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Ist das westliche Beziehungsmodell falsch?

2. Januar um 12:50

Nach der sexuellen Revolution Ende der 1960er & mit Einführung der Pille weicht das klassische Beziehungsmodell (Mann-Frau & Kinder) immer mehr auf bzw. gilt heute als Auslaufmodell. 

Polyamore Beziehungen, Offene Beziehungen, Freundschaft Plus, Monogame Beziehung auf Zeit, ec. bestimmen heute das Beziehungsdenken. 

Gleichzeitig weicht der Familienzusammenhalt auf. Auch Freundschaften werden zunehmend oberflächlicher. 

Man könnte sagen; mittlerweile wird auch die Liebe & Freundschaft kapitalisiert. In Geld & nach eigenem Vorteil abgewogen. Überhaupt Geld scheint heute der einzige Wert der Gesellschaft zu sein. 

Gleichzeitig steigt der Anteil an depressiven Menschen in der Gesellschaft. 

Ist das westliche Beziehungsmodell & Gesellschaftsmodell gescheitert?  

 

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2. Januar um 13:10

Sehe ich als viel zu viel Schwarzmalerei. 
Im unserem engen und auch lockeren Freundkreis besteht bei allen Paaren, das klassische Modell.
Nicht immer mit Trauschein. 

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2. Januar um 13:58

Zitat: "..Monogame Beziehungen auf Zeit..."
 

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2. Januar um 15:00

Ich denke schon, dass unsere Gesellschaft Familie und Eltern mehr unterstützen sollte. Vor lauter Ausbildung, Beruf und mangelnder Kompatibilität von Kindern mit Ausbildung und Beruf  etc. macht man Frauen das Kinderkriegen madig.

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2. Januar um 17:55

Wir leben das seit acht Jahren problemlos. Kein Ende in Sicht. Keine Scheidung geplant.

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2. Januar um 18:13

Das ist in der Tat eher unwahrscheinlich. Wärst du mal zu einem der Forentreffen gekommen...dann hättest du Gelegenheit dazu gehabt.

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2. Januar um 22:03
In Antwort auf smiley

Nach der sexuellen Revolution Ende der 1960er & mit Einführung der Pille weicht das klassische Beziehungsmodell (Mann-Frau & Kinder) immer mehr auf bzw. gilt heute als Auslaufmodell. 

Polyamore Beziehungen, Offene Beziehungen, Freundschaft Plus, Monogame Beziehung auf Zeit, ec. bestimmen heute das Beziehungsdenken. 

Gleichzeitig weicht der Familienzusammenhalt auf. Auch Freundschaften werden zunehmend oberflächlicher. 

Man könnte sagen; mittlerweile wird auch die Liebe & Freundschaft kapitalisiert. In Geld & nach eigenem Vorteil abgewogen. Überhaupt Geld scheint heute der einzige Wert der Gesellschaft zu sein. 

Gleichzeitig steigt der Anteil an depressiven Menschen in der Gesellschaft. 

Ist das westliche Beziehungsmodell & Gesellschaftsmodell gescheitert?  

 

Absatz 1: Kann ich aus meinem Umfeld nicht bestätigen.

Absatz 2: Diese Modelle würde ich basierend auf persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen nicht als jene der Mehrheit bezeichnen (monogame Beziehungen auf Zeit ausgenommen, wobei ich denke, dass diese eher passieren als dass sie geplant sind). Ich finde es gut, dass man sich trennen kann, wenn es nicht mehr geht. Meiner Ansicht nach ist dies eine wichtige Freiheit, die es fördert, dass man aus freien Stücken bleibt.

Absatz 3: Nicht alle Familien sind so großartig, dass Familienzusammenhalt uneingeschränkt als eine Tugend zu sehen wäre. Auch hier denke ich, dass es gut ist, dass man seiner Familie den Rücken zukehren darf, ohne mit gesellschaftlichen Sanktionen rechnen zu müssen. Freundschaften: In meinem Leben von größter Bedeutung und genauso wichtig wie Familie, die es wert ist, dass man Kontakt hält.

Absatz 4: Wie meinst du das?

Absatz 5: Welche Gesellschaft? Depressionen können mannigfaltige Ursachen haben. Depressionen und soziale Probleme gibt es auch bei Naturvölkern.

Der letzte Satz: Ich denke, jede Lebenform, jede Gesellschaft hat ihre Vor- und Nachteile. Wie viel individuelle Freiheit verträgt die Gruppe, bevor sie zerfällt? Wie viel Ordnung darf man dem Individuum zugunsten des Gruppenzusammenhalts auferlegen und zumuten? Ich habe in Ländern gelebt, in denen Homosexualität illegal ist, in denen Heirat und Kinder neben einer religiösen Laufbahn die einzigen akzeptierten Lebensmodelle sind. Im Vergleich dazu bin ich über die Freiheit, die wir hier haben (auch wenn diese ihre Tücken haben mag, nichts ist perfekt) ganz froh und wollte diese nicht gegen strengere Regeln mit mehr Ordnung eintauschen.

