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Ist mangelnde Eifersucht ein Zeichen für mangelnde Liebe?

10. Januar 2018 um 16:39

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

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10. Januar 2018 um 16:49

Wie gesagt, ich habe das Gefühl im Leben bisher etwas verpasst zu haben. Ich frage mich eben aus reiner Neugier was ,,hinter dem Horizont" sein könnte.
Ich finde es selbst auch komisch, dass ich auf einmal dieses Bedürfnis habe, weil ich eigentlich nicht so bin. Vielleicht hat das ja auch was mit Hormonen zutun und es ist nur eine Phase?

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10. Januar 2018 um 19:03
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

Zuerst einmal finde ich, dass man seinem Gegenüber eigentlich nur abverlangen und zumuten darf, was man selber auch bereit wäre zu ertragen. Alleine aus der Tatsache heraus, dass du vor ihm noch keinen anderen Sexualpartner hattest, ist es etwas irritierend abzuleiten, dass dir diese Freiheit nun zusteht. Vermutlich wäre es für dich einfacher gewesen, erst mal Männer über offenere Kontakte auszuprobieren bevor du dich auf eine feste und damit auch verbindlichere Beziehung einlässt. Was aber nicht bedeuten muss, dass dein Sexualleben heute erfüllter aussehen würde und dass dir das ganz einfach so gelungen wäre. Es ist ein Mythos, dass Mann immer will und es mit jedem dann immer besser, aufregender und berauschender wird. In diesem Sinne dürftet ihr beide vielleicht einfach etwas mutiger und experimentierfreudiger werden.
Nicht zu leugnen ist natürlich, dass man einmal vom Apfel genossen, kaum auf weitere und andere Früchte verzichten will, wenn es schmeckt und du vermutest, dass noch besseres Obst zu haben wäre. Passe aber auf, dass du nicht irgendwann selber Opfer dieser Optimierungsstrategie wirst.
Dass dir dein Freund freimütige Zugeständnisse macht, muss nicht bedeuten, dass er unter der Situation nicht leiden würde. Und ganz ehrlich glaube ich auch nicht, dass dir das gut tun würde, wenn du bei ihm bleiben willst. Da bleibt etwas hängen und es wertet euch gegenseitig voreinander ab. Dieser Verlust an Respekt tut eurer Liebe nicht gut, wenn es denn wirklich Liebe ist. Ansonsten, trenn dich, lebe dein wildes Leben und lege dich später auf eine verbindliche Partnerschaft fest.

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10. Januar 2018 um 19:08

Wunderbar auf den Punkt gebracht!

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10. Januar 2018 um 21:18
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat?
=> mit offenen Beziehungen.

dass mangelnde Eifersucht ein Zeichen mangelnder Liebe ist, hat man mir buchstäblich jahrzehntelang versucht, beizubringen. Mag bei denen, die es mir für wahr verkaufen wollten, auch stimmen, für mich stimmt es ganz sicher NICHT und da bin ich gewiss nicht der einzige Mensch auf der Welt damit

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10. Januar 2018 um 21:25

natürlich vielleicht, aber zwingend zusammen gehört das nun wirklich nicht.

1. muss man nun nicht gleich glauben, dass der Partner mit jeder/m anderen gleich davonrennen würde, wenn er / sie es nur könnte, man kann auch darauf vertrauen, dass der Partner sich für einen entschieden hat, die Entscheidung nicht bereut, nicht für jedes grüner aussehende Gras hinwerfen möchte und einen liebt - und dann ist Eifersucht schlicht nicht nötig - und stellt sich wahrscheinlich auch nicht unbedingt ein.

2. ist die auch null sinnvoll. Gibt elegantere Wege zur Zicke zu mutieren als aus Eifersucht.

3. Eifersucht ist in vielen Punkten das Gegenteil von Vertrauen - aber Vertrauen ist die BASIS einer Beziehung (für mich zumindest)

**************************
@evalina stimme ich zu, klingt schon, als wäre die TE gekränkt, weil er nicht mehr "Revier markiert". Ist auch durchaus was dran, den Effekt hat fehlende Eifersucht zuweilen leider.

