Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ist meine Beziehung noch zu retten?

Ist meine Beziehung noch zu retten?

3. September um 17:26 Letzte Antwort: 5. September um 7:36

Liebe Community, ich brauche bitte mal andere Sichtweisen und Erfahrungstips. 

Ich bin mit meiner Partnerin seit 2 Jahren in einer Beziehung.
Anfangs hat alles sehr gut gepasst, aber ich musste schnell merken, dass viele Dinge die sie sie mir über unsere Gemeinsamkeiten erzählt hatte, eher beschönigt waren. 

Z.b. hatte sie mir verschwiegen dass sie seit vielen Jahren unter Depressionen und Zwangsstörungen leidet und ich es erst rausgefunden habe, als ich ihre Medikamente gefunden habe. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, sie kann ja nichts dafür. Sie hat den eher emotionsbefreiten Zustand zugelassen den die Medikamente mit ihr gemacht haben, wollte dann aber aus verschiedenen Gründen sie absetzen (Schlafstörungen, Unlust, etc) und hat dann die Situation, dass sie immer wieder in depressive Phasen gerutscht ist einfach angenommen. Erst durch mein drängen und dass ich ihr eine passene Psychiaterin vermittelt hab hat sie wieder dazu bewegt einen Versuch zu starten das auszutherapieren.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden. Das ging so weit dass ihre Mutter ihr gesagt hat sie unterstützt sie nur noch finanziell wenn sie ihre Kreditkarte zurückgibt.

Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Bergen vorgeschwärmt. Tatsächlich konnte wir keine einzigen Tour bis jetzt wirklich genießen weil sie so außer Form ist und 0 Erfahrung im alpinen Gelände hat, während ich jeden freien Tag in den Bergen bin, aber leider halt nicht mit ihr.

Ich wollte eigentlich keine Raucherin mehr. Sie hat mir damals gesagt sie raucht nur wenig, was meiner Erinnerung nach auch gestimmt hat. Nun raucht sie aber meines Empfinden nach mehr und vorallem hatte ich im Frühjahr eine NasenOP, weswegen ich von 20% Riechleistung nun doch wieder fast 90% habe. und das merke ich auch. Ich tu mir schwer sie zu küssen oder im Bett mit dem Gesicht zu ihr zu liegen.

Wir streiten/diskutieren sehr oft vorallem wegen Kleinigkeiten aus unserem Alltag.

Ich habe vor kurzem eine andere Frau übers Internet kennengelernt und wir haben uns sofort verstanden und uns auch schon mal getroffen. Sie wohnt allerdings über 500km weit weg, aber wir hatten beide eine Bergtour in der selben Region geplant und haben die dann gemeinsam gemacht.
Seitdem merke ich erst was mir in meiner Beziehung fehlt und was mich alles stört, bzw. was ich haben könnte.


Da meine Partnerin tatsächlich schwere Depressionen hat, ist die ganze Situation eine etwaige Trennung anzusprechen schon sehr kompliziert. Sie hat mich in den 2 Jahren für ihr Glück verantwortlich gemacht, also wenn es bei uns gut lief, war sie happy, wenn nicht war alles Scheiße. Unter dem Druck habe ich auch gelitten.

Da ich außerdem erst 2021 mit meiner Ausbildung/Fortbildung fertig bin, könnte ich es mir nicht mal leisten im Moment auszuziehen. Dass ich zu ihr aufs Land rausgezogen bin hat bei mir sowieso schon meine Finanzen stark belastet, und durch die Coronasituation konnte ich noch weniger Arbeiten und somit ist mein Geldpolster fast aufgebraucht.


Ich weiß nicht was ich machen soll. Als Familie (2 Hunde, 2 Katzen, 1 Pferd) funktionieren wir super, und auch viele Sachen in unserem Leben harmonieren (Musik, Natur, Lebensvorstellung), deswegen weiß ich nicht ob es sich zu kämpfen lohnt oder ob es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Bitte um euren Rat
 

Mehr lesen

4. September um 14:55
In Antwort auf user480312192

Liebe Community, ich brauche bitte mal andere Sichtweisen und Erfahrungstips. 

