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@jericho

15. Juni 2011 um 15:41

In einem ihrer nun gelöschten Beiträge hat Milla ihren Geliebten in eine ganz bestimmte Kategorie eingeordnet,die ich beschrieben hatte.
Männer,die den Wunsch und Willen haben,ihre Ehe wegen ihrer Geliebten zu beenden und die dann schlappmachen.

Du sagtest "Wer liebt,macht nicht schlapp"

Ich biete dir 2 Beispiele,die ich miterlebt habe und dann sage mir,ob du diesen Männern ins Gesicht sagen würdest
"Du liebst diese Frau nicht/hast sie nie geliebt!"

I) Er(Ende 40) will sich trennen,seine Geliebte hat das nicht von ihm verlangt,die Initiative ging von ihm aus.Soll bei Scheidung seine Ehefrau auszahlen(gemeinsame Firma,ihr gutes Recht).
Für ihn - Neuanfang im Berufsleben.

Sie will mit dem gemeinsamen Kind 500km wegziehen,ihm das Besuchen so schwer wie möglich machen,dafür sorgen,dass das Kind ihn nach einiger Zeit nicht mehr sehen will.

Er ist geblieben.

Heute - 25Jahre später - sagt er
"Heute weiß ich,der Preis war zu hoch."
Er liebt seine Ex-Geliebte immer noch - sie hat ihn nach seinem Rückzug nie wieder sehen wollen,jeden Kontakt abgebrochen.
Er ist heute in Therapie,schwer depressiv,neigt zu Hypochondrie.

II)Er verlässt seine Ehefrau innerhalb eines Jahres 2x,um mit seiner Geliebten zu leben.
Die Ehefrau stalkt ihn telefonisch,lässt ihn an ihren Nervenzusammenbrüchen teilhaben,droht mit Selbstmord,verschwindet danach für Stunden - unauffindbar.T
Trommelt die gesamte Verwandschaft und den Freundeskreis zusammen,um auf ihn einzuwirken.
(ICH hätte einen Anfall bekommen und alle zur Hölle gejagt!)
Er hat sich dem gestellt .

Sie hat daraufhin nur noch Ärzte konsultiert,hatte angeblich körperliche Symptome,die nur durch nervliche Überbelastung entstanden sind.
Todbringende Krankheitsdiagnosen - die sich merkwürdigerweise alle irgendwann in Luft auflösten...

Sie hat ihm klargemacht,dass er Schuld sein würde an ihrem Tod - ob durch Selbstmord oder eine Krankheit,die sein Verhalten hervorgerufen hat.

Er ist geblieben.

Beide Männer sind keine starken Männer.
Sie konnten mit der Angst vor Verlust oder dem schlechten Gewissen nicht in ein neues Leben starten.
Vielleicht wäre die neue Beziehung an den Altlasten zerbrochen.
Ihre Schwäche hat sie erpressbar,mürbe gemacht.

Wie man mit einem Partner leben will und kann,den man an seine Seite erpresst,ist mir schleierhaft - aber das ist Sache dieser Frauen.

Diese Männer haben ihre Geliebte geliebt.
Ihre Angst war stärker als ihr Vertrauen in sich selbst.
Deshalb haben sie schlappgemacht - obwohl sie lieben.
Das ist meine Ansicht.

Und jetzt kommst du.

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15. Juni 2011 um 17:18


noch nicht ganz ...du lebst noch mit deinem mann zusammen... oder nicht mehr?

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15. Juni 2011 um 17:22

Tagchen
wachsperle...klar kann die liebe riesengroß sein...aber wenn die angst zu groß ist...also größer als liebe...wieviel wert hat sie denn?
du kennst aber meine wirkliche meinung dazu...sicher gibt es gründe,die eine trennung verhindern...aber irgendwann sind die gründe ausreden...mehr nicht...weil irgendwann sind die kinder groß...die emotionen runtergefahren...und dann kann man handeln...und genau DAS trennt die spreu vom weizen...



