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Ist schon Zeit für was Neues?

18. Dezember 2016 um 11:23 Letzte Antwort: 18. Dezember 2016 um 23:31

Hallo ihr Lieben,

im diesem Jahr habe ich eine schlimme Trennung hinter mir. Die Trennung war im Februar. Davor waren wir 12 Jahre zusammen und die letzten beiden waren der Horror.
Es war alles dabei von einer Depression des Partners, die mich fast auch erfasst hätte, über Untreue und Lügen bis hin zu schrecklicher psychischer Gewalt.
Auch nach der Trennung war er richtig unfair und ich habe lange gebraucht mein Leben wieder auf feste Beine zu stellen. Um ehrlich zu sein bin ich immernoch damit beschäftigt.

Jetzt gibt es da einen Mann, der sich um mich bemüht. Er wäre in gewisser Weise perfekt. Ließt die selben Bücher, mag die selben Bands, hat den selben Humor, ist gebildet. Wir haben unendlich viele Gesprächsthemen. Er ist aufmerksam, liebevoll und witzig.
Es gibt nur ein Manko und das bin ich. Ich habe den Eindruck, wenn ich so bald nach DIESER Trennung wieder was Neues beginne, ist es zum Scheitern verurteilt. Darüber denke ich seit Wochen nach und lasse ihn zappeln.
Nicht gerade fair, ich weiß. Aber in meinem Kopf ist wie eine Handbremse angezogen. Ich will nicht noch einmal so verletzt werden. Aber vor allem will ich ihn nicht als Freund verlieren.

Bitte schreibt mir eure Gedanken. Vielleicht hilft mir die Diskussion ein wenig Klarheit zu bekommen.

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18. Dezember 2016 um 11:43

Ich hätte gerne IHN, aber noch nicht jetzt.
Aber ich kann ihm ja auch schlecht sagen "Lass uns noch en halbes Jahr warten".
Und außerdem will ich nicht schon wieder ne Fernbeziehung. Hatte ich während des Studiums lange genug.

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18. Dezember 2016 um 11:53

Umziehen ist so ne Sache.
Ich bin selbständig, da ist das nicht so einfach.
Außerdem hab ich, wie gesagt, eben erst mein Leben sortiert. Unter anderem habe ich 5 Monate gebraucht um endlich eine Wohnung zu finden.
Wenn es nichts wird mit uns beiden, dann sitze ich allein in einer Stadt, in der ich fast keinen mehr kenne.
Mich so sehr einzulassen, dass ich hier meine Zelte abbreche, dafür bin ich definitiv noch nicht bereit.

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18. Dezember 2016 um 11:56

Vielen vielen Dank!

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18. Dezember 2016 um 12:02

Ich hab es nicht ausgesprochen, aber wahrscheinlich kann er es sich denken.
Er weiß von der Trennung und auch von den Umständen. Und er weiß, dass ich neulich erst einem anderen Mann eben deshalb einen Korb gegeben hab.
Noch aus anderen Gründen, aber eben auch aus diesem.

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18. Dezember 2016 um 12:17

Danke, das klingt sehr vernünftig.

Vor lauter Wirrwarr gab's in meinem Kopf die ganze Zeit nur die Option "Ich lass mich JETZT drauf ein" oder "Ich geb ihm JETZT einen Korb".

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18. Dezember 2016 um 12:51

Ich schließe mich diesendungmitderkatz an-rede mit ihm! Hör auf zu spekulieren,vielleicht hat er die Geduld und würde sogar in deine Nähe ziehen... 

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18. Dezember 2016 um 12:58
In Antwort auf kastebe

Ich schließe mich diesendungmitderkatz an-rede mit ihm! Hör auf zu spekulieren,vielleicht hat er die Geduld und würde sogar in deine Nähe ziehen... 

Das mit dem Hin- oder Herziehen, die Frage ist mir noch zu früh.

Es würde ihm ja im blödesten Fall genauso gehen, wie ich es bei mir beschrieben hab. Er wäre alleine an einem Ort, an dem er keinen kennt.

Aber ansonsten habt ihr einfach recht. Ich muss mal reinen Tisch machen, damit er weiß, woran er ist.

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18. Dezember 2016 um 13:14

Danke für deine Antwort.
Ich hoffe ich wurde nicht falsch verstanden. Ich schrieb von PSYCHISCHER Gewalt. Er hat niemals die Hand gegen mich erhoben.

