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Kann das funktionieren? Eure Meinung zu F+?

22. September um 13:58 Letzte Antwort: 24. September um 19:09

Ich bin etwas bindungsängstlich und habe mich beim normalen Dating noch nie verliebt, zudem ich sehr lange brauche um mich zu verlieben (mindestens 1 Jahr) Die Männer sind meist sofort verliebt und überhäufen mich mit Komplimenten, stellen Anforderungen, bedrängen mich usw. Ich mag es lieber anfangs eine gewisse Distanz einzuhalten und sich erstmal freundschaftlich kennenzulernen. Nun habe ich eine F+ mit einem Mann und bin damit sehr glücklich. Wir können uns super miteinander unterhalten, ermutigen uns gegenseitig, sprechen über Sorgen oder aktuelle Probleme, sind sehr offen miteinander (Vertrauen ist total da) ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt usw. Wir schlafen regelmäßig miteinander und der Sex macht viel mehr Spaß als beim normalen Dating, weil ich einfach ich selbst sein kann und er mich null unter Druck setzt. Die Treffen sind sehr spontan, sagt er kurzfristig ab ist das für mich kein Problem, hab ich mal keine Zeit jammert er auch nicht. Mir gefällt das Konzept sehr gut. Wir bekommen bald ein Baby zusammen (war nicht geplant). Er hat mir seine Unterstützung zugesichert und scheint sich auf das Kind auch zu freuen. Wir haben uns oft über Erziehung, unsere Werte usw. unterhalten und sind in den grundlegenden Dingen der gleichen Meinung. Wenn es mir mal schlecht geht oder ich Sorgen habe, muntert er mich auf. Sollte er mal Zweifel haben, muntere ich ihn auf. Wir sind uns glücklicherweise sehr ähnlich. Ich brauche viel Zeit für mich. Da er beruflich sehr eingespannt ist und überhaupt nicht klammert, passt das ziemlich gut. Ich bin gefühlsbetonter als er, gebe ihm häufig Rat wenn es um zwischenmenschliche Probleme geht. Er ist eher ein Macher, kann Dinge gut organisieren und drückt sich klar aus. Da ich mich häufig verzettel und zu viel nachdenke, bringt er einfach eine Struktur rein. Bringt Sachen auf den Punkt, sucht nach Lösungen während ich noch das Problem analysiere.
Streit gab es bis jetzt keinen, nur kleine Diskussionen, weil wir beide in Gesprächen eher
sachlich bleiben und kompromissfähig sowie kritikfähig sind. 

Für mich ist das Ganze freundschaftlich (er sieht das sicherlich genauso) Es gibt kein Knistern zwischen uns, keine Romantik, keine Reibungspunkte etc. Ich kann mir vorstellen mit ihm den Alltag zu verbringen, weil wir gut miteinander harmonieren, aber wir sind nicht ineinander verknallt. Und ich denke, dass da auch nichts mehr kommen wird.

Er meldet sich häufig bei mir, in der Regel täglich oder jeden zweiten Tag. Wenn das Baby erstmal da ist, werden wir auch ständig in Kontakt miteinander sein. Ich weiß eigentlich auch immer was er macht, er teilt mir mit was er für Termine hat oder schickt mir Fotos von sich, was er gerade so macht. An manchen Tagen schreiben wir sehr viel miteinander, an anderen Tagen nur das Wichtigste. Mir ist das ganz recht so, ich brauche wie gesagt die Distanz.

Wir haben nur eine F+, weil er vor kurzem noch verheiratet war, sich jetzt aber in der Trennungsphase/Scheidung befindet. Da ich nicht der Typ Frau bin der sich auf einen Mann stürzt, 
unterstütze ich ihn eher darin die Trennung zu verarbeiten. Ich bin der Meinung, dass er erstmal eine Weile Single bleiben und für sich herausfinden sollte, was in seiner Ehe schief gelaufen ist, damit er damit abschließen und eine neue glückliche Beziehung eingehen kann. Ich würde ihn momentan eine neue Freundin sehr gönnen, ich bin also nicht unsterblich in ihn verliebt, sodass ich ihn unbedingt haben will. 
Ich mag ihn sehr, kann aber nicht sagen, ob aus der Freundschaft "mehr" werden kann. 

