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Kann eine Therapie helfen

29. November 2005 um 17:04 Letzte Antwort: 19. Dezember 2005 um 11:57

Wer hat bei Untreue und nicht entscheidenwollen oder -können
(siehe Beitrag HÜ und Hott) Erfahrungen mit einer Therapie.
Mein Mann glaubt, daß ein
Gespräch mit einem Therap. ihm Klarheit verschaftt, daß er Erfahrungswerte mitgeteilt bekommt. Wie er mit der Situation fertig wird. Evtl. die
Geliebte "verarbeiten" kann.

Kann das funktionieren?
Hilft es der Ehe?
Soll ich ihm die Zeit für die Therapiestunden noch geben, oder wirklich bei meinem Ultimatum bleiben.

Er sagt, er sei immer noch unentschlossen und sich seiner Gefühle nicht sicher. Er würde gehen, wenn er sich sicher wäre. Ist das glaubhaft. Ich weiß es nicht. Sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

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30. November 2005 um 9:34

Da gebe ich chaosherz
recht.
ich glaube kaum das einzeltherapie helfen wird,denn über seine gefühle muss er sich selber klar werden,da kann kein therapeut helfen.
überhaupt,wieso muss er seine geliebte verarbeiten?
er war doch dabei und weiss was ihm gefallen hat und was er getan hat.
so wie du es beschreibst soll der therapeut dabei helfen seine geliebte zu vergessen,das wird dieser definitiuv nicht.dein mann muss alleine entscheiden was er wie für die zukunft will.genauso wie du das musst.und lass dir um himmelswillen nicht einreden 19 jahre wegzuschmeissen...du hast es nicht getan .ihr müsst euch für euer neues leben,für die zukunft entscheiden,so oder so.da ist nichts mit wegschmeissen,19 jahre gemeinsames leben sind kein grund sich 20 jahre weiterzuquälen wenn man es eigentlich nicht will.
probiert es aus ,aber erwartet keine wunder.ein therapeut kann euch hövchstens unterstützen,die entscheidungen trefft aber allein ihr,gemeinsam oder jeder für sich.
viel glück!

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30. November 2005 um 11:13

Eine Paartherapie hilft Euch
Mir geht es wie Deinem Mann. Ich bin in meinem Leben an einen Punkt gekommen an dem ich alles in Frage stelle...und ja ich bin fremdgegangen und hab diese Beziehung über einen längeren Zeitraum Aufrecht erhalten. Warum? Ich persönlich denke es fehlt etwas in der Beziehung und bin mir mittlerweile sicher das ich jetzt auf einem Weg bin herauszufinden ob ich meine Mann noch Liebe oder an den Werten festhalte und voe allem was mir in unserer Ehe fehlt.
Denn man hat sehr große Schuldgefühle dem Partner gegenüber in Zeiten eines solchen Betruges(zumindest ich, Ausnahmen bestätigen die Regel)
Das Problem ist jahrelange nicht drüber zu reden und dann machts peng und man will weg aber eigentlich ja doch nicht. Die Angst nicht zu wissen was danach ist. Kommt man alleine zu Recht, Einsamkeit, finanzielle Dinge verwirren einen bei der Entscheidungsfindung. Ich selbst habe geglaubt es liegt alles an mir. Bin krank und bin zum Therapeuten gelaufen in der Hoffnung er könne mir helfen diese Gedanken an den Anderen wegzutherapieren. Aber das Fremdgehen ist nur ein Symptom. Es liegt an Eurer Beziehung und das er sich nicht sicher ist kann vieles sein. All die Dinge die ihn stören versucht er mit den Positiven abzuwägen. Vielleicht die Angst vorm "danach", alles aufgeben was man sich aufgebaut hat und dennoch hat der Gedanke Trennung etwas Befreiendes, sich eben keine Gedanken mehr machen zu müssen.
Eine Einzeltherapie wird zumindest in dieser Hinsicht nicht helfen. Eine Paartherapie ist sinnvoll, denn ob ihr wieder einen Weg zu Euch findet oder das Ergebnis eine Trennung ist, jedem von Euch ist damit geholfen. Denn man ist dann nicht allein. Eines ist klar jeder von Euch muß an der Beziehung arbeiten. Du mußt mit dem Betrug fertig werden, er sich mit seiner Entscheidung zu Recht finden.
Man muß immer an einer Beziehung arbeiten auch in Zukunft, das wird wohl der schwierigste Teil.
Ich lese momentan zwei Bücher. Eines davon möchte ich bald meinem Mann geben damit ich versuchen kann unsere Beziehung mit ihm so zu lenken das ich wieder glücklich werde(und er auch) oder es bringt mir die Erkenntnis das es besser ist uns beiden die Chance zu geben mit anderen Partnern oder alleine glücklich zu werden.
Die Bücher heißen "Soll ich bleiben, Soll ich gehen" und "Ich will bleiben, aber wie" beide von Mira Kirshbaum.
Das Erste hilft einem über die eigene Erkenntnis was man eigentlich will und zeigt Wege aus diesem Wirrwarr.
Das Zweite warum Beziehungen brechen und wie man an Ihnen arbeitet um das Ungleichgewicht wieder herzustellen. Alles auf jahrelanger Recherche mit Paaren.
Es liegt noch ein langer harter Weg vor Euch, für den ich Euch viel viel Kraft wünsche.
Ich denke es lohnt sich immer für eine Ehe zu kämpfen, denn Liebe hält viel aus nur manchmal versteckt sie sich.

