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Islam annehmen?

17. September 2011 um 9:58

Ich bin seit fast 10 Monaten mit einem Moslem zusammen, wie ihr vielleicht aus einem anderen Thread herauslesen konntet...
Von Anfang an wusste er, dass ich nicht religiös bin (auf dem Papier jedoch orthodox) und von der Existenz Gottes nicht "so sehr" überzeugt bin und es störte ihn gar nicht. Ebenso störte es mich nicht, dass er Moslem ist, obwohl ich sehr viel negatives vom islam gehört habe, jedoch schreckte es mich nicht ab.
Mit der Zeit begann er aber, mir von Gott zu erzählen. Er wollte, dass ich gläubig werde. "Du musst nicht gleich zum Islam konvertieren, es reicht, wenn du an "deinen" Gott glaubst", meinte er einmal. So begann ich mich zu fragen, ob es Gott nun wirklich gibt und habe mich mit dem Thema sehr auseinandergesetzt, und kam zum Entschluss, dass es sehr wohl Gott gibt. Er "freute" sich, dass ich endlich "gläubig" wurde. So würde ich nicht in die Hölle kommen, sagte er...Haha..

Einmal in der Nacht hatte ich panische Angst, da ich seltsame Geräusche in meinem Zimmer gehört hatte und ich dachte sofort an Geister. "Bete zu Gott, dann verschwinden sie", meinte er und so tat ich es, weil ich furchtbare Angst hatte (jaja, ich bin ein Angsthase *gg*) und die Geräusche waren weg. Keine Ahnung ob es Einbildung war oder ob Gott mir wirklich geholfen hatte...Ich weiß es nicht. Das tat ich jedesmal, wenn ich wieder Angst bekam und nicht schlafen konnte. Da meinte er, ich soll nicht nur zu Gott beten, wenn ich seine Hilfe bräuchte, sondern am besten 5 Mal am Tag wie er. Inklusive Gebetswaschung und allem drum und dran. Da dachte ich mir nur: "Moment, ich möchte ja nicht gleich zum Islam konventieren, nur weil ich gläubig bin!". Ich habe ihm das nicht gesagt, sondern für mich behalten...
"Ein Gebet zu verpassen ist das schlimmste! Denk mal darüber nach...", sagte er noch.
Aber er sagte dann noch, dass er NICHT will, dass ich wegen ihm zum Islam konventiere. Es sei meine alleinige Entscheidung, sagte er.
Paar Tage später redeten wir wieder über dieses Thema und er meinte, dass alle ungläubigen Menschen (sowohl Atheisten als auch "Andersgläubige" wie Christen, Juden etc.) in die Hölle kommen würden, wenn sie nicht den Islam als Religion haben oder zum Islam konvertieren. Auch ich, sagte er, weil ich keine Muslima bin.
Moment mal, was will er von mir? Es reicht ihm nicht, dass ich "gläubig" bin, jetzt soll ich auch noch zum Islam konventieren oder was?! Er hat es nie ausgesprochen, dass er das will, aber ich spüre es.

Ich verstehe das nicht! Zu Beginn störte es ihn nicht, dass ich nicht gläubig war, dann "wurde" ich gläubig, doch es reichte ihm nicht, jetzt will er bestimmt, dass ich den Islam annehme! Wozu?
Wir haben sehr oft über Hochzeit geredet und er sagte auch, dass seine Eltern sicher nicht einverstanden wären damit, da ich keine Muslima bin, doch mein Freund würde sich ihnen widersetzen und mich trotzdem heiraten, ganz egal ob ich Jüdin, Christin oder sonst was bin.
Will er, dass ich zum Islam konventiere nur wegen seiner Eltern oder was?!
Ich muss dazu sagen, dass mein Freund für mich kein "richtiger" Moslem ist. Er raucht, trinkt regelmäßig Alkohol, wir haben Geschöechtsverkehr, in die Moschee geht er auch nur alle paar Wochen oder eben zu islamischen Feiertagen. Er hält sich nicht an die Gebetszeiten, sondern holt alle Gebete irgendwann in der Nacht nach...Es gibt noch mehr Beispiele...Er kommt nicht in die Hölle, will mir aber erklären, dass ICH in die Hölle komme?

Was sagt ihr dazu? Ich habe oft schon überlegt ihn zu verlassen, weil ich kann mir das Geschwafel über Hölle und Paradies nicht mehr anhören...Aber andererseits liebe ich ihn sehr...Was soll ich tun?

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17. September 2011 um 10:42

Früher
oder später konvertieren sie alle,aber nur wegen dem mann und der familie

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17. September 2011 um 10:58

Was ich dazu sage....
der passt nicht zu dir. der will dich komplett nach seinen vorstellungen formen. du, so wie er dich kennen gelernt hat, genügst ihm nicht. egal wieviel zugeständnisse du machen wirst, es wird nie genug sein. er wird immer mehr wollen.du wirst es ihm nie recht machen können.

ich wünsche dir die kraft einzusehen, dass er nicht der richtige für dich ist und dass du dich trennen solltest.

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17. September 2011 um 12:51

@sarah mit oder ohne hut
im leben nicht,würde mir mein mann oder deren familie vorschreiben welche religion ich anzunehmen habe,es gibt auch muslemische männer die lieben die frau auch wenn sie christin ist.ich denke unter dieser kategorie fällst du nicht.
davon mal abgesehen,sind konvertierte frauen um einiges schlimmer als die "echten" muslime,die wollen es nämlich ihren männern beweisen,das sie mit recht dazugehören.du verhüllst dich bestimmt auch noch unter einem hijab um dem ganzen noch die krone aufzusetzen

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17. September 2011 um 13:01

Die Gültigkeit einer Ehe
hängt im islamischem Recht davon ab, ob die Frau Muslima, Christin oder Jüdin ist. Jemand, der sich selbst als religionslos bezeichnet, kommt also nicht in Frage, da eine trotzdem geschlossene Ehe islamisch ungültig wäre.
Viele Frauen wissen das nicht und meinen, sich einen Gefallen damit zu tun, wenn sie auf ihre Kirchenferne verweisen. Das ist aber gerade das Gegenteil.

