratungsstunde hat :'D

Geld für einen Profi kannst Du Dir sparen.

Ein Partner, der Dich oft anschreit, hat keinen Respekt vor Dir.
Warum lässt Du Dir das gefallen und rennst noch hinter ihm her?
ER hat sich zu entschuldigen.

Wieviel bekommst Du denn für Deinen Job als Köchin von ihm?

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24. Oktober um 12:27

Ich sehe das ein bisschen anders als die meisten hier.
Du solltest unbedingt ärztlich abklären lassen was hinter deiner Vergesslichkeit steckt! Für mich klingt das nicht nach "ein bisschen verpeilt" und wenn es dein Leben in der Vergangenheit schon so beeinflusst hat, dann hast du doch allen Grund dir da endlich Hilfe zu suchen oder?

Du verlässt dich total auf deinen Freund, der es überhaupt nicht gut mit dir meint, weil du Angst hast wieder allein zu sein und nicht zurecht zu kommen. So geht keine gesunde Beziehung...

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24. Oktober um 12:31
In Antwort auf janis

Hallo zusammen,

mein Problem ist wohl, dass mir die Objektivität fehlt.
Ich möchte mit dem Problem nicht zu meinen Freunden gehen, weil sie – genau wie das Internet, bei so einem grob umfassten Thema – sehr subjektiv auf meiner Seite stehen.
Vorweg möchte ich sagen, dass dies keine Beschwerde über mein Liebesleben ist, sondern die Frage, wie ich mich selber – für mich – ändern kann, da ich der Meinung bin, dass ich mit meinen Fehlentscheidungen und Taten nicht nur mein Leben, sondern auch das aller anderen erschwere.
Ich werde die folgenden Sätze versuchen so objektiv und tatsachenbezogen wie möglich zu schildern.

Mein Partner und ich sind seit 2 Jahren ein Paar und sind bereits vor einem Jahr zusammengezogen, in eine Stadt weiter außerhalb, da unsere Berufswege beide in diese geografische Richtung flossen.
Wir waren in den ersten paar Wochen unserer Beziehung sehr glücklich und haben bereits vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag und sowieso jede Nacht miteinander verbracht.
Doch schon nach 2-3 Monaten häuften sich unsere Streitereien.

Wir streiten uns am häufigsten über die Fehler, die ich bereits einmal gemacht habe.
Ich schicke ihm einen falschen Standort und merke es zu spät, ich versalze das Essen.
Oft kommt auch Streit auf, weil ich wieder etwas vergessen habe: einen Termin, dass wir etwas mit Freunden machen wollten oder dass er bestimmtes Essen nicht mag.
Wobei die terminlichen Sachen mittlerweile gut durch einen gemeinsamen Kalender funktionieren.

Während eines Streits kommt es oft zu lauteren Auseinandersetzungen, in denen er mich auch mit unschöneren Begriffen betitelt.
Meist endet es damit, dass mein Partner mir aufzählt, was er nicht gut an mir findet und dass ich mich dafür entschuldige und ihm versichere, dass ich versuche, mich zu bessern.
Doch wenn ich das jedes Mal sage und dann doch wieder den gleichen Fehler mache glaubt er mir selbstverständlich nicht mehr.
In solchen Momenten verlässt er meistens den Raum und schließt die Tür hinter sich.
Ab und an gehe ich ihm dann nach wenigen Minuten nach (häufig mache ich es nicht, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit. Leider entsteht durch mein Nichterscheinen wiederum Streit, weil ich auch einmal den ersten Schritt machen soll), entschuldige mich ein weiteres Mal und spreche darüber, wie ich es beim nächsten Mal anders mache. Ich nehme es mir vor und überlege mir etwas Gutes.
Doch wenn dann der Punkt kommt, an dem ich die Chance habe, es richtig zu machen, verliere ich keinen Moment daran zu denken, dass das schon einmal schief lief.
Ich mache es einfach noch einmal falsch. Häufig sogar exakt, wie bei dem letzten Mal.

