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Ist das schon Gewalt oder steigere ich mich in etwas rein?

11. März um 22:43

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht. Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln.
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen. Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein?

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus

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11. März um 22:59
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

Natürlich ist das Gewalt.  Ich frage mich, warum du überhaupt mit dem zusammen bist. 

Grundsätzlich gilt für beide Parteien: regeln auch im Streit einhalten. Sich nicht verlieren. Zu viel ist zu viel. Jedes Wort macht was kaputt.  

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11. März um 23:13
In Antwort auf fresh0089

Natürlich ist das Gewalt.  Ich frage mich, warum du überhaupt mit dem zusammen bist. 

Grundsätzlich gilt für beide Parteien: regeln auch im Streit einhalten. Sich nicht verlieren. Zu viel ist zu viel. Jedes Wort macht was kaputt.  

Danke für deine Antwort.  Ich will ihn nicht verlassen, oder vielleicht will ich das doch. Er war/ist Jahrelang der einzige Mensch gewesen den ich hatte. Bin recht früh zu Hause raus geflogen und gleich zu ihm gezogen damals, in eine neue Stadt um neu anzufangen. Das ging gut in die Hose. Jetzt wohne ich in einer WG weil ich auf Grund von Panikattacken nicht alleine wohnen kann. Und ich fühle mich überhaupt nicht wohl. Es ist geplant das ich vielleicht wieder zu ihm Ziehe, habe die Hoffnung das sich was geändert hat, weil es jetzt seit Juli nicht mehr zu sowas gekommen ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein schisser...

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11. März um 23:22
In Antwort auf noraya1

Danke für deine Antwort.  Ich will ihn nicht verlassen, oder vielleicht will ich das doch. Er war/ist Jahrelang der einzige Mensch gewesen den ich hatte. Bin recht früh zu Hause raus geflogen und gleich zu ihm gezogen damals, in eine neue Stadt um neu anzufangen. Das ging gut in die Hose. Jetzt wohne ich in einer WG weil ich auf Grund von Panikattacken nicht alleine wohnen kann. Und ich fühle mich überhaupt nicht wohl. Es ist geplant das ich vielleicht wieder zu ihm Ziehe, habe die Hoffnung das sich was geändert hat, weil es jetzt seit Juli nicht mehr zu sowas gekommen ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein schisser...

Um Gottes willen!!! Zieh bloß nicht zu ihm! Bleib Gewaltfrei! 

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12. März um 0:27
In Antwort auf noraya1

Danke für deine Antwort.  Ich will ihn nicht verlassen, oder vielleicht will ich das doch. Er war/ist Jahrelang der einzige Mensch gewesen den ich hatte. Bin recht früh zu Hause raus geflogen und gleich zu ihm gezogen damals, in eine neue Stadt um neu anzufangen. Das ging gut in die Hose. Jetzt wohne ich in einer WG weil ich auf Grund von Panikattacken nicht alleine wohnen kann. Und ich fühle mich überhaupt nicht wohl. Es ist geplant das ich vielleicht wieder zu ihm Ziehe, habe die Hoffnung das sich was geändert hat, weil es jetzt seit Juli nicht mehr zu sowas gekommen ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein schisser...

"...weil es jetzt seit Juli nicht mehr zu sowas gekommen ist."

Aber ihr habt nicht drüber geredet und das verarbeitet. Das heißt, es kann jeden Moment wieder zu einer solchen Situation kommen.
Und entweder weiß er das auch und spielt es herunter, oder er hat sich selbst nicht im Griff. Beides ist nicht akzeptabel.

Er respektiert Dich nicht und auch wenn er sonst ein ganz netter ist und Du ihn ja so liebst - es gibt Dinge, die eine glückliche Beziehung unmöglich machen und dazu gehört genau sowas.

Rede mit ihm in einer ruhigen Minute, erkläre ihm was in Dir vorgeht und sag ihm, dass Du damit so nicht leben kannst. Wenn er Einsicht zeigt, sich ändern will und eine Therapie vorschlägt dann warte ab, wenn er dicht macht und Dir die Schuld in die Schuhe schieben will solltest Du gehen.

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12. März um 2:15
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

Nein, Du steigerst Dich nicht in etwas hinein.