In diesem Sinne

Lg monalisa

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30. November 2005 um 12:42

Gefühle klar werden,
aber wie. Das kann er irgendwie nicht. Er sagt, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher und will die Abwesenheit der Frau dazu nutzen, sich klar zu werden, was er will. Erhofft sich in der therapie Hilfe und Erfahrungen. Meint, daß so ein therap. ja schon häufig mit solchen Dingen zu tun hatte.
Das dieser vielleicht die richtigen Fragen stellt. anregungen gibt.
Läuft das so?

Wir waren einmal zusammen in einer therapiestunde. hat aber nicht viel gebracht, da die therap. meinte, wir müßten uns für einen der 3 Wege entscheiden, bevor die therapie fruchten kann.

- Schlußmachen mit der Geliebten (wollte/konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht)
- Aushalten der SAche meinerseits (wollte ich nicht)
- Trennung

Kann so eine Therapiestunde ihm helfen seine Gefühle klarer zu sehen, damit er eine Entscheidung treffen kann?

Bringt es die Zeit?
Soll ich ihm die Zeit noch geben?

Wie sind Eure Erfahrungen?

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30. November 2005 um 12:58
In Antwort auf eidel_12328939

Gefühle klar werden,
aber wie. Das kann er irgendwie nicht. Er sagt, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher und will die Abwesenheit der Frau dazu nutzen, sich klar zu werden, was er will. Erhofft sich in der therapie Hilfe und Erfahrungen. Meint, daß so ein therap. ja schon häufig mit solchen Dingen zu tun hatte.
Das dieser vielleicht die richtigen Fragen stellt. anregungen gibt.
Läuft das so?

Wir waren einmal zusammen in einer therapiestunde. hat aber nicht viel gebracht, da die therap. meinte, wir müßten uns für einen der 3 Wege entscheiden, bevor die therapie fruchten kann.

- Schlußmachen mit der Geliebten (wollte/konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht)
- Aushalten der SAche meinerseits (wollte ich nicht)
- Trennung

Kann so eine Therapiestunde ihm helfen seine Gefühle klarer zu sehen, damit er eine Entscheidung treffen kann?

Bringt es die Zeit?
Soll ich ihm die Zeit noch geben?

Wie sind Eure Erfahrungen?

Arme lilly
ich kann mir vorstellen wie schmerzhaft und auch erniedrigend die situation für dich ist deshalb möchte ich mal von der anderen seite antworten(aus der des feindes sozusagen).
ich selbst bin ein paar monate lang zweigleisig gefahren und wollte keinen meiner beiden männer aufgeben bis mir die entscheidung mehr oder weniger abgenommen wurde.
ich habe bemerkt wie schlecht es einem der beiden dabei ging und ihn gefragt ob er die sache beenden will.so ist jetzt also einer übrig geblieben den es aber wahrscheinlich noch lange,lange wurmen wird was passiert ist.
so hart das jetzt also sein mag,dein mann wird vermutlich von keinem therapeut der welt dazu zu bewegen sein die lage zu klären.
zieh deine register.sei dir selbst treu.das ist kein einmaliger und auf dauer zu verzeihender seitensprung.die dritte person ist überall in eurem alltag ständig anwesend und wird eure beziehung wahrscheinlich über einen längeren zeitraum so oder so zerstören.natürlich kann ich das auch alles falsch sehen(ich habe gelernt über beziehungen und das verhalten von menschen in beziehungen nicht zu urteilen da als außenstehender kaum ein alle facetten und gesichter der liebe umfassendes urteil möglich ist) aber lass dich nicht noch mehr kaputt machen.
und vielleicht wird dein mann auch erkennen was ihm wirklich am herzen liegt wenn du gehst.wenn er dir folgt werdet ihr genug zu verarbeiten haben und dabei kann eine therapie dann vielleicht helfen.