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15. Juni 2011 um 18:56


nee...das war ich nicht...das war slusie...aber jetzt kann ick mir ein bild machen...

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15. Juni 2011 um 18:58


jaja...ick weeß schon,warum ick dich jut leiden kann

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16. Juni 2011 um 11:41

Irrtum
Nur zu deiner Anmerkung:
Sie haben es beide nicht wieder getan - fremdgehen.
Im ersten Beispiel ist die Sache auch gar nicht aufgeflogen.Er hat es seiner Ehefrau erzählt und gleichzeitig die Trennung vorgeschlagen.
Den Rest kennst du.

Im zweiten Beispiel ist es so,dass er geblieben ist mit dem ewigen Druck,alles wieder gut zu machen,immer der Tanz auf dem Drahtseil,dass seine Frau nicht "krank" wird durch sein Verhalten.
Meinst du,so ein Mann hätte den Nerv,erneut eine Affäre zu starten?!

Du hast noch viele andere Dinge geschrieben,die mir eine Antwort wert sind,mit denen ich teilweise auch konform gehe.
Leider habe ich momentan nicht die Zeit.
Aber ich komme darauf zurück.

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16. Juni 2011 um 22:02
In Antwort auf skyeye70

Tagchen
wachsperle...klar kann die liebe riesengroß sein...aber wenn die angst zu groß ist...also größer als liebe...wieviel wert hat sie denn?
du kennst aber meine wirkliche meinung dazu...sicher gibt es gründe,die eine trennung verhindern...aber irgendwann sind die gründe ausreden...mehr nicht...weil irgendwann sind die kinder groß...die emotionen runtergefahren...und dann kann man handeln...und genau DAS trennt die spreu vom weizen...



@wachsperle & skyeeye
Ihr habt beide hintereinander - wie so Viele in anderen Beiträgen auch - die Frage gestellt
"Welchen Wert hat diese Liebe"?

Für mich hat allein die Tatsache,das Gefühl,dass ein anderer Mensch für mich empfindet und das sich mir zeigt durch 1000 kleine Gesten,Worte,Berührungen,Taten und eben einfach MEIN Gefühl dafür - einen immensen Wert.

Die Wertstellung,die ihr einer Liebe abverlangt,ist "...beweise es,indem du dich trennst!"

In meinen Augen ist das lange nicht der einzige Wert,den eine Liebe haben kann.

Einfach weil sie ein unbeschreibliches Gefühl ist - das man niemals "richtig" beweisen kann.
Weil das,was der eine als Beweis ansieht von einem Anderen vielleicht ganz anders interpretiert wird!

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16. Juni 2011 um 22:40
In Antwort auf dada_12453560

@wachsperle & skyeeye
Ihr habt beide hintereinander - wie so Viele in anderen Beiträgen auch - die Frage gestellt
"Welchen Wert hat diese Liebe"?

Für mich hat allein die Tatsache,das Gefühl,dass ein anderer Mensch für mich empfindet und das sich mir zeigt durch 1000 kleine Gesten,Worte,Berührungen,Taten und eben einfach MEIN Gefühl dafür - einen immensen Wert.

Die Wertstellung,die ihr einer Liebe abverlangt,ist "...beweise es,indem du dich trennst!"

In meinen Augen ist das lange nicht der einzige Wert,den eine Liebe haben kann.

Einfach weil sie ein unbeschreibliches Gefühl ist - das man niemals "richtig" beweisen kann.
Weil das,was der eine als Beweis ansieht von einem Anderen vielleicht ganz anders interpretiert wird!

