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Kann eine Beziehung ohne Vertrauen funktionieren?

14. Dezember 2017 um 12:31

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

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14. Dezember 2017 um 12:47

Ja, hatte ich auch schon mal, eine Beziehung mit einer Frau, die aus eigener Naivität heraus mehrmals schlecht behandelt wurde. Wollte/Konnte ich dann nicht ausbaden, Beziehung hat wie erwartet nicht funktioniert.

Mag aber Menschen geben, die selbst kein Vertrauen verdient haben, mit denen würde dann eine Beziehung wohl besser funktionieren, wenn der Partner auch nicht vertraut. Auch in meinem Beispiel ist die Ex nun mit einem verheiratet, der weite Strecken ihrer Beziehung zweigleisig gefahren ist. Manche dürften das brauchen...

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14. Dezember 2017 um 12:55

Und wie baut man Vertrauen auf? Ich hab das irgendwo verlernt

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14. Dezember 2017 um 12:58

Vertrauen ist für mich eine Grundvoraussetzung für eine Beziehung. Ist das Vertrauen weg, ist die Beziehung vorbei. Warum? Einen Menschen, dem ich nicht vertraue kann ich nicht lieben. Genausowenig wie ich einen Menschen lieben könnte, der mir nicht vertraut sondern mir von vornherein böse Absichten unterstellt. In meinen Augen ist gegenseitiges Vertrauen für eine glückliche Beziehung immens wichtig, man kann zwar sicher auch mißtrauische Beziehungen führen, glücklich würde ich damit sicher nicht werden. Anderen Menschen generell wieder zu vertrauen ist übrigens etwas, was man wieder lernen kann und bewusst drauf hinarbeiten kann.

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14. Dezember 2017 um 13:01
In Antwort auf hawedere

Vertrauen ist für mich eine Grundvoraussetzung für eine Beziehung. Ist das Vertrauen weg, ist die Beziehung vorbei. Warum? Einen Menschen, dem ich nicht vertraue kann ich nicht lieben. Genausowenig wie ich einen Menschen lieben könnte, der mir nicht vertraut sondern mir von vornherein böse Absichten unterstellt. In meinen Augen ist gegenseitiges Vertrauen für eine glückliche Beziehung immens wichtig, man kann zwar sicher auch mißtrauische Beziehungen führen, glücklich würde ich damit sicher nicht werden. Anderen Menschen generell wieder zu vertrauen ist übrigens etwas, was man wieder lernen kann und bewusst drauf hinarbeiten kann.

Ich bin aber völlig überzeugt, dass ich meinen Partner über alles liebe. Und er mich. Und ich habe keine Angst vor Betrug, sondern davor, verlassen zu werden. Für eine andere beispielsweise.

Mein Partner würde es nie übers Herz bringen, mich zu betrügen. Falls er aber eine kennenlernen würde, die besser zu ihm passt als ich, könnte er ja nichteinmal was dafür.

und ich denke, es gibt genügend Frauen da draussen, die besser für ihn wären. Beispielsweise solche, die ihm vertrauen.

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14. Dezember 2017 um 13:11
In Antwort auf onalim420

Ich bin aber völlig überzeugt, dass ich meinen Partner über alles liebe. Und er mich. Und ich habe keine Angst vor Betrug, sondern davor, verlassen zu werden. Für eine andere beispielsweise.

Mein Partner würde es nie übers Herz bringen, mich zu betrügen. Falls er aber eine kennenlernen würde, die besser zu ihm passt als ich, könnte er ja nichteinmal was dafür.

und ich denke, es gibt genügend Frauen da draussen, die besser für ihn wären. Beispielsweise solche, die ihm vertrauen.

Ah ich verstehe. Nun, du musst erst mal anfangen dir oder in dich zu vertrauen. Selbstvertrauen also. Vertrauen in dich selbst ist das A und O. Aber auch daran kann man arbeiten, es ist ein längerer Prozess, manchmal muss man Hilfe in Anspruch nehmen, aber es geht. Ich glaube in deinem Fall ist es nicht so, das du deinem Partner misstraust, du hast nur zu wenig Selbstbewusstsein um in dich und auf euch zu vertrauen. Vor alnger Zeit war ich ein Mensch, der sich selbst mehr oder weniger verachtet hat, gering geschätzt hat und null Selbstvertrauen hatte. Der Prozess mich zu ändern ( mit Rückschlägen) hat sich über Jahre hingezogen, es war nicht einfach, aber es hat sich absolut gelohnt. Wenn du dir wichtig bist, gehs an!

