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Ist mein Mann untreu?

16. April 2009 um 12:27

Ich bin seit 2004 verheiratet mit einem Mann, den ich bereits seit 26 Jahren kenne. Wir haben 3 gemeinsame Kinder und 1 Kind aus einer früheren Ehe von mir.
3 Kinder leben noch bei uns zu Hause. Sie sind 6,7 und 10 Jahre alt.
Mein Mann gehört zu der Kategorie: von Frauen umschwärmt und die Welt ist eine große Bühne.
Soweit ich das beurteilen kann, war sein Leben für ihn immer ein Theaterstück mit ihm in der Hauptrolle. Soll heißen, er lenkt und regelt durch sein Verhalten. Das läuft aber so subtil ab, dass alle Leute ihn für einen liebenswerten Teddybär halten, der kein Wässerchen trüben kann. Zuhause sieht das anders aus. Er weiß genau, wie er seine Ziele erreicht und das genauso, dass es nach Aussen so aussieht, als sei er der arme Kerl, der nichts zu sagen hat.
Unser Leben verläuft in den von iohm geregelten Bahnen. Er geht zur Arbeit und ich kümmere mich um Kinder, Haushalt und alle anderen Dinge, zu denen er keine Lust hat.
Mal rausgehen kommt eigentlich nicht vor und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann verlässt er die Veranstaltung spätestens um 22 Uhr. Sogar an seinem Geburtstag geht er um 22 Uhr ins Bett und lässt mich mit seinen Gästen da sitzen.
Ich habe nun begonnen, mich politisch zu engagieren und er erklärt, dass es ja schön sei, dass ich etwas für mich mache. Leider hat er nicht begriffen, dass ich nur die Notwendigkeit sehe, etwas zu tun, nihtfür mich sondern für die Allgemeinheit. Aber er hält das ganz offensichtlich für ein spassiges Hobby.
Wenn er von er Arbeit heimkommt, isst er etwas, legt sich aufs Sofa und schläft spätestens um 21 Uhr ein. Reden tut er nur, wenn er angesprochen wird und auch das ist eher als zäh zu bezeichnen. Mehr als ein Satz ist nicht zu erwarten.
Wenn er zu einem Treffen von Kollegen oder Ex-Kollegen eingeladen wurde musste ich ihn fast zwingen, dahin zu gehen. Hat auch nicht immer geklappt.
So war es bisher! Und neuerdings?
Vorletzten Samstag erklärte er mir am Nachmittag plötzlich, dass er bei ener Kollegin zum Grillen eingeladen sei, sie wolle ihren Geburtstag nachfeiern. Alles schön! Er kam dann doch tatsächlich erst um 2 Uhr zurück. Als ich ihn daraufangesprochen habe, meinte er er sei noch mit den Kollegen Billard spielen gewesen. Mein Mann spielt noch nicht einmal Karten. Aber egal!
Von der Arbeit kam er auch immer später wieder. 21 Uhr war keine Seltenheit. Auf meine Vermutung, dass es der Firma ja prima gehen würde, erklärte er, dass sie keine Aufträge hätten und somit auch nichts zu tun. Eigenartig?
Als er eine Woche Urlaub hatte, musste er jeden Abend mal an die Luft. Das dauerte dann so 1 -2 Stunden. Hat er ja noch nie gemacht!
Das hat mich aber alles noch nicht beunruhigt. Kann ja alles irgendwie sein.
Erst als er mir am Samstag vor Ostern am Nachmittag erklärte, dass er Abends mit den Kollegen los wolle, habe ich mich dann doch gewundert. Zwei Samstage hintereinander? Er meinte jedoch, dass er noch auf einen Anruf warte, ob das auch stattfinden würde. Den gesamten Samstag hat er damit verbracht, unseren Anbau zu vertäfeln. Einen Anruf gab es nicht. Trotzdem hat er sich dann um 19 Uhr auf den Weg gemacht. Fand ich auch noch nicht so schlimm. Er war ja in der letzten Zeit so nett und hatte fast immer gute Laune und gredet hat er sogar freiwillig mit mir. Ich habe dann auf ihn gewartet. Um halb 5 war er noch nicht wieder da. Dann bin ich eingeschlafen. Um 6 wurde ich wach und sein Auto stand immer noch nicht da. Da habe ich dann auf seinem Handy angeklingelt. Und siehe da, da kam er von oben runter, leicht angeschickert, aber nicht betrunken und auch nicht besonders übermüdet. Sein Auto stände an der Firma sagte er, als ich danach fragte. Um halb 9 ist er dann aufgestanden und war tatsächlich den ganzen Tag topfit.
Da habe ich dann angefangen, mir schwer Gedanken zu machen, was da wohl los ist. Als ich dann auch noch ein Geschenk zu Ostern von ihm bekam, obwohl ich in den letzten Jahren weder etwas zu Weihnachten noch zum Geburtstag bekomen hatte, habe ich doch mal nachgedacht. Da sind mir dann so einige Dinge aufgefallen. Das meiste habe ich hier schon geschrieben, aber es kamen noch Dinge hinzu. Sonst hat er sein Handy immer überall rumliegen lassen. Als ich nun danach gesucht habe, konnte ich es beim besten Willen nicht finden. Dann gabes noch Dienstreisen mit einer Übernachtung. Nicht ungewöhnlich, eigentlich, aber wenn man das Denken begonnen hat, dann fällt es eben doch auf, dass bei der Entfernung und dem Zeitplan allerhöschstens 2 Stunden für die Arbeit geblieben wären.
Höre ich nun da Gras wachsen oder betrügt er mich?

