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Ist heiraten wichtig?

Letzte Nachricht: 15. April um 3:47
11.04.21 um 20:54

Findest du heiraten eine wichtige absicherung?
 

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11.04.21 um 21:17

Wer oder was soll da abgesichert werden? Du oder der Partner? Oder die Kinder? Wenn man selbst für sich nicht genug Geld verdient und sich nicht selbst versorgen kann, dann schon, ja. Ansonsten würde ich denken, dass eine Heirat aus Gründen der Absicherung nicht mehr zeitgemäß ist. Ich persönlich würde nur aus Liebe heiraten. 

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11.04.21 um 21:31
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Findest du heiraten eine wichtige absicherung?
 

Nein.

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11.04.21 um 22:08
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Findest du heiraten eine wichtige absicherung?
 

Nein. Was genau soll da abgesichert sein? Für nichts im Leben gibt es eine Garantie und/oder eine 100 %-ige Absicherung.

Heiraten finde ich (als Frau) persönlich überholt und nicht mehr zeitgemäß. Ich finde es manchmal etwas traurig, dass es für einige Frauen das einzige Ziel im Leben zu sein scheint, einen Ring am Finger zu tragen und sich dann aber ständig über den "blöden Mann" auszulassen, was er alles falsch macht (habe genug Beispiele im Freundeskreis). Ich finde das extrem nervig und weiß ganz genau, warum ich mir den Sch*eiß einer Ehe nicht antue 

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12.04.21 um 0:06

Ich erleb im Bekanntenkreis gerade eine Scheidung ohne Ehe. Da es sich um eine Selbstständigenexistenz beider handelt, die Firma aber ihm allein gehört, sehe ich die Nichtexistenz der Zugewinngemeinschaft schon als eine ziemliche Katastrophe. Für sie.
Das wäre die wirtschaftliche Seite. Das mit der Zugewinngemeinschaft, der Wichtung von Kindererziehungszeiten etc. ist schon kein Witz.
Dann der Splittingvorteil bei der Steuer.
Das Zeugnisverweigerungsrecht, und Auskunft vom Arzt. In der "wilden Ehe" gibt's für den Partner keine Rechte.
Kindschaftsrecht ist weitgehend geklärt auch "ohne" - wobei ich da aber eine Spitzfindigkeit sehe:
Die Mutterschaft im rechtlichen Sinne entsteht mit dem Akt der Geburt, und niemand käme auf die Idee, dies anzuzweifeln. Mit der Vaterschaft ist es anders:
In vollem Umfang und sofort mit der Geburt entsteht die tatsächlich nur als Rechtsfolge einer bestehenden Ehe.
Die Vaterschaftserklärung nach §1592 BGB Abs. 2 (beim unverheirateten Paar....) ist tatsächlich erstmal nichts anderes als die Anerkennung eines Schuldverhältnisses zwischen Vater und Kind. Aus diesem Rechtsakt geht - man korrigiere mich bitte - zunächst nicht ein vollumfängliches Umgangsrecht des Vaters mit dem Kind hervor. Für ein abgesichertes Umgangsrecht ist ein zweiter Akt vor dem Jugendamt (?) notwendig, in dem die Mutter das Sorgerecht (was diese ja automatisch besitzt) mit dem Vater teilt. Man korrigiere mich bitte, wenn das nicht stimmt. Bei mir selbst is das zu lange her, und ich weiß auch nicht, ob die Prozedur in der DDR die gleiche war.
Da dieses väterliche Umgangsrecht ohne Ehe von der Gnade der Mutter abhängt, wäre für die Vaterschaft in vollem rechtlichen Umfange tatsächlich auch die Ehe noch nützlich.

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12.04.21 um 7:19

Ohne Kinder: definitiv nein. Wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, eher schon, wobei man das heutzutage auch alles regeln kann, bevor es zur Trennung und zum Krieg kommt. 

Eine Hochzeit / Ehe schützt nicht vor Trennung. Auch sehe ich es nicht als "ein Zeichen der Zusammengehörigkeit" an. Für mich ist das nur ein wertloser Wisch, an dem im Trennungsfall nur Drittparteien (Rechtsanwälte) profitieren.

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12.04.21 um 9:18

Als Absicherung? - Deshalb haben mein Mann und ich nun nicht geheiratet. 

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12.04.21 um 12:06
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Nein. Was genau soll da abgesichert sein? Für nichts im Leben gibt es eine Garantie und/oder eine 100 %-ige Absicherung.

Heiraten finde ich (als Frau) persönlich überholt und nicht mehr zeitgemäß. Ich finde es manchmal etwas traurig, dass es für einige Frauen das einzige Ziel im Leben zu sein scheint, einen Ring am Finger zu tragen und sich dann aber ständig über den "blöden Mann" auszulassen, was er alles falsch macht (habe genug Beispiele im Freundeskreis). Ich finde das extrem nervig und weiß ganz genau, warum ich mir den Sch*eiß einer Ehe nicht antue 

Ich finde auch dass man auch ohne Trausschein glücklich sein kann

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13.04.21 um 7:44
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Ich finde auch dass man auch ohne Trausschein glücklich sein kann

Ich erlaub mir mal, das als eine Binsenweisheit zu bezeichnen. Ich hab mich weiter oben dazu ausführlich geäußert, was im Zuge des Zusammenlebens als Paar an Verbindlichkeiten ganz einfach entsteht.
Das Problem ginge für Dich schon los, wenn Deine Partnerin mal mit dem Fahrrad auf der Straße angefahren wird. Dann kannst Du mit dem Blumenstraus zur Besuchszeit im Krankenhaus erscheinen, und damit wär dann aber auch Schluß. Kein Arzt wird mit Dir auch nur ein Wort wechseln.......

Und weil hier in der Debatte in Richtung gierige Scheidungsanwälte diskutiert wurde:
Ja, ein Scheidungsprozess ist eine Dienstleistung, die ganz absolut ihr Geld wert ist. Das Paar ist mit seinen seelischen Verletzungen schon hinreichend beschäftigt - und da ist es sehr nützlich, wenn der Streit um Kindesumgangsrechte, Rentenanwartschaften, Unterhaltsleistungen etc. etc. von dritter Seite moderiert wird.

Ich hatte es ja erwähnt: ich beobachte gerade die Scheidung einer trauscheinlosen Ehe nach knapp 20 Jahren. Das stille Leiden dort willst Du nicht sehen......

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14.04.21 um 22:35
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Findest du heiraten eine wichtige absicherung?
 

Nein finde ich nicht es kann immer alles anderes passieren als geplant . 

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15.04.21 um 3:47

Hm, eigentlich wollte ich nie heiraten aber als wir 18 Jahre zusammen waren, unser mittleres Kind unterwegs war, wir 3 Jahre zuvor ein Haus kauften, haben wir es doch mal getan. Kurz und knapp standesamtlich, jeder behielt seinen Namen, seine eigenen Konten, Thema durch.
Dieses Jahr werden es 10 Jahre. 

Was heißt als Absicherung? Irgendwie schon, für uns untereinander. Wenn uns mal was passieren sollte, möchte ich nicht, dass wer anders irgendetwas über mich oder ihn bestimmt, als jeweils der andere!

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