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Ist das das Ende?

7. Februar 2009 um 23:42

Hallo
eine kleine Vorgeschichte: ich bin mit meiner Freundin (?) 7,5 Jahre zusammen, wir haben ein gemeinsam ein Haus gekauft und ich hatte eigentlich das Gefühl in einer harmonischen Beziehung zu sein.

doch dann.....in der Nacht nach Heiligabend um 3 Uhr morgens habe ich sie weinen gehört. Als sie bemerkt hat ich wach bin hat sie mir gestanden das sie mich nicht mehr liebt, unser Haus nicht ihr zuhause ist und sie mit mir nichts mehr anfangen kann. Dann hat sie unter Tränen gesagt das sie alles kaputt macht. Wir haben dann bis in den Vormittag geredet und als wir nicht mehr weiter wussten haben wir ihre mutter angerufen. die hat uns dann zugehört, und da ich sehr gut mit ihr auskomme auch mich reden lassen. danach sind die beiden gegangen und war alleine daheim. am abend habe ich besucht und wir haben wieder sehr offen geredet. sie blieb dann 3 tage bei ihren eltern und sind uns wieder näher kommen und sie ist schießlich wieder mit mir nach hause. doch in der nacht hat sie wieder geweint und mir gesagt das sie mich nicht mehr lieben kann.
am nächsten morgen ist sie zu ihren eltern und war dann 2 stunden später in der notaufnahe. erst dann habe ich mitbekommen das sie depressionen hat und seit jahren tabletten schluckt...ich hatte nie einen schimmer davon.
am abend hat sie dann wieder geweint und hatte angst nicht mehr zu mir zu können. sie hat dann eine überweisung in eine psychotrie bekommen, da sind wir dann auch hingefahren aber da es da so schrecklich war sind wir wieder zu ihren eltern gefahren. dort war sie dann noch 3 wochen, mittlerweile ist sie in einer anderen klinik. in der 3 wochen als sie noch bei ihren eltern waren haben wir uns täglich gesehen und ich habe oft bei ihr übernachtet. sie hat mich aus heiterm himmel richtig geküsst und danach ging es ihr wieder schlecht. ich müsste ihren busen eincremen ( das war jetzt echt nicht meine idee) und sie fand es toll, aber danach ging es ihr wieder schlechter.
bevor sie in die klnik ist hat sie abgeklärt ob ich bei ihr am WE übernachten kann. dazu kam es aber dann nie, den die ersten tage wollte sie mich gar nicht sehen. dann habe ich sie 2 mal in der woche besucht, wir haben aber ansonsten immer telefoniert. irgendwann meinte sie das 1 besuch pro woche reicht und dann hat sie mich immer weniger angerufen. ich habe jetzt keine ahnung ob das an mir liegt und wie ich damit umgehen soll. morgen besuche ich sie wieder und sie sagte mir noch am telefon das ich nicht erschrecken soll den sie sieht jetzt anders aus und trägt auch andere kleidung. sie will wohl was an ihrem leben verändern....und ich weiß nicht ob ich auch zu dem plan gehöre. sie hat immer voll die extemen stimmungschwankungen was aber normal für depressionen ist aber es ist so schwierig für mich. mittlerweile sehe ich das ende immer näher kommen, ich liebe sie aber immer noch und gebe ihr alle zeit der welt. ich könnte noch so viel schreiben, aber das würde wohl den rahmen sprengen.
hattet ihr schon mal ähliche erfahrungen, ward ihr selber mal depressiv oder könnt ihr sonst noch was dazu sagen?
vielen dank

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8. Februar 2009 um 0:01

Kann mich
fallen nur anschliessen. kenne leider selber diese situation.aber bitte vergiss DICH dabei nicht! vielleicht kannst du ein gespräch mit ihrem therapeuten oder bezugsperson haben, mit ihr zu dritt?

ich änderte nach meiner krise auch sehr vieles und es war eine lange und nicht einfache zeit. ich wäre froh gewesen, wenn ich wahre freunde gehabt hätte, die zu mir gestanden hätten.

deine bedenken, deine angst, dass sie dich verlässt würde ich ihr nicht mitteilen, das löst in ihr nur ein schlechtes gewissen aus. vielleicht kannst du mit solchen fragen an ihre Betreuer herantreten. Das sind experten und kennen sich aus.


wünsche dir viel kraft!