Schlechte Moslems - die trinken, unverheiratet Sex haben etc. sollten allerdings zunächst vor der eigenen Tür kehren, finde ich. Zum ***.

Was du für dich entscheidest, kann ich dir nicht raten - aber ich denke, du müsstest zwei Entscheidungen separat treffen.
- willst du Muslima werden? (dazu solltest du dich ausgiebig informieren und dann darüber gut nachdenken)
- willst du mit ihm zusammenbleiben? (würdest du Muslima, wäre er mit seinem Verhalten eher kein passender Ehemann)

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17. September 2011 um 13:37

Schätzchen
ich bin verheiratet und komm mir nicht mit hass und frustation.

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17. September 2011 um 16:48

Wieso wollt ihr alle konvertieren?
mein Freund hat mich einmal danach gefragt ob ich das machen würde. Ich hab nein niemals gesagt. Ich weiß nicht ob das ein Test von ihm war oder ob er einfach so gefragt hat. Er hat es auch akzepiert und war weiterhin mit mir zusammen. Wenn man liebt dann is es egal welche Religion man hat.

Ihr seit nicht als Muslime, Jude oder sonstiges geboren. Ich find es immer merkwürdig wenn mir eine Deutsche sagt sie hat die Islamische Religion ich nehme die gar nicht ernst, weil in meinen Augen is das keine Muslima.

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17. September 2011 um 20:22


mann haha, du bist immer wieder für einen lacher gut!

sie fühlt sich nicht wohl dabei! schalt mal dein gehirn ein oder ist zwischen deinen ohren nur vakuum?! langsam glaube ich eher, dass es SO ist.

es ist doch völlig irrelevant, ob er nun muslim ist oder sie mit ner anderen ideologie zumüllen würde. sie schreibt oben sinngemäss, dass es ihr einfach zu viel ist mit dem hölle-gequatsche und dass sie sogar schon über trennung nachgedacht hat deswegen. wenn das so ist, dann passen die beiden einfach nicht zusammen, ganz einfach.

in deiner logik müsste sie natürlich unbedingt den islam als religion annehmen, weil ihr ja nichts besseres passieren kann. sieh's endlich ein: der islam ist nicht für jedermann was (zum glück).

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17. September 2011 um 21:08

Ich finde es viel zu früh ...
Ein Mann der dich wirklich liebt nimmt er dich so wie du bist und versucht nicht dir seinen Glauben aufzudrängen .Wenn du dich entscheidest irgentwann zu konvertieren dann bitte nur mit voller Überzeugung und aus eigenem Willen .

Ich bin selber evangelisch und seit über 9 Jahren mit einem Moslem verheiratet hier in Deutschland wie auch im Libanon .

Ich für mich sage nur es würde mir nie in den Sinn kommen seine Religion anzunehmen .Weil mal ganz ehrlich ich wäre nicht überzeugt genug .. viel mehr kann ich manchmal nicht ganz Nachvollziehn wie man sein ganzes leben nur nach einer Religion leben kann ...was nicht heißen soll ich glaube nicht an Gott .

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17. September 2011 um 23:51

Auf jeden fall
bin ich nicht so multiplitit gestört,das ich für meinen mann meine persönlichkeit aufgeben muß und meinen wohlgeformten körper unter einen hijab verstecken muß.ihr seid schon echt krass ihr konvertierten,wollt den wahren muslimen wohl auch noch belehrungen machen und merkt dabei nicht,wie lächerlich ihr euch damit macht

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17. September 2011 um 23:53

Wer die
heuchlerin ist,steht ja wohl nicht zur debatte

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18. September 2011 um 0:37


Hallo, habe mir hier mal eure ganzen Antworten durch gelesen, größtenteils lasst ihr euch alle nur über den Islam aus, und vergesst dabei irgendwie das es hier doch eigentlich um Papaya geht und nicht grundsätzlich um den Islam. Gerne möchte ich dir meine Meinung dazu sagen Papaya. Als du dich vor 10 Monaten dazu entschieden hast mit ihm zusammen zu kommen wusstest du das er Moslem ist. Ja Moslems haben ein anderes Religionsverständnis wie zb. ein Christ, aber mal ganz ehrlich bevor man eine Beziehung mit einem Moslem eingeht sollte man sich hierüber bewusst sein. Diese Männer kommen aus einer anderen Kultur, werden von ihrer Familie anders geprägt und ist für eine "deutsche" Frau oft nicht einfach dort den passenden Mittelweg zu finden. Du hast geschrieben das du religös geworden bist, wie kam es hierzu? Nur wegen den Geistern die du denkst gehört zu haben oder hat er dich auch hier etwas zu religion geleitet? An was glaubst du denn? Das es da oben irgendwas gibt oder an was? Du selber musst für dich entscheiden was du glauben willst oder nicht. Ich finde da du gesagt hast das du religiös bist, kannst du dich auch ruhig mal mit den verschieden religionen befassen, vielleicht findest du ja etwas was dich doch leitet? Und ich finde es auch ganz bestimmt nicht falsch sich über den Islam zu informieren, wenn man mit einem Moslem zusammen ist. Sammel eigenen Eindrücke und Erfahrungen und du wirst den richtigen Weg gehen und sicherlich auch die richtige Entscheidung treffen. Ich persönlich habe mich damals intensiv mit mehren Religionen beschäftigt da ich mich in meiner Religion (Christ) damals nicht mehr wohlgefühlt habe und unverstanden gefühlt habe, ich habe mich dann aus freien Stücken zum Islam entschieden und das ohne das ich einen moslemischen Mann an meiner Seite hatte. Treffe also deine eigenen Entscheidungen und lasse dich nur von dir selber leiten!!!!!

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18. September 2011 um 9:17

Was hat das mit naiv zutuen?
wenn eine Deutsche zu mir kommt und ich seh die mt Kopftuch und die sagt mir die hat zum Islam konvertiert. Dann frag ich mich was bei der abgeht?weißt du wie komisch das aussieht. Ich hatte so eine mal in meiner Berufschulklasse. Ihr Freund war Araber erstmal sagt die die würde niemals zu Islam konvertieren und plötzlich nach den Sommerferien sitzt die mit Kopftuch in der Klasse. Plötzlich war die total überzeugt davon und hat die Türkischen Mädchen in meiner Klasse blöd angemacht von wg die dürfen kein Freund haben die sind schlampig usw.

