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Ist die Beziehung noch zu retten?

29. Januar um 8:25

Hallo ihr Lieben! Ich bin total verzweifelt und habe mich schon durch tausende Foren gelesen, aber ich habe das Gefühl, wenn nur ein Detail der Geschichte nicht mit meiner übereinstimmt, dann kann ich mit den Antworten nicht wirklich etwas anfangen... Daher werde ich jetzt versuchen, alles möglichst detailliert zu beschreiben und bin euch super dankbar, wenn ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen und vielleicht sogar ein paar Tipps für mich habt.

Ich bin 25 Jahre alt und seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns blind, haben viel Spaß zusammen, können über alles miteinander reden und haben dieselben Vorstellungen vom Leben. Also zum Beispiel zum Thema Freunde, Familie, (keine) Kinder und gemeinsame Aktivitäten. Wir kommen super miteinander aus und jeder hat trotzdem auch immer noch viel Zeit für sich selbst.
Allerdings läuft es schon ewig nicht mehr so rund im Bett. Im ersten Jahr war noch alles super, ich hatte viel Lust, wir haben es oft getan und es hat sich super angefühlt. Aber dann lies meine Lust immer mehr nach und wir dachten, das liegt vielleicht daran, dass ich mir immer selbst so viel Stress mache mit dem Studium und so. Komischerweise hatte ich auch oft Angst vor der Situation, ihn enttäuschen zu müssen und habe deshalb versucht, ihn gar nicht erst in Stimmung zu bringen. Das war natürlich dumm und hat es nur schlimmer gemacht. Wenn es aber mal geklappt hat und ich in Stimmung war, war es immer super gut. Wir haben das Problem oft beiseitegeschoben und immer gedacht, dass ich das schon regelt, wenn ich mich mal wieder entspannen kann. Aber trotzdem belastet das natürlich durchgehend die Beziehung. Als es dann aber auch in stressfreien Zeiten nicht mehr besser wurde, bin ich vor etwa zwei Jahren von der Pille auf die Kupferkette umgestiegen, da die Pille ein absoluter Lustkiller sein soll (und denke ich auch ist). Seitdem fühlt sich der Sex aber nicht mehr so an, wie zuvor. Ich spüre meistens wenig bin gar nichts, wenn er in mir ist. Und das ist echt frustrierend und nicht förderlich, was meine Lust auf Sex betrifft. Ich empfinde nicht mehr dasselbe, wenn wir uns küssen und bei mir rührt sich auch nichts, wenn ich ihn nackt sehe, auch wenn ich ihn sehr attraktiv finde. Manchmal habe ich sogar schon ein Problem damit, wenn er mich einfach nur an bestimmten Stellen anfassen möchte. Dazu kommt noch, dass ich jetzt schon seit längerer Zeit andere Männer nicht mehr uninteressant finde. Ich weiß zwar nicht, ob sich der Sex mit einem anderen Mann so anfühlen würde, wie sich Sex früher für mich angefühlt hat, aber ich habe zumindest wieder richtig Lust verspürt, mit jemandem zu schlafen… nur eben nicht mit meinem Freund. Mein Freund kann überhaupt nichts dazu, er macht einfach alles richtig und gibt sich wirklich Mühe.
Im November war ich drei Wochen mit Kommilitonen im Ausland und habe dort gemerkt, dass ich meinen Freund kaum vermisse. Im Gegenteil, ich hätte mir manchmal nichts tolleres vorstellen können, als mit diesem einen Kollegen zu schlafen, der offensichtlich auch an mir interessiert war. Es ist aber nichts dort gelaufen. Als ich wieder zuhause war, habe ich sehr viel mit diesem Kollegen geschrieben und als wir uns einmal zu zweit getroffen haben, sind wir uns auch etwas näher gekommen (haben uns aber weder geküsst, noch Sex gehabt), was ich meinem Freund dann auch gebeichtet habe. Er hat mir verziehen, aber das alles lässt mich eben an meinen Gefühlen zu meinem Freund zweifeln.
Ich denke, ich muss mich erstmal selbst mit mir und meinem Körper auseinandersetzen, aber ich weiß eben nicht, ob das innerhalb dieser Beziehung etwas wird. Und ich finde es ungerecht, meinen Freund in dieser Beziehung „gefangen“ zu halten. Theoretisch kann er sich selber für die Trennung entscheiden, aber er liebt mich zu sehr und hofft, dass alles besser wird. Ich will nicht unfair sein und deshalb will ich ihm die Chance geben, eine Freundin zu finden, die ihn so richtig begehrt. Darüber haben wir auch schon viel mit einander gesprochen und ich habe mich daher auch vor einer Woche von ihm getrennt, aber bin einen Tag später schon wieder zurück zu ihm, weil ich es ohne ihn nicht aushalten konnte. Als ich zu ihm zurück bin, war ich einfach wieder unfassbar glücklich und es hat sich alles richtig angefühlt. Auch der Sex hat sich in dem Moment sehr schön angefühlt (wenn auch nicht wie früher). Aber schon einen Tag später hat es dann wieder nicht so recht geklappt und in mir kamen wieder Zweifel auf und jetzt habe ich das Gefühl, die Teufelsspirale geht wieder von vorne los.