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14. Dezember 2017 um 13:40

klar kann das funktionieren - in einer ''Fernbeziehung'' ... je ferner umso lieber

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14. Dezember 2017 um 13:47

Ist schon lange her und hat sich gebessert. Und hat auch garnichts mit diesem Thread zu tun.

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14. Dezember 2017 um 14:03
In Antwort auf onalim420

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

ja.

Ich traue Menschen normaler Weise nicht weiter als ich sie werfen kann (und ich bin unsportlich ) die Ausnahmen sind an einer Hand abzählbar.
Was an sich kein Problem ist, aber eine Beziehung gehe ich nur mit jemandem ein, dem ich völlig vertraue - und der mir völlig vertraut.

Warum?
Weil man sich einander öffnet und öffnen muss - und das geht nur mit Vertrauen.
Weil man selbst dem größten *** gemeinsam gegenüber treten können sollte - und auch das geht nur mit Vertrauen.
Weil man auch über das sprechen können muss, was einem weh tut, was einem unangenehm ist, ehrlich sein können muss - all das braucht auch Vertrauen.
Weil wirkliche tiefe (emotionale und seelische) Nähe Vertrauen braucht.
Weil ich echt niemanden als Partner brauche, der mir nicht glaubt, was ich nicht beweisen kann - und niemanden, bei dem ich den Wunsch verspüre, Beweise zu suchen.

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14. Dezember 2017 um 14:09
In Antwort auf avarrassterne1

ja.

Ich traue Menschen normaler Weise nicht weiter als ich sie werfen kann (und ich bin unsportlich ) die Ausnahmen sind an einer Hand abzählbar.
Was an sich kein Problem ist, aber eine Beziehung gehe ich nur mit jemandem ein, dem ich völlig vertraue - und der mir völlig vertraut.

Warum?
Weil man sich einander öffnet und öffnen muss - und das geht nur mit Vertrauen.
Weil man selbst dem größten *** gemeinsam gegenüber treten können sollte - und auch das geht nur mit Vertrauen.
Weil man auch über das sprechen können muss, was einem weh tut, was einem unangenehm ist, ehrlich sein können muss - all das braucht auch Vertrauen.
Weil wirkliche tiefe (emotionale und seelische) Nähe Vertrauen braucht.
Weil ich echt niemanden als Partner brauche, der mir nicht glaubt, was ich nicht beweisen kann - und niemanden, bei dem ich den Wunsch verspüre, Beweise zu suchen.

hm, die Überschrift und die Frage im Startbeitrag sind andere - mein "Ja" damit fürchterlich unklar.

"ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen?"
=> JA!

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14. Dezember 2017 um 14:49
In Antwort auf onalim420

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Das kann funktionieren, dafür wurde die Kontrolle erfunden.  Jedoch, ob das wirklich ne Beziehung is oder eher physisches Zusammen sein...

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14. Dezember 2017 um 17:10
In Antwort auf onalim420

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

wird nicht eigentlich ''Vertrauen'' verwechselt mit ''Kontrolle'' ?

Lasst uns doch erst einmal herausfinden, wie sich ''Vertrauen'' definiert

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15. Dezember 2017 um 7:25
In Antwort auf onalim420

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

wäre ich dein partner, wäre ich äusserst heftig angepisst.
du stülpst jedem, sogar deinem lebenspartner, deine negative sicht auf die welt über und unterstellst jedem, dir schlechtes zu wollen.
mit so jemandem an der seite ist das leben nicht lebenswert und ich würde dir raten, erstmal deine eigenen probleme zu lösen, anstatt eine beziehung führen zu wollen.

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15. Dezember 2017 um 8:37
In Antwort auf onalim420

Hallo zusammen

Es geht hier nicht um mich und auch nicht um meine Beziehung. Meine Frage ist eher allgemein, ob ihr denkt, dass man vertrauen können muss, um eine glückliche Partnerschaft zu führen? Wenn ja, warum?

