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Ist es das wert? Er muslim - sie Christin

4. Juli 2008 um 18:33 Letzte Antwort: 16. November 2010 um 16:46

Hallo
ich bin seit 5 Jahren mit einem Marokkaner verheiratet, (noch kinderlos) und weiss nicht ob ich mich trennen soll.

Ich liebe ihn, und habe noch nie jemanden so wie ihn geliebt, aber er wird einfach immer eifersüchtiger. seit neuestem verbietet er mir sogar ärmellose Tops - war bisher nicht so - bzw Sommerkleider ohne Ärmel, selbst wenn die Träger sehr breit sind.

Er besteht darauf, dass unsere Kinder muslimisch erzogen werden, was für mich bisher ok war, da seine Familie sehr offen und tolerant ist, und ich den islam grundsätzlich (solange er weltoffen und tolerant ist) auch gut finde. bin selbst protestantin, möchte auch nicht konvertieren, was er seit beginn weiss und akzeptiert.

bisher war er immer sehr tolerant und interessiert. Weihnachten fand er immer toll. aber seit kurzem macht er sogar was Weihnachten betrifft zicken... Ich möchte dass meine Eltern mit ihren Enkelkindern zusammmen mal Weihnachten feiern, und ich selbst will das auch mehr als alles, ich LIEBE weihnachten einfach - wer tut das nicht . und er versteht das auch, besteht aber darauf, alles wirklich christliche "wegzulassen". ich habe Angst dass er uns eines Tages sogar den WEihnachtsbaum und LIeder verbietet! wie gesagt, er war vorher NICHT so!

Er wird einfach immer eifersüchtiger, auf Arbeitskollegen etc. anrufe von kollegen? ein drama!

Anfangs konnte ich mir wirklich vorstellen mein Leben mit ihm glücklich zu verbringen. ich gehöre absolut nicht zu den MEnschen welche mischehen gänzlich zum scheitern erklären. ich kenne auch beispiele wo es anders läuft, nur: mein mann hat sich verändert - und ich hab wahnsinnige angst dass er mich eines tages so einschränkt dass ich es nicht mehr aushalte.

ich verlage nicht viel, aber ich will, wenn ich schon nicht einmal die religion meiner kinder mitbestimmen darf, wenigstens normale Sommerkleider anziehen, mit meiner Familie und meinen kindern WEihnachten feiern und Freunde haben dürfen, ohne dass er gleich Theater macht.

Ich weiss nicht ob das ganze noch sinn macht- ausserdem bin ich immerhin 30, und würde gern mit 32 oder 33 mein erstes Kind bekommen. ich hab angst davor, dass ich keinen anderen finde, wenn ich jetzt schluss mache, ausserdem liebe ich ihn

ich wäre sehr dankbar für einige ratschläge von neutralen personen - und das seid ihr ja schließlich

danke und sorry für den langen beitrag

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4. Juli 2008 um 21:35

Ich denke...
... du begehst gerade den Fehler, Dich auf das Nötigste einschränken zu lassen. Du selbst nimmst Dich nicht mehr als eine Frau wahr, die genauso viel Rechte wie ihr Mann hat. Du lässt Deinen Mann von Dir nehmen, daran ist nicht nur er allein schuld, sondern auch DU SELBST. Es ist absurd einen Satz zu lesen wie: "wenn ich nicht mal die Religion meiner Kinder mitbestimmen darf, dann möchte ich doch wenigstens ärmellose Kleider oder Tops tragen." Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!! Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln!

Du solltest mal darüber nachdenken, WARUM du dich so einschränken lässt bzw. dich mit so wenig zufrieden gibst. Hast Du Angst, ihn zu verlieren, wenn Du ihn darauf hinweist, wie sehr er sich verändert hat und dass Du diese Veränderung nicht schätzt?
Ganz ehrlich: Dann ist er nicht der Richtige, wenn er Dich deswegen verlässt und nicht bereit ist, sein Tun und seine übermäßigen und ungerechtfertigten Forderungen zu überdenken und Kompromisse einzugehen.

Ich würde Dir ganz im Ernst raten, erst mal Abstand zu nehmen von ihm, eine Zeitlang woanders zu wohnen und Dir darüber im Klaren zu werden, was Du bereits an Dingen mitmachst, die so nicht in Ordnung sind. Erst in der Distanz kann man wieder eine normale Sicht der Dinge aufbauen - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man merkt dann erst, welche Einschränkungen man mitgemacht hat und wie unnormal das Ganze doch ist.
Und Deinen Partner wird der Abstand evtl. auch wachrütteln - vielleicht begreift er dann, dass er nicht alles mit Dir machen kann, dass er Dich verlieren wird, wenn er so weitermacht. Das solltest Du ihm auf jeden Fall ohne Angst deutlich sagen und Dich auch nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen. Und davon ab: Religion sollte nicht als legales Mäntelchen dafür dienen, den anderen zu unterdrücken. "Weil es ja seine Religion so will", verzeiht man dem anderen leider allzu schnell seine Eifersucht, seine unangemessenen Forderungen etc.

LG

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5. Juli 2008 um 10:03
In Antwort auf tyche26

Ich denke...
... du begehst gerade den Fehler, Dich auf das Nötigste einschränken zu lassen. Du selbst nimmst Dich nicht mehr als eine Frau wahr, die genauso viel Rechte wie ihr Mann hat. Du lässt Deinen Mann von Dir nehmen, daran ist nicht nur er allein schuld, sondern auch DU SELBST. Es ist absurd einen Satz zu lesen wie: "wenn ich nicht mal die Religion meiner Kinder mitbestimmen darf, dann möchte ich doch wenigstens ärmellose Kleider oder Tops tragen." Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!! Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln!

Du solltest mal darüber nachdenken, WARUM du dich so einschränken lässt bzw. dich mit so wenig zufrieden gibst. Hast Du Angst, ihn zu verlieren, wenn Du ihn darauf hinweist, wie sehr er sich verändert hat und dass Du diese Veränderung nicht schätzt?
Ganz ehrlich: Dann ist er nicht der Richtige, wenn er Dich deswegen verlässt und nicht bereit ist, sein Tun und seine übermäßigen und ungerechtfertigten Forderungen zu überdenken und Kompromisse einzugehen.

Ich würde Dir ganz im Ernst raten, erst mal Abstand zu nehmen von ihm, eine Zeitlang woanders zu wohnen und Dir darüber im Klaren zu werden, was Du bereits an Dingen mitmachst, die so nicht in Ordnung sind. Erst in der Distanz kann man wieder eine normale Sicht der Dinge aufbauen - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man merkt dann erst, welche Einschränkungen man mitgemacht hat und wie unnormal das Ganze doch ist.
Und Deinen Partner wird der Abstand evtl. auch wachrütteln - vielleicht begreift er dann, dass er nicht alles mit Dir machen kann, dass er Dich verlieren wird, wenn er so weitermacht. Das solltest Du ihm auf jeden Fall ohne Angst deutlich sagen und Dich auch nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen. Und davon ab: Religion sollte nicht als legales Mäntelchen dafür dienen, den anderen zu unterdrücken. "Weil es ja seine Religion so will", verzeiht man dem anderen leider allzu schnell seine Eifersucht, seine unangemessenen Forderungen etc.

LG

Hey!
Also ich habe auch einen Arabischen Freund (Ägypter), der auch ziemlich eifersüchtig ist und ich kann deine Situation gut nachvollziehen, dass du dich ihm ein wenig unterwerfen willst/ musst!
Bei mir ist es eig. auch so, dass ich ihn über alles liebe und mir auch wünsche, mein ganzes leben mit ihm zu verbringen. Und ich versuche auch alles, um es ihm recht zu machen.
Es gab zum beispiel mal eine Situation, wo sein Cousin mich von hinten umarmt hat und auf die wangen geküsst hat (und mein Freund stand daneben!!!)...ich war so "buff " und wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Darum habe ich einfach gewartet, bis er aufgehört hat.
Danach hat mein Freund einfach nicht mehr mit mir geredet und meinte nur, ich solle ihn einige zeit einfach in Ruhe lassen. Naja dann ahben wir uns ca eine halbe stunde angeschwiegen und dann hab ich mich entschuldigt.
Er meinte, wenn ich mit ihm zusammen sein wolle, müsse ich ihn und seine Religion akzeptieren! Ich meine, klar versuche ich das, aer ich weiß halt noch nicht genau, was hier erlaubt und was falsch war...
und: er müsse auch meine Religion akzeptieren und versuhen, mich in manchen situationen zu verstehen und mir auch freiraum lassen!
So haben wir uns dann halt geeinigt und wir versuchen beide das beste.
Allerdings bin ich noch nicht mit ihm verheiratet...
Aber trotzdem solltest du noch mal mit ihm darüber reden, wie du dich fühlst und das du nicht als muslima aufgewachsen bist etc.

Wünsche euch aber trotzdem noch viel Glück!!!

Lg

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5. Juli 2008 um 11:00
In Antwort auf geena_12729936

Hey!
Also ich habe auch einen Arabischen Freund (Ägypter), der auch ziemlich eifersüchtig ist und ich kann deine Situation gut nachvollziehen, dass du dich ihm ein wenig unterwerfen willst/ musst!
Bei mir ist es eig. auch so, dass ich ihn über alles liebe und mir auch wünsche, mein ganzes leben mit ihm zu verbringen. Und ich versuche auch alles, um es ihm recht zu machen.
Es gab zum beispiel mal eine Situation, wo sein Cousin mich von hinten umarmt hat und auf die wangen geküsst hat (und mein Freund stand daneben!!!)...ich war so "buff " und wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Darum habe ich einfach gewartet, bis er aufgehört hat.
Danach hat mein Freund einfach nicht mehr mit mir geredet und meinte nur, ich solle ihn einige zeit einfach in Ruhe lassen. Naja dann ahben wir uns ca eine halbe stunde angeschwiegen und dann hab ich mich entschuldigt.
Er meinte, wenn ich mit ihm zusammen sein wolle, müsse ich ihn und seine Religion akzeptieren! Ich meine, klar versuche ich das, aer ich weiß halt noch nicht genau, was hier erlaubt und was falsch war...
und: er müsse auch meine Religion akzeptieren und versuhen, mich in manchen situationen zu verstehen und mir auch freiraum lassen!
So haben wir uns dann halt geeinigt und wir versuchen beide das beste.
Allerdings bin ich noch nicht mit ihm verheiratet...
Aber trotzdem solltest du noch mal mit ihm darüber reden, wie du dich fühlst und das du nicht als muslima aufgewachsen bist etc.

Wünsche euch aber trotzdem noch viel Glück!!!

Lg

@myloveforever
Ich verstehe nicht, warum DU Dich entschuldigt hast, wenn doch SEIN Cousin Dich umarmt hat??! Ist das nicht indirekt ein Schuldbekenntnis - nach dem Motto, "ja Du hast Recht, ich hatte irgendwelche Hintergedanken" - und nicht der Cousin??

Dein Freund hat merkwürdig reagiert, nicht DU! ER hätte sich entschuldigen müssen, nicht DU! Dein Freund war einfach bloß EIFERSÜCHTIG, weil Du die Umarmung seines Cousins einfach zugelassen hast. Das hat mit Religion ÜBERHAUPT NICHT DAS GERINGSTE zu tun.