In einigen Ratgebern, habe ich gelesen, dass man sich nach so langer Zeit einfach nach etwas Abwechslung sehnt und neue Sachen ausprobieren sollte. Aber allein bei dem Gedanken daran, blockiert sich bei mir leider alles

(Ich hatte vor ihm übrigens nur eine Beziehung, die 2,5 Jahre hielt und da war Sex nie ein Problem.)

Danke fürs "zuhören"!

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29. Januar um 8:33

Ich habe immernoch das Gefühl, noch nicht alles gesagt zu haben  Also ich hatte in dieser Beziehung die meiste Zeit keine Lust auf Sex und etwa seit ich die Pille nicht mehr nehme, merke ich schon, dass ich wieder Lust auf Sex habe, nur leider nicht mit meinem Freund. Und die Zärtlichkeiten mit dem anderen haben sich so unglaublich toll angefühlt und ich wäre so gerne mal wieder gekommen, aber dann hat mich mein schlechtes Gewissen eingeholt. Ich habe im Moment auch nicht so viel Lust, die Beziehung noch zu retten, aber ich fürchte, dass das einfach eine Phase der Verwirrung ist (weil ich momentan recht oft an den anderen denke) und die Beziehung ist viel zu wertvoll, um sie von jetzt auf gleich aufzugeben. Ich habe vor etwa einen Jahr schonmal etwas mehr für einen anderen Typen geschwärmt, aber das Gefühl ist wieder vorbeigegangen. Aber was wenn das Problem, dass ich meinen Freund nicht richtig begehrte, nie wieder vorbeigeht und ich mich immer wieder in einen neuen anderen vergucke? 

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29. Januar um 10:13

Ich bin mir bewusst, dass ich mich nicht richtig verhalte und habe mich an dieses Forum gewendet, um hoffentlich ein paar Ratschläge zu bekommen, wie ich mit der Situation umgehen soll. Aber deine Antwort ist einfach nur beleidigend und hilft mir leider überhaupt nicht. Wir sind alle nur Menschen und du könntest dich schneller in so einer Situation befinden, als du denkst.

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29. Januar um 11:01

Hast Du es denn mal mit offener Kommunikation versucht?

Ich meine, Dir und uns allen ist klar, dass eine Beziehung nach 7 Jahren nicht mehr so spannend ist, wie am Anfang.
Sprich mit ihm. Sucht Euch Abwechslung im Bett (Rollenspiele, Spielzeuge, neue Orte...)
und versucht es zu kitten, oder geht getrennte Wege.
oft ist der gedanke an etwas Verbotenes erregender, als das Fremdgehen an sich.. Vielleicht findet ihr Wege, es spannend zu gestalten (Flirten, und dann doch heim?)