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16. April 2009 um 16:58

Danke
Hallo Rebekka,
nett, dass du mir antwortest. Ich war mir eigentlich selber schon ziemlich sicher, dass ich nicht das Gras wachsen höre, aber manchmal braucht man einfach die Bestätigung durch andere Menschen.
Also den Beschluss sich von Grund auf zu ändern hat er sicher nicht gefasst. Dazu ist er wohl viel zu bequem und er ist damt ja bisher auch immergut gefahren, wenn man mal davon absieht, dass er keine Freunde hat, weil ihm das auch zu anstrengend ist.
Also ich glaube nicht, dass es das Grillen war. Viel eher glaub ich, dass das scon etwas länger so geht, es mir nur nicht aufgefallen ist. Diese komischen Dienstreisen mit ur einer Übernachtung z. B. waren schon zu Beginn des Jahres. Aber, wenn man so gar nichts ahnt, dann fällt einem so etwas auch nicht auf und man denkt da auch nicht drüber nach. Das ist mir dann erst jetzt aufgefallen, dass bei dem Zeitplan eigentlich überhaupt keine Zeit für die Arbeit blieb. Ich bin sicher nicht naiv, aber ich sehe auch nicht hinter jedem Baum ein Gespenst.
Das mit dem langen Arbeiten ist nun auch nicht so ungewöhnlich. Er hat schon immer recht lange gearbeitet, aber als er mir dann dooferweise erklärt hat, dass die Firma keine Aufträge oder nur sehr wenige hat, da bin ich schon hellhörig geworden. Denn warum macht er dann noch länger als zu der Zeit, als noch gut zu tun war?
Ihn direkt darauf anzusprechen bringt nichts. Das kene ich schon. Seine Familie lebt nach dem Motto: Probleme über die man nicht spricht, die gibt es auch nicht. Das endet dann so wie mestens, wenn es mal Ärger gibt. Ich rede, er guckt, sagt keinen Ton, ich fordere ihn auf, mal zu antworten, er sagt weiterhin nichts, ich werde immer wütender, er fängt an zu heulen und das Ende vom Lied ist, dass er einfach geht und ich sitze wie blöd da.
Seine Reaktionen abzuschätzen traue selbst ich mir nicht zu. Wir haben beide viele Jahre, eigentlich Jahrzehnte Theater gespielt und ich glaube, dass ich ohne Übertreibung sagen kann, dass ich ziemlich gut bin, aber mein Mann ist begnadet. Der betritt die Bühne und die Menschen sind gefesselt, denn da steht ein völlig anderer Mensch. Nicht umsonst habe ich ja geschrieben, dass für ihn die Welt eine Bühne ist. Wenn wir tatsächlich mal irgendwo hingehen, dann ist es immer dasselbe: Er inszeniert seinen Auftritt. Mein Mann betritt einen Raum nicht einfach so wie wir das tun. Wir gehen durch eine Tür und manche Anwesende sehen uns und andere sehen uns nicht. Wenn mein Mann durch die Tür tritt, dann tritt er auf und ist sich der Aufmerksamkeit de Anwesenden sicher. Man hat das Gefühl als hätten alle nur auf diesen einen Moment gewartet. Sein Leben ist Theater und alle anderen sind die Mitspieler, die er durch sein Verhalten lenkt und nicht nur ihr Tun sondern auch ihre Gedanken. Jeder ist davon überzeugt, dass er ein armer unterdrückter Kerl ist, bei dem zuhause die Frau die Hosen anhat. Kein Mensch kann sich vorstellen, dass er derjenige ist, der hier alles beeinflusst. Als ich das mal erwänt habe, da haben die Leute mir einen Vogel gezeigt und mich ausgelacht und mein Mann hat das auch noch durch einen gezielten Gesichtsausdruck unterstützt. Ich gehe davon aus, dass du verstehst, weshalb ich ein solches Gespräch so lange nich füren will, bis ich Gewissheit habe.
Das mit dem Mitkommen habe ich auch schon probiert. Die Antwort lautet dann immer: Das ist ohne Anhang und die andeen bringen ihre Partner ja auch nicht mit und du bist ja auch nicht eingeladen. Außerdem kann er sich ja sicher sein, dass das gar nicht geht, weil er diese Dinge immer kurz vor knapp erzählt und ich dann keine Gelegenheit habe die Kinder unterzubringen. Das ist bei drei kleinen Kindern nämlich gar nicht so einfach. Zudem kennt er mich und weiß genau, dass ich meine Kinder nicht so lange allein zu Hause lasse, nur um mir einen netten Abend zu machen. Alles in Allem schon sehr geschickt.
Die Handy-Geschichte hat sich auch erledigt. Erstens habe ich gerade ein neues Handy und er würde mir auch nicht glauben, da ich mich mit Technik sehrviel besser auskenne als er. Sein Handy musste ja auch ich ihm erklären. Daher hatte ich auch eigentlich gedacht, dass das was bringen würde, aber er hat wohl jemanden gefunden, er ihm zeigt, wie man da alles löschen kann. Ich hatte es nämlich schon und da sind nur belanglose Dinge drin. Zwischen den einzelnen Daten liegt allerdings teilweise sehr viel Zeit und das kann nicht sein, da er das Handy auch für die Arbeit braucht. Trotzdem ist es schon sehr merkwürdig, dass er das Ding nun ständig am Mann trägt. Anscheinend sogar im Bad oder, wenn er abends auf dem Sofa liegt und fern sieht oder schläft. Das ist noch nicht so sehr lange so.
Und nun die Sache mit dem "Hinterherschnüffeln". Wenn ich das wollte, dann müsste das schnell gehen. Nur leider habe ich ein so auffälliges Auto, dass es völlig ausgeschlossen ist, dass er das nicht bemerken würde. Die Karre ist nicht nur auffällig sondern auch groß. So ist das eben bei Familien mit vielen Kindern und Hund. Da darf es dann gern eine Nummer größer sein und das Modell wird nicht so häufig gefahren. Das Auto meiner Nachbarin könnte ich natürlich bekommen, aber bis ich dann soweit bin, ist er längst über alle Berge.
Da bleibt mir dann wohl nur der Detektiv, aber das kann ich mir nicht leisten. Da kann ich nur auf das Mitleid meines Schwiegersohnes hoffen. Der hat eine Detektei, aber das ist nicht sein Hauptgewerbe und da macht er in der Regel nichts. Das würde bedeuten, dass er auf Verdienst in seinem anderen Geschäft verzichten müsste, ummir einen Gefallen zu tun.
Wenn du noch eine gute Idee hast, dann immer her damit. Denn eins ist klar: So kann das nicht weitergehen. Ich muss hir demnächst zum Wahlkampf antreten und da kann ich es mir nicht leisten, dass ich immer Agst haben muss, dass die Kinder alleine sind, weil der Herr sich aushäusig vergnügt. Außerdem sieht das auch nicht so toll aus, wenn das rauskommt. Wer wählt mich denn dann? Und ich mache Politik aus Überzeugung und für Menschen und und nicht, weil ich sonst nichts zu tun habe.