Du
magst sicher in vielen dingen recht haben...nur für MICH ist liebe damit verbunden,das dieser mann auch zu mir steht...an meiner seite ist...in guten wie in schlechten tagen...klar kann man liebe auch anders definieren...ich denke lieb an dich,schlafe aber neben meiner frau ein,weil ick schiss habe,vor dem,was kommt...alles immer eine sache der interpretation von liebe...und die ist bei jedem anders...
für MICH ist es eine ausrede,wenn man über JAHRE hinweg eine fassade aufrecht erhält...für MICH zeichnet sich ein guter vater aus,dass er zu seinem kind steht,auch WENN es schwierig wird...für MICH kann keine mensch der welt über jahre hinweg emotionale erpressung aufrechterhalten...niemand ist biologisch dazu in der lage.. denn derjenige,der dies tut,stumpft über jahre hinweg ab...denn der körper schaltet auf stur...ob man will,oder nicht...wenn es ihm zuviel wird...
und wer dann immernoch bei einem partner bleibt,obwohl man ja die geliebte soooo sehr liebt,dann ist es keine liebe...sorry...sondern eher ein aufrechterhalten eines schönen traums..ein leben,das man hätte haben können,aber nur so hochgeträumt wird,weil sein eigenes leben so grottig ist...
ich will keinen partner,er sofort alles hinschmeisst...nein..ich kann absolut nachvollziehen und wünsche es mir auch,das man versucht und alles dafür tut,die familie zu erhalten...nur wenn es nicht mehr geht,dann muss der mann,den ich liebe in der lage sein,eine entscheidung zu treffen...deine beispiele haben ja auch eine entscheidung getroffen...nur konnten sie damit nicht leben...oder nur schwer...
man sagt ja immer liebe liebe ist selbstlos...und man kann sie nicht beweisen...für MICH kann man liebe beweisen...und auch du hast ja all die kleinen gesten beschrieben...für MICH muss der mann,der mich liebt bei mir sein,wenn es mir schlecht geht...das ist für mich liebe...zusammenstehen in guten wie in schlechten zeiten...loyalität,respekt und vertrauen...das ist für mich liebe...und all das erwarte ich...für dich mag das zuviel beweisen sein...für MICH ist es das minimum...

sky

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17. Juni 2011 um 6:42

Dann
ist er in meinen augen ein guter vater...auch wenn er sein kind nur 4 mal gesehen hat...
bei vielen dingen zählt oft die motivation...ob ich dinge in gut oder schlecht einteile...obwohl ich das ja eigentlich garnicht will...diese einteilung...mein verstand trifft dieses entscheidung *genervtbindavon*
es gibt mir zuuu viele väter,die in der wohngemeinschaft bleiebn,aber trotzdem zu dem kind keine bindung haben...sie sind einfach nur da...DAS find ich für's kind erst recht richtig schlimm...dieses buhlen um aufmerksamkeit...
ich hab eben schon männer fürs umgangsrecht kämpfen sehen...und die haben gewonnen...so wie du dieses beispile bringst,gibt es einen haufen gegenbespiele...und dann seh ich das ja noch mit meinem eigenen erfahrungshintergrund...ich hab zwei väter...meine eltern haben sich ja auch scheiden lassen,als ich 3 jahre alt war...und wie die beiden es hinbekommen haben,da zieh ich heut noch den hut vor...von daher kannst du zwar gern auf meine aussage allergisch reagieren...aber trotzdem lass ich diesen satz so stehen...denn er ist MEINE meinung...auch wenn ich natürlich weiss,dass es für männer schwierig ist in diesem lande...bin ja nu nich janz blind...und ich auch dieses argument sicher als argument zählen lasse...ABER...wie schon gesagt...das kind ist irgendwann groß...und ich denke so mit 10 12 jahren kann auch ein kind seinen vater nach der schule sehen...die mutter kann ja nicht immer dabei sein...
nix für ungut süße..wir müssen ja nicht immer übereinstimmen...wär doch auch langweilig,oder?

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17. Juni 2011 um 15:51

@wachsperle
Am 15/06 hast du geschrieben
"Welchen Wert hat Liebe,wenn die Angst größer ist?"
Wahrscheinlich hast du es anders gemeint als ich es aufgefasst habe.
Wegen dieser Frage habe ich deine Meinung mit skeyes Meinung auf einer Linie gesehen.