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30. November 2005 um 13:23
In Antwort auf eidel_12328939

Gefühle klar werden,
aber wie. Das kann er irgendwie nicht. Er sagt, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher und will die Abwesenheit der Frau dazu nutzen, sich klar zu werden, was er will. Erhofft sich in der therapie Hilfe und Erfahrungen. Meint, daß so ein therap. ja schon häufig mit solchen Dingen zu tun hatte.
Das dieser vielleicht die richtigen Fragen stellt. anregungen gibt.
Läuft das so?

Wir waren einmal zusammen in einer therapiestunde. hat aber nicht viel gebracht, da die therap. meinte, wir müßten uns für einen der 3 Wege entscheiden, bevor die therapie fruchten kann.

- Schlußmachen mit der Geliebten (wollte/konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht)
- Aushalten der SAche meinerseits (wollte ich nicht)
- Trennung

Kann so eine Therapiestunde ihm helfen seine Gefühle klarer zu sehen, damit er eine Entscheidung treffen kann?

Bringt es die Zeit?
Soll ich ihm die Zeit noch geben?

Wie sind Eure Erfahrungen?

Ich glaube...
du musst erstmal finden,was du möchtest.offensichtlich möchtest du deinen mann.
dann musst du ihm wohl die zeit geben.
der therapeut hatte mit seinen aussagen doch völlig recht.was meinst du was dein mannfür alternativen hat?
genau 2,wenn aushalten von deiner seite ausgeschlossen wird.
wenn du ihn permanent unter zugzwang setzt wirst du vielleicht später den eindruck haben,er ist wegen der kinder,familie ect.bei dir.
ich glaube nicht das soetwas gut für das selbstwertgefühl ist.
denke nicht immer darüber nach,was hat ihm gefehlt,sei doch mal ehrlich,sieh dich im forum um.es gibt hier ein paar ehrliche verheiratete z.b.blendax,paul und katze.die sagen,man tut es oder hat es getan weil es spass macht und lust auf andere haut eine rolle spielt.was kannst du dagegen tuen wenn es so ist? nichts!
alle anderen erklärungsversuche:ich liebe doch alle beide und unsere beziehung ist....bla und blub.
kasteie dich nicht ständig in dieser schweren phase,nutze deine kraft für wichtige dinge.
wenn du ihn willst dann kämpfe um ihn ohne dich ständig klein zu machen.lass ihm zeit,aber nicht ewig und denke daran,wenn er sich anders entscheidet wirst du es nicht ändern können , auch wenn das jetzt hart klingt.
wichtig,aber auch hart:fühle dich nicht zurückgesetzt und beleidigt und wenn dann rede deutlich darüber.ich weiss,es ist eine schwere zeit und du kannst und du kannst nicht alles auf einmal bewältigen,aber versuche dich nicht noch fertiger mit sinnlosen fragen zu machen.
du hast mal geschrieben:was die beiden tuen ist wie ein schlechter film.mag seien,aber deinem mann gefällt der film ,auch wenn du deshalb getroffen bist,du wirst damit in zukunft umgehen müssen,so oder so.
und es ist völlig richtig,sie gehört nun zu eurem leben dazu,so wie bei uns der von mir verachtete ex-lover meiner frau,wenn ihr zusammenbleibt musst du auch damit leben.
so genug unangenehmes,lass ihm seine zeit,vielleicht kann chaosherz ja mal was zu zeit und ultimaten schreiben.
denke an dich und pass auf dich auf,mache dich nicht selbst kaputt.
lg

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1. Dezember 2005 um 9:42
In Antwort auf jin-ho_12439268

Da gebe ich chaosherz
recht.
ich glaube kaum das einzeltherapie helfen wird,denn über seine gefühle muss er sich selber klar werden,da kann kein therapeut helfen.
überhaupt,wieso muss er seine geliebte verarbeiten?
er war doch dabei und weiss was ihm gefallen hat und was er getan hat.
so wie du es beschreibst soll der therapeut dabei helfen seine geliebte zu vergessen,das wird dieser definitiuv nicht.dein mann muss alleine entscheiden was er wie für die zukunft will.genauso wie du das musst.und lass dir um himmelswillen nicht einreden 19 jahre wegzuschmeissen...du hast es nicht getan .ihr müsst euch für euer neues leben,für die zukunft entscheiden,so oder so.da ist nichts mit wegschmeissen,19 jahre gemeinsames leben sind kein grund sich 20 jahre weiterzuquälen wenn man es eigentlich nicht will.
probiert es aus ,aber erwartet keine wunder.ein therapeut kann euch hövchstens unterstützen,die entscheidungen trefft aber allein ihr,gemeinsam oder jeder für sich.
viel glück!