Sein Vorschlag ist, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, seinen Interessen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn er mich fragt, was er gerne mal machen möchte oder was er für Dinge geplant hat, kann ich ihm keine Antwort geben.
Nicht, weil wir nicht darüber reden würden, sondern weil ich es ständig vergesse.
Ich fühle mich schrecklich deswegen und mir ist bewusst, dass er etwas besseres verdient als das.
Ich schreibe mir mittlerweile häufig auf, wenn er etwas sagt, das ich für später behalten möchte – doch er sagt vermutlich zurecht, dass es keine Langzeit-Idee ist und ich das hinbekäme, wenn ich mich einfach mehr mit ihm bzw. mit uns beschäftigen würde.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dass ich es schaffe, meine Fehler – ich habe hier nur einen winzig kleinen Teil davon eingebracht – zumindest teilweise zu korrigieren und zu einem besseren und angenehmeren Menschen zu werden.
Mein Partner sagt unverhältnismäßig oft, dass er auf das alles keine Lust mehr hat, daher jetzt die wichtige Frage:

      Beenden wir diese Beziehung besser?


Vielen Dank im Voraus!

Du bist total devot, der Mann hat Dich fertiggemacht.
- Vergesslichkeit ist ein Symptom von Depression und Angst.

Hole Dir Hilfe! Und informiere ich über Männer und NARZISSMUS!

 

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24. Oktober um 12:53
In Antwort auf colette

Du bist total devot, der Mann hat Dich fertiggemacht.
- Vergesslichkeit ist ein Symptom von Depression und Angst.

Hole Dir Hilfe! Und informiere ich über Männer und NARZISSMUS!

 

An Narzissmus seinerseits dachte ich auch im ersten Moment. Von der Beschreibung ähnelt er sehr meinem Ex. Der hat mich damals so verändert und verunsichert, dass ich teilweise so verpeilt auftrat wie die TE und alle schuld in mir sah! Narzissten können Menschen unbemerkt so dermaßen umkrempeln und unsicher machen, dass man manchmal nicht mehr weiß, ob es morgens oder abends ist. Das könnte ein Grund für diese "seltsame" Beziehung sein.

Oder aber die TE ist tatsächlich sehr vergesslich bzw. generell recht uninteressiert an ihren Mitmenschen, dass sie vieles für andere Wichtige schlicht vergisst, weil es sie nicht interessiert aufgrund fehlender Emphatie. Dann wiederum sollte man hinterfragen, was die Ursache dieses falsche Sozialverhalten ist.

Die TE schrieb auch irgendwo weiter oben, dass sie auch im Studium ihren Kopf schnell abschalte und ihre Aufmerksamkeit dann auf banale Dinge richtet. Vielleicht ist hier auch ADHS bei einer Erwachsenen die Ursache?

Wie dem auch sei. Hier kann man viel spekulieren. An der Stelle der TE würde ich mich mit diesen Problemen -sei es durch den Partner verursacht (Narzissmus, welcher die Realität der TE so beeinflusst, dass diese sich an allem selbst die Schuld gibt) oder durch die TE selbst aufgrund von falschem Sozialverhalten- an eine Fachperson wenden.

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24. Oktober um 13:13

Ich bin froh, stehe ich hier nicht allein mit meiner Ansicht, dass der ach so überragende Partner der FS in Tat und Wahrheit vielleicht ein typischer Kandidat für eine klassische narzisstische Persönlichkeitsstörung ist. 

Es widerspiegelt sich m.M.n. bereits im Titel des Threads. 