Ich vertehe auch nicht, wieso Du überhaupt in Betracht ziehst wieder zu ihn zu ziehen.

Wieso glaubst Du, dass Du ihm wirklich vertrauen kannst? Wie deaetlunn geschrieben hat, habt Ihr das überhaupt nicht bearbeitet. Er ist der Meinung alles wäre ganz normal und Du würdest übertreiben.

Er spielt es herunter, um sich in einem besseren Licht stehen zu lassen. Du bist "die Dumme die übertreibt".

Es ist aber völlig egal, ob Du übertreibst. Denn nach dem was Du geschrieben hast, ist eine Vertrauensbasis von Deiner Seite aus bei Euch nicht gegeben.

Du musst doch immer davon ausgehen, dass Du wieder nur Gast in seiner Wohnung bist. Er kann Dir wieder verbieten zu kochen oder (und ich glaub es hackt, das geht mal gar nicht) Dich vor die Tür stellen.

Willst Du für diese Fälle einen Notfallkoffer in einem Schließfach in der Nähe aufbewahren?

Eure Beziehung ist in Wirklichkeit gescheitert. Es ist egal wie nett oder toll er sonst ist. Wenn er Dich so wenig achtet, dass er sich verliert und Du ihm dann ausgeliefert bist, dann kannst Du nicht glücklich mit ihm leben. Du hast dann zu Recht ständig diese Unsicherheit, es könnte wieder passieren.

Gerade in Verbindung mit Deinen Panikattacken ist das keine gute Basis für ein schönes Leben. Du entwickelst dann eventuell Panik vor Situationen mit ihm, an denen Du befürchtest er würde Gewalt anwenden. Damit tust Du ihm in der Situation eventuell Unrecht. Das könnte dazu führen, dass er sauer wird und es dann tatsächlich wieder zu Aussetzern bei ihm kommt. Überleg mal, ob sowas ein Grund für Eure Streits gewesen sein könnte.

Begib Dich nicht wieder in die schwache Position bei ihm zu leben. Das ist eine Entscheidung, die auf Vertrauen beruht. Dieses Vertrauen verdient er nicht mehr.

Aus Deinen Beschreibungen zeigt er keine Einsicht und kein Bemühen Deine Sicht der Dinge zu sehen. Damit sehe ich nicht, wie er dieses Vertrauen zurück gewinnen könnte.

Tut mir Leid, ich hätte lieber mal wieder zu jemanden geschrieben, der unnötiger Weise seine Beziehung aufs Spiel setzen möchte...

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12. März um 3:36
In Antwort auf noraya1

Danke für deine Antwort.  Ich will ihn nicht verlassen, oder vielleicht will ich das doch. Er war/ist Jahrelang der einzige Mensch gewesen den ich hatte. Bin recht früh zu Hause raus geflogen und gleich zu ihm gezogen damals, in eine neue Stadt um neu anzufangen. Das ging gut in die Hose. Jetzt wohne ich in einer WG weil ich auf Grund von Panikattacken nicht alleine wohnen kann. Und ich fühle mich überhaupt nicht wohl. Es ist geplant das ich vielleicht wieder zu ihm Ziehe, habe die Hoffnung das sich was geändert hat, weil es jetzt seit Juli nicht mehr zu sowas gekommen ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein schisser...

Was soll sich den gebessert haben?! Glaub bitte nicht an diese Art der Wunder, denn die gibt es ganz sicher in deinem Fall nicht! Wenn du jetzt zurück gehst, hast du verloren. Dann weiß er "die kommt ja eh immer wieder, egal was ich mache!" er kann also machen was er will.
Auch sein Aufregen, wie du in SEINER Küche dir was zu essen machen konntest! Hattest du da jetzt mit gewohnt oder nicht? Was ein Honk. WENN ich ÜBERHAUPT mit DEM nochmal zusammen wohnen WÜRDE, dann ganz klar nur in einer neuen Wohnung, die ihr ZUSAMMEN aussucht. Ich hör mir doch nicht in jedem Streit an, was alles ihm gehört und du alles nicht darfst!

