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Job im Außendienst- gemeinsames Leben überhaupt möglich?

25. August 2013 um 10:32

Hallo,

ich muss nun niederschreiben, was ich mich seit Wochen beschäftigt und freue mich, auf eure Meinungen dazu

Mein Freund (Ende 20) und ich (Anfang 20) sind seit gut 5 Monaten ein Paar. Wir kennen uns schon etwas länger eher flüchtig, aber wirkllich angefangen hat bei uns alles vor etwa eben einem halben Jahr.
Er ist super Ich liebe ihn sehr und fühle mich immer vollkommen wenn ich bei ihm bin

Nun ist es aber so, dass er im Außendienst tätig ist und so also eigentlich nur am Wochenende zu Hause ist. Zu Beginn der Beziehung hat er schon angemerkt, dass es nicht ganz einfach werden könnte und ob ich das wirklich möchte. Selbstverständlich war es für mich okay und auch jetzt möchte ich ihn, sodass ich das in Kauf nehme!

Wir sind eigentlich ständig in Kontakt, wenn er unterwegs ist. Er berichtet mich von seinen Problemen bei der Arbeit, ich ihm meine mit Uni und Arbeit usw. Also ich weiß ständig, was bei ihm abgeht, genauso wie er bei mir. Natürlich ersetzt WhatsApp und Skype nicht das Persönliche, aber es entschädigt doch

Wenn er dann da ist unternehmen wir schon einiges. Verbringen Tage am See, gehen ins Kino, shoppen, Essen, haben gemeinsam Spaß mit Freunden, gehen auch Feiern oder Verbringen einfach schöne Abende zu Hause.

Jetzt das große ABER:
Vielleicht ist es nach der kurzen Zeit der Beziehung falsch, sich über die ferne Zukunft Gedanken zu machen, aber ich tue es nunmal.
Ich frage mich ständig, wie es weitergeht. Obwohl das oben genannte so ist ,stelle ich mir die Frage, ob wir jemals eine normale Beziehung haben werden. Klar wird er diesen Job nicht ein Leben lang machen, aber selbst noch 5 Jahre...ich weis nicht ob ich das kann. Ich bin ja eigentllich doch ständig alleine.
Wir haben auch schon rumgesponnen mit "unsere Kinder" und "würdest du meinen Namen annehmen?" und " ..wenn es nach dir aber keine mehr geben wird" ( des war mal in einem Gespräch über Exen)...Des ging schon alles von ihm aus, aber in wie weit das erst gemeint war weiß man ja auch nicht

Zudem verletzt es mich auch, dass er seiner Familie noch nicht erzählt hat, dass es mich in seinem Leben gibt.
Wieder bereits am Anfang der Beziehung sagte er mir, dass er keine Freundinnen seinen Eltern vorstellt, da in der Vergangenheit eine Ex hinter seinem Rücken mit seiner Mutter KOntakt hatte, als Schluss war.
Seine Eltern wissen dennoch, dass er wohl eine Freundin hat, da sie nah bei ihm wohnen und mein Auto oft vor seiner Garage gesehen haben und eben durch Nachbarn.
Als ich ihn dann doch vor 2 Wochen auf die Eltern angesprochen habe (denn mit meinen versteht er sich super) meinte er nur "die sind immer so neugierig". Daraufhin beließ ich es dabei....

Ob er mich liebt...ich weiß es nicht. Er sagt oft, dass er "mich sehr lieb hat". Ich sagte ihm bereits, dass ich ihn liebe. Von ihm kam "ich dich auch". Aber die drei Worte sagte er noch nie.

Ich weiß, dass er keine andere Frau neben mir hat. 100% sicher!! Er hat noch Kontakt zu drei Exen. Das gefällt mir natürlic nicht, aber das ist eher nur Smalltalk. Soll er machen, wenn er meint.
Und er hatte einige ONS und Affären. Ich glaube, dass das bei solch einem Job vieles leichter macht- ohne großen Verpflichtungen. Da geht auch garnichts mehr, aber es macht mich doch irgentwie traurig, dass er so eine bewegte Vergangenheit hat. Vielleicht aufgrund der Tatsache, dass er mein Erster ist, als so richtig der erste meine ich .