Weiß auch nicht was er sich davon verspricht!
Er hofft wahrscheinlich auf irgendeine Erleuchtung.
Alles, was ich zu ihm sage, prallt irgendwie ab. Das kann er nicht annehmen. Vielleicht sind Ratschläge eines Außenstehenden, das was er braucht um zu einer Entscheidung zu kommen.
Ich habe mich ja entschieden, wenn er keine klare Aussage für unsere Familie trifft, muß er gehen. Das habe ich ihm sehr deutlich gemacht.

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1. Dezember 2005 um 10:32
In Antwort auf eidel_12328939

Weiß auch nicht was er sich davon verspricht!
Er hofft wahrscheinlich auf irgendeine Erleuchtung.
Alles, was ich zu ihm sage, prallt irgendwie ab. Das kann er nicht annehmen. Vielleicht sind Ratschläge eines Außenstehenden, das was er braucht um zu einer Entscheidung zu kommen.
Ich habe mich ja entschieden, wenn er keine klare Aussage für unsere Familie trifft, muß er gehen. Das habe ich ihm sehr deutlich gemacht.

Ein vorschlag
moin lilly,

in der einen therapiestunde, die ihr gemacht habt hat die therapeutin die richtung aufgezeigt.
geliebte weg - aushalten - trennung.
eins geht nicht, zwei auch nicht, bleibt drei.
dein entschluss stand eh fest (ultimativ) also tu es.
dein mann wird erst merken wie sehr es auf ihn ankommt wenn er die konsequenzen spürt.
bislang glaubt er, irgend jemand könne ihm irgend eine entscheidung abnehmen.
recht hat er, du kannst ihm die entscheidung zur trennung von frau und kindern abnehmen indem du das für dich entscheidest.
wenn er dann eine therapie machen will um das chaos in sich zu sortieren und der dann wie auch immer geordnete mensch für dich noch interessant ist kannst du deine entscheidung ja überdenken.

manndel

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1. Dezember 2005 um 10:45
In Antwort auf kaleo_12490902

Ein vorschlag
moin lilly,

in der einen therapiestunde, die ihr gemacht habt hat die therapeutin die richtung aufgezeigt.
geliebte weg - aushalten - trennung.
eins geht nicht, zwei auch nicht, bleibt drei.
dein entschluss stand eh fest (ultimativ) also tu es.
dein mann wird erst merken wie sehr es auf ihn ankommt wenn er die konsequenzen spürt.
bislang glaubt er, irgend jemand könne ihm irgend eine entscheidung abnehmen.
recht hat er, du kannst ihm die entscheidung zur trennung von frau und kindern abnehmen indem du das für dich entscheidest.
wenn er dann eine therapie machen will um das chaos in sich zu sortieren und der dann wie auch immer geordnete mensch für dich noch interessant ist kannst du deine entscheidung ja überdenken.

manndel

Kann...
aber auch zum point of no return führen.

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2. Dezember 2005 um 17:17
In Antwort auf kaleo_12490902

Ein vorschlag
moin lilly,

in der einen therapiestunde, die ihr gemacht habt hat die therapeutin die richtung aufgezeigt.
geliebte weg - aushalten - trennung.
eins geht nicht, zwei auch nicht, bleibt drei.
dein entschluss stand eh fest (ultimativ) also tu es.
dein mann wird erst merken wie sehr es auf ihn ankommt wenn er die konsequenzen spürt.
bislang glaubt er, irgend jemand könne ihm irgend eine entscheidung abnehmen.
recht hat er, du kannst ihm die entscheidung zur trennung von frau und kindern abnehmen indem du das für dich entscheidest.
wenn er dann eine therapie machen will um das chaos in sich zu sortieren und der dann wie auch immer geordnete mensch für dich noch interessant ist kannst du deine entscheidung ja überdenken.

manndel

Immer noch Hoffnung,
daß er sich für die Familie entscheidet. Wenn er gehen will, die Andere so liebt, warum geht er dann nicht?
Das begreife ich nicht.
Er sagt, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher. Will diese überdenken, sich die Zeit nehmen in der sie verreist ist. Ich weiß nicht was richtig ist, soll ich noch abwarten oder nicht? Die Entscheidung kann M I R
keiner abnehmen.