Ich bin mit meiner Partnerin seit 2 Jahren in einer Beziehung.
Anfangs hat alles sehr gut gepasst, aber ich musste schnell merken, dass viele Dinge die sie sie mir über unsere Gemeinsamkeiten erzählt hatte, eher beschönigt waren. 

Z.b. hatte sie mir verschwiegen dass sie seit vielen Jahren unter Depressionen und Zwangsstörungen leidet und ich es erst rausgefunden habe, als ich ihre Medikamente gefunden habe. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, sie kann ja nichts dafür. Sie hat den eher emotionsbefreiten Zustand zugelassen den die Medikamente mit ihr gemacht haben, wollte dann aber aus verschiedenen Gründen sie absetzen (Schlafstörungen, Unlust, etc) und hat dann die Situation, dass sie immer wieder in depressive Phasen gerutscht ist einfach angenommen. Erst durch mein drängen und dass ich ihr eine passene Psychiaterin vermittelt hab hat sie wieder dazu bewegt einen Versuch zu starten das auszutherapieren.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden. Das ging so weit dass ihre Mutter ihr gesagt hat sie unterstützt sie nur noch finanziell wenn sie ihre Kreditkarte zurückgibt.

Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Bergen vorgeschwärmt. Tatsächlich konnte wir keine einzigen Tour bis jetzt wirklich genießen weil sie so außer Form ist und 0 Erfahrung im alpinen Gelände hat, während ich jeden freien Tag in den Bergen bin, aber leider halt nicht mit ihr.

Ich wollte eigentlich keine Raucherin mehr. Sie hat mir damals gesagt sie raucht nur wenig, was meiner Erinnerung nach auch gestimmt hat. Nun raucht sie aber meines Empfinden nach mehr und vorallem hatte ich im Frühjahr eine NasenOP, weswegen ich von 20% Riechleistung nun doch wieder fast 90% habe. und das merke ich auch. Ich tu mir schwer sie zu küssen oder im Bett mit dem Gesicht zu ihr zu liegen.

Wir streiten/diskutieren sehr oft vorallem wegen Kleinigkeiten aus unserem Alltag.

Ich habe vor kurzem eine andere Frau übers Internet kennengelernt und wir haben uns sofort verstanden und uns auch schon mal getroffen. Sie wohnt allerdings über 500km weit weg, aber wir hatten beide eine Bergtour in der selben Region geplant und haben die dann gemeinsam gemacht.
Seitdem merke ich erst was mir in meiner Beziehung fehlt und was mich alles stört, bzw. was ich haben könnte.


Da meine Partnerin tatsächlich schwere Depressionen hat, ist die ganze Situation eine etwaige Trennung anzusprechen schon sehr kompliziert. Sie hat mich in den 2 Jahren für ihr Glück verantwortlich gemacht, also wenn es bei uns gut lief, war sie happy, wenn nicht war alles Scheiße. Unter dem Druck habe ich auch gelitten.

Da ich außerdem erst 2021 mit meiner Ausbildung/Fortbildung fertig bin, könnte ich es mir nicht mal leisten im Moment auszuziehen. Dass ich zu ihr aufs Land rausgezogen bin hat bei mir sowieso schon meine Finanzen stark belastet, und durch die Coronasituation konnte ich noch weniger Arbeiten und somit ist mein Geldpolster fast aufgebraucht.


Ich weiß nicht was ich machen soll. Als Familie (2 Hunde, 2 Katzen, 1 Pferd) funktionieren wir super, und auch viele Sachen in unserem Leben harmonieren (Musik, Natur, Lebensvorstellung), deswegen weiß ich nicht ob es sich zu kämpfen lohnt oder ob es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Bitte um euren Rat
 

Da du derzeit eh nicht ausziehen kannst / willst, wärs einen Versuch wert die Beziehung zu retten.. 

Sprich mit ihr... das mit dem Rauchen und ihrer Kondition.. 

