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Ist wirklich alles vorbei???

13. April 2007 um 20:07

Jetzt muss ich als Newbie euch mal um eure Meinung bitten.

Ich fange mal ganz vorne an und schreibe euch chronologisch alles zusammen, damit ihr euch ein Bild machen könnt.

Vor 8 Monaten haben wir uns über das Internet kennengelernt, wohnten auch nicht weit auseinander und seit 7 Monaten waren wir ein paar. Die meiste Zeit haben wir davon auch zusammen gewohnt und hatten schon Pläne zusammen zu ziehen. Er hat einen Sohn aus 1. Ehe der bei ihm lebt. Er ist selbstständig und arbeitet meist außer Haus und kommt oft erst spät nach Hause. Daher ist seine Mutter im selben Haus eingezogen und kümmert sich sehr liebevoll um den Kleinen und um den Haushalt. Und genau fängt mein Problem an.

Bereits nach dem 1. Wochenende was ich bei ihm verbracht hatte, nahm mich seine Mutter zu Seite und erklärte mir, dass sie gar nicht wüsste was er sich dabei denkt und dass er eh keine Zeit für eine Freundin habe. Außerdem müsse ich akzeptieren, dass die Wochenenden nur ihm und seinem Sohn gehörten. Ich war denn die Woche über in meiner Wohnung und habe mich auch recht rar gemacht, da ich darüber auch erstmal nachdenken musste. Aber er kam dann wieder total lieb auf mich zu und wir haben immer mehr Zeit miteinander verbracht und natürlich auch seinen Sohn mit einbezogen. Ich war dann nur noch selten in meiner Wohnung, die meiste Zeit haben wir zusammen in seiner Wohnung gelebt. Mit dem kleinen kam ich sehr gut zurecht und er hatte mich auch richtig gern. Wir haben abends zusammen gegessen und hin und wieder auch gespielt oder zusammen ferngesehen. Mein Freund war manchmal dabei, oder aber er arbeitete. Morgens musste ich ja zur Arbeit und sowieso früh raus, da habe ich Schulbrote geschmiert. Also eigentlich habe ich alles getan was nur möglich war, um den kleinen nicht das Gefühl zu geben, dass er störe. Am Wochenende haben wir mit dem kleinen was unternommen, wir sind dabei oft zu kurz gekommen. Es dauerte aber keine 4 Wochen da hatte die Mutter wieder was zu meckern. Jetzt war ich nicht ordentlich genug und das Geschirr vom Abend könnte ich ja wohl auch abwaschen und das Frühstücksgeschirr müsste ja auch nicht rum stehen. Und sie akzeptiere mich ja überhaupt nur, weil der Kleine mich so gerne habe. Ich habe dann mit meinem Freund darüber gesprochen, der hatte wohl auch auch vorher schon mit seiner Mutter gesprochen und ihr versucht klar zu machen, dass ich zwar seine Freundin, nicht aber Putzfrau und Kindermädchen sei. Aber das wollte sie wohl nicht einsehen. Wir haben dann versucht das alles zu ignorieren, da sie drohte sich nicht mehr um den Kurzen zu kümmern. Aber darauf ist man nun mal angewiesen, er ist noch zu jung um alleine zu bleiben. Unsere Beziehung fand hauptsächlich erst abends statt, wenn der kleine im Bett war. Weggehen konnten wir auch nur selten. Aber wenigstens war die Mutter erstmal wieder ruhig und ich dachte schon es wird alles besser. Wir haben immer mehr Zeit miteinander verbracht und konnten in dem bisschen Zeit was wir zu 2. alleine hatten, kaum die Finger voneinander lassen. Dann fing er an mich immer wieder zu fragen, ob ich nicht einziehen wolle. Ich habe zwar nie nein gesagt, konnte aber auch nicht zustimmen, da ich mit der Mutter im Nacken keine Chance gesehen habe. Von Weihnachten an wurde unsere Beziehung immer enger. Er fragte mich oft, ob er mich mit seiner Liebe nicht erdrücke. Und er wolle mich ja nicht verlieren und abends konnten wir nur schlafen, wenn wir aneinander gekuschelt waren. Seblst wenn wir nicht zusammen ins Bett gegangen sind, weil er länger arbeitete, haben wir noch gekuschelt - und nicht nur das logischerweise.