Ich glaube wenn er geht, gibt es für mich kein zurück mehr. Das ist nicht meine Art. Ich bin ein sehr tatkrätiger Mensch und würde sofort beginnen meine Zukunft neu einzurichten. Für die Kinder und mich zu sorgen. Ich denke, dann hätte ich mit ihm abgeschlossen. Ich wünsche es mir zumindest.

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2. Dezember 2005 um 17:22
In Antwort auf eidel_12328939

Immer noch Hoffnung,
daß er sich für die Familie entscheidet. Wenn er gehen will, die Andere so liebt, warum geht er dann nicht?
Das begreife ich nicht.
Er sagt, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher. Will diese überdenken, sich die Zeit nehmen in der sie verreist ist. Ich weiß nicht was richtig ist, soll ich noch abwarten oder nicht? Die Entscheidung kann M I R
keiner abnehmen.

Ich glaube wenn er geht, gibt es für mich kein zurück mehr. Das ist nicht meine Art. Ich bin ein sehr tatkrätiger Mensch und würde sofort beginnen meine Zukunft neu einzurichten. Für die Kinder und mich zu sorgen. Ich denke, dann hätte ich mit ihm abgeschlossen. Ich wünsche es mir zumindest.

Ich hab dir meine antwort schon gegeben


manndel

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4. Dezember 2005 um 20:34

Du hast in vielem so Recht.
Ich denke über alles endlos nach. Versuche zu verstehen. In unseren Unterhaltungen ist er immer unglaublich erstaunt, über was ich alles nachdenke. Er scheint sich nicht viele Gedanken zu machen. Erlebt einfach nur den Moment.
Ich glaube nicht, daß ich es schaffe ihm noch mehr Zeit zu geben. Ich bin einfach am Ende meiner Kraft und Nerven.

Wenn er sich entscheidet zu gehen, beginnt für uns beide eine schwere Zeit. Ich bin in einer schwierigen Situation.
Zeit abzuwarten und uns vielleicht nach ein paar Monaten, die er mit der Anderen verbringt, eine neue Chance zu geben, habe ich nicht.
Aus vielen Gründen, müßte ich einen Umzug in unsere alte Heimat zum Sommer 06 in Angriff nehmen. Da habe ich nicht die Zeit abzuwarten, ob seine momentanen Gefühle für die Andere von Bestand sind. Oder ob er doch lieber seine Familie möchte. Mein Mann, weiß das alles selbst. Er weiß, daß es kein Zurück gibt. Dies betont er auch immer.

Ich möchte, das auch nicht dauernd mitmachen.
Er hatte sich bei unserer zeitweiligen Trennung für die Familie entschieden, dann hat er sie doch wieder getroffen.
Jetzt entscheidet er sich u.U. für die Geliebte um dann doch wieder zurückzukehren?
Was soll das werden?
Bäumchen wechsle dich?
Ich habe wirklich viel Verständnis aufgebracht und uns ist auch beiden klar, wie es zu dieser Situation kam. Wir haben unsere Fehler erkannt.
Aber auch ein verliebter Mann muß sich irgendwann über seine Gefühle klarwerden und sich für eine Beziehung entscheiden und dann mit den Konsequenzen seiner Handlungen leben. Entweder er vermißt die Geliebte oder die Familie. Aber auf eines muß er dann eben verzichten.
Ich bin eine Kämpferin, ich will diese Ehe retten, aber nicht um jeden Preis. Ich möchte mir auch noch einen Rest Stolz bewahren. Wenn ich nur Zugeständnisse mache, frißt mich das anschließend auf. Ich kann das nicht.
Garantien gibt es nie, das weiß ich. Aber wenn beide bereit sind zu kämpfen, stehen die Chancen gut. Alleine kann ich es nicht schaffen. Mein Mann ist ein unglaublich bequemer Mensch, nur keinen unnötigen Aufwand! Er ist in dieser Lage einfach überfordert.
Vielleicht bringt ihm die Therapie Klarheit.
Ich hoffe weiterhin das Beste.