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17. Juni 2011 um 16:02
In Antwort auf skyeye70

Du
magst sicher in vielen dingen recht haben...nur für MICH ist liebe damit verbunden,das dieser mann auch zu mir steht...an meiner seite ist...in guten wie in schlechten tagen...klar kann man liebe auch anders definieren...ich denke lieb an dich,schlafe aber neben meiner frau ein,weil ick schiss habe,vor dem,was kommt...alles immer eine sache der interpretation von liebe...und die ist bei jedem anders...
für MICH ist es eine ausrede,wenn man über JAHRE hinweg eine fassade aufrecht erhält...für MICH zeichnet sich ein guter vater aus,dass er zu seinem kind steht,auch WENN es schwierig wird...für MICH kann keine mensch der welt über jahre hinweg emotionale erpressung aufrechterhalten...niemand ist biologisch dazu in der lage.. denn derjenige,der dies tut,stumpft über jahre hinweg ab...denn der körper schaltet auf stur...ob man will,oder nicht...wenn es ihm zuviel wird...
und wer dann immernoch bei einem partner bleibt,obwohl man ja die geliebte soooo sehr liebt,dann ist es keine liebe...sorry...sondern eher ein aufrechterhalten eines schönen traums..ein leben,das man hätte haben können,aber nur so hochgeträumt wird,weil sein eigenes leben so grottig ist...
ich will keinen partner,er sofort alles hinschmeisst...nein..ich kann absolut nachvollziehen und wünsche es mir auch,das man versucht und alles dafür tut,die familie zu erhalten...nur wenn es nicht mehr geht,dann muss der mann,den ich liebe in der lage sein,eine entscheidung zu treffen...deine beispiele haben ja auch eine entscheidung getroffen...nur konnten sie damit nicht leben...oder nur schwer...
man sagt ja immer liebe liebe ist selbstlos...und man kann sie nicht beweisen...für MICH kann man liebe beweisen...und auch du hast ja all die kleinen gesten beschrieben...für MICH muss der mann,der mich liebt bei mir sein,wenn es mir schlecht geht...das ist für mich liebe...zusammenstehen in guten wie in schlechten zeiten...loyalität,respekt und vertrauen...das ist für mich liebe...und all das erwarte ich...für dich mag das zuviel beweisen sein...für MICH ist es das minimum...

sky

Liebe
Für MICH hat Liebe immer den Wert,den ein Mensch ihr zugesteht.
Ich akzeptiere durchaus,dass du all diese Dinge von deinem Partner erwartest,um zu glauben,dass er dich liebt.
Ich hingegen würde niemals sagen
"Alles oder Nichts".
Für MICH bedeutet Liebe eine Menge Selbstlosigkeit.
Wenn mein Partner nicht damit leben kann,seine Familie zu verlassen,seinen Pflichten nachkommen will,dann akzeptiere ich das,wenn ich ihn liebe.
Weil eine Forderung meinerseits würde ihn unglücklich machen - in jeder Hinsicht.
Würde er seine Familie verlassen - oder ich würde ihn verlassen,weil er sich nicht von seiner Familie trennen will.
Ich denke wie du,dass jeder Mensch Liebe anders definiert für sich selbst.
Das Einzige was ich von anderen erwarte ist lediglich,nicht nur ihre eigene Definition für die einzig richtige zu halten.

P.S.: Vielleicht ist niemand in der Lage,ein Leben lang emotionale Erpressung aufrecht zu erhalten - aber mit Sicherheit lange genug,um den anderen resignieren zu lassen.
Was das Ergebnis ist?In meinen keine lebenswerte Partnerschaft.
Wird aber trotzdem oft weitergeführt.

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17. Juni 2011 um 16:08

Genau!
Darauf will ich hinaus:
dass ein Mann,der aus welchen Gründen auch immer an seiner Ehe festhält - trotzdem seine Geliebte lieben kann.

ICH persönlich bin anhand vieler Erfahrungen in meinem Leben zu dem Schluss gekommen,dass es möglich ist.

Ob es "gesünder" ist - sei in meinen Augen dahingestellt.
Denn ich habe schon oft Menschen gesehen,die an ihrem Entschluss "Alles oder Nichts" elend gelitten haben für den Rest ihres Lebens.
Und habe andere erlebt,die trotz des "Affärenlebens" glücklich waren.

