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Kann das funktionieren

13. Januar um 21:53

mit einer Beziehung, wenn einer an Gott glaubt, während der andere so gar nicht religiös ist. Er geht regelmäßig mehrmals monatlich in die Kirche und zahlt Kirchensteuer, sie ist überhaupt nicht religiös und glaubt nicht an Gott. Für ihn ist das Thema ernst, sie belächelt das. Ansonsten verstehen sie sich sehr gut, sie haben viele Gemeinsamkeiten, gemeinsame Hobbies und Interessen. Sie sind bis auf das Thema Gott auf einer Wellenlänge.

Kann das gut gehen? 

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13. Januar um 21:58

Aus eigener Erfahrung kann es sehr gut gehen, wenn man die Religiösität bzw. Nicht-Religiösität des anderen akzeptiert und seine Religion bzw. seinen Atheismus respektiert. Man darf nicht versuchen, den anderen von seiner Ansicht zu überzeugen und sollte Sticheleien/Lächerlichmachen unterlassen.

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13. Januar um 22:00

Natürlich!    Wenn sie beide tolerant sind!
Wollen sie missionieren und den anderen bekehren, dann wird das zumindest nicht langweilig... 

Wie ist das eigentlich wenn er CDU wählt und sie SPD?  Scheidung unausweichlich? 

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13. Januar um 22:13
In Antwort auf robertm

Aus eigener Erfahrung kann es sehr gut gehen, wenn man die Religiösität bzw. Nicht-Religiösität des anderen akzeptiert und seine Religion bzw. seinen Atheismus respektiert. Man darf nicht versuchen, den anderen von seiner Ansicht zu überzeugen und sollte Sticheleien/Lächerlichmachen unterlassen.

Hegen sie nicht insgeheim die Erwartungshaltung oder den Wunsch an den Partner, verstanden zu werden?

Toleranz ist ein guter Punkt. Sie geht nie in die Kirche, er regelmäßig mehrmals monatlich - führt das nicht zu einem Konflikt früher oder später?

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13. Januar um 22:25
In Antwort auf joe42

Natürlich!    Wenn sie beide tolerant sind!
Wollen sie missionieren und den anderen bekehren, dann wird das zumindest nicht langweilig... 

Wie ist das eigentlich wenn er CDU wählt und sie SPD?  Scheidung unausweichlich? 

Ahahahahaha ich find deinen Kommentar so gut! 

Meine Mutter ist Christlich erzogen und ihr Mann ist Muslimisch erzogen. Meine Mutter hält nicht sehr viel von Religion bzw Religionen aber Engel gefallen ihr. Ihr Mann betet 5x täglich... naja ich denke sie lassen sich da beide einfach den Freiraum. Sobald beide nicht den Respekt voreinander verlieren, kann das sehr gut klappen.

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13. Januar um 23:26

Tatsächlich ist das ein guter Punkt!

Bei Protestanten, Baptisten u.ä. mag das kein großes Problem darstellen.

Aber in einer totalitäre Sekte wie z.B. dem Katholizismus, die in diesem Fall den Anpruch erheben würde, die Art und Weise der Erziehung des Kindes zu bestimmen, da wäre für mich persönlich eine rote Linie überschritten.

Sollte man auf jeden Fall rechtzeitig vorher mal ansprechen!

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14. Januar um 8:24
In Antwort auf user

mit einer Beziehung, wenn einer an Gott glaubt, während der andere so gar nicht religiös ist. Er geht regelmäßig mehrmals monatlich in die Kirche und zahlt Kirchensteuer, sie ist überhaupt nicht religiös und glaubt nicht an Gott. Für ihn ist das Thema ernst, sie belächelt das. Ansonsten verstehen sie sich sehr gut, sie haben viele Gemeinsamkeiten, gemeinsame Hobbies und Interessen. Sie sind bis auf das Thema Gott auf einer Wellenlänge.

Kann das gut gehen? 

Ich habe eine Freundin, die regelmäßig in die Kirche geht. Sie möchte manchmal ihre Begeisterung für die Religion und Gott mit anderen teilen - ihr ist das wichtig, dass ab und zu jemand mit ihr zum Gottesdienst mitgeht. Daher bin ich, auch aus Neugierde, in den letzten 15 Jahren 4-5 Mal mit ihr mitgegangen. Das bedeutete für mich weder ein Verzicht und ein negatives Erlebnis, auch wenn mir der Glaube an Gott nachwievor fehlt.

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14. Januar um 8:27
In Antwort auf user

Hegen sie nicht insgeheim die Erwartungshaltung oder den Wunsch an den Partner, verstanden zu werden?

Toleranz ist ein guter Punkt. Sie geht nie in die Kirche, er regelmäßig mehrmals monatlich - führt das nicht zu einem Konflikt früher oder später?

Bei uns ist das so. Mein Mann ist nicht religiös, geht auch nicht in die Kirche. Ich bin religiös und gehe in die Kirche. 

War er noch nie ein Problem zwischen uns. 
 

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14. Januar um 10:30

Bei uns war das noch nie ein Problem und ich bin römisch-katholisch. Ich habe einen ganz tollen Pfarrer, der auch meiner lesbischen Schwester bei ihrer Hochzeit den Bund gesegnet hat. Mein Mann ist nicht religiös, aber sehr von ihm überzeugt. Wir haben damals bei ihm geheiratet und auch unsere Tochter bei ihm taufen lassen. Allerdings haben mein Mann und ich weder Religion noch Atheismus zum Thema gemacht, wieso auch, wir haben uns in einander verliebt wie wir sind und wollen uns nicht gegenseitig verändern. Das tragende Wort hierbei ist Toleranz. 

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