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10. Januar 2018 um 21:30

musst Du ja auch nicht gut finden

Ich finde es merkwürdig, warum man darum so ein Theater macht, es nimmt mir doch nichts weg, sein *** wird schließlich nicht kürzer davon, seine Gefühle zu mir ändern sich nicht davon, die Liebe gehört mir - Sex kann ich teilen, ohne ein Problem zu sehen.
Aber ich weiß, dass es für die meisten Menschen so ist, dass es nicht egal ist - nun, dann sollen die es eben anders halten in ihren Beziehungen.

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10. Januar 2018 um 22:32
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

habd nich zu Ende gelesen. nur soviel: Dich würde ich Zuhältern. Das hast du wenigstens nen Zweck und Asche bleibt bei mir hängen.

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10. Januar 2018 um 22:35

versuchst du Nutte dich wieder als Psychologin?? Ich würde dir zu gern mal richtig auf die Fresse hauen. Ehrlich,da hätte ich richtig Spass dran.

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10. Januar 2018 um 22:48
In Antwort auf avarrassterne1

musst Du ja auch nicht gut finden

Ich finde es merkwürdig, warum man darum so ein Theater macht, es nimmt mir doch nichts weg, sein *** wird schließlich nicht kürzer davon, seine Gefühle zu mir ändern sich nicht davon, die Liebe gehört mir - Sex kann ich teilen, ohne ein Problem zu sehen.
Aber ich weiß, dass es für die meisten Menschen so ist, dass es nicht egal ist - nun, dann sollen die es eben anders halten in ihren Beziehungen.

Du hast n Homo als Partner und bist selbst ne Leckschwester. Jede Wette: Untersucht man eure Gehirne, wird man Auffälligkeiten feststellen. Das erklärt auch warum du vieles nich verstehst.

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11. Januar 2018 um 6:41
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

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Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

Du misst mit zweierlei Maß; du darfst mit anderen Sex haben, er aber nicht. 

Wo bleibt die Fairness? Du bist völlig verpeilt. So viel Stuss auf einmal.

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11. Januar 2018 um 7:36
In Antwort auf

Du hast n Homo als Partner und bist selbst ne Leckschwester. Jede Wette: Untersucht man eure Gehirne, wird man Auffälligkeiten feststellen. Das erklärt auch warum du vieles nich verstehst.

irgendwie hatten Trolle auch schon mal mehr Stil ^^

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11. Januar 2018 um 7:46
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

Zu einer guten Partnerschaft gehört immer geben und nehmen. Du würdest Dir gerne sexuelle Freiheit nehmen. Was gibst Du ihm im Gegenzug? Ich plädiere immer für Gleichheit und Augenhöhe und würde Dir raten, ihm die gleichen sexuellen Freiheiten zuzugestehen.

Das hilft Dir auch an Deinem mangelnden Selbstbewusstsein ihm gegenüber zu arbeiten. Denn da sehe ich langfristig ein großes Risikopotential. Überwinde Deine übertriebene Eifersucht und Deinen Neid auf seine Erfahrungen, indem Du Dich überwindest und ihm die Freiheiten gibt.

Nimmsst Du Dir die Freiheiten und untersagst ihm die gleichen (selbst wenn er ok damit ist), steigt euer Selbstbewusstsgefälle noch viel weiter. Er ist derjenige, der für Dich verzichtet und Du das kleine, eifersüchtige Kind, das unbedingt das gleich erleben muss, wie der Freund schon erlebt hat. Das ist das Anfang vom Ende. Ihr verliert die Achtung voreinander! Und vielleicht ist siene Reaktion so zu deuten, dass er sie schon vor dir verloren hat: "Sie ist zu feige, mir das gleiche zu gönnen, wie sie will".

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11. Januar 2018 um 9:02
In Antwort auf 6rama9

Zu einer guten Partnerschaft gehört immer geben und nehmen. Du würdest Dir gerne sexuelle Freiheit nehmen. Was gibst Du ihm im Gegenzug? Ich plädiere immer für Gleichheit und Augenhöhe und würde Dir raten, ihm die gleichen sexuellen Freiheiten zuzugestehen.

Das hilft Dir auch an Deinem mangelnden Selbstbewusstsein ihm gegenüber zu arbeiten. Denn da sehe ich langfristig ein großes Risikopotential. Überwinde Deine übertriebene Eifersucht und Deinen Neid auf seine Erfahrungen, indem Du Dich überwindest und ihm die Freiheiten gibt.