Ich habe hier beim Mitlesen und auch generell im Alltag schon oft feststellen müssen, dass unter dem Deckmäntelchen Religion viel zu viel einfach toleriert und hingenommen wird. Viele hier merken nicht, dass es nicht um Religion geht, sondern um die persönliche Eitelkeit ihres Partners - genauso wie in Deinem Fall.

Es ist eines, ob man noch nicht genau weiß, wie so die Umgangsformen untereinander sind, aber es ist was anderes, daraus gleich einen religiösen Akt zu machen, um den Beleidigten spielen zu dürfen. Ohne das religiöse Deckmäntelchen würden einige Männer hier einfach als das dastehen, was sie sind: Eifersüchtig bis zum geht nicht mehr und mit offensichtlich gekränkter Eitelkeit... JÄMMERLICH!

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5. Juli 2008 um 11:16
In Antwort auf tyche26

@myloveforever
Ich verstehe nicht, warum DU Dich entschuldigt hast, wenn doch SEIN Cousin Dich umarmt hat??! Ist das nicht indirekt ein Schuldbekenntnis - nach dem Motto, "ja Du hast Recht, ich hatte irgendwelche Hintergedanken" - und nicht der Cousin??

Dein Freund hat merkwürdig reagiert, nicht DU! ER hätte sich entschuldigen müssen, nicht DU! Dein Freund war einfach bloß EIFERSÜCHTIG, weil Du die Umarmung seines Cousins einfach zugelassen hast. Das hat mit Religion ÜBERHAUPT NICHT DAS GERINGSTE zu tun.

Ich habe hier beim Mitlesen und auch generell im Alltag schon oft feststellen müssen, dass unter dem Deckmäntelchen Religion viel zu viel einfach toleriert und hingenommen wird. Viele hier merken nicht, dass es nicht um Religion geht, sondern um die persönliche Eitelkeit ihres Partners - genauso wie in Deinem Fall.

Es ist eines, ob man noch nicht genau weiß, wie so die Umgangsformen untereinander sind, aber es ist was anderes, daraus gleich einen religiösen Akt zu machen, um den Beleidigten spielen zu dürfen. Ohne das religiöse Deckmäntelchen würden einige Männer hier einfach als das dastehen, was sie sind: Eifersüchtig bis zum geht nicht mehr und mit offensichtlich gekränkter Eitelkeit... JÄMMERLICH!

@tyche26
Also er hat mir halt erklärt, dass ich mich dagegen wehren sollte und das nicht einfach so zu lassen sollte.
Ebenfalls meinte er, er wisse auch, dass er einer der schlimmeren Eifersühtigen sei, aber nur, weil er mich so sehr liebe und mich nicht mit anderen Männern teilen wolle...
Naja und darum versuche ich halt, ihn zu akzeptieren, wenn er mich auch versucht zu akzeptiereb... Dann klappt das denke ich mal schon, wenn beide ein wenig rücksicht nehmen.

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5. Juli 2008 um 18:26
In Antwort auf tyche26

Ich denke...
... du begehst gerade den Fehler, Dich auf das Nötigste einschränken zu lassen. Du selbst nimmst Dich nicht mehr als eine Frau wahr, die genauso viel Rechte wie ihr Mann hat. Du lässt Deinen Mann von Dir nehmen, daran ist nicht nur er allein schuld, sondern auch DU SELBST. Es ist absurd einen Satz zu lesen wie: "wenn ich nicht mal die Religion meiner Kinder mitbestimmen darf, dann möchte ich doch wenigstens ärmellose Kleider oder Tops tragen." Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!! Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln!

Du solltest mal darüber nachdenken, WARUM du dich so einschränken lässt bzw. dich mit so wenig zufrieden gibst. Hast Du Angst, ihn zu verlieren, wenn Du ihn darauf hinweist, wie sehr er sich verändert hat und dass Du diese Veränderung nicht schätzt?
Ganz ehrlich: Dann ist er nicht der Richtige, wenn er Dich deswegen verlässt und nicht bereit ist, sein Tun und seine übermäßigen und ungerechtfertigten Forderungen zu überdenken und Kompromisse einzugehen.

Ich würde Dir ganz im Ernst raten, erst mal Abstand zu nehmen von ihm, eine Zeitlang woanders zu wohnen und Dir darüber im Klaren zu werden, was Du bereits an Dingen mitmachst, die so nicht in Ordnung sind. Erst in der Distanz kann man wieder eine normale Sicht der Dinge aufbauen - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man merkt dann erst, welche Einschränkungen man mitgemacht hat und wie unnormal das Ganze doch ist.
Und Deinen Partner wird der Abstand evtl. auch wachrütteln - vielleicht begreift er dann, dass er nicht alles mit Dir machen kann, dass er Dich verlieren wird, wenn er so weitermacht. Das solltest Du ihm auf jeden Fall ohne Angst deutlich sagen und Dich auch nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen. Und davon ab: Religion sollte nicht als legales Mäntelchen dafür dienen, den anderen zu unterdrücken. "Weil es ja seine Religion so will", verzeiht man dem anderen leider allzu schnell seine Eifersucht, seine unangemessenen Forderungen etc.

LG

Hi tyche

du hast vollkommen recht, ich find den satz auch beschissen, aber er drückt nunmal das aus was ich denke. traurig, ich weiss

über deinen ratschlag mit der distanz haben wir schon häufig geredet, genau das hab ich nämlich vor. allerdings will er nur ne zeit von 2 monaten, ich fände um die 6 monate viel besser um wirklich die veränderung zu spüren.

und was noch blöder ist: wir sind ja auch islamisch verheiratet, wenn wir uns scheiden ließen, könnten wir - falls wir unsere meinung ändern - nicht einfach wieder (islamisch) heiraten, ich müsste VORHER einen andern islamisch heiraten, und könnte erst DANACH wieder mit ihm zusammen sein!!!

was ist das bitte für eine besch... regelung?

das macht die sache mit der scheidung natürlich nicht gerade einfacher, weil wir uns wirklich sicher sein müssen bevor wir uns scheiden lassen. ne richtige beziehungspause geht aber AUCH NICHT SOLANGE WIR NOCH islamisch verheiratet sind!!! wenn dann eben nur distanz auf zeit.

wird wohl bei zwei,drei monaten distanz bleiben.

mittlerweile ist es mir sogar irgendwie egal ob ich jetzt mit 33 kinder bekomme oder mit 40 ... diese ständigen einschränkungen und dramen wegen gar nix, nerven einfach zu sehr und gehen an die substanz. besser allein als diese ständige anpassung und kontrolle.



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5. Juli 2008 um 20:54
In Antwort auf paloma_12921822

Hi tyche

du hast vollkommen recht, ich find den satz auch beschissen, aber er drückt nunmal das aus was ich denke. traurig, ich weiss

über deinen ratschlag mit der distanz haben wir schon häufig geredet, genau das hab ich nämlich vor. allerdings will er nur ne zeit von 2 monaten, ich fände um die 6 monate viel besser um wirklich die veränderung zu spüren.

und was noch blöder ist: wir sind ja auch islamisch verheiratet, wenn wir uns scheiden ließen, könnten wir - falls wir unsere meinung ändern - nicht einfach wieder (islamisch) heiraten, ich müsste VORHER einen andern islamisch heiraten, und könnte erst DANACH wieder mit ihm zusammen sein!!!

was ist das bitte für eine besch... regelung?

das macht die sache mit der scheidung natürlich nicht gerade einfacher, weil wir uns wirklich sicher sein müssen bevor wir uns scheiden lassen. ne richtige beziehungspause geht aber AUCH NICHT SOLANGE WIR NOCH islamisch verheiratet sind!!! wenn dann eben nur distanz auf zeit.

wird wohl bei zwei,drei monaten distanz bleiben.

mittlerweile ist es mir sogar irgendwie egal ob ich jetzt mit 33 kinder bekomme oder mit 40 ... diese ständigen einschränkungen und dramen wegen gar nix, nerven einfach zu sehr und gehen an die substanz. besser allein als diese ständige anpassung und kontrolle.



Die islamische Regelung
ist so, dass Du nach der Scheidung noch drei Monate (3 Regeln) Zeit hast um mit Deinem Mann wieder zusammenzukommen. Wenn Ihr allerdings das dritte mal geschieden seid, dann könntest Du ihn erst wieder heiraten wenn Du mit einem anderen Mann verheiratet warst. Diesen darfst Du aber nur heiraten mit um mit ihm eine richtige Ehe zu führen. Wenn diese Ehe mit der Absicht geschlossen wurde sich wieder scheiden zu lassen, um dann wieder an den 1. Mann zu kommen, so wäre diese Ehe ungültig.


"was ist das bitte für eine besch... regelung?"

Allah ist der Allwissende Allweise und wenn Er etwas beschlossen hat so sei Dir gewiß, dass Er dafür seinen Grund hatte. Er kennt uns Menschen am besten.
Mit dieser Art der Scheidung wird verhindert, dass man damit leichtsinnig umgeht, z. B. bei jedem Streit eine Scheidung will oder so.

Außerdem ist es eigentlich so, dass man diese drei Monate miteinander weiter wohnt um eine Versöhnung herbeizuführen.

Wenn Dein Mann Dich schlecht behandelt so solltest Du mit ihm das Gespräch suchen. Wenn das nicht hilft solltest Du entweder in seiner Familie Hilfe suchen oder auch bei Dir (?) oder sogar einen Scheich aufsuchen.

Dort könnt Ihr auch einen Termin vereinbaren und dann gemeinsam hingehen.

Du kannst Dir auch telefonischen Rat holen. Dafür hier einige Möglichkeiten.

Wir heiraten um unser Leben miteinander zu verbringen. Der Islam schützt die Familie und man sollte wirklich erst mal alles versucht haben um die Ehe zu retten.

Fragen zum Islam an Schaich Abulhussain. Für einen persönlichen Rat steht er auch zur Seite inschaa Allaah. Zur Kenntnisnahme:

* Bitte an andere Anrufer denken und die Gespräche kurz halten.
* Nur zu den angegebenen Zeiten anrufen.
* Per Email werden ab sofort keine Fragen zum Islam beantwortet.
* Rechtliche Schritte werden gegen Personen vorgenommen, die diese Nummer mißbrauchen.

Vorgegebene Anrufzeiten sind:

Montag bis Donnerstag
11:30 - 13:00 Uhr
17:00 - 19:00 Uhr
Telefonnummer: 0341/6899125 (zu normalen Festnetztarifen)

------------

Sheikh Abu Anas (für islamische Fragen oder bei Problemen) 0531 - 48 28 833
--------------

Bruder Abu Jamal
Telefon: 0228-9678297

--------------


http://www.einladungzumparadies.de/component/optio--n,com_contact/catid,12/Itemid,109/

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6. Juli 2008 um 0:19
In Antwort auf lzcia_11852414

Die islamische Regelung
ist so, dass Du nach der Scheidung noch drei Monate (3 Regeln) Zeit hast um mit Deinem Mann wieder zusammenzukommen. Wenn Ihr allerdings das dritte mal geschieden seid, dann könntest Du ihn erst wieder heiraten wenn Du mit einem anderen Mann verheiratet warst. Diesen darfst Du aber nur heiraten mit um mit ihm eine richtige Ehe zu führen. Wenn diese Ehe mit der Absicht geschlossen wurde sich wieder scheiden zu lassen, um dann wieder an den 1. Mann zu kommen, so wäre diese Ehe ungültig.