Die hat für mich einfach nur ein Knall gehabt, weil die war selbst keine heilige Jungfrau und erzählt so ein schrott.

Nochein bsp. dieser Pierre Vogel der hat auch total eine Schraube locker. In meinen Augen sind es einfach keine Muslime egal ob die konvertiert sind. Die sind Deutsche und ende aus.

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18. September 2011 um 9:40

Was willst...
... Du nun hier hören? Konvertiere aus Liebe? Lass es bleiben, denn wer seine Mitte gefunden hat, braucht keine Religion, in der er sich "finden" kann?

Wenn man nach dem gesunden Menschenverstand geht, dann ist Religion lediglich eine Stütze für den Menschen anzusehen - nicht mehr. Wer demnach alle seine Entscheidungen von der Religion abhängig macht, hat den Sinn davon nicht kapiert und schießt über das Ziel hinaus. Man muss nach der Motivation fragen, die dahintersteckt.

Manche Menschen konvertieren als Erwachsene - weil sie endlich einen Sinn für ihr Leben gefunden haben, der sich darin erschöpft, fanatisch alles, was der "neue Glaube" gebietet, auch Wort für Wort genauso auszuleben und auszuführen. Die Religion wird in diesem Fall zu einer Droge, die einem Glücksgefühle vermittelt, wenn man sich pedantisch an alle Gebote und Verbote hält. Der Glaube an Himmel und Hölle bzw. an die Inhalte sind hier eher zweitrangig, - die Befriedigung wird eher aus der akribischen Befolgung der Form gezogen. Will sagen: Man fühlt sich toll, wenn man sich im Spiegel anschaut und das Kopftuch sitzt akkurat, wenn man den Gebetsteppich auf den Millimeter genau in die richtige Richtung ausgerollt hat, etc. blabla.
Diese Menschen erkennt man daran, dass sie zwar genauestens darauf achten, dass sie nicht mal Gummibärchen essen, weil ja Gelatine vom Schwein drin ist, aber es ihnen ÜBERHAUPT NICHTS ausmacht, dass das Rindfleisch, das sie essen, aus Massentierhaltung kommt oder die wahllos Eier kaufen, die von Geflügelfarmen stammen und nicht aus Freilandhaltung... Wahrhaft gläubig und tiefgründig!

Es gibt noch eine andere Sorte Gläubige: Diese sind streng religiös erzogen worden und können sich auch als Erwachsene nicht aus diesem "System" lösen, weil sie alles, was ihnen als Kind eingetrichtert wurde, nie hinterfragt haben - daher ist Schuld ist ihr ständiger Begleiter. Schuldgefühle, wenn sie ein Gebet verpassen, Schuldgefühle, wenn sie Sex haben, Schuldgefühle, wenn sie dies tun oder jenes oder etwas unterlassen... Solche Menschen erkennt man oft daran, dass sie zwar Dinge tun wie rauchen, trinken, etc. - aber beseelt sind davon, alle ihre "Vergehen" irgendwie wiedergutzumachen. Sie fühlen sich natürlich noch besser, wenn sie jemanden dazu bekehren, ebenfalls an dieses System zu glauben. Dein Freund gehört meiner Meinung nach zu dieser Sorte "Gläubiger".

Diese beiden Arten von Religiosität haben eines gemeinsam: Der gesunde Menschenverstand kommt nicht zum Zug. Bei der ersteren Gruppe aus dem Grund, weil dann ja der Inhalt ihres Lebens verloren ginge, wenn beispielsweise aus dem "Ich muss ein Kopftuch tragen" ein "Das Kopftuch ist gar nicht nötig" wird - dann kann man nicht mehr vorm Spiegel stehen und sich daran erfreuen, wie akkurat das Tuch sitzt und daraus die Befriedigung ziehen, dass man ja wahrhaft gläubig ist, weil man der Form nach alles richtig macht...

Bei den Menschen, die streng religiös erzogen worden sind, kommt es als Erwachsene oft dazu, dass sie dann alles tun, was sie nie durften - rauchen, trinken, Sex vor der Ehe haben - aber wenn sie nicht in der Lage sind, Religion lediglich als Stütze in ihrem Leben zu begreifen, sich mit der Rolle der Religion in ihrem Leben auseinanderzusetzen, wird auch hier der gesunde Menschenverstand nicht zum Zuge kommen und sie werden auch als Erwachsene immer einen zwiegespaltenen Eindruck nach außen vermitteln.

Ich sage nur eins: Wer mit sich im Reinen ist, wer Gutes tut, wer anderen ohne großes Nachdenken zu Hilfe eilt, auch wenn es mühsam ist, wer seine moralischen Prinzipien hat, nicht lügt und betrügt, wer zufrieden mit sich ist und dem, was er im Leben tut und noch vorhat, der wird Religion als Lebensinhalt nicht brauchen.

LG

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18. September 2011 um 10:00

Oh man ohne hut
du bist auch deutsche,ende aus.du hälst dich wirklich noch über die muslime erhaben

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18. September 2011 um 10:04

Laß dir
hustensaft verschreiben,sarah und hüstel uns hier nichts vor

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18. September 2011 um 10:06

Das weiß ich süße

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18. September 2011 um 10:16

Ach deswegen redest du so
weil du selbst konvertierst bist. Es is aber einfach so in meinen Augen seit ihr keine und damit hat sich das. Is mir egal ob du das als kindisch oder naiv siehst. Es sind nur noch mehr die so denken wie ich vll sagen sie dir das nur nicht ins Gesicht.

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18. September 2011 um 10:21
In Antwort auf tyche26

Was willst...
... Du nun hier hören? Konvertiere aus Liebe? Lass es bleiben, denn wer seine Mitte gefunden hat, braucht keine Religion, in der er sich "finden" kann?

Wenn man nach dem gesunden Menschenverstand geht, dann ist Religion lediglich eine Stütze für den Menschen anzusehen - nicht mehr. Wer demnach alle seine Entscheidungen von der Religion abhängig macht, hat den Sinn davon nicht kapiert und schießt über das Ziel hinaus. Man muss nach der Motivation fragen, die dahintersteckt.