Ich denke, ohne ein transparentes Gespräch stehst Du euch beiden im Weg.

Ich wünsche Dir zumindest alles Gute.

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29. Januar um 11:06
In Antwort auf kleines90

Hast Du es denn mal mit offener Kommunikation versucht?

Ich meine, Dir und uns allen ist klar, dass eine Beziehung nach 7 Jahren nicht mehr so spannend ist, wie am Anfang.
Sprich mit ihm. Sucht Euch Abwechslung im Bett (Rollenspiele, Spielzeuge, neue Orte...)
und versucht es zu kitten, oder geht getrennte Wege.
oft ist der gedanke an etwas Verbotenes erregender, als das Fremdgehen an sich.. Vielleicht findet ihr Wege, es spannend zu gestalten (Flirten, und dann doch heim?)

Ich denke, ohne ein transparentes Gespräch stehst Du euch beiden im Weg.

Ich wünsche Dir zumindest alles Gute.

Ja, wir haben wirklich offen über alles geredet, aber wissen beide nicht mehr weiter. Beim Gedanken daran, mit ihm zu schlafen sträubt sich in mir echt alles. Der Gedanke an Rollenspiele, Sexspielzeuge usw. macht das irgendwie noch schlimmer. 

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29. Januar um 11:12

Aber beim Gedanken an eine Trennung auch, oder?

hm.. und wenn ihr mal den Druck rausnehmt? Bei meinem Partner tut sich nichts mehr, wenn ich ihn bedränge. Manche Menchen können das nicht ab..

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29. Januar um 11:29
In Antwort auf kleines90

Aber beim Gedanken an eine Trennung auch, oder?

hm.. und wenn ihr mal den Druck rausnehmt? Bei meinem Partner tut sich nichts mehr, wenn ich ihn bedränge. Manche Menchen können das nicht ab..

Manchmal kommt mir der Gedanke an Trennung "erlösend" vor. Aber an dem einen Tag, den wir getrennt waren, war es einfach nur schlimm un dich wollte nichts lieber, als wieder bei ihm sein. 

Er bedrängt mich überhaupt nicht, nur ich merke natürlich auch dass ihn das belastet. Dadruch dass ich drei Wochen weg war, konnte ich ja auch mal komplett abschalten und habe mich auch selber keinen Druck gemacht. Aber das hat ja scheinbar nicht geholen. 

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29. Januar um 11:30
In Antwort auf itscomplicated

Hallo ihr Lieben! Ich bin total verzweifelt und habe mich schon durch tausende Foren gelesen, aber ich habe das Gefühl, wenn nur ein Detail der Geschichte nicht mit meiner übereinstimmt, dann kann ich mit den Antworten nicht wirklich etwas anfangen... Daher werde ich jetzt versuchen, alles möglichst detailliert zu beschreiben und bin euch super dankbar, wenn ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen und vielleicht sogar ein paar Tipps für mich habt.

