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Ist die Beziehung noch zu retten? Bin verzweifelt!

27. September 2004 um 13:09

Hallo zusammen,

weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Mein Freund (30) und ich (24) sind seit 1,5 Jahren zusammen. Er ist noch verheiratet (Scheidung läuft) und hat eine 3jährige Tochter.

Gerade haben wir uns sehr gestritten, weil ich meiner Meinung nach Kritik geäussert habe und er gleich immer in Abwehrhaltung geht und es bei mir nicht so ankommt als würde er es sich mal anhören und drüber nachdenken, ob es wirklich so ist. Streitet immer alles gleich ab. Und das macht mich ziemlich bis richtig wütend, so dass ich dann auch ausraste. Habe Dinge durch die Wohnung geschmissen und bin auf ihn losgegangen. Dann kam es dazu, dass ich gegen den kleinen Stuhl von seiner Tochter getreten habe und er ist ausgetickt. Hat mich auf den Boden geschmissen und mit dem Kopf auf den Boden. Danach hat er geheult und ihm ist bewusst, dass er das erste Mal von sich aus ausgetickt ist und sich nicht unter Kontrolle hatte.

Wie soll das weiter gehen? Ich gehe seit 2 Jahren in Therapie, aber auch da gibt es natürlich Vor- und Rückschritte.

Ich habe Angst um unsere Beziehung und weiß gerade nicht, wie diese noch weitergehen soll.

Schreibt mal

Gruss
Stern

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27. September 2004 um 14:58

Sorry
...aber wer nach zwei jahren therapie immer noch solche verhaltensmuster wie du aufzeigt, der sollte den therapeuten wechseln. außerdem hast du dich nicht in der kontrolle und es wirkt so, als hätte das nur den zweck gehabt die aufmerksamkeit deines freundes zu bekommen. egal, was und wie. die menschen hier im forum werden dir da kaum einen tip geben können(es sei denn, es ist ein psychotherapeut) - das mußt du mit einem fähigen therapeuten besprechen.

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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28. September 2004 um 16:11
In Antwort auf nemesisdieechte

Sorry
...aber wer nach zwei jahren therapie immer noch solche verhaltensmuster wie du aufzeigt, der sollte den therapeuten wechseln. außerdem hast du dich nicht in der kontrolle und es wirkt so, als hätte das nur den zweck gehabt die aufmerksamkeit deines freundes zu bekommen. egal, was und wie. die menschen hier im forum werden dir da kaum einen tip geben können(es sei denn, es ist ein psychotherapeut) - das mußt du mit einem fähigen therapeuten besprechen.

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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Es ist ganz normal, dass man Vor- und Rückschritte innerhalb einer Therapie macht, dass hat weniger etwas mit meinem Therapeuten zu tun. Es gibt bei mir bzw. uns auch andere Zeiten. Zeiten, wo ich Dinge gut umsetzen kann und es auch richtig zufriedenstellend für mich ist. Aber ich habe hier auch sicher nicht vor meine Hosen komplett runter zu ziehen. Ich möchte hier auch bestimmt keine Ratschläge haben, denn mein Leben muss ich immernoch selbst auf die Reihe bekommen.
Für mich geht es hier um die Leute, die mich verstehen können und denen es vielleicht auch so geht oder mal ging. Und nicht um Menschen wie du, die Hobbypsychologe spielen wollen und deren Kommentare total fehl am Platz sind.

Ich kenne meine Krankheit und ich kenne meine Verhaltensmuster und mir geht es hier nicht um Ratschläge. Wenn das so angekommen ist, dass sollte es nicht. Es geht mir hier um Leute, die mich verstehen können oder etwas aufbauendes dazu beitragen können.

LG
Stern

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28. September 2004 um 16:30

Als
ich den Beitrag geschrieben hatte, war das unmittelbar nach dem Streit und der Gewalt. Wir lieben uns sehr und sind an dem Tag auch noch zusammen geblieben.
Wenn ich über die Situation nachdenke, kann ich sicherlich sagen, dass es vielleicht kein guter Zeitpunkt war, um Kritik zu äussern, aber wann weiß man das schon? Und er ist auch ziemlich gleich aggressiv geworden anstatt mir zu sagen, dass es jetzt und heute kein guter Zeitpunkt ist sowas zu besprechen. Wir haben in unserer Beziehung ein riesen Kommunikationsproblem, das ich aber Gott sei Dank immer und immer wieder in meiner Therapie durchkaue und somit lernen kann. Ist natürlich um so schwieriger, wenn der Partner das nicht hat.
Oder sollte ich vielleicht erkennen, wenn er aggressiv wird, dass es keinen Sinn hat und ihm sagen, dass er es vergessen soll und wir ein andermal drüber sprechen?

Mich macht es oft sehr wütend, dass ich an solchen Stellen immer überlegen muss und auf ihn eingehen muss, damit die Situation nicht eskaliert oder es Streit gibt. Wie seht ihr solche Situationen? Wenn ihr etwas habt, was euch stört oder nervt oder, oder oder? Wann und wie sprecht ihr solche Sachen an? Wie geht ihr damit um, wenn der Partner aggressiv darauf reagiert und in Abwehrhaltung geht? Oder er behauptet, dass es so gar nicht war, ihr aber der Ansicht seit, dass es sehrwohl so war? Wie geht ihr mit solchen Situationen um, damit es nicht zum Streit kommt?

Um diesen Themenmittelpunkt geht es mir eigentlich. Weil ich glaube, dass wir in unserer Beziehung dort noch grosse Deffizite haben.

LG
Stern

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