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18. Dezember 2016 um 13:25

Du hast Recht. Und die Frage, wie ich es so lange ausgehalten habe, die stelle ich mir auch immer wieder. Und auch immernoch.
Irgendwie entwickelt sich das so schleichend, dass man langsam darin eingewoben wird. Schicht um Schicht. Und dann ist irgendwann der Punkt erreicht, wo man so gedemütigt ist, dass man denkt man wäre ohne den Partner nichts Wert.
Es ist wahnsinnig schwer da raus zu kommen. Wahrscheinlich kann man das auch nur verstehen, wenn man Ähnliches selbst erleben musste.

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18. Dezember 2016 um 13:29

Dankeschön für deine Betärkung.
Mit deinem letzten Vorschlag, ihn in meine Gedanken einzuweihen, hast du natürlich trotzdem recht.

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18. Dezember 2016 um 13:36
In Antwort auf eineganznormalefrau

Hallo ihr Lieben,

im diesem Jahr habe ich eine schlimme Trennung hinter mir. Die Trennung war im Februar. Davor waren wir 12 Jahre zusammen und die letzten beiden waren der Horror.
Es war alles dabei von einer Depression des Partners, die mich fast auch erfasst hätte, über Untreue und Lügen bis hin zu schrecklicher psychischer Gewalt.
Auch nach der Trennung war er richtig unfair und ich habe lange gebraucht mein Leben wieder auf feste Beine zu stellen. Um ehrlich zu sein bin ich immernoch damit beschäftigt.

Jetzt gibt es da einen Mann, der sich um mich bemüht. Er wäre in gewisser Weise perfekt. Ließt die selben Bücher, mag die selben Bands, hat den selben Humor, ist gebildet. Wir haben unendlich viele Gesprächsthemen. Er ist aufmerksam, liebevoll und witzig.
Es gibt nur ein Manko und das bin ich. Ich habe den Eindruck, wenn ich so bald nach DIESER Trennung wieder was Neues beginne, ist es zum Scheitern verurteilt. Darüber denke ich seit Wochen nach und lasse ihn zappeln.
Nicht gerade fair, ich weiß. Aber in meinem Kopf ist wie eine Handbremse angezogen. Ich will nicht noch einmal so verletzt werden. Aber vor allem will ich ihn nicht als Freund verlieren.

Bitte schreibt mir eure Gedanken. Vielleicht hilft mir die Diskussion ein wenig Klarheit zu bekommen.

Ich finde auch, dass du mit ihm reden solltest. Dann kann er selbst auch entscheiden ob er bereit ist auf dich und deine Situation einzugehen.  

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18. Dezember 2016 um 13:37

Ja, das geh ich gleich nächste Woche an.
Und er wird es sicher verstehen. Er kennt ja die ganze Story.

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18. Dezember 2016 um 13:54

Ich hab ihm die Story mit meinem Ex nicht auf die Nase gebunden, weil sich eine Beziehung anbahnt, sondern weil wir uns seit Jahren jede Geschichte erzählen. Und sei sie noch so persönlich.

Wenn ich direkt nach der Trennung schon hätte ahnen können, dass er irgendwann Interesse an mir zeigt, hätte ich ihn mit dem Mist sicher in Ruhe gelassen. Schon alleine um ihn nicht zu verletzen. Aber das war für mich bis vor ein paar Wochen nun wirklich noch nicht absehbar.

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18. Dezember 2016 um 19:45
In Antwort auf eineganznormalefrau

Hallo ihr Lieben,

im diesem Jahr habe ich eine schlimme Trennung hinter mir. Die Trennung war im Februar. Davor waren wir 12 Jahre zusammen und die letzten beiden waren der Horror.
Es war alles dabei von einer Depression des Partners, die mich fast auch erfasst hätte, über Untreue und Lügen bis hin zu schrecklicher psychischer Gewalt.
Auch nach der Trennung war er richtig unfair und ich habe lange gebraucht mein Leben wieder auf feste Beine zu stellen. Um ehrlich zu sein bin ich immernoch damit beschäftigt.

