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Ist er noch verliebt?

17. Januar 2013 um 12:20

Hallo zusammen,
ich fühle mich unsicher, bin mir aber nicht sicher, ob es einfach daran liegt, dass Männer und Frauen anders ticken. Für Ratschläge wäre ich jedenfalls sehr dankbar.
Ich bin jetzt seit 4 Monaten mit meinem Freund zusammen. Kurz noch zu mir: Ich bin 31, was meine Beziehungsprobleme angeht fühle ich mich aber, als sei ich 19 Wir kennen uns schon ewig und waren schon lange lange vorher befreundet. Aber es hat erst jetzt gefunkt, na ja, vor allem bei ihm. Er hat sehr für mich gekämpft und sich alle Mühe gegeben und hat so auch mein Herz erobert. Die ersten 1 bis 2 Monate war auch alles super, nur so langsam schleicht sich bei mir das Gefühl ein, dass er doch gar nicht so verliebt ist. Ich kriege nur noch selten süße sms (vorher täglich), er meldet sich tagsüber gar nicht mehr, nur noch spät abends, er kocht nicht mehr für mich (er arbeitet sehr viel und nimmt sich jetzt eben auch nicht mehr die Zeit dafür), wenn wir ausgehen (meistens mit Freunden), kommt er manchmal den ganzen Abend nicht zu mir oder umarmt mich mal oder so (er sagt aber, dass er immer nach mir kuckt und weiß, wo ich bin). Generell habe ich nicht das Gefühl, das ich vorher schon in Beziehungen hatte, nämlich das man zusammen gehört, zusammen Pläne macht, wertvolle Zeit zu zweit miteinander verbringt, romantisch ist... Es ist eben auch anders, weil wir uns schon so lange kennen, gemeinsame Freunde haben und wir daher schon so vertaut miteinander sind. Außerdem ist er generell auch eher der Einzelgänger-Typ, der sein Ding macht und sehr viel und gerne arbeitet. Na ja, und auf der anderen Seite erzählt er allen von mir, wir unternehmen viel mit seiner Familie, er erzählt von meinen Eltern, macht Pläne für die Zukunft usw. I
Es ist schwer zu beschreiben, aber bevor wir zusammen waren, hatte ich irgendwie immer die Kontrolle. Er musste sich anstrengen, um mich zu sehen und um etwas mit mir zu unternehmen. Jetzt bin ich immer diejenige, die zu ihm kommt (ist eben auch praktisch so, weil unsere gemeinsamen Freunde in seiner Stadt wohnen und nicht in meiner und ich mag meine Stadt auch gar nicht). Ich weiß, dass sich das alles nicht wirklich nach Problem anhört, aber ich fühle mich nicht mehr wirklich geliebt und kriege auch nicht die Aufmerksamkeit, die ich verdient hätte. Und vorher war das ja anders und wir sind erst 4 Monate zusammen! Ich will ihn nicht verlieren, möchte aber auch nicht in einer Beziehung stecken, in der ich mich nicht genug wertgeschätzt fühle.
Meine Frage: Soll ich ihn offen darauf ansprechen? Oder setze ich ihn dadurch nur unter Druck? Oder soll ich erstmal gar nichts sagen und warten, wie es sich so entwickelt bzw versuchen, mir nicht zu viele Gedanken zu machen? Oder sind meine Schilderungen tatsächlich erste Anzeichen dafür, dass er nicht wirklich verliebt ist?
Ich hoffe, es kann mir jemand ein paar gute Ratschläge geben und verstehen, was mich beunruhigt. Ich weiß, dass es Menschen mit wirklich ernsthaften Problemen gibt, die das jetzt vielleicht lächerlich finden. Ich bin aber mittlerweile in einem Alter, in dem ich nicht mehr allzu viel Zeit mit Männern verschwenden will, die nichts für mich sind. Das hatte ich schon zu genüge... Vielen Dank schonmal für Eure Kommentare! LG

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17. Januar 2013 um 12:43

Hi
Ich weiß genau was du meinst, daß Gefühl der Routine ist eingeschlichen.
Wenn ich mich hier in den Foren so umschaue, glaube ich es geht sehr vielen so und es ist wirklich die Tatsache das Frauen und Männer anders Ticken... sie haben was sie wollten und da braucht "Mann" ja nicht mehr so viel Energie verschwenden..