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17. Juni 2011 um 19:57

Oje...
ich denke,jemandem etwas raten oder eher abraten steht uns ja eigentlich eh nicht zu...was hilfreich ist...wie du es so gut kannst...ALLE facetten zu durchleuchten...um dann dem ratsuchenden so viel eventualitäten wie möglich aufzuzeigen...
der umkehrschluss bei deinem bekannten wäre ja,das er dageblieben wäre...und genau DAS muss gut durchdacht sein...wenn man wirklich das beste für sein kind will...und nicht unbedingt das beste für sich...was ist dann der gangbarste weg...?
weisste,was ich meine? viele sagen ja...und ich denke,da haben sie vollkommen recht...das kinder unter eltern leiden,die miteinander riesenprobleme haben...und trotzdem wird auf biegen und brechen am zusammenleben festgehalten...ob das kind leidet oder nicht ist egal...das liegt aber eben auch daran,wie die eltern es vorgelebt bekommen haben...die denken sicher,sie tun das beste für ihr kind....obwohl sie ihm eigentlich großen schaden zufügen...und genauso kann es für ein kind eine absolute tragödie sein,wenn der papa nicht mehr im haus wohnt...und gleichzeitig von der mutter als druckmittel MISSBRAUCHT wird...solche frauen müsste man einsperren..ehrlich
aber was ich eigentlich sagen will...wir wissen beide,dass es die patentlösung nicht gibt...und trotzdem muss doch auch jeder...bei allem verständnis für andere...auch für sich selber beantworten,was für ihn persönlich ein grund oder was eine ausrede ist...und das KANN auch nur jeder für sich selber beantworten...gelle?

die sky

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17. Juni 2011 um 20:09
In Antwort auf dada_12453560

Liebe
Für MICH hat Liebe immer den Wert,den ein Mensch ihr zugesteht.
Ich akzeptiere durchaus,dass du all diese Dinge von deinem Partner erwartest,um zu glauben,dass er dich liebt.
Ich hingegen würde niemals sagen
"Alles oder Nichts".
Für MICH bedeutet Liebe eine Menge Selbstlosigkeit.
Wenn mein Partner nicht damit leben kann,seine Familie zu verlassen,seinen Pflichten nachkommen will,dann akzeptiere ich das,wenn ich ihn liebe.
Weil eine Forderung meinerseits würde ihn unglücklich machen - in jeder Hinsicht.
Würde er seine Familie verlassen - oder ich würde ihn verlassen,weil er sich nicht von seiner Familie trennen will.
Ich denke wie du,dass jeder Mensch Liebe anders definiert für sich selbst.
Das Einzige was ich von anderen erwarte ist lediglich,nicht nur ihre eigene Definition für die einzig richtige zu halten.

P.S.: Vielleicht ist niemand in der Lage,ein Leben lang emotionale Erpressung aufrecht zu erhalten - aber mit Sicherheit lange genug,um den anderen resignieren zu lassen.
Was das Ergebnis ist?In meinen keine lebenswerte Partnerschaft.
Wird aber trotzdem oft weitergeführt.

Hmmm...
kannst du denn auch damit leben,wenn du jemanden liebst und der andere dich nicht?
es klingt natürlich sehr selbstlos,das du den geliebten dann bei der familie lassen würdest,weil es ihn unglücklich machen würde,sie zu verlassen...ich grübel nur gerade darüber,wie dann seine liebe zu dir aussieht? er ist ja nunmal nicht so selbstlos...oder ist das ein zeichen seiner liebe,wenn er dich allein lässt,weil der unglückliche mann dich nicht glücklich machen könnte? woher weisst du denn,das er dich liebt...weil er es dir sagt? na egal...für mich ist das grenzwertig...diese opferrolle...
es gibt nicht viel,wo ich sage alles oder nichts...und mein leben besteht aus vielen farben...auch wenn ich am liebsten schwarz trage...
aber bei der liebe zu einem mann,stecke ich nicht zurück...in einer dreiecksbeziehung kann könnte ich auf dauer nicht glücklich werden...wer das kann,dann los...steht jedem frei...ich will den mann,den ich liebe nicht mit einer anderen frau teilen...und dafür muss er sich entscheiden...entweder für,oder gegen mich...das leben kann man sich auch einfach machen...hab ich schon erwähnt,das ich wahnsinnig pragmatisch veranlagt bin?