Und ja, natürlich war das Gewalt! Ich wäre im Februar schon fertig mit dem Lackaffen gewesen! Aber sowas von! Unterirdisch sein armseliges Verhalten

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12. März um 7:05
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

Die Länge einer Beziehung sagt NULL über die Qualität etwas aus .

Er negiert und unterstellt dir - dass du dir das einbildest - wirklich ? Du möchtest erneut bei ihm einziehen ? Tja, dann ist dir nicht mehr zum Helfen . 

Übrigens ist das Gewalt . Du solltest dich mit Gewalttätern auseindersetzen - es wird wieder vorkommen - das stellt man nicht so einfach ab . 

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12. März um 7:51
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

Hat er so ein Problem mit Kritik umzugehen? Kann er das auch sonst nicht im Leben?
Solange er das nicht einsieht, wage ich zu bezweifeln ,dass es besserung gibt. Und um darum gehts ja.
Du kannst ihm ja ruhig erzählen, dass du anonym einigen davon erzählt hast, was ihr gemacht habt und alle der Meinung sind, dass er gewalttätig ist. Vielleicht sieht er  das ja dann ein, dass er das selbst schon gar nicht erkennen kann. Wenn er dann immer noch so stur reagiert, würde ich das weite suchen.
 

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12. März um 8:09
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

Ein Mann ohne nennenswerte Empathie, der nicht souverän mit Konflikten umgehen kann. Wenn du nicht den Willen aufbringst, dich von dem Würstchen zu trennen, ist es leider der Mann, den du verdienst. 

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12. März um 8:43
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

es macht den Eindruck, dass Du wirklich psychologische Hilfe und Therapie brauchst. Dein gewalttätiger Freund braucht auf jeden Fall eine Therapie, vielleicht sogar Klinik. 
Du solltest Dich unbedingt von ihm vollständig trennen und für immer fernhalten. Er ist Gift für Dich und Deine Seele. Ich kann Frauen nur vor solchen Typen warnen, es bleibt nicht bei dem, was schon vorgefallen ist. er ist krank . Du provozierst ihn wahrscheinlich zusätzlich noch , seine Abgründe an Dir auszuleben. Mach Dir klar, dass Du auch schädlich für ihn bist, dann fällt Dir die Trennung einfacher.
Viel Glück !

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12. März um 20:12

Das verstehe ich nicht. Wenn jemand keine Freunde hat, braucht er eine Therapie?

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12. März um 21:33

Ihr könnt darüber nicht reden????

Das wird bei jedem Konflikt schlimmer.... willst Du das erfahren??

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13. März um 6:12

Naja, ich kann ein wenig verstehen was Du meinst. Allerdings hauptsächlich wegen der Panikattacken.

Nur weil man sich nicht um soziale Kontakte gekümmert hat, braucht man keine Therapie. Auch das zu Hause rausfliegen kann halt passieren.

Ich kenne auch so Menschen, die nicht alleine wohnen können und ich kenne auch Menschen, die in komischen Beziehungen leben. Nur weil man wieder zu einer offensichtlich schlechten Partie zurück möchte, braucht man keine Therapie.

Aber ja, wenn einen Panikattacken einschränken, dann sollte man etwas dagegen unternehmen.

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13. März um 7:21
In Antwort auf noraya1