Bis bald!
Lilly

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4. Dezember 2005 um 20:46

Zeit habe ich nicht!
Aus vielen privaten Gründen steht für mich bei einer Trennung ein Umzug in die alte Heimat an. Dort habe ich Unterstützung, eine Arbeitsstelle, viele Verwandte und Freunde.
Hier stehe ich relativ alleine da. Unser Haus müßten wir schnell verkaufen. Wir können es uns nicht leisten, daßsHaus, eine 2. Whg. und zwei Haushalte zu finanzieren. Also stellt sich die Frage der geschlossenen Tür nicht.
Die Tür war über Monate weit offen.Ich habe vieles hingenommen und trotzdem immer versucht Verständis aufzubringen.
Ich wußte auch, daß ich an der Situation zumindest eine kleine Mitschuld trage. Wir hatten eine Krise, aus vielen Gründen. Aber die haben wir erkannt.
Ich bin auch bereit eine Ehetherapie zu beginnen und alles aufzuarbeiten,
zu kämpfen.
Aber ich bin nicht bereit, meinen Mann auf Dauer zu teilen, wegzusehen, wenn er SMS schreibt oder telefoniert. Seine Übernachtungen bei ihr zu tolerieren. Ich kämpfe, aber nicht um jeden Preis. Da ist glaube ich, jeder Mensch anders. Vielleicht ist meine Entscheidung nicht richtig. Ich glaube nur, daß ich mit einem anderen Verhalten meinerseits in der Zukunft nicht leben könnte. Einen kleinen Rest Stolz möchte ich mir erhalten. Kannst Du das verstehen?

Hat sich Dein Mann denn von der Anderen getrennt?
Habe leider Deine Geschichte irgendwie verpaßt.

Alles Liebe.
Lilly

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5. Dezember 2005 um 11:50

Den eigenen Weg zu finden
ist unglaublich schwer. Soviel ist zu berücksichtigen.
Natürlich ist da noch Liebe für meinen Mann.
Aber eher für den Mann den ich mal gekannt habe und nicht für den Mann, der sich so verhalten kann.
Ich sehe unsere Kindern an und denke: Wie kann man seine Familie aufs Spiel setzen? Es ist mir ungegreiflich.
Wir hatten mal wieder einen Streit. Er wirft mir vor, ich beobachte ihn und sei doch nur eifersüchtig. Er schleicht ständig mit seinem Handy herum und schreibt ihr SMS oder stiehlt sich davon um mit ihr zu telefonieren.
Das ist so verletztend.
Ich habe ihm dann nochmal klargemacht, daß er nur noch bis Donnerstag Zeit hat sich zu entscheiden.
Die 14 Tage, die Du vorschlägst, möchte ich ihm nicht mehr geben.
Dann ist Weihnachten. Ich kann doch den Kindern nicht 3 Tage vor Weihnachten sagen, daß ihr Papa nicht zu Hause ist.
Ich möchte Zeit haben, die Kinder schonend darauf vorzubereiten.
Ihnen mit einem Besuch bei den Großeltern über die schwierigen Feiertage hinwegzuhelfen.
Ich habe ihm jetzt schon soviel Zeit gegeben. Was sollen weitere 14 Tage noch bringen. Das verlängert nur den Schmerz. Das alles habe ich ihm in einem Brief
(er ist 3 Tage auf Geschäftsreise) geschrieben. Das er nochmal nachdenken soll und das es mir ernst ist.
Ich glaube, das hat er jetzt begriffen.
Ich habe ihn aufgefordert, mir zu zeigen, daß ihm an unserer Beziehung liegt.
Er kümmert sich mehr um die Kinder, wir unternehmen etwas zusammen. Aber alles nur oberflächlich. Nur nicht an der Oberfläche kratzen. Das würde zum nächsten Streit führen.
Er kennt mich, es muß ihm klar sein, daß ich es nicht länger hinnehme, daß er mich hinhält, sich alle Möglichkeiten offen hält.
Denn das ist es doch. Er
ist sich seiner Gefühle nicht sicher und seine beiden "Frauen" sollen damit leben und abwarten bis er sich sicher ist.
Wann in 3 Jahren?

Ich warte jetzt noch sein Therapiegespräch ab.
Am Freitag fällt die Entscheidung und ich werde mit beiden Möglichkeiten fertig werden müssen. Es wird so oder so schwer. Aber ich kann dann beginnen, es aufzuarbeiten. Dieses Hinhalten, auf Nummer sicher gehen, hat dann ein Ende.
Irgendwie freue ich mich auch darüber, zu wissen, daß er Weihnachten dann Mutterseelenallein verbringen wird. In einem Hotel oder einer kleinen ziemlich leeren
Wohnung. Es ist mir ein kleiner Trost zu wissen, daß es ihm schlecht gehen wird. Das zeichnet zwar kein gutes Bild von mir, aber es tut MIR gut.
Wieder denke ich also darpüber nach, wie es ihm geht. Das möchte ich eigentlich gar nicht mehr.
Ich möchte nur noch daran denken, wie es mir und den Kindern geht.
Ich werde mit ihnen die Ferien bei meinen Schwiegereltern verbringen und im Januar anfangen unser Leben neu
zu planen. Ich versuche
mir klarzumachen, daß er dann keine große Rolle mehr in unserem Leben spielt. Im Alltag war er nie besonders präsent. Er war immer mehr der Papa für die Aktivitäten.
die Wochenendausflüge, den Urlaub. Sonst hat er sich nicht groß eingebracht. Er weiß, glaube ich, noch nicht mal den Namen der Lehrerin unserer Tochter. Das interessiert ihn alles nicht. Er ist so mit sich selbst beschäftigt. Seiner neu entdeckten Sexualität. Der aufregenden neuen Liebe. Da habem Gedanken für die Familie keinen Platz.
Ich habe im Prinzip alles allein gemeistert. Ich kam mir oft schon alleinerziehend vor.
Meine Schwiegereltern sagen immer zu mir: "Du bist so stark, du hast immer alles allein geschafft. Er hat nur das Geld gebracht."
Damit versuche ich mich zu trösten. Aber mir fehlt der Rückhalt, den man glaubt, in einer festen Beziehung zu haben. Der Partner der hinter einem steht und den Rücken stärkt.
Davor habe ich Angst.