Manche Menschen konvertieren als Erwachsene - weil sie endlich einen Sinn für ihr Leben gefunden haben, der sich darin erschöpft, fanatisch alles, was der "neue Glaube" gebietet, auch Wort für Wort genauso auszuleben und auszuführen. Die Religion wird in diesem Fall zu einer Droge, die einem Glücksgefühle vermittelt, wenn man sich pedantisch an alle Gebote und Verbote hält. Der Glaube an Himmel und Hölle bzw. an die Inhalte sind hier eher zweitrangig, - die Befriedigung wird eher aus der akribischen Befolgung der Form gezogen. Will sagen: Man fühlt sich toll, wenn man sich im Spiegel anschaut und das Kopftuch sitzt akkurat, wenn man den Gebetsteppich auf den Millimeter genau in die richtige Richtung ausgerollt hat, etc. blabla.
Diese Menschen erkennt man daran, dass sie zwar genauestens darauf achten, dass sie nicht mal Gummibärchen essen, weil ja Gelatine vom Schwein drin ist, aber es ihnen ÜBERHAUPT NICHTS ausmacht, dass das Rindfleisch, das sie essen, aus Massentierhaltung kommt oder die wahllos Eier kaufen, die von Geflügelfarmen stammen und nicht aus Freilandhaltung... Wahrhaft gläubig und tiefgründig!

Es gibt noch eine andere Sorte Gläubige: Diese sind streng religiös erzogen worden und können sich auch als Erwachsene nicht aus diesem "System" lösen, weil sie alles, was ihnen als Kind eingetrichtert wurde, nie hinterfragt haben - daher ist Schuld ist ihr ständiger Begleiter. Schuldgefühle, wenn sie ein Gebet verpassen, Schuldgefühle, wenn sie Sex haben, Schuldgefühle, wenn sie dies tun oder jenes oder etwas unterlassen... Solche Menschen erkennt man oft daran, dass sie zwar Dinge tun wie rauchen, trinken, etc. - aber beseelt sind davon, alle ihre "Vergehen" irgendwie wiedergutzumachen. Sie fühlen sich natürlich noch besser, wenn sie jemanden dazu bekehren, ebenfalls an dieses System zu glauben. Dein Freund gehört meiner Meinung nach zu dieser Sorte "Gläubiger".

Diese beiden Arten von Religiosität haben eines gemeinsam: Der gesunde Menschenverstand kommt nicht zum Zug. Bei der ersteren Gruppe aus dem Grund, weil dann ja der Inhalt ihres Lebens verloren ginge, wenn beispielsweise aus dem "Ich muss ein Kopftuch tragen" ein "Das Kopftuch ist gar nicht nötig" wird - dann kann man nicht mehr vorm Spiegel stehen und sich daran erfreuen, wie akkurat das Tuch sitzt und daraus die Befriedigung ziehen, dass man ja wahrhaft gläubig ist, weil man der Form nach alles richtig macht...

Bei den Menschen, die streng religiös erzogen worden sind, kommt es als Erwachsene oft dazu, dass sie dann alles tun, was sie nie durften - rauchen, trinken, Sex vor der Ehe haben - aber wenn sie nicht in der Lage sind, Religion lediglich als Stütze in ihrem Leben zu begreifen, sich mit der Rolle der Religion in ihrem Leben auseinanderzusetzen, wird auch hier der gesunde Menschenverstand nicht zum Zuge kommen und sie werden auch als Erwachsene immer einen zwiegespaltenen Eindruck nach außen vermitteln.

Ich sage nur eins: Wer mit sich im Reinen ist, wer Gutes tut, wer anderen ohne großes Nachdenken zu Hilfe eilt, auch wenn es mühsam ist, wer seine moralischen Prinzipien hat, nicht lügt und betrügt, wer zufrieden mit sich ist und dem, was er im Leben tut und noch vorhat, der wird Religion als Lebensinhalt nicht brauchen.

LG

...
dem muss ich uneingeschränkt zustimmen!

besser hätte es nicht formuliert werden können!

thalia

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18. September 2011 um 11:07

na,na ohne hut
denk dran,das man als gläubiger mensch nicht solche sündhaften ausdrücke in den mund nimmt oder bist du etwa doch nicht so gläubig und versteckst deine wahre identität unter deinem hijab.sag ich doch du heuchlerin,man muß nur etwas kitzeln und schon wird ein konvertiertes lämmchen zum schwe........ach übrigens,ich wollte mit dem sex bis zur ehe warten,tja sowas gibts auch noch hut

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18. September 2011 um 11:19

Die einzige die hier mist labert bist du
lebst du in einer scheinwelt oder was??

Sag doch mal wieso bist du konvertiert?hattest du keine Religion vorher?

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18. September 2011 um 11:27

Joa das is ja mal voll das argument
wieso man zum Islam konvertiert

Ich bin auch gläubig aber kehre ich deswegen meiner Religion den Rücken?Nein

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18. September 2011 um 11:40

Ich habe nur meine Meinung zum
Thema konvertieren gesagt und nicht mein Wissen dazu vermittelt falls es dir noch nicht aufgefallen is.

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18. September 2011 um 11:41
In Antwort auf alana_12913175

Ach deswegen redest du so
weil du selbst konvertierst bist. Es is aber einfach so in meinen Augen seit ihr keine und damit hat sich das. Is mir egal ob du das als kindisch oder naiv siehst. Es sind nur noch mehr die so denken wie ich vll sagen sie dir das nur nicht ins Gesicht.

Doch princess
ich denke und sage es auch genauso

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18. September 2011 um 11:49

Oh hut
was für ein verbittertes armes selbstaufgebendes menschenkind du doch bist.es wird zeit für dich,wieder beten zu gehen,sonst landest du wirklich noch im höllenfeuer und das wollen wir doch nicht oder?na ja,ich bin meiner linie treu geblieben und habe nicht konvertiert du hingegen mußt dich jeden tag unterordnen und deinen huldvollen sündigen körper verstecken.ich werde dir verzeihen für die sündigen ausdrücke,denn anders scheints du dich ja nicht wehren zu können,ach und diese gängingen worte arabisch die du da von dir läßt,die kann mittlerweile schon jeder deutsche sprechen. .