Danke für deine lieben Wünsche

Medusa15965

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16. April 2009 um 20:47

Liebe Medusa...
das klingt für mich auch sehr verdächtig, vor allem, weil er es ablehnt, wenn du fragst, ob du mitgehen kannst, wenn er sich mit Bekannten trifft.
Die Ausrede, daß du nicht eingeladen bist, klingt sehr komisch.

Kannst du denn evtl. ein Auto mal mieten, bzw. von Bekannten ausleihen, und ihm dann hinterherfahren?
Eine andere Möglichkeit wäre, die Handyrechnungen zu prüfen nach Nummern und da mal inkognito anrufen?
Ansonsten, vielleicht sein Handy noch checken, falls er es doch mal liegen lassen sollte, da mal schnell schauen nach SMS und die letzten Anrufe...
Emails könntest du vielleicht noch versuchen zu prüfen, falls er seinen email konto mal offen lässte.

Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein, aber Handyrechnung und Auto mieten könnte dich vielleicht weiterbringen.
Ich hoffe für dich, daß es doch vielleicht nur seine Arbeit ist, und er einfach nur beschäftigt ist, obwohl das schon sehr komisch klingt.

LG

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17. April 2009 um 9:17

Geld wär echt schön
Hallo Rebekka,

das mit dem Auto von nemfreund oder so sieht schlecht aus. Hier können sich nämlich alle bwegen wie sie wollen, nur ich nicht. So ist das, wenn man Kinder hat. Ich habe die ja auch total gern, aber manchmal ist das dann eben ein wenig blöd.
Bei seinen Kumpels auftauchen wär super. Dazu müsste man die allerdings kennen. Ich habe wirklich keine Ahnung wie die heißen oder wo die wohnen. Bisher kamen die ja auch nicht wirklich vor.
Die Leute einladen? Auch dazu müsste man sie ja kennen. Ich kann ja nicht in der Firma anrufen und die Belegschaft einladen. Ich fürchte, dann muss ich die Stadthalle anmieten.
Leider finden die "Ich muss mal an die Luft-Ausflüge" auch immer erst dann statt, wenn die Kinder schon schlafen. Da achtet er sehr sauber drauf. Und ich werde den teufel tun und das Haus für 1 - 2 Stunden verlassen, wenn meine Kinder davon nichts wissen. Wenn da mal eins wach wird und es ist niemand da, dann aber "Gut Nacht, Marie". Dann hab ich hier noch die Polizei vor dem Haus stehen, wenn ich zurück komme. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die freundlich ragieren würden, wenn ich erkläre, dass ich ja kotrollieren muss ob mein Mann mich betrügt. Da hätte auch das Jugendamt wohl kein Verständnis.
Und nun die Geschichte mit dem Konto. Nein, ich habe keinen Zugriff auf das Konto. Ich habe mein eigenes Konto und da gehen Kindergeld und Unterhalt für die eine Tochter drauf. Damit muss ich dann alles bezahlen, was nicht mit Haus oder Versicherungen zu tun hat. Und bei 5 Leuten reichen die 700,- gerade mal aus, um über die Runden zu kommen. Manchmal muss ich davon auch noch Rechnungen bezahlen für die mein Mann gerade mal kein Geld hat.
Mein Schwiegersohn würde das selbstverständlich kostenlos für mich machen, aber da hab dann ich wieder ein schlechtes Gewissen, denn so dicke haben die es auch nicht mit dem Geld und wenn man selbständig ist, dann muss man zur Zeit eben leider sehen, wo man bleibt. Das mag ich nicht tun.