sky

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17. Juni 2011 um 21:55


Wieso dem anderen "helfen"?!
Es ist in dem Fall lediglich der Wunsch,den anderen nicht unglücklich machen zu wollen.
Was in meinen Augen Liebe bedeutet.

Sich selbst vergessen?
Das geschieht nur,wenn man sich selbst die Frage
"Kann und will ich damit leben?"
nicht ehrlich beantwortet.

Liebe bedeutet für mich nicht,sich selbst aufzugeben!
Aber mit ganzem Herzen zu geben.

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17. Juni 2011 um 22:13
In Antwort auf skyeye70

Hmmm...
kannst du denn auch damit leben,wenn du jemanden liebst und der andere dich nicht?
es klingt natürlich sehr selbstlos,das du den geliebten dann bei der familie lassen würdest,weil es ihn unglücklich machen würde,sie zu verlassen...ich grübel nur gerade darüber,wie dann seine liebe zu dir aussieht? er ist ja nunmal nicht so selbstlos...oder ist das ein zeichen seiner liebe,wenn er dich allein lässt,weil der unglückliche mann dich nicht glücklich machen könnte? woher weisst du denn,das er dich liebt...weil er es dir sagt? na egal...für mich ist das grenzwertig...diese opferrolle...
es gibt nicht viel,wo ich sage alles oder nichts...und mein leben besteht aus vielen farben...auch wenn ich am liebsten schwarz trage...
aber bei der liebe zu einem mann,stecke ich nicht zurück...in einer dreiecksbeziehung kann könnte ich auf dauer nicht glücklich werden...wer das kann,dann los...steht jedem frei...ich will den mann,den ich liebe nicht mit einer anderen frau teilen...und dafür muss er sich entscheiden...entweder für,oder gegen mich...das leben kann man sich auch einfach machen...hab ich schon erwähnt,das ich wahnsinnig pragmatisch veranlagt bin?

sky


Deine Frage,ob ich mit jemandem leben kann,der mich nicht liebt,verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.

Wie seine Liebe zu mir aussehen würde?
Vielfältig in allen Bereichen.
Liebe erkennt man an vielen kleinen (und großen Dingen),die nicht alle im pragmatischen Bereich angesiedelt sind.
Und man erkennt sie,wenn sie einem geschenkt wird.

Warum ist es ein Opfer?
In meinen Augen nimmt man das Maximum,das man unter den vorhandenen Umständen bekommen kann.
Versucht man die Umstände mit Gewalt zu ändern,zerstört man wahrscheinlich alles.

Als Opfer betrachte ich es,auf den Mann,den ich liebe,gänzlich zu verzichten,weil ich nicht alles "haben" kann.

Ich rede hier von Ehen,in denen die Partnerschaft im Laufe der Jahre zu einer Freundschaft,Kameradschaft geworden ist - oder einfach leer ist.
Deshalb würde ich es nicht so sehen,als ob man sich einen Mann "teilt".
Weil man ganz andere Seiten des Mannes für sich hat,die die Ehefrau nicht (mehr) hat oder nie hatte.


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18. Juni 2011 um 15:34

Hallo Jericho
Der Zusammenhang mit LIEBE und jemandem "helfen" bezog sich aus meiner Sicht nicht auf den Ehemann,der bei seiner Frau geblieben ist.
Sondern darauf,dass ich von meinem Geliebten keine Trennung verlangen würde,um ihn nicht unglücklich zu machen.
Eben das betrachte ich auch nicht als Hilfe sondern aus meiner Liebe heraus als das Beste.
Die Männer,mit denen ich gesprochen habe,die bei ihren Frauen geblieben sind,haben als Gefühl für diese Kameradschaft,Freundschaft,die gemeinsamen Jahre,was man zusammen aufgebaut hat,die Kinder,das schlechte Gewissen und - Mitleid(!)angeführt.
Nicht einer hat gesagt,dass er seine Ehefrau LIEBEN würde und deswegen geblieben ist!