"was ist das bitte für eine besch... regelung?"

Allah ist der Allwissende Allweise und wenn Er etwas beschlossen hat so sei Dir gewiß, dass Er dafür seinen Grund hatte. Er kennt uns Menschen am besten.
Mit dieser Art der Scheidung wird verhindert, dass man damit leichtsinnig umgeht, z. B. bei jedem Streit eine Scheidung will oder so.

Außerdem ist es eigentlich so, dass man diese drei Monate miteinander weiter wohnt um eine Versöhnung herbeizuführen.

Wenn Dein Mann Dich schlecht behandelt so solltest Du mit ihm das Gespräch suchen. Wenn das nicht hilft solltest Du entweder in seiner Familie Hilfe suchen oder auch bei Dir (?) oder sogar einen Scheich aufsuchen.

Dort könnt Ihr auch einen Termin vereinbaren und dann gemeinsam hingehen.

Du kannst Dir auch telefonischen Rat holen. Dafür hier einige Möglichkeiten.

Wir heiraten um unser Leben miteinander zu verbringen. Der Islam schützt die Familie und man sollte wirklich erst mal alles versucht haben um die Ehe zu retten.

Fragen zum Islam an Schaich Abulhussain. Für einen persönlichen Rat steht er auch zur Seite inschaa Allaah. Zur Kenntnisnahme:

* Bitte an andere Anrufer denken und die Gespräche kurz halten.
* Nur zu den angegebenen Zeiten anrufen.
* Per Email werden ab sofort keine Fragen zum Islam beantwortet.
* Rechtliche Schritte werden gegen Personen vorgenommen, die diese Nummer mißbrauchen.

Vorgegebene Anrufzeiten sind:

Montag bis Donnerstag
11:30 - 13:00 Uhr
17:00 - 19:00 Uhr
Telefonnummer: 0341/6899125 (zu normalen Festnetztarifen)

------------

Sheikh Abu Anas (für islamische Fragen oder bei Problemen) 0531 - 48 28 833
--------------

Bruder Abu Jamal
Telefon: 0228-9678297

--------------


http://www.einladungzumparadies.de/component/optio--n,com_contact/catid,12/Itemid,109/

Hallo abidah
danke erstmal für die erklärung, mein mann wusste das mit den drei monaten selber nicht. allerdings ist mir die distanz dabei schon wichtig, denn wenn ich mit ihm zusammenlebe, ist es für mich schwer eine vernünftige entscheidung zu treffen.


geredet haben wir schon sehr viel, was allerdings in letzter zeit wenig gefruchtet hat. seine eltern sind übrigens auf meiner seite und stimmen mir zu, dass er sich - zum negativen, und zwar auch ihnen gegenüber, agressiv, etc - verändert hat.


aber da du dich gut auszukennen scheinst, eine frage: gibt es in einer christlich-muslimischen ehe überhaupt kleidungsvorschriften für die christliche ehefrau? er begründet das nämlich nicht mit seiner eifersucht, sondern mit seiner religion. es geht wie erwähnt nicht um miniröcke etc. sondern um einfache sommerkleider oder t-shirts ohne ärmel, also ab der schulter frei, ganz normaler ausschnitt.
das würde mich sehr interessieren, da er das nämlich allein mit dem islam begründet.


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6. Juli 2008 um 0:45
In Antwort auf tyche26

Ich denke...
... du begehst gerade den Fehler, Dich auf das Nötigste einschränken zu lassen. Du selbst nimmst Dich nicht mehr als eine Frau wahr, die genauso viel Rechte wie ihr Mann hat. Du lässt Deinen Mann von Dir nehmen, daran ist nicht nur er allein schuld, sondern auch DU SELBST. Es ist absurd einen Satz zu lesen wie: "wenn ich nicht mal die Religion meiner Kinder mitbestimmen darf, dann möchte ich doch wenigstens ärmellose Kleider oder Tops tragen." Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!! Ich kann wirklich nur den Kopf darüber schütteln!

Du solltest mal darüber nachdenken, WARUM du dich so einschränken lässt bzw. dich mit so wenig zufrieden gibst. Hast Du Angst, ihn zu verlieren, wenn Du ihn darauf hinweist, wie sehr er sich verändert hat und dass Du diese Veränderung nicht schätzt?
Ganz ehrlich: Dann ist er nicht der Richtige, wenn er Dich deswegen verlässt und nicht bereit ist, sein Tun und seine übermäßigen und ungerechtfertigten Forderungen zu überdenken und Kompromisse einzugehen.

Ich würde Dir ganz im Ernst raten, erst mal Abstand zu nehmen von ihm, eine Zeitlang woanders zu wohnen und Dir darüber im Klaren zu werden, was Du bereits an Dingen mitmachst, die so nicht in Ordnung sind. Erst in der Distanz kann man wieder eine normale Sicht der Dinge aufbauen - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Man merkt dann erst, welche Einschränkungen man mitgemacht hat und wie unnormal das Ganze doch ist.
Und Deinen Partner wird der Abstand evtl. auch wachrütteln - vielleicht begreift er dann, dass er nicht alles mit Dir machen kann, dass er Dich verlieren wird, wenn er so weitermacht. Das solltest Du ihm auf jeden Fall ohne Angst deutlich sagen und Dich auch nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen. Und davon ab: Religion sollte nicht als legales Mäntelchen dafür dienen, den anderen zu unterdrücken. "Weil es ja seine Religion so will", verzeiht man dem anderen leider allzu schnell seine Eifersucht, seine unangemessenen Forderungen etc.

LG

Hallo tyche, noch etwas
zum satz "wenn ich nicht mal die Religion meiner Kinder mitbestimmen darf, dann möchte ich doch wenigstens ärmellose Kleider oder Tops tragen etc etc."

das mit den ärmellosen tops war nur ein beispiel, NEBEN weihnachten etc. und sollte - so absurd es zugegebenermaßen auch klingt - ausdrücken, dass kompromisse von BEIDEN seiten kommen sollten. das heisst:

ich akzeptiere sachen die für IHN wichtig sind, möchte aber AUCH dass ER sachen akzeptiert die für mich wichtig sind, und dazu gehören nunmal neben familienfesten wie weihnachten, freunden, AUCH meine entscheidungsfreiheit was kleidung betrifft.

ich bin nunmal der meinung dass man in einer mischehe kompromisse eingehen muss, sonst gehts nicht. nur stört es mich dass irgendwie die kompromisse in letzter zeit alle von mir allein geschlossen werden.

was die kindererziehung betrifft, war das wie gesagt ok für mich, da ich am islam viel gutes und auch logisches erkenne, und ich weiss, dass der islam prinzipiell christen gegenüber weitaus toleranter ist als umgekehrt. viel wichtiger, als dass alle unbedingt die gleiche religion haben, ist mir, dass man tolerant und respektvoll miteinander umgeht und den anderen in seiner relgionsausübung nicht einschränkt. was bisher immer bei uns super funktioniert hat, auch an feiertagen.

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6. Juli 2008 um 2:16
In Antwort auf paloma_12921822

Hallo abidah
danke erstmal für die erklärung, mein mann wusste das mit den drei monaten selber nicht. allerdings ist mir die distanz dabei schon wichtig, denn wenn ich mit ihm zusammenlebe, ist es für mich schwer eine vernünftige entscheidung zu treffen.


geredet haben wir schon sehr viel, was allerdings in letzter zeit wenig gefruchtet hat. seine eltern sind übrigens auf meiner seite und stimmen mir zu, dass er sich - zum negativen, und zwar auch ihnen gegenüber, agressiv, etc - verändert hat.


aber da du dich gut auszukennen scheinst, eine frage: gibt es in einer christlich-muslimischen ehe überhaupt kleidungsvorschriften für die christliche ehefrau? er begründet das nämlich nicht mit seiner eifersucht, sondern mit seiner religion. es geht wie erwähnt nicht um miniröcke etc. sondern um einfache sommerkleider oder t-shirts ohne ärmel, also ab der schulter frei, ganz normaler ausschnitt.
das würde mich sehr interessieren, da er das nämlich allein mit dem islam begründet.


Kleidungsvorschriften für die christliche ehefrau?
diese Frage habe ich noch nie gehört und auch noch nie etwas das ich als Antwort weitergeben könnte, gelesen.
Ich wolte gerade schreiben, dass die Christen ja keine Kopftücher tragen müssen als Beispiel und dass es darum egal sein müßte.

Aber wie ist das eigentlich im Christentum richtig? Die Nonnen tragen doch auch Kopftücher. Und bedecken sich ähnlich wie Muslimas.

"Im katholischen Kirchenrecht gab es bis vor kurzem immer noch Regelungen, welche der Frau vorschreiben, in der Kirche ihr Haupt zu bedecken [25]. Einige christliche Gruppen, wie die Amish und die Mennoniten z.B. halten ihre Frauen bis heute bedeckt. Der Grund für die Verhüllung, wie er von die kirchlichen Führen genannt wird, ist: "Die Kopfbedeckung ist ein Symbol der Unterordnung der Frau unter den Mann und unter Gott." Die gleiche Logik, welche der Hl. Paulus im Neuen Testament einführte." [26]
http://www.answering-christianity.de/article18.htm-l


Ich denke, dass Dein Mann einfach nur seine Familie, also Dich schützen möchte. Er weiß wie wichtig es ist im Islam, dass man nicht so freizügig draußen ist.
Er ist vermutlich auch etwas hin- und hergerissen, weil er es früher scheinbar nicht so beachtet hat, aber jetzt ist es ihm wichtig.

Aber wie gesagt, ich habe da keine wirkliche Antwort wie es richtig wäre.

Möge Allah ihm Geduld geben und Dir natürlich auch.

Ich schicke Dir noch eine PN.

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6. Juli 2008 um 12:04

Meine meinung
hi,also verstehen tuh ich dich aufjedenfall, ist eine komplexe situation, nicht einfach..
ich hab ein kind von einem moslem, aber kann sagen das ich doch froh bin ihn nicht geheiratet zu haben, denn seit unser sohn da ist hat er sich auch total verändert (damit hat er mich verscheucht trotz allem muss ich zugeben dass ich ihn heute noch liebe, vor allem weil ich ihn noch öfters zu besuch hab wegen unseren sohnes )und ich weiss dass er mir auch vieles verbieten hätte wären wir verheiratet.
ich bin eigentlich ein sehr toleranter mensch und hätte viel durchgehen lassen, trotz meiner gefühle für ihn hab ich mit ihm schluss gemacht und klare linien gezogen, ich europäerin, akzeptier es oder nicht...
unser sohn zieh ich auf (ich bin die mutter ich bin veranwortlich für die erziehung, das ist so,(aus respekt seiner religion werde ich den kleinen nicht taufen, darf er sich selber aussuchen, der mann ist derjenige der geld nach hause bringt, basta)
und wenn ich den kleinen alleine ernähren muss dann ist das so.
aufjedenfall hat er das akzeptieren müssen, jetzt haben wir eine freundschaftliche beziehung (auch wenns schwer fällt ihn nicht an den hals zu springen *g*

soviel zu mir.

dir gebe ich den rat:
-wenn du wirklich ein kind haben möchtest rat ich dir einen anderen zu suchen (mit 30 ist das heut doch kein problem...du musst wissen was dich glücklich macht.
-wenn du ihn nicht verlassen möchtest weil du ihn liebst, dann wirst du aufjedenfall es sehr schwierig haben dich durchzusetzen zu können und du wirst vieles runterschlucken müssen...sei gewarnt.

wünsch dir trotzdem alles gute
pass auf dich auf uns setzt grenzen

l.g.