Wir haben zwar schon gefühlvollen Sex mit Küssen, Streicheln etc. er bleibt aber nie über Nacht und wir haben keine klassischen Dates. 
Zudem besteht ein großer Altersunterschied zwischen uns (20 Jahre), welchen er als kritisch für eine feste Beziehung betrachtet, da sein Umfeld eher konservativ ist und dies nicht gerne sieht. Er hält mich aber geistig für reif genug, es geht also wirklich nur um die Außenwirkung. Da wir nicht ineinander verknallt sind, kann man sich solche rationalen Gedanken ja noch machen.

Ich weiß, dass er sehr experimentierfreudig im Bett ist und viel sexuelle Abwechslung braucht, ich bin genauso. Allerdings hatte ich bereits eine 3-jährige monogame Beziehung und absolut kein Problem damit treu zu sein. Ich kann meine Fantasien durchaus mit einem einzigen Partner ausleben (mir ist sexuelle Kompatibilität in einer Partnerschaft sehr wichtig) Von ihm glaube ich eher, dass Monogamie nichts für ihn ist, er hat oft von dem Beziehungsmodell "offene Beziehung" gesprochen. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt, will deshalb auch nicht davon ausgehen, dass es DAS WAHRE für mich ist. 
Ich weiß, dass er beruflich bedingt nicht ganz so viel Zeit hat, eine Familie im Rücken hat die mich evtl. kritisch sehen könnte, eine Exfrau hat die Ärger machen könnte, sich von Frauen leicht verführen lässt usw. Ich sehe also auch die Probleme einer festen Partnerschaft.
Ich denke, dass er mich nicht liebt, nie lieben wird und ich ihm einfach zu jung für eine feste Beziehung bin (auch wenn sonst vieles passt)

Eine platonische Freundschaft kommt für ihn erstmal nicht in Frage, ich habe das Thema angesprochen. Er möchte weiterhin Sex mit mir. 

Meine Frage: Kann das sehr lange so funktionieren, dass wir befreundet sind, ein gemeinsames Kind und  guten Sex haben ohne dass Gefühle entstehen? Welche Probleme könnten auftreten? 

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22. September um 19:21

Hi,

als Mann muss ich sagen, dass sich bei mir nach einer gewissen Zeit immer Gefühle entwickelt haben. Je länger so eine F+ Sache dauert, desto mehr hab ich mich irgendwann in meine Partnerin verknallt, weil halt doch irgendwann Gefühle entstehen.
Aus einer F+ ist sogar eine Beziehung entstanden

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23. September um 10:38

Wenn das Baby erstmal da ist, kann das kritisch werden. Ich kenne niemanden, der im ersten Jahr quasi durchgehend ein gutes Sexleben hatte und das scheint ihm ja sehr wichtig zu sein. Wenn du es ihm dann nicht geben kannst - wer weiß, ob du dann überhaupt noch interessant bist. Ich kann dir nur raten, bzgl des Kindes alles abzusichern (Vaterschaftsanerkennung, Unterhalt, etc), das zumindest der Aspekt geklärt ist. Alles andere wird sich mit der Zeit zeigen.

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23. September um 11:06
In Antwort auf windbeutelchen

Ich bin etwas bindungsängstlich und habe mich beim normalen Dating noch nie verliebt, zudem ich sehr lange brauche um mich zu verlieben (mindestens 1 Jahr) Die Männer sind meist sofort verliebt und überhäufen mich mit Komplimenten, stellen Anforderungen, bedrängen mich usw. Ich mag es lieber anfangs eine gewisse Distanz einzuhalten und sich erstmal freundschaftlich kennenzulernen. Nun habe ich eine F+ mit einem Mann und bin damit sehr glücklich. Wir können uns super miteinander unterhalten, ermutigen uns gegenseitig, sprechen über Sorgen oder aktuelle Probleme, sind sehr offen miteinander (Vertrauen ist total da) ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt usw. Wir schlafen regelmäßig miteinander und der Sex macht viel mehr Spaß als beim normalen Dating, weil ich einfach ich selbst sein kann und er mich null unter Druck setzt. Die Treffen sind sehr spontan, sagt er kurzfristig ab ist das für mich kein Problem, hab ich mal keine Zeit jammert er auch nicht. Mir gefällt das Konzept sehr gut. Wir bekommen bald ein Baby zusammen (war nicht geplant). Er hat mir seine Unterstützung zugesichert und scheint sich auf das Kind auch zu freuen. Wir haben uns oft über Erziehung, unsere Werte usw. unterhalten und sind in den grundlegenden Dingen der gleichen Meinung. Wenn es mir mal schlecht geht oder ich Sorgen habe, muntert er mich auf. Sollte er mal Zweifel haben, muntere ich ihn auf. Wir sind uns glücklicherweise sehr ähnlich. Ich brauche viel Zeit für mich. Da er beruflich sehr eingespannt ist und überhaupt nicht klammert, passt das ziemlich gut. Ich bin gefühlsbetonter als er, gebe ihm häufig Rat wenn es um zwischenmenschliche Probleme geht. Er ist eher ein Macher, kann Dinge gut organisieren und drückt sich klar aus. Da ich mich häufig verzettel und zu viel nachdenke, bringt er einfach eine Struktur rein. Bringt Sachen auf den Punkt, sucht nach Lösungen während ich noch das Problem analysiere.
Streit gab es bis jetzt keinen, nur kleine Diskussionen, weil wir beide in Gesprächen eher
sachlich bleiben und kompromissfähig sowie kritikfähig sind. 