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2. Januar um 22:28
In Antwort auf smiley

Nach der sexuellen Revolution Ende der 1960er & mit Einführung der Pille weicht das klassische Beziehungsmodell (Mann-Frau & Kinder) immer mehr auf bzw. gilt heute als Auslaufmodell. 

Polyamore Beziehungen, Offene Beziehungen, Freundschaft Plus, Monogame Beziehung auf Zeit, ec. bestimmen heute das Beziehungsdenken. 

Gleichzeitig weicht der Familienzusammenhalt auf. Auch Freundschaften werden zunehmend oberflächlicher. 

Man könnte sagen; mittlerweile wird auch die Liebe & Freundschaft kapitalisiert. In Geld & nach eigenem Vorteil abgewogen. Überhaupt Geld scheint heute der einzige Wert der Gesellschaft zu sein. 

Gleichzeitig steigt der Anteil an depressiven Menschen in der Gesellschaft. 

Ist das westliche Beziehungsmodell & Gesellschaftsmodell gescheitert?  

 

Wieso sollte das westliche Modell gescheitert sein? Welches Modell wäre das richtige? Ich finde, das kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich kenne aus meinem Umfeld alle, von dir erwähnten und nicht erwähnten, Beziehungsmodelle. Doch die meisten vertrauen auf das alt bewährte monogame Beziehungsmodell. Ich persönlich glaube auch daran, jedoch eher an das Lebensabschnittsmodell. Alles andere wäre mir zu chaotisch und zu anstrengend. 

Ich empfinde die Entwicklung heute etwas gegensätzlich und widersprüchig..als würde sich etwas verändern wollen,...aber das haben unsere Eltern in den 68ern auch schon bemerkt...

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3. Januar um 8:26
In Antwort auf smiley

Nach der sexuellen Revolution Ende der 1960er & mit Einführung der Pille weicht das klassische Beziehungsmodell (Mann-Frau & Kinder) immer mehr auf bzw. gilt heute als Auslaufmodell. 

Polyamore Beziehungen, Offene Beziehungen, Freundschaft Plus, Monogame Beziehung auf Zeit, ec. bestimmen heute das Beziehungsdenken. 

Gleichzeitig weicht der Familienzusammenhalt auf. Auch Freundschaften werden zunehmend oberflächlicher. 

Man könnte sagen; mittlerweile wird auch die Liebe & Freundschaft kapitalisiert. In Geld & nach eigenem Vorteil abgewogen. Überhaupt Geld scheint heute der einzige Wert der Gesellschaft zu sein. 

Gleichzeitig steigt der Anteil an depressiven Menschen in der Gesellschaft. 

Ist das westliche Beziehungsmodell & Gesellschaftsmodell gescheitert?  

 

Ich denke nicht das es gescheitert ist, die Menschen entwickeln sich halt von Generation zu Generation weiter und die Dinge veraendern sich.
Dennoch sehe ich ueberwiegend im Freundeskreis verheiratete Paare mit dem von dir beschriebenen klassischen Beziehungsmodell. Ich selbst bin schon lange verheiratet aber wir haben keine Kinder weil wir keine moechten. Alleine das hat bei uns im Freundeskreis schon eine Art Aufschrei ausgeloest. "Wie koennt ihr denn nur? Das ist doch der Sinn des Lebens!" ?????
Da moechte ich gar nicht wissen was sich die Leute sagen lassen muessen die ganz ein anderes Modell waehlen.

Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich finde es gut wenn heutzutage jeder die Moeglichkeit hat das zu tun was man will, gerade auch als Frau. Man ist nicht mehr das Heimchen am Herd mit 5 Kindern ohne Perspektive. Man kann selbst eine adaeuqate Ausbildung machen, beruflich Erfolg haben und auch sein entsprechendes Liebesleben waehlen.

Mir scheint es auch tatsaechlich so das alles nur noch in geldlichen Mitteln und zum Vorteil eines jeden aufgewogen wird ohne Ruecksicht auf Verluste des Anderen. Alles ist sehr schnelllebig geworden, es herrscht bei vielen Leuten permanenter Optimierungsbedarf und wenn nicht mehr gut/interessant genug dann --> next! Das finde ich auch schade und spiegelt sich dann im Freundeskreis, beim Partner, im Job, etc. wieder.

Mehr Moeglichkeiten zu haben ist halt immer Freud & Leid gleichzeitig.
 

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3. Januar um 10:11

Es entwickeln sich aber auch neue Konstrukte. Netzwerke und seines F+, WGs, gemeinschaftliche Wohnkonstrukte mit Freunden- wir selbst überlegen zB ein Haus gemeinsam mit Freunden zu kaufen, mit jeweils getrennten Wohnungen... hier auf dem Land ziehen auch viele befreundete Familien gemeinsam in ein Dorf... da das Grundbedürfnis nach sozialem Gefüge und Gemeinschaft weiter besteht werden Menschen sich immer wieder neue Wege suchen um das zu befriedigen.

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