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7. Juli 2008 um 15:31
In Antwort auf lzcia_11852414

Kleidungsvorschriften für die christliche ehefrau?
diese Frage habe ich noch nie gehört und auch noch nie etwas das ich als Antwort weitergeben könnte, gelesen.
Ich wolte gerade schreiben, dass die Christen ja keine Kopftücher tragen müssen als Beispiel und dass es darum egal sein müßte.

Aber wie ist das eigentlich im Christentum richtig? Die Nonnen tragen doch auch Kopftücher. Und bedecken sich ähnlich wie Muslimas.

"Im katholischen Kirchenrecht gab es bis vor kurzem immer noch Regelungen, welche der Frau vorschreiben, in der Kirche ihr Haupt zu bedecken [25]. Einige christliche Gruppen, wie die Amish und die Mennoniten z.B. halten ihre Frauen bis heute bedeckt. Der Grund für die Verhüllung, wie er von die kirchlichen Führen genannt wird, ist: "Die Kopfbedeckung ist ein Symbol der Unterordnung der Frau unter den Mann und unter Gott." Die gleiche Logik, welche der Hl. Paulus im Neuen Testament einführte." [26]
http://www.answering-christianity.de/article18.htm-l


Ich denke, dass Dein Mann einfach nur seine Familie, also Dich schützen möchte. Er weiß wie wichtig es ist im Islam, dass man nicht so freizügig draußen ist.
Er ist vermutlich auch etwas hin- und hergerissen, weil er es früher scheinbar nicht so beachtet hat, aber jetzt ist es ihm wichtig.

Aber wie gesagt, ich habe da keine wirkliche Antwort wie es richtig wäre.

Möge Allah ihm Geduld geben und Dir natürlich auch.

Ich schicke Dir noch eine PN.

Hi
in der bibel gibt es für christliche frauen das kopfbedeckungsgebot nur wenn man "prophetisch redet" oder betet, dh für nonnen oder in der kirche.


alle anderen hinweise auf schleier in der bibel sind lediglich alltagsbeschreibungen, aber keinesfall vorschriften für künftige generationen - und die nachahmung der kleidung zu zeiten der biblischen propheten ist protestantisch gesehen einfach absolut gar nichts religiöses, sondern eben nur äußeliche imitation der damaligen verhältnisse.

dazu gibt es auch kirchlich gesehen keine diskussion weil es in der bibel einfach klar ist. ein kopfbedeckungsgebot gibt es in der bibel also nicht (bis auf die zwei ausnahmen, siehe italienische frauen die sich in der kirche ein kopftuch umlegen)

die damalige kleidung in den biblischen gebieten sah natürlich anders aus als heute, frauen trugen den schleier, genauso wie männer damals anders gekleidet waren als heute. aber das heisst ja nicht, dass man das heute noch so tun muss.

was den glauben betrifft finde ich es allein wichtig wie es innerlich aussieht und wie man sich verhält, wie man lebt, wie man auf andere zugeht - aber nicht wie man sich anzieht oder die haare schneidet. die puritanischen amerikanischen kirchen sehen das natürlich anders, sind aber auch für ihre fundamentalistische interpretation bekannt, und meiner ansicht nach alles andere als ein gutes beispiel, viele akzeptieren nicht einmal das neue testament, und begründen die todesstrafe mit der bibel. ich halte von den amerikanischen fundamentalistischen gemeinden nicht viel, toleriere sie natürlich aber für mich wär das nichts.

denn ich finde, eine religiöse auffassung welche keine lebensfreude vermittelt bzw alles was irgendwie wie ausgelassenheit und lebensfreude zu tun hat, wie laut lachen für frauen, tanzen oder singen (!!!!!) ist absolut weltfremd und einfach nicht mehr menschlich sondern trist und emotionslos.

danke nochmal für deine hilfe, ich bin mir aber langsam einfach sicher, dass das mit uns nicht funktionieren wird.ich sehe nicht ein, wieso ich und meine familie ständig zurückstecken und akzeptieren sollen - eine ehe ist immer ein kompromiss - von beiden seiten. aber sein kompromiss wird von tag zu tag kleiner, und das mach ich nicht mit.

er hat schließlich auch eine europäerin und eine christin geheiratet und sollte sich darüber im klaren gewesen sein dass er mich auch als vollwertige persönlichkeit akzeptieren muss und mich nicht umerziehen kann wie ein kind.





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7. Juli 2008 um 15:33
In Antwort auf paloma_12921822

Hi
in der bibel gibt es für christliche frauen das kopfbedeckungsgebot nur wenn man "prophetisch redet" oder betet, dh für nonnen oder in der kirche.


alle anderen hinweise auf schleier in der bibel sind lediglich alltagsbeschreibungen, aber keinesfall vorschriften für künftige generationen - und die nachahmung der kleidung zu zeiten der biblischen propheten ist protestantisch gesehen einfach absolut gar nichts religiöses, sondern eben nur äußeliche imitation der damaligen verhältnisse.

dazu gibt es auch kirchlich gesehen keine diskussion weil es in der bibel einfach klar ist. ein kopfbedeckungsgebot gibt es in der bibel also nicht (bis auf die zwei ausnahmen, siehe italienische frauen die sich in der kirche ein kopftuch umlegen)

die damalige kleidung in den biblischen gebieten sah natürlich anders aus als heute, frauen trugen den schleier, genauso wie männer damals anders gekleidet waren als heute. aber das heisst ja nicht, dass man das heute noch so tun muss.

was den glauben betrifft finde ich es allein wichtig wie es innerlich aussieht und wie man sich verhält, wie man lebt, wie man auf andere zugeht - aber nicht wie man sich anzieht oder die haare schneidet. die puritanischen amerikanischen kirchen sehen das natürlich anders, sind aber auch für ihre fundamentalistische interpretation bekannt, und meiner ansicht nach alles andere als ein gutes beispiel, viele akzeptieren nicht einmal das neue testament, und begründen die todesstrafe mit der bibel. ich halte von den amerikanischen fundamentalistischen gemeinden nicht viel, toleriere sie natürlich aber für mich wär das nichts.

denn ich finde, eine religiöse auffassung welche keine lebensfreude vermittelt bzw alles was irgendwie wie ausgelassenheit und lebensfreude zu tun hat, wie laut lachen für frauen, tanzen oder singen (!!!!!) ist absolut weltfremd und einfach nicht mehr menschlich sondern trist und emotionslos.

danke nochmal für deine hilfe, ich bin mir aber langsam einfach sicher, dass das mit uns nicht funktionieren wird.ich sehe nicht ein, wieso ich und meine familie ständig zurückstecken und akzeptieren sollen - eine ehe ist immer ein kompromiss - von beiden seiten. aber sein kompromiss wird von tag zu tag kleiner, und das mach ich nicht mit.

er hat schließlich auch eine europäerin und eine christin geheiratet und sollte sich darüber im klaren gewesen sein dass er mich auch als vollwertige persönlichkeit akzeptieren muss und mich nicht umerziehen kann wie ein kind.





Korrektur in bezug auf amerikanische amish-kirchen etc
ich finde, eine religiöse auffassung welche keine lebensfreude vermittelt bzw alles was irgendwie wie ausgelassenheit und lebensfreude zu tun hat, wie laut lachen für frauen, tanzen oder singen (!!!!!) verbietet, ist absolut weltfremd und einfach nicht mehr menschlich sondern trist und emotionslos.

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7. Juli 2008 um 16:00
In Antwort auf eseld_12549177

Meine meinung
hi,also verstehen tuh ich dich aufjedenfall, ist eine komplexe situation, nicht einfach..
ich hab ein kind von einem moslem, aber kann sagen das ich doch froh bin ihn nicht geheiratet zu haben, denn seit unser sohn da ist hat er sich auch total verändert (damit hat er mich verscheucht trotz allem muss ich zugeben dass ich ihn heute noch liebe, vor allem weil ich ihn noch öfters zu besuch hab wegen unseren sohnes )und ich weiss dass er mir auch vieles verbieten hätte wären wir verheiratet.
ich bin eigentlich ein sehr toleranter mensch und hätte viel durchgehen lassen, trotz meiner gefühle für ihn hab ich mit ihm schluss gemacht und klare linien gezogen, ich europäerin, akzeptier es oder nicht...
unser sohn zieh ich auf (ich bin die mutter ich bin veranwortlich für die erziehung, das ist so,(aus respekt seiner religion werde ich den kleinen nicht taufen, darf er sich selber aussuchen, der mann ist derjenige der geld nach hause bringt, basta)
und wenn ich den kleinen alleine ernähren muss dann ist das so.
aufjedenfall hat er das akzeptieren müssen, jetzt haben wir eine freundschaftliche beziehung (auch wenns schwer fällt ihn nicht an den hals zu springen *g*

soviel zu mir.

dir gebe ich den rat:
-wenn du wirklich ein kind haben möchtest rat ich dir einen anderen zu suchen (mit 30 ist das heut doch kein problem...du musst wissen was dich glücklich macht.
-wenn du ihn nicht verlassen möchtest weil du ihn liebst, dann wirst du aufjedenfall es sehr schwierig haben dich durchzusetzen zu können und du wirst vieles runterschlucken müssen...sei gewarnt.

wünsch dir trotzdem alles gute
pass auf dich auf uns setzt grenzen

l.g.



Hi kati
danke für deinen ratschlag - zu dem schluss bin ich mittlerweile auch gekommen.

christinnen müssen sich entweder total anpassen und unterordnen, oder sich eben scheiden lassen. das letztere ist mir lieber. ich liebe ihn, wir hatten eine wundervolle zeit und ich bereue nichts - aber liebe ist letzten endes eben doch nicht alles.

vor allem nicht, wenn man dafür sein gesamtes bisheriges leben aufgeben soll - und darauf wird das ganze früher oder später hinauslaufen... die frage hat sich damit beantwortet. nein es ist es NICHT wert. außer man konvertiert selbst zum islam - was vollkommen ok ist, aber eben nichts für mich persönlich.