Ein bisschen machst du dein Glück von ihr abhängig... anstatt langweilig zu wandern, könntet ihr doch einen Klettersteig machen.. das schweisst auch wieder zusammen.. und da gibts für jegliche Kondition etwas..

ihr seid sehr unterschiedlich, ob ihr euch auf Dauer irgrndwo in der Mitte findet, wäre anzustreben.. 

dafür musst du dich und deine Bedürfnisse ausreichend kennen und in Worte fassen können.. sprich von dir aus und nicht, was sie alles falsch macht.. 

zB, dass.. du den Rauchgeruch penetranter wahr nimmst und so nicht nah bei ihr schlafen kannst.. 

und nicht du stinkst nach Rauch, deshalb kuschle ich mich nachts nicht mehr an dich ran..



Die andere solltest du solange du bei deiner Freundin wohnst in den Wind schiessen.. egal wie toll sie ist. 
 

Gefällt mir
4. September um 17:00

Verschwende nicht deine Lebenszeit mit einer schlechten Beziehung. Du wirst es später bereuen, dass du dich nicht früher befreit hast. Machs nicht wie ich. Ich habe zehn Jahre mit dem falschen Mann verbracht, obwohl schon früh der Wurm drin war. Dachte immer, es werde noch besser. Wenn es schon so früh nicht stimmt und man nach zwei Jahren schon über Trennung nachdenkt, wird nichts mehr draus.

Deine Freundin hat sich viel besser dargestellt, als sie ist. Das ist einerseits verständlich, schliesslich will sich doch jeder gut verkaufen beim Daten. Andererseits sollte man bei aller Schönfärberei schon bei der Wahrheit bleiben. Ich schwärme nicht, wie toll ich Wandern finde, wenn ich in Tat und Wahrheit alle Schaltjahre mal eine kürzere Wanderung mache.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.
Menschen, die total negativ sind und nur jammern und motzen, finde ich persönlich unerträglich. Willst du so eine Partnerin?

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden.
Auch ein No-Go. Ich habe Verständnis, wenn jemand mit tiefem Einkommen nicht sparen kann. Aber wie kann man sich mit gutem Verdienst und ohne Alimentenverpflichungen und dergleichen bitte schön verschulden? Eine gemeinsame Zukunft aufzubauen wird da zum grossen Risiko.

Natürlich kann niemand für dich entscheiden, aber du willst diese Beziehung doch eigentlich gar nicht mehr. Egal, ob die andere Frau nun die Richtige ist: Die jetzige ist es nicht. 
 

Gefällt mir
4. September um 20:38
In Antwort auf user480312192

Liebe Community, ich brauche bitte mal andere Sichtweisen und Erfahrungstips. 

Ich bin mit meiner Partnerin seit 2 Jahren in einer Beziehung.
Anfangs hat alles sehr gut gepasst, aber ich musste schnell merken, dass viele Dinge die sie sie mir über unsere Gemeinsamkeiten erzählt hatte, eher beschönigt waren. 

Z.b. hatte sie mir verschwiegen dass sie seit vielen Jahren unter Depressionen und Zwangsstörungen leidet und ich es erst rausgefunden habe, als ich ihre Medikamente gefunden habe. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, sie kann ja nichts dafür. Sie hat den eher emotionsbefreiten Zustand zugelassen den die Medikamente mit ihr gemacht haben, wollte dann aber aus verschiedenen Gründen sie absetzen (Schlafstörungen, Unlust, etc) und hat dann die Situation, dass sie immer wieder in depressive Phasen gerutscht ist einfach angenommen. Erst durch mein drängen und dass ich ihr eine passene Psychiaterin vermittelt hab hat sie wieder dazu bewegt einen Versuch zu starten das auszutherapieren.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden. Das ging so weit dass ihre Mutter ihr gesagt hat sie unterstützt sie nur noch finanziell wenn sie ihre Kreditkarte zurückgibt.

Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Bergen vorgeschwärmt. Tatsächlich konnte wir keine einzigen Tour bis jetzt wirklich genießen weil sie so außer Form ist und 0 Erfahrung im alpinen Gelände hat, während ich jeden freien Tag in den Bergen bin, aber leider halt nicht mit ihr.