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18. September 2011 um 13:23

Nein ich mein damit
die Menschen die konvertieren sind nicht mit der Religion geboren zu der sie konvertiert sind. Ich hab nicht gesagt das man es nicht darf sondern einfach nur meine Meinung dazu geäußert und ich finde es einfach merkwürdig wenn mir einer sowas erzählt. Ich würde niemals meine Religion ändern.

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18. September 2011 um 13:26

Was meinst du denn damit?
...

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18. September 2011 um 13:28

Nein
das möchte ich auch nicht. Der würde mich dann auch versuchen zu einer Muslima zu machen.

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18. September 2011 um 13:35

Ja ich bin vom Balkan
sonst würde ich mich auch nicht so nennen. Is ja blödsinn sonst.

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18. September 2011 um 13:38

Ach so ja da muss ich dir Recht geben
die sind nicht sehr gläubig. Den meistens is das glaub ich auch egal. Klar gibt es da auch welche die das ernst nehmen aber eher weniger. Die Jungen Leute da sowieso nicht mehr.

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18. September 2011 um 13:42

Hast du denn auch ein
Islamischen Freund/Mann oder is dir das dann egal welche Religion er hat?

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20. September 2011 um 6:37

Konvertieren? N E I N ! ! !
90% dieser Beiträge sind an Armselikeit nicht zu übertreffen! Da wird aus der untersten Schublade genommen und kräftig gegen die "andersgläubigen" gehetzt. und das mit solchen Kindergarten-Argumenten wie "Himmel und Hölle" usw. Was euch ALLEN wirklich fehlt ist der Respekt und die Akzeptanz anderer Personen / Religionen gegenüber.
Ich (Deutscher, "ehemaliger Christ" - weil vor 30 Jahren aus der Kirche ausgetreten) bin mit einer Indonesierin (Muslima) verheiratet. NIE haben wir über konvertieren nachgedacht. Wir habe in Dänemark geheiratet, und erst ein halbes Jahr später habe ich meine Schwiegermutter und den Rest der Familie kennengelernt. (Wurde mit offenen Armen empfangen). Meine Eltern haben meine Frau genau drei Tage vor der Hochzeit kennengelernt - auch keine Probleme!
Wir haben geheiratet weil wir uns lieben - ohne Rücksicht auf andere Leute und Religionen. Es funktioniert wunderbar. Es gibt keinen vernünftigen Grund zu konvertieren.

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20. September 2011 um 7:38


"Eltern können nicht alles lehren."

es ist sehr wohl aufgabe der eltern, ihren kindern ein gutes vorbild zu sein und sie zu lehren was gut uns was schlecht ist. die eltern haben die freie wahl, sie können sich eine religion zu diesem zweck zu nutze machen oder ihren eigenen kopf gebrauchen. drastisch ausgedrückt. natürlich ist es einfach, sich ner religion zu bedienen, die liefert oberflächlich betrachtet nämlich mal erst für alles ne patentlösung. zumindest wenn das gegenüber noch so klein ist. schwierig wirds dann allerdings ein paar jahre später, weil dann die meisten merken, dass es da gröbere haken gibt. egal ob das jetzt im islam oder im christentum ist.

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20. September 2011 um 11:48

@haha
Du hast mein Posting nicht richtig gelesen - ein paar Stichworte hier und da überflogen - und schon wird der Schreiberin Pauschalität unterstellt, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich tatsächlich geschrieben hat.

Nein, ich verurteile keine wahrhaft Gläubigen, das wirst Du an keiner Stelle von mir lesen. Ich stelle lediglich das Verhalten von Menschen in Frage, die - aus welcher Motivation heraus auch immer - was Religion betrifft, über die Stränge schlagen, denen Religion zum einzigen Lebensinhalt, zur Sucht wird, die Religion über alles andere stellen und dabei nicht merken, wie sie sich selbst und anderen Menschen damit einschränken und sogar verletzen.

Und das im Namen Gottes - wie anmaßend. Warum bitte sollte ein "Gott", wie die meisten ihn sich vorstellen, sich an Äußerlichkeiten wie - und ich führe es doch wieder ins Gespräch, auch wenn Du vor Langeweile gähnen magst - dem Nichtvorhandensein eines Kopftuch stören? Was sollte er daran gut finden, wenn ein Mensch seinen Gebetsteppich akkurat gen Mekka ausrollt oder wenn Menschen sonntags um 12 in die Kirche gehen, aber mit ihren Gedanken ganz woanders sind? Oder was sollte er dagegen haben, wenn Menschen einander aufrichtig lieben? Auch ohne Trauschein?
Dieses ganze religiöse Tamtam mit allem Regelwerk ist Menschenerfindung, nicht mehr!

Und ja, Du hast Recht - Tierschutz geht ALLE an, das sollte kein Hobby sein! Es ist nur seltsam, dass viele ach so religiöse Menschen, die akribisch alle Ge- und Verbote ihrer Religion befolgen sich darum überhaupt keine Gedanken machen, sich dennoch für überaus christlich, muslimisch, was auch immer halten?! Wie kann sowas sein?

Von daher finde ich es einfach bloß scheinheilig, wenn eine Konvertierte akkurat darauf achtet und es laut in die Welt hinausposaunt, dass sie keine Gelatine vom Schwein isst und ihren Kindern Gummibärchen verbietet, es ihr aber ansonsten sch...ßegal ist, ob das Steak auf dem Teller aus der Massentierhaltung stammt! Dies ist insofern bemerkenswert, weil ja gerade vielen Konvertierten so wichtig ist, "Gutes" im Namen ihres Gottes zu tun. Ich habe dieses Beispiel angeführt, weil daran überaus deutlich wird, dass es dabei nicht um den Inhalt geht, sondern um die Einhaltung der Form, die vielen vermeintlich Gläubigen dann ihre religiöse Befriedigung verschafft.