Für mich ist das Ganze freundschaftlich (er sieht das sicherlich genauso) Es gibt kein Knistern zwischen uns, keine Romantik, keine Reibungspunkte etc. Ich kann mir vorstellen mit ihm den Alltag zu verbringen, weil wir gut miteinander harmonieren, aber wir sind nicht ineinander verknallt. Und ich denke, dass da auch nichts mehr kommen wird.

Er meldet sich häufig bei mir, in der Regel täglich oder jeden zweiten Tag. Wenn das Baby erstmal da ist, werden wir auch ständig in Kontakt miteinander sein. Ich weiß eigentlich auch immer was er macht, er teilt mir mit was er für Termine hat oder schickt mir Fotos von sich, was er gerade so macht. An manchen Tagen schreiben wir sehr viel miteinander, an anderen Tagen nur das Wichtigste. Mir ist das ganz recht so, ich brauche wie gesagt die Distanz.

Wir haben nur eine F+, weil er vor kurzem noch verheiratet war, sich jetzt aber in der Trennungsphase/Scheidung befindet. Da ich nicht der Typ Frau bin der sich auf einen Mann stürzt, 
unterstütze ich ihn eher darin die Trennung zu verarbeiten. Ich bin der Meinung, dass er erstmal eine Weile Single bleiben und für sich herausfinden sollte, was in seiner Ehe schief gelaufen ist, damit er damit abschließen und eine neue glückliche Beziehung eingehen kann. Ich würde ihn momentan eine neue Freundin sehr gönnen, ich bin also nicht unsterblich in ihn verliebt, sodass ich ihn unbedingt haben will. 
Ich mag ihn sehr, kann aber nicht sagen, ob aus der Freundschaft "mehr" werden kann. 

Wir haben zwar schon gefühlvollen Sex mit Küssen, Streicheln etc. er bleibt aber nie über Nacht und wir haben keine klassischen Dates. 
Zudem besteht ein großer Altersunterschied zwischen uns (20 Jahre), welchen er als kritisch für eine feste Beziehung betrachtet, da sein Umfeld eher konservativ ist und dies nicht gerne sieht. Er hält mich aber geistig für reif genug, es geht also wirklich nur um die Außenwirkung. Da wir nicht ineinander verknallt sind, kann man sich solche rationalen Gedanken ja noch machen.

Ich weiß, dass er sehr experimentierfreudig im Bett ist und viel sexuelle Abwechslung braucht, ich bin genauso. Allerdings hatte ich bereits eine 3-jährige monogame Beziehung und absolut kein Problem damit treu zu sein. Ich kann meine Fantasien durchaus mit einem einzigen Partner ausleben (mir ist sexuelle Kompatibilität in einer Partnerschaft sehr wichtig) Von ihm glaube ich eher, dass Monogamie nichts für ihn ist, er hat oft von dem Beziehungsmodell "offene Beziehung" gesprochen. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt, will deshalb auch nicht davon ausgehen, dass es DAS WAHRE für mich ist. 
Ich weiß, dass er beruflich bedingt nicht ganz so viel Zeit hat, eine Familie im Rücken hat die mich evtl. kritisch sehen könnte, eine Exfrau hat die Ärger machen könnte, sich von Frauen leicht verführen lässt usw. Ich sehe also auch die Probleme einer festen Partnerschaft.
Ich denke, dass er mich nicht liebt, nie lieben wird und ich ihm einfach zu jung für eine feste Beziehung bin (auch wenn sonst vieles passt)

Eine platonische Freundschaft kommt für ihn erstmal nicht in Frage, ich habe das Thema angesprochen. Er möchte weiterhin Sex mit mir. 