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8. Juli 2008 um 10:10

Er Muslim ich Christin
Hallo bin seid 8 Jahren mit einem Moslem verheiratet auch Araber und erwarte das 2 Kind.Ich Liebe meinen Mann über alles aber leider muß ich dir sagen das es nicht besser wird habe ich auch mal gedacht aber nein es wird umso länger ihr zusammen seid schlimmer die eifersucht auf alles was dir spaß machen könnte mein Mann ist sogar eifersüchtig auf unser Kind und das was kommt du kannst ihn nicht ändern nur dich verbiegen aber willst du das???Bin trotz aller Liebe zu meinem Mann kurz vor der Trennung so eine Ehe ist immer ein Kampf ich wünsche dir und deinem Mann alles Gute und viel Kraft mfg

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8. Juli 2008 um 13:25

Hallo Nina,
seit 5 Jahren bist du nun mit ihm zusammen, hast du da auch andere Veränderungen an ihm wahr genommen. Ist er z. B. jetzt religiöser als er es vorher war? Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sie mit zunehmendem Alter sich mehr ihrer Religion hinwenden. Es wird ihnen auch von älteren Landsleuten oft eingeredet, dass man dies nun von ihnen erwartet. Und besonders wird sich das natürlich in der Kindererziehung niederschlagen. Es ist im Islam nur vorgesehen, dass der Vater die Kinder nach dem Islam erzieht. Da gibt es keinerlei Kompromiss. Dein Mann möchte genauso, dass du den Islam anerkennst, deshalb sollst du dich auch an Kleidervorschriften halten. Er empfindet es sicher als Schande, wenn du dich so europäisch kleidest, oder aber seine "Brüder" könnten es so sehen. Ich glaube nicht, dass diese Veränderungen wieder rückgängig gemacht werden können. Du wirst das akzeptieren müssen oder dich von ihm trennen müssen. So traurig wie das klingt, vielleicht solltest du froh sein, dass ihr noch keine Kinder habt, sonst wäre alles noch viel schlimmer jetzt.
LG
Mirabell

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8. Juli 2008 um 17:39
In Antwort auf puma_12560401

Hallo Nina,
seit 5 Jahren bist du nun mit ihm zusammen, hast du da auch andere Veränderungen an ihm wahr genommen. Ist er z. B. jetzt religiöser als er es vorher war? Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sie mit zunehmendem Alter sich mehr ihrer Religion hinwenden. Es wird ihnen auch von älteren Landsleuten oft eingeredet, dass man dies nun von ihnen erwartet. Und besonders wird sich das natürlich in der Kindererziehung niederschlagen. Es ist im Islam nur vorgesehen, dass der Vater die Kinder nach dem Islam erzieht. Da gibt es keinerlei Kompromiss. Dein Mann möchte genauso, dass du den Islam anerkennst, deshalb sollst du dich auch an Kleidervorschriften halten. Er empfindet es sicher als Schande, wenn du dich so europäisch kleidest, oder aber seine "Brüder" könnten es so sehen. Ich glaube nicht, dass diese Veränderungen wieder rückgängig gemacht werden können. Du wirst das akzeptieren müssen oder dich von ihm trennen müssen. So traurig wie das klingt, vielleicht solltest du froh sein, dass ihr noch keine Kinder habt, sonst wäre alles noch viel schlimmer jetzt.
LG
Mirabell

Hi mirabell
nein, anfangs war er nicht so. an seiner familie , bruder etc., liegts nicht, die leben schon lange in europa und sind sehr offen, das ist es nicht.

mich nervt es eben dass er mich so kennengelernt hat, wie ich bin, u ich von anfang an ehrlich zu ihm war, in bezug auf meine einstellung, dass ich keinesfalls konvertiere und er sich auch an mich anpassen muss. ich war von anfang an ehrlich - für ihn war s ok, aber er hat sich verändert.

was mich noch mehr stört ist: er sucht sich irgendwie ALLE EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE FRAU heraus, dies im islam gibt, aber SELBST hält er sich bei weitem nicht an alles. ganz toll. ach egal, wie gesagt, ich habmich damit abgefunden, dass wir uns trennen werden.

wer mich nicht (mehr) so liebt wie ich bin, hat mich einfach nicht verdient, basta.



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8. Juli 2008 um 17:44
In Antwort auf paloma_12921822

Hi mirabell
nein, anfangs war er nicht so. an seiner familie , bruder etc., liegts nicht, die leben schon lange in europa und sind sehr offen, das ist es nicht.

mich nervt es eben dass er mich so kennengelernt hat, wie ich bin, u ich von anfang an ehrlich zu ihm war, in bezug auf meine einstellung, dass ich keinesfalls konvertiere und er sich auch an mich anpassen muss. ich war von anfang an ehrlich - für ihn war s ok, aber er hat sich verändert.

was mich noch mehr stört ist: er sucht sich irgendwie ALLE EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE FRAU heraus, dies im islam gibt, aber SELBST hält er sich bei weitem nicht an alles. ganz toll. ach egal, wie gesagt, ich habmich damit abgefunden, dass wir uns trennen werden.

wer mich nicht (mehr) so liebt wie ich bin, hat mich einfach nicht verdient, basta.



Bist Du zufrieden mit Deiner Entscheidung?
vielleicht WEIL ER DICH LIEBT ist es ihm nicht egal was mit Dir passiert.
Was ich nicht in Ordnung finde, dass er bei sich selber nicht darauf guckt. Denn vor Allah werden Mann und Frau gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen. Es sei denn man bereut und verhält sich entsprechend.

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8. Juli 2008 um 18:33
In Antwort auf paloma_12921822

Hi mirabell
nein, anfangs war er nicht so. an seiner familie , bruder etc., liegts nicht, die leben schon lange in europa und sind sehr offen, das ist es nicht.

mich nervt es eben dass er mich so kennengelernt hat, wie ich bin, u ich von anfang an ehrlich zu ihm war, in bezug auf meine einstellung, dass ich keinesfalls konvertiere und er sich auch an mich anpassen muss. ich war von anfang an ehrlich - für ihn war s ok, aber er hat sich verändert.

was mich noch mehr stört ist: er sucht sich irgendwie ALLE EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE FRAU heraus, dies im islam gibt, aber SELBST hält er sich bei weitem nicht an alles. ganz toll. ach egal, wie gesagt, ich habmich damit abgefunden, dass wir uns trennen werden.

wer mich nicht (mehr) so liebt wie ich bin, hat mich einfach nicht verdient, basta.



Das ist eben meistens so..
liebe nina,
es tut mir wirklich leid, dass du nun diese entscheidung für dich triffst. ich kann das gut nachvollziehen, weil ich es ähnlich erlebt habe. Am anfang in den ersten jahren, war alles ganz problemlos. da sind sie so tollerant und europäisch und plötzlich stört es sie. Genauso war es bei mir. Sie suchen für sich selbst nur ein paar brocken raus und der rest wird ignoriert. leider ist das weit verbreitet.bei ihnen ist es immer was anderes.
Richtig so, dass du sagst, wer dich so nicht mehr liebt, hat dich nicht verdient.
LG und viel Glück
Mirabell

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8. Juli 2008 um 20:58
In Antwort auf lzcia_11852414

Bist Du zufrieden mit Deiner Entscheidung?
vielleicht WEIL ER DICH LIEBT ist es ihm nicht egal was mit Dir passiert.
Was ich nicht in Ordnung finde, dass er bei sich selber nicht darauf guckt. Denn vor Allah werden Mann und Frau gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen. Es sei denn man bereut und verhält sich entsprechend.

Hi abidah
ich versteh, was du meinst, aus religiöser sicht ist es normal, das man will, dass der andere sich - zu seinem eigenen wohl - ändert.

aber ich muss nunmal auch überzeugt von dem sein was ich tue, und glücklich mit meinem glauben und meinem leben. und das bin ich nunmal 100 prozentig und zwar so wie ich bin - als christin und europäerin - was ich ihm von ANFANG an klargemacht habe. wie gesagt - nicht ich hab mich verändert.

und 100 prozentig zufrieden bin ich mit meiner entscheidung nicht - nein, weil es auch bedeutet dass wir aufgeben, und das wollte ich nie.
aber wenn ich mir meine zukunft mit ihm ausmale, so wie er jetzt ist - macht mir das angst, und meine etscheidung wird mir um einiges leichter. ich KANN so nicht glücklich und authentisch leben, wie er das mittlerweile von mir verlangt und vielleicht noch verlangen wird.

außerdem: ich finde es ist auch für ihn letztendlich besser so. wenn er sich so entwickelt hat, dann ist eine muslima einfach besser für ihn.
trotz aller schwierigkeiten, liebe ich ihn ja. und ich will auch, dass er selbst glücklich ist. und ob er das mit mir in fünf jahren auch noch sein wird, bezweifle ich ganz stark. wir streiten jetzt schon soviel.

obwohl: ob eine muslima das so akzeptiert, dass er bei sich selber ständig ausnahmen macht, ist die andere sache


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8. Juli 2008 um 21:01
In Antwort auf puma_12560401

Das ist eben meistens so..
liebe nina,
es tut mir wirklich leid, dass du nun diese entscheidung für dich triffst. ich kann das gut nachvollziehen, weil ich es ähnlich erlebt habe. Am anfang in den ersten jahren, war alles ganz problemlos. da sind sie so tollerant und europäisch und plötzlich stört es sie. Genauso war es bei mir. Sie suchen für sich selbst nur ein paar brocken raus und der rest wird ignoriert. leider ist das weit verbreitet.bei ihnen ist es immer was anderes.
Richtig so, dass du sagst, wer dich so nicht mehr liebt, hat dich nicht verdient.
LG und viel Glück
Mirabell

Vielen dank
wünsch ich dir auch!

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9. Juli 2008 um 9:38
In Antwort auf paloma_12921822

Hi abidah
ich versteh, was du meinst, aus religiöser sicht ist es normal, das man will, dass der andere sich - zu seinem eigenen wohl - ändert.

aber ich muss nunmal auch überzeugt von dem sein was ich tue, und glücklich mit meinem glauben und meinem leben. und das bin ich nunmal 100 prozentig und zwar so wie ich bin - als christin und europäerin - was ich ihm von ANFANG an klargemacht habe. wie gesagt - nicht ich hab mich verändert.

und 100 prozentig zufrieden bin ich mit meiner entscheidung nicht - nein, weil es auch bedeutet dass wir aufgeben, und das wollte ich nie.
aber wenn ich mir meine zukunft mit ihm ausmale, so wie er jetzt ist - macht mir das angst, und meine etscheidung wird mir um einiges leichter. ich KANN so nicht glücklich und authentisch leben, wie er das mittlerweile von mir verlangt und vielleicht noch verlangen wird.

außerdem: ich finde es ist auch für ihn letztendlich besser so. wenn er sich so entwickelt hat, dann ist eine muslima einfach besser für ihn.
trotz aller schwierigkeiten, liebe ich ihn ja. und ich will auch, dass er selbst glücklich ist. und ob er das mit mir in fünf jahren auch noch sein wird, bezweifle ich ganz stark. wir streiten jetzt schon soviel.

obwohl: ob eine muslima das so akzeptiert, dass er bei sich selber ständig ausnahmen macht, ist die andere sache


Bevor Du alles hinschmeißt
besonders weil Du ihn ja auch liebst, da würde ich zumindest versuchen mit einem Gespräch bei einem Scheich. Oft ist es so, dass die Frau meint ihr Mann wäre nun besonders islamisch, nur weil er jetzt streng ist. Das muß nicht unbedingt der Fall sein. Als Muslim sollte er auch Geduld haben, Du hast es ihm ja gesagt wie Du bist, und vor allem sollte er selber erst mal als Muslim leben.
Also wenn er ein wirklich guter Muslim ist und Du läßt Dich scheiden, dann warte nicht, dass Du einen besseren Mann bekommst.

Oft ist es so, dass die Frau es ist die sich islamischer verhält als der Mann. Dann ist sie es die anfängt zu praktizieren und sie selber wünscht sich dann, dass der Mann auch islamisch lebt. Oder sie sucht sich nach der Scheidung einen Muslim der denn wirklich so lebt wie es der Islam schreibt.
Geht er denn in eine Moschee an die Du Dich denn mal wenden könntest.
Versteh mich nicht falsch. Wenn da wirklich nichts mehr zu retten ist dann ist da nichts. Aber ich hoffe, dass Ihr alles versucht habt, nicht dass Ihr nachher bereut.
Weiß er von Deinem Vorhaben?