Ciao

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17. April 2009 um 9:48
In Antwort auf cookie1001

Liebe Medusa...
das klingt für mich auch sehr verdächtig, vor allem, weil er es ablehnt, wenn du fragst, ob du mitgehen kannst, wenn er sich mit Bekannten trifft.
Die Ausrede, daß du nicht eingeladen bist, klingt sehr komisch.

Kannst du denn evtl. ein Auto mal mieten, bzw. von Bekannten ausleihen, und ihm dann hinterherfahren?
Eine andere Möglichkeit wäre, die Handyrechnungen zu prüfen nach Nummern und da mal inkognito anrufen?
Ansonsten, vielleicht sein Handy noch checken, falls er es doch mal liegen lassen sollte, da mal schnell schauen nach SMS und die letzten Anrufe...
Emails könntest du vielleicht noch versuchen zu prüfen, falls er seinen email konto mal offen lässte.

Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein, aber Handyrechnung und Auto mieten könnte dich vielleicht weiterbringen.
Ich hoffe für dich, daß es doch vielleicht nur seine Arbeit ist, und er einfach nur beschäftigt ist, obwohl das schon sehr komisch klingt.

LG

Ach, wenn das mal so einfach wäre
Hallo cookie 1001,

danke für deine Antwort.
Verdächtig ist das wirklich alles.
Ein Auto mieten kostet Geld und das habe ich leider nicht. Meine Bekannten brauchen ihre Autos. Die leihen sich höchstens meins, weil ihre Karren mal wieder in der Werkstatt stehen, zu klein sind oder eben gar kein Auto vorhanden ist. Hier machen die Leute total viel mit dem Rad. Ist alles so schön flach. Daher haben viele Leute Geschäftsfahrzeuge und die sind ja immer an einen Fahrer gebunden.
Die Handyrechnung geht an seinen Chef, weil der die auch bezahlt. Kannman also vergessen.
Das Handy habe ich ja schon gecheckt, aber er hat ja offensichtlich gelernt wie man da Dinge löscht. Daher ja wohl die Lücken, die ich da in den Daten gefunden habe.
Das mit den E-Mails habe ich schon gemacht. Dazu muss er seinen Account noch nicht einmal offen lassen. Da ich ihm den einrichten musste, komme ich da natürlich auch immer rein. Das sind so Dinge, die er nicht kann. Sollte er noch einen anderen Account haben, dann hat ihm den ein Anderer eingerichtet und davon weiß ich dann nichts.
Das mit der Arbeit ist so eine Sache. Ich bin ja nun auch nicht ganz blöd und habe da einen netten Trick versucht. Hab mich mal Montagnacht an meinen lieben Mann rangemacht und mal geguckt, was da so sextechnisch geht. Normalerweise hätte er ja spitz sein müssen wie Nachbars Lumpi, da wir zur Zeit getrennt schlafen. Das hat technische Gründe. Das Wasserbett ist undicht. Aber da mein Mann ja keine Zeit hat, es zu ... ist Sex eben schon eine Weile kein Thema. Also hätte er ja Druck haben müssen. Das war dann aber wohl nicht so schlimm. Hatte sowas von "Leg mal Hand an und dann ist gut". Blieb mir dann auch nichts anderes übrig, da die Initiative ja von mir ausging, da kann ich dann ja schlecht enfach wieder verschwinden. Danach ist er dann tatsächlich zwei Tage pünktlich von der Arbeit gekommen. Sogar so pünktlich, dass es sogar unserer kleinsten Tochter aufgefallen ist. Aber gestern hatte sich das dann schon wieder erledigt und er kam gegen 21.00 Uhr heim. Feierabend ist um 17.30 Uhr. Was macht er dann so lange, wenn doch keine Aufträge da sind. Laut seiner Aussage machen sie momentan nur die Abrechnungsarbeiten für die fertigen Aufträge. das kann nun so lange auch nicht dauern. Er arbeitet da ja nicht allein.
Ich habe mir schon überlegt, dass ich einfach mal auf Feierabend zur Firma fahre (mit dem Auto einer Freundin), mich da hinstelle und mal gucke, was er so macht. Erkennen wird er mich nicht. Habe lange Zeit in der Maske der Bühne gearbeitet und kann das ganz gut. Material dafür hab ich auch (Perücken, Schminke etc.). Aber be meinem Glück fährt er an dem Tag dann pünktlich nach Hause.
Neuerdings muss er zuhause auch gar nichts mehr essen. Das war sonst immer das Erste, was er gemacht hat, wenn er heimkam.
Gestern kam er ja dann so gegen 21.00 Uhr, war bester Laune und hat beim Reinkommen mal eben noch sein Handy ausgeschaltet, bvor er es dann wieder versteckt hat. Er dachte wohl, dass ich das nicht mitbekomme. Hab ich aber.
Ich könnte echt die Krise kriegen. Das nervt total, weil man das nicht aus dem Kopf bekommt. Irgendwie kreisen die Gedanken nur um diese Geschichte. Total blöd und irgendwie auch nicht der günstigste Zeitpunkt für so etwas. Ich muss mich massiv auf die Wahl vorbereiten. Das geht momentan gar nicht, weil ich mich nicht konzentrieren kann.