Ich bin 25 Jahre alt und seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns blind, haben viel Spaß zusammen, können über alles miteinander reden und haben dieselben Vorstellungen vom Leben. Also zum Beispiel zum Thema Freunde, Familie, (keine) Kinder und gemeinsame Aktivitäten. Wir kommen super miteinander aus und jeder hat trotzdem auch immer noch viel Zeit für sich selbst.
Allerdings läuft es schon ewig nicht mehr so rund im Bett. Im ersten Jahr war noch alles super, ich hatte viel Lust, wir haben es oft getan und es hat sich super angefühlt. Aber dann lies meine Lust immer mehr nach und wir dachten, das liegt vielleicht daran, dass ich mir immer selbst so viel Stress mache mit dem Studium und so. Komischerweise hatte ich auch oft Angst vor der Situation, ihn enttäuschen zu müssen und habe deshalb versucht, ihn gar nicht erst in Stimmung zu bringen. Das war natürlich dumm und hat es nur schlimmer gemacht. Wenn es aber mal geklappt hat und ich in Stimmung war, war es immer super gut. Wir haben das Problem oft beiseitegeschoben und immer gedacht, dass ich das schon regelt, wenn ich mich mal wieder entspannen kann. Aber trotzdem belastet das natürlich durchgehend die Beziehung. Als es dann aber auch in stressfreien Zeiten nicht mehr besser wurde, bin ich vor etwa zwei Jahren von der Pille auf die Kupferkette umgestiegen, da die Pille ein absoluter Lustkiller sein soll (und denke ich auch ist). Seitdem fühlt sich der Sex aber nicht mehr so an, wie zuvor. Ich spüre meistens wenig bin gar nichts, wenn er in mir ist. Und das ist echt frustrierend und nicht förderlich, was meine Lust auf Sex betrifft. Ich empfinde nicht mehr dasselbe, wenn wir uns küssen und bei mir rührt sich auch nichts, wenn ich ihn nackt sehe, auch wenn ich ihn sehr attraktiv finde. Manchmal habe ich sogar schon ein Problem damit, wenn er mich einfach nur an bestimmten Stellen anfassen möchte. Dazu kommt noch, dass ich jetzt schon seit längerer Zeit andere Männer nicht mehr uninteressant finde. Ich weiß zwar nicht, ob sich der Sex mit einem anderen Mann so anfühlen würde, wie sich Sex früher für mich angefühlt hat, aber ich habe zumindest wieder richtig Lust verspürt, mit jemandem zu schlafen… nur eben nicht mit meinem Freund. Mein Freund kann überhaupt nichts dazu, er macht einfach alles richtig und gibt sich wirklich Mühe.
Im November war ich drei Wochen mit Kommilitonen im Ausland und habe dort gemerkt, dass ich meinen Freund kaum vermisse. Im Gegenteil, ich hätte mir manchmal nichts tolleres vorstellen können, als mit diesem einen Kollegen zu schlafen, der offensichtlich auch an mir interessiert war. Es ist aber nichts dort gelaufen. Als ich wieder zuhause war, habe ich sehr viel mit diesem Kollegen geschrieben und als wir uns einmal zu zweit getroffen haben, sind wir uns auch etwas näher gekommen (haben uns aber weder geküsst, noch Sex gehabt), was ich meinem Freund dann auch gebeichtet habe. Er hat mir verziehen, aber das alles lässt mich eben an meinen Gefühlen zu meinem Freund zweifeln.
Ich denke, ich muss mich erstmal selbst mit mir und meinem Körper auseinandersetzen, aber ich weiß eben nicht, ob das innerhalb dieser Beziehung etwas wird. Und ich finde es ungerecht, meinen Freund in dieser Beziehung „gefangen“ zu halten. Theoretisch kann er sich selber für die Trennung entscheiden, aber er liebt mich zu sehr und hofft, dass alles besser wird. Ich will nicht unfair sein und deshalb will ich ihm die Chance geben, eine Freundin zu finden, die ihn so richtig begehrt. Darüber haben wir auch schon viel mit einander gesprochen und ich habe mich daher auch vor einer Woche von ihm getrennt, aber bin einen Tag später schon wieder zurück zu ihm, weil ich es ohne ihn nicht aushalten konnte. Als ich zu ihm zurück bin, war ich einfach wieder unfassbar glücklich und es hat sich alles richtig angefühlt. Auch der Sex hat sich in dem Moment sehr schön angefühlt (wenn auch nicht wie früher). Aber schon einen Tag später hat es dann wieder nicht so recht geklappt und in mir kamen wieder Zweifel auf und jetzt habe ich das Gefühl, die Teufelsspirale geht wieder von vorne los.

In einigen Ratgebern, habe ich gelesen, dass man sich nach so langer Zeit einfach nach etwas Abwechslung sehnt und neue Sachen ausprobieren sollte. Aber allein bei dem Gedanken daran, blockiert sich bei mir leider alles

(Ich hatte vor ihm übrigens nur eine Beziehung, die 2,5 Jahre hielt und da war Sex nie ein Problem.)