Jetzt gibt es da einen Mann, der sich um mich bemüht. Er wäre in gewisser Weise perfekt. Ließt die selben Bücher, mag die selben Bands, hat den selben Humor, ist gebildet. Wir haben unendlich viele Gesprächsthemen. Er ist aufmerksam, liebevoll und witzig.
Es gibt nur ein Manko und das bin ich. Ich habe den Eindruck, wenn ich so bald nach DIESER Trennung wieder was Neues beginne, ist es zum Scheitern verurteilt. Darüber denke ich seit Wochen nach und lasse ihn zappeln.
Nicht gerade fair, ich weiß. Aber in meinem Kopf ist wie eine Handbremse angezogen. Ich will nicht noch einmal so verletzt werden. Aber vor allem will ich ihn nicht als Freund verlieren.

Bitte schreibt mir eure Gedanken. Vielleicht hilft mir die Diskussion ein wenig Klarheit zu bekommen.

Hallo Du,

ich glaube, dass es gar nicht so um diesen Mann geht, sondern darum, dass du einen Weg findest, mit deinen Wunden UND Wünschen umzugehen. Ich lese heraus, dass du zwar noch Ängste in dir trägst, dennoch aber auch Sehnsucht nach Zuwendung und Sicherheit in dir verspürst.

Ich glaube auch nicht, dass man so eine Entscheidung einfach so fällt und die dann in Stein gemeißelt gültig ist, sondern sehe es eher als einen Prozess, der sich entwickelt. Wie einen Fluss, der fließt. Selbst wenn du hier eine Mauer errichten würdest, würde sich das Wasser dahinter stauen und irgendwann bricht der Damm dann ein - in solchen Situationen handelt man dann oft impulsiv, Probleme sind da meist vorprogrammiert. Wenn man das Ganze aber als einen Prozess betrachtet, dann braucht man die Mauer nicht, dann darf das Wasser fließen, obwohl man Ängste und Wunden hat. Diese kannst du kommunizieren, damit den Druck herausnehmen und es hängt ja auch vom Gegenüber ab, wie ihr mit der Situation weiter umgeht.

Ich glaube, du hast eh ein gutes Gespür für dich, und für ihn auch. Außerdem finde ich es auch natürlich, dass Angst da ist, weil sie eine Schutzfunktion hat. Dennoch darfst du dir auch Raum für deine Sehnsüchte und Wünsche lassen. Auch sie gehören zu dir.

Es ist ein Weg, den du in deinem Tempo gehen kannst - und vielleicht läuft dieser Mann ihn ja mit dir mit

Alles Liebe dir, und vertrau deinen Gefühlen ruhig weiter...
JT

 

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18. Dezember 2016 um 22:46
In Antwort auf eineganznormalefrau

Hallo ihr Lieben,

im diesem Jahr habe ich eine schlimme Trennung hinter mir. Die Trennung war im Februar. Davor waren wir 12 Jahre zusammen und die letzten beiden waren der Horror.
Es war alles dabei von einer Depression des Partners, die mich fast auch erfasst hätte, über Untreue und Lügen bis hin zu schrecklicher psychischer Gewalt.
Auch nach der Trennung war er richtig unfair und ich habe lange gebraucht mein Leben wieder auf feste Beine zu stellen. Um ehrlich zu sein bin ich immernoch damit beschäftigt.

Jetzt gibt es da einen Mann, der sich um mich bemüht. Er wäre in gewisser Weise perfekt. Ließt die selben Bücher, mag die selben Bands, hat den selben Humor, ist gebildet. Wir haben unendlich viele Gesprächsthemen. Er ist aufmerksam, liebevoll und witzig.
Es gibt nur ein Manko und das bin ich. Ich habe den Eindruck, wenn ich so bald nach DIESER Trennung wieder was Neues beginne, ist es zum Scheitern verurteilt. Darüber denke ich seit Wochen nach und lasse ihn zappeln.
Nicht gerade fair, ich weiß. Aber in meinem Kopf ist wie eine Handbremse angezogen. Ich will nicht noch einmal so verletzt werden. Aber vor allem will ich ihn nicht als Freund verlieren.

Bitte schreibt mir eure Gedanken. Vielleicht hilft mir die Diskussion ein wenig Klarheit zu bekommen.

