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Ist das Leben der anderen besser?

2. März 2013 um 20:46

Wollte mal diese Frage in den Raum stellen, weil ich manchmal so diese Gedanken habe. Meist kommen die am Wochenende,wo man selber nicht so viel zu tun hat oder nicht so abgelenkt ist. Da grüble ich manchmal oft und diese frage stelle ich mir dann auch. Geht es jemandem von euch auch so, daß er das Gefühl hat,daß eigene Leben wäre fad und langweilig und das der anderen immer viel aufregender? Bildet man sich das dann nur ein, oder wodurch kommen solche Gefühel in einem auf? Es ist ja auch oft so, daß ein normales belegtes Brot bei jemand anderem viel besser schmeckt, als das selbst gemachte. Da gibts doch dieses Sprichwort:
"Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer viel besser"
Ich hoffe, mir geht es nicht als einzigen so, denn dann zweifle ich an mir

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2. März 2013 um 20:51

Von außen
sieht vieles besser aus!
ich denke in der Hinsicht geht es vielen Menschen wie dir.
Nur wenn einem das eigene Leben zu fad vorkommt oder einem andere Dinge nicht gefallen sollte man es ändern.
ist meine Meinung.

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2. März 2013 um 21:00
In Antwort auf bonbon614

Von außen
sieht vieles besser aus!
ich denke in der Hinsicht geht es vielen Menschen wie dir.
Nur wenn einem das eigene Leben zu fad vorkommt oder einem andere Dinge nicht gefallen sollte man es ändern.
ist meine Meinung.

Man
müßte dann sozusagen sein eigenes Leben mal von außen betrachten können, dann würde man es wohl auch anders sehen.
Auch ahbe ich die Erfahrung gemacht, wenn man dann doch mal jemanden näher kennt, daß es in dessen Leben manchmal viel schlimmes gab, oder Krankheiten oder Probleme gibt, von denen man vorher nichts mitbekommen hat. Von daher ist es bestimmt so, daß es bei allen wohl mal langweilige Lebenssituationen gibt und mal aufregendere.
Es ist grad Wochenende und daher wieder diese gedanken bei mir

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2. März 2013 um 21:07

Genau zu den
Vieldenkern würde ich mich auch zählen
FB denke ich lenkt aber auch viel ab, um gar nicht erst ins Grübeln zu kommen. Auch stellt man sich oft mehr vor, wenn Leute da schreiben sie haben dies oder jenes erlebt.
Ich hab auch schon die Erfahrungen gemacht, daß eine Reise oder ein Ort, ein Museum o.ä. manchmal nur halb so toll war, wie man es sich durch andere "einreden" lassen hat. Oder wenn man Urlaubsprospekte liest und dann vor Ort ist, alles nur halb so schön ist.

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2. März 2013 um 21:19

Früher...
habe ich das auch öfter mal gedacht aber mittlerweile habe ich auch oft mitbekommen, dass gerade bei denen, bei denen ich gedacht hab, da ist alles gut, alles toll, dass möchte ich auch,es gar nicht soooo toll ist,wie von mir vermutet.

Nach dem Motto "Unter jedem Dach ein Ach"

Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich hab meine "Mitte" gefunden, Menschen die mir nicht gut tun/taten habe ich aus meinem (unmittelbaren) Leben verbannt. Habe die Menschen um mich herum, die mir sehr viel bedeuten bzw.die ich liebe und "Neid" oder das schauen auf andere,mir wünschen was die haben, kommt so gut wie gar nicht mehr vor.

Vielleicht ist mein Leben sogar etwas fader und langweiliger geworden aber ich empfinde das nicht als negativ, im Gegenteil.
Früher ständig was unternehmen, viel Partys, neue Menschen, neue Eindrücke und all das reizen mich heute kaum noch. Ich liebe sozusagen mein langweiliges Leben, dass ich persönlich nicht als langweilig, sondern als ruhig, ja beruhigend empfinde.
Früher viel und weit gereist und immer in Gruppen.
Heute liebe ich es mit meinem Mann zu campen in unserem Wohnwagen, morgens um 5 Uhr aufstehen und gemeinsam schweigend mit der ersten Tasse Kaffee in der Hand, die Sonne aufgehen sehen.
Das genieße ich sehr. Ich mag das "laute" nicht mehr, ich mag es lieber leise und still.