Danke für Deine Ratschläge und Deinen Trost. Ich werde Dir weiter berichten.
Lilly

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5. Dezember 2005 um 12:05

Ich bewundere Dich.
Aber ich glaube Dein Weg ist für mich nicht der richtige.
Ich würde das nicht aushalten. Ich möchte einen Mann der bereit ist sich klar für UNS zu entscheiden. Wenn er das nicht kann oder will, war es das eben.
Ich bin nicht der Mensch für halbe SAchen. Ganz oder gar nicht, das war schon immer meine Lebenseinstellung. Die Zugeständnisse der letzten Monate entsprechen so gar nicht meinem Charakter. Der Mensch kann eben nicht aus seiner Haut und ich kann auch nicht länger so tun, als wäre es möglich. Ich habe ihm viel Zeit gelassen. Er war oft mit ihr zusammen. Hatte seinen aufregenden Sex, die anregenden Gespräche, die Verliebtheit. Das alles hat mich unglaublich verletzt. Darauf hat er jedoch nie Rücksicht genommen. Er lebt nur seine Gefühle aus und momentan will er die Andere. Ist sich aber nicht sicher, ob es von Dauer ist. Er will für SICH auf Nummer Sicher gehen. Nicht wegen der Familie, sondern weil ER Angst hat einen Fehler zu machen und dann alleine dazustehen. Er will keine Risiken eingehen. Weder für noch gegen die Familie. Was bedeutet das? Er ist auf dem Selbstfindungstrip ist und schei.. auf die Gefühle der anderen. Nicht auf nur auf meine sonder auch auf die Gefühle der anderen Frau.
Wie man ja so oft im Forum liest, geht es den meisten Geliebten auch nicht gut dabei. Warum lassen sich Frauen nur so viel bieten? Ich kann mich manchmal selbst nicht verstehen.

Wie heißt denn der Beitrag, den Du geschrieben hast? Den würde ich gern noch lesen.

Bis bald. Alles Liebe. Lilly

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6. Dezember 2005 um 12:02

Du hast mal wieder recht.
ich bin sozusagen beim "Aufräumen".
Du hast alles auf den Punkt gebracht. Wenn ich an die nächsten Wochen denke, sehe ich mich mit den Kindern alleine und mache Pläne für uns drei.
Das es uns gutgeht.
Ich versuche weniger daran zu denken, wie es ihm geht. Was er tun wird.
Ich suche mir Infos im Web, wie ich die Trennung rechtlich, mit Unterhalt etc. am besten regele.
Sollte er sich, wider Erwarten, für die Familie entscheiden, dann nur zu meinen Bedingungen. Ich lasse mich auf sein Gesülze, brauche Zeit, muß mit ihr persönlich sprechen, tiefe Gefühle etc., nicht mehr ein. Wenn er bleiben will, muß er die Konsequenzen tragen, genauso wie umgekehrt, wenn er gehen will.
Ich sehe mich nicht mehr in der abwartenden sondern in der handelden Rolle.

Drück mir die Daumen, egal wie es ausgeht.