Meine Frage: Kann das sehr lange so funktionieren, dass wir befreundet sind, ein gemeinsames Kind und  guten Sex haben ohne dass Gefühle entstehen? Welche Probleme könnten auftreten? 

Ich denke eher nicht, dass das auf Dauer funktioniert. 

Du bist diejenige, die keine Beziehungen eingehen mag. Irgendwann wird er sich verlieben und mit einer anderen Frau eine Beziehung eingehen. Momentan ist er noch nicht dazu bereit, weil er noch mitten in der Scheidung steckt. Da ist es gut, dass du ihm Trost bietest, ohne gleich Verpflichtungen von ihm zu verlangen. Es gefällt ihm jetzt so, aber bestimmt nicht auf Dauer.

Ihr seid durch euer Kind miteinander verbunden, das wird auch so bleiben. Aber irgendwann wird es so sein wie es eben ist bei getrennten Eltern. Ihr kümmert euch gemeinsam ums Kind und das war es dann.

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23. September um 17:26
In Antwort auf windbeutelchen

Ich bin etwas bindungsängstlich und habe mich beim normalen Dating noch nie verliebt, zudem ich sehr lange brauche um mich zu verlieben (mindestens 1 Jahr) Die Männer sind meist sofort verliebt und überhäufen mich mit Komplimenten, stellen Anforderungen, bedrängen mich usw. Ich mag es lieber anfangs eine gewisse Distanz einzuhalten und sich erstmal freundschaftlich kennenzulernen. Nun habe ich eine F+ mit einem Mann und bin damit sehr glücklich. Wir können uns super miteinander unterhalten, ermutigen uns gegenseitig, sprechen über Sorgen oder aktuelle Probleme, sind sehr offen miteinander (Vertrauen ist total da) ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt usw. Wir schlafen regelmäßig miteinander und der Sex macht viel mehr Spaß als beim normalen Dating, weil ich einfach ich selbst sein kann und er mich null unter Druck setzt. Die Treffen sind sehr spontan, sagt er kurzfristig ab ist das für mich kein Problem, hab ich mal keine Zeit jammert er auch nicht. Mir gefällt das Konzept sehr gut. Wir bekommen bald ein Baby zusammen (war nicht geplant). Er hat mir seine Unterstützung zugesichert und scheint sich auf das Kind auch zu freuen. Wir haben uns oft über Erziehung, unsere Werte usw. unterhalten und sind in den grundlegenden Dingen der gleichen Meinung. Wenn es mir mal schlecht geht oder ich Sorgen habe, muntert er mich auf. Sollte er mal Zweifel haben, muntere ich ihn auf. Wir sind uns glücklicherweise sehr ähnlich. Ich brauche viel Zeit für mich. Da er beruflich sehr eingespannt ist und überhaupt nicht klammert, passt das ziemlich gut. Ich bin gefühlsbetonter als er, gebe ihm häufig Rat wenn es um zwischenmenschliche Probleme geht. Er ist eher ein Macher, kann Dinge gut organisieren und drückt sich klar aus. Da ich mich häufig verzettel und zu viel nachdenke, bringt er einfach eine Struktur rein. Bringt Sachen auf den Punkt, sucht nach Lösungen während ich noch das Problem analysiere.
Streit gab es bis jetzt keinen, nur kleine Diskussionen, weil wir beide in Gesprächen eher
sachlich bleiben und kompromissfähig sowie kritikfähig sind. 

Für mich ist das Ganze freundschaftlich (er sieht das sicherlich genauso) Es gibt kein Knistern zwischen uns, keine Romantik, keine Reibungspunkte etc. Ich kann mir vorstellen mit ihm den Alltag zu verbringen, weil wir gut miteinander harmonieren, aber wir sind nicht ineinander verknallt. Und ich denke, dass da auch nichts mehr kommen wird.