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2. März 2013 um 21:21


Du sagst es...genauso empfinde ich das auch alles oft!!
Auf der anderen Seite ist es nur deshalb möglich,das wir Menschen uns immer weiter entwickeln und technisch z.B. da sind, wo wir heute sind.
Im Gegenzug könnte man behaupten, daß manche Urvölker, die heute noch so leben, wie vor 1000 Jahren glücklicher und zufriedener sind, als wir. Ich glaub, das ist auch nachgewisen,daß dem so ist.
Das Sprichwort "Vorfreude ist die schönste Freude" würde diese ganze Sache auch noch bestätigen. Im Nachhinein geht es mir oft so, daß das eigentliche Ereignis oft nicht so schön ist, wie die Freude darauf, die man zuvor hatte.
Und noch etwas trifft immer wieder zu....Dinge, die man nicht plant, werden oft am schönsten. Sobald man aber sehr genau was plant, Urlaubsablauf z.B., hat man bestimmte Erwartungen,die erfüllt werden sollen. Damit ist eine Enttäuschung oft vorprogrammiert. Ich drifte etwas vom Thema ab, sorry

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2. März 2013 um 21:34
In Antwort auf ofi21

Früher...
habe ich das auch öfter mal gedacht aber mittlerweile habe ich auch oft mitbekommen, dass gerade bei denen, bei denen ich gedacht hab, da ist alles gut, alles toll, dass möchte ich auch,es gar nicht soooo toll ist,wie von mir vermutet.

Nach dem Motto "Unter jedem Dach ein Ach"

Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich hab meine "Mitte" gefunden, Menschen die mir nicht gut tun/taten habe ich aus meinem (unmittelbaren) Leben verbannt. Habe die Menschen um mich herum, die mir sehr viel bedeuten bzw.die ich liebe und "Neid" oder das schauen auf andere,mir wünschen was die haben, kommt so gut wie gar nicht mehr vor.

Vielleicht ist mein Leben sogar etwas fader und langweiliger geworden aber ich empfinde das nicht als negativ, im Gegenteil.
Früher ständig was unternehmen, viel Partys, neue Menschen, neue Eindrücke und all das reizen mich heute kaum noch. Ich liebe sozusagen mein langweiliges Leben, dass ich persönlich nicht als langweilig, sondern als ruhig, ja beruhigend empfinde.
Früher viel und weit gereist und immer in Gruppen.
Heute liebe ich es mit meinem Mann zu campen in unserem Wohnwagen, morgens um 5 Uhr aufstehen und gemeinsam schweigend mit der ersten Tasse Kaffee in der Hand, die Sonne aufgehen sehen.
Das genieße ich sehr. Ich mag das "laute" nicht mehr, ich mag es lieber leise und still.

Ich mag es
auch eher ruhig und nicht so hektisch. Das liegt vielelicht auch daran, daß man erwachsener wird und gelassener. Man muß nicht ständig "was los machen" Manche Leute können ja nicht mal zusammen einfach nur da sitzen ohne krampfhaft über was zu reden. Ich finde es auch schön, wenn man einfach das Zusammensein genießen und spüren kann. Nichts gegen Diskussionen und Gespräche, aber es kann auch serh schön sein,einfach die Gegenwart eines geliebten menschen zu spüren...genau, einfach mal nur spüren und fühlen. Das ganze Partygemache, die hektische Werbung usw. lenken doch eigentlich nur ab, um ja nicht mal nach innen zu schauen und sich mit sich selber zu beschäftigen, was man denn wirklich will und braucht. Die jüngeren haben es da glaube ich schwer,dem ganzen Hype zu entfliehen.Es muß immer das neuset vom neusten sein,um in der Gruppe nicht als Außenseiter da zustehen. Ich kann mir vorstellen,daß das ganz schön stressig ist.
Ich hab noch ein uraltes Handy...hab da früher auch mal mehr Wert drauf gelegt, meine Hüllen sogar lackiert, um "aufzufallen" aber heut juckt mich das juckt mehr. Klar, wenn ich mal bei Bekannten in Berlin zu Besuch bin und alle mit ihrem Iphone und Ipad rumwirbeln, komm mich mir schon bißchen komisch vor. Aber es ist nicht so, daß da Neid aufkommt.