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8. Februar 2009 um 0:02

Danke,
ich weiß ja selber nicht ob ich erschrecken werde oder nicht. als ich meine letzte ex freundin mal wieder getroffen habe hatte sie auch nen anderen stil. ich weiß halt nicht warum sie sich verändern will zumal sie auch weiß das ich auf ihren style stehe. liegt es daran das ich eigentlich nie eifersüchtig war? das hat sie mal an mir "bemängelt" will sie mir zeigen das sie hübsch genug ist um andere zu finden?
ich kann meine traurigkeit nicht immer verbergen, sie findet das aber ok den ich soll ja auch weiterhin ehrlich zu ihr sein. ihre psychologin hat zu mir gesagt das ich keine geschenke machen soll da sie sonst ein schlechtes gewissen bekommen könnte...ist halt alles nicht so einfach

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8. Februar 2009 um 0:05
In Antwort auf amos_12860915

Danke,
ich weiß ja selber nicht ob ich erschrecken werde oder nicht. als ich meine letzte ex freundin mal wieder getroffen habe hatte sie auch nen anderen stil. ich weiß halt nicht warum sie sich verändern will zumal sie auch weiß das ich auf ihren style stehe. liegt es daran das ich eigentlich nie eifersüchtig war? das hat sie mal an mir "bemängelt" will sie mir zeigen das sie hübsch genug ist um andere zu finden?
ich kann meine traurigkeit nicht immer verbergen, sie findet das aber ok den ich soll ja auch weiterhin ehrlich zu ihr sein. ihre psychologin hat zu mir gesagt das ich keine geschenke machen soll da sie sonst ein schlechtes gewissen bekommen könnte...ist halt alles nicht so einfach

Hol dir
auch unterstützung! es gibt sogar treffen für angehörige

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8. Februar 2009 um 0:07
In Antwort auf timur_12837652

Kann mich
fallen nur anschliessen. kenne leider selber diese situation.aber bitte vergiss DICH dabei nicht! vielleicht kannst du ein gespräch mit ihrem therapeuten oder bezugsperson haben, mit ihr zu dritt?

ich änderte nach meiner krise auch sehr vieles und es war eine lange und nicht einfache zeit. ich wäre froh gewesen, wenn ich wahre freunde gehabt hätte, die zu mir gestanden hätten.

deine bedenken, deine angst, dass sie dich verlässt würde ich ihr nicht mitteilen, das löst in ihr nur ein schlechtes gewissen aus. vielleicht kannst du mit solchen fragen an ihre Betreuer herantreten. Das sind experten und kennen sich aus.


wünsche dir viel kraft!

Danke...
mit meinen freunden kann ich eigentlich nicht darüber reden, den meine freundin hat mich gebeten ihre krankheit nicht an die große glocke zu hängen. es gibt halt leider viele menschen die eine depression nicht als krankeit sonder als "schwäche" sehen.
ich bin fast jeden tag bei ihren eltern und kann mit ihnen auch offen über meine gefühle reden. die hatten vor 2 jahren auch schlimme probleme und diese nur mit nem therapeuten in den griff bekommen.
habe gerade mit meiner freundin telefoniert da sie morgen noch ein paar sachen braucht, das telefonat war aber eiskalt von ihrer seite aus

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8. Februar 2009 um 0:11
In Antwort auf amos_12860915

Danke...
mit meinen freunden kann ich eigentlich nicht darüber reden, den meine freundin hat mich gebeten ihre krankheit nicht an die große glocke zu hängen. es gibt halt leider viele menschen die eine depression nicht als krankeit sonder als "schwäche" sehen.
ich bin fast jeden tag bei ihren eltern und kann mit ihnen auch offen über meine gefühle reden. die hatten vor 2 jahren auch schlimme probleme und diese nur mit nem therapeuten in den griff bekommen.
habe gerade mit meiner freundin telefoniert da sie morgen noch ein paar sachen braucht, das telefonat war aber eiskalt von ihrer seite aus

Deshalb rate
ich dir auch unterstützung zu holen. ich wollte damals auch nicht das jemand von meiner " schwäche" erfährt. damit löste ich aber bei meinen eltern und freund grossen druck aus. es war ziemlich egoistisch von mir. erst später sah ich, wie unglaublich viel vom umfeld mitverlangt wird.

gefühlskälte gehört zu depression, ich war nicht fähig irgendwelche gefühle zu spüren, nicht einmal trauer. also, lass dich nicht verunsicher und hole dir fachliche unterstützung, wie du mit ihr umgehen sollst etc.