Alles Liebe.
Lilly

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13. Dezember 2005 um 11:28

Liebes Chaosherz,
leider habe ich es nicht geschafft konsequent zu bleiben.
Bei einem erneuten Gespräch war ich unglaublich hart und habe verlangt, daß er am nächsten tag auszieht und eine Trennungsvereinbarung aufgesetzt.
Er war furchtbar geschockt. am nächsten Morgen habe ich gesehen wie schlecht es ihm geht und ihn gefragt, ob er das wirklich will, die Familie aufgeben.
er weiß natürlich immer noch nicht, was er wirklich will. Er schlug dann vor, daß er für 4 wochen in ein Hotel geht und mit Hilfe eines Therapeuten versucht sich über seine Gefühle klar zu werden. er gibt mir auf der einen Seite Hoffnung um sie kurze Zeit später wieder zu zerstören. Solange noch Hoffnung besteht, möchte ich auch irgendwie nicht aufgeben. so schlimm die Situation ist und so schlecht ich mich auch dabei fühle.
Blöd ist naürlich auch der Zeitpunkt, so kurz vor Weihnachten. Sollen wir die 3 Tage noch zussammen verbringen oder nicht? Was ist der bessere Weg? Ich denke da auch an unsere Kinder, die sicher nicht verstehen, warum Papa an Weihnachten nicht da ist.
Bringt es uns was, wenn er die Feiertage allein verbringen muß oder wäre es besser ihm zu zeigen, was Familie bedeutet.

Ich weiß es nicht.
Vielleicht hast Du einen Rat.

Die Kraft die ich glaubte aufgebaut zu haben, ist verschwunden. Ich stehe vor einem riesigen schwarzen Loch und weiß nicht mehr weiter.
In einem Moment sagt er mir, da sind noch Gefühle für mich, aber er ist sich nicht sicher und er kann die Gefühle für die Andere Frau nicht abstellen. Aber auch, daß die Gespräche mit ihr schon etwas "anders" wären. Dann wieder, daß er mit ihr nicht per SMS oder Telefon Schluß machen kann. Wenn ich dann vorschlage zu warten, bis sie zurück ist, läßt er sich auch nicht darauf ein. Kann ein Mann wirklich so unentschlossen sein? In der einen Minute so, dann wieder anderes?
Was glaubst DU?

Alles Liebe. Lilly

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14. Dezember 2005 um 17:41

Vorschlag
Hallo Chaosherz,

ich wollte Dir eine PN senden. Das funktioniert leider nicht.

Du kannst es ja mal versuchen.

Über Deinen Vorschlag habe ich auch schon nachgedacht. Ich werden meinem Mann vorschlagen, daß wir die Feiertage gemeinsam verbringen, den Kindern zuliebe. Und während der Zeit einfach nicht über die Sache sprechen. Bis jetzt war es dann immer sehr harmonisch und wir haben uns gut verstanden. Auf Dauer funktioniert es natürlich nicht.

Er zieht momentan alle 2 Tage in ein anderes Hotel, mit seinem kompletten Zeug. Um eine Whg. hat er sich bis jetzt noch nicht gekümmert. Sie hat ihm vorgeschlagen in ihre Whg. zu ziehen. Darauf läßt er sich aber nicht ein.

Morgen hat er sein 1. Gespräch mit einem neuen Therapeuten, bei dem er auch eine längere T. machen möchte. Er sagt, er braucht jemanden, dem er seine Gefühle offen schildern kann. So jemanden hat er nicht. Keine Freunde, keine Familie.

Zudem hat er heute ein entscheidendes berufliches Gespräch. Mal sehen, was sich dadurch ergibt.

Die Lage wird dadurch, daß sie eine Kollegin ist, noch erschwert.
Bis Ende Januar muß auch sie eine wichtige berufliche Entscheidung treffen. Versetzung in ein anderes Bundesland oder Kündigung zum 30.06.
vielleicht will er ihre Entscheidung abwarten.

Wie ist denn bei Dir der aktuelle Stand der Dinge?

Melde mich wieder.

Alles Liebe.
Lilly

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19. Dezember 2005 um 11:57

Weihnachten
Hallo Feldi,

komme leider erst jetzt dazu zu antworten.

Wir werden die Feiertage gemeinsam verbringen.
wir haben vereinbart alles erst mal ruhen zu lassen und erst im Januar eine entgültige Entscheidung zu treffen. Ich habe jedoch zur Bedingung gemacht, daß er während den Feiertage keinen Kontakt mit ihr aufnimmt, ihr erklärt, daß er bei seiner Familie ist.
Ich möchte nicht, daß er hier mit seinem Handy herumschleicht. Er ist damit einverstanden.

Im Moment ist er in wechselnden Hotels. Kam jedoch am sonntag nach Hause da er eine Magen-/Darmgrippe hat.Legte sich dann hier ins Bett.
Kommt auch diese Woche zwischendurch wieder vorbei.
Auch bei dieser vorläufigen Trennung ist er wieder nicht konsequent und es zieht in zurück nach Hause.
Wie soll ich das nun wieder verstehen?

Ich melde mich vor den Feiertagen noch mal.

Wie verbringt ihr denn die Tage? Zusammen?

Alles Liebe! Lilly

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