Ich wollte eigentlich keine Raucherin mehr. Sie hat mir damals gesagt sie raucht nur wenig, was meiner Erinnerung nach auch gestimmt hat. Nun raucht sie aber meines Empfinden nach mehr und vorallem hatte ich im Frühjahr eine NasenOP, weswegen ich von 20% Riechleistung nun doch wieder fast 90% habe. und das merke ich auch. Ich tu mir schwer sie zu küssen oder im Bett mit dem Gesicht zu ihr zu liegen.

Wir streiten/diskutieren sehr oft vorallem wegen Kleinigkeiten aus unserem Alltag.

Ich habe vor kurzem eine andere Frau übers Internet kennengelernt und wir haben uns sofort verstanden und uns auch schon mal getroffen. Sie wohnt allerdings über 500km weit weg, aber wir hatten beide eine Bergtour in der selben Region geplant und haben die dann gemeinsam gemacht.
Seitdem merke ich erst was mir in meiner Beziehung fehlt und was mich alles stört, bzw. was ich haben könnte.


Da meine Partnerin tatsächlich schwere Depressionen hat, ist die ganze Situation eine etwaige Trennung anzusprechen schon sehr kompliziert. Sie hat mich in den 2 Jahren für ihr Glück verantwortlich gemacht, also wenn es bei uns gut lief, war sie happy, wenn nicht war alles Scheiße. Unter dem Druck habe ich auch gelitten.

Da ich außerdem erst 2021 mit meiner Ausbildung/Fortbildung fertig bin, könnte ich es mir nicht mal leisten im Moment auszuziehen. Dass ich zu ihr aufs Land rausgezogen bin hat bei mir sowieso schon meine Finanzen stark belastet, und durch die Coronasituation konnte ich noch weniger Arbeiten und somit ist mein Geldpolster fast aufgebraucht.


Ich weiß nicht was ich machen soll. Als Familie (2 Hunde, 2 Katzen, 1 Pferd) funktionieren wir super, und auch viele Sachen in unserem Leben harmonieren (Musik, Natur, Lebensvorstellung), deswegen weiß ich nicht ob es sich zu kämpfen lohnt oder ob es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Bitte um euren Rat
 

Das alles nur wegen der anderen Frau. Ansonsten würdest du die Beine still halten. So ist es. Warmwechsler.

trenne dich und fertig. Um deine Finanzen musst du dich selbst kümmern. 

Gefällt mir
5. September um 7:14
In Antwort auf user480312192

Liebe Community, ich brauche bitte mal andere Sichtweisen und Erfahrungstips. 

Ich bin mit meiner Partnerin seit 2 Jahren in einer Beziehung.
Anfangs hat alles sehr gut gepasst, aber ich musste schnell merken, dass viele Dinge die sie sie mir über unsere Gemeinsamkeiten erzählt hatte, eher beschönigt waren. 

Z.b. hatte sie mir verschwiegen dass sie seit vielen Jahren unter Depressionen und Zwangsstörungen leidet und ich es erst rausgefunden habe, als ich ihre Medikamente gefunden habe. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, sie kann ja nichts dafür. Sie hat den eher emotionsbefreiten Zustand zugelassen den die Medikamente mit ihr gemacht haben, wollte dann aber aus verschiedenen Gründen sie absetzen (Schlafstörungen, Unlust, etc) und hat dann die Situation, dass sie immer wieder in depressive Phasen gerutscht ist einfach angenommen. Erst durch mein drängen und dass ich ihr eine passene Psychiaterin vermittelt hab hat sie wieder dazu bewegt einen Versuch zu starten das auszutherapieren.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden. Das ging so weit dass ihre Mutter ihr gesagt hat sie unterstützt sie nur noch finanziell wenn sie ihre Kreditkarte zurückgibt.

Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Bergen vorgeschwärmt. Tatsächlich konnte wir keine einzigen Tour bis jetzt wirklich genießen weil sie so außer Form ist und 0 Erfahrung im alpinen Gelände hat, während ich jeden freien Tag in den Bergen bin, aber leider halt nicht mit ihr.