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3. März 2013 um 0:24

Es
geht mir nicht um Neid, überhaupt nicht. Nur eben diese komischen Gedanken, die manchmal so aufkommen, beschäftigen mich eben. Aber es beruhigt auch,wenn es anderen ähnlich geht. Vielleicht hat man auch nur dann so ein gefühl, wenn es einem selber grad weniger gut geht, sodaß man dann mehr den Blick auf andere hat. Ist man selbst mit was schönem beschäftigt, interessiert einem nicht,was andere machen oder haben. Das spielt vielelicht mit rein.

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3. März 2013 um 11:00

Ich kann Dir schon wieder
nur zustimmen! Es geht oft um Äußerlichkeiten, um Materielles, Oberflächliches. Wie gesagt, ich habe diese Gedanken nicht immer, wo ich so in diese Richtung grüble. Hinzu kommt, daß man dann manchmal denkt, man wäre anders, als die anderen. Klar, jeder ist für sich gesehen individuell. Aber ein Großteil der Bevölkerung denke ich, tickt schon irgendwie gleich. Unsere Gesellschaft ist nun mal auf Konsum aufgebaut. Die Leute wollen Arbeiten, Geld verdienen und Kaufen. Dieser Kreislauf soll eben erhalten bleiben. Wenn jetzt weniger gekauft wird, gibts weniger Arbeit und somit wird weniger verdient und die Leute werden frustriert weil sie sich nicht mehr alles leisten können. Ich schau mir auch gern schöne Sachen an, kaufe sie mir auch,wenn ich sie mir leisten kann. Aber ich habe eben auch manchmal schon erlebt, daß die Vorfreude auf dieses oder jenes größer war und länger hält, als die Freude darüber, wenn man das Gewünschte dann hat.
Es ist wirklich selten,daß man auf Leute trifft, wo sich Gespräche nicht nur um oberflächliche Dinge drehen. Manchmal denke ich dann, die haben es einfacher, weil man selber zu viel nachdenkt über alles.

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3. März 2013 um 11:26

Ja,
das war ja auch schon mein Gedanke, ob die Ureinwohner, die heute noch so leben wie vor zig Jahren nicht glücklicher und zufriedener leben,als wir. Wir bilden uns zwar ein, fortschrittlicher zu sein, was auf technischer und materieller ebene zwar sein mag, aber innerlich glaube ich,erfüllen uns diese ganzen Dinge nicht richtig. Sie deinen vielleicht wie eine Art Betäubungsmittel dazu, daß man sich nicht weiter den Kopf zerbricht über den Sinn des Lebens.

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3. März 2013 um 11:29

Tagesform...
Die Tagesform und die Aktuellen Bedingungen spielen eine große Rolle.
Bist Du frisch verliebt ist alles toll...
Der Mann meiner Kollegin starb und die hatte immer viel über Andere gelästert, die solo waren.
"Nun trifft es halt mich einmal", sagte sie.
Zu dieser Zeit hatte ich einen Partner, habe sie aber trotzdem freundlich angesprochen.
Alles ändert sich ständig und so auch die Stimmungen .

Am allerschönsten wäre es, wenn Menschen in guten Zeiten Anderen helfen würden, statt zu lästern und in der Kriese hilft man dann ihnen.
Das Leben ist oft Anders...alles ändert sich irgendwann, und nach einem neidischen Sonntag kommt wieder sie Sonne

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3. März 2013 um 11:52

Ich
meine die Völer in den Urwäldern, die es ja heute noch gibt. Warum sind die auf dem Entwicklungsstand stehen geblieben? Klar haben die andere Probleme, aber ich denke der Zusammenhalt ist dort größer als bei uns. Ich möchte nicht tauschen mit denen, wie auch,wir sind anders aufgewachsen udn würden dort sicher nicht klar kommen.
Aber auf der anderen Seite hast Du schon recht, egal wie gut es uns auch geht, wir werden immer Phasen haben, wo wir uns schlecht fühlen und Sorgen und Probleme haben.