Wer wirklich glaubt, muss weder in eine Moschee, noch in eine Kirche oder sonstiges gehen. "Gott" ist keine Person auf einem Thron im Himmel oder sonstwo über den Wolken, auch niemand, der nachts heimlich durch die Schlafzimmer schleicht und schaut, wer mit wem..., sondern das ganz eigene, wohl ausgewogene Moralempfinden und der gesunde Menschenverstand, die uns dazu bewegen sollten, Gutes zu tun, auch wenn es Mühe bereitet, die Gut von Böse unterscheiden können, die uns davon abhalten sollte, anderen weh zu tun oder Kummer zu bereiten, uns dazu veranlassen sollten, ein gutes, glückliches Leben zu führen im Einklang mit sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt.

Um den Kindern dieses ausgewogene Moralempfinden beizubringen, bedarf es Eltern, die über den Tellerrand schauen können - und mit Sicherheit keines Vaters, der seiner Tochter jeglichen Umgang mit Männern verbietet oder sie aus dem Haus jagt, wenn sie einen Freund hat, und auch keiner Mutter, die es toll findet, ihre Persönlichkeit, so sie überhaupt eine hat, unter einer Ganzkörpermaske zu verstecken!

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20. September 2011 um 13:24
In Antwort auf tyche26

@haha
Du hast mein Posting nicht richtig gelesen - ein paar Stichworte hier und da überflogen - und schon wird der Schreiberin Pauschalität unterstellt, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich tatsächlich geschrieben hat.

Nein, ich verurteile keine wahrhaft Gläubigen, das wirst Du an keiner Stelle von mir lesen. Ich stelle lediglich das Verhalten von Menschen in Frage, die - aus welcher Motivation heraus auch immer - was Religion betrifft, über die Stränge schlagen, denen Religion zum einzigen Lebensinhalt, zur Sucht wird, die Religion über alles andere stellen und dabei nicht merken, wie sie sich selbst und anderen Menschen damit einschränken und sogar verletzen.

Und das im Namen Gottes - wie anmaßend. Warum bitte sollte ein "Gott", wie die meisten ihn sich vorstellen, sich an Äußerlichkeiten wie - und ich führe es doch wieder ins Gespräch, auch wenn Du vor Langeweile gähnen magst - dem Nichtvorhandensein eines Kopftuch stören? Was sollte er daran gut finden, wenn ein Mensch seinen Gebetsteppich akkurat gen Mekka ausrollt oder wenn Menschen sonntags um 12 in die Kirche gehen, aber mit ihren Gedanken ganz woanders sind? Oder was sollte er dagegen haben, wenn Menschen einander aufrichtig lieben? Auch ohne Trauschein?
Dieses ganze religiöse Tamtam mit allem Regelwerk ist Menschenerfindung, nicht mehr!

Und ja, Du hast Recht - Tierschutz geht ALLE an, das sollte kein Hobby sein! Es ist nur seltsam, dass viele ach so religiöse Menschen, die akribisch alle Ge- und Verbote ihrer Religion befolgen sich darum überhaupt keine Gedanken machen, sich dennoch für überaus christlich, muslimisch, was auch immer halten?! Wie kann sowas sein?

Von daher finde ich es einfach bloß scheinheilig, wenn eine Konvertierte akkurat darauf achtet und es laut in die Welt hinausposaunt, dass sie keine Gelatine vom Schwein isst und ihren Kindern Gummibärchen verbietet, es ihr aber ansonsten sch...ßegal ist, ob das Steak auf dem Teller aus der Massentierhaltung stammt! Dies ist insofern bemerkenswert, weil ja gerade vielen Konvertierten so wichtig ist, "Gutes" im Namen ihres Gottes zu tun. Ich habe dieses Beispiel angeführt, weil daran überaus deutlich wird, dass es dabei nicht um den Inhalt geht, sondern um die Einhaltung der Form, die vielen vermeintlich Gläubigen dann ihre religiöse Befriedigung verschafft.

Wer wirklich glaubt, muss weder in eine Moschee, noch in eine Kirche oder sonstiges gehen. "Gott" ist keine Person auf einem Thron im Himmel oder sonstwo über den Wolken, auch niemand, der nachts heimlich durch die Schlafzimmer schleicht und schaut, wer mit wem..., sondern das ganz eigene, wohl ausgewogene Moralempfinden und der gesunde Menschenverstand, die uns dazu bewegen sollten, Gutes zu tun, auch wenn es Mühe bereitet, die Gut von Böse unterscheiden können, die uns davon abhalten sollte, anderen weh zu tun oder Kummer zu bereiten, uns dazu veranlassen sollten, ein gutes, glückliches Leben zu führen im Einklang mit sich selbst, anderen Menschen und der Umwelt.

Um den Kindern dieses ausgewogene Moralempfinden beizubringen, bedarf es Eltern, die über den Tellerrand schauen können - und mit Sicherheit keines Vaters, der seiner Tochter jeglichen Umgang mit Männern verbietet oder sie aus dem Haus jagt, wenn sie einen Freund hat, und auch keiner Mutter, die es toll findet, ihre Persönlichkeit, so sie überhaupt eine hat, unter einer Ganzkörpermaske zu verstecken!

Aber wer so denkt wie du
darf dann seine Intoleranz mit Beleidigungen verknüpft herausschreien?

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20. September 2011 um 13:31

Lass es bleiben...
jeder ist von seiner eigenen Religion so sehr überzeugt das er andere gleich als ungläubig und verloren abstempelt.Da ist die Hölle nicht weit,ja ja,ist klar... Ich finde das was dein Freund macht nicht korrekt und würde so ein Verhalten mir gegenüber überhaupt nicht länger dulden.Dann soll er sich doch gleich eine praktizierende Muslima suchen und gut ist.Wobei er sich ja selber nicht richtig an seinen Glauben hält,so Leute sollten dann erst recht ruhig sein.Mein Mann hat mich zum Glück immer mit Religionsgeschwafel verschont,er ist eher der Typ Moslem auf dem Papier aber er steht auch dazu.Und dein Freund meint dir was zu erzählen.Lebt er dir denn den richtigen Islam vor?Eher nicht.Lass dich niemals auf so etwas ein.Außer du bist wirklich 100%ig selber davon überzeugt.Man konvertiert niemals aus Liebe zu einem Mann sondern für Gott....