Auch eine heimliche Liebe kann aus GEBEN und NEHMEN bestehen.
Es ist immer die Frage was ich erwarte - da sind wir wieder am Anfang - ALLES oder das was der Andere geben kann und will?
Es muss nicht nur NEHMEN sein,weil man sich einigt,die Liebe im Verborgenen zu lassen.
MEINE Erwartungshaltung ist eine andere als deine,wenn ich liebe.

Ich möchte nur anfügen,dass Vieles von dem was ich hier ausführe,nicht nur "graue Theorie" ist.
In den 50 Jahren,die ich auf der Welt bin,habe ich viele dieser Dinge miterlebt bei Menschen,die mir nahestehen und viele Dinge selber gelebt.
Daher sind einige Aussagen nicht nur eine Meinung,sondern Erfahrungen,die ich gemacht habe.
Wie bei dir sicher auch.

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18. Juni 2011 um 16:05

Weißt du...
...irgendwann ist dein Selbsterhaltungstrieb größer als die Angst davor,"Schuld" zu sein,dass ein Mensch für den du nichts mehr fühlst,sich eventuell das Leben nimmt.
Du kannst einfach nicht mehr.

Ich habe vor vielen Jahren meinem damaligen Freund das gesagt,was hier immer so hochgehalten wird:
die Wahrheit.
Dass meine Gefühle für ihn erloschen sind.
Ein großer Fehler!
Für ihn war es unmöglich,dass ein Gefühl erlischt - also musste ich einen Anderen haben!
Was nicht so war.

Er hat mich ein halbes Jahr dermaßen gestalkt - @home,auf der Arbeit,am Telefon,über meine Familie,hat mir überall aufgelauert,um mich mit "dem Anderen" zu erwischen,den es nicht gab,mich nachts von der Straße abgedrängt,um mich zur Rede zu stellen - das "ganze Programm" eben.
Und immer wieder "Ich bring' mich um,wenn du nicht zurückkommst!"
Nachdem ich 12kg Gewicht verloren hatte(und ich bin eh nicht "gewichtig" gewesen),meine Nerven am Boden schleiften,da wollte ich nur noch eines: MEINE RUHE!
All mein Verständnis,dass ich mich gemüht hatte,aufzubringen,die Geduld,das Mitleid,das ich hatte - weg.
Er hatte mich so mürbe gemacht,dass es mir egal war,was er tat - ich wollte ihn nur nicht mehr in meinem Leben haben - auf diese Art.
Und habe ihm dann mal geantwortet:
"Dann mach' es doch endlich!"

Einige Jahre später hat er geheiratet,seine Frau ist für ihn "2.Garnitur",wie er mir sagte,als ich ihn 16 Jahre später wiedertraf.
Sie muss es wohl spüren,die Ehe ist nicht so "doll" laut seiner Aussage...
Das nur nebenbei.

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18. Juni 2011 um 16:32
In Antwort auf dada_12453560


Deine Frage,ob ich mit jemandem leben kann,der mich nicht liebt,verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.

Wie seine Liebe zu mir aussehen würde?
Vielfältig in allen Bereichen.
Liebe erkennt man an vielen kleinen (und großen Dingen),die nicht alle im pragmatischen Bereich angesiedelt sind.
Und man erkennt sie,wenn sie einem geschenkt wird.

Warum ist es ein Opfer?
In meinen Augen nimmt man das Maximum,das man unter den vorhandenen Umständen bekommen kann.
Versucht man die Umstände mit Gewalt zu ändern,zerstört man wahrscheinlich alles.

Als Opfer betrachte ich es,auf den Mann,den ich liebe,gänzlich zu verzichten,weil ich nicht alles "haben" kann.