Er meldet sich häufig bei mir, in der Regel täglich oder jeden zweiten Tag. Wenn das Baby erstmal da ist, werden wir auch ständig in Kontakt miteinander sein. Ich weiß eigentlich auch immer was er macht, er teilt mir mit was er für Termine hat oder schickt mir Fotos von sich, was er gerade so macht. An manchen Tagen schreiben wir sehr viel miteinander, an anderen Tagen nur das Wichtigste. Mir ist das ganz recht so, ich brauche wie gesagt die Distanz.

Wir haben nur eine F+, weil er vor kurzem noch verheiratet war, sich jetzt aber in der Trennungsphase/Scheidung befindet. Da ich nicht der Typ Frau bin der sich auf einen Mann stürzt, 
unterstütze ich ihn eher darin die Trennung zu verarbeiten. Ich bin der Meinung, dass er erstmal eine Weile Single bleiben und für sich herausfinden sollte, was in seiner Ehe schief gelaufen ist, damit er damit abschließen und eine neue glückliche Beziehung eingehen kann. Ich würde ihn momentan eine neue Freundin sehr gönnen, ich bin also nicht unsterblich in ihn verliebt, sodass ich ihn unbedingt haben will. 
Ich mag ihn sehr, kann aber nicht sagen, ob aus der Freundschaft "mehr" werden kann. 

Wir haben zwar schon gefühlvollen Sex mit Küssen, Streicheln etc. er bleibt aber nie über Nacht und wir haben keine klassischen Dates. 
Zudem besteht ein großer Altersunterschied zwischen uns (20 Jahre), welchen er als kritisch für eine feste Beziehung betrachtet, da sein Umfeld eher konservativ ist und dies nicht gerne sieht. Er hält mich aber geistig für reif genug, es geht also wirklich nur um die Außenwirkung. Da wir nicht ineinander verknallt sind, kann man sich solche rationalen Gedanken ja noch machen.

Ich weiß, dass er sehr experimentierfreudig im Bett ist und viel sexuelle Abwechslung braucht, ich bin genauso. Allerdings hatte ich bereits eine 3-jährige monogame Beziehung und absolut kein Problem damit treu zu sein. Ich kann meine Fantasien durchaus mit einem einzigen Partner ausleben (mir ist sexuelle Kompatibilität in einer Partnerschaft sehr wichtig) Von ihm glaube ich eher, dass Monogamie nichts für ihn ist, er hat oft von dem Beziehungsmodell "offene Beziehung" gesprochen. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt, will deshalb auch nicht davon ausgehen, dass es DAS WAHRE für mich ist. 
Ich weiß, dass er beruflich bedingt nicht ganz so viel Zeit hat, eine Familie im Rücken hat die mich evtl. kritisch sehen könnte, eine Exfrau hat die Ärger machen könnte, sich von Frauen leicht verführen lässt usw. Ich sehe also auch die Probleme einer festen Partnerschaft.
Ich denke, dass er mich nicht liebt, nie lieben wird und ich ihm einfach zu jung für eine feste Beziehung bin (auch wenn sonst vieles passt)

Eine platonische Freundschaft kommt für ihn erstmal nicht in Frage, ich habe das Thema angesprochen. Er möchte weiterhin Sex mit mir. 

Meine Frage: Kann das sehr lange so funktionieren, dass wir befreundet sind, ein gemeinsames Kind und  guten Sex haben ohne dass Gefühle entstehen? Welche Probleme könnten auftreten? 

Frag mich hier ob das Kind von deiner Seite gewollt war um ihn zu halten.Denn ,wenn man kein Kind möchte bekommt man auch keins, denn man verhütet.Und erzähl jetz nicht ihr habt verhütet.Das glaub ich nicht,denn damit hättest du jetz das Sprungbrett von der F+zu festen Bindung.Besser kann es für dich doch nicht laufen.Alles andere ist für mich blabla . Du wärst nicht die erste die den Mann so binden möchte.Wird auf Dauer ,aber nicht funktionieren.Sorry ich nehme dir das mit der F+nicht ab.Das passt für mich nicht .Aber, ein Kind bindet nicht .

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23. September um 17:34

Hört sich bis jetzt nach einer gesunden und erwachsenen Co-Elternschaft + an. Solange ihr keine Eifersüchteleien habt, passt es doch.