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8. Februar 2009 um 0:15
In Antwort auf timur_12837652

Deshalb rate
ich dir auch unterstützung zu holen. ich wollte damals auch nicht das jemand von meiner " schwäche" erfährt. damit löste ich aber bei meinen eltern und freund grossen druck aus. es war ziemlich egoistisch von mir. erst später sah ich, wie unglaublich viel vom umfeld mitverlangt wird.

gefühlskälte gehört zu depression, ich war nicht fähig irgendwelche gefühle zu spüren, nicht einmal trauer. also, lass dich nicht verunsicher und hole dir fachliche unterstützung, wie du mit ihr umgehen sollst etc.

...
ich bin dir echt dankbar, den du zeigst mir auch wie sich sich vielleicht fühlt.
ich habe von ihren eltern erfahren das die psycholgin meiner freundin auch mal mit uns beiden eine stunde abhalten will. momentan habe ich aber angst davor, warum kann ich nicht einmal sagen, es ist nur so ein gefühl in mir.

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8. Februar 2009 um 0:19

...
Hallo!
Erstmal finde ich es ganz toll von dir, wie du dich um deine Freundin kümmerst und sorgst!
Ich habe auch seit Jahren immer wiederkehrende mittelschwere Depressionen. Zum Glück ist davon mein Beziehungsleben verschont geblieben, bzw. ich habe meinem Partner einen Berg Infomaterial über die Krankheit gegeben und sehr offen über die Therapiesitzungen gesprochen. Allerdings musste ich ihm diese Infos aufdrängen, er hat nie nachgehagt. Ich wusste nie so genau ob er Berührungsängste mit dem Thema hatte oder ob er einfach nicht soweit nachgedacht hat... wer weis. Jetzt ist er zumindest gut informiert. Ich denke das ist auch schonmal das A und O. Eine gute Seite hat mir da weitergeholfen: http://www.depression-diskussion.de/ Da gibt es auch eine Gruppe von und führ Angehörige von Depressionskranken. Der Austausch ist recht hilfreich, meiner Meinung nach.

Wünsch Euch alles Gute!

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8. Februar 2009 um 0:20
In Antwort auf amos_12860915

...
ich bin dir echt dankbar, den du zeigst mir auch wie sich sich vielleicht fühlt.
ich habe von ihren eltern erfahren das die psycholgin meiner freundin auch mal mit uns beiden eine stunde abhalten will. momentan habe ich aber angst davor, warum kann ich nicht einmal sagen, es ist nur so ein gefühl in mir.

Ist verständlich,
dass dir bei diesem gedanken unwohl ist. mein freund hatte auch panik

aber es tat verdammt gut. die therapeutin kann vermitteln was deine freundlin vielleicht noch nicht schafft dir zu sagen (wie es in ihr tatsächlich aussieht, wie sie sich fühlt etc). du musst keine angst haben, es keine frage der schuldzuweisung sondern ihr werdet lernen miteinander zu kommunizieren und vielleicht wie ihr mit euch bewusster umgeht.

also, es ist eine echte chance, die du packen sollst!

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8. Februar 2009 um 0:24

Ich verstehe...
...deine ansichten voll und ich denke auch das ich sonst gut damit klar kommen würde. aber im moment weiß ich selber nicht wie ich mich verhalten soll. natürlich freue ich mich wenn sie die kraft hat nach veränderungen zu suchen. es ist auch gut das sie im moment an sich selber denkt, aber trotzdem kann ich sie doch nicht anlügen wenn sie mich fragt warum ich so schlimm aussehe.
ich habe mich in letzter zeit viel mit depressionen beschäftigt und verstehe jetzt auch immer besser ihr verhalten in gewissen situationen, aber es wird auch mein verhalten immer klarer, da ich in letzter zeit ihr kein contra mehr gegeben habe unf mich auch etwas gehen lassen habe.
verstehe mich jetzt nicht falsch, aber ich kann meine gedanken zur zeit selber nicht mehr verstehen.