Hallo an alle.
Das ist das erste mal das ich mich online an jemanden wende wenn es um Probleme geht.  Ich bin ein bisschen nervös.
Folgendes Problem:
Ich bin jetzt seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Das erste Jahr war auch super, aber dann begann es zu kriseln. 
Im Februar letztes Jahr wollte ich meinen Geburtstag feiern. Ich habe ihn gefragt ob er mit feiern möchte. Er hatte aber keine Lust und ist lieber zu Hause geblieben  (wir haben zu dem Zeitpunkt noch zusammen gewohnt, bzw ich habe bei ihm gewohnt ).
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber wir haben kurz bevor ich los wollte gestritten. Der ganze Streit ist ziemlich eskaliert, wir haben uns beide unschöne Sachen an den Kopf geworfen. Um die Situation zu deeskalieren habe ich das Feld (das Wohnzimmer in dem Fall) erstmal geräumt und bin in die Küche gegangen um mich zu beruhigen. Ich wollte mir schnell was zu essen machen, da kam er wütend in die küche gerannt, nahm mir das essen aus der Hand und brüllte mich an, was ich mir denn einbilden würde in SEINER Küche was zu essen zu machen. Ich bin darauf ins Wohnzimmer gegangen und es wurde schlimm. Er hat mich feste am Arm gepackt und mich vor die Wohnungstür gestellt. Ich hatte weder Schuhe, noch Jacke, noch Handy oder einen Schlüssel bei mir. Und es war kalt. Er hat mich 15 Minuten lang bei minus 10 Grad draußen stehen gelassen. Als er mich rein ließ habe ich meine Sachen genommen und die Flucht ergriffen.  Einen Tag später bin ich wieder gekommen, konnte ja nirgends sonst hin. Er hat so getan als wenn nie was passiert wäre und ich hatte Angst ihn darauf anzusprechen. Er hat so feste zu gepackt das ich wirklich große blaue Flecken am Arm hatte. Bis Juli ist dann nichts passiert. Aber dann eskalierte es wieder. Er hat mich wieder (diesmal von hinten) festgehalten als ich gehen wollte. Ich habe Panik bekommen und ihn irgendwie (ich weiß selbst nicht wie) von mir weg geschubst. Seit dem unterstellt er mir er hätte das nur getan weil ich ihn sonst geschlagen hätte und er das ganze beruhigen wollte. Ich weiß aber das es so nicht war. Mittlerweile bin ich ausgezogen, wir sind aber noch zusammen. Ich habe probiert darüber mit ihm zu reden, weil mich das sehr belastet. Er blockt aber immer ab und sagt, ich solle mich nicht so anstellen oder ich hätte mir das eingebildet. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ist das schon Gewalt, oder steigere ich mich da vielleicht rein? 

Liebe Grüße und Danke schonmal im voraus 

wenn Du wueder zu ihm zuehst wird es nicht bei Festhalten mir Arm in den Schraubstock spannen bleiben.

Dann wird er nach und nach schlimmer schlagen treten das ganze Reoertoire

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13. März um 23:14

Vielleicht verstehe ich das Wort Therapie auch einfach nicht. Brauchte und hatte ich noch nicht.

Aber nur weil jemand sein Leben nach jemanden ausrichtet braucht er meiner Meinung nach keine Therapie. Deswegen ist man nicht krank.

Es ist eine blöde Idee und man sollte es nicht unterstützen, aber die Lebensumstände ändern sich dadurch nicht.

Ich verstehe nicht, wieso man in einen funktionierenden Freundeskreis rein kommt, weil man in Therapie ist.

Für mich scheint es sinnvoller sie in einen Chor, Tanzverein, Fußballverein oder sonst was zu stecken. Irgendwas wo sie neue Leute kennenlernt und neue Möglichkeiten erhällt mit diesen eine Verbindung aufzubauen und zu sehen was sie kann.

Ich denke das hilft ihr viel mehr ihr Leben in bessere Bahnen zu lenken als ihre Seele zu analysieren.

Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Therapie. Vielleicht habe ich da auch einfach einen ganz falschen Blick drauf.

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14. März um 15:59
In Antwort auf nurichhier

Vielleicht verstehe ich das Wort Therapie auch einfach nicht. Brauchte und hatte ich noch nicht.

Aber nur weil jemand sein Leben nach jemanden ausrichtet braucht er meiner Meinung nach keine Therapie. Deswegen ist man nicht krank.

Es ist eine blöde Idee und man sollte es nicht unterstützen, aber die Lebensumstände ändern sich dadurch nicht.

Ich verstehe nicht, wieso man in einen funktionierenden Freundeskreis rein kommt, weil man in Therapie ist.

Für mich scheint es sinnvoller sie in einen Chor, Tanzverein, Fußballverein oder sonst was zu stecken. Irgendwas wo sie neue Leute kennenlernt und neue Möglichkeiten erhällt mit diesen eine Verbindung aufzubauen und zu sehen was sie kann.

Ich denke das hilft ihr viel mehr ihr Leben in bessere Bahnen zu lenken als ihre Seele zu analysieren.

Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Therapie. Vielleicht habe ich da auch einfach einen ganz falschen Blick drauf.