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17. Januar 2013 um 13:30

Erstmal abwarten?
Ich denke natürlich nicht, dass es nach 10 Jahre noch genauso ist mit der Aufmerksamkeit... Aber nach 4 Monaten??? Hängt sicherlich auch damit zusammen, dass wir uns schon so lange kennen. Aber ich wollte jetzt eben um Rat fragen und wissen, ob ich überreagiere und die Sache erstmal laufen lassen soll, um zu sehen wie es sich entwickelt. Oder es eben gleich mit ihm besprechen soll. Nur dann habe ich die Angst, dass er sich dann unter Druck gesetzt fühlt und mir dann nur "Aufmerksamkeit schenkt", weil ich ihn darum gebeten habe. Das sollte ja irgendwie selbstverständlich sein. Werde ich mit dieser Einstellung wirklich nie eine längere Beziehung führen? Ist ja nicht so, als würde ich mich nicht auch anstrengen. Ich gebe viel und erwarte auch viel. Es ist nur irgendwie so: Je mehr ich gebe und involviert bin, desto weniger kriege ich zurück. Sollte es denn wirklich so kompliziert sein???

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17. Januar 2013 um 14:16
In Antwort auf ah_12551708

Hi
Ich weiß genau was du meinst, daß Gefühl der Routine ist eingeschlichen.
Wenn ich mich hier in den Foren so umschaue, glaube ich es geht sehr vielen so und es ist wirklich die Tatsache das Frauen und Männer anders Ticken... sie haben was sie wollten und da braucht "Mann" ja nicht mehr so viel Energie verschwenden..

Hm...
Ich weiß auch nicht. Männer ticken auf jeden Fall anders, aber das kommt natürlich auch wieder auf den Einzelfall an. Ich hatte mittlerweile ja schon einige Beziehungen und habe viel von Freunden und Freundinnen mitgekriegt. Leider glaube ich nicht mehr an die große Liebe, was mich sehr traurig macht Es ist nicht so, dass ich frustriert bin, weil ich schon so oft enttäuscht wurde. Ich kann ganz einfach nicht mehr glauben, dass man sich sein Leben lang lieben und begehren kann. Deshalb stelle ich mir auch die Frage, ob man sich in einer Beziehung einfach mit Dingen abfinden sollte, die man nicht so toll findet und sich in seinem Leben generell mehr auf andere Dinge konzentrieren sollte, die einen glücklich machen. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, wie das geht und zerbreche mir lieber den Kopf darüber, warum mir mein Freund nicht mehr die Aufmerksamkeit schenkt, die ich gerne hätte. Eins steht fest: Frauen machen sich immer mehr Gedanken...

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17. Januar 2013 um 14:43
In Antwort auf bendix_12927849

Hm...
Ich weiß auch nicht. Männer ticken auf jeden Fall anders, aber das kommt natürlich auch wieder auf den Einzelfall an. Ich hatte mittlerweile ja schon einige Beziehungen und habe viel von Freunden und Freundinnen mitgekriegt. Leider glaube ich nicht mehr an die große Liebe, was mich sehr traurig macht Es ist nicht so, dass ich frustriert bin, weil ich schon so oft enttäuscht wurde. Ich kann ganz einfach nicht mehr glauben, dass man sich sein Leben lang lieben und begehren kann. Deshalb stelle ich mir auch die Frage, ob man sich in einer Beziehung einfach mit Dingen abfinden sollte, die man nicht so toll findet und sich in seinem Leben generell mehr auf andere Dinge konzentrieren sollte, die einen glücklich machen. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, wie das geht und zerbreche mir lieber den Kopf darüber, warum mir mein Freund nicht mehr die Aufmerksamkeit schenkt, die ich gerne hätte. Eins steht fest: Frauen machen sich immer mehr Gedanken...


jep

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