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24. September um 5:21
In Antwort auf windbeutelchen

Ich bin etwas bindungsängstlich und habe mich beim normalen Dating noch nie verliebt, zudem ich sehr lange brauche um mich zu verlieben (mindestens 1 Jahr) Die Männer sind meist sofort verliebt und überhäufen mich mit Komplimenten, stellen Anforderungen, bedrängen mich usw. Ich mag es lieber anfangs eine gewisse Distanz einzuhalten und sich erstmal freundschaftlich kennenzulernen. Nun habe ich eine F+ mit einem Mann und bin damit sehr glücklich. Wir können uns super miteinander unterhalten, ermutigen uns gegenseitig, sprechen über Sorgen oder aktuelle Probleme, sind sehr offen miteinander (Vertrauen ist total da) ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt usw. Wir schlafen regelmäßig miteinander und der Sex macht viel mehr Spaß als beim normalen Dating, weil ich einfach ich selbst sein kann und er mich null unter Druck setzt. Die Treffen sind sehr spontan, sagt er kurzfristig ab ist das für mich kein Problem, hab ich mal keine Zeit jammert er auch nicht. Mir gefällt das Konzept sehr gut. Wir bekommen bald ein Baby zusammen (war nicht geplant). Er hat mir seine Unterstützung zugesichert und scheint sich auf das Kind auch zu freuen. Wir haben uns oft über Erziehung, unsere Werte usw. unterhalten und sind in den grundlegenden Dingen der gleichen Meinung. Wenn es mir mal schlecht geht oder ich Sorgen habe, muntert er mich auf. Sollte er mal Zweifel haben, muntere ich ihn auf. Wir sind uns glücklicherweise sehr ähnlich. Ich brauche viel Zeit für mich. Da er beruflich sehr eingespannt ist und überhaupt nicht klammert, passt das ziemlich gut. Ich bin gefühlsbetonter als er, gebe ihm häufig Rat wenn es um zwischenmenschliche Probleme geht. Er ist eher ein Macher, kann Dinge gut organisieren und drückt sich klar aus. Da ich mich häufig verzettel und zu viel nachdenke, bringt er einfach eine Struktur rein. Bringt Sachen auf den Punkt, sucht nach Lösungen während ich noch das Problem analysiere.
Streit gab es bis jetzt keinen, nur kleine Diskussionen, weil wir beide in Gesprächen eher
sachlich bleiben und kompromissfähig sowie kritikfähig sind. 

Für mich ist das Ganze freundschaftlich (er sieht das sicherlich genauso) Es gibt kein Knistern zwischen uns, keine Romantik, keine Reibungspunkte etc. Ich kann mir vorstellen mit ihm den Alltag zu verbringen, weil wir gut miteinander harmonieren, aber wir sind nicht ineinander verknallt. Und ich denke, dass da auch nichts mehr kommen wird.

Er meldet sich häufig bei mir, in der Regel täglich oder jeden zweiten Tag. Wenn das Baby erstmal da ist, werden wir auch ständig in Kontakt miteinander sein. Ich weiß eigentlich auch immer was er macht, er teilt mir mit was er für Termine hat oder schickt mir Fotos von sich, was er gerade so macht. An manchen Tagen schreiben wir sehr viel miteinander, an anderen Tagen nur das Wichtigste. Mir ist das ganz recht so, ich brauche wie gesagt die Distanz.

Wir haben nur eine F+, weil er vor kurzem noch verheiratet war, sich jetzt aber in der Trennungsphase/Scheidung befindet. Da ich nicht der Typ Frau bin der sich auf einen Mann stürzt, 
unterstütze ich ihn eher darin die Trennung zu verarbeiten. Ich bin der Meinung, dass er erstmal eine Weile Single bleiben und für sich herausfinden sollte, was in seiner Ehe schief gelaufen ist, damit er damit abschließen und eine neue glückliche Beziehung eingehen kann. Ich würde ihn momentan eine neue Freundin sehr gönnen, ich bin also nicht unsterblich in ihn verliebt, sodass ich ihn unbedingt haben will. 
Ich mag ihn sehr, kann aber nicht sagen, ob aus der Freundschaft "mehr" werden kann. 