Lieben Gruß

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18. April 2009 um 0:36

Auf keinen Fall
Hi,

OK, hier die Antworten auf deine Fragen. Ich versuch es in der richtigen Reihenfolge.
Er fährt nicht mit dem Rad zur Arbeit. Dazu wäre der Weg dann doch etwas zu weit, so ca. 25 km. Das bleibt mir also erspart. Ich habe elenkrheume und kann daher nict so besonders prima Radfahren. Einer Freundin möchte ich es aber nun auch nicht antun, da evtl. ein paar Tage immer für einige Stunden oder so vor der Firma rum zu stehen. Das muss ich dann schon alleine machen. Ist auch nicht das Thema.
Nun zu den Kindern. Richtig, so klei sind sie nicht mehr, aber der Teufel steckt eben im Detail. Da geht man einmal weg und ha ihnen das vorher nicht gesagt und dann wird garantiert einer wach. Das wäre ja auc nicht so schlimm, aber es sind eben drei und das endet dann darin, dass einer den anderen wachmacht und sie sich dann gegenseitig kirre machen. das muss nicht sein, aber wenn, dann wäre das nicht so klasse. Und man weißeben leider nie, wie lange so ein Ausflug dann dauert. Außerdem wohnen wir im Garten meiner Shwiegermutter. Kannst du dir nur annähernd vorstellen, was passiert, wenn die das mitbekommen würde? Die Kinder sind ja nicht doof und wenn die dann zu Oma gehen gibt es den Megastress. Ich bin nämlich nicht unbedingt Schwiegermutters Lieblingsschwiegrtochter. Ich habe nämlich einen eigenen Kopf, einen eigenen Willen und auch ein eigenes Leben und das gibt es für die gute Dame nicht. Ich habe gänzlich und nur für ihren Sohn und sie da zu sein. Da könnte ich dann auch gleich einn Artikel in die Bild-Zeitung setzen, denn die Gutste sorgt dafür, dass am nächsten Tag der ganze Ort weiß, dass ich Rabenmutter meine Kinder allein gelassen habe. Nein, ich bin nicht abslut Mutter und ich bin auch nicht die perfekte Hausfrau - im Gegenteil. Natürlich lasse ich meine Kinder auch mal allein. Das würde gar nicht anders gehen. Ich habe z.B. einen Abend in der Woche Fraktionssitzung. Da könnte ich gar nicht hingehen, wenn ich das nicht tun würde, denn mein Mann ist dann grundsätzlich noch nicht zuhause obwohldie Kollegen in der Fraktion die Sitzung schon extra meinetwegen um eine Stunde nach hinten geschoben haben, da mein Mann mal erklärt hat, dass er an dem Abend selbstverständlich so früh zuhause sein würde, dass 19.00 Uhr kein Problem sei. Hat bisher nicht ein einziges Mal geklappt. Wenn ich andere Termine habe kündige ich das immer chon mindestens eine Woche vorher an, damit er dann zumindest zuhause ist, kurz nachdem ich gegangen bin. Meisten bin ich noch vor ihm wieder da. Beim letzten Mal war ich um 23.30 Uhr zurück und er kam dann 1,5 Stunden später. Gegangen bin ich um 19.00 Uhr. Die Kinder können sehrgut mal allen sein, aber dazu müsste ich mich auf meinen Mann verlassen können. da das aber nicht so ist, bin ich mehr und mehr zuhause geblieben. dasist überhaupt nicht meine Art. Ich würde auch gerne mal eine Freundin oder meine große Tochter besuchen und mir mit denen einen schönen Abend machen, aber das fällt dann ebenaus wegen ist nicht. Die Poitik lässt mir da aber nicht so viel Spielraum. Da gibt es Termine, die müssen wahrgenommen werden und das mache ich auch. Aber es ict nicht schön, wenn man immer da sitzt und sich fragt, ob die Kinder allein sind oder nicht. Es ist auch nicht lustig, wenn dann bei so einer Gelegenheit das Handy klingelt und Mama Schlichten muss, weil einer dem anderen den Joghurt weggegessen hat. Und ich habe schon eine Sonderstellung. Ich bin die Einzige, die überhaupt ihr Handy anlassen darf.
Nun zu den Kollegen und Kumpels, die ich nicht kenne. Also Kumpels gibt es in dem Sinne gar nicht. Es gibt nur Kollegen und da sorgt mein Mann ja dafür, dass ich die nicht kennenlerne.
Ich habe Freunde und gehe gerne mal weg. Aber immer allein? Und dann die blöden Fragen: Na, musste Uli wieder auf die Kinder aufpassen damit du Party machen kannst? Es glaubt mir doch kein Mensch, wenn ich sage, dass er nicht mitkommen wollte. Dazu muss man wissen, dass mein Mann fast 45 Jare seins Lebens hier in diesem Ort verbracht hat und ich erst seit 2004 hier lebe. In der Gegend seit 2001. Hier glaubt doch jeder, dass er den Mann kennt und ih die Zicke bin, die ihn gängelt.
Also, wenn ihm das Leben, dass wir führen zu öde ist, dann sollte er sich aber klar machen, dass er derjenige ist, der es zu dem gemacht hat, was es ist.
Wenn er nach Hause kommt (zu angenssener Zeit), dann führt ihn sein erster Weg zu Mama. Da bleibt er dann auch erstmal. Manchmal ist er schon 2 Stunden da, bevor er mal hier reinkommt. Er kommt püpnktich nach Hause, weil er Mamas Rasen mähen muss. Er steht am Wochenende um 6.00 Uhr auf, weil er Mama und die Tanten zu irgendeiner Veranstaltung in Hinterhupshausen fahren muss. Er steht mitten in der Ncht auf, eil er Mama vom Bahnhof abholen muss. Unser neues Haus steht jetzt seit über 2 Jahren und die Fliesen im Bad sind noch immer nicht gefugt.
Ein Kollege braucht ihn, damit er hilft, die neue Küche aufzubauen, aber in meiner Küche sind weder Kochfeld noch Backofen fest eingebaut.
Ich verstehe, was du meinst, aber den Schuh ziehe ich mir nicht an, denn er passt mir nicht und ich habe wirklich keinen Grund, die Schuld bei mir zu suchen. Das soll kein Vorwurf an dich sein. Es geht nur darum, dass du verstehst, wie ich bin. Es gibt Dinge, die gibt man nach dem 1000sten Versuch einfach auf, weil mansieht, dass man nicht weiterkommt.
Einigermaßen Klarheit da jetzt?