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8. Februar 2009 um 0:28
In Antwort auf amos_12860915

Danke,
ich weiß ja selber nicht ob ich erschrecken werde oder nicht. als ich meine letzte ex freundin mal wieder getroffen habe hatte sie auch nen anderen stil. ich weiß halt nicht warum sie sich verändern will zumal sie auch weiß das ich auf ihren style stehe. liegt es daran das ich eigentlich nie eifersüchtig war? das hat sie mal an mir "bemängelt" will sie mir zeigen das sie hübsch genug ist um andere zu finden?
ich kann meine traurigkeit nicht immer verbergen, sie findet das aber ok den ich soll ja auch weiterhin ehrlich zu ihr sein. ihre psychologin hat zu mir gesagt das ich keine geschenke machen soll da sie sonst ein schlechtes gewissen bekommen könnte...ist halt alles nicht so einfach

Mh
hatte nur den oberen Beitrag gelesen.
Also Geschenke helfen in ihrer Situation eh nicht weiter. Wie ich schon erwähnt hatte: informiere dich sehr gut über diese Krankheit, frag auch bei ihrer Psychologin nach. Du scheinst ja Kontakt zu ihr zu haben. Sei einfach für deine Frau da, hör ihr zu. Mach ihr klar, dass du ihre Äussere Veränderung akzeptierst. Das du ihr zur Seite stehst, warten wirst, sie unterstützt usw. Lass sie reden, sprich nicht über dich, ausser sie fragt. Stell sie erstmal in euren Mittelpunkt, so dass sie merkt, dass es dir wirklich um sie geht und nicht um irgendein Bild, welches du von ihr hast. Manchmal lebt man in langen Beziehungen ja nur noch nebeneinanderher ohne wirklich den anderen noch zu (er)kennen. Was denkt und fühlt der Partner, was hat er für Ziele u Wünsche, Träume u Ängste. Vieles verändert sich im Laufe der Zeit und wenn man nicht immer wieder ein ehrliches und tiefes Gespräch sucht, verliert man einander......

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8. Februar 2009 um 0:33

...
das mit den tabletten ist so ne sache die wir beide eigentlich sehr gut verstehen da wir bei nem pharmahersteller arbeiten.
es belasstet sie gerade richtig das sie nicht weiß woher ihre probleme kommen. alle anderen in ihrer gruppe hatten schlimme erfahrungen die sich engeprägt haben. aber das fehlt bei ihr komplett.
sie hat mir erzählt das alles mit einem tynitus angefangen hat und deshalb die ersten tabletten bekommen hat. danach war sie mal bei einem psychater, aber der hatte keine zeit sonder nur tabletten.
ich freue mich schon wenn ich sie lachen sehe, auch wenn das lachen nicht mir gilt. ich werde ihr aber alle zeit der welt geben um sich wieder selbst zu finden

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8. Februar 2009 um 0:37
In Antwort auf timur_12837652

Ist verständlich,
dass dir bei diesem gedanken unwohl ist. mein freund hatte auch panik

aber es tat verdammt gut. die therapeutin kann vermitteln was deine freundlin vielleicht noch nicht schafft dir zu sagen (wie es in ihr tatsächlich aussieht, wie sie sich fühlt etc). du musst keine angst haben, es keine frage der schuldzuweisung sondern ihr werdet lernen miteinander zu kommunizieren und vielleicht wie ihr mit euch bewusster umgeht.

also, es ist eine echte chance, die du packen sollst!

...
...sie hat mir auch mal gesagt das alles nur besser werden kann und diese erfahrung haben meine schwiegereltern auch gemacht, den erst durch eine therapie haben sie wege gefunden sich besser zu verstehen