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3. März 2013 um 12:15

Ich versteh die Leute
nicht, denen Status so wichtig ist. Klar es mag erstmal beeindruckend sein, wenn einer Chef ist oder sonstwas. Aber wenn er menschlich ein A... ist, dann kann er mich mit Status oder sonstwas absolut nicht beeindrucken. Daher wundert es mich auch oft, wieso manche vor solchen typen so kuschen und so übermäßig viel Respekt haben. Die kochen doch auch nur mit Wasser. Und wie gesagt, wenn die Typen charakterlich absolute Nieten sind, arrogant, hochnäsig usw. dann können die mir mal den Buckel runter rutschen.
Also mich persönlich kann keiner mit seinem Status beeindrucken. Aber warum lassen sich so viele andere dadurch beeindrucken??

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3. März 2013 um 12:24

Die Aufregung
im Leben der anderen Leute scheint dir nur deshalb so aufregend, weil du die Momente ihrer Langeweile halt nicht mitkriegst. Dein Leben kannst du immer nur selbst gestalten, weder kannst du es von einem anderen klauen, noch ist es sinnvoll, ein anderes Leben zu kopieren.

Und was das Sprichwort angeht: die Kirschen in Nachbars Garten schmecken überhaupt nicht besser, da scheint die selbe Sonne drauf und die Bäume stehen auf dem selben Boden (sofern du nicht grade auf eine Industriebrache gepflanzt hast).

Das Sprichwort dient nur als Ausflucht für ein regelwidriges Verhalten und mit dem besseren Geschmack möchtest du dein Fehlverhalten - von dem du ganz genau weißt, dass es ein solches ist, vor dir selbst rechtfertigen oder entschuldigen.

Also, entspann dich und mach dir den Tag hübsch, dann klappts auch mit dem Nachbarn...

Von mir noch einen schönen Sonntag,
Christoph

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3. März 2013 um 14:04

Du hast schon Recht,
klar, jeder ist selber für sein Leben verantwortlich und kann es ändern, muß aber bereit dazu sein, die damit verbundenen Konsequenzen zu tragen. Und die können eben manchmal so sein, daß man bei einer Veränderung zwar ein Übel abschafft, aber ein anderes dafür in Kauf nehmen muß. Man muß abwägen,welches der beiden Übel größer ist.

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3. März 2013 um 18:23

Ja
man interpretiert sicher vieles hinein, was in Wahrheit wohl anders aussieht, bzw. der andere gar nicht so sieht. Und diese Gedanken kommen auch nur,wenn man grad selber unglücklich und unzufrieden ist. Am krassesten merkt man das völlige gegenteil, wenn man verliebt ist. Da sind einem die anderen sowas von egal...da spürt man auch die eigenen Probleme nicht, die man vorher vielelicht hatte und noch immer bestehen. Aber die sind dann plötzlich nichtig und nicht mehr so groß. Umgedreht werden sie bei Liebeskummer umso größer und man ist wie gelähmt und denkt, das alle um einem herum so glücklich sind und man selber fühlt sich als nichts.
Ist schon merkwürdig, wie unser Gehirn äußere Gegebenheiten so unterschiedlich deutet und wahr nimmt...mal so und mal völlig gegenteilig.
Da könnte man auf die Tiere neidisch werden,denn die machen sich keinen Kopf, die leben immer im Jetzt, die grübeln nicht über vergangenes und nicht über zukünftiges und was andere machen oder haben, ist denen eh egal.

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3. März 2013 um 20:30

Ja
Du hast recht...wenn man genau nachdenkt, gibt es wohl mindestens genausoviele Leute, denen es noch schlechter geht. Es ist sinnlos sich mit anderen zu vergleichen, in allen belangen, das ist mir schon bewußt. Und trotzdem kommen eben manchmal diese Gedanken. Oft will man auch das haben,was man nicht hat...hat man es dann, ist man auch oft nicht zufrieden. Es kommt imemr drauf an, worauf man sich konzentriert...auf das schlechte oder das gute, was man hat oder ist.

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