LiebenGruß

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18. April 2009 um 0:54

Manche sagen so und manche so
Hi anna,
warum ich ihm nicht hinterherfahre habe ich hier ja schon geschrieben. das gestaltet sich nicht so einfach aus mehreren Gründen.
Ich bin übrigens bisher davon ausgegangen, dass mein Mann viel zu träge ist, um sich ne Freundin anzuschaffen. Wenn man ihn erlebt hat, dann kann man sih niht vorstellen, dass er so eine Energie überhaupt aufbringt. Und dann diese Planungen, die dann nötig sind...
Aber ganz offensichtlich macht ja doch die Gelegenheit die Diebe. Man rutscht da irgendwie rein und ganz nett ist es auch und plötzlich ist man mittendrin in der schönsten Affäre und irgendwie klappt das dann auch. Der anderen Frau zu erzählen, dass einem da zu anstrengend ist wäre ja nun auch ziemlich peinlich und unmännlich. Und auf den Spaß will man dann auch nicht so gern verzichten.
Männer sind Jäger und Sammler. Das ist eine Tatsache, die auch mir bekannt ist. Aber glaub es mir, es gibt auch andere. Ich habe da einen wirklich guten Freund und der ist wirklich total anders gestrickt. Treu bis ins Mark, aber ohne aus den Augen zu verlieren, dass er ein Mann ist und daher auch wei jeder Mann tickt, aber er gibt sich Mühe und macht sein Leben mit seiner Frau immer wieder zu einem Abenteuer. Da fällt treu sein dann nauch nicht so schwer. Dazu gehört aber eben auch Mühe unddie nötige Phantasie.
Er ist wirklich mein allerbester Freund, Ratgeber und Schulter zum Ausweinen und zwar, weil er so ist wie er ist und eben auch, weil er seiner Frau absolut treu ist.
Es gibt eben so ne und so ne.
Ich liebe meinen Mann und hab jetzt auch nicht so das Problemdamit, dass er fremd geht. Es nervt mich einfach, dass er nicht mit mir redet. Denn es gibt immer einen Grund und wenn der klar ist, dann kann man darüber reden und auch daran arbeiten. Aber dieser luftleer Raum geht mir auf den Geist. Ich brauche einen klaren Kopf und den habe ich mit dieser Situation einfach nicht.
Ich hatte übrigens auch mal einen Freund der Kategorie Jäger und Sammler aus Passion. Von daher weißich auch worüber ich rede.