Danke fürs "zuhören"!

Du bist mit 18 mit ihm zusammengekommen und bist nun 25. 

Du bist nicht mehr die die du mit 18 warst er ists ebensowenig.

Ihr habt euch weiterentwickelt und du erkennst nun nach und nach, dass du mittlerweile ganz andere Interessen hast, willst es dir aber nicht eingestehen, da du dich mit deinem Freund so gut verstehst..

Beziehungen müssen nicht immer im Streit aueinandergehen.. 
Du findest deinen Freund nun mal nicht mehr begehrenswert und möchtest ihn nicht mehr ständig mit Haut und Haaren auffressen..

Das sind Zeichen von deinem Körper welche du zwar wahrnimmst, du die Einordnung derer aber meidest. Die Einordnung der Gefühle würde bedeuten, dass du dir eingestehen würdest, dass du keine (beziehungsrelevante) Gefühle  mehr für deinen Freund hast.. Darum ordnest du diese Wahrnehmung nicht ein und fragst lieber hier im Forum, nach anderen Gründen, welche dir mehr zusagen würden..


So meine Theorie.. 

Ps.: Mit dir stimmt alles und du funktionierst wie du sollst (Ferienflirt), nur funktionierst du nicht mehr mit deinem Freund zusammen..
Du kannst nun entweder dich reparieren (willst du das? oder magst du dich eigentlich grad ganz ferne, so wie du bist?) oder du beendest die Beziehung und entdeckst die Welt um zu lernen um herauszufinden, was du möchtest und süäpäter mit den neuen Erkenntnissen frisch in eine erfüllende Beziehung starten?



An alle Mitleser die meinen Beitrag wieder pauschalisieren wollen... 
Das ist ein Rat an die TE und bezieht sich explizit auf ihr Alter!
 

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29. Januar um 11:44
In Antwort auf itscomplicated

Hallo ihr Lieben! Ich bin total verzweifelt und habe mich schon durch tausende Foren gelesen, aber ich habe das Gefühl, wenn nur ein Detail der Geschichte nicht mit meiner übereinstimmt, dann kann ich mit den Antworten nicht wirklich etwas anfangen... Daher werde ich jetzt versuchen, alles möglichst detailliert zu beschreiben und bin euch super dankbar, wenn ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen und vielleicht sogar ein paar Tipps für mich habt.