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20. September 2011 um 21:52

@haha Bitte LIES doch mal genau!
Es ist schon befremdlich, was Du mir unterstellst. Ich habe an KEINER Stelle geschrieben, dass ich Menschen verurteile, die einer Religionsgemeinschaft angehören!

Ich habe lediglich meine Meinung über Menschen gesagt, die ÜBERTREIBEN, was Religion betrifft. Warum fühlst Du Dich da so angesprochen? Es kommt mir merkwürdig vor, dass Du Dich darüber so aufregst...

Davon abgesehen: Ich habe nicht gewusst, dass Du eine Konvertierte bist. Es war auch nicht meine Absicht, Dich wie ein "Kleinkind" zu behandeln oder Dich zu missionieren, ich kenne Dich doch gar nicht! Wenn Du das alles herausliest, sind es Deine eigenen Gedanken, die Du mir unterstellst. Sorry... Dann solltest Du mal überlegen, was das - zusammen mit Deinen unsachlichen Antworten über Dich verrät.

LG

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20. September 2011 um 21:59
In Antwort auf bennet_12843544

Aber wer so denkt wie du
darf dann seine Intoleranz mit Beleidigungen verknüpft herausschreien?

@anninajo
Warum fühlst Du Dich angegriffen? Ich sage lediglich meine Meinung über Menschen, die ihre Religiosität schlicht und einfach übertreiben. Solche Übertreibungen, bei denen andere Menschen in ihrer Würde verletzen, muss ich nicht tolerieren - ja, wenn eine Frau nicht lieben darf, wen sie will, weil ihre Eltern ihr das im Namen ihres "Gottes" verbieten und sie zu Heimlichtuerei gezwungen wird, dann lasse ich mich gern als intolerant bezeichnen! So eine Situation - im Namen "Gottes" zu forcieren, halte ich für übertriebenen religiösen Eifer - wie so viele andere Dinge auch!

Oder wie weit geht Deine Toleranz in solchen Dingen?!


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21. September 2011 um 6:15
In Antwort auf tyche26

@anninajo
Warum fühlst Du Dich angegriffen? Ich sage lediglich meine Meinung über Menschen, die ihre Religiosität schlicht und einfach übertreiben. Solche Übertreibungen, bei denen andere Menschen in ihrer Würde verletzen, muss ich nicht tolerieren - ja, wenn eine Frau nicht lieben darf, wen sie will, weil ihre Eltern ihr das im Namen ihres "Gottes" verbieten und sie zu Heimlichtuerei gezwungen wird, dann lasse ich mich gern als intolerant bezeichnen! So eine Situation - im Namen "Gottes" zu forcieren, halte ich für übertriebenen religiösen Eifer - wie so viele andere Dinge auch!

Oder wie weit geht Deine Toleranz in solchen Dingen?!


Nur mal ein Halbsatz von dir:
" ihre Persönlichkeit, so sie überhaupt eine hat," - sowas ist der Ausdruck einer Verachtung, die mich allerdings sehr ärgert. Damit verletzt DU die Würde jeder verschleierten Frau.

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21. September 2011 um 6:43
In Antwort auf bennet_12843544

Nur mal ein Halbsatz von dir:
" ihre Persönlichkeit, so sie überhaupt eine hat," - sowas ist der Ausdruck einer Verachtung, die mich allerdings sehr ärgert. Damit verletzt DU die Würde jeder verschleierten Frau.

Nein, liebe anninajo
Nicht jeder verschleierten Frau. Diejenigen Frauen, die das Kopftuch aus "eigenen Stücken" tragen, weil sie damit zeigen wollen, "ach wie gläubig" sie doch sind, und das in einer modernen, westlichen Welt, demonstrieren damit in meinen Augen, was für eine unausgereifte Persönlichkeit sie noch haben. Gott steckt nicht in einem Stück Tuch! Wer das braucht, um seine Religiosität auszudrücken, der IST eben persönlich noch nicht weit entwickelt... Sorry, dass ich es so sehe, aber das ist meine Meinung. Das magst Du als Verachtung ansehen, für mich ist es nur eine Feststellung.

Es stellt sich mir immer noch die Frage, warum DU Dich davon so angegriffen fühlst. Aber auch das ist Deine Sache und geht mich nichts an.

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21. September 2011 um 6:52
In Antwort auf tyche26

Nein, liebe anninajo
Nicht jeder verschleierten Frau. Diejenigen Frauen, die das Kopftuch aus "eigenen Stücken" tragen, weil sie damit zeigen wollen, "ach wie gläubig" sie doch sind, und das in einer modernen, westlichen Welt, demonstrieren damit in meinen Augen, was für eine unausgereifte Persönlichkeit sie noch haben. Gott steckt nicht in einem Stück Tuch! Wer das braucht, um seine Religiosität auszudrücken, der IST eben persönlich noch nicht weit entwickelt... Sorry, dass ich es so sehe, aber das ist meine Meinung. Das magst Du als Verachtung ansehen, für mich ist es nur eine Feststellung.

Es stellt sich mir immer noch die Frage, warum DU Dich davon so angegriffen fühlst. Aber auch das ist Deine Sache und geht mich nichts an.

@anninajo PS
PS Merkwürdig finde ich übrigens, dass Du Dich über meine "Halbsätze" aufregst und sie aus dem Zusammenhang reißt, mir Verachtung unterstellst - aber nicht auf meine Frage an Dich reagierst. Was hältst DU davon, wenn im Namen "Gottes" die Würde von Frauen verletzt wird, die einen "Andersgläubigen" lieben, denen aufgrund dieser Tatsache von der lieben Family die Hölle heiß gemacht wird und Schlimmeres?? Ist das respektvoll? Dazu kommt keine Antwort von Dir...

Aber mir Verachtung unterstellen, weil ich meine Meinung über Menschen sage, die ihren religiösen Eifer auf Kosten anderer ausleben...!