Lieben Gruß

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19. April 2009 um 13:31

Jetzt wir es kompliziert
Ok, werd ich mal versuchen, das alles aufzudröseln.
In der Tat habe ich meinen Mann vor 26 Jahren kennen gelernt und mich sofort in ihn verliebt. Ich war damals noch 17 und er war 19. Er war lustig, smart und unkompliziert. Vielleicht ein wenig schüchtern. Kann daran liegen, dass er bis dahin noch keine Freundin hatte. Wir haben uns bei einem Treffen der Jugendgruppen mehrerer Freilichtbühnen getroffen. Ging auch alles recht fix. Aber das war eben nur ein Wochenende. Danach gab es dann eben nur das Telefon, da wir ca. 170 km voneinander entfernt wohnten. Er hat mich ein paarmal besuch. Immer dann, wenn er das Auto von seinem Vater bekommen hat. Das war nicht so häufig, aber wenn er dann mal da war, war es immer richtig schön. Ich hatte in dem Jahr gerade meine Ausbildung begonnen. Mehr als 2-3 Mal im Jahr sehen war aufgrund der Umstände nicht drin. Er hatte ja kein Auto und ich keinen Führerschein. Da sind 170 km dann ganz schön weit. Ichhabe in der Ausbildung auch kein Geld verdient. Daher kam auch die Bahn nicht in Frage. Als er dann zu meinem 19. Geburtstag da war, ist es dann passiert, dass ich schwanger wurde obwol mir der Arzt vorher erklärt hatte, dass das völlig ausgeschlossen sei. Da musste ich mir dann überlegen, was zu tun ist. Unter der Premisse, dass es vielleicht bei diesem Kind bleiben würde habe ich es dann bekommen. Das passte mit dem Ende der Ausbildung gerade so. Ich hatte zwar inzwischen einen Führerschein, aber kein Auto. Er hatte nur ein Motorrad. Als ich ihm von dem Kind erzählte, war deutlich zu meren, dass er Angst hatte. Inzwischen hatte ich einen anderen Mann kennen gelernt. Der kannte alle Umstände, wollte mich aber heiraten. So lief das dann auch. Lange Rede kurzer Sinn: mein jetziger Mann und ich führten jeder sein eigenes Leben, aber wir sahen uns immer mal wieder und es war klar, dass es irgendwie immer bleiben würde wie am Anfang. Ich habe die Männer, mit denen ich dann im Laufe der Zeit zusammen war, nie darüber im Unklaren gelassen, dass es da "den Traummann" gibt. Ich habe ein zweites Mal geheiratet und noch ein Kind bekommen, musste aber feststellen, dass der Mann nur Party und Alkohol liebte. Er führte sein alkoholgeschwängertes Leben wie es ihm gerade passte und ich hatte mich zu fügen. Relativ schnell habe ich erkannt, dass es das nicht sein kann und habe mich wieder mit dem Theater befasst, um auch etwas für mich zu haben. So traf ich dann meinen jetzigen Mann wieder. Eine Zeit lang hatten wir eine Affäre, aberals mein damaliger Mann dann mal wieder total betrunken versuchte, mir mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, war für mich klar, dass es das nicht sein kann und nicht sein darf. So beschloss ich, mich von ihm zu trennen. Unklar war nur, wie das gehen sollte. da kam mir dann der Zufall zu Hilfe. Ich wurde wieder schwanger. Wieder von meinem jetzigen Mann. Wir beschlossen also zusammen zu ziehen. Da er arbeitete und ich nicht, war klar, dass ich umziehen würde. So zogen wir dann gemeinsam in einen Ort, der nahe an seinem Heimatort lag. Es gab dann noch einmal ein paar Querelen. Eine Frau, die sich meines Mannes immer sehr sicher war, meinte, dass ihr das nun so nicht passen würde. Es wurden win paar Lügenmärchen erzählt und mein Mann zog erst einmal wieder zu seiner Mama. Tolle Situation. Ich hatte ein Kind von 3Jahren, ein Baby und war wieder schwanger. Also habe ich gekämpft und gewonnen. Mein Mann hatte wohl festgestellt, dass ihm eine Frau, die immer dann, wenn sie Geld oder einen Babysitter brauchte nett zu ihm war, aber sobald es enger wurde und sie damit rechnen musste, dass er dann auch mal mehr von ihr wollte einen Rückzieher machte, kein guter Tausch gegen seine Familie war. Da er aber auf Anraten seiner "Freunde" schon mal die Wohnung gekündigt hatte, in der ich mit den Kindern wohnte, mussten wir uns etwas Neues suchen. Und das war dann im Heimatort meines Mannes. Ich hatte auch nichts dagegen, da hier auch meine Bekannten lebten und ich kein Auto hatte. War alles etwas komfortabler, da ich dann auch leichter mal jemanden für die Kinder hatte. Das Thema Bauen kam immer mal wieder auf denTisch, aber mein Mann (inzwischen waren wir verheiratet)erklärte immer, dass das nicht in Frage käme, weil man da nur Ärger hätte. Er wusste ja wovon er sprach, da er in der Baubranche arbeitet. Wir überlegten also, ob wir nicht das Haus kaufen sollten, in dem wir zur Miete wohnten. Allerdings wäre da etliches zu machen gewesen und das wäre nicht billig geworden. EInes Tages erklärte mein Mann dann, dasswir einen Termin mit einem Herrn von einer Baufirma hätten. Ehe ich noch merkte, was da überhaupt passierte, hatte mein Mann den Vertrag für ein Haus unterschrieben. Als wir dann im Auto saßen merkte ich an, dass wir uns dann jetzt wohl um ein Grundstück kümmern müssten, da man von so einem Vertrag nicht einfach zurücktreten kann. Mien Mann erklärte mir dann, dass