Wir haben zwar schon gefühlvollen Sex mit Küssen, Streicheln etc. er bleibt aber nie über Nacht und wir haben keine klassischen Dates. 
Zudem besteht ein großer Altersunterschied zwischen uns (20 Jahre), welchen er als kritisch für eine feste Beziehung betrachtet, da sein Umfeld eher konservativ ist und dies nicht gerne sieht. Er hält mich aber geistig für reif genug, es geht also wirklich nur um die Außenwirkung. Da wir nicht ineinander verknallt sind, kann man sich solche rationalen Gedanken ja noch machen.

Ich weiß, dass er sehr experimentierfreudig im Bett ist und viel sexuelle Abwechslung braucht, ich bin genauso. Allerdings hatte ich bereits eine 3-jährige monogame Beziehung und absolut kein Problem damit treu zu sein. Ich kann meine Fantasien durchaus mit einem einzigen Partner ausleben (mir ist sexuelle Kompatibilität in einer Partnerschaft sehr wichtig) Von ihm glaube ich eher, dass Monogamie nichts für ihn ist, er hat oft von dem Beziehungsmodell "offene Beziehung" gesprochen. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt, will deshalb auch nicht davon ausgehen, dass es DAS WAHRE für mich ist. 
Ich weiß, dass er beruflich bedingt nicht ganz so viel Zeit hat, eine Familie im Rücken hat die mich evtl. kritisch sehen könnte, eine Exfrau hat die Ärger machen könnte, sich von Frauen leicht verführen lässt usw. Ich sehe also auch die Probleme einer festen Partnerschaft.
Ich denke, dass er mich nicht liebt, nie lieben wird und ich ihm einfach zu jung für eine feste Beziehung bin (auch wenn sonst vieles passt)

Eine platonische Freundschaft kommt für ihn erstmal nicht in Frage, ich habe das Thema angesprochen. Er möchte weiterhin Sex mit mir. 

Meine Frage: Kann das sehr lange so funktionieren, dass wir befreundet sind, ein gemeinsames Kind und  guten Sex haben ohne dass Gefühle entstehen? Welche Probleme könnten auftreten? 

Hi, also erstmal ein Jahr zu brauchen, bis man sich verliebt, ist gut. Ich war nie so aber mein Freund schon, und rückblickend hat er mich da ein wenig gebremst und ich bin sehr dankbar dafür.
Also kurz gesagt: Du magst, wie es läuft, ja?
Ich will hier keinen Roman schreiben, aber du brauchst kein Wort für alles. 
Wenn er am Ende mit einem: "Ich liebe dich" um die Ecke kommt, kannst du immer noch die Bremse reinhauen, wenn dir dann danach ist. 
Aus Angst vor der Zukunft würde ich da nicht handeln.

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24. September um 10:05

Was möchtest du? Ich denke er weiß genau was er möchte. Sex mit einer viel jüngeren Frau. Wenn du mal wegen dem Baby weniger Lust hast kann es schon sein dass er sich eine Neue oder eine weitere Frau sucht. Die Frage ist auch wie ihr zusammen es mit dem Kind machen wollt? Bekommt er das Sorgerecht mit von dir? Aufenthaltbestimmungsrecht? Etc. Ich denke du solltest dir jetzt vorallem mehr Gedanken darüber machen wie du deine Zukunft mit dem Kind sehen möchtest.

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24. September um 10:11
In Antwort auf camilo_20969991

Frag mich hier ob das Kind von deiner Seite gewollt war um ihn zu halten.Denn ,wenn man kein Kind möchte bekommt man auch keins, denn man verhütet.Und erzähl jetz nicht ihr habt verhütet.Das glaub ich nicht,denn damit hättest du jetz das Sprungbrett von der F+zu festen Bindung.Besser kann es für dich doch nicht laufen.Alles andere ist für mich blabla . Du wärst nicht die erste die den Mann so binden möchte.Wird auf Dauer ,aber nicht funktionieren.Sorry ich nehme dir das mit der F+nicht ab.Das passt für mich nicht .Aber, ein Kind bindet nicht .

Wieso schließt du von dir auf andere?
Ob es dir nun passt oder nicht, jeder Mensch fühlt, handelt und lebt anders.

Und was soll die Verurteilung, sie hätte ihm das Kind absichtlich untergejubelt, um ihn an sich zu binden?
Hast du ihren Beitrag nicht gelesen, eigentlich schildert sie alles sehr nüchtern und nachvollziehbar.
Jetzt mal ehrlich, wieso wird eigentlich immer der Frau der Vorwurf gemacht? Frauen sind doch nicht alleine für die Verhütung verantwortlich!