Ich bin 25 Jahre alt und seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns blind, haben viel Spaß zusammen, können über alles miteinander reden und haben dieselben Vorstellungen vom Leben. Also zum Beispiel zum Thema Freunde, Familie, (keine) Kinder und gemeinsame Aktivitäten. Wir kommen super miteinander aus und jeder hat trotzdem auch immer noch viel Zeit für sich selbst.
Allerdings läuft es schon ewig nicht mehr so rund im Bett. Im ersten Jahr war noch alles super, ich hatte viel Lust, wir haben es oft getan und es hat sich super angefühlt. Aber dann lies meine Lust immer mehr nach und wir dachten, das liegt vielleicht daran, dass ich mir immer selbst so viel Stress mache mit dem Studium und so. Komischerweise hatte ich auch oft Angst vor der Situation, ihn enttäuschen zu müssen und habe deshalb versucht, ihn gar nicht erst in Stimmung zu bringen. Das war natürlich dumm und hat es nur schlimmer gemacht. Wenn es aber mal geklappt hat und ich in Stimmung war, war es immer super gut. Wir haben das Problem oft beiseitegeschoben und immer gedacht, dass ich das schon regelt, wenn ich mich mal wieder entspannen kann. Aber trotzdem belastet das natürlich durchgehend die Beziehung. Als es dann aber auch in stressfreien Zeiten nicht mehr besser wurde, bin ich vor etwa zwei Jahren von der Pille auf die Kupferkette umgestiegen, da die Pille ein absoluter Lustkiller sein soll (und denke ich auch ist). Seitdem fühlt sich der Sex aber nicht mehr so an, wie zuvor. Ich spüre meistens wenig bin gar nichts, wenn er in mir ist. Und das ist echt frustrierend und nicht förderlich, was meine Lust auf Sex betrifft. Ich empfinde nicht mehr dasselbe, wenn wir uns küssen und bei mir rührt sich auch nichts, wenn ich ihn nackt sehe, auch wenn ich ihn sehr attraktiv finde. Manchmal habe ich sogar schon ein Problem damit, wenn er mich einfach nur an bestimmten Stellen anfassen möchte. Dazu kommt noch, dass ich jetzt schon seit längerer Zeit andere Männer nicht mehr uninteressant finde. Ich weiß zwar nicht, ob sich der Sex mit einem anderen Mann so anfühlen würde, wie sich Sex früher für mich angefühlt hat, aber ich habe zumindest wieder richtig Lust verspürt, mit jemandem zu schlafen… nur eben nicht mit meinem Freund. Mein Freund kann überhaupt nichts dazu, er macht einfach alles richtig und gibt sich wirklich Mühe.
Im November war ich drei Wochen mit Kommilitonen im Ausland und habe dort gemerkt, dass ich meinen Freund kaum vermisse. Im Gegenteil, ich hätte mir manchmal nichts tolleres vorstellen können, als mit diesem einen Kollegen zu schlafen, der offensichtlich auch an mir interessiert war. Es ist aber nichts dort gelaufen. Als ich wieder zuhause war, habe ich sehr viel mit diesem Kollegen geschrieben und als wir uns einmal zu zweit getroffen haben, sind wir uns auch etwas näher gekommen (haben uns aber weder geküsst, noch Sex gehabt), was ich meinem Freund dann auch gebeichtet habe. Er hat mir verziehen, aber das alles lässt mich eben an meinen Gefühlen zu meinem Freund zweifeln.
Ich denke, ich muss mich erstmal selbst mit mir und meinem Körper auseinandersetzen, aber ich weiß eben nicht, ob das innerhalb dieser Beziehung etwas wird. Und ich finde es ungerecht, meinen Freund in dieser Beziehung „gefangen“ zu halten. Theoretisch kann er sich selber für die Trennung entscheiden, aber er liebt mich zu sehr und hofft, dass alles besser wird. Ich will nicht unfair sein und deshalb will ich ihm die Chance geben, eine Freundin zu finden, die ihn so richtig begehrt. Darüber haben wir auch schon viel mit einander gesprochen und ich habe mich daher auch vor einer Woche von ihm getrennt, aber bin einen Tag später schon wieder zurück zu ihm, weil ich es ohne ihn nicht aushalten konnte. Als ich zu ihm zurück bin, war ich einfach wieder unfassbar glücklich und es hat sich alles richtig angefühlt. Auch der Sex hat sich in dem Moment sehr schön angefühlt (wenn auch nicht wie früher). Aber schon einen Tag später hat es dann wieder nicht so recht geklappt und in mir kamen wieder Zweifel auf und jetzt habe ich das Gefühl, die Teufelsspirale geht wieder von vorne los.

In einigen Ratgebern, habe ich gelesen, dass man sich nach so langer Zeit einfach nach etwas Abwechslung sehnt und neue Sachen ausprobieren sollte. Aber allein bei dem Gedanken daran, blockiert sich bei mir leider alles

(Ich hatte vor ihm übrigens nur eine Beziehung, die 2,5 Jahre hielt und da war Sex nie ein Problem.)

Danke fürs "zuhören"!

Ich sage es ganz ehrlich: eure Beziehung ist vorbei. Sobald es Probleme in diese Richtung geht, idtves unwiderruflich vorbei. Du hast genug von ihm. Er ist ein netter Kerl, ein guter Freund aber eben nicht mehr mehr. 

