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Ist das das Ende der Beziehung?

19. Juni 2013 um 21:48

Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte dringend mal eure Meinung.
Mein Freund (26) wegen dem ich den Vater meiner Tochter (2) verlassen habe, hat sich nach knapp einem Jahr getrennt, weil er sagt, dass ihm das alles zu viel ist.
Wir haben uns kennengelernt und es hat direkt gefunkt. Da meine Beziehung mit meinem Ex Freund damals eine Zweckbeziehung war wegen unserer Tochter, war ich so froh endlich wieder richtige Liebe zu erfahren, dass ich mich Hals über Kopf in die neue Beziehung gestürzt habe.
Es ging alles rasend schnell und mein Freund hat schon nach 2 Monaten die Vaterrolle übernommen, ist nach 7 Monaten bei mir eingezogen, aus eher praktischen Gründen und nicht weil wir beide schon so weit waren.
Dann ging alles ziemlich schnell.. er hat sich langsam abgeseilt, sich immer mehr distanziert mir gegenüber aber hat trotzdem noch seine Pflichten meiner Tochter gegenüber erfüllt.
Jetzt hat es richtig gekracht und er hat Schluss gemacht, weil er sagt, er sei noch nicht soweit.. er bräuchte seine Freiheit und das obwohl er sagt, er liebt mich noch.
Seit unserer Trennung meldet er sich ständig, will auch weiterhin für mich und die Kleine dasein und lässt mich auch nicht richtig los.
Für mich ist es die Hölle und ich bin erstmal auf Abstand gegangen.
Meint ihr es gäbe noch eine Chance? Er sagt, er sieht momentan keine..

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20. Juni 2013 um 23:45

Und der "Kindsvater"?
Sagt man so?
Wie ist seine Rolle? Hast Du Kontakt? Kümmert er sich?

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21. Juni 2013 um 7:57
In Antwort auf cyrus_12381601

Und der "Kindsvater"?
Sagt man so?
Wie ist seine Rolle? Hast Du Kontakt? Kümmert er sich?

Nein,
Er ist nicht der Vater. Er will nochmal reden. Allerdings weiß ich, dass er sehr ambivalent ist und dieses hin und her macht mich fertig. Nachdem ich gesagt habe, dass ich keinen Kontakt mehr will, sagt er auf einmal, dass er die Trennung gar nicht richtig will.. dass es ihm total schlecht geht usw.
Ich weiß nicht, ob ich besser mal noch ein paar Tage ins Land ziehen lassen soll, bis ihm vllt auch mal klarer wird, was er eigentlich will..

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21. Juni 2013 um 10:01

Typisch Mann
und ich sag das als Mann, bin nämlich selber einer (36J.)
Möglich ist natürlich immer alles, und wir haben ja lediglich Deinen Text als Einschätzung.
ABER: wie Du schreibst, ist alles sehr schnell gegangen. Nicht nur Dein Leben sondern auch seines wurde in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Da ist so vieles das auf ihn zugekommen ist, dass er vielleicht nicht "verarbeiten" konnte weil die Menge an Impressionen gewaltig und die Zeit diese einzuordnen fehlend war. Dies hat evtl zu einer Situation der Ueberforderung geführt. Diese grossen Umstellungen haben "Gewicht", und das drückt ihn - es kommt für Mann das Gefühl auf, nicht mehr frei zu sein. Plötzlich scheint der Weg zurück in die komplette Freiheit so verlockend, weil Mann dann Gewicht abwerfen kann. Männern ist dieses Freiheitsgefühl irgendwie intus - natürlich nicht bei allen gleich stark.

Ich würde Dir raten, Dich mal zurückzulehnen und den Ball flach zu halten. Er soll deutlich wissen, dass er fehlt bei Euch, und das er willkommen ist wenn er den Weg zurückfindet. Aber Du solltest das nicht ständig wiederholen, sondern einmal klar und deutlich signalisieren. Ich rate Dir nicht offensichtlich um ihn zu kämpfen, weil er das einerseits als "schmeichelhaft" empfindet (was gibt es schöneres als eine Frau die um einem kämpft) und er aber andererseits durch Dein "kämpfen" sich schon wieder in seiner Freiheit bedrängt fühlen könnte. Er sollte aber auch nicht einfach ein- und ausgehen können bei euch, sondern schon spüren das es für Dich kein Dauerzustand werden wird so wie es jetzt ist. Er muss auch wissen, dass es nur ein "entweder/oder" gibt, entweder er steht zu euch oder nicht, was dann bedeutet das er euch verliert.