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21. September 2011 um 7:49

"Das mag bei Hindus in "Asien" so sein"


ja, ganz besonders bei den hindus

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21. September 2011 um 8:18
In Antwort auf mikch

"Das mag bei Hindus in "Asien" so sein"


ja, ganz besonders bei den hindus

Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil...
ich sagte ja auch: das MAG bei den Hindus..... und nicht das IST bei den Hindus...... Fällt dir der Unterschied auf???? (Sonst vielleicht nochmal lesen).
Ich weiß es nicht! - darum MAG und nicht IST!!! Und falls du meinem Text geistig folgen konntest, hast du möglicherweise bemerkt das es überhaupt nicht um Hindus ging! Deshalb zählt auch für dich mein letzter Satz, der da hieß: Wenn man nichts zu sagen hat........... in diesem Sinne!

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21. September 2011 um 8:26
In Antwort auf tyche26

@anninajo PS
PS Merkwürdig finde ich übrigens, dass Du Dich über meine "Halbsätze" aufregst und sie aus dem Zusammenhang reißt, mir Verachtung unterstellst - aber nicht auf meine Frage an Dich reagierst. Was hältst DU davon, wenn im Namen "Gottes" die Würde von Frauen verletzt wird, die einen "Andersgläubigen" lieben, denen aufgrund dieser Tatsache von der lieben Family die Hölle heiß gemacht wird und Schlimmeres?? Ist das respektvoll? Dazu kommt keine Antwort von Dir...

Aber mir Verachtung unterstellen, weil ich meine Meinung über Menschen sage, die ihren religiösen Eifer auf Kosten anderer ausleben...!

Deine Tonart spricht für sich
Ich bin selbst Muslima und trage Hijab - aus Überzeugung, seit vielen Jahren. Insofern sind deine Beleidigungen meiner muslimischen Schwestern für mich Grund genug, hier zu antworten.

Eine Muslima, die einen Nichtmuslim liebt, riskiert ihr Seelenheil. Das ist Grunde genug für jeden, der SIE liebt, alles zu tun, um sie davor zu bewahren. Das verletzt keineswegs ihre Würde. Wenn dein Kind am Rande eines Abgrundes stünde, würdest du ihm freundlich raten, zu springen?

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21. September 2011 um 9:06
In Antwort auf kacper_12906616

Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil...
ich sagte ja auch: das MAG bei den Hindus..... und nicht das IST bei den Hindus...... Fällt dir der Unterschied auf???? (Sonst vielleicht nochmal lesen).
Ich weiß es nicht! - darum MAG und nicht IST!!! Und falls du meinem Text geistig folgen konntest, hast du möglicherweise bemerkt das es überhaupt nicht um Hindus ging! Deshalb zählt auch für dich mein letzter Satz, der da hieß: Wenn man nichts zu sagen hat........... in diesem Sinne!


mhm, ja klar

reg dich bloss nicht so künstlich auf, du asiatik-kenner

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21. September 2011 um 9:11

"Religion erzieht nicht zur Eigenverantwortung. "

ja, da stimme ich dir zu, koller.

was jesus angeht: wer weiss das schon. mit deiner aussage über jesus tust du eigentlich dasselbe was die christen tun. du hast eine ansicht und interpretierst dir etwas daraus zusammen. wer jesus war und aus welchen motiven heraus er gehandelt hat, das weiss keiner von uns. deine spekulationen sind also genau so absurd wie die derjenigen, die behaupten, jesus wäre gottes sohn und für die sünden der menschen am kreuz gestorben.

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21. September 2011 um 10:52

Der Dalai Lama
... ist für mich nicht relevant.
Also, wie ist es, würdest du dein Kind springen lassen? ^^

Nein, es geht nicht um die Liebe zum Andersgläubigen. Es geht darum, dass unehelicher Sex Sünde ist, und eine Ehe zwischen einer Muslima und einem Nichtmuslim unwirksam, egal wie und wo geschlossen - also immer außerehelich. Nur zur Klarstellung, ich weiß, dass dir das trotzdem nicht besser gefällt. Aber es ist halt so.

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21. September 2011 um 11:58

Traurig
Aber genau die Einstellung, die ich immer kritisiere.
Gebürtige Moslems sind i.Ü. keineswegs so locker - frag mal, welche gebürtige Muslima einen Nichtmuslim heiraten würde und welche Eltern das erlauben würden. Es sind sehr wenige - im Vergleich zu den unverheiratet zusammen lebenden Christen vermutlich eine winzige Zahl.

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21. September 2011 um 12:20

Bedauernswert.
.

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21. September 2011 um 13:08
In Antwort auf bennet_12843544

Deine Tonart spricht für sich
Ich bin selbst Muslima und trage Hijab - aus Überzeugung, seit vielen Jahren. Insofern sind deine Beleidigungen meiner muslimischen Schwestern für mich Grund genug, hier zu antworten.

Eine Muslima, die einen Nichtmuslim liebt, riskiert ihr Seelenheil. Das ist Grunde genug für jeden, der SIE liebt, alles zu tun, um sie davor zu bewahren. Das verletzt keineswegs ihre Würde. Wenn dein Kind am Rande eines Abgrundes stünde, würdest du ihm freundlich raten, zu springen?

Sorry...
... aber mit jemandem, der anderen einreden will, ihre Liebe sei Sünde, weil der Partner/ die Partnerin nicht den muslimischen Glauben hat, diskutiere ich nicht.
Von Toleranz und WIRKLICHER Religiosität sind Menschen mit dieser Einstellung leider ganz, ganz weit entfernt. "Gott" sollte in Deinem Herzen sein, nicht in einem Stück Stoff aus Polyester! "Gott" heißt jegliche aufrichtige Liebe als willkommen und gut, egal, welcher Religionsgemeinschaft man angehört!

Davon ab: Indirekt gibst Du also zu, dass es in Ordnung ist, wenn Familien ihre Töchter drangsalieren, also ihre Würde verletzen, wenn sie einen Menschen anderen Glaubens liebt, echauffierst Dich aber gleichzeitig darüber, wenn jemand Kritik daran übt, dass Frauen Kopftuch tragen und fühlst Dich in Deiner Würde verachtet! Voller Widersprüche, so eine Meinung, und menschlich vollkommen unausgereift. Anders kann man das nicht nennen.

Und hiermit Punkt und Diskussionsende für mich.

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