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9. Juli 2008 um 10:02
In Antwort auf paloma_12921822

Hi abidah
ich versteh, was du meinst, aus religiöser sicht ist es normal, das man will, dass der andere sich - zu seinem eigenen wohl - ändert.

aber ich muss nunmal auch überzeugt von dem sein was ich tue, und glücklich mit meinem glauben und meinem leben. und das bin ich nunmal 100 prozentig und zwar so wie ich bin - als christin und europäerin - was ich ihm von ANFANG an klargemacht habe. wie gesagt - nicht ich hab mich verändert.

und 100 prozentig zufrieden bin ich mit meiner entscheidung nicht - nein, weil es auch bedeutet dass wir aufgeben, und das wollte ich nie.
aber wenn ich mir meine zukunft mit ihm ausmale, so wie er jetzt ist - macht mir das angst, und meine etscheidung wird mir um einiges leichter. ich KANN so nicht glücklich und authentisch leben, wie er das mittlerweile von mir verlangt und vielleicht noch verlangen wird.

außerdem: ich finde es ist auch für ihn letztendlich besser so. wenn er sich so entwickelt hat, dann ist eine muslima einfach besser für ihn.
trotz aller schwierigkeiten, liebe ich ihn ja. und ich will auch, dass er selbst glücklich ist. und ob er das mit mir in fünf jahren auch noch sein wird, bezweifle ich ganz stark. wir streiten jetzt schon soviel.

obwohl: ob eine muslima das so akzeptiert, dass er bei sich selber ständig ausnahmen macht, ist die andere sache


Wie man seine Ehefrau glücklich machen kann
vielleicht mal interessant für einen Einblick:
http://salaf.de/swf/ges0002.swf

Und hier findest Du etwas über Die Rechte der Ehefrau im Islam zum hören:
http://www.way-to-allah.com//unterricht_predigten/-abduladhim.html

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9. Juli 2008 um 14:29
In Antwort auf lzcia_11852414

Bevor Du alles hinschmeißt
besonders weil Du ihn ja auch liebst, da würde ich zumindest versuchen mit einem Gespräch bei einem Scheich. Oft ist es so, dass die Frau meint ihr Mann wäre nun besonders islamisch, nur weil er jetzt streng ist. Das muß nicht unbedingt der Fall sein. Als Muslim sollte er auch Geduld haben, Du hast es ihm ja gesagt wie Du bist, und vor allem sollte er selber erst mal als Muslim leben.
Also wenn er ein wirklich guter Muslim ist und Du läßt Dich scheiden, dann warte nicht, dass Du einen besseren Mann bekommst.

Oft ist es so, dass die Frau es ist die sich islamischer verhält als der Mann. Dann ist sie es die anfängt zu praktizieren und sie selber wünscht sich dann, dass der Mann auch islamisch lebt. Oder sie sucht sich nach der Scheidung einen Muslim der denn wirklich so lebt wie es der Islam schreibt.
Geht er denn in eine Moschee an die Du Dich denn mal wenden könntest.
Versteh mich nicht falsch. Wenn da wirklich nichts mehr zu retten ist dann ist da nichts. Aber ich hoffe, dass Ihr alles versucht habt, nicht dass Ihr nachher bereut.
Weiß er von Deinem Vorhaben?

Hi abidah
natürlich weiss er das! ich lüg ihn doch nicht an! schon seit ich überhaupt angefangen hab über ne trennung nachzudenken, haben wir darüber geredet. wir reden sehr viel, was schonmal gut ist.

du sagtest, falls er ein wirklich guter muslim ist, gibt es keinen besseren für mich. für muslimas ist das mit sicherheit richtig. aber für eine christin? da bin ich anderer meinung .
du weisst ja selbst, dass christinnen sich in einer solchen ehe sehr einschränken müssen, und weitaus weniger rechte hat als eine muslimische ehefrau, zb im falle des sorgerechts wenn man sich scheiden lässt...

selbst wenn jemand wirklich guter muslim ist - zu sagen, man kann als christin keinen besseren für sich finden, ist einfach nicht richtig - sorry.
für eine christin ist selbst die ehe mit einem guten muslim IMMER mit enormen einschränkungen und großen opfern verbunden - ein (guter) christ wäre für sie immer die bessere wahl, ist ja auch logisch.

wie gesagt, ich bereue nichts, weil wir aus liebe geheiratet haben, und wirklich alles versucht haben (ich zumindest). aber mich total zu verbiegen und ein leben zu leben, womit ich selbst nicht glücklich bin und was total meiner natur und meiner überzeugung widerspricht, das schaff ich einfach nicht und will ich auch nicht.

wie gesagt: er hat sich einfach wahnsinnig verändert. wär er von anfang an so zu mir gewesen, hätte ich ihn nicht geheiratet, denn so ganz realitätslos bin ich auch wieder nicht.

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9. Juli 2008 um 14:33
In Antwort auf lzcia_11852414

Bevor Du alles hinschmeißt
besonders weil Du ihn ja auch liebst, da würde ich zumindest versuchen mit einem Gespräch bei einem Scheich. Oft ist es so, dass die Frau meint ihr Mann wäre nun besonders islamisch, nur weil er jetzt streng ist. Das muß nicht unbedingt der Fall sein. Als Muslim sollte er auch Geduld haben, Du hast es ihm ja gesagt wie Du bist, und vor allem sollte er selber erst mal als Muslim leben.
Also wenn er ein wirklich guter Muslim ist und Du läßt Dich scheiden, dann warte nicht, dass Du einen besseren Mann bekommst.

Oft ist es so, dass die Frau es ist die sich islamischer verhält als der Mann. Dann ist sie es die anfängt zu praktizieren und sie selber wünscht sich dann, dass der Mann auch islamisch lebt. Oder sie sucht sich nach der Scheidung einen Muslim der denn wirklich so lebt wie es der Islam schreibt.
Geht er denn in eine Moschee an die Du Dich denn mal wenden könntest.
Versteh mich nicht falsch. Wenn da wirklich nichts mehr zu retten ist dann ist da nichts. Aber ich hoffe, dass Ihr alles versucht habt, nicht dass Ihr nachher bereut.
Weiß er von Deinem Vorhaben?

Nochwas @abidah
ich möchte dir einfach mal danken für deine ratschläge und die zeit, die du dafür investierst. ich weiss das wirklich sehr zu schätzen , schließlich haben wir frauen auch so genug stress . danke

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9. Juli 2008 um 14:41
In Antwort auf lzcia_11852414

Bevor Du alles hinschmeißt
besonders weil Du ihn ja auch liebst, da würde ich zumindest versuchen mit einem Gespräch bei einem Scheich. Oft ist es so, dass die Frau meint ihr Mann wäre nun besonders islamisch, nur weil er jetzt streng ist. Das muß nicht unbedingt der Fall sein. Als Muslim sollte er auch Geduld haben, Du hast es ihm ja gesagt wie Du bist, und vor allem sollte er selber erst mal als Muslim leben.
Also wenn er ein wirklich guter Muslim ist und Du läßt Dich scheiden, dann warte nicht, dass Du einen besseren Mann bekommst.

Oft ist es so, dass die Frau es ist die sich islamischer verhält als der Mann. Dann ist sie es die anfängt zu praktizieren und sie selber wünscht sich dann, dass der Mann auch islamisch lebt. Oder sie sucht sich nach der Scheidung einen Muslim der denn wirklich so lebt wie es der Islam schreibt.
Geht er denn in eine Moschee an die Du Dich denn mal wenden könntest.
Versteh mich nicht falsch. Wenn da wirklich nichts mehr zu retten ist dann ist da nichts. Aber ich hoffe, dass Ihr alles versucht habt, nicht dass Ihr nachher bereut.
Weiß er von Deinem Vorhaben?

Betreffs: gespräch mit einem scheich
wär vielleicht ne idee, allerdings hab ich ehrlich gesagt keine lust in die moschee dafür zu gehen, in der wir geheiratet haben, denn der scheich dort, hat mir bei unserer heirat (!!!!) einen vortrag über die kreuzzüge gehalten und wie böse die christen gewesen wären und wollte mich noch während der zeremonie (obwohl ich ihm versichert hab christin bleiben zu wollen) überreden zu konvertieren.

ausserdem bezweifle ich dass irgendein scheich auf meiner seite sein wird. wie gesagt: die einschränkungen für die christliche ehefrau sind ja nunmal da. ich glaub auch nicht, dass ein scheich meinem mann sagt, nee du, feiert mal schön weihnachten mit deinen schwiegereltern, ist dochn schönes fest. wär super, bezweifel ich aber.

wie gesagt: wir haben sogar bevor wir heirateten über sowas geredet, und ich hab ihm klargemacht wie wichtig mir zb weihnachten ist. da war das kein thema, er fand weihnachten selbst immer total schön.

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9. Juli 2008 um 15:22
In Antwort auf paloma_12921822

Betreffs: gespräch mit einem scheich
wär vielleicht ne idee, allerdings hab ich ehrlich gesagt keine lust in die moschee dafür zu gehen, in der wir geheiratet haben, denn der scheich dort, hat mir bei unserer heirat (!!!!) einen vortrag über die kreuzzüge gehalten und wie böse die christen gewesen wären und wollte mich noch während der zeremonie (obwohl ich ihm versichert hab christin bleiben zu wollen) überreden zu konvertieren.

ausserdem bezweifle ich dass irgendein scheich auf meiner seite sein wird. wie gesagt: die einschränkungen für die christliche ehefrau sind ja nunmal da. ich glaub auch nicht, dass ein scheich meinem mann sagt, nee du, feiert mal schön weihnachten mit deinen schwiegereltern, ist dochn schönes fest. wär super, bezweifel ich aber.

wie gesagt: wir haben sogar bevor wir heirateten über sowas geredet, und ich hab ihm klargemacht wie wichtig mir zb weihnachten ist. da war das kein thema, er fand weihnachten selbst immer total schön.

Ausserdem bezweifle ich dass irgendein scheich auf meiner seite sein
würde ich nicht unbedingt sagen.
Kann ich verstehen, dass Du zu diesem Scheich nicht gehen möchtest.
Vielleicht kannst Du in einem der muslimischen Foren die ich Dir schickte, nachfragen welche Moschee geeignet wäre.
Selbst wenn sich aus diesem Gespräch nicht wirklich eine befriedigende Lösung ergibt, so hast Du es wenigstens versucht.
Es ist schon auch wichtig, dass Dein Mann selber nach Islam lebt und es nicht von Dir plötzlich verlangt.

