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Jahresende- Träume, Wünsche, Hoffnungen und Sentimentalitäten...

6. Dezember 2008 um 16:20

Das ist nun das 5. Mal, dass ich den Dezember mit einem traurigen Gefühl durchlebe. 2004 standen mein Ex und ich kruz vor der Trennung. 2005 wollten wir nach Weihnachten wieder zusammen sein, was kläglich scheiterte. 2006 und 2007 verbrachte ich den Advent allein. Dieses Jahr ist es wieder so. Meine Weihnachtsdekoration habe ich motivationslos hervorgekramt und aufgestellt. Ich fühle mich traurig und leer.

Eigentlich lebe ich als Single gut, und kann mir konkret gar nicht vorstellen,im Moment eine Beziehung einzugehen. Wenn ich aber dann an unserem Haus vorbeifahre, und die Beleuchtung sehe, dann sehne ich mich nach einem gemütlichen Zuhause, einem Partner mit dem ich auf der Couch kuscheln kann. Einen Mann, mit dem ich über den Weihnachtsmarkt schlendern kann. Es ist einfach eine erhöhte Sensibilität in dieser Zeit, mit der ich zu kämpfen habe. Die mich emotional durcheinander bringt.

Geht es nur mir so, oder spürt ihr das auch so?

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6. Dezember 2008 um 16:40

Mach' ich, mach' ich
Ich bin schon gut zu mir, und ich kann mittlerweile auch ganz gut damit umgehen, allein zu leben. Ich habe viele Freundinnen, mit denen ich etwas machen kann.Wir machen es uns auch schön. Es ist aber so, dass es eben nicht das Gleiche ist, und, zu meiner Schande ertappe ich mich, dass ich neidisch bin, dass ich es nicht gebacken bekomme, einen Partner zu finden, während es für andere offenbar ganz einfach ist.

Dazu kommt auch, dass jetzt viele Veranstaltungen sind, an denen ich Menschen treffe, mit denen ich früher zu tun hatte, die mich jetzt natürlich fragen, ob ich einen Partner habe. Das stresst mich dann,und fühle mich, als ob ich nochmals "verlieren" würde. Mein Ex hat seine Neue, und die anderen denken, er wäre sooooo super, dass ich keinen finde, oder ich wäre verbittert, dass ich keinen mehr will. Jeder interpretiert dann eben irgendetwas in MEINE! Situation, und ich muss mich rechtfertigen.

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6. Dezember 2008 um 16:58

Die Feiertage selbst
finde ich super. Auf die freue ich mich schon. Ich werde im Kreis meiner Familie herum gereicht. Jeder will mir etwas Gutes tun. Am 24. packen meine Schwester und ich hektisch unsere Geschenke und die Beilagen für das Fleischfondue. Achten darauf, dass wir nichts vergessen. Das Auto ist dann vollgestopft, als ob wir umziehen würden. Dann geht's ab zu den Eltern. Dort herrscht feierliche Stimmung. Es gibt als erstes ein Glas Champagner. (Meine Schwester und ich kippen schon vorher ein Glas ) Dann wird unsere Mutter hektisch, bis alles auf dem Tisch steht.
Wir schlagen uns die Bäuche voll, trinken, finden irgendwie ein skurriles Tischgespräch, und lachen uns halbtot. Dann packen wir die Geschenke aus, von denen wir im Voraus schon wissen, was es ist, und tun so,als ob wir überrascht wären. Je offensichtlicher, desto lustiger! Oh! Endlich das Parfum, das ich mir schon soooo lange wünsche! Ah, die Kette, die ich mir ausgesucht habe! (Wann hast du sie geholt, von welchem Konto wird sie abgebucht? )

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