Nimmsst Du Dir die Freiheiten und untersagst ihm die gleichen (selbst wenn er ok damit ist), steigt euer Selbstbewusstsgefälle noch viel weiter. Er ist derjenige, der für Dich verzichtet und Du das kleine, eifersüchtige Kind, das unbedingt das gleich erleben muss, wie der Freund schon erlebt hat. Das ist das Anfang vom Ende. Ihr verliert die Achtung voreinander! Und vielleicht ist siene Reaktion so zu deuten, dass er sie schon vor dir verloren hat: "Sie ist zu feige, mir das gleiche zu gönnen, wie sie will".

Ihr Wesen wird weniger vom mangelndem Selbstbewusstsein als von Egozentrismus geprägt.

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11. Januar 2018 um 9:53
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

So wie dein Freund würde schon einige Jungs antworten.
Und manche Männer würden ihrer Partnerin das gönnen (wollen).
Danach kann es recht schief gehen; sei es, weil du dich veränderst oder er es doch nicht erträgt. Oder ihr beide werdet eine neue Dimension in der Beziehung öffnen.

Für mich ist Eifersucht mehr Besitz, als Liebe.
die Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft - trifft auch gut!

So würde ich mich wie dein Freund verhalten, meine Frau aber eher wie du (im Sinne "keine andere Frau akzeptieren". Das hat nichts mit Ausnutzung zu tun für mich.
Und die "gleiche Rechte für alle" fordere ich beim Sex nicht; für jeden Mensch gibt es eigene Grenzen, die er/sie nicht übersteigen will/kann. Man muss aber nachdenken über die Ursachen und Folgen dieser Wünsche.

Ob du was im Leben verpasst, wenn du nur mit diesem Mann bleibst?
Schon. Genauso wie z.B. kein Lamborghini gefahren haben, keine Mondlandung erlebt haben oder keine frittierte Kakerlake gegessen... Muss das wirklich sein?

Die Aufregung, die dir jetzt fehlt, könnt ihr aber auch ohne weiterer Sexpartner suchen.
Es gibt vieles, was zwei zusammen erleben können.
Wenn du aber schon nach einem Jahr etwas stark vermisst, sollst du evtl. überlegen, die Beziehung kritisch anzusehen. Denn das Gefühl kann sich echt verstärken...

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11. Januar 2018 um 10:33
In Antwort auf 6rama9

Zu einer guten Partnerschaft gehört immer geben und nehmen. Du würdest Dir gerne sexuelle Freiheit nehmen. Was gibst Du ihm im Gegenzug? Ich plädiere immer für Gleichheit und Augenhöhe und würde Dir raten, ihm die gleichen sexuellen Freiheiten zuzugestehen.

Das hilft Dir auch an Deinem mangelnden Selbstbewusstsein ihm gegenüber zu arbeiten. Denn da sehe ich langfristig ein großes Risikopotential. Überwinde Deine übertriebene Eifersucht und Deinen Neid auf seine Erfahrungen, indem Du Dich überwindest und ihm die Freiheiten gibt.

Nimmsst Du Dir die Freiheiten und untersagst ihm die gleichen (selbst wenn er ok damit ist), steigt euer Selbstbewusstsgefälle noch viel weiter. Er ist derjenige, der für Dich verzichtet und Du das kleine, eifersüchtige Kind, das unbedingt das gleich erleben muss, wie der Freund schon erlebt hat. Das ist das Anfang vom Ende. Ihr verliert die Achtung voreinander! Und vielleicht ist siene Reaktion so zu deuten, dass er sie schon vor dir verloren hat: "Sie ist zu feige, mir das gleiche zu gönnen, wie sie will".

nun, das gleiche ist nicht das selbe.
Ich glaube, das wird an dieser Stelle ganz leicht vergessen.

Jemand, der da nun einmal nicht eifersüchtig IST, für den "kostet" es nichts, das zu geben. Bei jemandem, für den das anders ist, "kostet" es unendlich viel - das kann man doch nicht vergleichen? Wenn man da mit "gleiches Recht für alle" kommt, dann erzeugt man damit ein noch viel größeres Gefälle.
Frag mal einen Millionär, ob er einen Hunderter für etwas gibt und dann einen Hartz IV'ler und erzähle dann, dass das gleichberechtigt wäre

In Sachen Selbstbewußtsein stimme ich Dir hingegen durchaus zu.