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9. Juli 2008 um 15:48
In Antwort auf paloma_12921822

Hi abidah
natürlich weiss er das! ich lüg ihn doch nicht an! schon seit ich überhaupt angefangen hab über ne trennung nachzudenken, haben wir darüber geredet. wir reden sehr viel, was schonmal gut ist.

du sagtest, falls er ein wirklich guter muslim ist, gibt es keinen besseren für mich. für muslimas ist das mit sicherheit richtig. aber für eine christin? da bin ich anderer meinung .
du weisst ja selbst, dass christinnen sich in einer solchen ehe sehr einschränken müssen, und weitaus weniger rechte hat als eine muslimische ehefrau, zb im falle des sorgerechts wenn man sich scheiden lässt...

selbst wenn jemand wirklich guter muslim ist - zu sagen, man kann als christin keinen besseren für sich finden, ist einfach nicht richtig - sorry.
für eine christin ist selbst die ehe mit einem guten muslim IMMER mit enormen einschränkungen und großen opfern verbunden - ein (guter) christ wäre für sie immer die bessere wahl, ist ja auch logisch.

wie gesagt, ich bereue nichts, weil wir aus liebe geheiratet haben, und wirklich alles versucht haben (ich zumindest). aber mich total zu verbiegen und ein leben zu leben, womit ich selbst nicht glücklich bin und was total meiner natur und meiner überzeugung widerspricht, das schaff ich einfach nicht und will ich auch nicht.

wie gesagt: er hat sich einfach wahnsinnig verändert. wär er von anfang an so zu mir gewesen, hätte ich ihn nicht geheiratet, denn so ganz realitätslos bin ich auch wieder nicht.

In dieser Welt mag
das so sein. Ich denke da schon weiter ans Jenseits.
Natürlich weiß nur unser Schöpfer wer besser ist oder besser paßt.
Es muß schon auch von Herzen kommen. Wenn man sich nun völlig verbiegen sollte, entgegen der eigenen Überzeugung, dann bringt es das ja auch nicht was man haben könnte.
Als Muslima bin ich natürlich überzeugt, dass nur ein Leben in dem wir uns unserem Schöpfer ergeben, wirkllich den (inneren) Frieden bringt und eine gute Ehe.
Allerdings unser Prophet, Segen und Heil auf ihm, hat ja auch eine Christin und Jüdin geheiratet.
Dein Mann konnte ja auch nicht voraussehen, dass er es später mal genauer nimmt. Gott sei Dank aber, das ist sooooo wichtig. Schlimm wäre es wenn er eher nicht nach Islam leben würde, also z. B. trinken würde oder fremdgehen oder Dich sogar verprügeln würde. Finde ich jedenfalls.

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9. Juli 2008 um 15:52
In Antwort auf paloma_12921822

Nochwas @abidah
ich möchte dir einfach mal danken für deine ratschläge und die zeit, die du dafür investierst. ich weiss das wirklich sehr zu schätzen , schließlich haben wir frauen auch so genug stress . danke


oh ich weiß gar nicht was ich da sagen kann.
Danke Dir.

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24. Juli 2008 um 0:36

Eyy Metin
wo ist Dein Glaube sach mal. Allah hat zu allem die Macht. Wenn es nicht klappt dann hat sie es aber versucht. Viele sagen "hätte ich mal" wenn es denn wirklich nichts mal zu retten gibt.
Alalh hat zu allem die Macht. Keiner sagt dass es einfach ist.

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24. Juli 2008 um 0:37
In Antwort auf lzcia_11852414

Eyy Metin
wo ist Dein Glaube sach mal. Allah hat zu allem die Macht. Wenn es nicht klappt dann hat sie es aber versucht. Viele sagen "hätte ich mal" wenn es denn wirklich nichts mal zu retten gibt.
Alalh hat zu allem die Macht. Keiner sagt dass es einfach ist.

Vertippt
nichts mehr zu retten gibt
meinte ich.

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24. Juli 2008 um 10:25

Hallo
Also ich finde ihr seid schon so lange zusammen, wenn du ihn noch liebst kämpf....
Jeder Mensch verändert sich. Und auch DU hast dich bestimmt verändert in dieser Zeit.

Vielleicht ist er nur für eine Kurze Zeit auf diesen "Tripp"
Also ich würde mir an deiner Stelle dein Mann vorknöpfen anstatt alleine dir gedanken zu machen.
Sag ihm was du denkst und fühlst. Frag ihn wie er das alles sieht. Vielleicht ist sein Verhalten ja nicht "nur" auf die Religion zurückzuführen. Rede mit ihm. Wenn du dich nach dem Gespräch beschließt zu trennen. Dann sollte es halt nicht so sein.
LG die Sezercik

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28. Juli 2008 um 15:36

Hallo metin
kurze zeit dachte ich tatsächlich dass er sich ändren wurde, weil er sich bemüht hat, rücksichtsvoller geworden ist usw.

aber das war nur von kurzer dauer. was mich am meisten stört, ist dass er mal wieder seine eigenen regeln nicht einhält, zb selbst anzieht was er will, rausgeht wann u mit wem er will etc.

mit etwas mehr respekt und gleichheit könnte ich für unsere beziehung kämpfen. die letzten wochen dachte ich - da er sich echt bemüht hat- wir könnten es doch schaffen. aber ich seh nicht ein wieso ich SEINE strengen regeln mitmachen soll, obwohl ich nichtmal muslima bin (!!!) und er sich nichtmal selbst dran hält!

ich bin auch gläubig, nur eben christin, aber ohne respekt und ohne ein gewisses maß an gleichberechtigung funktioniert das ganze nicht, u er wusste von anfang an dass ich NICHT konvertiere. ich hab einfach nur noch angst, dass ich mir irgendwann vorkomme wie eingesperrt - wie gesagt, eifersüchtig genug ist er auch jetzt schon, er kontrolliert mein handy, taucht bei meiner arbeit auf, bringt mich in peinliche situationen etc etc.

danke für deine worte, metin, dir auch vielen dank abidah - das ganze wird nicht funktionieren. nicht mit ihm. liebe ist gut und schön - aber das allein reicht mir nicht. ich liebe mein leben u hab nicht vor wie eine gefangene zu leben, nur um unsere liebe zu retten.

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16. August 2008 um 5:10

Beschäftige Dich mit dem Islam und die Sunna
Hallo,
habe Deinen Beitrag gerade erst entdeckt. Also auch ich (Italienerin) bin seit zehn Jahren mit einem Marokkaner verheiratet und wir haben zwei gemeinsame Kinder. Alles was Du beschrieben hast, kommt mir sehr bekannt vor. Ich gehe davon aus, dass Dein Mann ein gläubiger Moslem ist und dies auch auslebt, d.h. betet, die Moschee etc. besucht, weder trinkt, noch raucht. Denn nur so läßt sich sein Verhalten erklären (kein Weihnachten feiern, kein Kontakt zu Arbeitskollegen, keine Sommerkleider). Dieser Mann liebt Dich wirklich sehr, denn sein Verhalten zeigt einfach nur, dass er Dich beschützen will. Du mußt Dich mit seiner Religion intensiv beschäftigen, dann verstehst Du ihn besser. Erst danach kannst Du über eine mögliche Trennung nachdenken. Denn als Muslim darf er gar kein Weihnachten feiern, seine Frau hat sich zu bedecken und Kontakt zu fremden Männer darf Sie auch nicht haben. Ich denke es wäre gut, wenn Du ihn direkt darauf ansprichst. Du kommst aber nicht drumherum Dich mit dem Islam intensiv zu beschäftigen, insbesondere auch mit der Sunna. Also mir hat die Seite www.einladungzumparadies.de sehr viele Informationen gegeben. Und tu das jetzt, denn wenn Kinder erstmal da sind, dann wird alles nur noch schwerer.
Ich wünsche Dir viel Kraft.

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16. August 2008 um 5:22

Schade, dass ihr euch getrennt habt.
Hallo Nina,
hätte vielleicht doch mal weiterlesen sollen, bevor ich Dir allzuschnell antworte. Ok, wenn er sich selber nicht an die Regeln hält und tut was er will, dann hat das nichts mehr mit dem Islam zu tun. Auch die Männer müssen sich an gewisse Regeln halten, wie z.B. kein Alkohol, sich nicht in Kneipen, Cafes etc. rumtreiben, beten und er muß Dir viel Geduld entgegenbringen. Auf Deiner Arbeit aufzukreuzen und Theater zu machen, ist kein Benehmen. Schade, dass Du den Islam so hast kennengelernt. Aber es ist ja immer dasselbe Problem, dass was die Religion ausmacht, ist nicht immer das, was die Menschen auch tun. Ich wünsche Dir alles Gute.

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17. August 2008 um 22:52

Vielleicht nur eine Phase..
Hallo,
ich bin auch seit 10 Jahren glücklich mit einem Marokkaner verheiratet und wir haben drei gemeinsame Kinder. So wie du deine momentane Situation beschreibst, kommt sie mir ebenfalls sehr bekannt vor, auch ich bin nie zum Islam konvertiert obwohl mein Mann gläubiger praktizierender Moslem ist.
Das mit Weihnachten haben wir so geregelt, dass ich mit unseren Kindern bei meinen Eltern Weihnachten feiere, aber mein Mann auf Grund seines Glaubens nicht daran teilhaben muß, er feiert seine religiösen Feste in der Moschee mit seinen moslemischen Freunden, ich denke, da haben wir einen ganz guten Kompromiss gefunden, da so niemand seine eigene Religiösität aufgeben muß.
Was die Erziehung der Kinder betrifft, haben wir ihnen beide Religionen näher gebracht, mein Mann hatte auch schon meinen Sohn öfters mit in die Moschee genommen, Sohn gefiel es dort nicht so besonders, daher hat mein Mann auch nicht mehr darauf bestanden, dass er unbedingt mit ihm Islam leben muß.
Es gab allerdings eine Phase da hatte er durchaus auf eine regelmäßige islamische Erziehung bestanden, aber das legte sich im Laufe der Zeit wieder, nun sieht er dies viel entspannter. Er lebt seinen Glauben und läßt uns daran teil haben soweit wir es wollen, aber nimmt eben auch nicht an christlichen Festen tei, ich habe dies aktzeptiert.
Was die Kleidung betrifft, solltest du schon darüber nachdenken, weshalb er eine gewisse Bedeckung z.B. bei Sommerkleidern von dir verlangt, für ihn gilt es erziehungsmäßig als freizügig, wenn du zu viel Haut von deinem Körper preis gibst.
Und da du seine Frau bist, ist dies auch eine Sache seiner Ehre vor seinen Freunden, die ein schlechtes Urteil abgeben könnten, wenn du ihrer Meinung nach zu frei gekleidet herum läufst.

Da ich wußte, dass ich einen Moslem geheiratet habe, habe ich mich auch mit dem Islam und der arabischen Kultur auseinander gesetzt.
Ich habe mich deshalb in sofern angepasst, dass ich zwar keine typlische islamische Kleidung trage, aber im Sommer auf Kleider geachtet habe, die nicht zu "freizügig"waren.

Wenn man eine bikulturelle Beziehung eingeht, sollte man von beiden Seiten kompromisse schließen, damit die Beziehung auch dauerhaft bestand hat. Kennst du das Buch "Kulturschock Islam" es wäre in diesem Zusammenhang sicher ganz interessant für dich.

Ich rate dir, fühle dich nicht gleich zu sehr eingeengt sondern versuche auch seine Sichtweise zu verstehen und daraus für euch einen gemeinsamen Mittelweg zu finden, dann werdet ihr auch gemeinssam glücklich, ich wünsche dir hierfür alles Gute!