Keiner der von der TE aufgeführten "schrecklichen Verfehlungen" rechtfertigen sein Verhalten. Er ist übergriffig, manipulierend und macht die TE klein. Er beleidigt, beschimpft sie. Dies alles sind Verhaltensweisen, die in einer Beziehung auf Augenhöhe schlicht NICHT vorkommen dürfen - absolut egal, wie "verpeilt" oder vergesslich jemand ist! Und schon gar nicht wegen "zu viel Salz im Essen" oder "vergessen, was der Herr nicht essen mag"!!!

Cefeu, danke Dir bestens für das wie immer ausgezeichnete Zusammenfassen und auf den Punkt bringen der wesentlichsten Tatsachen! 
 

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24. Oktober um 13:22

Ich möchte noch etwas zu bedenken geben:

Narzissten suchen sich wahnsinnig gern irgendein Merkmal ihres Opfers heraus, und das strapazieren sie dann ein ums andere Mal. Das Opfer weiss am Ende nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Es fühlt sich völlig verunsichert und glaubt, alles immer falsch zu machen. Das Verhalten seines Peinigers unterstützt diesen Eindruck des Opfers natürlich noch. 

Es ist in meinen Augen denkbar, dass es sich hier um völlig normale Vorkommnisse handelt, wie sie nun mal geschehen, wenn man in einem hektischen Alltag den Überblick mal verliert und etwas vergisst. Denkbar, dass sich der "Freund" das dann genüsslich herauspickt, um darauf nach typischer Narzissten-Manier darauf herumzuhacken. 

Mir selber ist von einem Narzissten eingetrichtert worden, ich würde mich oft "peinlich" verhalten in Gesellschaft. Und auch wenn ich weiss, dass das auf seiner eigenen riesigen Unsicherheit in geselligen Kreisen beruht, aufgrund derer er MICH klein machen musste, um sich selber dann besser zu fühlen, so habe ich sogar HEUTE noch ab und an diese grosse Unsicherheit in Gesellschaft. Und das, obschon ich inzwischen schon viele, viele Jahre Erwachsenenschulung gebe. 

Jaaaaaaaa.... so Narzissten können einen richtig heftig fertig machen. 



 

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24. Oktober um 13:32
In Antwort auf jetzterstrecht

Ich möchte noch etwas zu bedenken geben:

Narzissten suchen sich wahnsinnig gern irgendein Merkmal ihres Opfers heraus, und das strapazieren sie dann ein ums andere Mal. Das Opfer weiss am Ende nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Es fühlt sich völlig verunsichert und glaubt, alles immer falsch zu machen. Das Verhalten seines Peinigers unterstützt diesen Eindruck des Opfers natürlich noch. 

Es ist in meinen Augen denkbar, dass es sich hier um völlig normale Vorkommnisse handelt, wie sie nun mal geschehen, wenn man in einem hektischen Alltag den Überblick mal verliert und etwas vergisst. Denkbar, dass sich der "Freund" das dann genüsslich herauspickt, um darauf nach typischer Narzissten-Manier darauf herumzuhacken. 

Mir selber ist von einem Narzissten eingetrichtert worden, ich würde mich oft "peinlich" verhalten in Gesellschaft. Und auch wenn ich weiss, dass das auf seiner eigenen riesigen Unsicherheit in geselligen Kreisen beruht, aufgrund derer er MICH klein machen musste, um sich selber dann besser zu fühlen, so habe ich sogar HEUTE noch ab und an diese grosse Unsicherheit in Gesellschaft. Und das, obschon ich inzwischen schon viele, viele Jahre Erwachsenenschulung gebe. 

Jaaaaaaaa.... so Narzissten können einen richtig heftig fertig machen. 



 

Das kann ich nur bestätigen!

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24. Oktober um 13:36
In Antwort auf colette

Du bist total devot, der Mann hat Dich fertiggemacht.
- Vergesslichkeit ist ein Symptom von Depression und Angst.

Hole Dir Hilfe! Und informiere ich über Männer und NARZISSMUS!

