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Ist Freundschaft zwischen Mann und Frau möglich?

30. April 2017 um 21:10

Hallo zusammen,
Neulich habe ich einen netten Mann beim feiern kennen gelernt. Ich konnte mich gut mit ihm übers Reisen usw unterhalten und fand seine Ansichten sehr interessant. Wir haben Nummern ausgetauscht und uns nochmal auf ein Bier getroffen und sind spazieren gegangen.
Ich finde ihn als Mensch sehr sympatisch und wäre gerne mit ihm befreundet, jedoch ist er optisch so garnicht mein Typ...

Nach dem "Date" wollte er mich wieder sehen und ich habe ihm geschrieben, dass ich nicht bereit für jemanden bin, weil sich mein Freund erst von mir getrennt hat (was auch stimmt).
Er hat daraufhinn geantwortet, dass er es schade findet, aber ich mir die Zeit für mich nehmen soll.

Jetzt meine Frage: Wie stellt ihr es an eine Freundschaft zu einem Mann aufzubauen (ohne Hintergedanken) und ist das überhaupt möglich?

Danke schonmal für eure Antworten

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30. April 2017 um 22:18

Mich würde es einfach allgemein interessieren, wie man eine Freundschaft zu einem Mann aufbauen kann. Ich habe nur weibliche Freunde und hätte gerne auch ein paar nette Kumpels. Demjenigen gleich zu sagen: "Du bist ja garnicht mein Typ aber wir können Freunde sein." ist ja auch nicht gerade so nett

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30. April 2017 um 23:07

Das geht, wenn beide sich einig sind dass sie nur eine Freundschaft wollen.

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1. Mai 2017 um 0:35
In Antwort auf anikamarie1

Hallo zusammen,
Neulich habe ich einen netten Mann beim feiern kennen gelernt. Ich konnte mich gut mit ihm übers Reisen usw unterhalten und fand seine Ansichten sehr interessant. Wir haben Nummern ausgetauscht und uns nochmal auf ein Bier getroffen und sind spazieren gegangen.
Ich finde ihn als Mensch sehr sympatisch und wäre gerne mit ihm befreundet, jedoch ist er optisch so garnicht mein Typ...

Nach dem "Date" wollte er mich wieder sehen und ich habe ihm geschrieben, dass ich nicht bereit für jemanden bin, weil sich mein Freund erst von mir getrennt hat (was auch stimmt).
Er hat daraufhinn geantwortet, dass er es schade findet, aber ich mir die Zeit für mich nehmen soll.

Jetzt meine Frage: Wie stellt ihr es an eine Freundschaft zu einem Mann aufzubauen (ohne Hintergedanken) und ist das überhaupt möglich?

Danke schonmal für eure Antworten

Ich glaube Freundschaft zwischen Mann und Frau geht nicht! Einer will immer mehr!  Was ja schon der Fall ist! Ich würde ihm an deiner stelle auch keine Hoffnung machen das du einfach nur zeit brauchst! Sag ihm das du nur an einer Freundschaft interessiert bist! (Nicht nur im Moment!) Vielleicht funktioniert es ja

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1. Mai 2017 um 0:38
In Antwort auf anikamarie1

Mich würde es einfach allgemein interessieren, wie man eine Freundschaft zu einem Mann aufbauen kann. Ich habe nur weibliche Freunde und hätte gerne auch ein paar nette Kumpels. Demjenigen gleich zu sagen: "Du bist ja garnicht mein Typ aber wir können Freunde sein." ist ja auch nicht gerade so nett

ich finde das gar nicht unfreundlich! Ist doch nur ehrlich! Dann wird auch keiner verletzt. Verduchs mal

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1. Mai 2017 um 1:41
In Antwort auf anikamarie1

Hallo zusammen,
Neulich habe ich einen netten Mann beim feiern kennen gelernt. Ich konnte mich gut mit ihm übers Reisen usw unterhalten und fand seine Ansichten sehr interessant. Wir haben Nummern ausgetauscht und uns nochmal auf ein Bier getroffen und sind spazieren gegangen.
Ich finde ihn als Mensch sehr sympatisch und wäre gerne mit ihm befreundet, jedoch ist er optisch so garnicht mein Typ...