"Für mich scheint es sinnvoller sie in einen Chor, Tanzverein, Fußballverein oder sonst was zu stecken. Irgendwas wo sie neue Leute kennenlernt und neue Möglichkeiten erhällt mit diesen eine Verbindung aufzubauen und zu sehen was sie kann."

Absolut!

Nur gibt es Menschen, die das eben nicht mehr schaffen. Die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, die so negativ denken, Ängste und Panikattacken haben, die sich nicht aufraffen können, dass sie einfach Hilfe brauchen.

Was Du schreibst klingt wie das typische "Jetzt lach doch mal wieder." was sich leicht sagen lässt wenn man nicht verstehen kann, wie düster die Welt für jemanden aussehen kann, der an Depressionen leidet.

Auch dieses Forum hier ist wie eine Art Therapie.
Hier schreiben manche Geschichten rein, bei denen sich einem die Haare aufstellen. Aber durch die Kommentare kriegen sie manchmal einen ganz anderen Bild auf ihre Beziehung, den sie selbst so nie hätten kriegen können, weil sie zu festgefahren in ihrer Situation sind.

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14. März um 17:58

Da bin ich wieder in der Situation, dass ich die Person hier nicht kenne. Ich bin auch kein Psychologe.

Aus der Beschreibung hier eine Krankheit zu diagnostizieren, finde ich ziemlich erstaunlich. Wahrscheinlich würde ein Psychologe da deutlich vorsichtiger sein.

Besonders das verlinkte Bild passt überhaupt nicht. Ich sage nicht, dass jemand mit Depressionen keine Hilfe braucht. Ich sage ich halte nichts von vorschnellen Internetdiagnosen aus zwanzig Zeilen Text.

Ich habe auch nicht geschrieben "Lach mal wieder". Für mich ist aber Schritt 1 gucken, ob "normale" Dinge helfen. Schritt 2 ist dann professionelle Hilfe.

Ihr kommt hier gleich mit Therapie. Nicht jeder braucht eine Therapie. Man kann sich auch psychische Störungen einreden (lassen).

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14. März um 18:24

Ich habe doch gesagt wegen der Panikatacken ist es sinnvoll zu einem Profi zu gehen. Aber das war nicht ihre urspüngliche Frage hier im Forum.

Um das Problem ihrer ursprünglichen Frage zu lösen, sind zunächst andere Dinge total sinnvoll.

1. Sich richtig von ihrem Partner trennen und nicht wieder hingehen.
2. Einen stabilen Freundeskreis aufzubauen. Denn der fehlt ihr derzeit offensichtlich mehr als ein Psychologe. Im Wartesaal trifft man vielleicht auch Menschen, aber andere Orte sind sicher besser.

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14. März um 18:26

Stimmt, ich hatte Punkt 3 vergessen: Etwas machen was ihr Selbstbild stärkt. Sport, etc. oder vielleicht ein Ehrenamt.

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14. März um 18:40
In Antwort auf nurichhier

Da bin ich wieder in der Situation, dass ich die Person hier nicht kenne. Ich bin auch kein Psychologe.

Aus der Beschreibung hier eine Krankheit zu diagnostizieren, finde ich ziemlich erstaunlich. Wahrscheinlich würde ein Psychologe da deutlich vorsichtiger sein.

Besonders das verlinkte Bild passt überhaupt nicht. Ich sage nicht, dass jemand mit Depressionen keine Hilfe braucht. Ich sage ich halte nichts von vorschnellen Internetdiagnosen aus zwanzig Zeilen Text.

Ich habe auch nicht geschrieben "Lach mal wieder". Für mich ist aber Schritt 1 gucken, ob "normale" Dinge helfen. Schritt 2 ist dann professionelle Hilfe.

Ihr kommt hier gleich mit Therapie. Nicht jeder braucht eine Therapie. Man kann sich auch psychische Störungen einreden (lassen).

Ich merke gerade, dass ich diesen Thread hier mit einem anderen verwechsle, in dem der Freund über seine überforderte Freundin schreibt und dort hatte ich lediglich geraten von einem Arzt abklären zu lassen, OB es sich um eine Depression handelt.

Ich stelle sicher keine Diagnosen, ich bin kein Arzt.

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