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Ist mein Freund Alkoholiker ?

14. Dezember 2020 um 13:11 Letzte Antwort: 14. Dezember 2020 um 16:36

Hallo zusammen, 

meim Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Er trinkt regelmäßig und das seitdem wir uns kennen. Auch in der Woche. Dann schon mal 6 Bier an einem Abend. Manchmal auch mehr. Dazu manchmal noch Wein. 
Ich trinken auch gerne mal ein Glas Wein. Aber ich weiß, wann Schluss ist. Er geht regelmäßig zur Arbeit. Aber er ist immer sehr schnell gereizt. Wenn er nachhause kommt, ist sein erster Gang zum Kühlschrank. 
letzge Wochenenden stand eine Feier der  Firma an. Über Online Schaltung. Von 18-00 Uhr gibg es. Er hat getrunken und wusste nicht mehr wann Schluss ist. Bis er einfach so betrunken war, dass er nach der Feier anfing rum zu brüllen. Er brüllt nicht mich an, aber generell wie scheiße alles ist. Er braucht das trinken, um sein Leben zu ertragen. Er hat keine Kontrolle mehr über sein Sichtverhalten. Seine Familie wohnt Weiher weg und weißt, dass er trinkt, aber eben nur am Wochenende. Nicht was in der Woche passiert. Ich habe ihn darauf auch schon angesprochen aber er reagiert da gar nicht drauf. Er trinkt auch nicht heimlich. Was denkt ihr? 

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14. Dezember 2020 um 13:15

Ja, er bräuchte eine Therapie und ist definitiv abhängig.

Allerdings kannst du dir den Mund fusselig reden. Das muss von ihm selber kommen.

Oft merken die Leute erst, dass sie ein Problem haben, wenn sie die Konsequenzen dafür tragen müssen (Frau weg, Führerschein weg).

Du bist auf dem besten Wege in eine Co-Abhängigkeit zu geraten.

Ihn kannst du zu nichts überreden aber du kannst mal googlen, wo es Hilfen für die Partner von Süchtigen gibt.

Dort wird man dich gut beraten.

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14. Dezember 2020 um 13:39
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Hallo zusammen, 

meim Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Er trinkt regelmäßig und das seitdem wir uns kennen. Auch in der Woche. Dann schon mal 6 Bier an einem Abend. Manchmal auch mehr. Dazu manchmal noch Wein. 
Ich trinken auch gerne mal ein Glas Wein. Aber ich weiß, wann Schluss ist. Er geht regelmäßig zur Arbeit. Aber er ist immer sehr schnell gereizt. Wenn er nachhause kommt, ist sein erster Gang zum Kühlschrank. 
letzge Wochenenden stand eine Feier der  Firma an. Über Online Schaltung. Von 18-00 Uhr gibg es. Er hat getrunken und wusste nicht mehr wann Schluss ist. Bis er einfach so betrunken war, dass er nach der Feier anfing rum zu brüllen. Er brüllt nicht mich an, aber generell wie scheiße alles ist. Er braucht das trinken, um sein Leben zu ertragen. Er hat keine Kontrolle mehr über sein Sichtverhalten. Seine Familie wohnt Weiher weg und weißt, dass er trinkt, aber eben nur am Wochenende. Nicht was in der Woche passiert. Ich habe ihn darauf auch schon angesprochen aber er reagiert da gar nicht drauf. Er trinkt auch nicht heimlich. Was denkt ihr? 

Ist das eine ernstgemeinten Frage? 

er ist natürlich Alkoholiker.  Das müsst ihr in Griff bekommen 

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14. Dezember 2020 um 14:04

Ist das derselbe, der auch auf Sextreffenseiten angemeldet ist?

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14. Dezember 2020 um 15:12
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Ist das eine ernstgemeinten Frage? 

er ist natürlich Alkoholiker.  Das müsst ihr in Griff bekommen 

" Ihr" ist nicht richtig...

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14. Dezember 2020 um 16:03
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Hallo zusammen, 

meim Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Er trinkt regelmäßig und das seitdem wir uns kennen. Auch in der Woche. Dann schon mal 6 Bier an einem Abend. Manchmal auch mehr. Dazu manchmal noch Wein. 
Ich trinken auch gerne mal ein Glas Wein. Aber ich weiß, wann Schluss ist. Er geht regelmäßig zur Arbeit. Aber er ist immer sehr schnell gereizt. Wenn er nachhause kommt, ist sein erster Gang zum Kühlschrank. 
letzge Wochenenden stand eine Feier der  Firma an. Über Online Schaltung. Von 18-00 Uhr gibg es. Er hat getrunken und wusste nicht mehr wann Schluss ist. Bis er einfach so betrunken war, dass er nach der Feier anfing rum zu brüllen. Er brüllt nicht mich an, aber generell wie scheiße alles ist. Er braucht das trinken, um sein Leben zu ertragen. Er hat keine Kontrolle mehr über sein Sichtverhalten. Seine Familie wohnt Weiher weg und weißt, dass er trinkt, aber eben nur am Wochenende. Nicht was in der Woche passiert. Ich habe ihn darauf auch schon angesprochen aber er reagiert da gar nicht drauf. Er trinkt auch nicht heimlich. Was denkt ihr? 