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29. Januar um 11:54
In Antwort auf itscomplicated

Ich bin mir bewusst, dass ich mich nicht richtig verhalte und habe mich an dieses Forum gewendet, um hoffentlich ein paar Ratschläge zu bekommen, wie ich mit der Situation umgehen soll. Aber deine Antwort ist einfach nur beleidigend und hilft mir leider überhaupt nicht. Wir sind alle nur Menschen und du könntest dich schneller in so einer Situation befinden, als du denkst.

Naja.. in jungen Jahren, kann man in so eine Siuation schon mal "reinschlittern.."

Aber irgendwann sollte der Charakter gefestigt sein.
...und wenn dies dann auch noch "passiert", dann ist man entweder sehr unreif oder sehr berechnend..

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29. Januar um 12:14
In Antwort auf itscomplicated

Hallo ihr Lieben! Ich bin total verzweifelt und habe mich schon durch tausende Foren gelesen, aber ich habe das Gefühl, wenn nur ein Detail der Geschichte nicht mit meiner übereinstimmt, dann kann ich mit den Antworten nicht wirklich etwas anfangen... Daher werde ich jetzt versuchen, alles möglichst detailliert zu beschreiben und bin euch super dankbar, wenn ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen und vielleicht sogar ein paar Tipps für mich habt.

Ich bin 25 Jahre alt und seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns blind, haben viel Spaß zusammen, können über alles miteinander reden und haben dieselben Vorstellungen vom Leben. Also zum Beispiel zum Thema Freunde, Familie, (keine) Kinder und gemeinsame Aktivitäten. Wir kommen super miteinander aus und jeder hat trotzdem auch immer noch viel Zeit für sich selbst.
Allerdings läuft es schon ewig nicht mehr so rund im Bett. Im ersten Jahr war noch alles super, ich hatte viel Lust, wir haben es oft getan und es hat sich super angefühlt. Aber dann lies meine Lust immer mehr nach und wir dachten, das liegt vielleicht daran, dass ich mir immer selbst so viel Stress mache mit dem Studium und so. Komischerweise hatte ich auch oft Angst vor der Situation, ihn enttäuschen zu müssen und habe deshalb versucht, ihn gar nicht erst in Stimmung zu bringen. Das war natürlich dumm und hat es nur schlimmer gemacht. Wenn es aber mal geklappt hat und ich in Stimmung war, war es immer super gut. Wir haben das Problem oft beiseitegeschoben und immer gedacht, dass ich das schon regelt, wenn ich mich mal wieder entspannen kann. Aber trotzdem belastet das natürlich durchgehend die Beziehung. Als es dann aber auch in stressfreien Zeiten nicht mehr besser wurde, bin ich vor etwa zwei Jahren von der Pille auf die Kupferkette umgestiegen, da die Pille ein absoluter Lustkiller sein soll (und denke ich auch ist). Seitdem fühlt sich der Sex aber nicht mehr so an, wie zuvor. Ich spüre meistens wenig bin gar nichts, wenn er in mir ist. Und das ist echt frustrierend und nicht förderlich, was meine Lust auf Sex betrifft. Ich empfinde nicht mehr dasselbe, wenn wir uns küssen und bei mir rührt sich auch nichts, wenn ich ihn nackt sehe, auch wenn ich ihn sehr attraktiv finde. Manchmal habe ich sogar schon ein Problem damit, wenn er mich einfach nur an bestimmten Stellen anfassen möchte. Dazu kommt noch, dass ich jetzt schon seit längerer Zeit andere Männer nicht mehr uninteressant finde. Ich weiß zwar nicht, ob sich der Sex mit einem anderen Mann so anfühlen würde, wie sich Sex früher für mich angefühlt hat, aber ich habe zumindest wieder richtig Lust verspürt, mit jemandem zu schlafen… nur eben nicht mit meinem Freund. Mein Freund kann überhaupt nichts dazu, er macht einfach alles richtig und gibt sich wirklich Mühe.
Im November war ich drei Wochen mit Kommilitonen im Ausland und habe dort gemerkt, dass ich meinen Freund kaum vermisse. Im Gegenteil, ich hätte mir manchmal nichts tolleres vorstellen können, als mit diesem einen Kollegen zu schlafen, der offensichtlich auch an mir interessiert war. Es ist aber nichts dort gelaufen. Als ich wieder zuhause war, habe ich sehr viel mit diesem Kollegen geschrieben und als wir uns einmal zu zweit getroffen haben, sind wir uns auch etwas näher gekommen (haben uns aber weder geküsst, noch Sex gehabt), was ich meinem Freund dann auch gebeichtet habe. Er hat mir verziehen, aber das alles lässt mich eben an meinen Gefühlen zu meinem Freund zweifeln.
Ich denke, ich muss mich erstmal selbst mit mir und meinem Körper auseinandersetzen, aber ich weiß eben nicht, ob das innerhalb dieser Beziehung etwas wird. Und ich finde es ungerecht, meinen Freund in dieser Beziehung „gefangen“ zu halten. Theoretisch kann er sich selber für die Trennung entscheiden, aber er liebt mich zu sehr und hofft, dass alles besser wird. Ich will nicht unfair sein und deshalb will ich ihm die Chance geben, eine Freundin zu finden, die ihn so richtig begehrt. Darüber haben wir auch schon viel mit einander gesprochen und ich habe mich daher auch vor einer Woche von ihm getrennt, aber bin einen Tag später schon wieder zurück zu ihm, weil ich es ohne ihn nicht aushalten konnte. Als ich zu ihm zurück bin, war ich einfach wieder unfassbar glücklich und es hat sich alles richtig angefühlt. Auch der Sex hat sich in dem Moment sehr schön angefühlt (wenn auch nicht wie früher). Aber schon einen Tag später hat es dann wieder nicht so recht geklappt und in mir kamen wieder Zweifel auf und jetzt habe ich das Gefühl, die Teufelsspirale geht wieder von vorne los.