Ich rede hier von Ehen,in denen die Partnerschaft im Laufe der Jahre zu einer Freundschaft,Kameradschaft geworden ist - oder einfach leer ist.
Deshalb würde ich es nicht so sehen,als ob man sich einen Mann "teilt".
Weil man ganz andere Seiten des Mannes für sich hat,die die Ehefrau nicht (mehr) hat oder nie hatte.


Hmmm...
also ich fasse es mal für mich zusammen(aus dem,was ich aus deinen postings verstanden habe)...du bist also bereit ,den mann den du liebst mit seiner frau zu teilen,weil du nicht willst,dass er unglücklich ist und bist bereit ,die defizite,die er in seiner ehe hat auszugleichen...und nennst es das maximum rausholen aus der situation...und würdest keine ansprüche stellen,weil du diese situation sonst zerstören würdest...ääähm...ja...
ich nehm lieber meine meinung als maßstab...und du deine...und gut is...

sky

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19. Juni 2011 um 13:56
In Antwort auf skyeye70

Hmmm...
also ich fasse es mal für mich zusammen(aus dem,was ich aus deinen postings verstanden habe)...du bist also bereit ,den mann den du liebst mit seiner frau zu teilen,weil du nicht willst,dass er unglücklich ist und bist bereit ,die defizite,die er in seiner ehe hat auszugleichen...und nennst es das maximum rausholen aus der situation...und würdest keine ansprüche stellen,weil du diese situation sonst zerstören würdest...ääähm...ja...
ich nehm lieber meine meinung als maßstab...und du deine...und gut is...

sky

Fazit...
...ist,dass du meinst,du würdest niemals eine
"Affäre"(oder wie man es auch nennen will)leben können.
Für mich wäre das absolut möglich,wenn ich liebe.

Ich bin ein emotionaler Mensch,der aber durchaus gern den Kopf gebraucht und sich selber kein X für ein U vormacht.
Wenn ich also weiß,was ich tragen kann und will,dann entscheide ich mich.
Und ich bin bereit,die Defizite in der Ehe meines Partners auszugleichen.
Denn auch er würde meine Defizite ausgleichen - sei es,wenn ich auch verheiratet wäre oder kein Zusammenleben mit ihm anstrebe(Aus Gründen,die für mich wichtig sind).
Jericho hat in dieser Diskussion einmal das geschrieben,was ich sehr oft auch schon gesagt habe
"Liebe und Angst sind die elementarsten Emotionen,die stärksten Triebfedern des Menschen,aus denen alles Andere resultiert."

Jemand,der eine langjährige Beziehung neben seiner Ehe hatte,sagte mir einmal
"Wir wissen beide,warum wir unsere Ehen erhalten,obwohl wir uns lieben.
Wir haben uns versprochen,wenn einer diesen Zustand nicht mehr tragen kann oder will - warum auch immer - dann reden wir darüber,ob es zu ändern ist.
Wenn nicht,werden wir einander nicht hassen,wenn dann einer unsere Beziehung beendet,bevor er daran zerbricht."
Diese Einstellung teile ich.Daher finde ich all die Klagen und das Unglücklichsein vieler hier,die von vornherein wissen,dass der verheiratete Part sich nicht trennen wird,nicht OK,wenn sie im Laufe der Zeit mehr wollen.
Sind von Anfang an Versprechungen in dieser Richtung vom verheirateten Part gemacht worden,dann ist natürlich eine Erwartungshaltung und Enttäuschung eine normale Reaktion.

Aus unserer Diskussion habe ich wieder einmal sehen können,wie verschieden die Menschen sind - gut so.
Und doppelt gut,wenn man auf einen Partner trifft,der die gleichen Ansichten in Bezug auf eine Beziehung teilt.
Nur dann kann diese glücklich werden.
Wie man hier sieht,ist das Gegenteil wohl leider oft der Fall.
Ich wünsche dir,dass du "den Richtigen" triffst oder schon getroffen hast!

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