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Ist es Liebe? oder vielleicht weniger oder gar mehr als ich denke

14. Juni 2011 um 10:57

Hallo, ich bin momentan so verwirrt, dass ich hoffe das Folgende überhaupt einigermaßen sinnig zusammenzufassen.
Ich bin 26 Jahre, noch verheiratet ( Trennung im 09/2010) und habe einen neuen Freund. Alles begann so: Meine Ehe war der reinste Albtraum. Mein Mann ist nie arbeiten gegangen - hat aber so getan, als ob seine gestigen Tätigkeiten ( Briefe an sich selber schreiben, chatten etc) um Längen mehr wert sind als mein gutbezahlter Job im öffentlichen Dienst. Er hat mich manipuliert, gedisst, alleine gelassen, erpresst, beleidigt und Schluß endlich auch betrogen und geschlagen. Ich wohne ca. 350km von meiner Familie weit weg, soziale Kontakte habe ich hier kaum welche, da mein Noch Mann das nie wollte. Nun kommen wir zum Thema. Den Absprung von meinem Mann, habe ich eigentlich nur meinem damaligen Arbeitskollegen zu verdanken, ohne ihn ich das alles nicht geschafft hätte. Ich fand ihn schon immer "niedlich", "nett", "Mann mit tollen Fähigkeiten" etc. Es wurde nach der Trennung aber ziemlich schnell mehr - vorallem bei ihm. Er gestand mir seine Liebe und das ich seine absolute Traumfrau sei. Ich konnte nicht versprechen, ließ mich aber darauf ein. Heute - ca. 9 Monate später haben wir eine "schöne Bindung". Er opfert sich für mich auf, liebt mich abgöttisch, macht alles und noch mehr für mich ( ohne das ich ihn bitte) und hat Verständnis für alles. Ich habe oft Heimweh zu meiner Familie und weine viel. Er ist immer da - tröstet, trocknet Tränen, begleitet mich bei meinen Arzt Besuchen, regelt meinen Umzug, kümmert sich um z.b. Fußballkarten meines Vaters und ist einfach der beste Mann den ich kenne - ABER ich weiß nicht ob ich ihn liebe. Ob das alles Zukunft hat. Er plant seine voll mit mir durch. Ich kann das nicht - weiß nicht ob ich in der Stadt bleibe etc. Ich möchte ihn nicht verlieren - er ist so einzigartig und ich spüre, dass ich so einen tollen Mann nicht verdient habe, weil ich ihm das alles nie zurückgeben kann. Weil ich mir nicht mal meiner Gefühle sicher bin und mich dafür schäme. Wenn ich meinen Traummann ( charakterlich) darstellen müsste - wäre er das und zwar 1 zu 1... aber es kribbelt nicht richtig, wir schlafen nicht oft miteinander, ich will viel alleine für mich sein. Ich mag noch nicht mit ihm zusammenziehen ( wohnen nur zwei Straßen auseinander). Aber ohne ihn ist auch alles doof. Da fehlt er mir, seine Berührungen, sein Blick der mir immer sagt, dass alles gut wird. Das wir es schaffen - er gibt alles, ich habe das Gefühl nichts zu geben und fühle mich schlecht. Hinzu kommt, dass er gerade mal 21 Jahre alt ist - wobei sich das Alter noch nie in seinem Wesen gespiegelt hat.
Auch mit dem Freundschaften schließen klappt es nicht, da ich eigentlich gar nicht mehr vertraue oder auch nur über mich erzählen mag. Nur mit "ihm" geht das. Er darf mich schwach und weinend und in dunklen Momenten sehen - nur er. Selbst meine Familie weiß nicht wie es mir wirklich geht, aber sie will es wahrscheinlich nicht mal - auch wenn sie es eigentlich ahnen müssten

Was mache ich nur? Ohne ihn will ich nicht - aber ob es Liebe und richtig ist, weiß ich nicht. Er ist viel zu gut für mich und ich geniße es bei ihm zu sein - aber reicht das?

LG von der traurigen Lia

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14. Juni 2011 um 11:56

...
Bin wirklich sehr verzweifelt und habe hier leider niemanden mit dem ich darüber reden kann - bitte seit so lieb und gebt mir ein Feedback. Herzlichen Dank

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14. Juni 2011 um 12:48

also für mich
hört es sich so an, dass du dich selbst nicht liebst und aus deswegen überhaupt nicht weißt, warum jemand anderes dich lieben könnte.
vielleicht siehst du die möglichkeit einmal bei einer Psychotherapeutin vorzusprechen, damit du deine gedanken sortieren kannst.
ich kann mir auch vorstellen, dass du durch die schlechte ehe gar nicht mehr spürst, was richtig und falsch ist.
jedenfalls denke ich, dass du einen guten mann, eine gute beziehung verdient hast...lass dir zeit

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14. Juni 2011 um 13:07

Hallo du arme,
Meine Ehe war genauso wie deine,nix dürfen und keine Freunde,11 jahre jétzt her.
Damals hatte ich auch kein vertrauen mehr in niemanden Männlichen.Ich redete auch mit niemanden über mein Leben.
Dein Kollege tut dir sehr gut aber in dein Kopf ist die Angst
das es nur alles schein ist und sich irgend wann wiederholt.
So ging es mir damals und auch heut noch obwohl ich einen sehr liebe
Partner habe.
Du hast ihn lieb? Dann
geniese es und rede mit ihm darüber,es ist die Angst vor dem was kommen KÖNNTE. Er weiss ja was war und er wird dich verstehen.Mein Partner steht auch mit mir das durch,wir sind nun fast 4 jahre zusammen.
Geh raus mit ihm auch wenn es dir schwer fällt,du wirst merken das es mit der Zeit wieder Spass macht,bei mir war es nicht anders.
Wünsch dir viel Glück

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