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19. August 2008 um 0:08

Eben puppe
das seh ich genauso. wieso soll nur ich mich mit SEINER religion beschäftigen und IHN verstehen lernen, wenn von seiner seite GAR NIX kommt? wenn er noch dazu seine eigenen regeln nicht hält?

ich könnte wie gesagt so einiges akzeptieren wenn ich mich selbst AUCH akzeptiert fühlen würde. tu ich aber nicht mehr!

er hat mich als christin u europäierin geheiratet.
er wusste von anfang an dass ich nicht konvertieren werde.
ich war von anfang an ehrlich - er hat sich um 180 grad gewandelt, nicht ich.
ich liebe weihnachten u auch DAS wusste er von anfang an.
und ich ziehe mich NICHT zu freizügig an. ich schließlich hab ich nicht von hot pants oder tiefem ausschnitt geredet (das würd ich ja verstehen) sondern von kurzen ärmeln! soll ich im sommer mit mantel herumlaufen?

zara, wieso siehst du eigentlich nur seine seite? wieso fragst du nicht warum ER überhaupt eine (überzeugte) christin geheiratet hat? ich hab ihm schließlich nichts vorgegaukelt.

ausserdem finde ich es ziemlich - gelinde gesagt - unrealistisch von mir zu erwarten dass ich keinen kontakt mehr zu männern haben soll. ich hab beruflich viel mit männern u frauen zu tun -soll ich kündigen u von sozialhilfe leben, damit er nicht eifersüchtig wird?

sorry, zara, nichts für ungut aber mit deinem posting hast du mich nur in meiner entscheidung bestätigt.

LG und auch Euch Alles Gute

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19. August 2008 um 0:26
In Antwort auf novia_11933488

Beschäftige Dich mit dem Islam und die Sunna
Hallo,
habe Deinen Beitrag gerade erst entdeckt. Also auch ich (Italienerin) bin seit zehn Jahren mit einem Marokkaner verheiratet und wir haben zwei gemeinsame Kinder. Alles was Du beschrieben hast, kommt mir sehr bekannt vor. Ich gehe davon aus, dass Dein Mann ein gläubiger Moslem ist und dies auch auslebt, d.h. betet, die Moschee etc. besucht, weder trinkt, noch raucht. Denn nur so läßt sich sein Verhalten erklären (kein Weihnachten feiern, kein Kontakt zu Arbeitskollegen, keine Sommerkleider). Dieser Mann liebt Dich wirklich sehr, denn sein Verhalten zeigt einfach nur, dass er Dich beschützen will. Du mußt Dich mit seiner Religion intensiv beschäftigen, dann verstehst Du ihn besser. Erst danach kannst Du über eine mögliche Trennung nachdenken. Denn als Muslim darf er gar kein Weihnachten feiern, seine Frau hat sich zu bedecken und Kontakt zu fremden Männer darf Sie auch nicht haben. Ich denke es wäre gut, wenn Du ihn direkt darauf ansprichst. Du kommst aber nicht drumherum Dich mit dem Islam intensiv zu beschäftigen, insbesondere auch mit der Sunna. Also mir hat die Seite www.einladungzumparadies.de sehr viele Informationen gegeben. Und tu das jetzt, denn wenn Kinder erstmal da sind, dann wird alles nur noch schwerer.
Ich wünsche Dir viel Kraft.

Zara
ich beschäftige mich bereits seit unserer heirat mit dem islam! ich hab sehr viel gelesen, sehr viel gefragt. anfangs hatten wir auch häufig schöne intelligente diskussionen über religion. aber seitdem ich bemerkt habe dass das interesse und das verstehenwollen nur von meiner seite kommt, und er zunehmend intoleranter geworden ist (auch gegen christen, was anfangs gar nicht der fall war) - hat das mein interesse an seiner religion verständlicherweise abgekühlt.

ich sehe nicht ein, wieso ich als einzige in unserer beziehung mich ständig bemühen und ständig zurückstecken soll. sorry, aber das ist keine liebe für mich. denn wenn ich jemanden liebe, dann will ich auch dass derjenige glücklich ist. er sieht, dass ich das nicht bin. ändert sich aber nicht dauerhaft.

und ich denke nicht dass er das alles nur tut, weil er sich für mich das paradies wünscht. dazu müsste er sich auch an seine eigenen regeln halten, damit ich das glauben kann, sorry.

sorry, aber ich hab mich wirklich genug bemüht.
irgendwo hat alles seine grenzen.

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19. August 2008 um 0:58
In Antwort auf paloma_12921822

Eben puppe
das seh ich genauso. wieso soll nur ich mich mit SEINER religion beschäftigen und IHN verstehen lernen, wenn von seiner seite GAR NIX kommt? wenn er noch dazu seine eigenen regeln nicht hält?

ich könnte wie gesagt so einiges akzeptieren wenn ich mich selbst AUCH akzeptiert fühlen würde. tu ich aber nicht mehr!

er hat mich als christin u europäierin geheiratet.
er wusste von anfang an dass ich nicht konvertieren werde.
ich war von anfang an ehrlich - er hat sich um 180 grad gewandelt, nicht ich.
ich liebe weihnachten u auch DAS wusste er von anfang an.
und ich ziehe mich NICHT zu freizügig an. ich schließlich hab ich nicht von hot pants oder tiefem ausschnitt geredet (das würd ich ja verstehen) sondern von kurzen ärmeln! soll ich im sommer mit mantel herumlaufen?

zara, wieso siehst du eigentlich nur seine seite? wieso fragst du nicht warum ER überhaupt eine (überzeugte) christin geheiratet hat? ich hab ihm schließlich nichts vorgegaukelt.

ausserdem finde ich es ziemlich - gelinde gesagt - unrealistisch von mir zu erwarten dass ich keinen kontakt mehr zu männern haben soll. ich hab beruflich viel mit männern u frauen zu tun -soll ich kündigen u von sozialhilfe leben, damit er nicht eifersüchtig wird?

sorry, zara, nichts für ungut aber mit deinem posting hast du mich nur in meiner entscheidung bestätigt.

LG und auch Euch Alles Gute

Sorry, wollte Dir nur die islamische Sicht darstellen
um Dir so vielleicht einige Argumente liefern zu können.
Natürlich hat er Dich als Christin zu akzeptieren, dass muß er sogar und natürlich hast Du recht, wenn Du sagst, er hat Dich so kennengelernt, also muß es auch dabei bleiben. Aber manchmal verändern sich Menschen, was ja wohl auf Deinen Partner zutrifft, dann sollte man sich mit dem Neuen beschäftigen, bevor man an Trennung denkt und dann, das empfinde ich zumindest so, kannst Du über eine Trennung entscheiden. Kannst Du Dich gar nicht mit seiner neuen Einstellung anfreunden, dann bleibt Dir auch leider nur die Möglichkeit einer Trennung. Hast mich wohl nicht so richtig verstanden, bzw. habe es nicht so deutlich rüber gebracht.
Wie auch immer, Du fragst, warum er überhaupt eine überzeugte Christin geheiratet hat? Nun, weil er das, was seiner Religion angeht, auch durfte.
Und was Deine Arbeit betrifft: die Frau im Islam darf gar nicht arbeiten, denn der Mann hat für sie zu sorgen. Es sei denn, der Ehemann erlaubt es. Tut er dies, dann darf sie ihr gesamtes Einkommen für sich behalten.
Und wie gesagt, wenn er sich an die Regeln nicht hält, und im Islam gibt es auch zahlreiche Regeln für Männer, nicht nur für die Frau, dann scheint er nicht wirklich seine Religion richtig zu leben. Auf der Arbeit eifersüchtig zu erscheinen, ist bestimmt kein islamisches Verhalten.
Ich sehe nicht nur seine Seite, ich kenne Deine Seite sogar sehr gut, habe schließlich auch ähnliches erlebt. Ich habe mich sehr mit dem Christentum beschäftigt und anschließend mit dem Islam/Sunna. Denn sonst hätte ich Dir bestimmt nicht auf Deinen Beitrag geantwortet.

Wie auch immer, hoffe konnte einige Dinge klarstellen.

LG

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13. November 2010 um 21:27

FREIHEIT
Du bist mit 5 Jahren mit ihm verheiratet, war immer tolerant usw. aber jetzt verbietet er dir sogar ärmellose Oberteile. Bald verlangt er noch das du mit Kopftuch rumläufst, wer weiß...
Ich rate dir, dir nicht von ihm deine Freiheit wegnehmen zu lassen. Ich meine, es geht darum ein einfaches T-Shirt tragen zu dürfen... ist er das wert, dir deine Freiheit zu rauben..??
Denk darüber nach, es ist deine Entscheidung.

Und dieser Satz hat mich verwirrt:
"...>bin ich 30, und würde gern mit 32 oder 33 mein 1. Kind bekommen. ich hab angst davor, dass ich keinen anderen finde, wenn ich jetzt schluss mache<, aüßerdem liebe ich ihn"
irgendwie wiedersprichst du dir selbst...

Ps: Weil du zu Weihnachten einen Tannenbaum im Wohnzimmer stehen hast, nennst du dich CHRISTIN!?
Du bist keine Christin, die Überschrift deines Themas müsste: >Er Muslim- ich Attheistin< heißen.

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16. November 2010 um 9:36

Rede mit ihm
erstmal ist es einem moslem erlaubt mit eine christin verheiratet zu sein,er muss dann allerdings bereit sein ihren glauben zu akzeptieren dh. er muss dinge die ihr erlaubt und ihm verboten hinnehmen (kleidung,alkohol,schweineflei sch etc) darüber hätte er sich klar sein sollen als er dich geheiratet hat...
schwieriger wirds mit kindern im islam kommt die religion vom vater das heist es ist für ihn eine selbstverständlichkeit,dass eure kinder islamisch erzogen werden mit allen konseqenzen (beschneidung für söhne zum bsp oder eine relatv kurze leine für mädchen usw)...darüber solltest du dir im klaren sein solltest du zum bsp ne tochter bekommen wird sie ganz anders groß werden als du selbst .
das mit dem weihnachtsthema hab ich selbst durch....bin zwar konvertiert und erziehe mein kind nach dem islam doch trotzdem feiere ich mit meiner familie weihnachten und ostern und so... allerdings sehe ich das eher als eine art familientradition und sehe in diesen feierlichkeiten weniger den religiösen aspekt...mach ihn darauf aufmerksam dass wahrscheinlich auch er und seine famile traditionen pflegen die wenig mit islam zu tun haben auf die er aber deshalb auch nicht verzichten möchte.... und wenn du ihn wirklich liebst wird es dich auch nicht umbringen dir im sommer ein kleid mit etwas ärmel anzuziehen...deiner familie wird es garnicht auffallen....alles gute

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16. November 2010 um 14:20


liana da bin ich ganz deiner meinung es ist ja wohl meine sache was ich anziehe und wenn dem das nicht passt dann hätte der sich das eher überlegen müssen wem er sich nimmt und ich finde es traurig dass ein man da so wenig vertrauen zu seiner freundin hat also meiner ist stolz auf mich er sagt immer ich bin stolz so eine hübsche tolle freundin zu haben du musst dich nicht verstecken,da bin ich immer die jenige die das noch so mag ich sag jetzt mal zu freizügig rumzulaufen aber aus dem grund weil ich mich dann einfach nicht wohl fühle und ich finde es auch nicht schlimm wenn andere das machen solange man sich wohl fühlt finde ich das ok

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16. November 2010 um 16:46

Wer kramt
Eigentlich diese alten Threads aus???? Der ist von 2008.

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