Ich kann Dir keinen fundierten Rat geben, aber ich würde mich dennoch gerne mit Dir austauschen, da ich in gewisser Weise auf der anderen Seite stehe. Ich habe vor zwei Jahren eine tolle Frau kennengelernt, die auch eine sehr enervierende Trennung hinter sich hat. Sie ist in einer lockeren Beziehung mit einem Mann, den ich anfangs für den Vater ihrer Kinder hielt, wie sich aber inzwischen herausgestellt hat, ist er das nicht.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr angenähert, es ist ähnlich wie das, was Du beschrieben hast. Ich habe in letzter Zeit das starke Gefühl, dass ich ihr wichtiger bin als ihr Freund.

Was ich gerne von Dir wissen würde: Redest Du mit ihm über Deine vorherige Beziehung? Wie würdest Du reagieren, wenn er Dich konkret danach fragt? Wie weit würdest Du Dich seiner Neugier, die ja nicht einfach nur ziellos ist, öffnen? Wie sehr würdest Du ihn an Dich heranlassen, bis Du Dich vor den Kopf gestossen fühlst?

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18. Dezember 2016 um 23:05
In Antwort auf deedee1974

Ich kann Dir keinen fundierten Rat geben, aber ich würde mich dennoch gerne mit Dir austauschen, da ich in gewisser Weise auf der anderen Seite stehe. Ich habe vor zwei Jahren eine tolle Frau kennengelernt, die auch eine sehr enervierende Trennung hinter sich hat. Sie ist in einer lockeren Beziehung mit einem Mann, den ich anfangs für den Vater ihrer Kinder hielt, wie sich aber inzwischen herausgestellt hat, ist er das nicht.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr angenähert, es ist ähnlich wie das, was Du beschrieben hast. Ich habe in letzter Zeit das starke Gefühl, dass ich ihr wichtiger bin als ihr Freund.

Was ich gerne von Dir wissen würde: Redest Du mit ihm über Deine vorherige Beziehung? Wie würdest Du reagieren, wenn er Dich konkret danach fragt? Wie weit würdest Du Dich seiner Neugier, die ja nicht einfach nur ziellos ist, öffnen? Wie sehr würdest Du ihn an Dich heranlassen, bis Du Dich vor den Kopf gestossen fühlst?

Ich glaube unsere Situationen unterscheiden sich erheblich.
Du hast ne PN...

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18. Dezember 2016 um 23:05
In Antwort auf joshuastree1

Hallo Du,

ich glaube, dass es gar nicht so um diesen Mann geht, sondern darum, dass du einen Weg findest, mit deinen Wunden UND Wünschen umzugehen. Ich lese heraus, dass du zwar noch Ängste in dir trägst, dennoch aber auch Sehnsucht nach Zuwendung und Sicherheit in dir verspürst.

Ich glaube auch nicht, dass man so eine Entscheidung einfach so fällt und die dann in Stein gemeißelt gültig ist, sondern sehe es eher als einen Prozess, der sich entwickelt. Wie einen Fluss, der fließt. Selbst wenn du hier eine Mauer errichten würdest, würde sich das Wasser dahinter stauen und irgendwann bricht der Damm dann ein - in solchen Situationen handelt man dann oft impulsiv, Probleme sind da meist vorprogrammiert. Wenn man das Ganze aber als einen Prozess betrachtet, dann braucht man die Mauer nicht, dann darf das Wasser fließen, obwohl man Ängste und Wunden hat. Diese kannst du kommunizieren, damit den Druck herausnehmen und es hängt ja auch vom Gegenüber ab, wie ihr mit der Situation weiter umgeht.

Ich glaube, du hast eh ein gutes Gespür für dich, und für ihn auch. Außerdem finde ich es auch natürlich, dass Angst da ist, weil sie eine Schutzfunktion hat. Dennoch darfst du dir auch Raum für deine Sehnsüchte und Wünsche lassen. Auch sie gehören zu dir.

Es ist ein Weg, den du in deinem Tempo gehen kannst - und vielleicht läuft dieser Mann ihn ja mit dir mit

Alles Liebe dir, und vertrau deinen Gefühlen ruhig weiter...
JT

 

Vielen Dank für deine Gedanken.

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18. Dezember 2016 um 23:31
In Antwort auf eineganznormalefrau

Ich glaube unsere Situationen unterscheiden sich erheblich.
Du hast ne PN...

Nun ja, deine Situation ist natürlich nicht mit meiner vergleichbar, aber es erinnert mich sehr an die Situation meiner Bekannten. Ich habe übrigens keine PN bekommen.

Ich wünsche Dir trotz allem viel, viel Glück!

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18. Dezember 2016 um 22:36
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