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11. Januar 2018 um 11:21
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

nein.ich sehe eifersucht für mangelndes selbstwertgefühl.frau oder mann denkt,jeder schnodder der meinem schatzi begegnet ist besser wie ich.ich würde eifersucht als einengung sehen.

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11. Januar 2018 um 11:22
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

Und am Eiersüchtigsten sind die notorischen Fremdgänger selber.Da sie genau wissen,wie leicht fremdfi...geht.

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11. Januar 2018 um 18:23

wie wäre es denn mal zur Abwechslung mit lecker Pralinchen .. ?

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11. Januar 2018 um 19:56
In Antwort auf avarrassterne1

nun, das gleiche ist nicht das selbe.
Ich glaube, das wird an dieser Stelle ganz leicht vergessen.

Jemand, der da nun einmal nicht eifersüchtig IST, für den "kostet" es nichts, das zu geben. Bei jemandem, für den das anders ist, "kostet" es unendlich viel - das kann man doch nicht vergleichen? Wenn man da mit "gleiches Recht für alle" kommt, dann erzeugt man damit ein noch viel größeres Gefälle.
Frag mal einen Millionär, ob er einen Hunderter für etwas gibt und dann einen Hartz IV'ler und erzähle dann, dass das gleichberechtigt wäre

In Sachen Selbstbewußtsein stimme ich Dir hingegen durchaus zu.

Das Gleichheitsargument finde ich in einer ebenürtigen Partnerschaft dennoch wichtig. Ansonsten öffnet man dem partneschaftlichen Egoismus Tür und Tor: Ich bin eifersüchtiger als Du, daher darf ich fremdvögeln aber Du nicht. Ich bin spendabler als Du, daher darf ich einen größeren Teil des Haushaltsgeldes ausgeben. Und 1000 mögliche weiter Fälle.

Ich denke und handle in meiner Partnerschaft immer nach dem Motto: Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle. Menchmal fällt es mir schwerer, manchmal meiner Frau. Wenn man aber einmal mit Ungleichgewichten anfängt, beginnt häufig das "Rabattmarkenkleben": Du hast das gedurft, also darf ich jetzt das.

Ich kann aber verstehen, dass so etwas nicht jedermanns Sache ist.

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12. Januar 2018 um 8:22
In Antwort auf 6rama9

Das Gleichheitsargument finde ich in einer ebenürtigen Partnerschaft dennoch wichtig. Ansonsten öffnet man dem partneschaftlichen Egoismus Tür und Tor: Ich bin eifersüchtiger als Du, daher darf ich fremdvögeln aber Du nicht. Ich bin spendabler als Du, daher darf ich einen größeren Teil des Haushaltsgeldes ausgeben. Und 1000 mögliche weiter Fälle.

Ich denke und handle in meiner Partnerschaft immer nach dem Motto: Gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle. Menchmal fällt es mir schwerer, manchmal meiner Frau. Wenn man aber einmal mit Ungleichgewichten anfängt, beginnt häufig das "Rabattmarkenkleben": Du hast das gedurft, also darf ich jetzt das.

Ich kann aber verstehen, dass so etwas nicht jedermanns Sache ist.

da haben wir wohl völlig unterschiedliche Vorstellungen...
Geht jetzt eher OT, aber die TE scheint sich ja eh nicht mehr für ihren Thread zu interessieren...