Dann fragte mich vor 3 Wochen seine Mutter was ich denn überhaupt für ihren Sohn tue, wo ich doch schon fast da wohnen würde. Meine Putzerei könnte ich mir auch schenken, da es eh zu wenig sei und nicht zuviel verlangt sei, regelmäßig zu putzen. (bei ihr heißt das täglich). Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Wusste auch gar nicht was ich darauf antworten soll. Ich habe dann den Fehler gemacht zu schmollen und meinem Freund nichts davon zu sagen, da er gerade auch Ärger mit den Kunden hatte und Geldsorgen, da die Kunden nicht zahlen. Viel mit Zärtlichkeit war dann auch nicht mehr, da ich auch immer ruhiger wurde und nicht wusste was ich tun soll. Vor 2 Wochen kam dann der Knall und er meinte wir bräuchten wohl beide eine Pause. Ich war total fertig und da er nicht mit mir reden wollte habe ich ein e-mail geschrieben wo ich alles was seine Mutter mir gesagt hatte und auch die Begründung für meine Laune reingeschrieben habe. Ich habe mich auch dafür entschuldigt. Er meinte auch er könne mich verstehen, bräuchte jetzt aber Zeit zum Nachdenken. Ich bin dann erstmal über Ostern zu meinen Eltern gefahren und habe ihn in Ruhe gelassen. Dienstag kam ich dann wieder und habe ihn angerufen und bin dann abends zu ihm gefahren. Ich fragte ihn noch ob ich jetzt wieder Single bin, da von ihm so gar kein Gesprächsbedarf da zu sein schien. Er war völlig perplex und meinte natürlich nicht und bat mich die Nacht da zu bleiben. Mittwoch musste er dann arbeiten und ich zum Zahnarzt. Danach bin ich dann erstmal nach Hause gefahren und wir hatten uns für gestern abend verabredet. Da kam dann nachmittags die sms, dass er lieber alleine sein wollte. Ich war daraufhin schon sauer und habe ihn dann gefragt, was denn nun los sei und dass er so langsam mal mit der Sprache herausrücken müssen. Und das ich wohl dann besser jetzt meine restlichen Sachen aus der Wohnung holen müsse und seinen Schlüssel abgeben müsse. Darauf kam dann nur, dass er die Computerteile mir hinlegt und den rest wüsste ich ja wo es ist. Ich meinte dann, dass ich abends vorbei kommen würde. Das tat ich gestern auch. Und dann endlich konnte er mir sagen, dass er die letzten 2 Tage nachgedacht habe und zu dem Entschluss kam, dass er im Moment keine Lust auf eine Beziehung habe, gelegentlich Treffen ja, aber eben keine Beziehung. Ich habe dann nur gesagt, ich müsse es wohl akzeptieren und bin gegangen. Als ich ihm den Schlüssel gab, hat er das Teil angschaut als sei es das 8. Weltwunder. Ich hatte auch während des ganzen Gesprächs das Gefühl, dass ihm das gar nicht leicht fiel und er das auch gar nicht wollte. Ich denke viel eher, dass seine Mutter da die Finger im Spiel hatte. Aber vielleicht ist da auch eher der Wunsch Vater des Gedanken.

Jetzt weiß ich einfach nicht mehr weiter. Auf der einen Seite weiß ich, dass ich besser die Finger von ihm lassen sollte, aber auf der anderen Seite bin ich seit gestern abend im Auto nur noch am flennen, weil ich ihn so sehr liebe. Was meint ihr, was soll ich tun???

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14. April 2007 um 13:52

Eigentlich lächerlich
Wenn ich mich hier so durch das Forum lese, sind meine Probleme sowas von lächerlich. Trotzdem würde ich gerne mal die Meinung von außenstehenden hören.
Mit dem Abstand, den ich ja von Tag zu Tag gewinne, merke ich auch, dass ich ihn nie hätte unter Druck setzten dürfen. Ich denke mittlerweile schon, dass ich hätte mehr Verständnis haben sollen. Der Stress mit mir war wahrscheinlich dann doch zu viel - und ich war der einzige Punkt, der abgestellt werden konnte.

Mh, bevor ich jetzt wieder nen viel zu langen Monolog schreibe, warte ich mal ab, ob einer von euch dazu nen Rat hat.

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14. April 2007 um 20:14
In Antwort auf dolphin478

Eigentlich lächerlich
Wenn ich mich hier so durch das Forum lese, sind meine Probleme sowas von lächerlich. Trotzdem würde ich gerne mal die Meinung von außenstehenden hören.
Mit dem Abstand, den ich ja von Tag zu Tag gewinne, merke ich auch, dass ich ihn nie hätte unter Druck setzten dürfen. Ich denke mittlerweile schon, dass ich hätte mehr Verständnis haben sollen. Der Stress mit mir war wahrscheinlich dann doch zu viel - und ich war der einzige Punkt, der abgestellt werden konnte.

Mh, bevor ich jetzt wieder nen viel zu langen Monolog schreibe, warte ich mal ab, ob einer von euch dazu nen Rat hat.

Antwort
Darf ich fragen wie alt Du und dein Freund seid?
Meiner Meinung nach hat seine Mutter mit ihrem Verhalten nicht nur Dir geschadet, sie wird wenn sie ihr Verhalten nicht ändert auch die Beziehung zu ihrem Sohn gefährden da sie keine andere Frau neben sich duldet.

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