Ich weiß einfach nicht, ob wir so irgentwann ein gemeinsames Leben haben können. Durch seinen Job, verstärkt duch die Tatsache mit seinen Eltern und ob da von seiner Seite aus genügend Gefühle da sind. Vielleicht will man auch garkeine enge Beziehung, wenn man so viel alleine ist oder man ist garnicht mehr in der Lange eine enge Beziehung zu ertragen?
Vielleicht ist es einfach schön für ihn zu wissen, dass zu Hause jemand ist, der auf ihn wartet und da ist, wenn er nach Hause kommt, aber das ganze ein Ablaufdatum hat. Vielleicht sehe ich das alles zu emotional und für ihn bedeutet es nicht so viel. Vielleicht aufgrund der Tatsache eben, dass er mein Erster ist und er schon viele Frauen hatte.

Vielen Dank für das lesen und eure Beiträge dazu

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26. August 2013 um 15:11

Ja
Wenn beide gleich denken Ja.

Ich kenne ein Paar, die sind seid 10 Jahren zusammen und müssen immer wieder längere Auszeiten in Kauf nehmen. So wie ich es wahrnehme, wächst die Liebe auch mit diesen Schwierigkeiten. Sie heiraten bald.

Der Mensch kann viel, wenn er will. Und wenn die Liebe stark ist, ist alles möglich. Aber man muss sich innerlich so einstellen, beide.

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26. August 2013 um 15:14
In Antwort auf trops90

Ja
Wenn beide gleich denken Ja.

Ich kenne ein Paar, die sind seid 10 Jahren zusammen und müssen immer wieder längere Auszeiten in Kauf nehmen. So wie ich es wahrnehme, wächst die Liebe auch mit diesen Schwierigkeiten. Sie heiraten bald.

Der Mensch kann viel, wenn er will. Und wenn die Liebe stark ist, ist alles möglich. Aber man muss sich innerlich so einstellen, beide.

Man muss
nur genau wissen, was man will und hundertprozentig dahinter stehen.

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26. August 2013 um 17:36

Klar ist ein gemeinsames Leben mit einem Außendienstler möglich!
Meine Mutter war bis zu seinem plötzlichen Tod 13 Jahre mit einem verheiratet und extrem glücklich mit ihm. Aber du machst schon den 3. und 4. Schritt vor dem ersten und nix kann dir schnell genug gehen. Ich wäre als dein Freund da glaub ich auch etwas genervt. Die ganzen Überlegungen wer jetzt mit wem und wievielen Leuten gepoppt haben mag, die sind doch alle für die Fische und beschreiben euer Leben in keiner Weise.

Was die berühmten 3 Worte angeht: "words are cheap" merk dir diesen Satz. Sagen kann man viel, tun ist allemal besser.

Also, sei nicht so ungeduldig und freundliche Grüße,
Christoph

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26. August 2013 um 18:19

...
Das wegen dein Eltern: Ich persönlich würde einen neuen Freund auch so lange wie möglich von meinen Eltern fernhalten: Sie sind mir teilweise echt peinlich, sie sind extrem neugierig und ich selbst habe eher wenig Kontakt zu ihnen. Außerdem haben sie die merkwürdige Angewohnheit meinen Freund entweder grundlos zu hassen mit allem, was dazu gehört (Anrufe, Heulen, "Er-und-Wir"-Spielchen, Terror...) oder ihn zu vergöttern, was für mich genauso scheiße ist. (Ihm ständig Geld zu stecken, ihm immer Recht geben, auch wenn er z.B. Handgreiflich oder kriminell wird). Wenn mir ein Exfreund WIRKLICH etwas bedeutet hat, habe ich dafür gesorgt, dass so wenig Kontakt wie möglich zu meinen Eltern stattfindet.

Was ich damit sagen will: Es gibt 1000 GUTE Gründe, die Freundin nicht den Eltern vorzustellen und anscheinend versucht er dir durch die Blume mitzuteilen, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass die Beziehung drunter leiden würde. Also akzeptiere es.

Zum Rest: Ich habt doch ein gemeinsames WE, oder? Ich kenne genug Paare, die sich in der Wochen kaum/gar nicht sehen, weil der eine z.B. im Schichtdienst arbeitet oder beide viel zu tun haben oder oder oder - es funktioniert trotzdem. Also keine Sorge, das wird schon

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26. August 2013 um 20:04

Vielen Dank
Für eure Beiträge!
Ich denke, dass ich wirklich vieles zerdenke (was für eine Ironie :'D) und zu viel rein interpretiere in jedes kleinste Detail.
Und das mit den 4.Schritten voraus. Wahrscheinlich.. Einfach die Gegenwart genießen.
Aber wenn einfach halt so einfach wäre

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