Ich wollte eigentlich keine Raucherin mehr. Sie hat mir damals gesagt sie raucht nur wenig, was meiner Erinnerung nach auch gestimmt hat. Nun raucht sie aber meines Empfinden nach mehr und vorallem hatte ich im Frühjahr eine NasenOP, weswegen ich von 20% Riechleistung nun doch wieder fast 90% habe. und das merke ich auch. Ich tu mir schwer sie zu küssen oder im Bett mit dem Gesicht zu ihr zu liegen.

Wir streiten/diskutieren sehr oft vorallem wegen Kleinigkeiten aus unserem Alltag.

Ich habe vor kurzem eine andere Frau übers Internet kennengelernt und wir haben uns sofort verstanden und uns auch schon mal getroffen. Sie wohnt allerdings über 500km weit weg, aber wir hatten beide eine Bergtour in der selben Region geplant und haben die dann gemeinsam gemacht.
Seitdem merke ich erst was mir in meiner Beziehung fehlt und was mich alles stört, bzw. was ich haben könnte.


Da meine Partnerin tatsächlich schwere Depressionen hat, ist die ganze Situation eine etwaige Trennung anzusprechen schon sehr kompliziert. Sie hat mich in den 2 Jahren für ihr Glück verantwortlich gemacht, also wenn es bei uns gut lief, war sie happy, wenn nicht war alles Scheiße. Unter dem Druck habe ich auch gelitten.

Da ich außerdem erst 2021 mit meiner Ausbildung/Fortbildung fertig bin, könnte ich es mir nicht mal leisten im Moment auszuziehen. Dass ich zu ihr aufs Land rausgezogen bin hat bei mir sowieso schon meine Finanzen stark belastet, und durch die Coronasituation konnte ich noch weniger Arbeiten und somit ist mein Geldpolster fast aufgebraucht.


Ich weiß nicht was ich machen soll. Als Familie (2 Hunde, 2 Katzen, 1 Pferd) funktionieren wir super, und auch viele Sachen in unserem Leben harmonieren (Musik, Natur, Lebensvorstellung), deswegen weiß ich nicht ob es sich zu kämpfen lohnt oder ob es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Bitte um euren Rat
 

Nein, lieber User, deine Beziehung ist nicht zu retten. Aber ich darf annehmen, dass du das bereits wusstest und ich dir da nichts neues erzähle.

Gefällt mir
5. September um 7:36
In Antwort auf user480312192

Liebe Community, ich brauche bitte mal andere Sichtweisen und Erfahrungstips. 

Ich bin mit meiner Partnerin seit 2 Jahren in einer Beziehung.
Anfangs hat alles sehr gut gepasst, aber ich musste schnell merken, dass viele Dinge die sie sie mir über unsere Gemeinsamkeiten erzählt hatte, eher beschönigt waren. 

Z.b. hatte sie mir verschwiegen dass sie seit vielen Jahren unter Depressionen und Zwangsstörungen leidet und ich es erst rausgefunden habe, als ich ihre Medikamente gefunden habe. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, sie kann ja nichts dafür. Sie hat den eher emotionsbefreiten Zustand zugelassen den die Medikamente mit ihr gemacht haben, wollte dann aber aus verschiedenen Gründen sie absetzen (Schlafstörungen, Unlust, etc) und hat dann die Situation, dass sie immer wieder in depressive Phasen gerutscht ist einfach angenommen. Erst durch mein drängen und dass ich ihr eine passene Psychiaterin vermittelt hab hat sie wieder dazu bewegt einen Versuch zu starten das auszutherapieren.

Als wir uns kennenlernten war sie Feuer und Flamme für ihren Beruf, den sie seit fast 10 Jahren hat. Mitterlweile hasst sie ihre Arbeit und kotzt sich währenddessen und danach immer über alles und jeden bei mir aus, was für mich unverständlich ist, weil ich sie gerade deswegen am Anfang unserer Beziehung deswegen bewundert habe.

Sie verdient sehr gut eigentlich, im Moment mehr als ich da ich erst 2021 mit einer Weiterbildung fertig werde und dann einen Jobwechsel anstrebe. Leider kann sie so gar nicht mit Geld umgehen, und hat mit Anfang 30 schon massive Schulden. Das ging so weit dass ihre Mutter ihr gesagt hat sie unterstützt sie nur noch finanziell wenn sie ihre Kreditkarte zurückgibt.