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8. Februar 2009 um 0:41

Das mit den medikamenten
sehe ich anders. ich kenn mich mittlerweile sehr gut mit diesem thema aus. die medikamente sind in erster linie dazu da, die kranke person psychotherapeutisch behandelbar zu machen. ihr wieder neue kraft zu geben, eine basis zu haben, auf der aufgebaut wird. es gibt unzählig verschiedene medis, je nach schweregrad und genauer diagnose. abhängig machen reine antidepressivas nicht, eher angslösende medikamente können abhängig machen. jedoch kein gesunder arzt würde über jahre hinweg medikamente verschreiben, die abhängig machen. sowas wird doch überwacht. ihre antidepressiva wird sie sicherlich auch nur in kombination mit einer (gesprächs/verhaltens...)therapie bekommen. denn nur medikamente lösen keine depressionen, höchstens ein paar der symptome. abgesehen davon laufen depressionen nicht über jahre durchgängig. eher periodisch/wellenartig. mal sind sie fast weg, dann wieder ein paar monate da. viele patienten setzen in den guten zeiten, nach einer gewissen behandlungsdauer die medis auch ab.
vielleicht ist es auch keine reine depression, sondern ein verdrängtes traume, borderline oder persönlichkeitsstörung..es gibt leider soviele krankheitsbilder, oftmals mit ähnlichen symptomen. und wenn ein mensch (in deinem fall ne frau) immer wiederkehrende depressive zustände hat, dann wird sie nicht denken: scheiß stimmungsschwankungen, ich nehm einfach tabletten u dann ist gut. wenns so einfach wäre......es ist ein überaus grausamer leidensweg und alle die sowas durchmachen wissen, das nur tabletten keine lösung sind. also red hier bitte nicht so überheblich, wenn du davon nicht wirklich ne ahnung hast.
im übrigen sind frauen eher anfällig für depressionen als männer.
depressionen können auch endogen (z.sp. genetisch) bedingt sein, dann wird es mit behandlung schwierig.

grüße.

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8. Februar 2009 um 0:51
In Antwort auf melody_12879187

Das mit den medikamenten
sehe ich anders. ich kenn mich mittlerweile sehr gut mit diesem thema aus. die medikamente sind in erster linie dazu da, die kranke person psychotherapeutisch behandelbar zu machen. ihr wieder neue kraft zu geben, eine basis zu haben, auf der aufgebaut wird. es gibt unzählig verschiedene medis, je nach schweregrad und genauer diagnose. abhängig machen reine antidepressivas nicht, eher angslösende medikamente können abhängig machen. jedoch kein gesunder arzt würde über jahre hinweg medikamente verschreiben, die abhängig machen. sowas wird doch überwacht. ihre antidepressiva wird sie sicherlich auch nur in kombination mit einer (gesprächs/verhaltens...)therapie bekommen. denn nur medikamente lösen keine depressionen, höchstens ein paar der symptome. abgesehen davon laufen depressionen nicht über jahre durchgängig. eher periodisch/wellenartig. mal sind sie fast weg, dann wieder ein paar monate da. viele patienten setzen in den guten zeiten, nach einer gewissen behandlungsdauer die medis auch ab.
vielleicht ist es auch keine reine depression, sondern ein verdrängtes traume, borderline oder persönlichkeitsstörung..es gibt leider soviele krankheitsbilder, oftmals mit ähnlichen symptomen. und wenn ein mensch (in deinem fall ne frau) immer wiederkehrende depressive zustände hat, dann wird sie nicht denken: scheiß stimmungsschwankungen, ich nehm einfach tabletten u dann ist gut. wenns so einfach wäre......es ist ein überaus grausamer leidensweg und alle die sowas durchmachen wissen, das nur tabletten keine lösung sind. also red hier bitte nicht so überheblich, wenn du davon nicht wirklich ne ahnung hast.
im übrigen sind frauen eher anfällig für depressionen als männer.
depressionen können auch endogen (z.sp. genetisch) bedingt sein, dann wird es mit behandlung schwierig.

grüße.

...
...meine freundin hat über jahre citalopram genommen und auch immer wieder neue bekommen ohne das es den arzt interessiert hat. sie ist halt zu einem psychater gegangen, ein psychologe hatte da bestimmt nach anderen ansätzen gesucht. auf der suche nach einer passenden klink habe ich mitbekommen das zu dem thema auch bei den ärtzen keine einigkeit herrscht. der eine lehnt ein medikamt ab weil es sehr schnell abhängig macht, der andere sieht es als wunderwaffe.
momentan bekommt sie einen mix aus medikamenten und therapie.
ich hoffe das das eigentliche krankheitsbild bald zu tage kommt.

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8. Februar 2009 um 1:00
In Antwort auf amos_12860915

...
...meine freundin hat über jahre citalopram genommen und auch immer wieder neue bekommen ohne das es den arzt interessiert hat. sie ist halt zu einem psychater gegangen, ein psychologe hatte da bestimmt nach anderen ansätzen gesucht. auf der suche nach einer passenden klink habe ich mitbekommen das zu dem thema auch bei den ärtzen keine einigkeit herrscht. der eine lehnt ein medikamt ab weil es sehr schnell abhängig macht, der andere sieht es als wunderwaffe.
momentan bekommt sie einen mix aus medikamenten und therapie.
ich hoffe das das eigentliche krankheitsbild bald zu tage kommt.