In einigen Ratgebern, habe ich gelesen, dass man sich nach so langer Zeit einfach nach etwas Abwechslung sehnt und neue Sachen ausprobieren sollte. Aber allein bei dem Gedanken daran, blockiert sich bei mir leider alles

(Ich hatte vor ihm übrigens nur eine Beziehung, die 2,5 Jahre hielt und da war Sex nie ein Problem.)

Danke fürs "zuhören"!

Trenn dich für die neue Liebe, denn du leidest an Liebeskummer aber die sichere Gewohnheit hemmt dich vor der Trennung 


Du bist verliebt und dein Geist, deine Psyche und deinen Körper hatten neue Ideen d.h neue chemische elektromagnetische Atome und Moleküle und dadurch begann der Geist seinen geistigen Befangenheit  in einem monotonen Zustand


in deiner Psyche entstand, aufgrund dieser Erkennung und diese Ideen, das Gefühl der Sorge und kümmer um etwas zu verpassen, Bedürfnisse und Triebe unbefriedigend bleiben, alles diese läuft durch chemische elektromagnetische Atome in einer Konsens und antikonsens der Nerven , Muskeln und Organe, äußert sich im Denken, träumen, wünschen, Begierden, Willen und handeln 


In deinem Körper entstand langweile d.h lange weilen bis die geistige Befangenheit vorbei ist und die Arterien und Venen im Körper neue Abläufe neue Atome neue Reize bekommen, sonst Überdruss der Atome, Zorn und Ärger im milz und Leber 


Daher:-

Befriedige deinen Geist, deine Psyche und deinen Körper und befreie dich von der geistigen, psychischen und körperlichen befangen und Gewohnheit
 

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3. Februar um 13:23

Da ich in einer ähnlichen Situation stecke, brennt es mich zu erfahren, wie du dich entschieden hast und wie du bzw. ihr mit dieser Entscheidung klar kommt. Gibt es hierzu vielleicht ein kurzes Update?

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