Wenn Du es schaffst, ihm zu zeigen das Du seinen Entscheid akzeptierst, aber traurig darüber bist und wünschen würdest das es nicht so wäre....dann kommt alles gut. Wenn er Dich liebt (und das tut er offensichtlich) dann wird er von der Realität sehr bald eingeholt -- dieses Freiheitsgefühl nachdem Mann sich immer so sehnt wird ihn nicht dauerhaft glücklich machen - niemals kann es ersetzen was eine Frau (und ein Kind) ihm entgegenbringen können. Das ist eine Frage von kürzerer Zeit bis ihm diese Erkenntnis kommen wird.

Lass ihn ein paar Wochen bis er sich geordnet hat, gib ihm die Zeit die ihm bei dem "rasanten" Wechsel der Lebenssituation gefehlt hat, und dann kommt alles gut. Schau zu, dass er dann auch in eurer Beziehung nebst der Verantwortung auch noch Freiräume hat, um die er nicht "kämpfen" muss sondern die ihm ganz selbstverständlich zustehen.

alles Gute!
- graetschensepp -

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23. Juni 2013 um 19:21
In Antwort auf issur_12380514

Typisch Mann
und ich sag das als Mann, bin nämlich selber einer (36J.)
Möglich ist natürlich immer alles, und wir haben ja lediglich Deinen Text als Einschätzung.
ABER: wie Du schreibst, ist alles sehr schnell gegangen. Nicht nur Dein Leben sondern auch seines wurde in kürzester Zeit auf den Kopf gestellt. Da ist so vieles das auf ihn zugekommen ist, dass er vielleicht nicht "verarbeiten" konnte weil die Menge an Impressionen gewaltig und die Zeit diese einzuordnen fehlend war. Dies hat evtl zu einer Situation der Ueberforderung geführt. Diese grossen Umstellungen haben "Gewicht", und das drückt ihn - es kommt für Mann das Gefühl auf, nicht mehr frei zu sein. Plötzlich scheint der Weg zurück in die komplette Freiheit so verlockend, weil Mann dann Gewicht abwerfen kann. Männern ist dieses Freiheitsgefühl irgendwie intus - natürlich nicht bei allen gleich stark.

Ich würde Dir raten, Dich mal zurückzulehnen und den Ball flach zu halten. Er soll deutlich wissen, dass er fehlt bei Euch, und das er willkommen ist wenn er den Weg zurückfindet. Aber Du solltest das nicht ständig wiederholen, sondern einmal klar und deutlich signalisieren. Ich rate Dir nicht offensichtlich um ihn zu kämpfen, weil er das einerseits als "schmeichelhaft" empfindet (was gibt es schöneres als eine Frau die um einem kämpft) und er aber andererseits durch Dein "kämpfen" sich schon wieder in seiner Freiheit bedrängt fühlen könnte. Er sollte aber auch nicht einfach ein- und ausgehen können bei euch, sondern schon spüren das es für Dich kein Dauerzustand werden wird so wie es jetzt ist. Er muss auch wissen, dass es nur ein "entweder/oder" gibt, entweder er steht zu euch oder nicht, was dann bedeutet das er euch verliert.

Wenn Du es schaffst, ihm zu zeigen das Du seinen Entscheid akzeptierst, aber traurig darüber bist und wünschen würdest das es nicht so wäre....dann kommt alles gut. Wenn er Dich liebt (und das tut er offensichtlich) dann wird er von der Realität sehr bald eingeholt -- dieses Freiheitsgefühl nachdem Mann sich immer so sehnt wird ihn nicht dauerhaft glücklich machen - niemals kann es ersetzen was eine Frau (und ein Kind) ihm entgegenbringen können. Das ist eine Frage von kürzerer Zeit bis ihm diese Erkenntnis kommen wird.

Lass ihn ein paar Wochen bis er sich geordnet hat, gib ihm die Zeit die ihm bei dem "rasanten" Wechsel der Lebenssituation gefehlt hat, und dann kommt alles gut. Schau zu, dass er dann auch in eurer Beziehung nebst der Verantwortung auch noch Freiräume hat, um die er nicht "kämpfen" muss sondern die ihm ganz selbstverständlich zustehen.

alles Gute!
- graetschensepp -

Sehr schön - Graetschensepp
geschrieben. Und schön, die DInge mal aus Sicht des Mannes zu erfahren! Habe sehr gern aufmerksam gelesen!
...nur mal so sagen wollte.... und Dir vollkommen (auch als Frau) recht gebe!

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23. Juni 2013 um 19:37

Lana hat recht,
das ist nicht seine Aufgabe, das ist die Aufgabe des "Kindsvaters".
Meine Frage zielte darauf: Was macht der eigentlich für seine Tochter und deren Wohlergehen?
Er sollte doch die Vaterpflichten (soweit räumlich möglich) übernehmen. Oder?

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