Ach so
citalopram ist relativ neu und wird von den ärzten gern an jüngere patienten verschrieben, da es weniger nebenwirkungen hat. sie sind also recht gut verträglich. abhängig macht es nicht, es muss nur, wie alle psychopharmaka welche in die biochemie des gehirns einfluss nehmen erst langsam eingeschlichen und beim absetzen langsam ausgeschlichen werden. das heißt die dosis wird langsam erhöht bzw. abgesetzt damit der körper/ kopf zeit hat auf die neuen stiumlanzien zu reagieren. abhängig macht es wirklich nicht!
psychater müssen eigentlich auch nach den gründen für depression fragen/untersuchen und gegebenfalls an einen therapeuten weiterleiten. das ist natürlich mist, dass es bei deiner freundin nicht der fall war.
ich habe auch eine sehr gute freundin, welche seit jahren unter regelmäßigen depressionen leidet u in medikamentöser und gesprächstherapeutischer behandlung ist. sie wusste auch sehr lange nicht, warum es ihr so schlecht geht. eine endogene depression ist ausgeschlosssen worden, es kam dann raus das es verhaltensweisen der eltern waren, die in ihrer kindheit gewirkt haben. eigentlich recht banal: sie hat zu früh zuviel verantwortung übertragen bekommen u wurde eher gleichwertig wie ein erwachsener behandelt, als wie ein kind. so einfache verhaltensweisen haben nun im erwachsenenleben zu gestörten handlungsmustern geführt, die sie auf dauer krnk gemacht haben. hat fast zwei jahre gedauer, bis alles halbwegs am licht war.
hoffe sehr, das es bei deiner freundin schneller geht. aber wie schon gesagt kann es natürlich auch eine rein endogene/biochemische störung sein. bzw. hat sie in ihrer verwandschaft fälle von depression? sowas vererbt sich leider gern weiter.
alles gute!

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8. Februar 2009 um 1:09
In Antwort auf melody_12879187

Ach so
citalopram ist relativ neu und wird von den ärzten gern an jüngere patienten verschrieben, da es weniger nebenwirkungen hat. sie sind also recht gut verträglich. abhängig macht es nicht, es muss nur, wie alle psychopharmaka welche in die biochemie des gehirns einfluss nehmen erst langsam eingeschlichen und beim absetzen langsam ausgeschlichen werden. das heißt die dosis wird langsam erhöht bzw. abgesetzt damit der körper/ kopf zeit hat auf die neuen stiumlanzien zu reagieren. abhängig macht es wirklich nicht!
psychater müssen eigentlich auch nach den gründen für depression fragen/untersuchen und gegebenfalls an einen therapeuten weiterleiten. das ist natürlich mist, dass es bei deiner freundin nicht der fall war.
ich habe auch eine sehr gute freundin, welche seit jahren unter regelmäßigen depressionen leidet u in medikamentöser und gesprächstherapeutischer behandlung ist. sie wusste auch sehr lange nicht, warum es ihr so schlecht geht. eine endogene depression ist ausgeschlosssen worden, es kam dann raus das es verhaltensweisen der eltern waren, die in ihrer kindheit gewirkt haben. eigentlich recht banal: sie hat zu früh zuviel verantwortung übertragen bekommen u wurde eher gleichwertig wie ein erwachsener behandelt, als wie ein kind. so einfache verhaltensweisen haben nun im erwachsenenleben zu gestörten handlungsmustern geführt, die sie auf dauer krnk gemacht haben. hat fast zwei jahre gedauer, bis alles halbwegs am licht war.
hoffe sehr, das es bei deiner freundin schneller geht. aber wie schon gesagt kann es natürlich auch eine rein endogene/biochemische störung sein. bzw. hat sie in ihrer verwandschaft fälle von depression? sowas vererbt sich leider gern weiter.
alles gute!

...
depressionen in ihrer verwandschaft hat es nicht gegeben, nach dem habe ich mich schon erkundigt. ihr mutter hatte eine zeit lang ein alkoholproblem, aber dank eines klinikaufenhalt wieder alles in den griff bekommen.
ich weiß das meine freundin probleme mit ihrem bruder hat. ich habe meine schwiemu schon gefragt ob daher das problem kommen kann, den ihr bruder hat studiert und daher ein tolles ansehen in der familie. sie ist die einzige in ihrem engeren verwantenkreis die nicht studiert hat. sie hat aber trotzdem einen tollen job und war mit dem bisher auch immer ganz glücklich. ihre eltern haben deshalb aber bestimmt kein problem, da bin ich mir ganz sicher.