das alles schon klar sei und wir bei seiner Mutter in den Garten bauen würden. Ich war entsetzt, denn immer wieder hatte ich erklärt, dass ich lieber mei Leben lang zur Miete wohnen wolle als da zu bauen, denn ringsherum wohnt nur Familie von ihm. Da aber bereits alles erledigt war, ihm das Grundstück schon gehörte und er auch schon Tausende von Euros investiert hatte, war der Weg vorgezeichnet. Da konnte ich nichts mehr tun. Schon während der Bauphase konnte man die Veränderung im Verhalten meines Mannes beobachten. Je mehr er mit seiner Mutter zusammen war, desto schlimmer wurde es. Beide, er und auch meine Schwiegrmutter machten mir klar, dass ich nichts zu sagen hätte und sie immer Recht haben. Da stützte und schützte der Eine den Anderen und s ist es auch geblieben. Selbst wenn eines der Kinder unter dem Verhalen meiner Schwiegermutter leidet, ist mein Mann nicht bereit, da etwas zu tun. Immer wieder erklärt er, wenn es Ärger gegeben hat, dass er das mit ihr klären würde, aber ich musste feststellen, dass da nie etwas passiert ist. Letztlich habe ich es dann mit meiner Schwiegermutter geklärt. Habe ihr deutlich gesagt, dass ich es nicht tolerieren werde, dass sie eins meiner Kinder schlägt und noch so einige Dinge. Sie hat dann so reagiert wie immer und geheult. Leider musste ich ihr sagen, dass mich ihre Tränen nicht rühren würden genauso wie mich die Tränen ihres Sohnes bei solchen Gelegenheiten niht rühren würden, da ich eine solches Verhalten (Tränenhahn auf, wenn es passt) für absolut inakzeptabel halten würde. Da hat sie dann noch mehr geheult. Eine Stunde später wussten sämtliche Nachbarn, dass ich bösartig auf meine Schwiegermutter losgegangen sei. Das macht es nicht einfacher.
Klar ist, dass man einen mann, der über 30 Jahre so gelebt hat nicht einfach ändert und das man solche Verhaltensweisen auch erst dann erkennt, wenn sich der Alltag eingestellt hat. Seit wir in unserem neuen Haus wohnen ist es immer sclimmer geworden, aber ich glaube, dass mein Mann das gar nicht bemerkt, da er das ja so gewohnt ist. Er musste immer schön bei Mama und Papa bleiben, weil Mama sonst geheult hat und dem hat ersich eben einfach nicht ausgesetzt. Sicherlich auch, weil mein Schwiegervater da auch noch immer ein Wörtchen mitgeredet hat (Das kannst du doch nicht machen. Guck mal, wie traurig Mama ist. Was sollen denn die Nachbarn denken?). Genau dieses Muster kannte er aber auch schon von dem Verhältnis seiner Großeltern zu seinen Eltern. Das lief genauso ab. Niemand lehnt sich auf, niemand vertritt seine eigene Meinung, Probleme gibt es hier nicht, wir sind von Dankbarkeit unseren Eltern ggenüber beseelt und die Nachbarn sehen, dass hier bei uns alles schön ist. Da passeich mit meiner Revoluzzerseele nicht so gut ins Konzept. EIne Frau, die ein eigene Meinug hat ist ja schon schlimm genug, aber eine Frau, die diese eigene Meinung auch noch sagt und vertritt geht gar nicht. Es ist schon ziemlich traurig, wenn ich sagen muss, dass ich eigentlich darauf warte, dass meine Schwiegermutter nicht mehr ist. Das ist die einzige Chance für meinen Mann auf ein eigenes Leben und für mich die einzige Chance auf einen Mann, der sich um seine Kinder und seine Frau kümmert. Denn erst dann fehlt die Vorgabe von oben, wie er sein Leben zu führen hat und er kann sein eigenes Leben leben.
Ich liebe diesen Mann immer noch über alles und er ist auch immer noch mein Traummann. Sollte er tatsächlich fremd gehen, dann bin wohl nicht ich es, die ihn dahin getrieben hat sondern diese Familie, die sein Leben mit mir, einer Frau, die so gar nicht ins Bild passt, nicht hinnehmen will. Er zeigt ja momentan seiner Mutter sehr deutich, dass er sein eigenes Leben führt, dass mehr mit ihr und seiner Arbeit zu tun hat als mit mir. Letztens wollte meine Schwiegermutter mir erklären, dass ich doch nachts arbeiten gehen solle. Das würde natürlich prima ins Konzept passen, da sie sich dann sicher sein kann, dass sie auch noch den Daumen auf den Dingen hat, die sich hier nachts abspielen, denn dieser Einblick fehlt ihr bis jetzt noch und darüber wird mein Mann auch mit ihr nicht sprechen, denn das Thema ist unkatholisch und somit tabu, was natürlich nicht heißt, dass man es nicht kennt und darauf keinen EInfluss nehmen könnte.
Ich hoffe, dass das jetzt ein Einblick in die Vorgänge hier war und du vielleicht nachvollziehen kannst, wie das hier läuft und das mein Einfluss ziemich gering ist. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn ich hier tatsächlich die Wahl gewinne und direkt in den Stadtrat einziehe (ist nicht ausgeschlossen). Dann sind es die Herrschaften aus dieser Familie, die das zum Anlass nehmen, um sich damit zu brüsten. Ich höre es schon: "Ist unsere Petra nicht eine ganz Tolle? Was die Großartiges geschafft hat. Die ist jetzt richtig wichtig und da sie zu unserer Familie gehört, gehört auch der Ruhm uns. Ich könnte k...zen! Aber so sind sie eben und die ändere ich bestimmt nicht mehr.

LG

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