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24. September um 10:12
In Antwort auf forentussi

Hört sich bis jetzt nach einer gesunden und erwachsenen Co-Elternschaft + an. Solange ihr keine Eifersüchteleien habt, passt es doch.

Sehe ich auch so!
Hut ab, wenn alles so stimmt, wie geschrieben!
 

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24. September um 18:29
In Antwort auf forentussi

Hört sich bis jetzt nach einer gesunden und erwachsenen Co-Elternschaft + an. Solange ihr keine Eifersüchteleien habt, passt es doch.

Ich glaube nicht an Co-Elternschaft und ähnliche Konstrukte.

Die Motivation, dauerhaft mit einem Menschen zusammenzusein, ist doch immer noch Liebe. Wenn diese nicht vorhanden ist, ist das bestenfalls eine Übergangslösung, bis sich einer von beiden verliebt.

Natürlich können sie auch dann dem Kind zuliebe noch freundlich miteinander umgehen, aber das ist nicht dasselbe. Sex gibt es dann zum Beispiel nicht mehr.

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24. September um 18:35
In Antwort auf eisbrecher

Ich glaube nicht an Co-Elternschaft und ähnliche Konstrukte.

Die Motivation, dauerhaft mit einem Menschen zusammenzusein, ist doch immer noch Liebe. Wenn diese nicht vorhanden ist, ist das bestenfalls eine Übergangslösung, bis sich einer von beiden verliebt.

Natürlich können sie auch dann dem Kind zuliebe noch freundlich miteinander umgehen, aber das ist nicht dasselbe. Sex gibt es dann zum Beispiel nicht mehr.

Man muss nicht daran glauben. Tolerieren genügt 

 

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24. September um 18:38
In Antwort auf forentussi

Man muss nicht daran glauben. Tolerieren genügt 

 

Ich würde das wahrscheinlich nicht mal mitbekommen bei jemand anders. Ich frage ja nicht "warum seid ihr zusammen?". 
 

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24. September um 18:42

Die Frage ist ja, wie lange er die Co-Elternschaft aufrecht erhältyl, wenn er schon jetzt eine Freundschaft+ bzw Sex mit einer jüngeren Frau verheimlicht, weil das Umfeld zu "konservativ" ist. Da passt auch so eine Lebensform nicht unbedingt rein und wenn er tatsächlich eher auf Außenwirkung bedacht ist, kann das gute Verhältnis auch schneller enden, als einem lieb ist. Und wer weiß, was ist, wenn der gute Sex wegen dem Baby eher in den Hintergrund rückt.

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24. September um 19:01

Ich habe ein weibliches Paar im Bekanntenkreis: eine lesbisch, die andere Bi. Die haben einen "Stamm-Mann" (also der Dritte im Bunde) fürs Bett. Sie haben nun zu Dritt ein Kind zusammen und bis jetzt funktionierts seit 4 Jahren. Verliebt oder Liebe zum Mann ist nicht vorhanden, nur eine Freundschaft mit Sex. Er nimmt auch seine "Vaterpflichten" war.

War auch für mich erstaunlich, dass es so gut klappt. Aber da gibt es auch keine Eifersüchteleinen oder streben nach Exklusivität. 

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24. September um 19:09
In Antwort auf forentussi

Ich habe ein weibliches Paar im Bekanntenkreis: eine lesbisch, die andere Bi. Die haben einen "Stamm-Mann" (also der Dritte im Bunde) fürs Bett. Sie haben nun zu Dritt ein Kind zusammen und bis jetzt funktionierts seit 4 Jahren. Verliebt oder Liebe zum Mann ist nicht vorhanden, nur eine Freundschaft mit Sex. Er nimmt auch seine "Vaterpflichten" war.

War auch für mich erstaunlich, dass es so gut klappt. Aber da gibt es auch keine Eifersüchteleinen oder streben nach Exklusivität. 

Achja, ich kenen auch einige Arrangements von meinen homosexuellen Freunden und ich selbst habe und hatte ein gewisses unklassisches Arrangements bzgl der Kinder mit meinem Ex. Aber das war bzw ist eben alles nicht heimlich, weil es ja eine ungute Außenwirkung haben kann...

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