Ein GleichGEWICHT finde ich sehr wichtig, Gleichheit ist für mich da streckenweise das genaue Gegenteil. Das Gleichgewicht entsteht für mich dadurch, dass man gemeinsam als Team agiert. Jeder macht die Hälfte und jeder bekommt die Hälfte finde ich so sinn- wie nutzlos, ich bevorzuge "Jeder übernimmt, was er besser kann und bekommt, mehr von dem, was er braucht und weniger von dem, was er nicht braucht" - lediglich das, was danach auf Soll und Habenseite noch übrig ist, wird dann zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Was das "Rabattmarkenkleben" (schön ausgedrückt!) angeht, gehört es für mich zur für eine Beziehung notwendigen Selbstreflektion, dass man sich selbst (!) umgehend (!) stoppt, wenn man sich dabei erwischt.
Das ist ein Verhaltensmuster, was an sich ein tatsächliches oder gefühltes Ungleichgewicht sehr forciert. Kontraproduktiv und schädigend.
Zum einen bringt man sich damit SELBST dazu nur noch mehr auf die eigene Seite zu schauen und sich ach so toll die eigene Schulter zu tätscheln, weil man ja sooooooooooooooooooooooooooooo ein Held ist, waaaaaaaaaaaaaaaas man nicht alles macht, zum anderen bringt man sich selbst dazu, das auch bloß nie zu hinterfragen, was denn eigentlich von der umfangreichen Liste epischer eigener Heldentaten auch SINNVOLL wäre, drittens forciert man damit selbst die Abwertung der "Heldentaten" des anderen bzw. reduziert drastisch die, die man überhaupt geruht zur Kenntnis zu nehmen, der Held in der Geschichte will man schließlich selbst sein...

Hast Du Dich mal mit Menschen unterhalten, deren Beziehung gerade zerbrochen ist bzw. kurz davor steht und zwar mit BEIDEN? Es hat mich schon als Teenager irritiert, dass in der großen Mehrzahl der Fälle BEIDE das Gefühl hatten, in der Beziehung mehr zu geben als zu bekommen.
Was rein logisch eine Gleichung ist, die gar nicht aufgehen kann.
Am Anfang war ich der Meinung, dass das daran liegt, dass halt einer von beiden lügt. Inzwischen bin ich schon sehr lange an dem Punkt, dass meistens keiner von beiden lügt.
Dass die Gleichung nicht aufgeht, liegt vielmehr daran, dass da noch Variablen drin sind, die ich vorher gar nicht gesehen habe. Und das sind - um mal bildlich auf Sisyphos zurückzugreifen - die Steine, die jeder für sich unter "ICH HABE SIE FÜR DEN ANDEREN DEN BERG HOCHGESCHLEPPT!!!" verbucht, sich für das eigene Heldentum lobt und den wunden Rücken tätschelt - ohne auch nur einen Gedanken daran, wie viele davon sind nutzlos wieder herunter gekullert, oder liegen dort sinnlos oben, ohne dass sie jemand braucht oder auch nur haben will. Kurz nachdenken und vor allem SELBSTREFLEKTION und man muss nur noch 1/10 der Steine hochschleppen - mehr Zeit, weniger Rückenweh UND dabei noch dazu ein besseres Gefühl beim Partner, weil es mal die RICHTIGEN und WICHTIGEN Steine sind - aaaaaaaaaaaaaaaber, dafür kann man halt weniger "Rabattmarken" ins eigene Heftchen kleben.
Aber DAS wäre für mich Gleichgewicht.

Sorry für den Ausflug, ich finde das ein verdammt wichtiges Thema und mit kurz fassen habe ich es nicht so

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12. Januar 2018 um 8:47
In Antwort auf avarrassterne1

da haben wir wohl völlig unterschiedliche Vorstellungen...
Geht jetzt eher OT, aber die TE scheint sich ja eh nicht mehr für ihren Thread zu interessieren...

Ein GleichGEWICHT finde ich sehr wichtig, Gleichheit ist für mich da streckenweise das genaue Gegenteil. Das Gleichgewicht entsteht für mich dadurch, dass man gemeinsam als Team agiert. Jeder macht die Hälfte und jeder bekommt die Hälfte finde ich so sinn- wie nutzlos, ich bevorzuge "Jeder übernimmt, was er besser kann und bekommt, mehr von dem, was er braucht und weniger von dem, was er nicht braucht" - lediglich das, was danach auf Soll und Habenseite noch übrig ist, wird dann zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Was das "Rabattmarkenkleben" (schön ausgedrückt!) angeht, gehört es für mich zur für eine Beziehung notwendigen Selbstreflektion, dass man sich selbst (!) umgehend (!) stoppt, wenn man sich dabei erwischt.
Das ist ein Verhaltensmuster, was an sich ein tatsächliches oder gefühltes Ungleichgewicht sehr forciert. Kontraproduktiv und schädigend.
Zum einen bringt man sich damit SELBST dazu nur noch mehr auf die eigene Seite zu schauen und sich ach so toll die eigene Schulter zu tätscheln, weil man ja sooooooooooooooooooooooooooooo ein Held ist, waaaaaaaaaaaaaaaas man nicht alles macht, zum anderen bringt man sich selbst dazu, das auch bloß nie zu hinterfragen, was denn eigentlich von der umfangreichen Liste epischer eigener Heldentaten auch SINNVOLL wäre, drittens forciert man damit selbst die Abwertung der "Heldentaten" des anderen bzw. reduziert drastisch die, die man überhaupt geruht zur Kenntnis zu nehmen, der Held in der Geschichte will man schließlich selbst sein...