Ja er ist Alkoholiker. Es bleibt ja nicht beim sogenannten Feierabend-Bierchen. Ich denke er weiß das auch, deshalb überhört er dich!
 

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14. Dezember 2020 um 16:35
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Hallo zusammen, 

meim Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Er trinkt regelmäßig und das seitdem wir uns kennen. Auch in der Woche. Dann schon mal 6 Bier an einem Abend. Manchmal auch mehr. Dazu manchmal noch Wein. 
Ich trinken auch gerne mal ein Glas Wein. Aber ich weiß, wann Schluss ist. Er geht regelmäßig zur Arbeit. Aber er ist immer sehr schnell gereizt. Wenn er nachhause kommt, ist sein erster Gang zum Kühlschrank. 
letzge Wochenenden stand eine Feier der  Firma an. Über Online Schaltung. Von 18-00 Uhr gibg es. Er hat getrunken und wusste nicht mehr wann Schluss ist. Bis er einfach so betrunken war, dass er nach der Feier anfing rum zu brüllen. Er brüllt nicht mich an, aber generell wie scheiße alles ist. Er braucht das trinken, um sein Leben zu ertragen. Er hat keine Kontrolle mehr über sein Sichtverhalten. Seine Familie wohnt Weiher weg und weißt, dass er trinkt, aber eben nur am Wochenende. Nicht was in der Woche passiert. Ich habe ihn darauf auch schon angesprochen aber er reagiert da gar nicht drauf. Er trinkt auch nicht heimlich. Was denkt ihr? 

Es gibt zwei Arten der Abhängigkeit: psychische und körperliche. Ob dein Freund bereits körperlich abhängig von Alkohol, kannst du nur an Entzugserscheinungen erkennen: zittern, Übelkeit, schlechtes Allgemeinbefinden, wenn er nichts oder wenig getrunken hat.

Was meiner Ansicht nach (aber ich bin Laie, kein Suchtberater) vorhanden ist, ist eine psychische Abhängigkeit. Er sagt dir ja ganz deutlich, dass er den Alkohol braucht, um sein Leben zu ertragen.

Das Problem: du kannst nichts dagegen tun. Du kannst ihm auch nicht helfen. Er wird so lange weitertrinken, wie er das möchte bzw. bis sein Leidensdruck durch das Trinken so groß wird, dass er selbst etwas ändern möchte.

Du kannst nur für dich entscheiden, ob du das mitmachst oder nicht. Überleg dir deine Schritte gut, denn zahnlose Drohungen führen nur dazu, dass dich dein Freund nicht mehr ernst nimmt. Wenn du ihm also ein Ultimatum stellst nach dem Motto: "Entweder, du lässt dir helfen oder ich bin weg", dann solltest du das auch so meinen und es knallhart durchziehen. 

Meiner persönlichen Erfahrung nach muss man suchtkranke Menschen, die sich nicht einsichtig zeigen und keine Hilfe wollen, wirklich beinhart fallen lassen. So lange sich für sie nichts zum Negativen ändert, werden sie ihrer Sucht weiterhin frönen. Viele suchen erst Hilfe, wenn sie Job, Wohnung, Familie und Freunde verloren haben, also wenn sie wirklich ganz weit unten sind. Manche nicht mal dann.

Nachdem du hier schreibst, dass dein Freund gar nicht darauf reagiert, wenn du ihn auf sein Trinkverhalten ansprichst, gehe ich davon aus, dass er noch nicht so weit ist, sich einzugestehen, dass er ein Problem hat und Hilfe braucht. Und so lange das so ist, ist jedes Gespräch aussichtslos.

Wenn ein suchtkranker Mensch dann jedoch bereit ist, Hilfe anzunehmen und diese auch sucht, dann sollte man ihnen natürlich jede Hilfe geben, die möglich ist. Aber bis es soweit ist, hilft nur eins: fallen lassen, Kontakt abbrechen. So traurig das auch ist.

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14. Dezember 2020 um 16:35
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Ja, er bräuchte eine Therapie und ist definitiv abhängig.

Allerdings kannst du dir den Mund fusselig reden. Das muss von ihm selber kommen.

Oft merken die Leute erst, dass sie ein Problem haben, wenn sie die Konsequenzen dafür tragen müssen (Frau weg, Führerschein weg).

Du bist auf dem besten Wege in eine Co-Abhängigkeit zu geraten.

Ihn kannst du zu nichts überreden aber du kannst mal googlen, wo es Hilfen für die Partner von Süchtigen gibt.

Dort wird man dich gut beraten.

Dem schließe ich mich an.

Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige suchtkranker Menschen, die sind eine gute Anlaufstelle.

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14. Dezember 2020 um 16:36
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Ist das eine ernstgemeinten Frage? 

er ist natürlich Alkoholiker.  Das müsst ihr in Griff bekommen 

Nicht "ihr", sondern "er". Sie kann da gar nichts machen und es ist auch nicht ihre Aufgabe. Er hat das Problem und er muss es auch selbst lösen, das kann ihm leider niemand abnehmen.

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