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8. Februar 2009 um 1:19
In Antwort auf amos_12860915

...
depressionen in ihrer verwandschaft hat es nicht gegeben, nach dem habe ich mich schon erkundigt. ihr mutter hatte eine zeit lang ein alkoholproblem, aber dank eines klinikaufenhalt wieder alles in den griff bekommen.
ich weiß das meine freundin probleme mit ihrem bruder hat. ich habe meine schwiemu schon gefragt ob daher das problem kommen kann, den ihr bruder hat studiert und daher ein tolles ansehen in der familie. sie ist die einzige in ihrem engeren verwantenkreis die nicht studiert hat. sie hat aber trotzdem einen tollen job und war mit dem bisher auch immer ganz glücklich. ihre eltern haben deshalb aber bestimmt kein problem, da bin ich mir ganz sicher.

Mh
also wenn das wirklich ihr problem wäre, das so krasse depressionen hervorruft, dann müßte sie ein unglaublich übersensibler mensch sein.......vielleicht ist das nur auf lange sicht der auslöser (potentielle minderwertigkeitsgefühle), aber bei einem gesunden menschen würde das nach ner kurzen seit sicherlich verarbeitet sein. da steckt sicher mehr dahinter......ich bin ja leider keine therapeutin und über inet sowas rauszufinden ist ja auch nicht machbar........

hat sie denn an sich ein gutes verhältnis zu ihrem bruder und allgemein ihrer familie? habt ihr eigentlich immer über alles gesprochen? hoffe du machst die keine vorwürfe und denkst du bist der grund für ihren zustand?
ich hatte auch eine etwas komplizierte 4jährige beziehung, am ende in der sehr langen trennungsphase hatte ich panikattacken und depris bekommen. auf den ersten blick mochte die beziehung/der mann der grund gewesen sein, aber im endeffekt war er nur der auslöser und bei mir lag es auch, wie sollte es anders sein in der kindheit. hatte auch kein traumatisches erlebnis. vieles kommt wirklich von familienstrukturen, umgang in der familie. gab es viel streit, wurden konflikte verdrängt und nie angesprochen. waren die männer den frauen in der familie überlegen usw........... es ist einfach zu komplex. manchmal sind es auch viele, viele kleine gegebenheiten in kombination mit einem sehr sensiblen und emotionalen grundwesen, was dann bei akuten belastungssituationen/stress in eine depression ausarten kann....

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8. Februar 2009 um 12:35
In Antwort auf melody_12879187

Mh
also wenn das wirklich ihr problem wäre, das so krasse depressionen hervorruft, dann müßte sie ein unglaublich übersensibler mensch sein.......vielleicht ist das nur auf lange sicht der auslöser (potentielle minderwertigkeitsgefühle), aber bei einem gesunden menschen würde das nach ner kurzen seit sicherlich verarbeitet sein. da steckt sicher mehr dahinter......ich bin ja leider keine therapeutin und über inet sowas rauszufinden ist ja auch nicht machbar........

hat sie denn an sich ein gutes verhältnis zu ihrem bruder und allgemein ihrer familie? habt ihr eigentlich immer über alles gesprochen? hoffe du machst die keine vorwürfe und denkst du bist der grund für ihren zustand?
ich hatte auch eine etwas komplizierte 4jährige beziehung, am ende in der sehr langen trennungsphase hatte ich panikattacken und depris bekommen. auf den ersten blick mochte die beziehung/der mann der grund gewesen sein, aber im endeffekt war er nur der auslöser und bei mir lag es auch, wie sollte es anders sein in der kindheit. hatte auch kein traumatisches erlebnis. vieles kommt wirklich von familienstrukturen, umgang in der familie. gab es viel streit, wurden konflikte verdrängt und nie angesprochen. waren die männer den frauen in der familie überlegen usw........... es ist einfach zu komplex. manchmal sind es auch viele, viele kleine gegebenheiten in kombination mit einem sehr sensiblen und emotionalen grundwesen, was dann bei akuten belastungssituationen/stress in eine depression ausarten kann....