Nach dem "Date" wollte er mich wieder sehen und ich habe ihm geschrieben, dass ich nicht bereit für jemanden bin, weil sich mein Freund erst von mir getrennt hat (was auch stimmt).
Er hat daraufhinn geantwortet, dass er es schade findet, aber ich mir die Zeit für mich nehmen soll.

Jetzt meine Frage: Wie stellt ihr es an eine Freundschaft zu einem Mann aufzubauen (ohne Hintergedanken) und ist das überhaupt möglich?

Danke schonmal für eure Antworten

Ja, das ist auf jeden Fall möglich! 

Aber vielleicht nicht für jeden.

Ich selbst (männlich) habe seit knapp 13 Jahren eine "beste Freundin", eine weitere "fast genauso gute" Freundin und noch 2 Freundinnen, mit denen ich gern mal rede oder auch was unternehme usw. aber nicht soo oft Kontakt habe. 

Das Verhältnis zu meiner besten Freundin ist ähnlich tief gehend, wie das zu meiner (Beziehungs-) Freundin. 

Ich weiß, dass sie immer für mich da ist wenn ich ein Problem habe und sie weiß das auch von mir.
Wenn sie mich um 2 Uhr Nachts unter der Woche panisch anrufen würde dass sie mich braucht, frage ich nicht was los ist, sondern "Wo bist du?" und fahre los.

Manchmal unternehmen wir sehr viel miteinander, zeitweise mach ich mehr mit ihr, als mit anderen Kumpels. 
Dann gibt es aber auch Zeiten, in denen wir uns ein halbes Jahr nicht sehen und kaum schreiben. Aber sobald wir uns wieder sehen, ist es als wär das letzte Mal erst gestern gewesen.

Früher hatte meine Freundin(Beziehung) manchmal auch Probleme mit unserer Freundschaft. Zumindest in den Zeiten, als sie das noch nicht im gesamten verstanden hatte.

Denn wir gehen auch mal nur zu zweit essen oder feiern. Es passiert auch Mal, dass wir in einem Bett unter einer Decke schlafen, oder uns das Zelt auf einem Festival teilen. Intimitäten tauschen wir aber nicht aus. Ein bischen kuscheln ist das Maximum. Nicht, weil wir uns gegenseitig unattraktiv fänden. Im Gegenteil, sie ist echt sehr attraktiv und sie findet mich auch attraktiv. Es gibt aber einfach keinerlei Bedürfnis zu Intimitäten, geschweige denn Sex z.b. 

Dann lernte meine Freundin (Beziehung) einen guten Kumpel von mir kennen. Und mit der Zeit entwickelte sich zwischen ihnen etwas sehr ähnliches wie das, was ich mit meiner besten Freundin habe. Seitdem hat meine Freundin keinerlei Bedenken mehr gehabt, wie das zwischen uns aussieht. Sie hatte es nun selbst erlebt und verstanden. 

Es ist etwas unglaublich schönes, wenn man so eine Freundschaft haben kann. Es gibt viele Situationen im Leben, in denen eine Frau einem Mann besser helfen kann. Und genauso gibt es Situationen, in denen ein Mann einer Frau besser helfen kann. 

Leider stehen sich da viele Menschen selbst zu sehr im Weg um so etwas selbst erleben zu können.

Ich kann es jedem nur dringend raten, eine solche Freundschaft zu beginnen, wenn sich eine solche Chance auftut! 
 

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1. Mai 2017 um 7:56
In Antwort auf anikamarie1

Hallo zusammen,
Neulich habe ich einen netten Mann beim feiern kennen gelernt. Ich konnte mich gut mit ihm übers Reisen usw unterhalten und fand seine Ansichten sehr interessant. Wir haben Nummern ausgetauscht und uns nochmal auf ein Bier getroffen und sind spazieren gegangen.
Ich finde ihn als Mensch sehr sympatisch und wäre gerne mit ihm befreundet, jedoch ist er optisch so garnicht mein Typ...

Nach dem "Date" wollte er mich wieder sehen und ich habe ihm geschrieben, dass ich nicht bereit für jemanden bin, weil sich mein Freund erst von mir getrennt hat (was auch stimmt).
Er hat daraufhinn geantwortet, dass er es schade findet, aber ich mir die Zeit für mich nehmen soll.

Jetzt meine Frage: Wie stellt ihr es an eine Freundschaft zu einem Mann aufzubauen (ohne Hintergedanken) und ist das überhaupt möglich?

Danke schonmal für eure Antworten

Liebe "anikamarie1",

ich bin mir absolut sicher, dass vor allem zwei erwachsene Menschen unterschiedlichen Geschlechts in der Lage sind, eine rein freundschaftliche Beziehung aufzubauen!

Die Frage(n), die du dir daher (meiner Ansicht nach) eher stellen solltest, wäre(n) die danach, was für eine Persönlichkeit deine neue Bekanntschaft ist und was ihre Absichten bzgl. deiner Person sind.

Um Missverständnissen  oder gar Herzschmerz  von seiten des Mannes  vorzubeugen, empfehle ich dir, ihm spätestens beim nächsten Treffen zu erzählen wie du eure erste und zweite Begegnung empfunden hast:
Dass du dich zwar sehr gut mit ihm verstehst und daher sehr gerne weiterhin Kontakt zu ihm haben möchtest, er JEDOCH nicht deinem "Beuteschema" entspricht und dass du dir sicher bist, dass es "nur" bei einer freundschaftlichen Beziehung belassen möchtest.

Wenn er der Typ Mann sein sollte, der in einer attraktiven Frau weit mehr als nur ihr verlockendes Äußeres - nähmlich (wie es bei dir der Fall zu sein scheint) eine u.a. intelligente, redegewandte und (ähnlich wie er selbst) an Reisen, fremde Länder, Kulturen und Sprachen interessierte Person - wahrnimmt, dann wird er sich auf eine  Klarstellung sicherlich nicht angegriffen fühlen.

Ich denke sogar, dass er sich (vielleicht erst nach kurzer Zeit) darüber freuen wird nun zu wissen, wo er bei dir steht und so auch weiß was geht (netter geselliger Abend) und was nicht (Treffen die Dates ähneln oder sonstige Annäherungsversuche :happy.

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit meinen Ratschlägen und Gedankengängen weiterhelfen konnte und wünsche dir viel Erfolg dabei, ihm es auf eine symphatische Art und Weise beizubringen.

Alles Gute wünscht dir,

Der Realist
 

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1. Mai 2017 um 11:22

Ganz genau! 

Wenn man gleich zu Beginn das klar stellt, kann der andere gut damit leben. Romantische Gefühle sind noch nicht entstanden oder noch relativ "schwach". Wenn du das gleich klar stellst, ist das für ihn in etwa so: "Ok, schade, ich finde sie schon süß, aber nur befreundet zu sein ist ja auch in Ordnung".

Je länger du aber wartest, desto größer wird seine Hoffnung und Erwartung auf eine richtige Liebesbeziehung. Im schlimmsten Fall wird die "Reissleine" erst gezogen, wenn der andere schon richtig verliebt ist. Dann wird es ziemlich sicher verletzend und er zieht sich eher komplett zurück, als eine Freundschaft mit dir zu beginnen. 

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1. Mai 2017 um 13:30

Hi anikamarie1,

ja, da gebe ich dir schon Recht: Wenn man es wie aus dem Nichts und ohne Vorwarnung mit "Du bist ja gar nicht mein Typ, aber wir können Freunde sein." formulieren würde und dein Gegenüber bereits (zu) großes Interesse an dir gefunden hat, wäre dies mit Sicherheit kein schöner Beginn einer heterogeschlechtlichen Freundschaft.

Genau deshalb glaube ich aber auch, dass es wichtig ist, dass man frühzeitig nach der "Kennenlern-Phase" klar und deutlich (auf eine charmante Art und Weise - ich weiß: das ist ein Drahtseilakt) kommuniziert, was man voneinander hält und vorallem wie man sich die zukünftigen (mitunter nich unbedingt durchgehend zweisamen) Treffen vorstellt und so direkt auch welche Richtung diese noch sehr junge "Beziehung" einschlagen soll.

Ich persönlich habe als (zugegebener Maßen noch recht junger) Mann bis jetzt die Erfahrung machen können, dass es vor allem dann sehr einfach ist, eine ganz normale Freundschaft zu einer Frau aufzubauen, wenn sie und ich uns bspw. aufgrund desselben Studiengangs des Öfteren sehen, ab und zu mal ein wenig miteinander plaudern und uns gelegentlich in Laborpraktika unterstützen. Dabei habe ich mehr als genug Gelegenheiten ihr indirekt (durch Körpersprache, Inhalt der Gesprächsthemen, etc.) zu signalisieren, dass ich sie eher als "Kumpel" sehe und weniger als potenzielle Partnerin.
Ergo wäre es vielleicht sinnvoll, gemeinsame Interessen oder Hobbys (Sportarten o.Ä.) aufzudecken, die ihr am besten nicht immer nur zu zweit sondern auch mal mit euren Freunden betreiben solltet. Hierbei sei deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Möglicherweise findet eine deiner Freundinnen deine neue Bekanntschaft ebenfalls sehr nett, sodass du von seiten deines Freundekreises Unterstützung erfährst ihn als Freund dazu zu gewinnen.

Ich hoffe, dass ich dir durch das Teilen meiner Ansichten und Erfahrungen weiterhelfen kann.

P.S.: Falls das Worst-Case-Szenario eintreten und es mit ihm nicht klappen sollte: Es gibt eine Menge anderer sehr symphatischer Männer, die sich sehr darüber freuen würden, den Frauen-Anteil ihrer Freundekreise zu erhöhen. Setz dich daher bitte nicht all zu sehr unter Druck, wenn du dich dafür entscheinden solltest, ihm (wie von mir empfohlen mit Fingerspitzengefühl) über deine "Absichten" aufzuklären. Bleib dabei einfach, ehrlich und locker drauf, so wie du dich ihm Gegenüber bereits in den vergangenen beiden Treffen gezeigt hast. Dann wird sicherlich alles gut verlaufen!

Mit freundlichem Gruß

Der Realist

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1. Mai 2017 um 22:30

Danke schonmal für die Antworten,
leider habe ich noch nie jemanden kennen gelernt der mit mir "nur" befreundet sein will. Früher oder später versucht Mann bei mir zu landen und wenn ich Ihm dann sage, dass ich nicht daran interessiert bin, meldet er sich nicht mehr bei mir
Ich glaube, dass ich zu feminin bin um als "Kumpel" akzeptiert zu werden.
Ich habe den Freund einer Freundin gefragt und er meinte, dass die meisten Männer leider nicht mit dem Kopf denken


 

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2. Mai 2017 um 2:29

Zitat: "Ich glaube, dass ich zu feminin bin um als "Kumpel" akzeptiert zu werden." 

Hmm, kein schlechter Gedanke. Wenn ich an meine, weiter oben beschriebene, "beste Freundin" denke, hat die schon ein paar "eher maskuline" Eigenschaften,( womit ich hier solche Eigenschaften meine, die Männer oftmals sehr für eine Freundin oder auch "weibliche Kumpels" schätzen).
So ist sie z.B.
- sehr unkompliziert bei allen möglichen Dingen

- für jeden möglichen Scheiß zu haben,.      

- interessiert sich kaum darüber, was fremde Menschen über sie denken

- hat keine (für Männer oft unverständliche) plötzlichen Gemütsschwankungen (bzw. lässt sich das nicht anmerken)

Trotzdem hat sie auch "sehr feminine" Seiten (und wie zuvor auch, mein ich jetzt eher solche, die Männer oftmals eher nervig oder anstrengend finden).

Z.b.:
- hört man bei bestimmten Katzen- oder Baby/Kinderfotos/Videos erstmal nur noch "och wie süüüüüüß!" (Ok, das ist eigtl nichts, was Männer nervig finden, 
sowas findet Mann eher witzig(auf ne süße Art

- kann mit der richtigen Freundin mitunter sehr lange über nichts anderes als "Fashion, Schuhe und Beauty" reden oder genauso lange über unliebsame Bekannte lästern. (Also analog zu ausufernden Diskussionen über Motorräder/Autos/Fußball zwischen Männern)

- kann sehr viel Zeit & Energie für die "richtige Auswahl" der Abendgaderobe und Schminke ver(sch)wenden, wenn man furt gehen will

- kann manchmal seeehr wählerisch werden wenns ums Essen geht


Jetzt bin ich bei weitem nicht ihr einziger männlicher Kumpel. Sie hat einige mehr oder weniger intensive männliche Freundschaften. Und meine (Beziehungs-)Freundin hat ebenso ein paar gut laufende Männer-Freundschaften. Als auch ne andere Freundin von mir, die ich in meinem ersten Post als "fast genauso gute Freundin"(als meine beste Freundin) bezeichnete. Und bei den beiden ist es nicht anders, ein paar Eigenschaften, die Männer an ihnen super finden, ein paar mit denen sie weniger anfangen können.
Ich glaube daher nicht, dass "feminin sein" ein Hinderungsgrund ist. Das ist einem ja auch klar und gewollt, wenn Mann sich auf eine heterosexuelle Freundschaft einlässt. 

Vielmehr ist der Umgang damit ausschlaggebend, ob Frau ein guter Kumpel werden kann. Alle drei Frauen wissen, mit welchen Eigenschaften die Männer weniger klar kommen. Wie z.B. das lange reden über "Fashion, Schuhe und Beauty". 

Das machen sie halt einfach nicht mit Männern, bzw. versuchen gar nicht erst eine längere Diskussion über sowas zu starten. (natürlich gibt es auch Männer, die 
da sogar von such aus dabei wären, aber ich red jetzt mal nur vom Durchschnitt)

Ein potentieller Beziehungsfreund lässt sowas schon eher mal "über sich ergehen" und spielt den Interessierten, obwohls ihn langweilt. Zumindest wenn man sich noch nicht so lange/gut kennt. 

Versucht das meine beste Freundin mit mir, sag ich gleich, dass sie da echt den falschen angesprochen hat. 

Genauso weiß ich, dass ich die Mädels nur tierisch langweilen würde, wenn ich anfangen würde über die neusten Motorräder zu quatschen. Und machs daher auch nicht. Das muss nur meine (Beziehungs-)Freundin hin und wieder aushalten (aber ich bin ihr auch nicht böse wenn sie nur alle halbe Minute nickt oder "aha" sagt, ohne tatsächlich zu hören, was ich gerade so von mir gebe ). 


Auf der anderen Seite, sind die Männerfreundschaften von den dreien(also mich eingeschlossen) genauso nicht "besonders feminin", damit das klappt. Wir haben halt auch irgendwelche Eigenschaften, die Frauen mögen. Und jene Eigenschaften, mit denen Frauen meist weniger anfangen können, "zeigen" wir ebenfalls halt weniger, wenn wir mit unseren "Kumpel-Mädels" was machen.


ABER: 

Nichts desto trotz gibt es leider nicht wenige Menschen, die scheinbar tatsächlich unfähig sind, solche heterosexuellen Freundschaften zu führen. 

Wie der Freund deiner Freundin andeutet, gibt es nunmal Männer, die oft nur mit ihrem Pe..s denken. 
Und dasselbe gibt es aber auch bei den Frauen (mit was denken die dann eigentlich? Gibt's da schon ne bekannte Redewendung? Mit dem Ut..us, der Va...a, der M..u, der M...hi?! Was solls! Sucht es euch aus! ). 

Ich weiß ja nicht, wie oft du bereits versucht hast, eine solche Freundschaft zu starten. 
Kann sein, dass du nunmal bisher nur an solche "Penis-Denker" geraten bist. 
Oder es liegt vlt auch daran, dass du eben erst dann Klartext geredet hast, wenn er schon wirklich verliebt war. 
Also, dass du erst dann gesagt hast, dass du kein Interesse an einer Beziehung hast, wenn er dir seine Liebe gestand und seinen Wunsch nach einer Beziehung. 

Dann passiert eben das, was ich in meinem letzten Beitrag schilderte. Die Zurückweisung verletzt ihn und um weiteren Schmerz zu vermeiden, bricht er den Kontakt ab.


Der Einwand von derrealist (ich mein v.a. den ersten Absatz) ist da vollkommen berechtigt. Der Ton spielt nunmal die Musik. Wenn du das so machst wie in dem von derrealist im ersten Absatz dargestellten Szenario, wird ihn das sicher verletzen. Aber das ist ja auch ein etwas überspitzt dargestelltes Beispiel. Wenn du ihm zum Beispiel sagst/schreibst: "Hey du. Ich mag dich wirklich gern und versteh mich super mit dir. Schon seit einiger Zeit suche ich nach einer guten Freundschaft mit einem Mann und ich glaube, du wärst dafür perfekt. Versteh das bitte nicht als bloße Ablehnung von dir als möglichen Beziehungspartner. Denn es ist mir wirklich ernst damit, eine gute und funktionierende Freundschaft zu einem Mann zu haben. Eine solche Freundschaft hab ich bisher leider noch nicht haben können, daher würde es mich umso mehr freuen, wenn so etwas mit dir funktionieren würde." 


Irgendwie sowas.
 

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