 

dass man gleich wieder eine krankheit reininterpretiert nur weil er sich so verhält

echt lustig

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24. Oktober um 13:43
In Antwort auf jasmin7190

dass man gleich wieder eine krankheit reininterpretiert nur weil er sich so verhält

echt lustig

Man kann Narzissmus eine Krankheit nennen. Oder aber einen echten Hinderungsgrund für eine Beziehung. 

Wenn es Dir lieber ist, dann kannst Du das Wort "narzisstische Persönlichkeitsstörung" gerne ersetzen durch "Arxxxloch". 

Hier geht es doch nur darum, dass sich die TE mal schlau lesen kann, dass es ja VIELLEICHT tatsächlich gar nicht an IHR liegt, die ganzen Probleme in der Beziehung.  
 

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24. Oktober um 15:10
In Antwort auf colette

Du bist total devot, der Mann hat Dich fertiggemacht.
- Vergesslichkeit ist ein Symptom von Depression und Angst.

Hole Dir Hilfe! Und informiere ich über Männer und NARZISSMUS!

 

Colette, das sehe ich genauso.

Die TE äußerte, sie könne sich als arme Studentin professionellen Rat nicht leisten.

In meiner Zeit hatten alle Studentenwerke eine kostenlose psychologische und manchmal sogar psychotherapeutische Beratungsstelle! Nurmal so als Anregung.

Und wenn es das nicht mehr geben würde, von kirchlichen Einrichtungen weiß ich definitiv, dass sie für Paare Beratungen gegen ein freiwilliges Entgelt (was es einem wert ist und was man zahlen kann) anbieten.
 

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24. Oktober um 17:31
In Antwort auf jetzterstrecht

Man kann Narzissmus eine Krankheit nennen. Oder aber einen echten Hinderungsgrund für eine Beziehung. 

Wenn es Dir lieber ist, dann kannst Du das Wort "narzisstische Persönlichkeitsstörung" gerne ersetzen durch "Arxxxloch". 

Hier geht es doch nur darum, dass sich die TE mal schlau lesen kann, dass es ja VIELLEICHT tatsächlich gar nicht an IHR liegt, die ganzen Probleme in der Beziehung.  
 

ja er ist ein Arsch!   nur weil ein Mann seine Freundin schlecht behandelt hat er nicht gleich ne Krankheit

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24. Oktober um 17:32
In Antwort auf jasmin7190

ja er ist ein Arsch!   nur weil ein Mann seine Freundin schlecht behandelt hat er nicht gleich ne Krankheit

obwohl wie gesagt:  ich verstehe dass ihm ihr verhalten den letzten Nerv raubt... dass man da mal in die Luft geht wundert mich fast nicht

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24. Oktober um 18:35
In Antwort auf jasmin7190

ja er ist ein Arsch!   nur weil ein Mann seine Freundin schlecht behandelt hat er nicht gleich ne Krankheit

Habe ich irgendwo geschrieben, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung eine KRANKHEIT ist?

Und selbst wenn irgendwelche Psychiater unter Umständen der Auffassung sein könnten, dass es sich bei dieser Störung um eine KRANKHEIT handeln könnte, so heisst das deswegen noch lange nicht, dass man sich als Partner damit abzufinden hat. 
 

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24. Oktober um 23:39
In Antwort auf bennet_18248626

Colette, das sehe ich genauso.

Die TE äußerte, sie könne sich als arme Studentin professionellen Rat nicht leisten.

In meiner Zeit hatten alle Studentenwerke eine kostenlose psychologische und manchmal sogar psychotherapeutische Beratungsstelle! Nurmal so als Anregung.

Und wenn es das nicht mehr geben würde, von kirchlichen Einrichtungen weiß ich definitiv, dass sie für Paare Beratungen gegen ein freiwilliges Entgelt (was es einem wert ist und was man zahlen kann) anbieten.
 

Richtig.

Caritas und Pro Familia.

Und währenddessen sollte sie sich  einen Therapeuten suchen, der von der Kasse bezahlt wird.

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