...
Hallo.sie hat zu ihrem bruder ein eher kaltes verhätniss. von ihren eltern bekommt sie immer viel liebe und rückhalt und das weiß sie auch.
wir haben leider in den letzten monaten nicht mehr über alles gesprochen. ich bin da auch mit ihren reaktionen nicht immer klar gekommen und habe mich deshalb nicht oft mit ihr unterhalten wenn ich mal ein problem hatte. es war mit sicherheit der falsche weg, aber ich war da auch voll verunsichert und habe mich deshalb wohl so verhalten.
ich mache mir schon vorwürfe und bin deshalb auch ziemlich fertig. manchmal denke ich das ich der grund für ihre depressionen bin. das eigentlich schlimme ist aber das ich das all die jahre nicht erkannt habe.
ich weiß aber das sie mich trotz allem lieb hat, den das sagt sie öfters zu mir. kann es den auch sein das es ihr so schlecht weil sie mich nicht mehr lieben kann abwohl ich ihr soviel bedeute?
sie ist jetzt bald die 3. woche in der klinik und wird langsam auch ungeduldig weil es ihr nicht spürbar besser geht.
danke fürs zuhören
grüße

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8. Februar 2009 um 13:42
In Antwort auf amos_12860915

...
Hallo.sie hat zu ihrem bruder ein eher kaltes verhätniss. von ihren eltern bekommt sie immer viel liebe und rückhalt und das weiß sie auch.
wir haben leider in den letzten monaten nicht mehr über alles gesprochen. ich bin da auch mit ihren reaktionen nicht immer klar gekommen und habe mich deshalb nicht oft mit ihr unterhalten wenn ich mal ein problem hatte. es war mit sicherheit der falsche weg, aber ich war da auch voll verunsichert und habe mich deshalb wohl so verhalten.
ich mache mir schon vorwürfe und bin deshalb auch ziemlich fertig. manchmal denke ich das ich der grund für ihre depressionen bin. das eigentlich schlimme ist aber das ich das all die jahre nicht erkannt habe.
ich weiß aber das sie mich trotz allem lieb hat, den das sagt sie öfters zu mir. kann es den auch sein das es ihr so schlecht weil sie mich nicht mehr lieben kann abwohl ich ihr soviel bedeute?
sie ist jetzt bald die 3. woche in der klinik und wird langsam auch ungeduldig weil es ihr nicht spürbar besser geht.
danke fürs zuhören
grüße

Hallo...
ich kann es nachvollziehen, das es dir schlecht geht. kann mir persönlich aber sehr schwer vorstellen das die depressionen entstanden sind, weil sie dich angeblich nicht mehr liebt. es ist meistens nichts so offensichtliches.

sicher machst du dir vorwürfe, auch weil eure kommunikation in den letzten monaten etwas zurückhaltend war. aber du als gesunder mensch rechnest halt nicht damit das deine langjährige freundin unter schweren depressionen leidet. wenn man noch nie mit soetwas durch andere personen oder einem selbst in kontakt gekommen ist, dann ist es immer sehr schwer die symptome richtig zu deuten und korrekt darauf zu reagieren. du bist ja schließlich auch kein therapeut. es ist immer schwer mit menschen die diese krankheit haben umzugehen. meinem jetzigen partner habe ich relativ schnell klar gemacht, das ich leider hin und wieder daran leide/leider wiederkehrende depressionen habe, da sie noch nicht ausbehandelt sind. ich habe ihm die symptome erklärt, wie es mir geht, was im kopf dabei vor sich geht usw. hab ihm nen haufen zu lesen gegeben. aber selbst danach hat er schwierigkeiten gehabt immer alles nachvollziehen zu können. wir hatten auch öfter probleme, weil er nicht wußte wie er mit mir umgehen soll. ich habe ihn aber immer darauf angesprochen........was ich damit sagen will: an einer beziehungssituation sind immer zwei beteiligt (in deinem fall noch als dritter faktor die krankheit). wenn deine freundin über jahre verschwiegen hat, das sie unter depressionen leidet, dann liegt es auch mit an ihr, dass ihr jetzt in diesem dilemma steckt. du hattest kaum eine chance dich mit dem thema auseinanderzusetzen. daher sind selbstvorwürfe deinerseits eigentlich auch nicht gerechtfertigt.
in dem forum: http://www.depression-diskussion.de/ geht es auch oft um das thema beziehung während einer akuten phase. da findest du bestimmt noch mehrere kompetente leute mit ähnlichen problemen!

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