Hast Du Dich mal mit Menschen unterhalten, deren Beziehung gerade zerbrochen ist bzw. kurz davor steht und zwar mit BEIDEN? Es hat mich schon als Teenager irritiert, dass in der großen Mehrzahl der Fälle BEIDE das Gefühl hatten, in der Beziehung mehr zu geben als zu bekommen.
Was rein logisch eine Gleichung ist, die gar nicht aufgehen kann.
Am Anfang war ich der Meinung, dass das daran liegt, dass halt einer von beiden lügt. Inzwischen bin ich schon sehr lange an dem Punkt, dass meistens keiner von beiden lügt.
Dass die Gleichung nicht aufgeht, liegt vielmehr daran, dass da noch Variablen drin sind, die ich vorher gar nicht gesehen habe. Und das sind - um mal bildlich auf Sisyphos zurückzugreifen - die Steine, die jeder für sich unter "ICH HABE SIE FÜR DEN ANDEREN DEN BERG HOCHGESCHLEPPT!!!" verbucht, sich für das eigene Heldentum lobt und den wunden Rücken tätschelt - ohne auch nur einen Gedanken daran, wie viele davon sind nutzlos wieder herunter gekullert, oder liegen dort sinnlos oben, ohne dass sie jemand braucht oder auch nur haben will. Kurz nachdenken und vor allem SELBSTREFLEKTION und man muss nur noch 1/10 der Steine hochschleppen - mehr Zeit, weniger Rückenweh UND dabei noch dazu ein besseres Gefühl beim Partner, weil es mal die RICHTIGEN und WICHTIGEN Steine sind - aaaaaaaaaaaaaaaber, dafür kann man halt weniger "Rabattmarken" ins eigene Heftchen kleben.
Aber DAS wäre für mich Gleichgewicht.

Sorry für den Ausflug, ich finde das ein verdammt wichtiges Thema und mit kurz fassen habe ich es nicht so

Einer der besten Posts, den ich je bei gofem gelesen habe. Chapeau!

Ich habe grade leider keine Zeit darauf länger zu antworten, aber ich denke wir reden beide über das gleich Problem. Steine schleppen und Rabattmarken kleben sind Ausprägungen von ungesunden partnerschaftlichen Entwicklungen und Folge von Dingen, die man gegen den eigenen Willen für den Partner getan hat.

Und genau da schließt sich für mich der Kreis. Erlaube ich meinem Partner etwas, das er mir aber versagt (zB den Sex mit jemand Fremden), ist die Rabattmarke automatisch geklebt und der Stein geschuldert. Ich erinnere mich an einen Thread, in dem der Partner der TE ihr Fremdvögeln unter der Prämisse erlaubte, dass sie dann aber auch jedes Mal mit ihm Sex haben solle, wenn er Lust hat und nicht nur so häufig, wie bisher. Eine perfekte Methode, jedem einen gewaltigen Stein auf den Rücken zu laden.

Ich denke, dass im Endeffekt eine Beziehung genau dann erfolgreich ist, wenn man vom Partner das Gefühl vermitttelt bekommt (und dieses umgekehrt an ihn vermittelt), dass man keine Rabattmarken kleben muss, weil der Partner immer ein Auge darauf hat, welchen Stein er von meinen Schultern nehmen kann.

Im konkreten Fall der TE hieße der Königsweg für mich: Die TE kann ihrem Partner den Stein von der Schulter nehmen, wenn sie ihm das Fremdvögeln freistellen würde. Und er könnte dann wiederum einen Stein von ihren Schultern nehmen, wenn er freiwillig auf dieses Recht verzwichten würde. Denn gleiches Recht für alle bedeutet für mich noch lange nicht, dass ich mein Recht tatsächlich in Anspruch nehmen muss.
 