Sie hat mir von ihrer Liebe zu den Bergen vorgeschwärmt. Tatsächlich konnte wir keine einzigen Tour bis jetzt wirklich genießen weil sie so außer Form ist und 0 Erfahrung im alpinen Gelände hat, während ich jeden freien Tag in den Bergen bin, aber leider halt nicht mit ihr.

Ich wollte eigentlich keine Raucherin mehr. Sie hat mir damals gesagt sie raucht nur wenig, was meiner Erinnerung nach auch gestimmt hat. Nun raucht sie aber meines Empfinden nach mehr und vorallem hatte ich im Frühjahr eine NasenOP, weswegen ich von 20% Riechleistung nun doch wieder fast 90% habe. und das merke ich auch. Ich tu mir schwer sie zu küssen oder im Bett mit dem Gesicht zu ihr zu liegen.

Wir streiten/diskutieren sehr oft vorallem wegen Kleinigkeiten aus unserem Alltag.

Ich habe vor kurzem eine andere Frau übers Internet kennengelernt und wir haben uns sofort verstanden und uns auch schon mal getroffen. Sie wohnt allerdings über 500km weit weg, aber wir hatten beide eine Bergtour in der selben Region geplant und haben die dann gemeinsam gemacht.
Seitdem merke ich erst was mir in meiner Beziehung fehlt und was mich alles stört, bzw. was ich haben könnte.


Da meine Partnerin tatsächlich schwere Depressionen hat, ist die ganze Situation eine etwaige Trennung anzusprechen schon sehr kompliziert. Sie hat mich in den 2 Jahren für ihr Glück verantwortlich gemacht, also wenn es bei uns gut lief, war sie happy, wenn nicht war alles Scheiße. Unter dem Druck habe ich auch gelitten.

Da ich außerdem erst 2021 mit meiner Ausbildung/Fortbildung fertig bin, könnte ich es mir nicht mal leisten im Moment auszuziehen. Dass ich zu ihr aufs Land rausgezogen bin hat bei mir sowieso schon meine Finanzen stark belastet, und durch die Coronasituation konnte ich noch weniger Arbeiten und somit ist mein Geldpolster fast aufgebraucht.


Ich weiß nicht was ich machen soll. Als Familie (2 Hunde, 2 Katzen, 1 Pferd) funktionieren wir super, und auch viele Sachen in unserem Leben harmonieren (Musik, Natur, Lebensvorstellung), deswegen weiß ich nicht ob es sich zu kämpfen lohnt oder ob es ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Bitte um euren Rat
 

Hallo und guten Morgen

Hmmm....schwierige Situation. Hast du dir diese Gedanken auch scho gemacht bevor du "die Andere" kennen gelernt hast? Oder erst seit dem du mit dieser Kontakt hast?

Ich kann deine Gedanken durchaus verstehen, da gibt es doch das eine oder andere, dass du dir anderst vorgestellt hast...

Rauchen; ja das ist vielleicht nicht ganz so fair, aber es hatte dich ja zu Beginn auch nicht gestört. Ich denke, das könnte man mit sprechen regeln.

Kondition/Berge: hmmm...das finde ich ist jetzt kein Grund zum die Beziehung hinterfragen. Man kann die Berge durchaus toll finden, aber jeder hat eine andere Auffassung von den Bergen. Ich zum Beispiel find die Berge auch toll, geh auch gern dort laufen, aber bin nicht sooo fit, dass ich weiss Gott was alles mit machen kann...

Job; solch eine Veränderung kann durchaus sein.... Sage ich auch aus Erfahrung....Ich habe meinen Job unglaublich toll gefunden und dann - durch meine Depressionen - hat das geändert... und ich habe meinen Job hinterfragt.

Ganz ehrlich; frage dich, ob du das überhaupt noch möchtest (die Beziehung) oder ob für dich sowieso schon klar ist, dass du die Beziehung eigentlich nicht möchtest bzw. die Legitimation suchst, dass es OK wenn du es beendest.

Aber ich finde auch, dass es NIE die perfekte Beziehung geben wird.... Ich würde euch nochmals einen Versuch geben...

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers