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Ist es normal nach ein paar Jahren Beziehung hauptsächlich freundschaftliche Gefühle für den Partner zu haben?

13. November um 18:41

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

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14. November um 8:11
Beste Antwort
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

@Sunny.

Das ist ganz normal.

Männer (ich bin einer) reagieren da zwar anders, suchen sich "Alternativen", aber kennen das auch.

Dass das ganz normal ist, heißt nicht, dass es gut ist und dass es damit sein Bewenden haben muss.

Wenn die grundsätzliche Basis der Beziehung noch immer stimmt, würde ich "Tod und Teufel" in Bewegung setzen, damit auch die erotische Ebene stimmt. Das passiert nicht dadurch, dass man sich einfach zwingt. Geht nicht. Das geschieht dadurch, dass man sich mental mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt.

Der nächste Partner beispielsweise wäre zwar wieder ein neues "Sahneschnittchen" und erst einmal reizvoll, aber nach einiger Zeit würde die gleiche Situation eintreten.
Wenn Du also nicht zeitlebens im Zölibat leben oder immer neuen Kick suchen möchtest, musst Du Dir eingestehen, dass erotische Gefühle nicht einfach vom Himmel fallen und bleiben, sondern dass man Situationen, Stimmungen und Zärtlichkeit auch herbeiführen können muss.

Das richtet sich zwar in erster Linie an Dich selbst, kann aber auch bedeuten, dass Dein Partner in einer Weise aktiv werden sollte, die speziell Dir gefällt. Er weiß es aber nicht. Ihr müsst auch darüber offen kommunizieren können.

Manchmal ist Erotik leider auch sowas wie "Arbeit", aber das Ergebnis muss unverkrampft sein und entstressen!

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13. November um 19:29

Nein, kenne ich von mir so nicht. Eine freundin von mir hat das: da endet mit der Verliebtheit auch schlagartig jegliche körperliche Intimität.  Finde ich sehr, sehr merkwürdig und würde mich nicht glücklich machen.

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13. November um 19:36

Nein, kenne ich nicht. 

Ich bin nun seit über 3 Jahren mit meinem Liebsten zusammen, und wir sind beide immer noch bis über beide Ohren heftigst verliebt - oder lieben uns - man nenne es, wie man möchte. Jedenfalls könnte ich ihn immer noch stundenlang anhimmeln, und wir küssen, kuscheln und...... immer noch sehr, sehr, sehr oft. 

Darum hmmm... mir würde in einer Beziehung ohne erotische Anziehung und Körperlichkeit definitiv was fehlen. 

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14. November um 4:08
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

Nein, finde ich nicht. Ich bin in meinen Partner immer noch verliebt nach mehr als sieben 8 und kann es kaum erwarten, auch körperlich mit ihm zusammen zu sein. Wir leben zwar nicht in einer gemeinsamen Wohnung, aber in benachbarten Häusern, können uns also jederzeit sehen.
Eine rein freundschaftliche Beziehung ohne Lust und Sex würde ich nicht wollen. 
Wäre wie ein Essen ohne Salz- ungenießbar. Selbst wenn die übrige Gewürzkomposition und Zutaten noch so gut sind, ohne Salz ? Also nein. Auch wenn das ein blöder Vergleich ist.
Woran liegt das denn? Habt ihr es einschlafen lassen? Das Feuer muss in Gang gehalten werden, sonst funktioniert das nicht. Da hapert es leider bei ganz vielen.

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14. November um 6:31
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

Nein, ist bei uns nicht so wir sind seit fast 20 Jahren zusammen und ich küsse, kuschle, usw. oft und gerne. Er auch. Glücklicherweise. 

Bist du denn unglücklich damit? Ist er unglücklich damit? 

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14. November um 6:33
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

Wie zufrieden bist du mit dir selbst? Wie zufrieden bist du im Job und mit deinem sozialen Umfeld?

Habt ihr gemeinsame Hobbies und auch Hobbies, denen ihr getrennt nachgeht? Habt ihr Freiräume, jeder für sich und auch gemeinsame Ziele und Erfolgserlebnisse, bspw. Reisen, Tanzen, Kochen, Sport, Freundschaften pflegen etc. ?  

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14. November um 6:51

Mein Mann muss mich schon sehr ärgern dass ich keine Lust auf körperliche Nähe habe. Und auch gegen Sex habe ich nichts auch wenn der " Brand" wie früher wesentlich ruhiger geworden ist.
Ich mag Intimität, kuscheln und Sex allerdings auch einfach so gerne, nicht zwingend auf Verliebtheitsgefühle mit einer speziellen Person bezogen.
Ich liebe meinen Mann sehr aber die " Verliebtheit " mit den hormonellen Hyperaktivitäten und dem Überschwang haben sich beruhigt ( kommen aber von Zeit zu Zeit  so "flashartig" immer noch).

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14. November um 7:38

Das nach zwei Jahren bei dir und Ihm die Luft praktisch raus ist, kann viele Grunde haben.

Mag auch eine Kopfsache ggf. bei dir zusein: "War auch bei meinen letzten Beziehungen so - warum soll es jetzt anders laufen" 

An einer und in einer Freundschaft - Partnerschaft und Ehe sollten und müssen beide "dran" arbeiten.
Sich wollen - Es wollen. Ob wie am ersten Tag - am besten Ja. 

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14. November um 8:11
Beste Antwort
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

@Sunny.

Das ist ganz normal.

Männer (ich bin einer) reagieren da zwar anders, suchen sich "Alternativen", aber kennen das auch.

Dass das ganz normal ist, heißt nicht, dass es gut ist und dass es damit sein Bewenden haben muss.

Wenn die grundsätzliche Basis der Beziehung noch immer stimmt, würde ich "Tod und Teufel" in Bewegung setzen, damit auch die erotische Ebene stimmt. Das passiert nicht dadurch, dass man sich einfach zwingt. Geht nicht. Das geschieht dadurch, dass man sich mental mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt.

Der nächste Partner beispielsweise wäre zwar wieder ein neues "Sahneschnittchen" und erst einmal reizvoll, aber nach einiger Zeit würde die gleiche Situation eintreten.
Wenn Du also nicht zeitlebens im Zölibat leben oder immer neuen Kick suchen möchtest, musst Du Dir eingestehen, dass erotische Gefühle nicht einfach vom Himmel fallen und bleiben, sondern dass man Situationen, Stimmungen und Zärtlichkeit auch herbeiführen können muss.

Das richtet sich zwar in erster Linie an Dich selbst, kann aber auch bedeuten, dass Dein Partner in einer Weise aktiv werden sollte, die speziell Dir gefällt. Er weiß es aber nicht. Ihr müsst auch darüber offen kommunizieren können.

Manchmal ist Erotik leider auch sowas wie "Arbeit", aber das Ergebnis muss unverkrampft sein und entstressen!

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14. November um 8:23
In Antwort auf bennet_18248626

@Sunny.

Das ist ganz normal.

Männer (ich bin einer) reagieren da zwar anders, suchen sich "Alternativen", aber kennen das auch.

Dass das ganz normal ist, heißt nicht, dass es gut ist und dass es damit sein Bewenden haben muss.

Wenn die grundsätzliche Basis der Beziehung noch immer stimmt, würde ich "Tod und Teufel" in Bewegung setzen, damit auch die erotische Ebene stimmt. Das passiert nicht dadurch, dass man sich einfach zwingt. Geht nicht. Das geschieht dadurch, dass man sich mental mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt.

Der nächste Partner beispielsweise wäre zwar wieder ein neues "Sahneschnittchen" und erst einmal reizvoll, aber nach einiger Zeit würde die gleiche Situation eintreten.
Wenn Du also nicht zeitlebens im Zölibat leben oder immer neuen Kick suchen möchtest, musst Du Dir eingestehen, dass erotische Gefühle nicht einfach vom Himmel fallen und bleiben, sondern dass man Situationen, Stimmungen und Zärtlichkeit auch herbeiführen können muss.

Das richtet sich zwar in erster Linie an Dich selbst, kann aber auch bedeuten, dass Dein Partner in einer Weise aktiv werden sollte, die speziell Dir gefällt. Er weiß es aber nicht. Ihr müsst auch darüber offen kommunizieren können.

Manchmal ist Erotik leider auch sowas wie "Arbeit", aber das Ergebnis muss unverkrampft sein und entstressen!

Wäre ziemlich traurig, wenn das normal wäre!
Dass man was für den Erhalt tun muss, stimmt natürlich. Muss aber von beiden gewünscht werden und beide müssen das Feuer immer neu nähren. Und wenn beide das wollen, macht es Freude und ist eben keine mühevolle, eher unangenehme 'Arbeit'.

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14. November um 9:33
In Antwort auf bennet_18248626

@Sunny.

Das ist ganz normal.

Männer (ich bin einer) reagieren da zwar anders, suchen sich "Alternativen", aber kennen das auch.

Dass das ganz normal ist, heißt nicht, dass es gut ist und dass es damit sein Bewenden haben muss.

Wenn die grundsätzliche Basis der Beziehung noch immer stimmt, würde ich "Tod und Teufel" in Bewegung setzen, damit auch die erotische Ebene stimmt. Das passiert nicht dadurch, dass man sich einfach zwingt. Geht nicht. Das geschieht dadurch, dass man sich mental mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt.

Der nächste Partner beispielsweise wäre zwar wieder ein neues "Sahneschnittchen" und erst einmal reizvoll, aber nach einiger Zeit würde die gleiche Situation eintreten.
Wenn Du also nicht zeitlebens im Zölibat leben oder immer neuen Kick suchen möchtest, musst Du Dir eingestehen, dass erotische Gefühle nicht einfach vom Himmel fallen und bleiben, sondern dass man Situationen, Stimmungen und Zärtlichkeit auch herbeiführen können muss.

Das richtet sich zwar in erster Linie an Dich selbst, kann aber auch bedeuten, dass Dein Partner in einer Weise aktiv werden sollte, die speziell Dir gefällt. Er weiß es aber nicht. Ihr müsst auch darüber offen kommunizieren können.

Manchmal ist Erotik leider auch sowas wie "Arbeit", aber das Ergebnis muss unverkrampft sein und entstressen!

Hallo schnell91, danke für deine hilfreiche Antwort. Da bin ich schon mal froh, dass es zumindest nicht nur mir so geht.
Mein Freund ist mit der Situation verständlicherweise leider auch nicht zufrieden und versucht schon immer mich auf die ein oder andere Art zum Sex zu bewegen, aber es klappt leider so gut wie gar nicht.
Was wären das denn deiner Meinung nach für Dinge, die dieses Feuer wieder entfachen ?
Ich weiß natürlich, dass ich dieses Bäumchen Wechsel Dich Spiel nicht mein Leben lang fortführen kann und mir nicht ständig einen neuen Partner suchen möchte. Ich wünschte wirklich sehr, dass es dafür eine Lösung gibt

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14. November um 9:33
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

verliebtheit lässt nach!
aber die liebe sollte bleiben - sonst ist es NICHT normal

und schon nach 2 jahren ... nach so kurzer zeit

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14. November um 9:34
In Antwort auf bennet_18248626

@Sunny.

Das ist ganz normal.

Männer (ich bin einer) reagieren da zwar anders, suchen sich "Alternativen", aber kennen das auch.

Dass das ganz normal ist, heißt nicht, dass es gut ist und dass es damit sein Bewenden haben muss.

Wenn die grundsätzliche Basis der Beziehung noch immer stimmt, würde ich "Tod und Teufel" in Bewegung setzen, damit auch die erotische Ebene stimmt. Das passiert nicht dadurch, dass man sich einfach zwingt. Geht nicht. Das geschieht dadurch, dass man sich mental mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt.

Der nächste Partner beispielsweise wäre zwar wieder ein neues "Sahneschnittchen" und erst einmal reizvoll, aber nach einiger Zeit würde die gleiche Situation eintreten.
Wenn Du also nicht zeitlebens im Zölibat leben oder immer neuen Kick suchen möchtest, musst Du Dir eingestehen, dass erotische Gefühle nicht einfach vom Himmel fallen und bleiben, sondern dass man Situationen, Stimmungen und Zärtlichkeit auch herbeiführen können muss.

Das richtet sich zwar in erster Linie an Dich selbst, kann aber auch bedeuten, dass Dein Partner in einer Weise aktiv werden sollte, die speziell Dir gefällt. Er weiß es aber nicht. Ihr müsst auch darüber offen kommunizieren können.

Manchmal ist Erotik leider auch sowas wie "Arbeit", aber das Ergebnis muss unverkrampft sein und entstressen!

heißt also du hast jetzt weniger gefühle für deine partnerin als anfangs?

was meinst du mit Alternativen ??

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14. November um 9:35
In Antwort auf devota1977

Das nach zwei Jahren bei dir und Ihm die Luft praktisch raus ist, kann viele Grunde haben.

Mag auch eine Kopfsache ggf. bei dir zusein: "War auch bei meinen letzten Beziehungen so - warum soll es jetzt anders laufen" 

An einer und in einer Freundschaft - Partnerschaft und Ehe sollten und müssen beide "dran" arbeiten.
Sich wollen - Es wollen. Ob wie am ersten Tag - am besten Ja. 

Hallo devota1977, danke für deine liebe Antwort.
Das mit der Kopfsache dachte ich mir auch schon. So nach dem Motto "läuft ja eh immer auf die gleiche Weise ab bei mir"
Hast du eine Ahnung wie man das in den Griff bekommen könnte, ich bin echt langsam verzweifelt und mein Freund ist verständlicherweise mit der Situation auch nicht glücklich

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14. November um 9:38
In Antwort auf sonnenwind4

Wie zufrieden bist du mit dir selbst? Wie zufrieden bist du im Job und mit deinem sozialen Umfeld?

Habt ihr gemeinsame Hobbies und auch Hobbies, denen ihr getrennt nachgeht? Habt ihr Freiräume, jeder für sich und auch gemeinsame Ziele und Erfolgserlebnisse, bspw. Reisen, Tanzen, Kochen, Sport, Freundschaften pflegen etc. ?  

Hallo Sonnenwind4 , danke für deine Antwort Deine Fragen sind schon nicht ganz unberechtigt. Also ich bin eigentlich zufrieden mit meinem Leben, bis auf meine berufliche Situation, weil ich schon zu lange in meinem Studium fest stecke.
Freiräume haben wir genug und auch getrennte Hobbys. Gemeinsame Hobbys sind eher seltener, aber da versuchen wir schon immer öfter mal was zu machen was uns beiden gefällt. Ich denke in dieser Hinsicht stimmt schon alles

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14. November um 9:42
In Antwort auf evaeden

Nein, ist bei uns nicht so wir sind seit fast 20 Jahren zusammen und ich küsse, kuschle, usw. oft und gerne. Er auch. Glücklicherweise. 

Bist du denn unglücklich damit? Ist er unglücklich damit? 

Liebe evaeden, danke für deine Antwort. Das ist ja echt beneidenswert, dass das nach 20 Jahren noch so gut bei euch läuft.

Leider ist er damit gar nicht glücklich. Ich vermisse den Sex ehrlich gesagt nicht wirklich, weiß aber aus meinen vorherigen Beziehungen leider , dass sich bei mir wieder so etwas wie Lust auf einen anderen entwickelt, wenn ich mich schlimmstenfalls neu in einen anderen verliebt habe und ich hoffe dass dieser Fall nicht eintritt

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14. November um 9:43
In Antwort auf zahrakhan

Nein, finde ich nicht. Ich bin in meinen Partner immer noch verliebt nach mehr als sieben 8 und kann es kaum erwarten, auch körperlich mit ihm zusammen zu sein. Wir leben zwar nicht in einer gemeinsamen Wohnung, aber in benachbarten Häusern, können uns also jederzeit sehen.
Eine rein freundschaftliche Beziehung ohne Lust und Sex würde ich nicht wollen. 
Wäre wie ein Essen ohne Salz- ungenießbar. Selbst wenn die übrige Gewürzkomposition und Zutaten noch so gut sind, ohne Salz ? Also nein. Auch wenn das ein blöder Vergleich ist.
Woran liegt das denn? Habt ihr es einschlafen lassen? Das Feuer muss in Gang gehalten werden, sonst funktioniert das nicht. Da hapert es leider bei ganz vielen.

Danke für deine Antwort. Ja wahrscheinlich haben wir (oder ich) das ganze einschlafen lassen, aber wo dran das genau liegt , weiß ich leider nicht. Ich weiß auch nicht wie man es wieder in Gang bringt. Hast du da vielleicht Ideen oder Anregungen ?

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14. November um 9:46
In Antwort auf carina2019

verliebtheit lässt nach!
aber die liebe sollte bleiben - sonst ist es NICHT normal

und schon nach 2 jahren ... nach so kurzer zeit

Hey Carina2019, ja das finde ich auch unglaublich schade. Ich habe nur immer das Gefühl, dass bei mir nach Verliebtheit einfach nichts mehr kommt. Vielleicht ist es noch Liebe, aber das hat bei mir dann leider einfach nichts mehr mit körperlichem Verlangen zutun. Ich weiß einfach nicht was ich dagegen tun kann

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14. November um 10:52

Mein Papa (der seit 30 Jahren mit meiner Mama verheiratet ist) fragte mich, nachdem ich nach 2 Jahren mit meinem Ex Schluss gemacht habe, was denn passiert ist. Ich habe ihm gesagt, dass meine Gefühle weg waren und es anders war als am Anfang. Da sagte er mir "Wenn du die Verliebtheit vom Anfang immer erwartest , wirst du mit jedem nach 2 Jahren Schluss machen"

Jetzt bin ich mit meinem Freund schon 3 Jahre zusammen - und ja, die Verliebtheit ist schon lange weg. Und manchmal sind wir wie beste Freunde. Aber es ist diese «tiefe Liebe» entstanden. Man muss sich nicht ständig küssen, kuscheln (schon täglich, aber halt nicht mehr so wie am Anfang). Das körperliche Verlangen ist nach wie vor da.
Obwohl wir keine Turteltauben mehr sind, zweifelt niemand von uns an der Beziehung. Nicht 1x habe ich meine Gefühle in Frage gestellt. Die Verliebtheit ist weg, dafür ist das Gefühl von Urvertrauen und Sicherheit da, welches für eine langfristige Beziehung meiner Meinung nach nötig ist.


 

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14. November um 11:16
In Antwort auf sunny590

Hallo ihr Lieben,
ich bin 28 Jahre alt und seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen.
Ich hatte schon mehrere Beziehungen, die allerdings alle nie länger als drei Jahre gehalten haben.

In meiner jetzigen Beziehung taucht wieder ein Problem auf, welches mir aus meinen vorherigen Beziehungen bekannt vorkommt, nämlich dass ich das Gefühl habe hauptsächlich nur noch freundschaftliche Gefühle für meinen Freund zu haben.

Dass die Verliebtheit irgendwann nachlässt oder ganz verschwindet, finde ich ja normal, aber bei mir ist es so, dass ich ihn kaum noch küssen, mit ihm kuscheln und geschweige denn mit ihm schlafen möchte.

Ich wollte euch mal fragen wie das bei euch immer so ist und ob ihr vielleicht eventuell auch einen Rat für mich habt.

Lieben Gruß und danke euch.

Bei uns ist es ganz anders. Auch nach 6 Jahren sind wir immer noch verliebt, die Verliebtheit ist bei uns nie verloren gegangen. Gleichzeitig hat sich aber auch eine tiefe Liebe entwickelt.

Vielleicht war bei dir bisher einfach noch nicht der Richtige dabei. Freundschaftliche Gefühle reichen aber nunmal leider nicht für eine Partnerschaft.

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14. November um 11:44

Ja leider ist das so. Ich erlebe es auch in meiner Ehe. Der Reiz ist weg und es ist nur noch Langeweile angesagt. Aber wenn der Partner nicht mit macht um etwas zu ändern geht es nicht. 

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14. November um 11:54
Beste Antwort
In Antwort auf sunny590

Danke für deine Antwort. Ja wahrscheinlich haben wir (oder ich) das ganze einschlafen lassen, aber wo dran das genau liegt , weiß ich leider nicht. Ich weiß auch nicht wie man es wieder in Gang bringt. Hast du da vielleicht Ideen oder Anregungen ?

Ich vermute mal stark, dass traventure richtig liegt und es nicht der richtige ist. Auch früher nicht, da es ja bisher ähnlich lief. Wahrscheinlich hast du fr was schöngeredet und früher oder später kam die Erkenntnis (zumindest die deines Körpers, auch wenn dein Verstand es nicht wahrhaben will), dass es eben nicht derjenige war/ist, den du sowohl als Mann und Sexpartner begehrst als auch als Lebenspartner willst. Beides gibt es in einer Person vereint, aber nicht so oft.
Bei mir ist es ganz ähnlich wie bei traventure- Verliebtheit und Liebe existieren mittlerweile nebeneinander. Nicht mehr 24/7, aber das körperliche Gefühl brennt immer noch. 
Mein Paüa hat mal was ganz ähnliches geäußert woe der von user5909. Gott sei Dank habe ich nicht auf ihn gehört, sonst wäre ich wahrscheinlich auch in einer lustlosen Beziehung, die beide nur quält.
Lust und Verliebtheitsgefühle kannst du nicht erzwingen. Wenn sie nicht da oder längst erloschen sind, dann ist das so.  Aber dann solltest du so fair sein, deinem Partner das ehrlich sagen und dich trennen, denn was meinst du wohl, was für eine Qual es für ihn sein muss, dich zu begehren und du ihn aber nicht. Da brauchts nicht viel Fantasie dazu, sich das vorzustellen.

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14. November um 12:06
In Antwort auf zahrakhan

Ich vermute mal stark, dass traventure richtig liegt und es nicht der richtige ist. Auch früher nicht, da es ja bisher ähnlich lief. Wahrscheinlich hast du fr was schöngeredet und früher oder später kam die Erkenntnis (zumindest die deines Körpers, auch wenn dein Verstand es nicht wahrhaben will), dass es eben nicht derjenige war/ist, den du sowohl als Mann und Sexpartner begehrst als auch als Lebenspartner willst. Beides gibt es in einer Person vereint, aber nicht so oft.
Bei mir ist es ganz ähnlich wie bei traventure- Verliebtheit und Liebe existieren mittlerweile nebeneinander. Nicht mehr 24/7, aber das körperliche Gefühl brennt immer noch. 
Mein Paüa hat mal was ganz ähnliches geäußert woe der von user5909. Gott sei Dank habe ich nicht auf ihn gehört, sonst wäre ich wahrscheinlich auch in einer lustlosen Beziehung, die beide nur quält.
Lust und Verliebtheitsgefühle kannst du nicht erzwingen. Wenn sie nicht da oder längst erloschen sind, dann ist das so.  Aber dann solltest du so fair sein, deinem Partner das ehrlich sagen und dich trennen, denn was meinst du wohl, was für eine Qual es für ihn sein muss, dich zu begehren und du ihn aber nicht. Da brauchts nicht viel Fantasie dazu, sich das vorzustellen.

Das sehe ich anders.

Es gibt nicht DEN Richtigen oder die Richtige.

Daher wird sich das Gleiche nach einiger Zeit immer wieder einstellen.

Eine Bekannte hat das gleiche Problem seit Jahrzehnten (!), und der Richtige kam und kommt niemals vorbei. Weil das Erlöschen der Leidenschaft da schon gewohnheitsmäßig ist und sie den Teufelskreis niemals durchbrechen konnte.

Mit Schönreden hat das auch nichts zu tun:

Diese Bekannte war zu Weihnachten eingeladen, hatte sich 2 Tage zuvor "verliebt" (zum hundertsten Mal), schwärmte von ihm wie ein Teenie und starrte unentwegt auf ihr Handy. Sie habe ihren "Seelenverwandten" gefunden.

Während des Weihnachtsessen rief er an. Sie ließ alles stehen und liegen, war nicht mehr zu beruhigen, packte sofort ihre Sachen und fuhr am 1. Weihnachtstag einige Hundert km zu diesem Mann. 4 Wochen später zog sie zu ihm. Ein halbes Jahr später war das Feuer komplett erloschen. Es war bei ihr immer so.

Jetzt ist sie in einem Alter, in dem sich die Männer nicht mehr so leicht finden lassen.

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14. November um 13:26
In Antwort auf carina2019

heißt also du hast jetzt weniger gefühle für deine partnerin als anfangs?

was meinst du mit Alternativen ??

antworten tust du nicht so gerne auf solche fragen, ne?

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14. November um 13:27
In Antwort auf sunny590

Hey Carina2019, ja das finde ich auch unglaublich schade. Ich habe nur immer das Gefühl, dass bei mir nach Verliebtheit einfach nichts mehr kommt. Vielleicht ist es noch Liebe, aber das hat bei mir dann leider einfach nichts mehr mit körperlichem Verlangen zutun. Ich weiß einfach nicht was ich dagegen tun kann

sag, hast du denn verlangen nach anderen männern?
also wirklich nur bei ihm nicht?

dann ist er viell. wirklich nicht der richtige

bevor du aber gleich schluss machst... wieso macht ihr keine therapie?
hilfts nix, schads nix...

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14. November um 14:38
In Antwort auf user5909

Mein Papa (der seit 30 Jahren mit meiner Mama verheiratet ist) fragte mich, nachdem ich nach 2 Jahren mit meinem Ex Schluss gemacht habe, was denn passiert ist. Ich habe ihm gesagt, dass meine Gefühle weg waren und es anders war als am Anfang. Da sagte er mir "Wenn du die Verliebtheit vom Anfang immer erwartest , wirst du mit jedem nach 2 Jahren Schluss machen"

Jetzt bin ich mit meinem Freund schon 3 Jahre zusammen - und ja, die Verliebtheit ist schon lange weg. Und manchmal sind wir wie beste Freunde. Aber es ist diese «tiefe Liebe» entstanden. Man muss sich nicht ständig küssen, kuscheln (schon täglich, aber halt nicht mehr so wie am Anfang). Das körperliche Verlangen ist nach wie vor da.
Obwohl wir keine Turteltauben mehr sind, zweifelt niemand von uns an der Beziehung. Nicht 1x habe ich meine Gefühle in Frage gestellt. Die Verliebtheit ist weg, dafür ist das Gefühl von Urvertrauen und Sicherheit da, welches für eine langfristige Beziehung meiner Meinung nach nötig ist.


 

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe halt auch Angst, dass es so ist wie dein Vater gesagt hat. Immer jemand neues und es wiederholt sich alles ständig.
Nur du sagst ja, dass du nicht ein Mal an eurer Beziehung oder den Gefühlen zu ihm gezweifelt hast. Das macht mir halt schon Angst, dass das bei mir so ist. Wenn ich von der Beziehung so überzeugt wäre , wie noch am Anfang , würde ich wahrscheinlich vieles anders sehen. Ich habe halt echt das Gefühl, dass sich nach der Verliebtheit einfach nichts mehr entwickelt bei mir. Oder ich kann dieses Gefühl nicht zuordnen

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14. November um 14:43
In Antwort auf traventure

Bei uns ist es ganz anders. Auch nach 6 Jahren sind wir immer noch verliebt, die Verliebtheit ist bei uns nie verloren gegangen. Gleichzeitig hat sich aber auch eine tiefe Liebe entwickelt.

Vielleicht war bei dir bisher einfach noch nicht der Richtige dabei. Freundschaftliche Gefühle reichen aber nunmal leider nicht für eine Partnerschaft.

Hallo traventure, da beneide ich dich echt drum, dass das bei euch nach sechs Jahren noch immer so ist.
Das mit dem Richtigen dachte ich auch schon, aber ich hatte auch immer das Gefühl ich habe den "Richtigen" gefunden und dann war es wieder das gleiche mit meinem Gefühlen, es sei denn ich wurde von dem Mann abgelehnt , aber dann hat sich auch nie eine längere Beziehung ergeben

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14. November um 14:47
In Antwort auf hamo_18742993

Ja leider ist das so. Ich erlebe es auch in meiner Ehe. Der Reiz ist weg und es ist nur noch Langeweile angesagt. Aber wenn der Partner nicht mit macht um etwas zu ändern geht es nicht. 

sandra12395 danke für deine Antwort. Kommst du damit denn klar auf Dauer, dass es einfach nur noch langweilig ist ? Ich gebe dann ja scheinbar schon immer nach ein paar Jahren wieder auf :/

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14. November um 14:55
In Antwort auf zahrakhan

Ich vermute mal stark, dass traventure richtig liegt und es nicht der richtige ist. Auch früher nicht, da es ja bisher ähnlich lief. Wahrscheinlich hast du fr was schöngeredet und früher oder später kam die Erkenntnis (zumindest die deines Körpers, auch wenn dein Verstand es nicht wahrhaben will), dass es eben nicht derjenige war/ist, den du sowohl als Mann und Sexpartner begehrst als auch als Lebenspartner willst. Beides gibt es in einer Person vereint, aber nicht so oft.
Bei mir ist es ganz ähnlich wie bei traventure- Verliebtheit und Liebe existieren mittlerweile nebeneinander. Nicht mehr 24/7, aber das körperliche Gefühl brennt immer noch. 
Mein Paüa hat mal was ganz ähnliches geäußert woe der von user5909. Gott sei Dank habe ich nicht auf ihn gehört, sonst wäre ich wahrscheinlich auch in einer lustlosen Beziehung, die beide nur quält.
Lust und Verliebtheitsgefühle kannst du nicht erzwingen. Wenn sie nicht da oder längst erloschen sind, dann ist das so.  Aber dann solltest du so fair sein, deinem Partner das ehrlich sagen und dich trennen, denn was meinst du wohl, was für eine Qual es für ihn sein muss, dich zu begehren und du ihn aber nicht. Da brauchts nicht viel Fantasie dazu, sich das vorzustellen.

Ja ich weiß, dass das gegenüber meinem Freund auch nicht fair ist. Ich habe ihn letztens auch gefragt ob er trotz der Problematik mit mir zusammen sein möchte , aber scheinbar kommt eine Trennung für ihn auch nicht in Frage .
Ich dachte auch öfter schon, dass ich dann vielleicht noch nicht den richtigen gefunden habe, aber anfangs fühlte sich das mit ihm schon danach an . Und ich habe auch schon so viele Männer gedatet , dass ich mich frage ob es den Richtigen für mich dann überhaupt gibt

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14. November um 14:58
In Antwort auf bennet_18248626

Das sehe ich anders.

Es gibt nicht DEN Richtigen oder die Richtige.

Daher wird sich das Gleiche nach einiger Zeit immer wieder einstellen.

Eine Bekannte hat das gleiche Problem seit Jahrzehnten (!), und der Richtige kam und kommt niemals vorbei. Weil das Erlöschen der Leidenschaft da schon gewohnheitsmäßig ist und sie den Teufelskreis niemals durchbrechen konnte.

Mit Schönreden hat das auch nichts zu tun:

Diese Bekannte war zu Weihnachten eingeladen, hatte sich 2 Tage zuvor "verliebt" (zum hundertsten Mal), schwärmte von ihm wie ein Teenie und starrte unentwegt auf ihr Handy. Sie habe ihren "Seelenverwandten" gefunden.

Während des Weihnachtsessen rief er an. Sie ließ alles stehen und liegen, war nicht mehr zu beruhigen, packte sofort ihre Sachen und fuhr am 1. Weihnachtstag einige Hundert km zu diesem Mann. 4 Wochen später zog sie zu ihm. Ein halbes Jahr später war das Feuer komplett erloschen. Es war bei ihr immer so.

Jetzt ist sie in einem Alter, in dem sich die Männer nicht mehr so leicht finden lassen.

Ja genauso ähnlich wie bei deiner Bekannten fühlt sich das bei mir auch an. Bei meinem jetzigen Partner dachte ich auch in der ersten Zeit, dass er auf jeden Fall der Richtige ist und ich hätte ihn wahrscheinlich sofort geheiratet, wenn er gefragt hätte.

Hat deine Bekannte denn für ihr Problem eine Lösung gefunden oder hast du eine Idee was ihr hätte helfen können? Einfach so hinnehmen und mit einem der Männer in einer Beziehung bleiben?

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14. November um 15:00
In Antwort auf carina2019

sag, hast du denn verlangen nach anderen männern?
also wirklich nur bei ihm nicht?

dann ist er viell. wirklich nicht der richtige

bevor du aber gleich schluss machst... wieso macht ihr keine therapie?
hilfts nix, schads nix...

Verlangen nach anderen  Männern habe ich eigentlich nicht. Es sei denn ich verliebe mich außerhalb meiner Beziehung. Das ist mir schon mal bei einem meiner Exfreunde passiert.
Das mit der Therapie wäre eigentlich eine Idee, aber nach zwei Jahren schon eine Therapie weiß ich halt auch nicht ..

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14. November um 15:13
Beste Antwort
In Antwort auf sunny590

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe halt auch Angst, dass es so ist wie dein Vater gesagt hat. Immer jemand neues und es wiederholt sich alles ständig.
Nur du sagst ja, dass du nicht ein Mal an eurer Beziehung oder den Gefühlen zu ihm gezweifelt hast. Das macht mir halt schon Angst, dass das bei mir so ist. Wenn ich von der Beziehung so überzeugt wäre , wie noch am Anfang , würde ich wahrscheinlich vieles anders sehen. Ich habe halt echt das Gefühl, dass sich nach der Verliebtheit einfach nichts mehr entwickelt bei mir. Oder ich kann dieses Gefühl nicht zuordnen

Ja, seine Aussage hat mich damals auch verunsichert. Aber jetzt weiss ich, was er meint.
Ich denke aber, du wirst beim "Richtigen" keinerlei Zweifel haben... und soweit ich weiss sagt man, dass so nach ca. 2 Jahren die Verliebtheit weg ist.

In deinem Fall hört es sich halt wirklich so an als wäre er nicht der passende Mann für dich. Kaum noch kuscheln und küssen wollen ist, denke ich, nicht normal :/

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14. November um 15:39
Beste Antwort

Wie wäre es denn mit einem gemeinsamen Tantrakurs für euch?

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14. November um 15:39
In Antwort auf herbstblume6

Wie wäre es denn mit einem gemeinsamen Tantrakurs für euch?

Oder Tango Argentino?

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14. November um 15:46

Dann hat deine Bekannte eben auch noch niemanden gefunden, der wirklich gut zu ihr passt. Es gibt eben Unterschiede zwischen Verliebtheit und Liebe. Wenn sich keine Liebe aufbaut und die Verliebtheit irgendwann verschwindet, dann tritt genau dieses Problem auf. Mit dem "Richtigen" beziehe ich mich nicht ausschließlich auf eine Person, sondern auf einen Partner, der zu einem passt und mit dem sich Liebe entwickeln kann. 

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14. November um 16:08
In Antwort auf sunny590

Ja genauso ähnlich wie bei deiner Bekannten fühlt sich das bei mir auch an. Bei meinem jetzigen Partner dachte ich auch in der ersten Zeit, dass er auf jeden Fall der Richtige ist und ich hätte ihn wahrscheinlich sofort geheiratet, wenn er gefragt hätte.

Hat deine Bekannte denn für ihr Problem eine Lösung gefunden oder hast du eine Idee was ihr hätte helfen können? Einfach so hinnehmen und mit einem der Männer in einer Beziehung bleiben?

Die ältere Bekannte hat damit kein Problem mehr und möchte auch niemand mehr kennenlernen. Jedenfalls soweit ich das erkennen kann. Natürlich wird sie mir nicht auf die Nase binden, wenn es anders sein sollte. Es gibt ja auch noch ein paar wenige rüstige 70jährige Männer.

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14. November um 16:34
In Antwort auf sunny590

Verlangen nach anderen  Männern habe ich eigentlich nicht. Es sei denn ich verliebe mich außerhalb meiner Beziehung. Das ist mir schon mal bei einem meiner Exfreunde passiert.
Das mit der Therapie wäre eigentlich eine Idee, aber nach zwei Jahren schon eine Therapie weiß ich halt auch nicht ..

Mein ursprünglicher Rat, die Erotik ein wenig "anzukurbeln", in sich reinzuhören, um die Leidenschaft wieder etwas zu entfachen, scheint doch in Deinem Fall nicht zu funktionieren. Leider.

Warum? Es nutzt nichts, Ideen von anderen dazu zu erwarten. Es muss aus Dir selbst kommen. Dazu bräuchte es aber einen Funken "Restverlangen" oder autarkes sexuelles Interesse. Nach Deiner Antwort auf Carina kann ich das aber so gar nicht erkennen.

Es gibt tatsächlich Menschen, die kein von einer konkreten Person unabhängiges Verlangen haben - also keine unabhängige autarke Sexualappetenz und damit auch keine von einem konkreten Partner unabhängigen Phantasien. Was ja einerseits gut ist, wenn man sich wirklich erotisch auf einen Partner dauerhaft konzentrieren könnte. Letzteres klappt bei Dir leider nicht.

Wenn es aber nunmal so ist, sehe ich nichts, was zu kurieren oder zu ändern wäre. Mit zunehmendem Alter könnte da eine Änderung eintreten oder auch nicht. Nur ist Deine Art von Sexualität heute jedenfalls nicht eben partnerkompatibel. Ob da ein Therapeut helfen könnte oder überhaupt sollte? Das hängt davon ab, ob es überhaupt externe Umsachen gibt.

Hier sagen einige, das sei nicht "normal". Ich behaupte, das ist die absolute Normalität in deutschen Schlafzimmern. Man muss sich nur mal umhören. Außerdem sprechen einschlägige Statistiken Bände. Es ist auch niemand daran schuld. Es ist schlicht und einfach die Biologie, die ziemlich große sexuelle Appentenzunterschiede bei verschiedenen Individuen möglich macht.

Und für den Partner gehört schon eine ziemlich große Opferbereitschaft dazu, damit leben zu können.

Mehr gibt es m.E. hier auch nicht zu sagen. Konsequenzen müsst ihr selbst ziehen. Unsere ganz unterschiedlichen Privatansichten hier im Forum helfen da nicht weiter.

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14. November um 16:42
In Antwort auf traventure

Dann hat deine Bekannte eben auch noch niemanden gefunden, der wirklich gut zu ihr passt. Es gibt eben Unterschiede zwischen Verliebtheit und Liebe. Wenn sich keine Liebe aufbaut und die Verliebtheit irgendwann verschwindet, dann tritt genau dieses Problem auf. Mit dem "Richtigen" beziehe ich mich nicht ausschließlich auf eine Person, sondern auf einen Partner, der zu einem passt und mit dem sich Liebe entwickeln kann. 

 Die einzelne Person kann das aber im Moment der Verliebtheit nicht unterscheiden und glaubt, das sei "Liebe".

Es gibt Menschen, die in ihrem ganzen Leben niemals erfahren, wovon Du sprichst. Ich glaube, das ist die überwiegende Mehrheit.

Vor allem: Es ist nicht planbar. Es werden einige sagen, Liebesfähigkeit sei bis zu einem gewissen Grad erlernbar. Aber kann mir jemand sagen, inwiefern diese Liebesfähigkeit auch Sexualität mit einschließt und warum?

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14. November um 16:55
In Antwort auf carina2019

heißt also du hast jetzt weniger gefühle für deine partnerin als anfangs?

was meinst du mit Alternativen ??

@Carina.

Ich bin kein Exhibitionist und erzähle hier weder etwas von meiner Partnerschaft, meiner Sexualität oder meinem Verlangen oder Nichtverlangen.

Wenn ich Bedürfnis nach Ratschlägen habe, gehe ich zu einem Therapeuten oder gutem Freund.

Was normal ist oder nicht, ist in hohem Maße Ansichts- und Wertungssache.

Jedenfalls kommt das von der TE Beschriebene so häufig vor, dass ich es der Kategorie "normal" durchaus noch zuordnen kann. Ob dieses "Normale" wünschenswert ist, ist natürlich etwas anderes.

Was die sogenannten "Alternativen" angeht:

Bei vielen Männern gibt es doch Pornosucht oder flatterhafte Suchen nach immer neuen Abenteuern. Beides ist nicht partnerkompatibel: Solche Männer können eben ihre Gefühle nicht auf eine bestimmte Person dauerhaft beziehen.
Das gibt es geradezu haufenweise.

Und um das von vornherein klarzustellen, mit meiner Person hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Die einschlägigen sexualwissenschaftlichen Untersuchungen zu solchen Phänomenen, ja sogar neuere Warnungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vor solchen Entwicklungen insbesondere bei jungen Männern, sprechen doch Bände. Das muss ich doch hier nicht im Detail ausbreiten, aber das meine ich mit "Alternativen". Und Alternativen war nicht positiv gemeint. Andererseits kenne ich das Forum wiederum gut genug, dass ich diese "Alternativen" nunmal auch nicht direkt verurteilen darf. Denn was für die einen gut ist, ist für die anderen schlecht und umgekehrt, und mit einer Festlegung kriegt man hier nur Ärger.

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14. November um 17:31
In Antwort auf sunny590

Verlangen nach anderen  Männern habe ich eigentlich nicht. Es sei denn ich verliebe mich außerhalb meiner Beziehung. Das ist mir schon mal bei einem meiner Exfreunde passiert.
Das mit der Therapie wäre eigentlich eine Idee, aber nach zwei Jahren schon eine Therapie weiß ich halt auch nicht ..

naja wenn die Gefühle nach 2 Jahren eben nicht mehr da sind dann eben auch so früh eine Therapie!!  oder worauf willst du warten?

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14. November um 17:34
In Antwort auf bennet_18248626

@Carina.

Ich bin kein Exhibitionist und erzähle hier weder etwas von meiner Partnerschaft, meiner Sexualität oder meinem Verlangen oder Nichtverlangen.

Wenn ich Bedürfnis nach Ratschlägen habe, gehe ich zu einem Therapeuten oder gutem Freund.

Was normal ist oder nicht, ist in hohem Maße Ansichts- und Wertungssache.

Jedenfalls kommt das von der TE Beschriebene so häufig vor, dass ich es der Kategorie "normal" durchaus noch zuordnen kann. Ob dieses "Normale" wünschenswert ist, ist natürlich etwas anderes.

Was die sogenannten "Alternativen" angeht:

Bei vielen Männern gibt es doch Pornosucht oder flatterhafte Suchen nach immer neuen Abenteuern. Beides ist nicht partnerkompatibel: Solche Männer können eben ihre Gefühle nicht auf eine bestimmte Person dauerhaft beziehen.
Das gibt es geradezu haufenweise.

Und um das von vornherein klarzustellen, mit meiner Person hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Die einschlägigen sexualwissenschaftlichen Untersuchungen zu solchen Phänomenen, ja sogar neuere Warnungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vor solchen Entwicklungen insbesondere bei jungen Männern, sprechen doch Bände. Das muss ich doch hier nicht im Detail ausbreiten, aber das meine ich mit "Alternativen". Und Alternativen war nicht positiv gemeint. Andererseits kenne ich das Forum wiederum gut genug, dass ich diese "Alternativen" nunmal auch nicht direkt verurteilen darf. Denn was für die einen gut ist, ist für die anderen schlecht und umgekehrt, und mit einer Festlegung kriegt man hier nur Ärger.

ich gehe davon aus dass es eben für dich auch alternativen gibt da deine Partnerin vielleicht nicht so oft will!  sonst würdest du immerhin nicht schreiben dass es normal ist

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14. November um 18:18
In Antwort auf carina2019

ich gehe davon aus dass es eben für dich auch alternativen gibt da deine Partnerin vielleicht nicht so oft will!  sonst würdest du immerhin nicht schreiben dass es normal ist

Dass der Mann vielleicht nicht mehr will, auf die Idee kommst Du nicht.

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14. November um 18:26
In Antwort auf bennet_18248626

Dass der Mann vielleicht nicht mehr will, auf die Idee kommst Du nicht.

hmmmm... jetzt wo du es sagst 

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14. November um 19:11
In Antwort auf sunny590

Liebe evaeden, danke für deine Antwort. Das ist ja echt beneidenswert, dass das nach 20 Jahren noch so gut bei euch läuft.

Leider ist er damit gar nicht glücklich. Ich vermisse den Sex ehrlich gesagt nicht wirklich, weiß aber aus meinen vorherigen Beziehungen leider , dass sich bei mir wieder so etwas wie Lust auf einen anderen entwickelt, wenn ich mich schlimmstenfalls neu in einen anderen verliebt habe und ich hoffe dass dieser Fall nicht eintritt

Das sind keine guten Voraussetzungen fuer eine langfristige Beziehung. Wenn ihr beide gut damit leben könntet waere es etwas anderes. 

Vielleicht bist du einfach nicht der Typ fuer eine langjährige Beziehung. Auch das gibt es. 

Du musst rausfinden, was dich glücklich macht und dein Leben dann danach einrichten. 

Versuche nicht, dich selbst in eine Schablone zu pressen in der du vielleicht nie glücklich wirst. 

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14. November um 19:35
In Antwort auf bennet_18248626

Das sehe ich anders.

Es gibt nicht DEN Richtigen oder die Richtige.

Daher wird sich das Gleiche nach einiger Zeit immer wieder einstellen.

Eine Bekannte hat das gleiche Problem seit Jahrzehnten (!), und der Richtige kam und kommt niemals vorbei. Weil das Erlöschen der Leidenschaft da schon gewohnheitsmäßig ist und sie den Teufelskreis niemals durchbrechen konnte.

Mit Schönreden hat das auch nichts zu tun:

Diese Bekannte war zu Weihnachten eingeladen, hatte sich 2 Tage zuvor "verliebt" (zum hundertsten Mal), schwärmte von ihm wie ein Teenie und starrte unentwegt auf ihr Handy. Sie habe ihren "Seelenverwandten" gefunden.

Während des Weihnachtsessen rief er an. Sie ließ alles stehen und liegen, war nicht mehr zu beruhigen, packte sofort ihre Sachen und fuhr am 1. Weihnachtstag einige Hundert km zu diesem Mann. 4 Wochen später zog sie zu ihm. Ein halbes Jahr später war das Feuer komplett erloschen. Es war bei ihr immer so.

Jetzt ist sie in einem Alter, in dem sich die Männer nicht mehr so leicht finden lassen.

Natürlich gibt es nicht nur einen einzigen richtigen, schon klar. Aber solche, mit denen es einfach passt, auch mit der Erotik, eben nicht an jeder Ecke. So oft ist es doch so, dass eine Beziehung eingegangen wird, weil es sich so ergibt, weil er/sie ja so nett, lieb ist, so einen tollen Charakter hat, ähnliche Ansichten und Zukunftspläne hat und man nicht alleine sein kann oder will. Aber sexuelle Anziehung, attraktiv, heiß finden, ist nicht wirklich vorhanden. Anfangs wird noch versucht, sich was schönzureden, aber das geht irgendwann nicht mehr. Oft genug erlebt im Umfeld, einmal wäre ich da fast selbst drin gelandet. 
Klar gibt's auch so Menschen wie die Frau, die du erwähnst, aber die haben wohl ein Problemmit sich selbst und ihrer Gefühlswelt, aus welchen Gründen auch immer. 
Was genau nun auf die TE zutrifft, kann nur sie selbst ergründen, sofern sie Bereitschaft zur Selbstreflexion zeigt und vollkommen ehrlich zu sich selbst ist. 
 

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14. November um 19:40
In Antwort auf bennet_18248626

 Die einzelne Person kann das aber im Moment der Verliebtheit nicht unterscheiden und glaubt, das sei "Liebe".

Es gibt Menschen, die in ihrem ganzen Leben niemals erfahren, wovon Du sprichst. Ich glaube, das ist die überwiegende Mehrheit.

Vor allem: Es ist nicht planbar. Es werden einige sagen, Liebesfähigkeit sei bis zu einem gewissen Grad erlernbar. Aber kann mir jemand sagen, inwiefern diese Liebesfähigkeit auch Sexualität mit einschließt und warum?

Die überwiegende Mehrheit dürfte es vor allem deshalb sein, weil Beziehungen eingegangen werden mit Partnern, die sexuell einfach nicht kompatibel sind, wo oft schon anfangs kein wirkliches Feuer brennt. Aus unterschiedlichen Gründen. Und im Schönreden könnten ganz viele Goldmedaillen gewinnen.

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14. November um 19:45
In Antwort auf carina2019

naja wenn die Gefühle nach 2 Jahren eben nicht mehr da sind dann eben auch so früh eine Therapie!!  oder worauf willst du warten?

Also wenn man eine Therapie braucht, um Lust auf den Partner zu bekommen, und das nach so kurzer Zeit- na ich weiß nicht. Da läuft doch was schief.
Kann ja sein, dass es da tiefliegende Gründe für gibt, aber das sollte sie erstmal alleine mit oder ohne therapeutische Unterstützung für sich klar kriegen. Und erst dann eine Beziehung eingehen. 

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14. November um 20:18
In Antwort auf zahrakhan

Natürlich gibt es nicht nur einen einzigen richtigen, schon klar. Aber solche, mit denen es einfach passt, auch mit der Erotik, eben nicht an jeder Ecke. So oft ist es doch so, dass eine Beziehung eingegangen wird, weil es sich so ergibt, weil er/sie ja so nett, lieb ist, so einen tollen Charakter hat, ähnliche Ansichten und Zukunftspläne hat und man nicht alleine sein kann oder will. Aber sexuelle Anziehung, attraktiv, heiß finden, ist nicht wirklich vorhanden. Anfangs wird noch versucht, sich was schönzureden, aber das geht irgendwann nicht mehr. Oft genug erlebt im Umfeld, einmal wäre ich da fast selbst drin gelandet. 
Klar gibt's auch so Menschen wie die Frau, die du erwähnst, aber die haben wohl ein Problemmit sich selbst und ihrer Gefühlswelt, aus welchen Gründen auch immer. 
Was genau nun auf die TE zutrifft, kann nur sie selbst ergründen, sofern sie Bereitschaft zur Selbstreflexion zeigt und vollkommen ehrlich zu sich selbst ist. 
 

Es gehört zu dem für unsere Kultur typischen romantischen Liebesideal, alle erstrebenswerten Attribute in der geliebten Person vereinigen zu wollen.

Es gibt eine Menge Gründe, weshalb ich überhaupt eine Frau an meiner Seite wollte.

Ich nenne erstmal genau umgekehrt der Vollständigkeit halber einen Grund, der mich überhaupt nicht interessiert hat: haushaltstechnisch als Mann versorgt zu sein. Erstens war ich lange genug Junggeselle und kann das alles selbst, zweitens ist dieses Rollenbild doch zu antiquiert. Aber ja doch, für ein paar Männer mag das sogar immer noch gelten.

Und für ein paar Frauen mag auch analog das Motiv des Versorgtwerdens immer noch gelten, allen feministischen Rufen zum Trotz, dass die moderne Frau auf eigenen Füßen stehe (was ich mir ja auch wünschen würde, aber de facto haben Frauen es immer noch schwerer und werden schlechter bezahlt - was mir leidtut und was ich ändern würde, wenn ich es könnte).

Ein weiterer Grund ist Familienplanung. Ja, auch Männer können an sowas interessiert sein. Ein Freund von mir war geradezu verrückt auf Kinder - wehe, aus der Ehe wären keine hervorgegangen.

Weitere Gründe sind gemeinsame Interessen vielfältigster Art, die man zu zweit am ehesten teilen kann. Ich könnte das reihenweise aufzählen.

Wichtig ist natürlich auch, dass man im Alltag Dinge gemeinsam anfassen und planen kann. Dazu gehört auch eine emotionale Kompatibilität.

Außerdem soll mir niemand das Märchen erzählen, dass man alleine wirtschaftlich weiter kommt als zu zweit. Dieses Motiv mag ja für einige selbstlose und weltentrückte Idealisten keines sein. - ABER:  Angesichts der erheblichen potentiellen Scheidungskosten relativiert sich das Argument meist auch ganz schnell, aber das sieht man oft erst, wenn es zu spät ist.

Schließlich kommt dann auch noch das erotisch-sexuelle Motiv.

Und eine Sache, die man "Liebe" nennt und von der niemand so genau weiß, was es ist.

Die Liebe soll sich dann auf eine Person konzentrieren, die alle oben genannten Eigenschaften in sich vereinigt.

Da stelle ich mir doch die Frage, wie soll das alles nur funktionieren?

Bei irgendetwas muss man Abstriche machen. Entweder hat man den idealen Sexpartner, dann fehlt es aber an anderen wertvollen Eigenschaften oder umgekehrt.
Den Idealfall, dass einer alles mitbringt, was wir ersehnen, halte ich für schlichtes Wunschdenken.
 

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15. November um 4:00
In Antwort auf bennet_18248626

Es gehört zu dem für unsere Kultur typischen romantischen Liebesideal, alle erstrebenswerten Attribute in der geliebten Person vereinigen zu wollen.

Es gibt eine Menge Gründe, weshalb ich überhaupt eine Frau an meiner Seite wollte.

Ich nenne erstmal genau umgekehrt der Vollständigkeit halber einen Grund, der mich überhaupt nicht interessiert hat: haushaltstechnisch als Mann versorgt zu sein. Erstens war ich lange genug Junggeselle und kann das alles selbst, zweitens ist dieses Rollenbild doch zu antiquiert. Aber ja doch, für ein paar Männer mag das sogar immer noch gelten.

Und für ein paar Frauen mag auch analog das Motiv des Versorgtwerdens immer noch gelten, allen feministischen Rufen zum Trotz, dass die moderne Frau auf eigenen Füßen stehe (was ich mir ja auch wünschen würde, aber de facto haben Frauen es immer noch schwerer und werden schlechter bezahlt - was mir leidtut und was ich ändern würde, wenn ich es könnte).

Ein weiterer Grund ist Familienplanung. Ja, auch Männer können an sowas interessiert sein. Ein Freund von mir war geradezu verrückt auf Kinder - wehe, aus der Ehe wären keine hervorgegangen.

Weitere Gründe sind gemeinsame Interessen vielfältigster Art, die man zu zweit am ehesten teilen kann. Ich könnte das reihenweise aufzählen.

Wichtig ist natürlich auch, dass man im Alltag Dinge gemeinsam anfassen und planen kann. Dazu gehört auch eine emotionale Kompatibilität.

Außerdem soll mir niemand das Märchen erzählen, dass man alleine wirtschaftlich weiter kommt als zu zweit. Dieses Motiv mag ja für einige selbstlose und weltentrückte Idealisten keines sein. - ABER:  Angesichts der erheblichen potentiellen Scheidungskosten relativiert sich das Argument meist auch ganz schnell, aber das sieht man oft erst, wenn es zu spät ist.

Schließlich kommt dann auch noch das erotisch-sexuelle Motiv.

Und eine Sache, die man "Liebe" nennt und von der niemand so genau weiß, was es ist.

Die Liebe soll sich dann auf eine Person konzentrieren, die alle oben genannten Eigenschaften in sich vereinigt.

Da stelle ich mir doch die Frage, wie soll das alles nur funktionieren?

Bei irgendetwas muss man Abstriche machen. Entweder hat man den idealen Sexpartner, dann fehlt es aber an anderen wertvollen Eigenschaften oder umgekehrt.
Den Idealfall, dass einer alles mitbringt, was wir ersehnen, halte ich für schlichtes Wunschdenken.
 

Dass kein Partner all diese Eigenschaften hat, damit stimmen wir überein. Muss doch auch nicht. Hobbies und andere Interessen, die mein Partner teilt, kann ich alleine pflegen oder mit anderen Leuten teilen. Solange es zumindest eine kleine Schnittmenge gibt. 
Familie ok, kommt drauf an, wie wichtig es einem ist.
Ob ich wirtschaftlich mit einem Partner  weiter komme oder nicht, ist mir tatsächlich vollkommen schnuppe. Und ich bin ganz sicher keine weltfremde Idealistin. Aber solange das Geld(das ich selbst verdiene wohlgemerkt)reicht, um Wohnung und Alltagskosten zu bezahlen, ordentliches Essen, Urlaub und ab und zu was hübsches neues zum Anziehen, ist doch alles in Butter. Nach so einem Gesichtspunkt würde ich doch nicht meinen Partner wählen. Tun aber viele, wie Umfragen immer wieder ergeben , da hast du schon recht. 
Natürlich haben Menschen unterschiedliche Prioritäten und Erwartungen an eine Beziehung, aber wenn nicht gerade beide asexuell sind oder beide kaum Verlangen nach Sex haben, sollte man doch meinen, dass die sexuelle Anziehung Grundvoraussetzung für eine Liebesbeziehung ist. Sonst kann man ja auch mit dem besten Freund oder der besten Freundin oder mit donst jemandem, mit dem man sich super versteht, eine Beziehung oder WG haben. Co- Parenting funktioniert ja nach diesem Prinzip und ist zumindest ehrlich und in vielen Fällen wahrscheinlich besser für alle Beteiligten. 

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15. November um 8:59

Daran habe ich natürlich auch gedacht, dass man mit einem guten Freund und einer guten Freundin zwar keinen Sex haben würde (Heterosexualität vorausgesetzt), aber alles andere ggf. genauso - wenn nicht besser - realisieren könnte.

Da stellt sich mir aber doch die Frage, weshalb so viele wenig an Erotik Interessierte dennoch einen Partner des anderen Geschlechts haben wollen. Es ging ja in einer Wohngemeinschaft mit netten mehr oder weniger "asexuellen" oder wenig sexuellen Personen vielleicht erheblich besser (z.B. auch Co-Parenting).

Ob mit diesen Erkenntnissen der TE geholfen ist, weiß ich nicht.

In vielen Beziehungen, wo nach einiger Zeit die Erotik auf der Strecke bleibt, ist oftmals nur ein ganz bestimmter Persönlichkeitsaspekt an den Rand gedrückt worden. Hierfür gibt es sehr viele Ursachen, nur nicht die, dass die Personen wirklich asexuell sind. Selbst eine längere Abstinenzphase sagt darüber nichts. Solche Beziehungen sind nach allen Erkundigungen, die ich eingezogen habe, grundsätzlich "therapiefähig" bzw. heute sagt man eher: "beratungsfähig".

Bei der TE ist es aber ganz anders. Da ist offenbar nicht etwas mal temporär "untergegangen". Das ist nunmal ihre Art von Sexualität, nämlich nur aufgrund von neuen Eindrücken und Außeneinflüssen angetriggert. Wenn dies tatsächlich tief in der Persönlichkeitsstruktur verankert ist, nutzen weder Anregungen noch Therapien etwas. Sie muss dann zu ihrer Eigenart stehen.

Übrigens würden auch Therapeuten das nicht für therapiebedürftig halten. Die erste Frage lautet ja: Worunter leiden Sie denn bzw. leiden Sie darunter? Nunja, sie leidet nicht an ihrer fehlenden sexuellen Appetenz, sondern daran, dass ihr Partner damit nicht klarkommt bzw. die Beziehung auf Dauer nicht zu führen sein könnte. Da kann keine Therapie weiterhelfen. Die anderen Fälle habe ich ja schon genannt: Außenfaktoren, z.B. Fehlverhalten des Freundes oder fehlendes Verhalten von ihm oder besondere Stressfaktoren, psychische Störungen, hormonelle Aspekte etc. pp. Nur habe ich den Eindruck, dass wir das bei der TE alles ausschließen können.

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Von: kietzemaze
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