Ich bin nämlich ein Mensch, der grundsätzlich niemandem mehr vertraut, weil ich zu häufig enttäuscht wurde. Mit gewissen höhen und tiefen hat dies in meiner momentanen Beziehung auch ganz gut geklappt.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Nein, eine Beziehung kann nur von Dauer sein, wenn Vertrauen da ist. Sonst machst du dich oder die Partnerin früher oder später durch falsche Eifersucht und Kontrolle kaputt.
Allerdings muss man ja auch sagen, dass Vertrauen an Erwartungen geknüpft ist, die du vorher festlegen solltest.
Ich bin eine Person, die nie fremdgegangen ist. Als ich allerdings mit einem Mann aus dem Ausland eine Fernbeziehung führte und wir uns nur alle paar Monate sahen, war ich der Meinung, dass Erwartungen der Monogamie nur zu hohem Druck und Misstrauen führen kann. Ich beschloss, das Thema einfach nicht zu besprechen. Wir waren sexuell frei damit und gleichzeitig beisammen und das funktionierte gut so.
Bei meinem jetzigen Freund ist das anders: Wir leben zusammen, haben ein gemeinsames Leben und das zweite Kind ist unterwegs. Ich erwarte von ihm Treue und aber auch Ehrlichkeit über den Stand unserer Beziehung. Treue bedeutet in meinen Augen nichts unrealistisches. Es ist mir klar, dass er Frauen auf der Straße sieht, die er attraktiv finden könnte. Wenn ich also wissen möchte, ob er eine andere Frau schön fand an diesem Tag, muss ich mit einem Ja leben können.
Ich fände es im übrigen schade, wenn er seine Augen verschließen müsste, nur weil er vergeben ist. Sollten jedoch andere Sehnsüchte entstehen, hoffe ich auf seine Ehrlichkeit. Mehr kann ich nicht tun und er auch nicht. Auch er muss vertrauen und ich empfinde seine Gelassenheit als angenehm. Es gibt mir das Gefühl, freiwillig treu zu sein.
Würde er mich einengen und kontrollieren, hielte ich es nicht mit ihm aus.
 

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15. Dezember 2017 um 8:47

zumindest bei mir ist es so:

"vergucken" kann ich mich in jeden. Auch in Menschen, denen ich nicht vertraue und in Menschen, mit denen ich aus ungefähr 1000 anderen Gründen nie eine Beziehung führen könnte (und wollte) - aber das ist ja erst mal nur ein Gefühlsfasching. Hormonkasper. Damit daraus Gefühle entstehen, die über ein "Strohfeuer" hinausgehen, muss man die schon (bewusst oder unbewusst) zulassen, sich öffnen. Und das geht nur bei Menschen, denen ich vertraue. Von daher: sehr wohl eine Basis.

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15. Dezember 2017 um 8:48

wow, jetzt habe ich so ziemlich das gleiche geantwortet wie Du - das passiert mir bei Dir eher selten

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15. Dezember 2017 um 8:57

So ein Quatsch!
Klar kann eine Beziehung scheitern, aber das heißt noch lange nicht, dass JEDE Beziehung scheitert und es jedes Mal an zerrütetem Vertrauen liegt.

 

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15. Dezember 2017 um 9:57

Interessant. Ich muss meinen Mitarbeitern vertrauen, ich hab schlichtweg nicht die Zeit ihnen permanent auf die Finger zu schauen. Ich muss mich drauf verlassen können, das sie ihre Aufgabe erfüllen und nicht das Projekt sabotieren. Natürlich nehm ich deswegen auch nur Leute in mein Team, von denen ich denke ich kann ihnen vertrauen und das sie den Aufgaben gewachsen sind und hinter der Sache stehen. Anders geht das ja gar nicht. Klar, kleine Fehler passieren, das ist jetzt nicht das Problem, aber wenn ich meinen Leuten nicht vertrauen könnte, kann ichs gleich sein lassen.

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15. Dezember 2017 um 13:53

Geht mir genauso. Ich hätte nicht für jemanden gearbeitet, der mich ständig kontrolliert.

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