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12. Januar 2018 um 17:20
In Antwort auf 95kitty

Hallo Liebes Forum,

Ich habe seit 14 Monaten einen Freund und er ist mein erster fester Freund und erster Sexualpartner. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber seit ein paar Tagen habe ich nun das Bedürfnis auch mit anderen Männer Erfahrungen zu sammeln.
Eigentlich kann ich mich über unser Sexleben nicht beschweren, aber nach 14 Monaten kommt auch irgendwie etwas Alltag rein und ich sehne mich vielleicht auch nach ein bisschen Aufregung. Wahrscheinlich ist das unter anderem auch ein Grund warum ich dieses Bedürfnis habe.
Ein weiterer Grund ist, dass er mir was Erfahrung angeht sehr sehr viel voraus hat und ich ab und zu das Gefühl habe, im Leben was verpasst zu haben.
Außerdem habe ich nicht vor Schluss zu machen, weshalb es also auch keine Aussichten auf andere Sexualpartner gibt.
In unserer Beziehung läuft es ganz gut. Wir haben unsere Hoch- und Tiefpunkte. Manchmal lässt er blöde Kommentare los, dann bin ich furchbar sauer auf ihn, aber wenn er mir dann wieder sagt wie sehr er mich liebt etc., kann ich ihm nicht böse sein. Ich schätze wir haben ganz normale ,,Pärchenprobleme". Er betont öfter wie unglaublich er mich liebt und deshalb habe ich auch keine Zweifel was das angeht.

Aber erst einmal zu meiner ersten Frage:
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Bedürfnis und kann mir erzählen wie er es/sie es gelöst hat? Ich bitte um ernsthafte Antworten.

Da ich über alles mit meinem Freund reden kann, habe ich ihm natürlich von diesem Bedürfnis erzählt und ihn gefragt wie er denn dazu stehen würde, wenn es mal mit einem Freund von mir/uns machen würde. Dass er ausflippt habe ich nicht erwartet, weil er noch nie wirklich eifersüchtig war, aber er hat sogar gesagt es wär für ihn in Ordnung, weil er mein Bedürfnis versteht und solange ich ihm sage wo was wie wann und mit wem.
Eigentlich sollte ich mich ja wahrscheinlich freuen, dass er so verständnisvoll ist und so tiefes Vertrauen in mich hat, dass er keine Angst hat, ich könnte ihn für besagten Freund dann velassen, aber irgendwie macht es mir auch Angst, dass er so einfach eingewilligt hat.
Ich bin übrigens im Gegensatz zu ihm extrem eifersüchtig, auch weil ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, mit der er jemals etwas hatte. Ich kann es nicht haben, wenn er mit anderen Mädchen schreibt oder sich ausführlicher mit ihnen unterhält. Ich dulde es, weil ich ihn nicht einengen will, aber schön finde ich es nicht. Er hat aber auch dafür Verständnis und hält sich ganz von alleine zurück, ohne dass ich ihn schon jemals ,,ermahnen" musste.
Auf meine Nachfrage kam dann natürlich sofort die Rückfrage, ob ich es bei ihm auch okay fände, wenn er mit einer anderen Frau schläft. Das habe ich aber sofort verneint und gesagt, dass wenn ihm das nicht recht ist, wenn ich darf und er nicht, dass ich es dann lassen werde. Anschließend war er aber trotzdem noch einverstanden, dass ich es mache.

Und hier jetzt meine zweite Frage:
Ist mein Freund extrem selbstlos, verständnisvoll und der uneifersüchtigste Mensch der Welt oder stört ihn einfach der Gedanke, ich könnte mit einem anderen schlafen, nicht, weil er mich nicht (richtig) liebt?

Ich bitte nochmal um ernsthafte, hilfreiche Antworten

Lg und schon mal vielen Dank im Voraus

das ist doch blödsinn!
wenn dann ist eifersucht der erste beziehungskiller. ein wenig eifersüchtig ist aber jeder mensch. der eine zeigt nach aussen, der andere weniger.

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